Des Pudels Kern

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Des Pudels Kern

Beitragvon Ekieh » 5. Okt 2013, 16:28

Hallo, liebe Foris,

was können wir WIE weit beeinflussen?
Kann man wirklich beeinflussen was man an Wünschen und Vorlieben in sich trägt? Oder ist es wie es ist.
Diese Frage beschäftigt mich von Zeit zu Zeit immer mal wieder.
Können wir für DAS was wir mögen und wollen? Oder ist es in uns veranlagt?

Mein Knackpunkt über den ich von Zeit zu Zeit stolpere ist folgender.
Wieder mal das liebe Geld, es hatte in meinem Leben nie wirklich Priorität, ich habe mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, es war immer da wenn ich es brauchte, mal mehr mal weniger.
Aber ich frage mich, warum ich keinen Reichtum anziehe. Versteht mich nicht falsch, es geht mir gut auch finanziell, mein Glas ist eher immer halb voll.

Warum ziehe ich keinen wirklichen Reichtum – Millionen und Grundbesitz weltweit - an? Ich habe versucht dieses Gefühl von sehr, sehr wohlhabend in mir zu erforschen und zu erzeugen, es ist nicht da.
Im Gegenzug kann ich alles Mögliche vorfühlen, was sich dann auch manifestiert.

Ich würde gern einmal die Erfahrung machen wie es ist vielmehr Geld zu haben als man ausgeben kann.
Noch mal zum Verständnis – uns geht es gut, auch habe ich schon des Öfteren unbeschwert größere Beträge manifestiert und meine Glückseligkeit fällt und steht nicht mit den Millionen, ich sehe es eher als Spiel.
Mir geht es nur um die Frage oder den Vorgang an sich.

Wenn ich in mir das Millionärsgefühl nicht finden kann – woher kommt den aber der Gedanke daran, oder der vermeintliche Wunsch?! Was übersehe ich da?

Damit wünsch ich allen ein schönes Wochenende
Ekieh
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon ZaWo » 5. Okt 2013, 20:00

Hallo Ekieh,

wenn ich deinen Post mal zusammenfassen darf, dann schreibst du, dass wir ja bloß nicht denken sollen, es ginge dir in irgendeiner Form um Geld. Und das wiederholst du sogar mehrfach, damit gar nicht erst der Eindruck entstünde...... :P

Dannach fragst du, was dich innerlich daran hindert, dir Millionärsgedanken zu machen, obwohl du dir Geld wünscht....selbstverständlich nur als Spiel.( :clown: )

Du kannst nicht zu deinem eigenen Wunsch nach Geld stehen. Es ist auch nicht nötig, dass man in tiefster Not sein muss, um sich was wünschen zu dürfen. Ja,man darf sich Überfluss wünschen, auch wenn es einem gut geht. Aus dem Mangel heraus ginge eh nichts. Warum sich wer was wünscht ist auch egal.

Meine Diagnose ( :clown: ): Gesplittete Energie. Gedanken, die dich einen Schritt vor und wieder einen zurück gehen lassen.

Wenn es sich gut anfühlt, dann sieh es als Wunsch, für den du nichts kannst. Das Thema "Freier Wille" ist hier schon im Forum mehrfach besprochen worden.
Eine andere Variante desselben Thema könnte noch sein, sich einen Wunsch zu wünschen, z.B. den Geldwunsch, obwohl dieser Wunsch gar nicht in einem drin ist. Einen echt empfundenen Wunsch braucht es schon zur Manifestation, alles andere wäre ja Wild-durch-die-Gegend-Zaubern.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Ekieh » 5. Okt 2013, 21:45

Hallo Zawo,

du hast Recht, im Nachgang liest es sich fast wie eine Entschuldigung – eine Endschuldigung fürs wünschen, eigentlich wollte ich aber nur vermitteln,
es geht mir gut, ich könnte zufrieden sein, habe alles was ich brauche.
An die gespaltene Energie habe ich natürlich auch schon gedacht, was ja wohl so sein muss, sonst wäre es ja nicht so wie es ist.
Heute hatte ich dazu eine AHA Eingebung, wobei mir die Spaltung deutlich vor Augen geführt wurde.

Glaubenssätze – einen habe ich heute erwicht und zwar diesen ---- ES IST NICHT GENUG FÜR ALLE DA ----
Um meine Tochter zu motivieren etwas achtsamer mit ihren Sachen oder Lebensmittel umzugehen hatte ich oft einen tief verwurzelten und altbekannten Spruch auf Lager.

