Die Liebe und ihre Wirrungen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 29. Dez 2012, 14:45

Liebe Pink

:ros:

Auch an alle anderen, die der Thread was bringt:

:ros:

Ich wünsche allen ein wundervolles gelebtes Liebesleben. Lebendige, lehrreiche und tolle Beziehungen.

:kl:
Kavaja Varna
 

Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winner » 29. Dez 2012, 19:30

Hach Loa, tausend Dank für deinen Beiträg :bussi: Wie immer sehr erhellend.

Ja, ich mach's mir einfach schwerer als es sein muss. Ich gucke: "Keiner da" - Ich denke: "Ja dann muss ich was ändern." - Ich tue es, schaue dann wieder und sehe: "Immer noch nichts anders." Zu anstrengend alles, ich lasse es sowieso jetzt erstmal sein und lenke mich ab.

lawofattraction hat geschrieben:Es wird keine "ideale" Partnerschaft geben in dem Sinne, dass nun auf alle Zeiten Winner und ihr Prinz ohne ein Wölkchen am Himmel glücklich miteinander leben. Wir dehnen uns weiter aus, die Beziehung erfährt Ausdehnung, wir inspirieren und befruchten uns gegenseitig und meistern zusammen Herausforderungen. Wie langweilig wäre es, wenn es in einer Partnerschaft keine Bewegung gäbe, die auch einmal Grenzen austestet und Drama heraufbeschwört. Wir werden zusammen Contrast erleben, und jeder für sich alleine auch.


Ja ich weiß. Aber es kommt mir so vor, als müsse ich 24/7 die Winner sein, die im Vortex ist, bevor ich jemanden anziehe...

lawofattraction hat geschrieben:Du kannst wählen, das verstehen zu wollen, bis Du als 90-Jährige im Lehnstuhl sitzt. Und Dir immer noch einreden, wie gut es für dich ist, dass Du weiter darüber nachdenkst. Und immer noch den perfekten Partner für eine leider immer noch nicht perfekte Winner wünschen.


Hihi :lol: , das werde ich hoffentlich nicht...ein paar Wochen/Monate - ok, aber noch 65 Jahre? Das traue ich sogar mir nicht zu :gvibes: Ich merke, dass das Nachdenken mir gar nichts bringt - im Gegenteil.

lawofattraction hat geschrieben:Was, wenn die gute Fee kommen würde, um Dir zu sagen, dass all Dein "Rüstzeug" beieinander ist und Du nur den Sprung ins kalte Wasser wagen musst? Ich werde sie mal bei Dir vorbeischicken.

Ich würde Freudensprünge machen :loveshower: Ganz im Ernst, sollte es so sein würde ich mich zurücklehnen, vertrauen und Vorfreude spüren...mhhh ich werde mich mal eben an die "Arbeit" machen, bzw. die gute Fee willkommen heißen :stimmt:

Tausend Dank für diesen lehrreichen Thread mit seinen wundervollen Beiträgen :bussi: :lieb: :five: :danke:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 30. Dez 2012, 09:30

Kavaja Varna hat geschrieben:Mir ging es nicht darum, sich für jemanden zu ändern, damit diese Person einen weiterhin liebt. Beispiel mein Ex-Freund damals ist eine Person die gerne redet und redet und redet.
Mir ging es irgendwann vollkommen auf die Nerven, weil ich bei gemeinsamen Spaziergängen die Umgebung nicht genießen konnte.


Hallo Kav,

hat Dein ehemaliger Freund denn plötzlich eines Tages angefangen, exzessiv zu reden? Das tat er doch sicherlich von Anfang an, nur fandest Du es im Zustand der ersten Verliebtheit wohl ganz interessant oder ansprechend. Irgendwann hat es dann angefangen, Dich zu stören.

Das hatte aber mit Dir zu tun, nicht mit dem Mann. Mit Deiner Erwartungshaltung, Dich dadurch besser zu fühlen, dass er zu reden aufhört. Dass er nun ein Ex ist, lässt vermuten, dass Du ihm Deine Liebe entzogen hast, weil er sich nicht für Dich geändert hat. Ich weiss, wie schmerzhaft eine solche Erkenntnis ist, aber ohne Ehrlichkeit uns selbst gegenüber sumpfen wir immer auf der gleichen morastigen Stelle.

