Dilemma

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Dilemma

Beitragvon pippilotta » 4. Sep 2013, 21:42

Hallo ihr Lieben,

ich hab mich jetzt dazu entschlossen, hier zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, alleine nicht weiter zu kommen.
Ich stecke grad irgendwie fest…
Die Situation: ich habe eine Arbeitsstelle, die ich sehr schön finde. Ich liebe es, jeden Tag zur Arbeit zu gehen. Alles ist super dort. Der Haken ist, ich habe mich in meinen Chef verliebt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich die Arbeit dort sehr mag. Das war schon von Anfang an so. Nun ja, es gibt keine gemeinsame Zukunft für uns beide.

Das macht mir mehr und mehr zu schaffen. Manche Tage leide ich sehr dort. Wenn ich nicht da bin, geht es mir ziemlich gut, auch wenn ich ihn vermisse.

Der nächste logische Schritt wäre natürlich, eine andere Arbeitsstelle zu suchen. Ich wünsche mir das sehr. Aber aktiv auf die Suche zu gehen, fühlt sich nicht gut an. Ich weiß, alles wird sich gut ausgehen. Mit dem Gedanken geht es mir auch gut. Aber dann hab ich auf der Arbeit wieder eine Kontrastsituation und alle positiven Gedanken sind dahin und mir geht es echt mies. Dann denke ich nur noch, du musst so schnell wie möglich weg hier und woanders neu anfangen. Wenn ich dann nach Stellen suche, gehen mir Gedanken durch den Kopf wie, so eine tolle Stelle wird es nie wieder geben, du musst echt bescheuert sein, das aufzugeben, das ist der beste Arbeitsplatz ever…. usw.
Also, ich dreh mich voll im Kreis.
Ich hab auch keine Anzeichen dafür, dass sich bald was ändern könnte. Ich „warte“ sozusagen auf Treibholz, was mich zu meinem gewünschten Neuanfang führt.
Ich vertraue echt darauf, dass sich was ergeben wird und wünsche es mir auch so. Aber wie gesagt, es passiert nichts. Ich weiß halt nicht, wie lange ich die Situation mit ihm noch aushalte, die Tage, wo es mir schlecht dort geht, werden mehr und die Abstände kürzer…

Wo ist mein Gedankenfehler?

Liebe Grüße, Tanja
pippilotta
 

Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 7. Sep 2013, 08:29

pippilotta hat geschrieben: Ich weiß, alles wird sich gut ausgehen.


Hallo Pippilotta,

und hast Du denn eine Vorstellung, wie das aussehen soll? Bewusste Realitätsgestaltung gestaltet sich aufgrund unserer Gedanken und Gefühle. Wenn wir so gar keine Vorstellung, keine Absicht haben, wie sich unser Leben aktualisieren soll, damit wir glücklich sind - wie soll das LoA dann reagieren? Es geht nicht darum, die Hände in den Schuss zu legen und einer Instanz Universum zu sagen "mach Du mal" und zu schauen, wohin Dich das führen wird.

Deine Realität gestalten bedeutet, dass Du zusammen mit dem Umfeld das erschaffst, von dem Du wir wünschst es zu erfahren. Es geht darum, die Energie zu formen und zuzulassen, dass es zu Dir fliessen kann. Es geht darum, die Schwingung Deiner Gedanken so zu formen, dass sie zur physischen Realität werden können - und das beinhaltet, dass sie nicht durch widersprüchliche Gedanken beeinträchtigt werden können.

Ich könnte mir aber vorstellen, dass Du im Moment eher weisst, was Du nicht willst. Zwar formt sich daraus auch immer das, was wir wollen und ist die Plattform für Neues, aber es braucht zielgerichtete Gedanken an dieses Neue statt diffuser Gefühle, damit es sich verwirklichen kann.

Ich denke, dass es in einer so akuten Situation aufgrund der vielen Gefühlsstürme recht schwer ist, einen klaren Richtungsgedanken zu fassen. Abraham sagen, das ist ungefähr so, als sei man ohne Fallschirm aus dem Flugzeug gefallen. Crash and burn - aufschlagen und verbrennen, also die Situation annehmen und zu Asche verbrennen lassen, - und dann von dort neu aufbauen. Sei daher nachsichtig mit Dir ob der vielen widersprüchlichen Gedanken und Gefühle und akzeptiere die Situation als Sprungbrett für etwas Neues, etwas Besseres - auch wenn Du es noch nicht greifbar vor Dir hast.

pippilotta hat geschrieben:Ich weiß halt nicht, wie lange ich die Situation mit ihm noch aushalte, die Tage, wo es mir schlecht dort geht, werden mehr und die Abstände kürzer…


Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, und Du kannst einmal abwägen, welche für Dich so ist, dass Du damit in Frieden leben kannst. Du kannst Deine Gefühle hinten anstellen und in dem Job bleiben, ihn also als wichtigsten Punkt auf Deine Agenda nehmen. Oder Du suchst Dir eine neue Arbeit in einem neuen, von Gefühlen unbelasteten Umfeld und baust auf dieser neuen Plattform auf. Oder Du schiebst eine Entscheidung ganz bewusst auf die lange Bank, um Zeit für eine Beruhigung des inneren Aufruhrs zu bekommen. Meiner Erfahrung nach bringt bereits das Abwägen der Möglichkeiten und die Entscheidung für einen oder den anderen Weg bereits eine gewisse Ruhe in eine Situation. Und - auch wenn Verliebte das nicht gerne hören - manche Verliebtheit hat sich dann erledigt, wenn sie nicht mehr von den Gedanken aufrecht erhalten wurde.

Bedenke aber auch, dass keine Situation und auch kein neuer Job endgültig sein muss. Aber es könnte in der Tat für Dich die freundlichste Lösung sein, aus diesem Umfeld auszusteigen und nicht täglich wieder an Deine unerfüllte Liebe erinnert zu werden. Es sei denn, Dir ist Deine Arbeit so wichtig, dass Du das Thema der unglücklichen Liebe hintenan stellen kannst. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass bei einem ständigen Kampf gegen die eigenen Gefühle auch die Freude an der Arbeit auf der Strecke bleiben kann. Denn oft geht es darum, bei den äusseren Umständen Prioritäten zu setzen - und immer geht es darum, für unser Wohlgefühl und unsere Freude Prioritäten zu setzen.

Zumindest würde ich diese Idee eines Wechsels einmal in Betracht ziehen und dann empfangsbereit sein für das, was Dir die Synchronizitäten in die Hände spielen. Die werden dann kommen, wenn sich der Aufruhr in Dir beruhigt hat und Du ein klares Ziel hast, wo es hingehen soll.

