Die Liebe und ihre Wirrungen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 12. Dez 2012, 11:54

Ihr lieben Mitforis

Ich habe lange nicht mehr mitverfolgt oder gar etwas geschrieben, weil seit Wochen mein Herz nicht das macht, was es soll. Nun möchte ich dies hier loswerden, weil ich eine Lösung suche. Da Herz und Hirn mich dabei behindern, erdreiste ich mich, ein paar Anregungen von außen zu suchen. Und... ob Abraham mal irgendwo etwas erwähnt haben.

Vorab, bitte diesen Thread in das passende Thema verschieben. Ich wusste nicht, zu welchem Thema diese Angelegenheit passt.

Seit zwei Jahren bin ich verheiratet und ich liebe meinen Mann wirklich sehr. Er ist ein Teil von mir und wenn er mal länger fort ist, dann ist es so, als fehle mir der rechte Arm. Sehe ich küssende Menschen im Fernsehen, dann denke ich sofort an meinen Liebsten und das er mir ja dann so fehlt.
Das ist weiterhin so geblieben. Ich liebe ihn... so sehr habe ich noch nie jemanden geliebt.

Nach unserem Umzug ist mir hier ein Mitarbeiter in dem Milchzuchtbetrieb aufgefallen. Den mochte ich erst überhaupt nicht. Nur vom weitem schien er Ähnlichkeit mit jemanden zu haben. Das machte mich schier wahnsinnig, weil ich so etwas immer bestätigt sehen will. Vom Nahem.
Trotzdem habe ich ihn nicht gerade freundlich angesehen oder meist ignoriert. Bis er im Oktober mit dem Fahrrad vorbei fuhr und sagte: "lach doch mal."
Seit dem gehts bei mir wirr zu. Weil ich nicht verstehe, warum er jetzt so viel wert darauf legt, daß ich lache.
Wenn wir uns sehen, machen wir faxen und ärgern uns gegenseitig.
Letzte Woche hatte er Urlaub. Und da merkte ich, mir fehlt was. Morgens höre ich immer seine Stimme, wenn es Zeit zum melken ist. Mir fehlte es, ihn zu sehen oder seine dummen Kommentare zu hören.
Als er am Sonntag nachmittag zum melken erschien, wurde mir ganz wackelig. Das war ein Tag zu früh.

Ich mag ihn. Ich mag ihn leider ein wenig zu sehr. Das macht mir ernsthaft zu schaffen. Ich denke nicht, daß er mich ebenso mag. Das wage ich zu bezweifeln.

Hat jemand irgendeine Ahnung, wie man sich solche Situationen ins Leben zieht? Das ist doch Unsinn. Weil ich doch meinen Mann so liebe. Hier kennt mich keiner, ich würd es also schreiben, wenn es anders wäre.

Für ein wenig Hilfe wäre ich sehr dankbar. Sehr dankbar.

lieben Gruss

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon shaoli » 12. Dez 2012, 16:54

Hallo , liebe Kavaja Varna ,

dazu paßt doch ganz wunderbar das Zitat , das LoA eingestellt hat , nur leider weiß ich mal wieder nicht , wie ich aus einem anderen Beitrag heraus zitiere , also kopiere ich es .

" Ihr seid die Schöpfer von Euch selbst, die Ihr die Hauptdarsteller seid im Mittelpunkt einer jeden Schöpfung. Ihr seid Schöpfer von Euch selbst und all den anderen Menschen, die ihre verschiedenen Rollen spielen, Ihr seid die Erschaffer jeglicher Umstände .

Ihr seid die Schöpfer dessen, was aus jedermanns Mund kommt. Ist das nicht interessant? Ihr erschafft das, was sie sagen, weil Ihr den schwingungsmässigen Ton setzt, der es hervor ruft. "


Zu wissen , dass andere Menschen die Rolle spielen , die ich ihnen gebe , ist eine sehr erleichternde Sichtweise .
Und auch , dass wir immer neue Wünsche entwickeln und uns immer weiter ausdehnen wollen , auch in einer wunderbaren Beziehung zu einem Partner .

In der Situation mit diesem Mann gefällt dir vielleicht das lockere , spielerische , alberne - ich würde mich fragen , warum mich das so antickt . Vielleicht hast du eine sehr ernste , tiefe Beziehung zu deinem Mann und das Spielerische ist in den Hintergrund gerückt . Ich glaube , es ist der Klassiker , dass man seine unerfüllten Bedürfnisse in einer Beziehung auf einen Dritten verlagert - komme aber auch gerade dahinter , dass der Partner einem wirklich nur das zeigen kann , was in der eigenen Schwingung ist und dass die einzige Möglichkeit , Klarheit zu erlangen , ist , sich selber zu fragen , was ich in meiner Schwingung habe .

Daher gehe ich gerade dazu über , mir zu denken , dass der Mensch , der mir gegenübersteht , sicher auch anders kann - die Erfahrung hat das auch völlig zweifelsfrei immer wieder gezeigt .

Das ist wahrscheinlich nicht 100% Abraham , sondern derzeit einfach nur meine Art , mir zu sagen , dass das , was ich gerade wahrnehme , meiner Schwingung entspricht , ohne großartig in dem warum , wieso , weshalb wühlen zu müssen . Damit setze ich schon einmal einen Ton , der sich nicht festlegt , sondern alles offenläßt - für mich ist es so einfach leichter , zu meinen eigenen Angelegenheiten zurückzukehren und , wie LoA so schön schrieb , das , was mir gerade nicht so ins Konzept paßt , auszusitzen und / oder allgemeiner zu werden in der Formulierung meiner Gedanken . Inzwischen schaffe ich es ganz gut , nicht so furchtbar viel Energie in personenbezogene Gedanken , Probleme oder Wünsche fließen zu lassen , sondern zu sehen , dass die Schwingung die ganze Beziehungsarbeit erledigt .

Ich hoffe , das war jetzt nicht allzu ungeschickt ausgedrückt und wünsche dir alles Gute .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 14. Dez 2012, 13:34

Vielen Dank für die Antwort, shaoli

Ich musste das erst mal sacken lassen. Eigentlich immer noch.

Was mich bei dem jungen Mann so antickt, ist auch noch, daß er echt gut ausschaut. Mir gefällt auch seine Stimme sehr. Ich hatte auch mal seine Hände gesehen, die mir ebenso gefallen haben. Interessanterweise alles Dinge, die mir auch bei meinen Mann sehr gefallen. Das ist ja der Witz.
Mein Liebster ist für mich der schönste Mann des gesamten Universums. Ich weiß ganz genau, daß ich bei ihm bleiben möchte, so lange er es mag oder lebt. Er passt einfach super zu mir.