Eben diesen: dass es für Kinder in anderen Teilen der Erde eben nicht selbstverständlich wäre dies oder das zu besitzen, täglich zu Essen zuhaben oder ihre Sommerferien auf anderen Kontinenten zu verbringen.

Meine Tochter ist mittlerweile eine junge Frau und in allem was sie tut sehr erfolgreich und auch glücklich, aber in mir ist dieses Denken wohl tief verwurzelt.
Aber dennoch, ich habe ja viele Jahre in keinster Weise daran gedacht, es gab keinerlei Absicht oder Grund Multimillionär zu werden oder zu sein, es gab sehr lange glückliche Phasen, hätte es sich da nicht manifestieren müssen,
wenn ich mir diese Erfahrung vor meinen Eintritt in die Physische Welt vorgenommen hätte? Ouasi in den Vortex getan hätte? :102:

Lieben Gruß
Ekieh
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2013, 08:13

Ekieh hat geschrieben:... es gab sehr lange glückliche Phasen, hätte es sich da nicht manifestieren müssen,
wenn ich mir diese Erfahrung vor meinen Eintritt in die Physische Welt vorgenommen hätte? Ouasi in den Vortex getan hätte?


Hallo Ekieh,

das ist ja gerade das Geniale am LoA, dass es immer up-to-date ist. Es spricht immer nur vom Jetzt, das heisst, es wird immer das aktualisiert, womit wir uns gedanklich beschäftigen. Rückt etwas in unseren Fokus und beschäftigt uns gedanklich, so bekommt es die Energie, sich zu verwirklichen. Dinge, denen wir keine Aufmerksamkeit mehr schenken, treten in den Hintergrund und verlieren ihr Manifestations-Potential.

Wir sind als Co-Creatoren vielen anderen Menschen und ständig neuen Situationen, neuen Informationen, neuen Lebensumständen und neuem Contrast ausgesetzt. Daher gibt es keinen "Antrittswunsch", der automatisch während unseres Erdenlebens aufrecht erhalten wird. Unser Kraftpunkt des Erschaffens ist immer das Jetzt, dieser Moment, in dem wir gerade stehen mit dem, was er uns präsentiert.

Daher kann es nicht so sein, dass wir vor Geburt Absichten treffen und dieser Linie wie einem vorgeschriebenen Script folgen. Denn auch hier haben wir jederzeit die Freiheit, andere Wege zu wählen und Absichten unter den Tisch fallen zu lassen.

Wir sind alle Schwingungswesen, die in einer physischen Zeit-Raum-Realität Erfahrungen machen möchten. Aus dem Nicht-Physischen können daher solche Erfahrungen nur im Sinne von Emotionen beabsischtigt werden, nicht aber als konkrete Ereignisse wie "Millionär werden". Niemand, nicht einmal die Quelle, kann eine definitive Entwicklung der Menschheit voraussetzen, da Evolution nicht planbar ist und auch nicht sein soll. Unser "Spiel" hat als Grundlage unsere Freiheit, im Rahmen unseres Bewusstseins zu wählen und zu erfahren, was uns in jedem Moment genehm erscheint. Tatsache aber bleibt, dass das Universum auf ständige Ausdehnung ausgelegt ist.

Emotionen sind die reinste Komponente von Schwingung und als solche nicht planbar. Was sich aufgrund unserer Emotionen als Lebenserfahrung und Erlebnissen zeigt, ist eine Manifestation unserer Gedanken-Gefühls-Schleife. Auf unserem Lebensweg formen wir durch Erlebtes immer wieder neue Absichten und senden Wunschraketen ab; bei Erfüllung dieser Wünsche bietet das schon bereits eine neue Plattform für mehr Wünsche. Das bedeutet, dass wir immer und ewig ausgelegt sind auf ein "Mehr" als das, was wir zu jedem Zeitpunkt vorfinden.

Durch den Prozess des Aussiebens entdecken wir, was sich für uns am besten anfühlt und wer wir sind. Wir definieren, was wir nicht wollen und was wir stattdessen wollen. Auf einer emotionalen Basis wissen wir immer, was wir wollen: uns machtvoll fühlen und glücklich und zufrieden und wertig. Die Absicht bei Antritt war also vollkommen weitgesteckt und umfassend, nämlich das Einschwingen in die Macht, die im Physischen zu finden ist.