Erinnere Dich so oft es geht daran, dass Du jede Situation genauso neu erschaffen kannst, wie Du das mit dieser Situation erfährst - und dann mit zielgerichteten Gedanken, die Dir das bringen, was Dich glücklich macht. Das ist im Prinzip ganz einfach, denn es handelt sich im Prinzip nicht um Jobs oder Menschen, sondern das endgültige Ziel ist immer, ein freudiges und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Dilemma

Beitragvon pippilotta » 8. Sep 2013, 00:43

Hallo liebe Loa,

(meine eben geschriebene Antwort war plötzlich weg :evil: , also nochmal)

im ersten Moment hab ich gedacht: aber ich weiß doch, was ich will!

Ich hab dann Deine Antwort sacken lassen. Ja, Du hast Recht. Meine Gedanken sind in der Tat sehr widersprüchlich. Die Vorfreude auf einen Neuananfang ist genauso groß, wie die Angst davor :cry:
Dass ist wohl das, was ich damit meine, mich im Kreis zu drehen...

Ich weiß, dass ich woanders neu anfangen will/muss. In der monentanen Situation kann ich z.B. niemals einen neuen Mann kennen lernen. Weiß ich, weil die letzten Monate keiner da war, wo es auch nur ansatzweise gefunkt hätte. Was daran liegt, dass ich mich auf keinen anderen einlassen kann. Aber ich wünsche mir einfach eine harmonische Beziehung.

Ich weiß auch ganz bestimmt, dass sich die Verliebtheit erledigt, wenn ich erstmal hier weg bin. Ganz nach dem Motto, aus den Augen, aus dem Sinn...

Komisch, in den anderen Lebensbereichen ist alles gut. Geld ist genug da, Gesundheit wird immer besser, in meiner Freizeit fühl ich mich wohl... Hier ist halt auch alles nahezu perfekt. Tolle Wohnung, tolle Nachbarn, sehr kurzer Weg zur Arbeit...
Ich denke, die Arbeit kann gar nicht soo wichtig sein, dass ich in Kauf nehme, mit einer unerfüllten Liebe zu leben!
Ja, das ist so. Prioritäten setzen! Genau!
Ich weiß eh, dass er nicht der Richtige ist. Sonst liefe das nicht schon seit ca. 3 Jahren. Es gab halt jede Menge körperliche Situationen zwischen uns und er macht mir auch immer wieder Hoffnung. Aber ich weiß, das ist nur hohles Gerede von ihm. Und ich weiß ganz genau, dass ich meinen Anteil dran habe, Co-Creation. Wenn ich auch nicht weiß wieso...
Klares Ziel, ich weiß, wo ich hin will. Und ich hoffe, ich komme bald dahin, meinen Gedanken aussschließlich darauf auszurichten. Bis jetzt kommen mir halt immer die Angst Gedanken in die Quere. Aber da muss ich halt einen cut machen und nur daran denken, dass alles besser wird, wenn ich hier weg bin. Ich bin die letzten Monate ziemlich rumgeeiert. :mrgreen:

Du hast mir sehr geholfen liebe Loa, danke dafür! :danke:

Mir ist klar geworden, dass Angst Gedanken nicht gedacht werden müssen, sondern mit einem guten Gefühl in eine schöne Zukunft blicken und an diesen Gedanken festhalten.

Schönen Sonntag allen, Tanja
pippilotta
 

Re: Dilemma

Beitragvon pippilotta » 8. Sep 2013, 19:05

Puh, mir ist grade eben etwas klar geworden. Ich warte tatsächlich darauf, dass etwas in meinem leben passiert, was schon gut sein wird. Also hab ich echt die ganze Zeit meine Schöpferkraft abgegeben. Weil ich mich nicht entscheiden kann/will...whatever, was ich eigentlich will. Unbewußt wußte ich das, wenn das im Kreis drehen nicht aufhören wollte, hab ich immer angefangen allgemeiner zu werden. Nur auf das "Endergebnis" geschaut. Glückliche Beziehung mit dem passenden Partner. Alles andere außen vor gelassen. Aber es ist mir grad jetzt so richtig BEWUSST geworden! :idea:
Jetzt muss ich nur was draus machen. Ich glaube, ich entscheide mich jetzt bewußt erstmal dafür, wie Du, Loa, so schön geschrieben hast, es erstmal wirklich auf die lange Bank zu schieben. Zumindest für die nächsten 2 Wochen, da sehe ich ihn nicht. Erst hat er ne Woche Urlaub, im Anschluss ich eine Woche.
Vielleicht wird mir in der Zeit auch einiges klarer.

Ich sehe das übrigens auch als sprungbrett für was neues. Ein Kapitel im Leben geht zu Ende, dafür fängt ein neues an.

Liebe Grüße, Tanja
pippilotta
 

Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 10. Sep 2013, 09:47

Hallo Ihr Lieben,

habe noch mal eine Frage zu folgendem Zitat, Du hattest dies geantwortet, Loa, weil Pippilotta zwar eine Lösung möchte, aber nicht weiss in welche Richtung und meinte, es würde sich schon alles finden... ich hoffe ich habe das so richtig verstanden.

lawofattraction hat geschrieben:
pippilotta hat geschrieben: Ich weiß, alles wird sich gut ausgehen.

Bewusste Realitätsgestaltung gestaltet sich aufgrund unserer Gedanken und Gefühle. Wenn wir so gar keine Vorstellung, keine Absicht haben, wie sich unser Leben aktualisieren soll, damit wir glücklich sind - wie soll das LoA dann reagieren?


Hier würde ich gern noch mal genauer nachfragen. Ist es so, dass es genügt, dass man weiss, welche Gefühle man fühlen möchte in der "Gelösten Siuation", oder sollte man genau wissen, welches Ziel man anvisieren möchte?
In der Vergangenheit hatte ich es eher so verstanden, dass generelle Gefühle als Ziel genügen... ich gehöre nämlich zu den Kandidaten die sich bei Visionen schnell im Mangel befinden, wobei sich dies schon gebessert hat mit der abrahamischen Arbeit... :stimmt:

Ich bin auch oft nicht sicher, wo genau ich hin möchte... und überlegen dann einfach so ganz im allgemeinen wo ich hinmöchte... wie ich mich fühlen möchte... aktuell würde ich mich z.B. auch gern beruflich verändern, habe aber so gar keine Idee in welche Richtung, ich weiss zwar was ich gern mache, aber wie so ein Beruf aussehen könnte, ob es selbstständig oder angstellt ist, keine Ahnung... müsste ich da auch mehr Entscheidungen hingeben?
Soll ich dazu lieber einen neuen Thread eröffnen?

:hug:
Alles Liebe
Winterbraut
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 10. Sep 2013, 11:42




Hallo Winterbraut,

ich denke, der Thread ist okay, da es sich im weitesten Sinne um das Thema dreht.