Hier kommen wir in Berührung mit dem Prinzip der bedingungslosen Liebe. Das haben wir ja neulich in Shaolis Thread "Moment mal ..." angerissen. Bedingungslose Liebe bedeutet, dass wir einen anderen so sein lassen, wie er sein will. Bedingungslose Liebe liebt ungeachtet der äusseren Konditionen, ungeachtet des Verhaltens und der Eigenarten eines anderen.

Bedingte Liebe möchte gerne Veränderungen herbeiführen, um sich durch Veränderung des anderen besser zu fühlen. "Wenn Du das und das nicht mehr tust, werde ich mich viel besser fühlen" bedeutet, dass nicht erkannt wird, dass ein schlechtes Gefühl immer nur in uns selbst begründet ist und auch nur dort aufgelöst werden kann.

Kavaja Varna hat geschrieben:Es ist eines von vielen Beispielen, weswegen wir einfach nicht zusammen passten.


Wenn das wahr wäre, wie hätte das LoA Euch dann zusammen gebracht? Bei der Annahme kann doch etwas nicht stimmen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Maria » 30. Dez 2012, 10:05

Hallo Ihr Lieben,

das ist eine interessante Diskussion. Ich habe Jahrelang vor dem Begriff „bedingungslose Liebe“ eine Kehrtwende gemacht, da ich glaubte das sei so weit entfernt und so schwierig um zu setzen, dass nur wenige es schaffen können das zu leben.

Eine lange Zeit habe ich Liebe mehr als notwendiges Tauschgeschäft gesehen um emotional zu überleben – wenn ich Dich liebe musst Du mich auch lieben – das war ein legitimer Deal in meinem Weltbild.

Durch Abraham hat sich meine Eigenliebe erheblich erhöht und plötzlich scheint die bedingungslose Liebe sich leichter ein zu stellen und mehr eine Sache des inneren Trainings und der Beharrlichkeit zu sein. Die Belohnung liegt quasi auf dem Weg dahin, was die Sache erleichtert.

Allerdings gibt es da einen Stolperstein, der mir aufgefallen ist. Manchmal sehe ich gar nicht ein meine Sichtweise auf den anderen zu ändern. Schließlich soll der auch mal an sich arbeiten und nicht immer nur ich.... Eine Freundin von mir, die sehr interessiert an meinen Geschichten über Abraham ist (aber nicht eigenständig etwas darüber erfahren möchte) und schon vieles umsetzt, äußert diesen Gedanken auch öfter: Warum immer ich, warum können die anderen nicht auch mal etwas dazu beisteuern, damit es liebevoller und harmonischer wird?

Nun ist mir aufgefallen, dass ich mit jedem Mal trotziges Beharren und der anschließenden Beobachtung, dass es weder mich noch den anderen weiter bringt, dazu gelernt habe. Mir ist klar geworden dass es ein wunderbares Gefühl für mich ist den anderen so zu sehen wie er wirklich ist – in meinem Vortex. Die Gridarbeit macht im Vorhinein soviel Spaß, dass es gut zu machen ist und von mal zu mal immer leichter wird.

Ich bin fasziniert davon zu zusehen wie dieser Prozess des Dazulernens sich mit der Erfahrung aus den gescheiterten Versuchen (den anderen verbiegen zu wollen) verbindet. Immer wieder gibt es kleine Korrekturen von meinem Verhalten bis es in Fleisch und Blut übergeht und von mir nicht mehr länger (trotzig) hinterfragt wird.

Ich liebe es voran zu schreiten und dabei zu beobachten wie sich das Schritt für Schritt in mir verändert. Das Leben wird dadurch zum spannenden Forschungsprojekt.


