Die Angst vor der Angst

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Die Angst vor der Angst

Beitragvon Vanille » 31. Aug 2010, 09:09

Hallo ihr Lieben

Bei mir ist es manchmal so, das ich aus heiterem Himmel ein sehr starkes,inneres Angstgefühl oder einen inneren Schmerz habe.Praktisch aus dem Nichts heraus.Auf dieses Angstgefühl oder diesen Schmerz folgt dann etwas Unangenehmes.Dadurch habe ich mitlerweile Angst vor der Angst.Wenn sie da ist schaffe ich es nicht meinen Fokus auf etwas anderes zu richten.Alte unangenehme Dinge und Erlebnisse tauchen dann in meinem Geist auf.Die Angst und der Gedanke, was da wohl wieder mit verbunden ist hält mich gefangen.
Mir ist klar, das es sich dabei um mein emotionales Leitsysthem handelt, das mir einen Hinweis auf meine derzeitige Ausrichtung gibt. In dieser Hinsicht sehe ich die Angst dann als etwas Gutes.Trozdem habe ich weiterhin Angst vor dem was auf mich zukommt. Ich verspüre das starke Bedürfniss das unbekannte,unangenehme Geschehen abzuwenden. Geht das überhaupt? Wie kann ich da eine andere Ausrichtung finden? Und wie kann ich diesen Kreislauf erfolgreich durchbrechen?

liebste Grüße
Vanille
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon butea » 31. Aug 2010, 11:13

Liebe Vanille,
ich fürchte, ich kann Dir dazu nichts speziell "Abrahammäßiges" schreiben. Nur soviel; ich kenne das Angstgefühl auch und ich habe lange Zeit große Angst vor der Angst gehabt. Bei mir ist es jetzt weg, wie genau, weiß ich nicht, ich vermute, es hatte damit zu tun, daß ich irgendwann erkannt habe, ich bin nicht *machtlos* und *ohnmächtig* (niemand kann mir etwas anhaben, ich bestimme selbst wo's langgeht). Früher waren meine Machtlosigkeitsgefühle überwältigend, heute sind sie weg, ich fühle mich er-mächtigt. Hinzu kommt, daß ich weiß, daß ich aus jeder Sch... wieder herauskomme, ich bin so oft im Leben aus tiefen Teergruben herausgeklettert und ich weiß einfach, ich schaffe das. Ich lasse mich selbst nicht im Stich, ich kann mich darauf verlassen, daß ICH immer für mich da bin. Ich glaube total an meine Zähigkeit und Power und seit ich von Abraham gehört habe und weiß, daß ich sogar noch mächtiger bin als Schöpferin meiner Wirklichkeit, ist dieses Angstgefühl weg.
Ich denke, es könnte Dir evtl. helfen, wenn Du den Fokus von dem "Schrecklichen, was dann passiert" wegnehmen würdest. Es passieren nur die Dinge, die wir selbst anziehen, und sie sind hinterher betrachtet meistens doch gar nicht so schrecklich gewesen (sondern waren zu was gut und haben uns weitergebracht). Dieser Zwangsgedanke, daß etwas Schreckliches passieren wird, das ist ein negativer Glaubenssatz oder eine negative Überzeugung und ich vermute, es würde Dir helfen, wenn Du die Bewertung ändern würdest. Weg vom "Schrecklichen" hin zu mehr "so what" -- also eher zu einer gelassenen Erwartung, ruhend in dem Wissen, daß Du Dir selbst sehr gut helfen kannst. Den Druck rausnehmen. Denk ich jetzt mal.
butea
 

Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Kia » 31. Aug 2010, 11:35

Liebe Vanille,

zuerst einmal etwas grundsätzliches zu Angst, was Dich vielleicht erleichtert: das Dunkle, also Angst, Schmerz, Krankheit, Depression, Konflikte , Wut, Hass, Zerstörung empfinden wir an unangenehm; während wir Liebe, Freude, Gesundheit, Klarheit, Harmonie als angenehm empfinden; das führt uns zu einer Wertung: Das eine ist gut und richtig, das andere schlecht, falsch oder sogar böse. Wir verteufeln es, weil es so unangenehm ist so zu fühlen und viele von uns nicht gelernt haben, damit umzugehen.

Doch die zugrunde liegende Energie, die Lebensenergie ist ganz genau die gleiche, nur in unterschiedlicher Form: nehmen wir einmal die Emotional Guidance Scale und schauen die Gefühle an: Je tiefer im Kellerloch wir uns fühlen, um so stärker leisten wir Widerstand gegen die Quelle, gegen das Göttliche, das wir sind, je höher wir aufsteigen, je weniger Widerstand ist da, und um so besser fühlen wir uns.