Fangen wir mal "hinten" an: Im Grund hat jeder Wunsch, egal, ob nach einem Objekt oder Zustand oder einer zwischenmenschlichen Beziehung oder ... immer nur ein einziges Ziel: sich wohl zu fühlen.

Wir erschaffen durch unsere Gedanken, nicht in erster Linie durch unsere Gefühle. Da die beiden aber eng miteinander verknüpft sind, bedingen sie sich gegenseitig. Wir denken etwas, haben eine gefühlsmässige Reaktion darauf, was wiederum Gedanken hervorruft - wunderbar nachzuvollziehen bei der Erklärung, dass 17 Sekunden konzentrierten Fokus anfangen, Momentum aufzubauen. Jeder Gedanke wird sich dann manifestieren, wenn wir keinerlei widersprüchliche Gedanken haben und uns ihm konzentriert zuwenden.

Nehmen wir weiter an, Du hast verschiedene Wünsche - einen schönen Urlaub, einen neuen Job, neuen Partner, mehr Wissen und Einsicht, Gesundheit oder was immer Dir einfallen mag. Alle diese Wünsche sind in einem unterschiedlichen Stadium der Vor-Manifestation, je nachdem, wie wichtig sie für Dich sind und wie widerstandslos Du an sie denken kannst. Im Step 2 sind sie zwar alle schon erfüllt, aber das Zulassen ist noch nicht voll umfänglich erfolgt, anderenfalls würdest Du ihre Manifestation ja bereits physisch erfahren.

Nehmen wir weiterhin an, dass einige der Wünsche "gross" sind, andere weniger wichtig. Manche sind also recht leicht in die Manifestation zu führen und andere etwas schwieriger, weil das Thema mit negativen gedanklichen Gegenströmungen besetzt ist.

Um nun auf das Wohlfühlen als ultimatives Ziel zurückzukommen: Wenn nun Dein Wunsch nach einem ausgedehnten und luxuriösen Wannenbad vorhanden war, so wird sich der durch fehlende Widerstandsgedanken sicher eher erfüllen als der nach einem neuen Partner - Wohlgefühl bieten sie aber beide, lediglich auf eine andere Art und Weise. :clown: Das LoA wird Dir also als Wohlgefühl dann das Bad anbieten.

Das LoA braucht Regie-Anweisungen von Dir als Regisseurin Deines Lebens, um überhaupt in Aktion treten zu können und Dir das zu liefern, was Du möchtest. Bist Du zu wenig konkret und diffus in Deinen Gedanken, wird es mal "passen", aber vielmals auch nicht. Aus dem Riesenpool unserer Wünsche im Vortex kann sich daher gezielt nur das verwirklichen, über das wir in unseren Gedanken auch klar sind, denn genau diese Gedanken haben die Schubkraft einer physischen Manifestation.

Auf ein generelles Wohlfühlen zu setzen bedeutet, dass immer auf dem Weg des geringsten Widerstandes das am meisten Unwidersprochene geliefert wird. Es kommt aber auch das, von dem wir fälschlicherweise annehmen, dass es die Richtung unserer Wünsche sei, es aber vielmehr eher die Richtung eines "das will ich nicht" bedeutet. Generelles Wohlfühlen ist ausgesprochen wichtig, und es ist förderlich für alle unsere Wünsche, die noch in der Pipeline sind, aber das LoA braucht eine Vorgabe, in welche Richtung es orchestrieren soll.

Niemand kann Dir eine Entscheidung abnehmen, ob Du zB selbständig oder angestellt arbeiten wirst; solange Dir das selbst aber nicht klar ist, kann sich nur das verwirklichen, was die meiste Gedankenlast bekommt. Ob es dann im Endeffekt das ist, was Dich glücklich macht, ist dabei meist fragwürdig, da wir eben die Tendenz haben, auf das zu schauen, was wir nicht wollen und meinen, dass dadurch automatisch auch die Richtung gegeben ist zu einem erfüllenden Ergebnis. Und das ist meist dann nicht der Fall, wenn das Erwünschte uns gar nicht klar ist, sondern nur als diffuses Gegenteils-Gefühl vorhanden ist.

Das Ergebnis kommt also nur gezielt und nur mit Absicht, mit Freude des Erwartens auf seine Erfüllung, die wir bereits vorher so erfahren, als sei es bereits geschehen. Das verdeutlicht schon, dass das nur mit einer klaren Idee des "Endproduktes" möglich ist. Denn wie sollen wir es mit allen unseren Sinnen im Fühlen vorwegnehmen, es bereits vorher so geniessen, als sei es bereits erfüllt, wenn da gar nichts ist, was wir uns konkret vorstellen können?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 10. Sep 2013, 17:01

Liebe Loa,

vielen Dank dass Du Dir immer so viel Zeit nimmst für diese wunderbaren ausführlichen Antworten :lieb:

Nachfragen muss ich trotzdem nochmal :mrgreen: ich will das mal absolut klar bekommen für mich, ich fühle mich grade so kraftvoll dass ich denke es ist ein guter Zeitpunkt, ein wenig Struktur in meine Gedanken zu bringen :genau:

Bislang habe ich so generell wie möglich gedacht, also bin überhaupt nicht ins Detail gegangen, um nicht in den Mangel und die Bedürftigkeit zu fallen. Das habe ich jetzt einige Monate so gemacht, möglichst wenig nachgedacht und einfach geschaut, dass es mir gut geht. Das ist wohl mit dem allgemeinen Wohlgefühl gemeint? Es ist zum ersten Mal in meinem Leben so, dass dieses Grundgefühl recht haltbar ist. Das heisst, jetzt sollte ich sogar spezifischer werden in meinen Anliegen? Damit, wie Du sagst

lawofattraction hat geschrieben:
Das Ergebnis kommt also nur gezielt und nur mit Absicht, mit Freude des Erwartens auf seine Erfüllung, die wir bereits vorher so erfahren, als sei es bereits geschehen. Das verdeutlicht schon, dass das nur mit einer klaren Idee des "Endproduktes" möglich ist. Denn wie sollen wir es mit allen unseren Sinnen im Fühlen vorwegnehmen, es bereits vorher so geniessen, als sei es bereits erfüllt, wenn da gar nichts ist, was wir uns konkret vorstellen können?


z.B. in Bezug auf einen Mann nicht nur die Affäre vor der Tür steht, die keinen Widerstand in mir verursacht, aber eben auch Wohlgefühl für kurze Zeit, sondern z.B. auch eine verbindliche Beziehung möglich ist?
Das wäre ja immerhin eine weitere Erklärung, warum Dinge sich nicht manifestieren in meinem Leben, es läuft alles, könnte aber durchaus kraftvoller sein.. schwungvoller...