Herzliche Grüße

Maria
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winterbraut » 31. Dez 2012, 07:30

Guten Morgen Dear All:)

langsam bin ich auch wieder klarer, zum einen helfen Eure Erläuterungen und Posts :danke:
und zum anderen habe ich wie schon so oft gemerkt, dass Denken bzw. ständiges gedankliches Kreisen um ein Thema für mich total Kontraproduktiv ist. Ich habe zwei Tage im Bett gelegen und gelesen und total abgeschaltet, das ist wohl mein Weg loszulassen :genau:

Der einzige Punkt an dem ich momentan noch grosse Ungeduld fühle:
lawofattraction hat geschrieben:Bedingte Liebe möchte gerne Veränderungen herbeiführen, um sich durch Veränderung des anderen besser zu fühlen. "Wenn Du das und das nicht mehr tust, werde ich mich viel besser fühlen" bedeutet, dass nicht erkannt wird, dass ein schlechtes Gefühl immer nur in uns selbst begründet ist und auch nur dort aufgelöst werden kann.
[/color]


Das ist etwas was ich weiss, fühle und so gern erreichen möchte, nicht nur für den anderen, sondern in erster Linie auch für mich. Ich ertappe mich dass ich selbst auch immer noch versuche zu gefallen, und so zu reden oder auszusehen, dass es bestmöglich beim anderen ankommt.

Reine Übungssache? Oder ist es einfach ein Glaubenssatz der mich davon abhält ständig im Vortex zu sein. Dies beziehe ich auf Loas Antwort für Winner...:
lawofattraction hat geschrieben:Du kannst wählen, das verstehen zu wollen, bis Du als 90-Jährige im Lehnstuhl sitzt. Und Dir immer noch einreden, wie gut es für dich ist, dass Du weiter darüber nachdenkst. Und immer noch den perfekten Partner für eine leider immer noch nicht perfekte Winner wünschen.
[/color]


Ich möchte schliesslich nicht mit rosa Sosse arbeiten sondern ehrlich zu mir sein, aber ohne mir selbst im Weg zu stehen...und mich immer wieder auszubremsen... oder interpretiere ich da etwas falsch? :pfeif:

Das lasse ich jetzt erstmal los, entspanne weiter und bin sicher es wird eine einfache Lösung geben :stimmt:

Alles Liebe Euch - ich finde dieses Forum grossartig und
freue mich auf Co-Creation in jeder Form in 2013 :loveshower:

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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon lawofattraction » 31. Dez 2012, 09:02

Winterbraut hat geschrieben:Oder ist es einfach ein Glaubenssatz der mich davon abhält ständig im Vortex zu sein


Hallo Winterbraut,

vielleicht kannst Du hier ansetzen: Du musst nicht ständig im Vortex sein. Niemand ist ständig im Vortex. Und Du musst auch nicht "perfekt" sein. Je höher Du Deinen Anspruch an Dich selbst ansiedelst, um so schwerer ist er natürlich zu erfüllen - und umso schneller gibst Du auch auf, wenn Du die Dir selbst gelegte Messlatte nicht erreichen kannst.

Take it esay, sei freundlich zu Dir - so freundlich, wie Du gerne eine allerbeste Freundin erleben würdest. Mit Ehrlichkeit, aber Ehrlichkeit mit Liebe. Wo Du nicht ehrlich bist, erkennst Du leicht daran, dass Du Dich eben nicht gut fühlst. Ein funktionierendes Emotionales Leitsystem als Anzeiger des jeweiligen Standpunktes ist für uns das allerbeste Rüstzeug, um glücklich zu leben.

Winterbraut hat geschrieben:Ich ertappe mich dass ich selbst auch immer noch versuche zu gefallen, und so zu reden oder auszusehen, dass es bestmöglich beim anderen ankommt.


Das fühlt sich ganz schrecklich an, weil es so viele "andere" gibt und jeder scheinbar einen unterschiedlichen Anspruch hat. Denn egal, ob diese Erwartungen im Aussen real existieren oder nicht, den Druck machen wir ja nur selbst, in der irrigen Annahme, dann liebens-werter zu sein, also mehr wert, geliebt zu werden. Unsere Sprache ist deutlich - aber müssen wir uns den Wert wirklich erarbeiten, damit jemand uns liebt?

Das Verstellen und Verbiegen und Vortäuschen, weil man sich davon wiederum mehr Liebe und Zuwendung und Zustimmung erwartet, führt immer weiter weg von einer Authentizität und der emotionalen Nähe zu sich selbst, und ganz abgesehen davon, dass es niemals ein zufriedenstellendes Ergebnis gibt, weil die anderen auch ganz unterschiedliche Vorstellungen haben, führt eine solche "Untreue gegen sich selbst" in eine immer grössere innere Zerrissenheit.