Auch das spielerische fehlt, sicher. Es liegt einfach daran, daß sich mit einem Kind viel ändert. Das wussten wir auch. Das verspielte untereinander konzentriert sich mehr auf das Kind.
Denn jungen Mann sehe ich immer, wenn meine Tochter im Kindergarten ist. Nur ist mein Mann da wiederum arbeiten.
Folglich bleibt das Verspielte auf der Strecke.

Ich werde da wohl noch weitere Gedanken kreisen lassen und auch mein Gefühl hinterhorchen. Das Zitat passte übrigens ganz super. Danke dafür.

lg

B.
Kavaja Varna
 

Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 15. Dez 2012, 09:41




Hallo Kav,

solche Situationen bringen erst einmal den persönlichen Untergrund zum Beben. Da sind wir in einer Beziehung, die wir als gut bezeichnen, mit einem Menschen, den wir lieben - und da kommt so ein unverschämter Dritter daher und lässt die Knie zittern und bringt das ganze Konstrukt in Aufruhr. :mrgreen:

Erst einmal - Du bist nicht die erste und auch nicht die letzte, in deren Leben so etwas passiert. (Das ist General. :clown: ) Zum anderen: In einer Beziehung, in der "alle Bedürfnisse erfüllt" sind, in der also beide Partner subjektiv zufrieden sind, ist für einen Dritten kein Platz. Der findet nur dann rein, wenn einer der beiden in der Beziehung aus welchem Grund auch immer etwas vermisst. Kann man sich das selbst nicht geben, ist man also nicht in der Lage, dieses Vakuum aus eigenem Antrieb zu befriedigen, bringt das LoA uns bei einem Wunsch, der stark genug ist, einen schwingungsmässig entsprechenden Anderen.

Wir sollten nämlich nicht vergessen, wie das funktioniert: Wunsch, Universum antwortet, Schwingung ausrichten und das LoA bringt das Entsprechende. Also können wir davon ausgehen, dass Du einen starken Wunsch aufgrund einer "Mangelsituation" hattest, der diesen Dritten angezogen hat. Für Dich wäre nun wohl erst einmal zu klären, ob Du Dir selbst gegenüber so offen bist und erkennen kannst, wo dieser Mann etwas schwingt, was Du in Deiner Ehe vermisst.

Für mein Empfinden versuchst Du Dir im Moment da noch etwas schön zu reden. Ich denke, das funktioniert nicht, es sei denn, Du begibst Dich auf die Schiene, Deine Wünsche, Deine Bedürfnisse und Deine Freude hintenan zu stellen - die Gründe dafür sind vielfältig und reichen auf der ganzen Bandbreite von Loyalität gegenüber dem Partner und dem einmal gegebenen Versprechen bis zum Einhalten der gesellschaftlichen oder familiären Konventionen.

Was bringt mich zu dieser Annahme? Dies:

Kavaja Varna hat geschrieben: Ich weiß ganz genau, daß ich bei ihm bleiben möchte, so lange er es mag oder lebt.


Ich hoffe, dass Du nie ernsthaft diesen Weg in Betracht ziehst. Das kann im schlimmsten Fall bis zur Selbstverleugnung gehen. Wenn Du das voller Überzeugung umformulieren kannst in "ich weiss, dass ich so lange bei ihm bleiben möchte, wie ich es mag" - dann bist Du auf dem richtigen Weg.

Take it easy, Stürme gehen auch vorbei. Aber widerstehe der Versuchung, das unter den Teppich kehren zu wollen. Die Situation ist ja nicht grundlos aufgetaucht, und unter dem Teppich mag es eine Weile bleiben, nur um wieder - und dann wahrscheinlich etwas heftiger - aufzutauchen. Sei ehrlich Dir gegenüber, schau nach, wo Du Veränderungen vornehmen kannst, die Dir das bringen, was dieser junge Mann im Moment zu bringen scheint. Denn schliesslich liegt es nur in Deiner Hand. So, wie Du diese Situation erschaffen hast, kannst Du sie jetzt auch neu erschaffen. Und alle, die passen, werden Dich dabei begleiten.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 19. Dez 2012, 15:02

Vielen lieben Dank erst mal.

Sicher bin ich nicht die einzige, der so etwas geschieht. Mir ist das auch nicht zum ersten Mal geschehen. Darum weiß ich so genau, daß ich mit ihm so lange zusammen bleibe wie er mag. Der Satz ist bewusst so gewählt.

Vorab, mir ist dieser Fall schon mal passiert, da war ich mit einem anderen Mann zusammen. Ich war verliebt und ihn liebte ich immer noch. Ich blieb bei ihm. Dann verliebte ich mich in meinen jetzigen Mann und mir war klar, daß diese Liebe eine andere Hausnummer ist.
Ich weiß, ab wann der Punkt da ist, an dem ich mich von meiner aktuellen Beziehung lösen muss. Der Punkt ist nicht da.
Es kann allerdings auch geschehen, daß er nicht mehr mag. Und ich kann ihn auch nicht dazu zwingen bei mir zu bleiben. Darum habe ich den Satz so gewählt. Ich sehe allerdings ein, daß es so unglücklich gewählt war. Also passen wir das Ganze mal an:

Ich bleibe bei ihm so lange, wie wir zueinander passen und uns lieben.

Eure Antworten haben mich auf meine Lösung gebracht, daß wir uns viel zu wenig Freizeit für uns beide einräumen. Unsere Tochter ist rundum bei uns. Wenn wir sie zu den Großeltern bringen (was sehr selten ist), dann haben wir ein schlechtes Gewissen. Doch bestehen wir ja auch aus uns beide.
Wir sind doch nicht nur Eltern, sondern ein Paar das sich liebt und die Leichtigkeit in der Liebe lebt/leben möchte.
Verantwortung mal ohne schlechtes Gewissen abgeben und mal wieder wir selbst sein.
Das tun, was wir zuvor getan haben.

Liebe LoA, Dein Denkanstoß mit dem "schön reden" war vollkommen angebracht. Die meisten wissen eben nicht, wann wirklich ein Ende kommen muss. Durch meine Erfahrung vor einigen Jahren, weiß ich, wann es soweit ist. Das kann selbstverständlich keiner wissen, weil ich darüber ja nichts geschrieben habe.
Warum frage ich das also?
Damals hatte ich mit Abraham ja nix zu tun. Da nun jetzt der Fall da ist, an dem noch alles eine Lösung hat, frage ich, ob es da Worte von Abraham gibt. Nicht nur für mich, sondern auch für andere.

Vielen lieben Dank.

:danke:

Kav
Kavaja Varna
 

Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 19. Dez 2012, 19:10

Kavaja Varna hat geschrieben:... frage ich, ob es da Worte von Abraham gibt.


Hallo Kav,

Abraham sind da sehr eindeutig. Sie empfehlen zum Beispiel als "Eheversprechen" die Worte "Lass es uns miteinander versuchen und zusammen bleiben, solange wir miteinander Spass haben." Ob man miteinander Spass hat, hängt davon ab, ob man die Verbindung aus dem Vortex heraus betrachtet, man also auf jemanden in positiver Weise als Objekt der Aufmerksamkeit schaut oder, wenn die Höhenflüge der ersten Verliebtheit flacher werden, eine Tendenz entwickelt, das Fehlende in der Beziehung und das Ungeliebte am anderen zu sehen.

