Die Angst gehen lassen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon Herzi » 29. Okt 2011, 14:36

Martina Weigt hat geschrieben:Ist der Tod etwas schlimmes? Nein, es ist das geilste im Leben, der Orgasmus.
Wie schön, das wieder einer gehen durfte.
Traurig daran ist lediglich, dass der Mensch nicht mehr ist. Aber ist Trauer nicht etwas, was sein darf, davor braucht man doch keine Angst zu haben. Ich beneide die Menschen, die traurig sein können, ich bin es nämlich noch selten.


Hi Martina,

beneide diese Menschen mal lieber nicht, denn es gibt vereinzelt auch so etwas wie jahrzehntelange Trauer, traurigfühlen ständig und da nicht rauswollen. Krankheiten sind dabei dann unvermeidbar.
Es kann also auch durchaus Nachteile haben. So nebenbei von mir gesagt.

Aber diskutieren wir hier weiter über das Threadthema.
Gruß, Herzi

@labelle
Dankeschön :danke:
Ja, manchmal habe ich in realen Situationen DAS Video inzwischen vor Augen und dann klappt es auch meisst mit dem Nichtängstigen. Das Video ist für mich wie eine Therapie manchmal, jedenfalls hilfreich für mich.
Gruß Herzi
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon zimtstern » 29. Okt 2011, 18:52

Liebe Glückskind,

Ja, so kam es mir auch immer vor - ich habe sie "im Stich" gelassen. Und nun sollte ich ein schönes Leben leben - wenn sie nicht mehr leben kann, dann verzichte ich auch auf meine Lebendigkeit. Dabei weiss ich, dass es oft so ist - dass die Menschen gehen können, wenn alle den Raum verlassen haben und mein Verstand sagte mir auch immer, dass es nichts damit zu tun hat und sie mich glücklich sah und auch weiter sehen möchte. Und ich es ihr auch leichter gemacht habe.


Es dauert wirklich eine Weile bis sich das nicht mehr so weh tut und man das ganze positiver sehen kann... bei mir kommt das auch immer wieder mal durch dass ich das Gefühl habe ich habe sie im Stich gelassen. Es ist immer nur ganz kurz da dieses Gefühl.
Das Problem ist ja auch vor allem dass es sich auf andere Situationen überträgt, dass dieses loslassen mit etwas negativem verbunden ist.

Ich habe für mich herausgefunden dass es mir hilft, mir nicht ständig verstandsmäßig zu sagen "das stimmt nicht was du denkst", sondern mir immer wieder gefühlsmäßig bewußt zu machen was genau passiert ist, im moment des loslassens. Dass das loslassen eben nicht zu etwas negativem, sondern zu etwas positivem geführt hat.
Du hast zusammen mit deiner Mutter losgelassen, und in diesem Moment ging es ihr wunderbar. Dein Lachen mit deinem Freund hat wunderbar dazu gepasst. Wahrscheinlich habt ihr alle drei gelacht...
Deiner Mutter geht es dort wo sie ist, besser als hier... das was wir hier ständig versuchen zu erreichen, im Fluss des Wellbeings zu baden, das kann sie jetzt ununterbrochen...
Wahrscheinlich war das loslassen bzw. der Gedanke daran für deine Mutter auch erst mal schmerzhaft... aber als es dann passierte, war es als würde ihr ein Licht aufgehen.
Wahrscheinlich hätte sie liebend gerne zu dir gesprochen und gesagt "Meine Kleine, mach dir keine Sorgen, alles ist ganz wunderbar"... und heute würde sie dir sicher auch sagen "Lass ruhig öfters mal los, es kann dir gar nichts passieren, es gibt nichts wovor du Angst haben brauchst, das weiß ich jetzt." :lieb:

Kannst du dich da hineinfühlen? Vielleicht auch ein inneres Bild dazu entwickeln?

Das (positive) Gefühl und das Bild würde ich immer wieder aufrufen, wenn dich mal wieder der Gedanke auftaucht, dass loslassen zu unangenehmen Konsequenzen führen kann... (Das ist nämlich nie so).