Diese Erkenntnis nimmt schon ein gutes Stück Angst weg, da ich erkenne: es ist die gleiche Energie nur mit unterschiedlich viel Widerstand blockiert oder widerstandsfreier; die tiefste Angst und Hoffnungslosigkeit kann sich schnell in Liebe und Freude wandeln, wenn ich Stück für Stück, Schrittchen für Schrittchen den Widerstand aufgebe.
Habe kürzlich ein Abraham-Video gesehen, da empfiehlt Esther/Abraham uns zu atmen. Und das ist auch schon immer meine Lieblingsmethode gewesen, blockierte Energie aufzulösen, indem ich hineinatme.

Ich weiss, das ruhig hinlegen und Atmen erscheint Dir jetzt überhaupt gar nicht möglich, da dann sofort die Angst da ist, oder die Angst vor der Angst. Doch die einzige Chance nicht zum Sklaven der Angst zu werden ist, bewusst hineinzuatmen und zu sehen: Angst ist nur die Enge (kommt auch vom mittelhochdeutschen angst, eng!) und wenn Du in die Enge hineinatmest löst sie sich und es wird sofort (nach ca. 10 Minuten spätestens) wieder weit. Keine Zeit setzen ist besser, da entspannter.

So paradox es tönt: Der einizige Weg hinaus geht hindurch. Durch die Angst hindurch. Also gehe freiwillig in das Gefühl Angst hinein, atme hinein, sehe, dass Angst zum grössten Teil besteht aus Deiner eigenen selbst erschaffenen Flucht- und Abwehrtendenz. Erst das Abwenden und Fliehen erschafft die Angst. Das Konfrontieren, freiwillig anschauen, ihr gegenüber treten, löst sie sofort auf. Angst jagt einem, doch sie kann nicht standhalten. Wenn Du ihr entgegentrittst, freiwillig, hat sie keine Chance. Wenn Du sie konfrontierst und anschaust, dann siehst Du, da ist nichts. Sie ist dieses Schreckgespenst, das um so grösser wird, je schneller und öfter Du wegläufst vor ihr. Dann hat sie Dich wirklich in der Hand. Jetzt machst Du mal das Gegenteil: Du jagst Deine Angst und konfrontierst sie. Das heisst, einfach hinschauen.
Und dann, wenn Du soweit bist – nicht mehr auszuweichen – sondern zu konfrontieren und dabei bemerkst: sie wird nicht grösser, sondern verschwindet, dann kannst Du weiter die EGS hoch klettern und bewusst das nächste Gefühl wählen und dann das nächste und so weiter.

Was ich auch noch bemerkt habe beim Üben mit Ängsten ist, dass je grösser die Angst, um so grösser das dahinter stehende Potential, das ich nicht leben will oder kann, eben aus Angst vor der Verantwortung dieses Potential in mein Leben herein zu lassen. Also beim Atmen auch auf innere aufsteigende Bilder, Gefühle, Zusammenhänge achten. Und Dir Fragen stellen wie:

Was will ich freudig leben? Wer bin ich jenseits dieser Angst? Was ist meine Vision von einem glücklichen zufriedenen Leben?

Hoffentlich bringt Dich das einen Schritt Richtung Erleichterung.
(Sonst melde Dich gerne nochmals mit weiteren Fragen)

Herzlich alles Gute

Kia
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon LillyB » 31. Aug 2010, 11:55

Hallo liebe Vanille,

meine Vorschreiberinnen haben das schon super beantwortet (vor allem das Atmen ist eine wundervolle Möglichkeit). Dann schwindet der "Buhmann". Der Druck. Die Enge.

Abraham sagen z.B, das möchte ich noch erwähnen, daran zu denken: There is only ONE stream. Es gibt nur einen Strom und der heißt "Well Being" = Wohlsein. Das ist der einzige Strom der existiert.

Und nun paddelst Du upstream (Strom aufwärts), d.h. Du fühlst Dich im Widerstand dazu und das ist ist ehr anstrengend! Deshalb empfehle ich Dir, die Paddel los zu lassen und Dich stromabwärts zu begeben (auch wie oben schon stets per "Emotonialem Schutzsystem" oder einer anderen Methode langsam wieder Richtung Mitte führen lassen.) Downstream.

Es gibt nur den einen Strom, Fluß, die Energie und heißt immer Wohlsein. Alles andere (upstream) ist Widerstand gegen sich selbst. Ich hoffe sehr, das Bild hilft ein wenig.

Liebe Grüße & ALOHA :ros:
Lilly
Zuletzt geändert von LillyB am 31. Aug 2010, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon ZaWo » 31. Aug 2010, 11:57

Hallo Vanille,

hast du es schon mal mit schimpfen versucht? Mir hat das schon oft geholfen.