Viele unserer Wünsche oder deren Umfang oder die überhaupt vorstellbare Reichweite, die uns zur Verfügung steht, werden schon früh im Leben durch die Lebensumstände und die Glaubenssätze der Menschen geprägt, die uns ihre Lebensweisheiten vermitteln. Gehört es in diesem Weltbild zu den erstrebenswerten Tugenden, sparsam und bescheiden zu sein und dass ein Anhäufen von Dingen verwerflich ist oder Geld auf die hohe Kante zu legen für die "schlechten Zeiten" oder jede andere mögliche Variante der Mangelbetrachtung von geldlichen Mitteln, so prägt das je nach Beeindruckbarkeit des Kindes und grenzt möglicherweisse stark ein in Bezug auf ein Zulassen oder Ausdehnen späterer Wünsche nach finanziellem Reichtum.

Dabei ist das Universum auf "Mehr" gepolt. Jeder erfüllte Wunsch bietet eine neue Plattform, von der aus wir wieder wünschen und unsere Vorlieben weiter definieren. Daher sagen Abraham auch "you never get it done" - wir streben immer weiter nach Ausdehnung. Wobei wir nie vergessen sollten, das der Wunsch hinter dem Wunsch auch immer Emotionen sind. Denn es sind nicht das volle Bankkonto, nicht das schnelle Auto oder Wohnsitze über die Welt verstreut - auch da ist immer massgebend, was der Besitz uns an Emotionen bescheren soll. Das kann von Sicherheit über Selbstbestätigung durch Besitz bis zu Freiheitsgefühlen reichen - als ultimative Emotion haben aber auch alle diese Gefühle nur eins, nämlich Wohlgefühl.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2013, 08:31

Ekieh hat geschrieben:es geht mir gut, ich könnte zufrieden sein, habe alles was ich brauche.


Und nach einer generellen Betrachtung eine konkrete Anmerkung zu dem obigen Gedanken. Bei dem Satz wurde ich aufmerksam. Einmal die Ausdrucksweise "ich könnte zufrieden sein" und zum anderen der Gedanke "alles, was ich brauche". Käme der von mir, würde ich einmal nachhaken. :clown:

Denn natürlich ist es möglich, sich mit jedem gegebenen Umstand abzufinden. Zum Glück haben wir die Fähigkeit, uns in unserer Realität so einzurichten, dass wir nicht unmässig darunter leiden. Vielfach ist es aber so, dass wir uns eine solche Zufriedenheit auch einreden, da wir uns aus Gründen, die ich vorhin angerissen habe, eine Ausdehnung unserer Wünsche nicht erlauben. Wobei ich nicht sage, dass das bei Dir so sein muss.

Ist in einer Familie oder einem Lebensumfeld das Reihenhaus und das Vorhandensein eines Zweitautos und zweijährliche Reisen ins Ausland ein erreichbarer Standard, so "könnte man damit zufrieden sein". Bleibt die Frage, was manche Menschen sich zu einem "Mehr" anspornt fühlen und warum andere es sich versagen.

Denn das Universum ist auf dieses Mehr ausgelegt. Das können zum Beispiel die unter uns, die ein wenig länger gelebt haben, rückblickend bereits am eigenen Leben feststellen. Unsere ganzen Lebensumstände haben sich immer erweitert und sind einer ständigen Ausdehnung unterworfen. Es gibt Tausende von Beispielen. Nur als eines die Telekommunikation heraus gegriffen: War es in den 1970ern durchaus nicht für alle Familien in Deutschland normal, ein Festnetztelefon zu haben, sind heute sogar Kindergartenkinder mit Handys ausgestattet.

Die Frage ist immer nur, was wir uns erlauben und was wir im Rahmen unserer eigenen Vorstellungswelt als "richtig" und vor allem als möglich erachten.



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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Klara » 6. Okt 2013, 09:54

Hallo lieber Ekieh, liebe Loa und all :-),

da würde ich gerne nochmal nachhaken, liebe Loa, denn dieser Punkt verwirrt mich immer mal wieder:

lawofattraction hat geschrieben:das ist ja gerade das Geniale am LoA, dass es immer up-to-date ist. Es spricht immer nur vom Jetzt, das heisst, es wird immer das aktualisiert, womit wir uns gedanklich beschäftigen. Rückt etwas in unseren Fokus und beschäftigt uns gedanklich, so bekommt es die Energie, sich zu verwirklichen. Dinge, denen wir keine Aufmerksamkeit mehr schenken, treten in den Hintergrund und verlieren ihr Manifestations-Potential.
[/color]