Also einfach nochmal für mein Verständnis: An dem Punkt wo ich jetzt bin, dass es mir gut geht, fange ich an zu basteln, das wären dann die Grids... daher sind diese auch so wichtig, da ich so Gedanken fokussiere und in die Richtung gehen, die ich mir wünsche?

Mein einziges Dilemma ist, dass ich oft so viele Dinge mag (oder dies glaube), und dann wohl herumeiere .. wie macht ihr anderen das denn, herausfinden was nun KONKRET das ist, was ihr wollt? Gedanklich und gefühlsmässig durchspielen?

Z.B. ist mir selbstständig arbeiten sehr wichtig, ich weiss WIE ich arbeiten möchte, kann aber sehr viele Dinge, da ist es mir fast nicht so wichtig, WAS es ist, hauptsache das WIE stimmt. Wobei es auch hier einige Varianten gibt, die ich mir vorstellen kann für mich. In einem freien angestellten Verhältnis, zum Beispiel mit einem Lebenspartner zusammen, für den oder mit dem ich arbeite, wo man mir freie Hand lässt, etc....ich habe dann einfach keine Idee, wie so eine Arbeit aussehen könnte, vielleicht gibts Möglichkeiten die ich noch gar nicht kenne?

Ich hatte mir lange einen Tangopartner gewünscht, das hat sich über Jahre (!) immer wieder mit verschiedenen Männern zerschlagen. Eine gute Freundin hatte ich mir auch gewünscht. Zufällig habe ich vor ein paar Monaten einen letzten lahmen Versuch bei einer Tangoschule gestartet, jetzt bin ich mit der Lehrerin befreundet, mache beim Unterricht mit, muss also nicht zahlen und tanze dort mit allen Männern :P Das hätte ich mir so nie ausdenken können :kgrhl:
Ich hatte gar nicht das Gefühl dass ich da gedanklich so für geackert hatte, ist das dann einfach die Sache des geringen Widerstands, was Du im Post meintest?

Oder erlaube ich mir einfach nicht, genau DAS zu sehen was ich will? Ich habe grade den Eindruck dass ich ziemlichen Unsinn rede und den Punkt nicht treffe, und kann es aber überhaupt nicht einordnen :tja:

Liebe Grüsse
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Re: Dilemma

Beitragvon Gaviota » 10. Sep 2013, 17:46

Liebe Winterbraut

In Bezug auf die Arbeit kann ich dir mal erzählen wie es bei mir war. Vielleicht hilft dir das weiter:

Vor einem Jahr arbeitete ich 100% im Büro und jede Woche fiel mir bereits am Dienstag die Decke auf den Kopf. Obwohl es ein super Job in einer super Firma ist, war ich nicht glücklich damit. Ich wollte ebenfalls flexibler sein, mich kreativ mehr betätigen oder eben auch tänzerisch. So durchsuchte ich einfach mal die Stellenangebote um zu schauen was es so gibt und so vielleicht weiterzukommen.
Eine selbständige Tätigkeit schreckte mich ab, weil ich als Glaubenssatz in mir drin habe, dass man erst 2-3 Jahre minimum richtig krampfen muss um anständig Geld zu verdienen. Und da ich auch sehr gerne reise möchte ich nicht 3 Jahre auf die nächsten Ferien warten. Wie geschrieben ist das aber ein Glaubenssatz von mir ;-).

So, schlussendlich hatte ich also viele Ideen was ich machen könnte aber immer noch das Gefühl, dass mir DIE Idee fehlte. Also wünschte ich mir Klarheit was ich tun könnte. Und da kam meine Mutter auf mich zu und riet mir mich an einen Coach zu wenden. Ich fand das eine super Idee und ging dann ziemlich bald zu einem solchen Coach. Ich habe auch grad auf Anhieb die richtige Person gefunden, denn sie arbeitete auch viel mit Gefühlen. Hätte aber auch andere Techniken gehabt um herauszufinden was ich genau machen möchte. Natürlich haben wir das alles zusammen erarbeitet. Und die Lösung war schlussendlich, dass ich nicht einen anderen 100%-Job brauche sondern ich befriedigter bin mit mehreren kleinen.

Seit Februar arbeite ich nun nur noch 80% um nebenbei etwas selbständiges im kreativen Bereich aufzubauen und mich umzuschauen was mir sonst noch Freude bereitet. Mein Ziel ist es schlussendlich den Büro-Job auf 50% zu reduzieren. Ich liebe meinen freien Tag pro Woche und würde diesen nicht mehr hergeben. Und mein unbefriedigtes Gefühl etwas anderes machen zu müssen ist komplett verschwunden.

Ich wünsche dir dass du ebenso deinen Weg findest!
Liebe Grüsse
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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 10. Sep 2013, 18:18

Liebe Gaviota,

das ist sooo cool :stimmt:
ähnlich mache ich das schon, halb selbstständig halb fest :mrgreen:
Ich möchte trotzdem gern eine weitere Veränderung, aber Du erinnerst mich gerade daran wie sehr ich die Vielfalt liebe und das mir das ja schon so kreiert habe, dass der Spassfaktor schon recht gross ist :danke:

Mir fehlt die zündende Idee für etwas lukrativeres auf der einen oder anderen Seite, aber Du hast mir grade total die Augen geöffnet für einige Dinge, die ich wohl vergessen hatte :hug:

Und: Das ich mir das ja nicht allein ausdenken muss! Das hatte ich beim letzten Mal auch nicht - Hilfe annehmen!
Das hatte ich irgendwie nicht mehr auf dem Schirm ... :mrgreen:

Danke, herzlichen Gruss

Winterbraut
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Re: Dilemma

Beitragvon Gaviota » 10. Sep 2013, 18:30

Liebe Winterbraut

Das freut mich sehr, dass ich dir Gedankenanstösse geben konnte!

Ich finde, wenn gar nichts geht hilft es manchmal auch einfach, sich auf den Weg zu machen. Wenn es die falsche Richtung ist kann man ja immer noch umkehren respektive eine andere einschlagen. Aber wenigstens ist man unterwegs. In diesem Fall hiess das für mich, mit Leuten über die gewünschte Veränderung reden, Stellenangebote durchforsten, umsehen was es so gibt...

Liebe Grüsse
Gaviota
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 11. Sep 2013, 07:23

Winterbraut hat geschrieben:Bislang habe ich so generell wie möglich gedacht, also bin überhaupt nicht ins Detail gegangen, um nicht in den Mangel und die Bedürftigkeit zu fallen.


Hallo Winterbraut,

das ist genau das richtige Vorgehen dann, wenn das Betrachten von Details uns eher Gefühle des Zweifels oder der Angst bescheren. Dann gehen wir auf die höhere Ebene der Generalisierungen und verzichten auf die Einzelheiten, bei denen vielleicht die innere Glaubenssatzpolizei einschreitet und "ja, aber ..." ruft.