Lieber Gruß
ZaWo
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon butea » 31. Aug 2010, 12:18

Au ja, die Gefühlsleiter raufklettern durch mächtig Abschimpfen von Angst zu Wut, das ist ein großer Schritt und fühlt sich sehr erleichternd an :genau:
butea
 

Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Liebeszauber » 31. Aug 2010, 12:24

Liebe Vanille,

..da es mir grad selber hilft..
Du kannst versuchen, dich mit der Angst auf der EGS irgendwo einzutakten. Wenn nicht eine begründete Angst, würde ich einfach die nehmen, die mich zuletzt befallen hat ( und wenn es der Moment `Angst vor der Angst `war) , und dann damit weiter -stromabwärts- mich vertrauensvoll leiten lassen. Die EGS macht das verlässlich für dich.

Was mir daran gut tut, wenn man (noch) nicht so ein begnadeter Atmer ist ( :stimmt:) , ist die Möglichkeit, mich durch das Schreiben ( bei tiefergehenden Prozessen mache ich`s immer schriftlich) sehr zu fokussieren, d.h. ich schweife nicht ab in Gedanken oder, oder, oder.

Danach, wenn ich unten am Fluss wieder herauskomme :P fühle ich mich wahrlich gereinigt, geklärt, alles transformiert. Und laut Abe kommt diese Angelegenheit auch nie wieder. :genau:

Ich wünsche dir guten Erfolg,
alles Liebe
Liebeszauber-in
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Vanille » 31. Aug 2010, 19:00

Hallo ihr Lieben

Danke für eure wirklich wunderbaren und hilfreichen Antworten.Schon alleine dadurch geht es mir gerade etwas besser....:-)
für butea: es macht nichts, das du gerade nichts " Abrahammäßiges" zur verfügung hast...:-) Was du beschreibst trifft es auf jeden Fall sehr gut.Ich fühle mich gerade jetzt wieder sehr machtlos.Das wiederum macht mich traurig.
Es ist schon so,das ich während der Angst etwas Schrekliches erwarte,und mich vor allem auf das " schrecklich" konzentriere.Deinen Vorschlag,diese Bewertung zu ändern,empfinde ich als sehr hilfreich.
Es ist auch bei mir so,das ich schon oft aus der Sch...herausgekommen bin,und ich traue mir da auch so einiges zu,aber auf manche Dinge habe ich einfach keine Lust mehr.Und gerade im Moment bin ich mancher Dinge sehr überdrüssig.Vielleicht würde mir Gelassenheit wirklich gut tun.
für kia: der Gedanke,das diese Angst die selbe Grundenergie wie die Freude hat gefällt mir. er fühlt sich hilfreich für mich an,vor allem wenn ich den Gedanken weiterführe und denke,das allein durch diese Tatsache nicht wirklich Schlimmes auf mich zukommen kann.Sondern das das wie immer auch geartete Geschehen dadurch etwas Gutes in sich tragen muß.Das mit der Atmumg werde ich auf jeden Fall versuchen.Es ist ja wirklich so,das ich die Angst so schnell wie möglich los werden möchte,um etwas schlimmes zu verhindern.Mein eigentliches Problem ist warscheinlich meine Panik. Und Ruhe tut da mit Sicherheit gut.Die Sache mit dem Potential habe ich aber noch nicht wirklich verstanden.
für Lilly: den Wiederstand aufgeben habe ich schon einige Male versucht.Aber es ist mir bisher noch nicht wirklich gelungen loszulassen oder aufzugeben.Vielleicht hilft mir auch eine gewisse Art der Resignation.Fühlt sich auf jeden Fall gerade beim schreiben gut an...:-) Einfach loslassen und sich treiben lassen und atmen.
Für ZaWo: wenn ich wütend werde oder rumschimpfe hatte ich bisher immer ein schlechtes Gewissen.Keine Ahnung warum, aber warscheinlich habe ich diese Sache dann über den Verstand laufen lassen,und nicht darauf geachtet wie ich mich dabei fühle.Wenn mir danach ist werde ich es machen,und dabei beobachten,ob ich eine Erleichterung verspüre.Denn das ist wirklich das herlichste.Erleichterung zu verspüren,und vor allem,auch noch selbst dafür gesorgt zu haben.Das gibt sofort ein Gefühl der Macht...:-)
für Liebeszauber: das mit dem Schreiben habe ich heute zum ersten Mal versucht.Das Schöne daran war die tiefe Konzentration.Doch anschließend war die Angst wieder da.Heute und Gestern waren bei mir "Angsttage" Es sind auch unangenehme Dinge gekommen,aber irgentwie kamen mir die etwas abgeschwächt vor.Trozdem fühle ich mich traurig.Aber vielleicht ist traurig ja schon besser als mut-oder machtlos.