Aber diese Schutzfunktion ist nicht real und hat sich irgendwann so "eingebrannt" - sich ihrer bewusst zu werden, zu wissen wofür sie steht - das macht auch vieles leichter. Aber inwiefern gebe ich denn meinen Schutz nicht auf?


Also mit dem Schutz und den zwei Welten, ich versuche es so zu erkären wie ich es bisher verstanden habe:

Mit zwei Welten meinte ich zwei Sichtweisen die sich ganz stark voneinander unterscheiden,
die eine, die Abraham lehren und die andere "herkömmliche" mit der wir alle aufgewachsen sind.

In der Abraham Lehre ist es so dass der Sinn unseres Daseins hier, die reine Freude ist.. es ist nicht wie in manchen Glaubensrichtungen so dass wir besonders viele gute Taten vollbringen müssen, und was es sonst noch alles für Regeln gibt.
Selbst Menschen die von sich behaupten an nichts zu glauben, haben ja oft trotzdem irgendwelche Überzeugungen,
zB. das ein guter Mensch nur jemand ist der hart arbeitet. Das man sich erst etwas gönnen kann, wenn man es sich "verdient" hat... etc.
Das alles gibt es in der Abraham-Lehre nicht,
unsere Absicht war die Freude und uns wohlzufühlen ist der ganz natürliche Zustand, den man sich nicht irgendwie erarbeiten muss, sondern.. es ist eben das was natürlicherweise da ist, wenn wir es nicht verhindern.
Und das "Law of Attraction" sorgt sogar noch dafür dass alles was zu diesem Wohlgefühl passt (wenn wir uns wohlfühlen) ganz einfach zu uns kommt.

Herkömmlich wachsen wir aber mit einem Weltbild auf das, sobald wir nichts tun, alles den Bach hinunter geht.
Loslassen darf man auch nur "vorbereitet", zB. wenn man abends im Bett liegt und alles erledigt ist. :clown:

Abraham würden aber sagen "es ist genau umgekehrt, wenn du loslässt, dann erledigt sich alles wie von selbst".

Das hört sich natürlich toll an, ist aber anfänglich nicht so leicht zu glauben.

Das Vertrauen und Wissen dass es so tatsächlich ist, kommt erst mit der Erfahrung.
Und am besten fängt man mit Dingen und Lebensbereichen an in denen es einem etwas leichter fällt mal zu vertrauen...

Also morgen nicht mehr zur Arbeit gehen und darauf zu vertrauen dass sich schon alles irgendwie regeln wird, wäre wahrscheinlich noch nicht so empfehlenswert, denn die Gewissheit dass es auch tatsächlich so ist, ist einfach noch nicht da, aber die braucht man, sonst kommen ständig Zweifel auf... du bist also in einer Zweifelnden, ängstlichen Stimmung, und was dann passiert ist, dass das LoA dir mehr davon bringt was Zweifel und Angst auslöst...

Also es ist nicht so dass du sofort in alles vertrauen mußt.. das hat hier niemand getan und wir sind auch alle noch am üben. Das Vertrauen kommt im laufe der Zeit mit der Erfahrung.

Und mit dem Schutz da meinte ich, das "nicht loslassen" oft als "sich schützen" verstanden wird, herkömmlich. Aber wir brauchen ja gar keinen Schutz.. vor was auch. Uns zu versuchen zu schützen würde uns nur fernhalten vom Wohlbefinden...

Hast du dich schon mal mit der Quelle (die alles-was-ist ist) beschäftigt, mit der wir alle verbunden sind?