Mit generellem Wohlfühlen meine ich, sich eine feste Grundlage des Wohlgefühls schaffen, und das immer wieder während des Tages ab Moment des Aufwachens als Absicht für den Tag bekunden. Am Anfang fühlt sich das vielleicht ein wenig verkrampft an, und es sollte auch nicht in Arbeit ausarten. Ein guter Anfangspunkt wäre vielleicht, immer wieder einmal bewusst um sich schauen, was uns alles umgibt und Schönheit und Vielfalt und Reichtum in allem zu sehen.

Denn hier gilt genau das Gegenteil des Generalisierens, das uns lediglich ein eher diffuses Bild schenkt, aber die Details vernachlässigt. Als oberflächliche Beobachter entgehen einem so viele Dinge, die in sich eigentlich schon Riesenwunder sind. Wer macht sich denn zum Beispiel beim Anblick eines zu dieser Jahreszeit voll behängten Apfelbaumes klar, dass dieses Wunderwerk aus einem klitzekleinen Samenkorn entstanden ist? Und daraus etwas wächst, was uns in meist "verschwenderischer" Fülle köstliche Äpfel beschert, aus denen wir alle möglichen Dinge zaubern können. Das wiederum in einem kreativen Schaffensprozess, nehmen wir an, einen Apfelkuchen, den wir dann, wenn wir unter dem Apfelbaum stehen und uns darauf konzentrieren, vor unserem inneren Auge sehen und bereits riechen und schmecken können - in vollkommener Vorfreude auf das, was wir dann ein paar Stunden später in real time geniessen können.

So umgeben uns unendlich viele Dinge, die uns ständig erinnern an Schöpfung, an Fülle, an Kreativität, an Freude und an unsere Fähigkeit, mit unserem Mind Dinge zu erschaffen - sowohl jene, die sich noch nicht verwirklicht haben und bislang nur vor unserem inneren Auge bestehen als auch die, die sich irgendwann einmal physisch zeigen. Mir hat das konsequente Durchdenken solcher Dinge einen unwahrscheinlichen Reichtum beschert, ein Verständnis um die Schöpfung und nicht zuletzt ein Verständnis der Grösse unserer Schaffenskraft.

Ich denke, die grösste Fussfalle ist bei der Wunscherfüllung immer noch die Absichtslosigkeit. Wenn wir etwas tun, um Manifestation zu forcieren, stehen wir schon auf verlorenem Posten. Abraham versuchen uns ja da hin zu führen, dass wir ohne die anvisierten Manifestationen glücklich sind, sie nicht mehr "brauchen", sondern Wohlgefühl entlang des Weges in allem und in Menge finden können. Manifestation ist dann nur noch der Schlussakkord eines grossartigen Orchesterstückes mit vielen co-operativen Komponenten, das uns während des Spielens schon so viel Freude bringt, als wäre es "the real thing". Die endgültige Manifestation, das, was sich physisch verwirklicht hat, ist dann einfach nur noch die logische Konsequenz davon, zwar freudig begrüsst, aber nicht unbedingt eine grosse Überraschung, da wir vorher bereits so glücklich mit unseren Gedanken daran waren.

Winterbraut hat geschrieben:Mein einziges Dilemma ist, dass ich oft so viele Dinge mag (oder dies glaube), und dann wohl herumeiere .. wie macht ihr anderen das denn, herausfinden was nun KONKRET das ist, was ihr wollt? Gedanklich und gefühlsmässig durchspielen?


Schau Dich doch einmal um, finde doch einmal Menschen, die mit Freude das tun, was sie tun. Wir haben doch so viele Möglichkeiten in der heutigen Zeit, Information zu sammeln. Und dann fragst Du Dich, was würde Dich so froh machen, dass die reine Tätigkeit ohne Nebengedanken eines Geldverdienstes Dich tage- und wochenlang ausfüllen und glücklich machen kann? Denn das ist die nächste Fussangel: Verbindest Du Deinen Berufswunsch zu eng mit dem Geldverdienen, hast Du schon die Hebelwirkung der Kreativität Deiner Gedanken verloren.

Winterbraut hat geschrieben:... vielleicht gibts Möglichkeiten die ich noch gar nicht kenne?


Aber sicher gibt es die, zu Tausenden. Das ist es ja gerade, dass wir in unserer doch recht beschränkten Vorstellungskraft gar nicht so kreativ denken können, wie das die Orchestrierung des Universums erschaffen kann. Je mehr wir auf eine bestimmte Idee fixiert sind, wie z.B. mit Partner arbeiten und in welcher Branche, umso einseitiger sind unsere Gedanken gerichtet und um so mehr schränken sie alle andere Möglichkeiten ein.

Das scheint sich zu widersprechen zu dem, was ich oben sagte - dass nur konkrete Gedanken auch eine Zielrichtung haben. Tut es aber nicht. Du hast zum Beispiel diesen Wunsch. Anfangen kannst Du bei dem Nachspüren, wie sich das anfühlt, gemeinsam mit jemandem kreativ zu sein. Wie ist das, wie fühlt sich das an, wenn Du während des Tages oder Abends über Eure Pläne sprichst und Begeisterung kommt auf, neue Ideen werden geboren? Es können Bilder aufkommen, wie Ihr beide vor dem Bildschirm sitzt und Recherche macht oder einen grossen Fortschritt bei einem tollen Essen feiert. Was das konkrete Arbeitsumfeld ist, ist dabei vollkommen unbedeutend. Der Fühlplatz wird Dir immer mehr innere Bilder bringen. Und die müssen gar nicht sagen "das findet in einem Fahrradverleih statt oder einer Anwaltskanzlei". Die Details sind reserviert für die Zukunftsmusik, die immer lauter spielt, je mehr Du Dein Wohlgefühl verankern kannst. Dann werden auch die Bilder und die Gedanken konkreter und kristallisieren immer mehr ihre Aktualisierung.

Du gehst also ganz langsam vom allgemeinen Wohlgefühl in die Details, immer aufmerksam, dass sich nirgendwo ein Widerspruch fühlen lässt. Ist das so, dann ruderst Du ein wenig zurück und bleibt eine Weile auf dem generelleren Platz. Je mehr sich die Details heraus kristallisieren, um so mehr Zugkraft haben die Gedanken und ordnen das grosse Bild auch immer mehr.

Der Grid ist unser jeweiliger Anziehungspunkt, in dem wir immer unseren jeweiligen Standpunkt aktualisieren. Je nach unserer Fähigkeit, konzentriert unseren Fokus auf unseren Wünschen zu halten und sie so zu erleben, als seien sie bereits physisch vorhanden, füllen sich dort immer mehr Details ein, formieren sich im "Hintergrund" die co-operativen Komponenten, die letztendlich zur Manifestation führen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 11. Sep 2013, 07:44

:hug:

Dankeschön !