Es ist der hilflose - und unfruchtbare - Versuch, nach den Massgaben und Vorstellungen anderer Menschen zu sein und zu leben, weil wir meinen, deren Erwartungshaltung erfüllen zu müssen, um ihre Liebe zu verdienen. Schlecht fühlen wir uns deshalb, weil uns unser Inner Being die ganze Zeit etwas anderen zuruft, nämlich dass wir perfekt so sind, wie wir sind, liebens-wert - wert der Liebe des Grossen Ganzen.

Beautiful Mind hat geschrieben:
Winner hat geschrieben: hat geschrieben:Manchmal mag ich mich aber auch total wie ich bin und will mich überhaupt nicht ändern


Ist es nicht genau das, worum es in den Abraham-Lehren geht? :gvibes:


Das ist das Sprungbrett: Du bist genau richtig so, wie Du in jedem Moment bist. Egal, ob Du die Erwartungen von X oder Y erfüllst. Du bestimmst das. Das ist ohnehin der einzig gangbare Weg, wenn Du eine freie und ehrliche Partnerschaft anstrebst. Verbiegst Du Dich für andere, wirst Du genauso solche Partner anziehen, die etwas vortäuschen, weil sie ihren eigenen Wert nicht erkennen können.

Ich spreche nicht für starres unflexibles Festhalten an solchen Dingen, die uns an uns selbst stören, Dingen, die wir gerne verändern möchten. Natürlich kannst Du Dinge an Dir ändern, die Dir nicht gefallen. Aber tu es für Dich, für niemand anderen. Damit Du glücklich bist. Und dann werden auch nur solche Menschen zu Dir kommen, die für sich das Gleiche wünschen und die gleiche Einstellung haben, weil nur die ein Match sind.

Ich finde es sehr hilfreich, alles immer vor dem Hintergrund der Schwingung zu betrachten. Wenn ich das und das tue, wie wirkt sich das auf meine Schwingung aus und mit welchen Menschen komme ich dann in Kontakt? Will ich das, ist es das, was ich erleben möchte? Gerade in einer Partnerschaft, diesem engen Verbund des Zusammenlebens und dem direkten Erkennen der eigenen Schwingung durch den anderen, haben wir einen Anzeiger, wo wir gerade stehen und können dann mögliche Kursveränderungen vornehmen - für uns und aus unserer Initiative.

Denn wir sind die Schöpfer unseres Lebens, wir sind es doch, die erschaffen, wem wir begegnen und wie uns diese Menschen begegnen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Winterbraut » 31. Dez 2012, 09:28

:danke:

Liebe Loa,

das fühlt sich erleichternd und gut an und ich freue mich diese erleichternden Gedanken (wenn auch schon oft gehört, aber immer wieder eine wichtige Erinnerung für mich) mitnehmen zu können in das Neue Jahr :gvibes:


Alles Liebe
:loveshower:
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Re: Die Liebe und ihre Wirrungen

Beitragvon Kavaja Varna » 9. Feb 2013, 20:34

Hach, ist schon wieder so lange her.

Ich denke, das LoA hatte mir eigentlich den erwünschten großen Bruder gebracht, den ich immer haben wollte. Die Gefühle waren schon immer eher in dieser Richtung angegliedert. Wenn ich mich zurück versetze, so denke ich, war ich ohnehin im Glauben, daß ich sonst eher recht uninteressant für die Männerwelt bin.

Damals hatte ich auch noch keinen Schimmer von Abraham. Heute sehe ich es eben so, daß bedingungslose Liebe eben alles mit einschließt auch die kleinen Macken. Kleine Macken gehören zu der Persönlichkeit und sollten nicht verändert werden. Wie gesagt, damals habe ich das anders betrachtet. Immerhin war ich da wesentlich jünger und hatte von LoA keine Ahnung.

Bedingungslos hatte ich T. nie geliebt. In keinster Weise. Nur hat T. mich zu meinem heutigen Ehemann geführt. Mit dem ich auch meine wundervolle Tochter habe. Vielleicht war auch das der Sinn... wer kann das sagen?

Mein Problem ist nur so angelegt, daß ich meinen Mann bedingungslos liebe und von ihm nicht erwarte, daß er irgendetwas ändert, weil ich seine Macken sehr liebe und auch irgendwie schätze und trotzdem die anderen Gefühle für diesen anderen da sind.

lg

Kav
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