Die Verbindung zur Quelle aufrechterhalten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Die Verbindung zur Quelle aufrechterhalten

Beitragvon Lichtblume » 13. Okt 2012, 08:06

Hallo Zusammen,

bei meinem Vater wurde gestern Krebs festgestellt. Nächste Woche heisst es Operation und dann Chemotherapie.

Den Workshop zum Thema Krebs habe ich schon von einiger Zeit gelesen. Auch in den verschiedenen Abraham Bücher gehen sie ja immer wieder auf das Thema Gesundheit / Krankheit ein.

Also das "Basis" Wissen habe ich und spüre auch in meinem Herzen, dass es genau so ist, wie Abraham sagt.

Ich sehe und sage mir auch immer wieder, dass mein Vater alle Macht hat in sich, sich wieder auf sein Wohlergehen einzuschwingen....

Ich spüre in mir eine gewisse Gelassenheit, ein Vertrauen dass alles Gut wird. Gut meine ich so wie sich mein Vater entscheidet..... Jedenfalls die meiste Zeit... Dann kommen auch wieder Augenblicke wo ich ebenfalls mit meinen eigenen ängsten wieder konfrontiert werde...


Nun meine Frage... meine Mutter ist sehr sehr ängstlich. Und ich spüre wenn ich mit ihr telefoniere, dass meine eigenen ängste und sorgen stärker werden und ich mich sehr unwohl fühle...

Wie kann ich meine Verbindung zur Quelle / zur Wahrheit aufrechterhalten, wenn ich in Kontakt mit ihr bin, ohne jedesmal das Gefühl zu haben das mein Boden unter den Füssen anfängt zu wackeln?

Herzlichen Dank für eure Antworten.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Die Verbindung zur Quelle aufrechterhalten

Beitragvon Maria » 13. Okt 2012, 08:44

Liebe Lichtblume,

eine gute Freundin von mir ist vor ein paar Jahren an Brustkrebs erkrankt. Ich habe mich damals geweigert sie als Krank zu sehen.

Ich habe sie und einige meiner Freunde und Familie mit in meine Meditationssitzung mit ein gebunden. Damals habe ich noch eine spezielle Atemübung gemacht und mir bei jedem Ein- oder Ausatmen folgende Worte gesagt: Vitalität, Gesundheit, Frieden, Liebe und Zufriedenheit... und mir dabei die strahlenden, glücklichen Gesichter meiner Freunde vorgestellt, weil sie sich gerade so fühlen, wie ich es mit meinen Worten ausgedrückt habe.
Das habe ich jeden Morgen ca. 10 – 15 Minuten gemacht. Solange bis die Übung vorbei war. Jede Person kam mehrmals dran, da ich im Laufe der Übung ja immer besser spüren konnte was ich spüren wollte und ich davon aus ging, dass die Übung am Ende effizienter ist als zu Beginn.

Meine Freundin sagt heute, dass sie mein Verhalten am Anfang ihrer Krankheit merkwürdig fand. Ich war ihrer Krankheit gegenüber ignorant. Irgendwann hat sie bemerkt wie gut es ist einen Menschen zu treffen, der sie nicht über das Thema Krebs definiert. Mein „naiver Blick“ (so ihre Worte) auf sie haben sie erst verwirrt und später aber bestärkt und ihr gut getan. Unsere Freundschaft hat sich seit dem sehr vertieft. Sie hat sehr bald damit angefangen sich selbst als gesunden Menschen zu sehen. Ihre Ärzte sehen sie ebenfalls als gesunden Menschen und sie arbeitet heute mit Brustkrebspatienten und ist sehr glücklich dabei. Ihre positive Art und ihre Zuversicht gibt sie jetzt an andere weiter, so wie ich es vor ein paar Jahren mit ihr gemacht habe.

Positiver Nebeneffekt von der Übung war, dass sich die Beziehungen zu allen in der Meditation eingeschlossenen Menschen vertieft haben. Zu meiner Mutter, die ich mit in die Meditation eingeschlossen habe ist das Verhältnis sehr locker geworden. Für meine Mutter habe ich mir noch etwas anderes zusätzlich visualisiert. Ich habe sie mir nämlich jünger vor gestellt, in einem Alter in dem wir beide noch eine glückliche Beziehung zu einander hatten und sie auch selbst mit sich glücklicher war.

Die Übung habe ich jeden Morgen, ca. 2 Jahre gemacht. Sie hat mir selbst ja auch viel Entspannung und Wohlbefinden gegeben. Irgend wann waren andere Themen dran und heute sieht meine morgendliche Praxis anders aus, aber ich bin immer wieder erstaunt wie sehr man anderen Menschen helfen kann einzig alleine indem man sie glücklich sieht und das auch spürt.

Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen was Abraham sagen, nämlich, dass es leichter ist, wenn man den Menschen nicht so oft sieht. Ich habe meine Freundin höchstens einmal die Woche gesehen und daher viel Vorarbeit für unsere Treffen geleistet. Ich bin heute innerlich sicherer, vielleicht wäre heute nicht mehr soviel Zeitaufwand nötig.

Ich hoffe ich konnte Dich zu Deinen eigenen Ideen inspirieren und wünsche Dir viel Glück und Erfolg dabei.


Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: Die Verbindung zur Quelle aufrechterhalten

Beitragvon Lichtblume » 14. Okt 2012, 08:57

Liebe Maria,

:danke: für deine so ausführliche Antwort!

Ich werde es sehr gerne ausprobieren.

Liebe Grüsse
Lichtblume
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