So langsam begreife ich mehr und mehr.... :kuss:

Das einzige was mir immer noch nicht so richtig einleuchtet ist die Grid-Geschichte,
ich habe schon fast alles dazu gelesen hier, aber so richtig kommt es nicht bei mir an...
Das nehme ich mir nochmal in einer stillen Stunde vor, vielleicht klappt es ja jetzt besser 8-)


Herzlich
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 11. Sep 2013, 08:04




Hallo Winterbraut,

es ist einfach, wenn man seinen eigenen Zugang dazu gefunden hat. Ich versuche es mal mit einer anderen Analogie:

Unsere Gedanken erschaffen Realität. Jedes "Thema" hat seinen eigenen Grid. Und jedes Thema hat wieder zwei "Untergrids", nämlich einmal den der positiven, unwidersprochenen Gedanken und zum anderen den der Widerstandsgedanken. Diese Gedanken haben um so mehr Anziehungskraft, also Potential zur Verwirklichung, je öfter und je intensiver wir sie denken.

Stell Dir das mal wie wie zwei Waagschalen vor, in die Du Deine Gedanken legst. Positiver Gedanke zum Thema - in die PWaagschale, negativer Gedanke in die NWaagschale. Manchmal werden sie sich in Balance halten oder auch in die eine oder andere Richtung tippen - je nachdem, wieviel Zeit Du diesen oder jenen Gedanken widmest.

Füllt sich die PW immer mehr mit unwidersprochenen Gedanken, bekommt sie immer mehr Gewicht. Der Anziehungspunkt wird immer stärker. Und wenn sie voll ausgeschlagen ist - Manifestation!

Lieben Gruss
Loa



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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 11. Sep 2013, 08:23

...

lawofattraction hat geschrieben:
Stell Dir das mal wie wie zwei Waagschalen vor, in die Du Deine Gedanken legst. Positiver Gedanke zum Thema - in die PWaagschale, negativer Gedanke in die NWaagschale. Manchmal werden sie sich in Balance halten oder auch in die eine oder andere Richtung tippen - je nachdem, wieviel Zeit Du diesen oder jenen Gedanken widmest.


... so ähnlich muss das bei der Tango-Manifestation gewesen sein, ich hatte mir soooo viel schöne Gedanken gemacht und irgendwann aber gesagt (ohne Frustration): Okay, ich habe alles getan was ich tun konnte, das findet sich. Ich suche nicht mehr krampfhaft.

Das war wohl reichlich in der PWaagschale :stimmt:

In den letzten zwei Jahren war ich recht oft genervt und ungeduldig, dass ich so lange für alles brauche, aber ich glaube jetzt tatsächlich ich brauchte die Zeit der Babyschritte und :loveshower: das Wichtigste ist geschafft: Aus dem Mangelbewusstsein richtig und mit jeder Pore raus...Die Basis ist da und jetzt gehts weiter. Naja und einiges habe ich wohl auch schon automatisch richtig gemacht :clown:

Danke für Deine klaren Erläuterungen !

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Re: Dilemma

Beitragvon Maria » 11. Sep 2013, 09:53

Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für diesen tollen Threat! :hug:

Das bestätigt und erweitert was ich bisher wusste. Und ein ganz besonderes Dankeschön natürlich an Loa! :danke:

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 12. Sep 2013, 08:33




"Zufällig" las ich heute dieses Zitat bei Seth, das über die Wichtigkeit der Erwartungen spricht, um Manifestationen in Existenz zu führen. Absicht als Zielsetzung und unwidersprochene Erwartung als Motor ihres Weges in physisches Erleben. Das Ganze eingepackt in Emotionen, die die reinste Komponente jeder Schwingung sind.



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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 12. Sep 2013, 11:44

Liebe Loa,

witzig ich wollte ohnehin nochmals nach den Glaubenssätzen fragen :clown:

Kann man den Begriff Erwartungen dann in etwa mit den Glaubenssätzen gleichsetzten?
Glaubenssätze, so lese ich es hier, zu erkennen und umzuformen.. mit Hilfe z.B. der Gefühle?
Ich war früher sicher, sie erkennen zu müssen um sie ändern zu können, meine aber wir hätten schon ein Gespräch gehabt, und nach Abraham sei dies nicht notwendig, da man dann unnötig daran festhält oder den Glaubenssatz frisch, am Leben hält..... so ähnlich meine ich wäre die Erläuterung gewesen.

Hm... :nachdenk: mir fällt es immer noch schwer an meinen Gefühlen oder den Erwartungen zu schrauben, wenn ich den Widerstand nicht erkenne?

In Bezug auf Geld z.B. kenne ich die landläufigen Widerstände schon sehr gut, und habe die mich passenden bearbeitet... seit ich hier in diesem Thread schreibe und über meine Berufswünsche nachdenke (die ich ja nicht mit Geldverdienen verknüpfen will :mrgreen: ) fällt mir auf, dass ich stolz darauf bin, mit ganz wenig auszukommen. Stolz, dass ich es anders gut schaffe und sogar noch glücklich damit mit. Ich rede mir da einiges schöner als ich müsste. Das ist mir bislang überhaupt nicht aufgefallen, ich dachte ich würde schon Reichtum fühlen :mrgreen:
Wie könnte ich das lösen? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt scheint mir ein bisschen wenig, ich erkläre mir gerade selbst, dass ich mich betuppt habe, kläre was ich WIRKLICH will, und mache mir klar dass dieser Stolz eine alte Geschichte, ein Schutzmechanismus ist, den ich nicht mehr brauche.... Ist das ein abrahamischer Weg?

Wie sind denn Deine und Eure Erfahrungen nochmal mit der Arbeit mit Glaubenssätzen, und konkret mit Widerständen, die ihr vielleicht nicht hundertprozentig auf dem Schirm habt...?

Herzlich
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 12. Sep 2013, 12:27




Hallo Winterbraut,

im weitesten Sinne sind Erwartungen auch Glaubenssätze und stellen immer das dar, was wir für möglich halten und was unser Weltbild ausmacht - und das bestimmt, mit welcher Voraussetzung wir bestimmte Themen im Leben angehen.

Ich bin ja eine Verfechterin der Arbeit mit Glaubenssätzen, da sich das für mich als absolut stimmig und auch vorteilhaft erwiesen hat. Für andere mag das anders sein, vor allem dann, wenn es ihnen unangenehme Gefühle bringt. Grundsätzlich gibt es ja bekannte GS und ebenso viele, die uns vordergründig nicht bekannt sind, aber unser Weltbild entscheidend mit prägen.