Nochmals vielen Dank für eure Antworten.

liebste Grüße
Vanille
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon LillyB » 31. Aug 2010, 19:46

Vanille hat geschrieben:Es ist auch bei mir so,das ich schon oft aus der Sch...herausgekommen bin,und ich traue mir da auch so einiges zu,aber auf manche Dinge habe ich einfach keine Lust mehr.Und gerade im Moment bin ich mancher Dinge sehr überdrüssig.Vielleicht würde mir Gelassenheit wirklich gut tun.


Also wenn ich etwas überdrüssig bin, dann werde ich sauer. Mir reichts, der Hut geht mir hoch! Dann wäre Schimpfen wirklich sinnvoll. Wessen bist Du überdrüssig? D.h. Du erlaubst es Dir nicht, wütend zu sein, schluckst lieber und statt dessen lastest Du Dir den Druck der Angst auf. Kann das sein?

:tja: ALOHA
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Kia » 31. Aug 2010, 20:10

Vanille hat geschrieben:Die Sache mit dem Potential habe ich aber noch nicht wirklich verstanden.


Liebe Vanille,

es ist schön, dass Du überhaupt lesen und aufnehmen konntest, ich weiss wie anstrengend das sein kann in der momentanen Situation.
Mit Potential, das dahinter (hinter der Angst) steht, meine ich die riesig viele Energie, die blockiert ist und in die umgekehrte Richtung sozusagen läuft. D. h. wenn Du diese Energie positiv für Dich einsetzen kannst, ist ganz schön, was los. Ich erkenne das daran, dass so viel Angst da ist, also viel Energie. Sie will fliessen Richtung Deiner Vision von einem glücklichen Leben. Im Moment fliesst sie nicht, sie ist blockiert und das macht diese Enge.

Mache Dir vielleicht einen Plan, wie Du vorgehen willst mit dem Üben. Es ist wichtig, gerade dann zu üben, z.B. atmen, wenn es Dir gut geht. Und Dampf ablassen kannst Du auch mit Sport oder kraftvollen Spaziergängen. Einfach alles, was die Energie ins laufen bringt, ist gut.
Und vom schreiben brauchst Du Dich auch nicht abhalten zu lassen, nur weil sich nicht sofort was geändert hat.
Bleib am Ball!

lieben Gruss
Kia
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Kia » 31. Aug 2010, 20:34

Liebe Vanille,

zum Potential verwirklichen habe ich mir noch folgendes überlegt:
Wir gehen ja immer auf unsere Vision zu (bewusst oder unbewusst) und es hilft, Dir klar zu machen, wohin Du gehen willst innerlich und äusserlich, also Dir Fragen zu stellen, wie etwa die folgenden:

1. Was ist meine Vision (= das, wofür ich mein Leben einsetze)? Wie sieht das Leben aus, auf das ich zugehe?

2. Keine Vision zu haben, geht nicht; ich kann mein Leben nicht nicht einsetzen. Ich habe ein (un)bewusstes Bild (=Vision) vom Leben. Vielleicht ist es negativ und widersprüchlich, und deshalb verdränge ich es. Bekämpfe ich meine Vision oder bejahe ich sie? Fällt mir dazu was ein?

3. Will ich meine Vision bewusst verwirklichen oder lasse ich mich unbewusst leben (werde gelebt z.B. durch äussere Umstände, andere Menschen)?

4. Bin ich bereit, mein ganzes Leben für die Verwirklichung meiner Vision einzusetzen? Oder pflege ich nur meine Illusionen und frommen Wünsche, an die ich letztlich selber nicht glaube? In dem Fall ist die Kluft zwischen dem kleinen ich und dem Grossen Ich riesig und die Seele macht ausserordentlich Druck. Zu Veränderung - nämlich die Kluft zu schliessen.

5. Jeder Mensch und jede Gesellschaft leben ihre Visionen, bewusst oder unbewusst. Wie verhalte ich mich gegenüber kollektiven Visionen, den Visionen meiner Eltern, meiner eigenen angeheirateten Familie, meiner Freunde, der Öffentlichkeit, der Medien usw.?

6. Gibt es für mich die Vision eines wunderbaren, glücklichen und herausfordernden Lebens, auf das ich zu laufe? Kann ich mir das vorstellen?

7. Eine negative Vision zu verwirklichen, kostet dieselbe Mühe und Energie (sogar mehr Energie), wie eine positive Vision ins Leben zu bringen. Wie finde ich zu einer lebendigen, für mich lebenswerten Vision meines Lebens?

Bei Ängsten habe ich die Erfahrung gemacht, es ist gut sie zu konfrontieren, wie oben beschrieben durch atmen.
Also auf der Energieebene. Dann kommen die Dinge in Fluss und der Druck lässt nach.