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon glückskind » 30. Okt 2011, 21:04

Liebe Herzi,

ja vielen lieben Dank für das tolle Video! :danke:

Liebe Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:mir immer wieder gefühlsmäßig bewußt zu machen was genau passiert ist, im moment des loslassens. Dass das loslassen eben nicht zu etwas negativem, sondern zu etwas positivem geführt hat.
Du hast zusammen mit deiner Mutter losgelassen, und in diesem Moment ging es ihr wunderbar. Dein Lachen mit deinem Freund hat wunderbar dazu gepasst. Wahrscheinlich habt ihr alle drei gelacht...
Deiner Mutter geht es dort wo sie ist, besser als hier... das was wir hier ständig versuchen zu erreichen, im Fluss des Wellbeings zu baden, das kann sie jetzt ununterbrochen...
Wahrscheinlich war das loslassen bzw. der Gedanke daran für deine Mutter auch erst mal schmerzhaft... aber als es dann passierte, war es als würde ihr ein Licht aufgehen.
Wahrscheinlich hätte sie liebend gerne zu dir gesprochen und gesagt "Meine Kleine, mach dir keine Sorgen, alles ist ganz wunderbar"... und heute würde sie dir sicher auch sagen "Lass ruhig öfters mal los, es kann dir gar nichts passieren, es gibt nichts wovor du Angst haben brauchst, das weiß ich jetzt."


Danke Dir sehr für diese wundervollen Zeilen! Ich bin ganz gerührt und es so zu sehen, macht es einfacher. :hug:
ja, ich kann mich da sehr gut einfühlen und ich muss dann immer weinen, aber irgendwie vor Liebe und Glück, sie bei mir zu haben - wenn auch nicht mehr physisch.

zimtstern hat geschrieben:Das (positive) Gefühl und das Bild würde ich immer wieder aufrufen, wenn dich mal wieder der Gedanke auftaucht, dass loslassen zu unangenehmen Konsequenzen führen kann... (Das ist nämlich nie so).


Das ist wirklich eine gute Idee und ich werde da noch einmal in mich gehen und ein schönes Bild finden.

Liebe Zimtstern, du erklärst mir das so lieb und es hilft mir so sehr! Ich beginne zu verstehen und zu vertrauen - und fühle mich so viel leichter. Dankeschön!!!

zimtstern hat geschrieben:Also es ist nicht so dass du sofort in alles vertrauen mußt.. das hat hier niemand getan und wir sind auch alle noch am üben. Das Vertrauen kommt im laufe der Zeit mit der Erfahrung.

Und mit dem Schutz da meinte ich, das "nicht loslassen" oft als "sich schützen" verstanden wird, herkömmlich. Aber wir brauchen ja gar keinen Schutz.. vor was auch. Uns zu versuchen zu schützen würde uns nur fernhalten vom Wohlbefinden...

Hast du dich schon mal mit der Quelle (die alles-was-ist ist) beschäftigt, mit der wir alle verbunden sind?


Ich denke auch, dass ich üben sollte und mit der Erfahrung kommt dann auch das Vertrauen. Ja vor was muss ich mich schützen, wenn für mich gesorgt ist und es irgendwie nur an diesem Denkfehler liegt, mit dem ich mich selber von allem Gute abschneide, weil ich mich immer hinter meinem Stein verstecke... :pfeif:

Wie meinst du das, mit der Quelle beschäftigt? Nein, das habe ich nicht wirklich...

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend
Glückskind
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon bliss » 30. Okt 2011, 22:33

Hallo Glückskind,

glückskind hat geschrieben:Ich habe zwar genügend Informationen, aber nicht die Sicherheit, dass dem wirklich so ist :oops:


das Witzige daran ist aber, dass Du auch keinerlei Sicherheit darüber hast, dass das Festhalten der Angst Dich vor irgendwelchen negativen Folgen bewahren könnte. Ängstliche Gedanken sind im übrigen reine Spekulation - und vielleicht brauchst Du ein andes Bild für "Loslassen", eins, das nicht mit Entbehrung und Verlust assoziiert wird. Stell Dir vor, Du greifst nach einem Topf, der auf dem Herd steht - und dieser Topf ist glühend heiß. Ist das Loslassen dann Verlust und Enbehrung - oder eher Befreiung und Erleichterung?