Daher ist es ja so wichtig, dass die Gefühle uns anzeigen, wo wir gerade stehen. Schaust Du Dir zB im TV eine Sendung über reiche Menschen an und es kommen Gedanken wie "das ist nicht nötig, Verschwendung, sollen sie doch lieber den Armen etwas geben, wer braucht denn schon 10 Autos und 5 Häuser", dann kannst Du sicher sein, dass da irgendwelche GS = Überzeugungen im Untergrund schlummern. Deine negativen Gefühle zu dem Themenkomplex sind ja ein eindeutiger Hinweis, dass da etwas unter den Teppich geschoben wurde.

Grundsätzlich ist es ja bei den GS so, dass wir sie im Laufe unseres Lebens aufgelesen haben, vielmals unhinterfragt von unserem Umfeld übernommen haben und auch weiterhin nicht hinterfragen. Wir halten Dinge für absolute Wahrheit, deren Wahrheitsgehalt sich auf subjektive Erfahrungen anderer Menschen stützt, ohne zu wissen, aus welcher Schwingung diese Menschen zu solchen Überlegungen gekommen sind.

Unterstützt wird diese Subjektivität natürlich durch das LoA - je mehr Du davon überzeugt bist, dass etwas auf eine bestimmte Art und Weise ist, um so mehr wird es sich Dir bestätigen. Hast Du einen GS wie im vorigen Absatz beschrieben, so kannst Du sicher sein, dass der Deinen Geldfluss stark beeinträchtigt. Denn wer anderen ihren Erfolg nicht kritiklos lassen kann, wird selbst auf diesem Gebiet keinen Reichtum erfahren.

Winterbraut hat geschrieben:Wie könnte ich das lösen? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt scheint mir ein bisschen wenig, ich erkläre mir gerade selbst, dass ich mich betuppt habe, kläre was ich WIRKLICH will, und mache mir klar dass dieser Stolz eine alte Geschichte, ein Schutzmechanismus ist, den ich nicht mehr brauche.... Ist das ein abrahamischer Weg?


Das ist ein komplexer kognitiver Prozess. Er beinhaltet für mich erst einmal das intellektuelle Herangehen im Sinne von "wer hat das denn mit welcher Autorität behauptet? Ist das allgemein gültig? Kann das als absolute Wahrheit oder subjektive Wahrheit identifiziert werden?" So werden eigene Überzeugungen erst einmal als fraglos übernommene GS identifiziert. Oft sind es Werte und Moralvorstellungen, die von der Familie und dem sozialen Umfeld vermittelt werden und allzu oft sind solche Weisheiten genau wie von Dir beschrieben ein Mittel, um den eigenen Mangel nicht schmerzhaft zu erfahren und sich etwas schön zu reden.

Einen Schutzmechanismus wie beschrieben löst Du aber nicht durch intellektuelle Betrachtung auf, das braucht einen weiter gesteckten Ansatz. Da kommen wieder die Gefühle ins Spiel, die uns immer wieder zeigen, wo wir schwingungsmässig stehen und wie weit wir uns unserem Inner Being in unserer Sichtweise annähern. Die erste logische Frage wäre "wie will ich mich stattdessen fühlen?", und dann kannst Du Dich herantasten an mögliche Alternativen, wobei Deine Gefühle Dir immer helfen zu erkennen, ob eine Lösung fliessend geschieht oder ob es weitere Einwände gibt. Manchmal sind mehrere GS eng miteinander verknüpft und es ergibt sich ein Rattenschwanz, der letztendlich zu einem Hauptthema führt. Bei Geld ist das ganz oft ein Wertigkeitsmangel, der sich letztendlich aufzeigt.

Es würde mich auch interessieren, wie andere Foris hier mit einschränkenden GS umgehen. Bin gespannt.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Dilemma

Beitragvon katgirl » 12. Sep 2013, 13:03

Also,
im Prinzip half ja schon vereinzelt das Benennen und Erkennen von GS. Es hat ja auch was gebracht.
Aber!
Je mehr ich darin rumwuselte, desto mehr fand ich zum darin Rumwuseln. :rleye:
Das ging bis zu der Erkenntnis, dass das Auflösen-Wollen von GS, die Rückabwicklung meines Lebens darstellt und unmöglich ist.
Am Besten ging es mir dann immer mit dem Klarwerden darüber, was durch den ganzen angelernten Glaubenssatzquatsch geschaffen wurde. Ich bin hier und habe Contrast erlebt und habe dadurch Ergebnisse erschaffen, die wieder eine neue Basis bilden.
Gut war auch immer, wenn ich auf das Grundgefühl dahinter geachtet habe (Bsp.: Geld=Freiheit)

Was mich wuschig macht, ist eine Lupenreine Erwartungshaltung hinzubekommen. Ich versuche ein Erwartungsgefühl und Gedanken dazu aufzubauen und dann kommen die wenns und abers in Form von automatisch abgerufenen GS.

Mir fällt gerade jetzt beim Schreiben auf, dass ich Glaubenssätze immer als negativ betrachtet habe und Erwartung als positiv. :idea:
lg
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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 12. Sep 2013, 14:36

[quote="katgirl"
Was mich wuschig macht, ist eine Lupenreine Erwartungshaltung hinzubekommen. Ich versuche ein Erwartungsgefühl und Gedanken dazu aufzubauen und dann kommen die wenns und abers in Form von automatisch abgerufenen GS.
lg[/quote]

...das ist ja was ich meine, und was Loa nochmal erklärt hat, dass es intellektuell nicht ausreicht. Habe ich jedenfalls so verstanden. Das ist auch wo ich bislang immer stehengeblieben bin, mindestens bei grossen Themen. Ich bin da bislang nur raus, wenn ich ANDERE Erfahrungen gemacht habe, denn sonst kamen immer die alten GS in Form von negativen Gefühlen, oder so Trotzanwandlungen...

Daher habe ich mich auch sehr vorsichtig bewegt und erstmal ganz allgemein das Wohlgefühl allgemein gehalten, ohne gross zu stochern, damit ich nicht immer sofort wieder rausfliege. Es scheint mir leichter von einem Standort aus zu hantieren, der sich richtig gut anfühlt.

Loas Frage: Was will ich stattdessen, konnte ich mir sonst nie so richtig beantworten, da sofort Abwehr kam. Das klappt eh nicht, das ist zu kompliziert, das versteh ich eh nicht, ach so schlimm ist es jetzt auch nicht, es läuft doch ganz gut...

Durch mehrere Monate in einem guten Grundgefühl habe ich jetzt überhaupt mal so etwas wie die Kraft, den Fokus überhaupt auf solchen Fragen zu haben, ohne gleich total verwirrt zu sein. Vermutlich ist Verwirrung auch ein Widerstand/Abwehr...