Es ist aber auch wichtig gleichzeitig / oder nacheinander eine neue Lebensrichtung einzuschlagen; denn Dein Inner Being signalisiert Dir ja, da wo Du jetzt durch läufst, fühlt es sich nicht gut an.
Vielleicht ist auch a l l e s g u t und Du machst Dir innerlich nur ungünstige Zuschreibungen, dann braucht es nur das Etikett abzunehmen. D. h. aufhören Dich oder / und andere zu verurteilen, zu definieren.

Mit anderen Worten, Dich zu beruhigen, zu trösten und Worte / Schwingungen zu finden, die sich gut anfühlen, bei dem, was jetzt sowieso bereits ist. Manchmal sind es nicht die Dinge an sich, die nicht gut sind; sondern die Gedanken / überlegungen, die Du Dir machst zu den Dingen / Menschen.

Vielleicht kannst Du was damit anfangen? Sonst beachte das hier Gesagte einfach nicht, das Wichtigste ist immer, dass Du Dich gut fühlst.

herzlich
Kia
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon butea » 1. Sep 2010, 07:23

Liebe Vanille,

Vanille hat geschrieben:für butea: es macht nichts, das du gerade nichts " Abrahammäßiges" zur verfügung hast...:-) Was du beschreibst trifft es auf jeden Fall sehr gut.Ich fühle mich gerade jetzt wieder sehr machtlos.Das wiederum macht mich traurig.

nun, das ist total "abrahammäßig": Abraham sagen, daß das Gefühl der Machtlosigkeit für uns das Schlimmste ist, weil wir ja in Wirklichkeit sehr mächtig sind. Das ist so ein krasser Widerspruch zu dem, was unser Inner Being/GottQuelle über uns weiß, daß es gar nicht anders geht, als sich für uns furchtbar anzufühlen.
Da dran, daß sich das so furchtbar anfühlt, merken wir ja, daß es nicht stimmt. Unser Inner Being kennt die Wahrheit über uns und das Leben. Und wenn wir Gedanken denken und Glaubenssätzen anhängen, die falsch sind, dann fühlt sich das schlecht an. Und genau daran merken wir ja, daß wir diese Gedanken ändern sollen. So daß wir uns besser fühlen. Dann sind wir wieder in Harmonie mit uns selbst.

Es ist auch bei mir so,das ich schon oft aus der Sch...herausgekommen bin,und ich traue mir da auch so einiges zu,aber auf manche Dinge habe ich einfach keine Lust mehr.Und gerade im Moment bin ich mancher Dinge sehr überdrüssig.

Das gefällt mir sehr, daß Du das schreibst, denn da bist Du von der Machtlosigkeit über die Traurigkeit zum Überdruß hochgeklettert (auf der EGS hier im Forum "Langeweile" genannt) und das ist schon eine viel höhere Schwingung :gvibes:
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Kia » 1. Sep 2010, 07:31

Du bist so wunderbar, Butea, wie Du das wieder erklärt hast: Spitze ...
Finde auch Langeweile ist viel viel besser auszuhalten wie Ängste. Langeweile ist einfach fantastisch :ros:
Und sie zieht gleich noch besseres an. :stimmt:
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon butea » 1. Sep 2010, 07:36

Uiii, freu :gvibes:
Danke, liebe Kia! :hug:

Hier hab ich noch mal die EGS reinkopiert, weil unser Beispiel hier grad so schön anschaulich ist, so richtig "lehrbuchmäßig":

Emotional Guidance Scale - Emotionale Leitsskala

Abraham sagen, dass es oft in schweren Situation einfach nicht möglich ist, einen gedanklichen und gefühlsmässigen Sprung zu machen, wohl aber sich auf der Skala langsam zu einem immer besseren Gefühl "hochzuhangeln". Diese Skala kann eine gewisse Hilfestellung geben, wenn man sich in einer stressigen Situation befindet und Erleichterung sucht. So geht man stufenweise die Skala rauf, indem man nach Sätzen sucht, die die jeweilige Situation entschärfen und beruhigen.
...

Freude/Wissen/Ermächtigung/Freiheit/Liebe/Anerkennung
Leidenschaft
Begeisterung/Eifer/Glücklichsein
Positive Erwartung/Glaube
Optimismus
Hoffnung
Zufriedenheit
Langeweile
Pessimismus
Verdruss/Ungeduld/Ärger
Überwältigung
Enttäuschung (Traurigkeit?)
Zweifel
Sorgen
Schuldzuweisung
Entmutigung
Wut
Rache
Hass/Zorn
Eifersucht
Unsicherheit/Schuldgefühle/Unwürdigkeit
Furcht/Kummer/Depression/Hoffnungslosigkeit/Ohnmacht
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Shiva » 1. Sep 2010, 16:54

Liebe Vanille,

Du hast hier ja schon viele tolle Antworten bekommen - und ich glaube, es gibt kaum jemanden, der nicht schon mal in einer ähnlichen Situation gewesen ist. Auch ich kenne das - und denke nicht, ich habe gegrübelt und dann Angst bekommen! Nein, sie kam aus heitern Himmel - z.B. beim Autofahren, abends im Bett oder sonstwo - ich hatte richitge Angst, dass ich jeden Moment umfalle und tod bin!