LG
Bliss
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon zimtstern » 30. Okt 2011, 23:42

bliss hat geschrieben:
glückskind hat geschrieben:Ich habe zwar genügend Informationen, aber nicht die Sicherheit, dass dem wirklich so ist :oops:


das Witzige daran ist aber, dass Du auch keinerlei Sicherheit darüber hast, dass das Festhalten der Angst Dich vor irgendwelchen negativen Folgen bewahren könnte. Ängstliche Gedanken sind im übrigen reine Spekulation -


Darüber habe ich auch schon nachgedacht.. eigentlich seltsam dass wir vielen Dingen (ungeprüft) so blind vertrauen, und bei anderen Dingen, die sich so wunderbar anfühlen, da trauen wir uns dann nicht... da verlangen wir nach immer mehr Gründen/Überzeugungen...

Das zeigt mal wieder dass es nicht die Erklärungen/Gründe/Beweise ansich sind die uns überzeugen (vertrauen lassen), sondern die vorherige Entscheidung/Absicht. Unbewußt oder bewußt getroffen.

Wir entscheiden uns bewußt bzw. meist eher unbewußt, immer für das was sich besser anfühlt,
die Frage ist nur was bei einer bestimmten Entscheidung für uns, damit wir uns gut damit fühlen, relevant ist.
Relevant könnte zB. auch der Punkt sein, dass ich an etwas glauben will das möglichst viele andere auch glauben, weil mir das Zugehörigkeitsgefühl wichtig ist, ich nicht zu den Einzelkämpfern zähle, sondern es lieber gemütlich, einfach habe. (Das ist natürlich nur eine mögliche Annahme).
Aber wenn das Zugehörigkeitsgefühl nicht mehr da ist, oder nicht mehr alleine befriedigt, dann kann das wieder zu einer anderen Entscheidung führen die sich (jetzt) besser anfühlt... (weil sich die Prioritäten geändert haben).

Und je nach dem wie ich mich bewußt oder unbewußt entscheide, präsentiert mir das LoA dann entsprechende Beweise oder Gegenbeweise bzw. Dinge die mich überzeugen oder zweifeln lassen...

und vielleicht brauchst Du ein andes Bild für "Loslassen", eins, das nicht mit Entbehrung und Verlust assoziiert wird. Stell Dir vor, Du greifst nach einem Topf, der auf dem Herd steht - und dieser Topf ist glühend heiß. Ist das Loslassen dann Verlust und Enbehrung - oder eher Befreiung und Erleichterung?


Wenn man nicht mehr so sehr auf der negativen Seite verharrt (Angst loslassen, Zweifel loslassen, etc.) dann könnte man "Zulassen" benutzen... Vertrauen zulassen...
Mit "Loslassen" konnte ich mich auch noch nie so richtig anfreunden, da sind die negativen Vernknüpfungen wohl sehr tief. Aber zulassen... klingt wie reinlassen.. die Freude reinlassen :lieb:
Und da es eh nicht um aktives loslassen geht (das Thema hatten wir ja schon), könnte man vielleicht auch von "ruhen lassen" sprechen. (Die Angst, den Zweifel ruhen lassen).

Zu der Quelle schreibe ich ein anderes mal etwas... oder hat vielleicht jemand spontan Lust das zu erklären? :lieb:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon Herzi » 30. Okt 2011, 23:59

Hallo Glückskind und alle,

das ist kein Post jetzt, was dir helfen wird, nur zu meinen eigenen noch ungelösten Ängsten:
meine großen Ängste, schon seit der Kindheit, sind: Lampenfieber. Extremes Lampenfieber.
Sprechen vor mehreren Menschen, Menschenmassen.
Eine damalige Freundin nannte es: "Menschenfurcht", aber so ganz arg sehe ich das nicht und finde diesen Begriff irgendwie blöde. Obwohl da auch ein bischen wahres drinsteckt.

Und ich komme da schwer raus, das finde ich nicht so toll.
Als ich 6 Jahre alt war, war einmal solch eine "dumme" öffentliche Begebenheit und seit dem, ist es damit aus bei mir, bis heute noch. Nach Jahrzehnten.