Und genauso eindeutig ist ihre generelle Empfehlung "nichts ist wichtiger, als dass ich mich wohl fühle."

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 19. Dez 2012, 21:06

Hey ihr Lieben,

lawofattraction hat geschrieben:Zum anderen: In einer Beziehung, in der "alle Bedürfnisse erfüllt" sind, in der also beide Partner subjektiv zufrieden sind, ist für einen Dritten kein Platz. Der findet nur dann rein, wenn einer der beiden in der Beziehung aus welchem Grund auch immer etwas vermisst.

Ich finde diesen Abschnitt sehr interessant. In einer Beziehung können nie alle Bedürfnisse erfüllt werden. Es gibt keinen Partner, der uns allein durch sein Sein glücklich machen kann, das ist nicht Aufgabe eines anderen Menschen-das wissen wir als Aber alle. Und ich erinnere mich, dass du LOA mal geschrieben hast, das kein Partner alle Bereiche, die wie uns wünschen abdecken kann. Aber dies bedeutet ja, dass man evtl. immer etwas vermisst, es aber nicht bewusst auffällt, weil man sich in einer glücklichen Beziehung eher auf das konzentriert was funktioniert. Kommt da einer, der einen aber an etwas "erinnert", was man mal wollte/ immer noch will, dann kann es doch sein, dass man sich AUCH in diese Person verliebt, oder?

lawofattraction hat geschrieben:Kann man sich das selbst nicht geben, ist man also nicht in der Lage, dieses Vakuum aus eigenem Antrieb zu befriedigen, bringt das LoA uns bei einem Wunsch, der stark genug ist, einen schwingungsmässig entsprechenden Anderen.

Normalerweise würde ich sagen, dass dies ja keine gesunde Basis für eine Beziehung sein kann. Aber so wie du es hier formuliert hast, scheint es mir, als könne es das schon sein. Man hat Minderwertigkeitsgefühle und wünscht sich einen Partner, der uns dabei hilft dies nicht mehr so heftig zu spüren. Der Partner kommt, da er genau dies gerne tut und schon ist die Beziehung ausgeglichen, weil beide genau das tun, was sie am liebsten tun.

Kann sein, dass meine Frage etwas Off Topic ist jedoch interessiert mich das sehr: Wie schafft man es von einer Beziehung in die nächste überzugehen? Ich schätze diese Eigenschaft irgendwie... :nachdenk: Ich brauche immer noch Monate/Jahre bis ich wieder jmd. anziehe, in den ich verliebt bin UND der sich auch in mich verliebt.

lawofattraction hat geschrieben:Ob man miteinander Spass hat, hängt davon ab, ob man die Verbindung aus dem Vortex heraus betrachtet, man also auf jemanden in positiver Weise als Objekt der Aufmerksamkeit schaut oder, wenn die Höhenflüge der ersten Verliebtheit flacher werden, eine Tendenz entwickelt, das Fehlende in der Beziehung und das Ungeliebte am anderen zu sehen.
Ist das laut Abraham der Hauptgrund für das Ende einer Beziehung?

Liebe Grüße
Winner :lieb:
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 20. Dez 2012, 08:39

Winner hat geschrieben:Es gibt keinen Partner, der uns allein durch sein Sein glücklich machen kann, das ist nicht Aufgabe eines anderen Menschen-das wissen wir als Aber alle.


Moin liebe Winner, dear All,

da habe ich nun eine Weile drauf rumgekaut und komme zu dem Entschluss, dass idealerweise uns ein Partner nur durch sein Sein glücklich macht. (Wobei es natürlich niemandes "Aufgabe" ist.) Jemand existiert, in den wir uns aufgrund gleicher Schwingung verlieben und lieben. Aber warum? Weil er uns Gedichte schreibt oder Rosen bringt oder ein interessanter Gesprächspartner ist? Das sind ja alles Variable, die sich je nach meinem Fokus und meiner Schwingung auch wieder ändern können.

Das stellt ja so gut wie jeder Verliebte fest, wenn nach dem ersten Gefühlsansturm, der uns in eine Art Ausnahmezustand versetzt, in dem so gut wie alles nur phantastisch ist, die weniger vernebelte Beobachtung des anderen wieder einsetzt und er in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse gecheckt wird. Da kann sich schon mal der angeregte Plauderer langsam als Schwätzer herausstellen oder der Ruhige, mit dem man so gut stille Sonnenuntergänge anschauen konnte, als Langweiler.

Die Einschätzung wird realistischer, Kritikfähigkeit setzt wieder ein und die Beziehung wird nun dem Alltagstest ausgesetzt. Und dann fangen oft die partnerschaftlichen Schwierigkeiten an, da vom Partner angenommen wird, dass er die Bedürfnisse des anderen zufriedenstellen sollte.

Was aber unverändert bleibt, ist das reine Sein, daher diese Begegnungsebene aus dem Vortex und das Betrachten des anderen auf einer Ebene, die bewusst und gezielt solche Dinge ausser Acht lässt, die uns nicht ganz so gut gefallen. Abraham sagen ( wohl etwas überspitzt), sich auf eine gute Eigenschaft eines Menschen zu konzentrieren, der ansonsten nur schlechte hat und die Beziehung ist glücklich bzw. umgekehrt, können wir durch Aufmerksamkeit auf eine schlechte Eigenschaft des anderen, der ansonsten nur Positives zeigt, eine Beziehung verschlechtern.

Es kann doch gar nicht anders sein, als dass wir auch dann, wenn wir in Kontakt mit anderen Menschen treten, unser eigenes Erleben durch unsere Gedanken, durch unseren Fokus steuern. Genau so, wie das der andere auch tut. Solange es "passt", ist es eine gelungene und erwünschte Co-Creation, anderenfalls ergeben sich Schwierigkeiten oder man trennt sich.

Winner hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: hat geschrieben:Kann man sich das selbst nicht geben, ist man also nicht in der Lage, dieses Vakuum aus eigenem Antrieb zu befriedigen, bringt das LoA uns bei einem Wunsch, der stark genug ist, einen schwingungsmässig entsprechenden Anderen.


Normalerweise würde ich sagen, dass dies ja keine gesunde Basis für eine Beziehung sein kann. Aber so wie du es hier formuliert hast, scheint es mir, als könne es das schon sein. Man hat Minderwertigkeitsgefühle und wünscht sich einen Partner, der uns dabei hilft dies nicht mehr so heftig zu spüren. Der Partner kommt, da er genau dies gerne tut und schon ist die Beziehung ausgeglichen, weil beide genau das tun, was sie am liebsten tun.