Damals, war mir noch nicht vollkommen bewusst, was das soll. Dass, das z.B. damit zusammenhängt, dass man sich Sorgen macht usw, war mir klar.. aber bis heute war für mich ein langer Weg und ich wäre wohl froh gewesen, mein Wissen und solche Möglichkeiten wie hier zu haben.

Ich mische gern 8-) Was will ich damit sagen, einerseits beschäftige ich mich mit Loa und all den Sachen und andererseits schaue ich, was ich in meinem Leben ändern kann. Ich lese gerade ein Buch von Thorsten Havender, der erklärt z.B. über seine eigene Prüfngsangst, dass er einerseits fleißig war und wie wild geübt hat und andererseits, auch vusualisiert - so wie es oben ganz wichitg Kia geschrieben hat. Ich kenne Leute, die lesen Loa von oben bis unten, man (ich beziehe mich da ein) muss es auch anwenden, und bestimmte Dinge einfach nur tun,die notwendig sind. Egal in welchen Bereich. Geschäft - ich muss auch Kunden anrufen, die rufen mich nicht immer von allein an. Thema Gesundheit - habe ich ein Problem, muss ich auch ins Handeln kommen und sei es ein Test, der positiv ist, damit ich beruhigt bin.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt. Aber das ist mein Beitrag, zu den vielen anderen oben :tja: Denke daran, Alles IST gut

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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon wodny muz » 1. Sep 2010, 17:58

Hallo Vanille,
ich kenne zwar nicht deine Gefühle, aber hatte auch öfter mit lähmenden Ängste zu tun. Mir hat am besten das Rad der Aufmerksamkeit (Focus Wheel) geholfen, weil ich dabei nicht so leicht abgelenkt werden kann und die allgemeinen Aussagen sehr wenig Widerstand hervorrufen können, gleichzeitig aber auch gut tun. Die genaue Anleitung findest du im Methoden-Buch und im Forum hier http://www.abrahamforum.org/praktische-anwendung-der-abraham-ubungen-f39/focus-wheel-t449.html.

Dazu hilft mir der Gedanke, dass ich statt des beängstigenden Gedanken auch einfach einen anderen, positiven denken kann. Wenn ich mir dann gesagt habe, dass das ja vielleicht alles nicht so stimmt, dann habe ich mein "kleines ich" mit folgender "intellektuellen Leistung" überlistet: die Angst-Gedanken waren meistens (zu 99,999999%) irreal, sind eigentlich nie eingetreten, also kann ich auch gleich Glück-Gedanken denken. Und wenn LoA nicht stimmen sollte, dann treten sie eben auch nicht ein, aber mir geht es besser und wenn es stimmt, dann noch besser. Und heute weiß ich ja, dass es stimmt. :tja:

Blätter einfach im Methoden-Buch, wenn du es hast, du findest bestimmt eine oder zwei Methoden, die dir helfen. Egal, wie die Angst mich eingeschnürt hat, irgendwann hatte ich so viel Verbesserung, dass ich wieder atmen oder Sport treiben oder mich sonst irgendwie ablenken konnte.

Ich wünsche dir zunehmende Freiheit und Erleichterung und immer bessere Gedanken
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Vanille » 2. Sep 2010, 12:43

Hallo ihr wirklich Lieben

Ich finde eure Antworten einfach klasse,und habe auch wirklich schon einen Nutzen daraus gezogen.Es geht mir etwas besser,und weis, das ich nun Mittel und Wege kenne die mir helfen.Das alleine ist schon beruhigent.

für Lilly: du hast recht,ich erlaube mir nicht wütend oder böse zu sein.Ich schlucke lieber,ich nehme lieber still hin.Ich denke,das ich da so einige spirituelle Denkfehler habe.Ich war bisher der Ansicht,das ich dadurch,das ich wütend über etwas oder auf jemanden bin,die Sache nur verstärke.Energie folgt ja der Aufmerksamkeit.Ich habe mich bemüht" gut" zu denken,obwohl mir garnicht danach war.Mir wird zunehmend bewußter,das mein Leitfaden wirklich meine Gefühle sein sollten.Und wenn mir danach ist wütend zu sein,ist wohl das Beste was ich für mich tun kann,mir das auch zu erlauben.Und das kann ich dann genießen.