Vor ca. 1 Jahr habe ich mal einen Versuch gemacht zum Seminar zu gehen gegen Lampenfieber. Die Seminarleiterin war sogar... jetzt habe ich ihre Namen momentan vergessen, sie ist eine sehr bekannte Moderatorin beim ZDF. Das war mit Videoaufnahmen im Seminar. Das fand ich ganz scheusslich. Ich fand mich etwas zu dick ein wenig und ausserdem nicht Fotogen in den Videos, und natürlich habe ich dort meine Lampenfieber-Ängste bestätigt bekommen! Ich habe natürlich tatsächlich alle Fehler gemacht, die ich nur machen konnte :hä: Ich wurde in meinem Glauben voll bestätigt. Das Seminar habe ich nicht durchgezogen. Einfach abgebrochen. Das war echt zuviel für mich.

Ich will aber trotzdem nochmal einen Anfang machen und demnächst wieder an ein Seminar teilnehmen bezüglich Lampenfieberängste.
Irgendwie stecke ich da ganz fest und komme da nicht raus.
Reden und sprechen mit Menschen so ca. bis zu 3-4 Personen habe ich überhaupt keine Probleme, danach hakt es wieder aus, immer wieder.

Ich habe u.a. Angst, dass mir beim Reden aufeinmal nichts mehr einfällt, und genau DAS passiert dann auch, wie ich befürchte, passiert dann tatsächlich!
Ich drehe mich damit im Kreis echt und komme da nicht raus alleine.

Aber ich will nicht jammern. Eine gute Idee ist wohl: die Geschichte umzuschreiben mal endlich und: so tun als ob!

Ich hatte mir eine tolle super Videokamera gewünscht, die habe ich nun tatsächlich manifestiert bekommen! Vor ein paar Tagen. (Kompliziertes Ding, dazu braucht man auch ein extra Studium wieder :) )
Ich will damit mal üben. Denn das Problem, da komme ich irgendwie nicht drumherum im Leben. Immer wieder holt mich das ein irgendwo.
Irgendwie: zu dumm. Denn wenn ich andere so sehe... die sowas schaffen, die sonst nicht so viel drauf haben oder aussehen. Dann müsste ich es eigentlich erstrecht bzw. auch schaffen. Denke ich manchmal.
Aber da hakts dann mit dem Selbstbewusstsein bzw. Selbstwert.
Und alles Vergleichen bringt nichts, es gibt immer bessere oder schlechtere.

Soviel zu mir. Nicht als gejammere, denn ich werde es ja nun nochmal angehen.
Irgendwie bleibt mir auch keine andere Wahl.
Ich würde die Ängste, die ich habe ja gerne so stehen lassen, ich dachte, man muß nicht ALLEN Ängsten im Leben unbedingt begegnen, manche dürfen gerne da sein :) - aber das geht im Endeffekt dann doch leider nicht. Ich komme da nicht drumherum.

Meisterredner.de und Toastmasters gibt es sogar hier in meiner Stadt sogar auch, wo man teilnehmen kann. Nehme ich mir seit Jahren vor, aber das war es dann auch schon.

Anderen Ängsten, die ich hatte, konnte ich schon begegnen.
Diese größte bleibt momentan noch offen.

Ich will mich ranmachen, die Geschichte umzuschreiben, das wird helfen.
Die Story so zu schreiben, wie ich sie haben will.

Vom totalen Contrast in das volle Gegenteil :gvibes:
(Klingt tatsächlich wie ein Wunder.)
Ja, ich sehe mich schon, meine eigenen Videoclips auf Youtube reinstellen. :loveshower:

Ich muß ja echt lächeln, wenn ich an meinen damaligen Traum denke, da träumte ich doch tatsächlich, dass ich DSDS Kandidatin bin (Deutschland sucht den Superstar) :mrgreen:
Die Jury waren: Dieter Bohlen und der Joop :mrgreen: (echt witzig)
Ich habe also vorne vor denen geredet und als ich fertig war, wollte ich nur noch abhauen, raus da! Denn ich hatte tatsächlich alle Fehler getan, die man nur so machen konnte beim Reden. Alles falsch. Ich hatte total versagt, alles versemmelt :( Ich wollte da unbedingt raus und bloß nicht auf die Jury noch warten, wie sie mich bewerten! Bloss raus unbedingt schnellstens.
Oh Wunder, im Traum kam plötzlich die Jury auf mich zu hinter mir her und sagte mir, dass ich unbedingt zurückkommen soll, ich soll bleiben, denn ich sei die Beste :mrgreen: :shock: :lol:
Der Joop oder der Bohlen (weiß ich nicht mehr wer von beiden) sagte zu mir: "Ich liebe dich"! :kgrhl:
Ich sei die Beste, und ich kann alles erreichen im Leben, was ich will, ich kann alles sein und tun und haben - aber NUR wenn ich es auch wirklich ernst meine!
Ich zögerte mit der Antwort und sagte dann schließlich (unüberzeugt vielleicht, weiß ich nicht mehr genau, jedenfalls zögerte ich), ja ich meine es schon ernst.
Genau so war der Traum :lol:

Schon komisch alles.

Ich habe auch einmal von einem berühmten Redner gegehört, dessen Vision war, im Ausland dort zu reden usw.., der wurde vom Arzt aber nun für Tropenuntauglich diagnostiziert, sein Traum schien nun völlig dahin. Trotzdem ist er dennoch heute ein bekannter Redner dort im Ausland geworden. Vom totalen Gegenteil Contrast ins Gegenteil. Sowas ist verwunderlich aber tatsächlich möglich.
Ein anderes Vorbild von mir, war früher als Kind tatsächlich: Stotterer! und heute ist er ja fast täglich in allen TV-Kanälen ständig zu sehen! Das DER nun ausgerechnet Stotterer war, glaubt ihm natürlich kein Mensch, aber er lügt wohl nicht.

Ja, tatsächlich schon komisch das alles.

Lieben Gruß, Herzi
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon Herzi » 31. Okt 2011, 00:34

zimtstern hat geschrieben:Zu der Quelle schreibe ich ein anderes mal etwas... oder hat vielleicht jemand spontan Lust das zu erklären? :lieb:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern


Zum Thema Quelle gibt es hier schon ganz tolle Postings von Kia. (Suchfunktion)
Wirklich schön erklärt und zu verstehen!
Hat mir recht gut gefallen.

Und hier ist noch ein Video von Abraham dazu:




Danke für den Tipp. Bei meinen o.g. Ängsten vergass ich bisher mich mit der Quelle zu verbinden.
Vor lauter Angst dabei gar nicht an die Quelle gedacht, sowas :lol:

Gute Nacht
Gruß, Herzi
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon glückskind » 31. Okt 2011, 11:08

Liebe Bliss,

bliss hat geschrieben:das Witzige daran ist aber, dass Du auch keinerlei Sicherheit darüber hast, dass das Festhalten der Angst Dich vor irgendwelchen negativen Folgen bewahren könnte.


Das ist ja so ein interessanter Punkt. Ich meine ja, das mein Festhalten an der Angst, mich vor dem wovor ich Angst habe, bisher bewahrt hat. Ich habe bspw. Angst krank zu werden. Und ich werde nicht krank. Wenn ich das jetzt loslasse, habe ich eben Angst krank zu werden. Obwohl das nicht in allen Bereichen zutreffend ist. Ich hatte auch Angst, alleine zu sein und meinen damaligen Freund zu verlieren - ja und das ist geschehen! Und genauso, wie ich gedacht habe - selbsterfüllende Prophezeiung. Aber wie unterscheide ich das nun?

Liebe Zimtstern,

zimtstern hat geschrieben:Wir entscheiden uns bewußt bzw. meist eher unbewußt, immer für das was sich besser anfühlt,


Habe ich mich dann vielleicht eher unbewusst dafür entschieden, dass es sich besser anfühlt gesund zu sein und auch alleine, weil ich ja so unglücklich in meiner Beziehung war, ich mich aber nicht trennen konnte und es sich dann so entwickelt hat? Wofür ich sehr dankbar bin? Das könnte wirklich eine Erklärung sein...

zimtstern hat geschrieben:Und je nach dem wie ich mich bewußt oder unbewußt entscheide, präsentiert mir das LoA dann entsprechende Beweise oder Gegenbeweise bzw. Dinge die mich überzeugen oder zweifeln lassen...