Ich weiss nicht genau, worauf Du das mit der gesunden Basis beziehst. Nach meinem Empfinden kann ein Partner nicht die Minderwertigkeitsgefühle eines anderen auffangen oder gar mindern. Das mag vorübergehend erfolgversprechend aussehen, wenn einer sich in der Beziehung als Helfer und der andere als Hilfesuchender etabliert hat. Verweigert der Helfer dann irgendwann seine positive Aufmerksamkeit, wird derjenige mit den Minderwertigkeitsgefühlen sich noch viel schlechter fühlen. Es die Abgabe der Kontrolle an jemand anderen, der dadurch eine Machtstellung über uns bekommt, da er sein Verhalten ja auch jederzeit auch wieder ändern kann.

Was von aussen kommt, ist nur Kosmetik, die wirkliche Arbeit findet wie immer nur innen statt. Eine Partnerschaft ist keine Therapie, das Gefälle wird keinen auf Dauer zufriedenstellen. Der eine ist der Gebende, der andere der Nehmende, und ein solches Missverhältnis wird sich immer bemerkbar machen.

Winner hat geschrieben:Kann sein, dass meine Frage etwas Off Topic ist jedoch interessiert mich das sehr: Wie schafft man es von einer Beziehung in die nächste überzugehen? Ich schätze diese Eigenschaft irgendwie... :nachdenk: Ich brauche immer noch Monate/Jahre bis ich wieder jmd. anziehe, in den ich verliebt bin UND der sich auch in mich verliebt.


Findest Du Dich denn weiterhin liebenswert, obwohl es ein Mensch vorgezogen hat, mit Dir nicht mehr zusammen zu sein? Oder kommst Du zu "negativen" Rückschlüssen in Bezug auf Dich, weil das geschehen ist?

Winner hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: hat geschrieben:Ob man miteinander Spass hat, hängt davon ab, ob man die Verbindung aus dem Vortex heraus betrachtet, man also auf jemanden in positiver Weise als Objekt der Aufmerksamkeit schaut oder, wenn die Höhenflüge der ersten Verliebtheit flacher werden, eine Tendenz entwickelt, das Fehlende in der Beziehung und das Ungeliebte am anderen zu sehen.


Ist das laut Abraham der Hauptgrund für das Ende einer Beziehung?


Na, ich weiss nicht. Dazu gibt es ja viel zu viele Beziehungen, in denen am anderen nur rumgemeckert wird und die trotzdem weiter bestehen. :clown:

Es wird immer die unvereinbare Schwingung sein, die Partner auseinander gehen lässt. Eine Entwicklung, die sich verändert hat oder Wünsche, bei deren Erfüllung der andere keinen Platz mehr findet.

Lieben Gruss
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lunast02 » 20. Dez 2012, 09:01

ihr lieben alle,
vielen dank für diesen threat.
beziehungen sind mein großes thema und gerade habe ich wieder einmal "zufällig" ein altes bisher unverstandenes buch bei mir im keller wiedergefunden. liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest von eva maria zurhorst. ich kann es euch nur wärmstens ans herz legen, denn es ist absolut LOA- und ABRAHAM-konform und sehr hilfreich - zumindest mir hat es jetzt auf einer neuen ebene die augen geöffnet. sie beschreibt, dass alle unanehmlichkeiten, die dir im außen begegnen abgespaltene schattenseiten von dir sind und angeschaut, angenommen und aufgelöst werden wollen. was soll ich sagen? bei mir verändern sich gerade alle beziehungen dramatisch (bei den kindern am schnellsten- innerhalb von minuten und mein mann ist auch nicht wieder zu erkennen). sobald mir mein gegenüber ein schlechtes gefühl beschert, suche ich in mir und stelle fest "ich kenne das gefühl und ja, ich bin auch..."! es ist frapierend wie schnell dann eine reaktion erfolgt und die situation sich wandelt.
ferner ist die allgemeine gridarbeit zu meinem tagesritual geworden, so dass es gerade in meinem leben immer schöner, harmonischer und liebevoller wird! alles ist gut und ich bin bereit für mehr! ihr auch?!

habt einen schönen tag <3
rosa
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon shaoli » 20. Dez 2012, 15:01

lawofattraction hat geschrieben:
Winner hat geschrieben:Es gibt keinen Partner, der uns allein durch sein Sein glücklich machen kann, das ist nicht Aufgabe eines anderen Menschen-das wissen wir als Aber alle.




Was aber unverändert bleibt, ist das reine Sein, daher diese Begegnungsebene aus dem Vortex und das Betrachten des anderen auf einer Ebene, die bewusst und gezielt solche Dinge ausser Acht lässt, die uns nicht ganz so gut gefallen. Abraham sagen ( wohl etwas überspitzt), sich auf eine gute Eigenschaft eines Menschen zu konzentrieren, der ansonsten nur schlechte hat und die Beziehung ist glücklich bzw. umgekehrt, können wir durch Aufmerksamkeit auf eine schlechte Eigenschaft des anderen, der ansonsten nur Positives zeigt, eine Beziehung verschlechtern.





Hi liebe LoA ,

genau das meinte ich gestern .Ich wünschte , ich würde auch immer die richtigen Worte finden ...

Wir entscheiden , was wir wahrnehmen wollen - und andere entscheiden , was sie an uns wahrnehmen wollen . Wenn einer oder beide unbefriedigte Bedürfnisse wahrnehmen , verändert sich die Schwingung - Abraham sagen in einem workshop ( ich glaube " Traum , Focus , Manifestation " ) , dass wir sogar die Menschen in unseren Träumen so manifestieren , wie wir sie erleben - wir legen ihnen die Worte praktisch in den Mund und geben ihnen die Eigenschaften , die sie uns zeigen . Also denken wir sie so , wie sie uns begegnen ins Leben . Momentan finde ich es sogar viel einfacher , von der Ebene des reinen Seins auszugehen - oder in einem anderen Menschen reines Sein zu sehen . Weil es die Begegnung auf das Jetzt reduziert . Oft ist es ja die Angst ( die Erwartung an die ) vor der Zukunft aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit , die einen dazu veranlassen , den Blickwinkel auf den Partner nach der ersten Zeit der Verliebtheit nach und nach zu verändern und zu die eigenen Bedürfnisse abgedeckt wissen zu wollen . Auf der Ebene des reinen Seins ist jeder so , wie er ist , absolut in Ordnung - mit der Option , alles sein und werden zu können , was er sein und werden will . Ich kann mich auf die erfreulichen Aspekte einer jeden Beziehung und Begegnung konzentrieren und schauen , wohin mich das führt .


Allerdings habe ich momentan keinen Partner , es sind also theoretische Erkenntnisse , die ich noch nicht in die Praxis umgesetzt habe .