für Kia:Es fällt mir manchmal schwer,mich auf das zu konzentreieren, was ich möchte.Ich fühle mich manchmal regelrecht angezogen von den negativen Aspekten.Vor allem wenn ich viel Streß oder Ärger habe, rutsche ich in negatives Denken,oder stelle mir negative Bilder vor.Das ist wie ein Sog.Das habe ich noch nicht wirklich im Griff. Aber es wird besser dadurch,das ich immer bewußter werde.Dein Vorschlag,mir in den Zeiten in denen es mir besser geht einen Plan zu machen habe ich schon umgesetzt.Im Moment mache ich es so,das ich sobald ich Angst verspüre,mir sage, das es sich hierbei um ein Energiepotential handelt,das ich "für" mich nutzen kann.Dann schaue ich was im Augenblick am besten funktioniert,oder was gerade machbar ist um die Energie in die positive Richtung zu lenken.Sehr interessant fand ich deine Aussage,das das erschaffen der negativen Dinge eigentlich mehr Energie kostet.Das würde auch erklären,warum ich mich so oft energielos fühle.Und es beinhaltet die Tatsache,das ich weniger Energie verbrauche und mich besser fühle,wenn ich mich positiv ausrichte.Bei mir stagnieren einige Dinge.Ich halte sie für festgefahren.Die Vorstellung,das ich durch eine andere Ausrichtung die Dinge zu fließen bringe gibt mir eine enorme Erleichterung.
Das schreiben werde ich zu einer festen Gewohnheit machen,da es mir einfach gut tut....:-)

für butea: Ich vergesse immer wieder,das Glaubenssätze einfach nur Gedanken sind die ich ständig wiederhole.Und ich vergesse auch oft,das die Dinge die geschehen einfach nur die Entsprechung dieser Gedanken sind.Ich falle noch so manches mal in das Denken,das das Äußere mir die Bestätigung für mein Denken gibt.Das ich recht habe, wenn ich über etwas oder jemanden so denke.Dann ist es schwer zu sehen,das es genau anders herum ist.Und das mein schlechtes Gefühl mich einfach nur darauf aufmerksam machen möchte,das ich mich in eine eigentlich unerwünschte Richtung bewege.Der Altag reißt mich da oft noch mit.Aber ich werde immer besser.Und ich fühle mich manchmal wirklich Machtvoll (ist zwar noch nicht so oft,aber ich denke,das wird)
Ich war erstaunt zu lesen,das mein Überdruß eigentlich Langeweile ist.Mit diesem begriff konnte ich auf der emotionalen Skala nämlich so garnichts anfangen.Langeweile kenne ich nicht.ich kann mich sehr gut selber beschäftigen.Ich brauche nicht ständig eine äußere Aktion.Jetzt aber kann ich meinen Überdruß einordnen,und ihn sogar als etwas Gutes sehen. Er ist ja schon ein kleiner Erfolg...:-)

Und das die Lanegweile sogar Besseres anzieht weis ich dank Kia jetzt auch.Finde ich sensationell.

für Shiva: du hast dich auf jeden Fall verständlich ausgedrückt...:-) Mit dem Tun im Äußeren habe ich so meine Probleme.Ich meine immer,das müßte sich durch meine innere Arbeit etwas tun.Und wenn ich etwas tue frage ich mich oft,ob es das Richtige war. Ich hoffe,das in dieser Hinsicht meine Intuition stärker wird, so das ich "weis" was im Augenblick wirklich zu tun ist.

für wodny muz: es ist schon so, das die Angst mich sehr gefangen hält.Ich bin dann meist nur in der Lage das Nötigste zu erledigen.Und ich behandele mich dann auch nicht besonders gut.Ich esse und schlafe wenig.ich kümmere mich insgesammt wenig um mich.Das Rad der Aufmerksamkeit kenne ich,doch es hat mich nicht angesprochen.Vielleicht sollte ich es aber in einem ruhigen Augenblick einmal ausprobieren.Erst dann weis ich mit Gewissheit,ob diese Methode etwas für mich ist oder nicht.Du hast Recht mit der Aussage,das sich eigentlich alles im Bereich der Vermutung aufhält.Es ist ja noch nicht wirklich etwas passiert.Und Aussagen mit " vielleicht" nimmt mein Unterbewußtsein wohl eher an,da ich dies auch für glaubwürdig halte.Ich weis auch nicht,warum ich im Moment noch eher an negative Geschehnisse glaube.Ist aber so. Ich befürchte nach wie vor eher etwas Schlimmes.Aber dadurch,das ich jetzt Methoden habe durch die ich mich zumindest zeitweise positiv ausrichten kann,bin ich der Überzeugung,das die Dinge die auf mich zukommen auf jeden Fall auch etwas positives in sich tragen MÜßEN.Und ich denke,das diese unangenehmen Dinge eigentlich hol sind.Also das da nicht wirklich etwas hinter steckt,da ich sie ausschließlich durch meine negativen Glaubenssätze erschaffen habe.Und die stimmen nicht,also kann auch das Geschehen nicht stimmen.Dadurch erscheint mir das Geschehen viel harmloser.Ich hoffe du konntest meinen vielleicht etwas seltsamen Schlußfolgerungen folgen....:-)