Meine Irritation besteht darin, dass ich einerseits selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Dinge in mein Leben treten, die ich "vergessen" hatte, es ging mir gut, ich hatte mich mit anderen Sachen beschäftigt und auf einmal tritt der Wunsch, den ich "losgelassen" also vergessen hatte in meine Realität. Zum anderen schreiben ja Abe dass man sich selbst dann auf die Erfüllung seines Wunsches zubewegt, wenn man das Thema dass einem momentan Magenschmerzen bereitet, beiseite lässt, da der Disk hierzu noch niedrig ist, und dass Ablenkung guttut und man sich dennoch auf seinen Wunsch zubewegt, wenn man im Wohlgefühl, Wohlgefühl, Wohlgefühl ist.
Was übersehe ich da? :nachdenk: Wo ist der Haken?
Interessanterweise klappt bei mir das "Vergessen" und Ablenken bezügl. einer Partnerschaft tatsächlich sehr gut (sprich, der Wunsch tritt ein, wenn ich ne Weile im Wohlgefühl war und gar nicht an das Thema denke), bei finanziellen Dingen dagegen verhält es sich so wie Du schreibst, Loa.
:danke: und Lieber Gruß von Klara :uns:
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 6. Okt 2013, 10:33




Liebe Klara,

ich kann das, was Du schreibst, gut nachvollziehen. Denn auf der einen Seite haben wir hier durch Worte ausgedrückte Information, die aber mit der Komplexität unseres Innenlebens und unseres Gefühls- und Gedankenreichtums nicht im Mindesten zu tun haben. Das sollte man immer im Hinterkopf haben bei solcher Art Betrachtungen.

Klara hat geschrieben:Meine Irritation besteht darin, dass ich einerseits selbst die Erfahrung gemacht habe, dass Dinge in mein Leben treten, die ich "vergessen" hatte, es ging mir gut, ich hatte mich mit anderen Sachen beschäftigt und auf einmal tritt der Wunsch, den ich "losgelassen" also vergessen hatte in meine Realität.


Wir gehen ja nicht in jedem Moment bewusst durch das Leben. Bei angenommenen etwa 70.000 täglich gedachten Gedanken müssen sich zwangsläufig die bewusst gedachten und registrieren drastisch reduzieren. Dann gibt es solche Dinge, die voll im Unterbewusstsein schlummern, also nicht wirklich an die Oberfläche kommen und andere, die uns zu einem mehr oder weniger grossen oder kleinen Prozentsatz bewusst sind.

Daher finden wir uns ja auch manchmal mit einem Mal in einer Gefühlswelt wieder, die uns überrascht. Nämlich dann, wenn die Gedankenassoziationen zügellos eins ans andere gereiht haben, ohne dass wir das bewusst getan haben. Wir durchlaufen eine Kette von Gedanken, da jeder mehr als 17 Sekunden lang gedachte Gedanke das Potential hat, ähnliche Gedanken via LoA dazu zu gesellen. Das ist definitiv kein bewusster Vorgang.

Insofern kann das "vergessene" Thema durchaus auf einer Ebene getriggert worden sein, die Du nicht bewusst gewählt hast, die Schwingung jedoch für eine Weile in Deinen Gedanken vorhanden war. Ist das Gefühl zum Beispiel Verletzlichkeit, so gibt es eine ganze Menge von Lebensbereichen, die da mit auf den Wagen hüpfen können.

Es kann eine Aktivierung durch irgend einer unserer Sinne gewesen sein, der in dem Moment aber nicht unbedingt Deine Aufmerksamkeit hatte. Sagen wir, Du liest hier aufmerksam und im Hintergrund spielt das Radio. Nun wird ein Lied gespielt, das Erinnerungen triggert, die Aufmerksamkeit auf dem Gelesenen ist aber grösser als auf der Musik. Trotzdem können wir das registrieren und aktivieren daher auch die entsprechende Schwingung. Die Komplexität unserer Gefühls-Gedanken-Spirale entzieht sich weitgehend unserem Einfluss.

Denn nicht nur die gezielten Gedanken erschaffen, es sind auch die Gedanken "by default", die schlampige Denkerei, wie ich das für mich gerne formuliere. Das, was uns nicht sehr bewusst ist. Abraham sagen eindeutig, dass es unsere Gedanken sind, die erschaffen. Die Gefühle sind der Anzeiger dessen, was wir denken. Und sie betonen auch immer wieder, dass der Kraftpunkt im Jetzt ist. Da wir kaum die ganze Gedankenflut managen können, sind unsere Gefühle unser "Thermometer", an dem wir die "Qualität" der Gedanken messen können, ohne sie genau zu kennen.

Klara hat geschrieben:Zum anderen schreiben ja Abe dass man sich selbst dann auf die Erfüllung seines Wunsches zubewegt, wenn man das Thema dass einem momentan Magenschmerzen bereitet, beiseite lässt, da der Disk hierzu noch niedrig ist, und dass Ablenkung gut tut und man sich dennoch auf seinen Wunsch zubewegt, wenn man im Wohlgefühl, Wohlgefühl, Wohlgefühl ist.