Lieben Gruß
shaoli
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 20. Dez 2012, 19:41

Tausend Dank für deine Antwort, Loa. :bussi: Wie immer sehr lehrreich! Ich bin dir sehr dankbar, dass du dein Wissen mit uns teilst. Ich stelle (in Bezug zum Thema Beziehung) immer Fragen, wo ich beim Lesen deiner Antwort immer wieder so viel Tiefgründiges lerne. Eines Tages wird es mir auch in der Praxis mal was bringen :clown:

lawofattraction hat geschrieben:Winner hat geschrieben:
Es gibt keinen Partner, der uns allein durch sein Sein glücklich machen kann, das ist nicht Aufgabe eines anderen Menschen-das wissen wir als Aber alle.


Moin liebe Winner, dear All,

da habe ich nun eine Weile drauf rumgekaut und komme zu dem Entschluss, dass idealerweise uns ein Partner nur durch sein Sein glücklich macht. (Wobei es natürlich niemandes "Aufgabe" ist.) Jemand existiert, in den wir uns aufgrund gleicher Schwingung verlieben und lieben. Aber warum? Weil er uns Gedichte schreibt oder Rosen bringt oder ein interessanter Gesprächspartner ist? Das sind ja alles Variable, die sich je nach meinem Fokus und meiner Schwingung auch wieder ändern können.

Ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. Eine Person macht uns aufgrund unseres Fokus auf die Eigenschaften, die wir an ihr schätzen glücklich. Das tun ja WIR und nicht die Person, oder? "Du machst mich glücklich." Dieser häufig gesagte Satz ist doch nicht wahr?

lawofattraction hat geschrieben:Ich weiss nicht genau, worauf Du das mit der gesunden Basis beziehst. Nach meinem Empfinden kann ein Partner nicht die Minderwertigkeitsgefühle eines anderen auffangen oder gar mindern. Das mag vorübergehend erfolgversprechend aussehen, wenn einer sich in der Beziehung als Helfer und der andere als Hilfesuchender etabliert hat. Verweigert der Helfer dann irgendwann seine positive Aufmerksamkeit, wird derjenige mit den Minderwertigkeitsgefühlen sich noch viel schlechter fühlen. Es die Abgabe der Kontrolle an jemand anderen, der dadurch eine Machtstellung über uns bekommt, da er sein Verhalten ja auch jederzeit auch wieder ändern kann.

Ich beziehe es auf das Anziehen eines Partners, wenn man ein Vakuum spürt, weil man nicht in der Lage ist sich etwas selbst zu geben. Ich dachte immer dies solle man idealerweise beim Partnerwunsch eben nicht spüren. :hä: Ich stimme mit dem, was du oben schreibst, überein.

lawofattraction hat geschrieben:Findest Du Dich denn weiterhin liebenswert, obwohl es ein Mensch vorgezogen hat, mit Dir nicht mehr zusammen zu sein? Oder kommst Du zu "negativen" Rückschlüssen in Bezug auf Dich, weil das geschehen ist?

Ich habe deine Antwort heute Morgen schon gelesen und habe seitdem Bauchschmerzen, ich weiß auch nicht warum ich jetzt trotzdem antworte, da ich in Bezug auf dieses Thema immer out of the Vortex bin, aber vllt. antworte ich, da ich dieses Gefühl gewohnt bin?!

Ich finde mich liebenswert. Aber ich glaube nicht bzw. gehe ich nicht davon aus, dass die Männer es tun, die ich gerne als Partner hätte. Und diesen Glauben habe ich schon seitdem ich ein Teenie war. Ich hatte noch nie eine Beziehung zu einem Partner, in den ich wirklich verliebt war, es fand mich einfach niemand toll, den ich auch toll fand. Meist oder eigentlich immer bin ich mit ihnen eine Beziehung eingegangen, weil ich a) auch eine haben wollte, weil 'jeder' eine hatte b) nicht allein sein wollte c) dachte die Gefühle würden sich mit der Zeit einstellen und d) einfach froh war, dass mich jmd. toll fand. Sie haben sich auch nie von mir getrennt, sondern ich mich von ihnen, da ich genau das angezogen habe, was ich dann wollte-dass sie sich 'entlieben' (mir nicht das gaben was ich wollte, wir gestritten haben, es langweilig wurde etc. ) damit das alles bald vorbei ist :102:

Und ja ich schaue immer als allererstes nach dem Ende einer Beziehung nach dem, was ich falsche gemacht habe. Was ich an mir ändern muss und manchmal auch was mit mir nicht stimmt. Dazu kommt noch, dass wirklich a l l e meine Ex-Partner, nach dem Ende der Beziehung einen besseren Ersatz, eine erfüllenden Beziehung geführt haben und das immer wirklich GANZ schnell, sodass ich mir denke: "WOW, ich wünschte wirklich sehr, ich könnte das auch." Ich lasse einfach niemanden an mich "ran" bis ich das nicht wirklich aufgelöst habe. Selbst wenn ich mich verliebe, liebe ich lieber aus der Ferne, wenn die Person nicht in der Nähe ist.

ABER so pessimistisch denke ich wirlich NUR in Bezug auf das Thema partnerschaftliche Beziehung. Aber das zieht ja immer noch mehr "Fehler", die ich an mir finde, an. Teufelskreis. Ich glaube, es ist auch nicht mehr so schlimm wie früher, ich weiß auch warum ich keinen Partner anziehe. Ich weiß auch, wie man das laut Abraham tut, nur bin ich eben noch nicht so weit.

Sorry, dass ich das Thema verfehle, bitte verschieben, wenns nicht passt. Ich möchte Kavs Thread nicht hijacken. :ros:

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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 21. Dez 2012, 09:16

Liebe Winner

ich denke nicht, daß Du meinen Thread zerbombst. Keine Sorge, die Überschrift heißt ja, Liebe und ihre Wirrungen. Es ist ziemlich allgemein ausgedrückt. Drum, wenn andere Herzensangelegenheiten dazu kommen, passt es ja schon irgendwie.

:uns:

Nach ein wenig Gedanken machen, sehe ich es so, daß ich meinen Ehemann wirklich liebe. Damals habe ich für mich festgestellt, daß es brenzlig wird, wenn ich mich über ihn beklage. Mich über Kleinigkeiten ärgere und sie überwiegend bei anderen auftische.
Jede einzelne seiner Macken ist liebenswert. Das macht meinen Ehemann aus. So habe ich mich in ihn verliebt und bekommen. Wir haben uns irgendwie angepasst und doch individuell geblieben.

Und doch mag ich dieses andere Gefühl. Ein wenig. Es ist sonderbar, tut allerdings gut. Das bedeutet für mich, mein Herz ist nicht verschlossen.
Deswegen werde ich mein jetziges Leben nicht wegwerfen. Denn mir ist sonst wenig über den anderen Mann bekannt. Kenne seine Macken nicht und ob diese liebenswert wären... vielleicht für jemand anderen.

Mir zeigt es auf, daß ich nicht nur Mutter bin.