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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon butea » 2. Sep 2010, 16:54

Das klingt gut, liebe Vanille, weiter so! :ros:
butea
 

Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Kia » 2. Sep 2010, 18:52

Vanille hat geschrieben:Im Moment mache ich es so,das ich sobald ich Angst verspüre,mir sage, das es sich hierbei um ein Energiepotential handelt,das ich "für" mich nutzen kann.Dann schaue ich was im Augenblick am besten funktioniert,oder was gerade machbar ist um die Energie in die positive Richtung zu lenken.Sehr interessant fand ich deine Aussage,das das erschaffen der negativen Dinge eigentlich mehr Energie kostet.Das würde auch erklären,warum ich mich so oft energielos fühle.Und es beinhaltet die Tatsache,das ich weniger Energie verbrauche und mich besser fühle,wenn ich mich positiv ausrichte.


Du kannst gut beobachten, was jetzt ist, und Dich neu ausrichten; bald wirst Du mehr Energie haben.
Vanille hat geschrieben:Und das die Langeweile sogar Besseres anzieht weis ich dank Kia jetzt auch.Finde ich sensationell.


Angst ist ganz unten in der Leiter, die Butea uns kopiert hat, Langeweile schon recht weit oben. Und Langeweile lädt ein, etwas zu verändern.
Und genug Übungen hast Du hier und Bereitwillige, um mit Dir zu üben.

Liebe Vanille, bleibe am Ball. Mache und sei mal für 30 Tage im Üben, Abraham sagen, dann kehrt sich etwas innerlich. Und das stimmt, ich habe das bei meinen Themen auch beobachtet.

Viel liebevolle Aufmerksamkeit für Dich wünsche ich Dir, und behalte das Schreiben Deiner Vision oder was auch immer sich gut anfühlendes Du schreibst, bei, da es Dich erleichtert.

Herzlich
Kia
"Contrast is the teacher." Abraham
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Kia
 
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Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Buti » 8. Sep 2010, 07:42

Hi liebe Leute,

das heutige Abrahamzitat paßt total zum Thema:

<< Fear only exists when you do not understand that you have the power to project thought and that the Universe will respond. >>

auf Deutsch: Angst existiert nur, wenn ihr nicht versteht, daß ihr die Macht habt, Gedanken zu projizieren, und daß das Universum darauf antwortet.

Also, wenn wir erkennen, daß wir wirklich und wahrhaftig die Erschaffer unserer Welt sind, dann brauchen wir keine Angst mehr zu haben. Denn wir erschaffen uns ja selbst das, was wir bekommen. Und auch wenn wir in der Vergangenheit vielleicht schlimme Dinge für uns erschaffen haben, dann brauchen wir das jetzt nicht mehr zu tun. Ab jetzt, ab sofort, in dieser Sekunde können wir bessere Gedanken wählen und uns angenehmere Dinge ins Leben ziehen.

Das ist für mich momentan der Große "Rauszieher" aus allen Attacken des kleinen Ich, wenn es mir Ängste und Zweifel einreden will. Ich habe so viele Beweise für die Existenz des LOA in meinem Leben gefunden, daß ich mir wirklich sicher bin, es ist so und es funktioniert. Und was ich früher unbewußt erschaffen habe, das kann ich jetzt bewußt erschaffen und immer bewußter, je geübter ich werde und je schneller ich wieder in den Vortex komme. Und ich stelle mit großer Freude fest, daß es immer einfacher ist, in den Vortex zurückzukommen, wenn es mich rausgehauen hat.
Buti
 

Re: Die Angst vor der Angst

Beitragvon Buti » 9. Sep 2010, 12:34

Ich hab im www noch was zum Thema Angst gefunden, was ich nur schnell hier reinkopiere, bin auf dem Sprung + hab grad keine Zeit zum Übersetzen:
The other thing that came to mind is how Eckhart Tolle shows us how to deal with fear. Break it down to the present moment. Do I have anything to fear in THIS moment? Five minutes from now? 30 minutes from now? If you keep coming back to being present you find that you really have nothing to fear. Something ths shifting of one focus can change your outlook on the whole picture.
Buti
 


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