Ich werde mal damit beginnen, meine Art und Weise, wie ich Dinge tue, kaufe, bezahle, mit Menschen umgehe, Forderungen stelle, Nähe zulasse, etc genauer unter die Lupe zu nehmen und mich zu fragen, ob es Alternativen gibt, woher ich die Idee habe, das so zu machen, und ob es anders schöner sein könnte....
So ungefähr... :clown:


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Re: Dilemma

Beitragvon katgirl » 12. Sep 2013, 20:54

Hmmm.
Im Prinzip liegt ja der entgegenstehende GS nicht nur im speziellen Thema, sondern auch in der Allgemeinen Ausrichtung dazu.
Ich hatte letztes Jahr bei einen online Orakelkartenspiel eine Karte gezogen und da kam ...ich darf glauben ...
Das war so ein erhebendes freies Gefühl, gigantisch. Endlich sagte mir irgendwer bzw. in diesem Fall irgendwas, dass ich das darf. Ich durfte also wieder das tun, was sich für mich schon immer gut angefühlt hat und das war richtig.

So könnte das auch mit der generellen Erwartungshaltung sein.
Baby kommt in diese Welt und es erwartet, dass es versorgt wird, alles ist einfach da. Mit den Jahren wird Mensch immer weiter dahin geprägt, dass er ja nicht zu viel vom Leben erwarten soll und es nichts geschenkt gibt.
So wurden GS nicht nur zu einem speziellen Thema geschaffen,
sondern auch zum Gefühl und der Ausrichtung, wie wir dieses Thema für uns in die richtige Richtung lenken.

...ich darf hoffen...ich darf glauben...ich darf wissen...ich darf erwarten...

lg
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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 13. Sep 2013, 07:46

Moin Kat :gvibes:

katgirl hat geschrieben:Mit den Jahren wird Mensch immer weiter dahin geprägt, dass er ja nicht zu viel vom Leben erwarten soll und es nichts geschenkt gibt.
So wurden GS nicht nur zu einem speziellen Thema geschaffen,
sondern auch zum Gefühl und der Ausrichtung, wie wir dieses Thema für uns in die richtige Richtung lenken.
lg


Na klar, ich verstehe schon was Du meinst, meine Frage war auch eher auf die Praxis bezogen... das ich theoretisch alles darf und alles sein kann weiss ich ... aber wie bekomme ich die feste Überzeugung dazu hin, das war eher was mich interessiert. Wie gehe ich ganz praktisch mit meinen Glaubenssystemen um.

Wenn ich als Beispiel jahrelang eine schlechte Haltung mir antrainiert habe und dadurch wer weiss wie verspannt bin, dann ist es toll wenn das schon mal jemand erkennt und sagt: Du bist verspannt, weil Du eine schlechte Haltung hast. Aha, ich ziehe also sozusagen die Karte und die sagt: Ich darf das alles, z.B. die Schultern unten lassen oder locker lassen.
Doch der Weg dahin, die Schultern immer unten lassen zu können, denn allein das Wissen reicht - und das ist wahrscheinlich auch nur ein GS von mir selbst :grllll: - bei mir nicht aus glaube ich (!), ich muss erst begreifen was ich da tue, wie sich die richtige Haltung anfühlt, und vielleicht sogar ein paar Übungen machen, um dem Muskel den Weg zu zeigen oder auch Massagen als Hilfestellung nehmen, um das Locker zu bekommen, das brauch ich im Sitzen, im Stehen und beim Tanzen und Joggen.. in jeder Situation sozusagen, und DANN wenn ich das mehrmals gefühlt habe UND die Haltung eingeübt habe die sich für meinen Körper richtig und gesund anfühlt dann ... kann ich die Schultern unten lassen :mrgreen:

Ganz schön langer Weg, den ich natürlich bezogen auf meine Erwartungen und GS total gern vereinfachen möchte!! Ich liebe einfache Wege, daher freu ich mich wenn viele dazu berichten :lieb:

Herzlich
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Re: Dilemma

Beitragvon lawofattraction » 13. Sep 2013, 09:06




Ist das LoA nicht phantastisch? Kaum haben wir darüber gesprochen - und ich habe mir darüber auch im Zusammenhang mit eigenen Projekten ein paar Gedanken gemacht - höre ich letzte Nacht den neusten Workshop und - da ist das Thema: Der Wunsch nach Zusammenarbeit mit einem anderen Menschen.

Es frischt wieder einmal das auf, was wir alle ja seit langem wissen :clown: - im Vortex ist alles bereits bekannt und erfüllt. Aber es hat auch mein Verständnis nochmals erfrischt, dass im Aussen wirklich kein Bemühen notwendig ist, das über ein Handeln aufgrund inspirierender Impulse hinaus geht. Im Vortex sind Partner, Kunden, Verleger, Mitarbeiter, Liebhaber, Wohlstand, Gesundheit, Wissen, Durchblick und alle anderen Wünsche, und zwar in einer Klarheit, an die wir uns manchmal aufgrund einer grossen Informationsflut und sich ständig verändernden Details gar nicht mehr erinnern.

Und wieder einmal bewahrheitet sich der etwas ausgeleierte Spruch, dass der Weg das Ziel ist. Einem strikten Reiseplan zu folgen, ist absolut langweilig, man könnte sich die Reise eigentlich ersparen. Eine minutiöse Planung abzuspulen ist sogar ermüdend. Aber auf der Reise mal einen kleinen Abstecher hierhin machen und dahin, einmal exotisch essen statt immer nur italienisch, sich auf fremdes Terrain begeben und überraschen lassen, was uns dort an Vielfalt und Fülle erwartet, fremde Menschen und andere Kulturen kennenlernen - das bringt doch ein ganz anderes Lebensgefühl und lässt die Füsse kribbeln, gleich los zu fahren und das Herz freudig klopfen ob der vielen wunderbaren Überraschungen, die uns noch erwarten werden.

Und ich werde mir immer bewusster, wie schön diese Co-Creation - in diesem Falle mit Euch hier - ist. Die Bereitschaft, sich den Gedanken und dem Input und den Fragen und Antworten anderer zu öffnen im Gegensatz zu den eigenen stillen Gedanken zu einem Thema (die ich beileibe nicht als minderwertig hinstellen möchte und die zu ihrer Zeit im richtigen Kontext für mich von unschätzbarem Wert sind) ist der Unterschied zwischen einem offenen Scheunentor und einem kleinen Fensterchen beim Betrachten eines Themas.

Danke an Euch alle für Euren Input :uns: . Und viel Spass beim Lesen. :loveshower:



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Re: Dilemma

Beitragvon Klara » 13. Sep 2013, 09:10

:danke:
für diesen Thread!
:gvibes: :ros:
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Re: Dilemma

Beitragvon Winterbraut » 13. Sep 2013, 11:29

:uns:

:loveshower:
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