Ich beobachte den weiteren Verlauf und nehme dort die ein oder andere Veränderung vor. Wie oben schon erwähnt.

Der Thread, ich wiederhole es noch mal, ist für jegliche Liebeswirrungen zugänglich. Ich denke, hier ist alles gut aufgehoben.

:kl:

kav
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon shaoli » 21. Dez 2012, 13:59

Hi liebe Winner ,

Abraham sagen ja , dass der Wunsch nach einem Partner dafür sorgt , dass die Menschen kommen , aber der Glaube an schlechte Beziehungen sie wieder wegstößt . Und , dass die Aufmerksamkeit , die auf unerwünschte Eigenschaften gerichtet ist , es unmöglich macht , dass erwünschte Eigenschaften zu einem kommen .

Ich glaube nicht , dass es nötig ist , am Ende einer Beziehung zu kucken , was man falschgemacht hat , denn es war ja genau richtig , so , wie es passiert ist . Es entsprach deiner Schwingung und die kannst du ändern , indem du über die positiven Aspekte von Beziehungen nachdenkst , anstatt über all die negativen , die du aufgezählt hast . Ich finde es schon erleichternd , dass allein die Absicht , etwas zu finden , was sich besser oder gut anfühlt , uns in Harmonie mit der Quelle bringt .

Zitat Abraham : " Wenn du dich mit jemandem austauschst , ist es stets ein Vorteil für dich , nach seinen positiven Aspekten Ausschau zu halten . Indem du die Schwingung erwünschter Dinge aktivierst , werden weitere dieser erwünschten Dingein deine Erfahrung fließen . Wenn du die Kunst entwickelst , nach positiven Aspekten in anderen Ausschau zu halten und sie zu finden , sie so sehr entwicklest , das du die Erwartungshaltung annimmst , Positives von anderen zu erhaltebn - wird nur noch Positives zu dir kommen . "

Liebe Grüße
shaoli
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 22. Dez 2012, 17:38

Danke liebste Kav! :bussi:

Kavaja Varna hat geschrieben:Damals habe ich für mich festgestellt, daß es brenzlig wird, wenn ich mich über ihn beklage. Mich über Kleinigkeiten ärgere und sie überwiegend bei anderen auftische.
Jede einzelne seiner Macken ist liebenswert. Das macht meinen Ehemann aus. So habe ich mich in ihn verliebt und bekommen. Wir haben uns irgendwie angepasst und doch individuell geblieben.

Ich finde, das ist doch eine wundervolle Erkenntnis, aus der ich auch für mich sehr viel lernen kann!

shaoli hat geschrieben:Ich glaube nicht , dass es nötig ist , am Ende einer Beziehung zu kucken , was man falschgemacht hat , denn es war ja genau richtig , so , wie es passiert ist . Es entsprach deiner Schwingung und die kannst du ändern , indem du über die positiven Aspekte von Beziehungen nachdenkst , anstatt über all die negativen , die du aufgezählt hast .


Liebste shaoli,
ich danke dir für diese Erinnerung! Ich liebe es, dass Abraham sagen, dass man nie etwas falsch machen kann und die Suche danach kann dann auch einfach zu nichts Gutem/Aufschlussreichem führen. Ich war einfach zu lange bzgl. dieses Themas 'out of the Vortex' und es kommt einfach wie automatisch, dass ich anfange so zu denken bzw. nach Fehlern zu suchen. Ich weiß nur nicht, ob sich das Thema von alleine auflöst, wenn ich mich an anderen Dinge erfreue, die gut laufen (Karriere, Geld, Gesundheit, Freunde, Familie) oder ob ich wirklich daran arbeiten muss, indem ich Frieden schließe mit dem Vergangenen...weil noch kann ich das nicht. Aber ich will nicht jammern und versuche Schritt für Schritt die Menschen zu schätzen, die mich schon lieben, egal ob Mann oder Frau, jung oder alt UND vor allem, die die ich liebe!

shaoli hat geschrieben:Ich finde es schon erleichternd , dass allein die Absicht , etwas zu finden , was sich besser oder gut anfühlt , uns in Harmonie mit der Quelle bringt .

Ja, das finde ich auch wunderbar. Und es ist auch nichts wichtiger, dass weiß ich. Ich muss es nur schneller abrufen können, wenn ich an das Thema Liebesbeziehungen denke. :lol:

Danke für das Zitat von Abraham! Ich bin froh, die Bestätigung dafür auch in meinem Leben zu erkennen! Ich erkenne, dass ich das in vergangenen Beziehungen eben nicht getan habe, aber die Erkenntnis wird definitiv zu einer Veränderung führen, da bin ich mir einfach mal sicher 8-)

Ich danke euch für eure erkenntnissreichen Beiträge!

Liebe Grüße
Winner :lieb:
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Klara » 22. Dez 2012, 19:06

Winner hat geschrieben:Ja, das finde ich auch wunderbar. Und es ist auch nichts wichtiger, dass weiß ich. Ich muss es nur schneller abrufen können, wenn ich an das Thema Liebesbeziehungen denke.


Liebe Winner,
als ich o.g. Satz von Dir las, musste ich sofort an ein Zitat von Katie Byron denken (ich weiss nicht ob Du sie kennst, aber ich empfinde sie als sehr abrahamstimmig und nutze sie ergänzend zu Abe).

In diesem steht sinngemäß: Wie würde es sich anfühlen, wenn Du NICHT dem Gedanken glauben schenken würdest, dass du positivere Gedanken denken MUSST um gesund zu werden. :teuflischgut:
edit: also in deinem Fall: wie würde es sich für mich anfühlen, wenn ich dem Gedanken keinen Glauben schenke, dass ich "es" schneller abrufen muss, wenn ich an Liebesbeziehungen denke :-)

Ich weiss, es geht nicht um Gesundheit in diesem Thread aber für mich fühlt sich diese Aussage von Byron als seeeehr erleichternd an und genau das sagen ja auch Abe (Erleichterung, Erleichterung, Erleichterung) und ich finde man kann diese Aussage auf jedes Thema anwenden! Vielleicht kannst Du damit ja was anfangen.
Wünsche Dir und allen Threadlesern eine wundervolle Weihnachtszeit...
Lieber Gruß von
Klara
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 26. Dez 2012, 02:27

Hi Klara,

ja, ich habe schon einmal von Katie Byron gehört, jedoch noch nichts von ihr gelesen.

Klara hat geschrieben:also in deinem Fall: wie würde es sich für mich anfühlen, wenn ich dem Gedanken keinen Glauben schenke, dass ich "es" schneller abrufen muss, wenn ich an Liebesbeziehungen denke :-)

Ich weiss, es geht nicht um Gesundheit in diesem Thread aber für mich fühlt sich diese Aussage von Byron als seeeehr erleichternd an und genau das sagen ja auch Abe (Erleichterung, Erleichterung, Erleichterung) und ich finde man kann diese Aussage auf jedes Thema anwenden! Vielleicht kannst Du damit ja was anfangen.