Ich habe mich also unbewusst für Gesundheit entschieden und gegen die Beziehung und das LoA liefert mir das. Das hört sich ja ganz leicht an. :lol:

zimtstern hat geschrieben:Wenn man nicht mehr so sehr auf der negativen Seite verharrt (Angst loslassen, Zweifel loslassen, etc.) dann könnte man "Zulassen" benutzen... Vertrauen zulassen...
Mit "Loslassen" konnte ich mich auch noch nie so richtig anfreunden, da sind die negativen Vernknüpfungen wohl sehr tief. Aber zulassen... klingt wie reinlassen.. die Freude reinlassen
Und da es eh nicht um aktives loslassen geht (das Thema hatten wir ja schon), könnte man vielleicht auch von "ruhen lassen" sprechen. (Die Angst, den Zweifel ruhen lassen).


Ja, das gefällt mir sehr :loveshower:

Ich lasse Vertrauen zu, ich lasse die Freude herein - ich lasse das Schöne zu und alles andere ruhen!


Liebsten Dank!
Glückskind
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon glückskind » 31. Okt 2011, 11:21

Liebe Herzi,

vielen Dank für die "Quelle" :lieb:

Deine Geschichte berührt mich und ich finde es toll, dass Du Dich deiner Angst stellst und Dir Hilfe suchst und dieses Seminar machst :stimmt:

Herzi hat geschrieben:ch habe u.a. Angst, dass mir beim Reden aufeinmal nichts mehr einfällt, und genau DAS passiert dann auch, wie ich befürchte, passiert dann tatsächlich!
Ich drehe mich damit im Kreis echt und komme da nicht raus alleine.


Das ist ja dieser blöde Kreislauf und Dein Gefühl, dass du da nicht alleine raus kommst ist ja auch insofern von Bedeutung, damit Du Dir Hilfe suchst. Ich denke, Dein Seelchen möchte genau das und Du gehst diesen Schritt! Das ist doch wunderbar!

Herzi hat geschrieben:Soviel zu mir. Nicht als gejammere, denn ich werde es ja nun nochmal angehen.
Irgendwie bleibt mir auch keine andere Wahl.
Ich würde die Ängste, die ich habe ja gerne so stehen lassen, ich dachte, man muß nicht ALLEN Ängsten im Leben unbedingt begegnen, manche dürfen gerne da sein :) - aber das geht im Endeffekt dann doch leider nicht. Ich komme da nicht drumherum.


Aber nein, Du jammerst doch nicht! Du machst deinem Herz Luft und das ist genau gut so. Ich stand auch an dem Punkt, wo ich gespürt habe, ich schaffe es nicht alleine und dann habe ich mir auch Hilfe gesucht. Und Du solltest stolz auf Dich sein. Und dass Du deine Videokamera manifestiert hast, ist doch auch ein schönes Zeichen auf den richtigen Weg.

Ja, diese tiefen, lange begleitenden Ängste sind manchmal wirklich gruselig, aber es wird sich auflösen. Ich bin mir ganz sicher, dass vieles im Leben genau so sein soll, damit man dorthin schauen kann und sich auf den Weg macht und sich bewegt, damit es sich auflösen kann. Alles führt dazu, dass man hinter dem kleinen Angst-Stein im Fluss hervorluschert und sieht, es geschieht nichts schlimmes. Ein weiterer Schritt ist das dann erkannt zu haben und sich in den Fluss zu trauen - so ganz, wie ich es gerade versuche :lol:

Herzi hat geschrieben:Ja, ich sehe mich schon, meine eigenen Videoclips auf Youtube reinstellen.


Wunderbar :loveshower:

Dein Traum ist ja der Hammer :kgrhl:

Ich würde mich freuen, wenn Du weiter berichtest, wie es Dir ergeht.

Ganz liebe Grüße
Glückskind
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Re: Die Angst gehen lassen

Beitragvon Herzi » 31. Okt 2011, 16:06

Liebes Glückskind,

ja vielen Dank für dein gesamtes Posting,
hat mich tatsächlich sehr gefreut!

Danke.
Gruß, Herzi
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