Ja, der Satz fühlt sich wirklich erleichternd an :gvibes: Ich denke auch, dass wenn ich zB einen Monat lang nicht an dieses Thema denken würde, sich im Außen bestimmt Änderungen zeigen würden...vllt. schaffe ich es jetzt?! Wo sooo viel in meinem Leben echt übertrieben gut läuft.

Es wäre echt cool, wenn dieses Thema nicht mehr so "automatisch" schlechte Gefühle hervorrufen würde und ich denke, dass der Gedanke "Ich muss jetzt nicht positiv darüber nachdenken" mit wirklich helfen kann. Lieber dann gar nicht daran denken und irgendwie schnell ablenken.

Mein Ziel ist es schon, irgendwann eine Beziehung zu haben, aber mein noch größeres Ziel ist es, den Weg dahin wirklich genießen zu können und vertrauen zu können. Und grad resoniere ich sehr mit der Methode "Ablenkung". Und solange das Erleichterung bringt ist das super.

Danke euch nochmal :bussi:

Liebe Grüße
Winner :lieb:
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 28. Dez 2012, 10:59

Liebe Winner

ich freue mich, daß meine verschrobene "Weisheit" bei Dir Anklang findet. Für mich ist sie stimmig aufgrund meiner Erfahrungen mit meinem Ex-Freund. Damals habe ich mich beschwert und beklagt und geschimpft, es hat sich nichts getan. Letztendlich... wozu auch? Wenn der oder die Liebste sich für seinen Partner ändern möchte, weil er oder sie es doch für richtig hält dann ist es gut. Fühlt sich diese geliebte Person allerdings so in Ordnung wie sie ist, dann ist es auch gut. Nur dann wird es getrennte Wege geben, wenn es sich nicht einfach fügen kann.
Schließlich will gut überlegt sein, ob man das ein oder andere an sich ändert.

lg

Kav
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 28. Dez 2012, 13:37

Kavaja Varna hat geschrieben: Wenn der oder die Liebste sich für seinen Partner ändern möchte, weil er oder sie es doch für richtig hält dann ist es gut.


Hallo Kav,

nicht nur aus dem Gedanken der Selbstliebe und des Selbstrespekts heraus, sondern auch angesichts des LoA steht eine solche Behauptung auf wackeligen Füssen. Sie ist für mich aus zweierlei Gründen eine flawed premise.

Einmal - jemand stellt fest, dass das, was er ist und tut, bei dem anderen nicht gut ankommt, er deswegen weniger geliebt wird und beschliesst daher, sich "für" den anderen zu ändern. Das wird keinen Bestand haben, wenn der Impuls nicht ein ganz anderer ist, nämlich die Erkenntnis, dass man selbst glücklicher ist, wenn man etwas verändert.

Alles andere ist Kosmetik im Aussen und ist meist aus der Angst vor Verlust des anderen geboren. Man beschliesst, sich für jemand anderen liebens-werter zu machen, um dadurch im Gegenzug auch wieder mehr Liebe zu erhalten. Das ist keine gute Basis, denn Veränderung kann nie für jemand anderen geschehen, wenn sie glücklich machen soll, und der Impuls sollte als Streben nach eigenem Glücklichsein kommen, aus keinem anderen Grund.

Zum anderen - wenn ich etwas an meinem Partner nicht mag, so werde ich mir zwangsläufig meine Resonanz mit diesem Ungeliebten anschauen müssen und im Idealfall in mir auflösen. Eine Erwartungshaltung, dass jemand anderer sich ändert, um mich "glücklich zu machen" macht meist beide unglücklich, da sie den wahren Ursprung, die schwingungsmässige Resonanz, unberücksichtigt lässt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 28. Dez 2012, 15:54

Liebe LoA

So in etwa habe ich das allerdings anmerken wollen. Der oder die Angebetete sollte sich schon im klaren darüber sein, ob er oder sie sich mit der Änderung ebenfalls besser fühlt. Etwas ändern weil man selbst erkennt, es ergeht einem besser so. Etwas nicht ändern, weil man selbst weiß, damit geht es einem eher schlechter.

Mir ging es nicht darum, sich für jemanden zu ändern, damit diese Person einen weiterhin liebt. Beispiel mein Ex-Freund damals ist eine Person die gerne redet und redet und redet.
Mir ging es irgendwann vollkommen auf die Nerven, weil ich bei gemeinsamen Spaziergängen die Umgebung nicht genießen konnte.
In meinem unerfahrenen Wahn wollte ich das gerne geändert haben. Mein Ex konnte und wollte nicht. Er fühlte sich so wohl und zufrieden.
Es ist eines von vielen Beispielen, weswegen wir einfach nicht zusammen passten.

Nur wenn wir uns ändern möchten, weil wir einsehen, daß es uns damit ebenso wohl ergeht, ist es in Ordnung.

lg

Kav
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 28. Dez 2012, 23:32

:nachdenk: Müssen wir uns nicht alle irgendwie ändern, um das zu bekommen, was wir wünschen?

Eigentlich muss ich doch etwas an mir ändern, um einen Partner anzuziehen. So wie ich jetzt schwinge (also bin?!) werde ich keinen anziehen bzw. nicht den, der in meinem Vortex ist.

Klar, es macht zum Glück Spaß, Schritt für Schritt positiv zu denken, mich wertvoller zu fühlen und Menschen wertzuschätzen, aber mache ich es denn richtig? Einerseits tue ich es, um einen Partner anzuziehen, der so und so ist, also muss ich demnach ebenfalls so und so werden. Andererseits denke ich, dass ICH dadurch (der Liebesbeziehung) glücklicher werde, also tue ich es ja im Endeffekt doch für MICH.

Manchmal mag ich mich aber auch total wie ich bin und will mich überhaupt nicht ändern :twisted:

Ich finde das irgendwie total schwer zu verstehen, wenn noch andere Menschen dazu kommen...naja wenigstens noch ein Grund warum es gut ist, dass ich noch keine Beziehung führe :kgrhl:
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Beautiful Mind » 29. Dez 2012, 08:40

Liebe Winner,

Winner hat geschrieben:Manchmal mag ich mich aber auch total wie ich bin und will mich überhaupt nicht ändern


Ist es nicht genau das, worum es in den Abraham-Lehren geht? :gvibes:

Lieben Gruß,

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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 29. Dez 2012, 08:51

Winner hat geschrieben:Müssen wir uns nicht alle irgendwie ändern, um das zu bekommen, was wir wünschen?


Hallo liebe Winner,

nein, um das Gewünschte zu bekommen müssen wir nur den Widerstand aufgeben. Aufhören, die Gedanken zu denken, die anders sind als Dein Wunsch. Wie zum Beispiel den Gedanken "ich muss mich ändern, damit ich den Partner bekomme, den ich mir wünsche." :clown:

Oder ist die Vorstellung von Deinem Partner so vollkommen anders, als Du es bist, dass Du "so einen wie Du" wirklich nicht wolltest? Mache doch einmal einen Vergleich dieser Wunscheigenschaften und Dir - ich möchte meinen Frühstückskaffee verwetten, dass es da ganz ganz viele Übereinstimmungen gibt. :gvibes:

Es wird keine "ideale" Partnerschaft geben in dem Sinne, dass nun auf alle Zeiten Winner und ihr Prinz ohne ein Wölkchen am Himmel glücklich miteinander leben. Wir dehnen uns weiter aus, die Beziehung erfährt Ausdehnung, wir inspirieren und befruchten uns gegenseitig und meistern zusammen Herausforderungen. Wie langweilig wäre es, wenn es in einer Partnerschaft keine Bewegung gäbe, die auch einmal Grenzen austestet und Drama heraufbeschwört. Wir werden zusammen Contrast erleben, und jeder für sich alleine auch.

Eine Partnerschaft kommt nicht wie eine Kuchenmischung, die nach dem Zusammenrühren fertig ist. Für mein Empfinden ist sie kein Endpunkt (einer Suche), sondern der Anfangspunkt des kreativen Zusammenlebens mit einem anderen Menschen auf einer Basis der Liebe und Achtung. Sie ist nicht statisch, sondern verändert sich dauernd, so wie wir uns individuell verändern. Im Idealfall sind unsere individuellen Veränderungen harmonisch zum Ganzen - einen Garantieschein dafür hat aber niemand zu Anfang bekommen.

Winner hat geschrieben:Ich finde das irgendwie total schwer zu verstehen, wenn noch andere Menschen dazu kommen...naja wenigstens noch ein Grund warum es gut ist, dass ich noch keine Beziehung führe :kgrhl:


Du kannst wählen, das verstehen zu wollen, bis Du als 90-Jährige im Lehnstuhl sitzt. :clown: Und Dir immer noch einreden, wie gut es für dich ist, dass Du weiter darüber nachdenkst. Und immer noch den perfekten Partner für eine leider immer noch nicht perfekte Winner wünschen.

Partnerschaft ist gelebtes Leben, mit Höhen und Tiefen, mit Freude und auch Sorgen und Widerspruch. Wir haben es vor Antritt nun einmal so gewählt, dass unser Leben nicht statisch ist, sondern wir durch Contrast, durch Vielfalt, immer weiter Erfahrungen machen werden. Aber wir haben auch die besten Tools an der Hand, um mit Situationen umzugehen, um Erkenntnisse zu bekommen und uns emotional und intellektuell auszurüsten, damit die nächsten Wellen nicht mehr über uns schwappen, sondern wir elegant auf unserem Lebens-Wellenbrett wieder an die Oberfläche kommen, um die nächste Welle mit Begeisterung zu nehmen. Alles intellektuelle Vor-Sorgen wird es uns nicht abnehmen, wirklich zu er-leben, wirklich mitten drin zu stehen und zu fühlen und zu erfahren.

Was, wenn die gute Fee :fee: kommen würde, um Dir zu sagen, dass all Dein "Rüstzeug" beieinander ist und Du nur den Sprung ins kalte Wasser wagen musst? Ich werde sie mal bei Dir vorbeischicken. 8-)

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Klara » 29. Dez 2012, 09:37

Liebe Loa!
Dein letzter Post ist wirklich so wunderbar!!!!! :danke: Es fühlt sich einfach so lebendig und schön an, wie du eine Beziehung beschreibst....fernab von der immerwährenden Rosa Wolke!!!!
:-D
Lieber Gruß von Klara
(die jeden Tag hier liest, ohne dass sie sich oft zu Wort meldet aber immer "da" ist)

Edit: Liebe Winner! aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Ich hab mich mit jeder Beziehung weiterentwickelt und meine Wünsche haben sich rückblickend in einer neuen Beziehung immer erfüllt (ohne dass ich bewusst was vom LOA wusste)....Ich hätte das durch nachdenken und überlegen nie so erfahren :stimmt: was ich will. Ich wünsch Dir alles, alles Gute beim Sprung ins kalte Wasser (?)
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Pink » 29. Dez 2012, 10:37

Guten Morgen Ihr Lieben,

Liebe Loa, durch Deine einzigartig berührenden Worte gibst Du einem das Gefühl, als könnte man schweben. Deine Posts geben Inspiration, Ansporn, verleihen Leichtigkeit und doppelte Freude. Ganz besonders diesen Beitrag empfinde ich als eine gelungene Hommage an die Liebe. Perfekt zum Jahresausklang.

@ Kav, danke für den Thread.

:hregen:
Pink
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winterbraut » 29. Dez 2012, 14:41

Hallo Ihr Lieben alle :loveshower:

Sprachlos lese ich mal wieder diese Posts, sprachlos weil mal wieder alles angesprochen wird was mir im Kopf herumgeht ... toll! :danke:
Das Thema Beziehung habe ich zumindest insofern loslassen können, das ich nicht mehr mit Hinz und Kunz verkorkste Gefühlslagen diskutiere und schimpfe sondern bei mir bleibe und tief durchatme. Aber jetzt muss ich mich hier mal einbringen mit meiner augenblicklichen Unsicherheit.
Der Knackpunkt scheint doch tatsächlich das Loslassen zu sein? Loslassen von Widerstand? Das ständige Gefühl oder der Gedanke nicht fertig zu sein, noch nicht so weit zu sein? Ich ziehe seit Jahren immer mal tolle Männer an, die mich super finden und sich dann (nach zwei Treffen oder so) ohne Erklärung nie mehr melden; Kurz-Beziehungen gab es eher mit Problemfällen wie Alkoholikern oder Depressiven - was kein Wunder ist, wenn ich mich tief im Innersten irgendwie als krank, nicht fertig oder Psychofall empfinde? :mrgreen:

Mir leuchtet das jetzt einigermassen ein, besonders mit Loas letztem Post....

Aber wie höre ich auf. Ist es so einfach, Ablenken, an was anderes denken, ... sinnloses Betrinken hilft nur oberflächlich :mrgreen: lange habe ich mich jetzt mit Affären abgelenkt um die 'Zwischenzeit' zu geniessen und mir ist klar geworden, das ist keine Ablenkung die auf Dauer für mich gut ist ...vielleicht die Abe-Meditation... :nachdenk: Der Sprung ins kalte Wasser... theoretisch ist mir das alles klar, aber wie MACH ich es...

Ich schätze im Grunde weiss ich es, ich lese hier lange genug und höre genug Workshops...ist das auch Widerstand, einfach immer zu glauben weitersuchen zu müssen, hier fragen zu müssen?

Könnt Ihr mir auch mal die Fee mit dem Staub schicken :clown:

Ich wünsche Euch allen einen Guten Rutsch, alles Liebe :loveshower:
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