Wenn ich von mir ausgehe, dann kann ich solche Themen nicht dauerhaft und endgültig unterdrücken. Sind sie im Leben präsent, zeigen sich uneingeladen hier und da mit Beweisen und aktivieren das Thema. Ich kann aber bestrebt sein, so bewusst leben, dass meine Gefühle mir recht schnell sagen, dass ich etwas denke, was mir nicht bekommt und sofort auch - vorher geübt - den Fokus verlagern und mich anderem zuwenden.

Das bedeutet aber nicht, dass der Wunsch verschwunden ist. Ich habe dann lediglich gelernt, so mit meinen Gedanken und Gefühlen umzugehen, dass ich nicht in die Abwärtsspirale der Gedanken trudele, wenn die Realität mir noch seine Abwesenheit zeigt. Genau aus dem Grund sind ja die 17 Sekunden so wichtig. Kann ich vorher umswitchen, haben die Angst-Gedanken keinen Einfluss und das LoA bringt uns dazu auch keine weitere "Beweise".

Ich müsste Abraham sehr falsch verstehen, wenn es so sein könnte, dass wir niemals mehr an etwas denken und uns das Thema unverhofft aus den Büschen anspringt. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass es eher unserer Unbewusstheit geschuldet ist, die wir eine bedeutende Zeit unseres Tages leben und auf Autopilot funktionieren.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Klara » 6. Okt 2013, 16:27

Also, liebe Loa, ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort :ros: :ros: :ros: !
Ich gebe zu, dass ich Deine Antwort erst zwei/dreimal lesen musste, weil ich mit der Aussage von Abe (meine Irritation siehe letzter Post von mir) wohl irgendwie auf ganz anderen gedanklichen Wegen war :clown:
Mein Bestreben ist/war ja die beiden Aussagen von Dir und Abe zueinander zu bringen und ich meine nun, etwas mehr Licht ins Dunkel durch Deine Antwort gebracht zu haben:


lawofattraction hat geschrieben:
Daher finden wir uns ja auch manchmal mit einem Mal in einer Gefühlswelt wieder, die uns überrascht. Nämlich dann, wenn die Gedankenassoziationen zügellos eins ans andere gereiht haben, ohne dass wir das bewusst getan haben. Wir durchlaufen eine Kette von Gedanken, da jeder mehr als 17 Sekunden lang gedachte Gedanke das Potential hat, ähnliche Gedanken via LoA dazu zu gesellen. Das ist definitiv kein bewusster Vorgang.

Insofern kann das "vergessene" Thema durchaus auf einer Ebene getriggert worden sein, die Du nicht bewusst gewählt hast, die Schwingung jedoch für eine Weile in Deinen Gedanken vorhanden war. Ist das Gefühl zum Beispiel Verletzlichkeit, so gibt es eine ganze Menge von Lebensbereichen, die da mit auf den Wagen hüpfen können.

Es kann eine Aktivierung durch irgend einer unserer Sinne gewesen sein, der in dem Moment aber nicht unbedingt Deine Aufmerksamkeit hatte. Sagen wir, Du liest hier aufmerksam und im Hintergrund spielt das Radio. Nun wird ein Lied gespielt, das Erinnerungen triggert, die Aufmerksamkeit auf dem Gelesenen ist aber grösser als auf der Musik. Trotzdem können wir das registrieren und aktivieren daher auch die entsprechende Schwingung. Die Komplexität unserer Gefühls-Gedanken-Spirale entzieht sich weitgehend unserem Einfluss.


:stimmt: Wenn ich das richtig verstanden habe, dann könnte sich hiermit der Kreis im Verständnis für mich schliessen: Abe sagen ja, höhere Disks wählen, auch erstmal ablenken, wenn das Thema belastet, da, wenn man auf einem höheren Disk ist durch Dinge die einem Spaß machen, aber nichts mit der aktuellen Baustelle zu tun haben, Gedanken eben auch zum Baustellenthema hinzukommen, die einen das Thema aus einer anderen Sichtweise betrachten lassen. Das würde für mich Sinn machen: es prallen soviele Informationen tagtäglich auf uns ein, dass wir Dinge die nebenbei laufen (Radio), eher unbewusst wahrnehmen, da ich aber auf höhere und höhere Disks klettere nehme ich viell. manche Informationen gar nicht mehr wahr (die niedrigschwingenderen), dafür andere zur besseren Schwingung passendere, eher. Sprich: das Baustellenthema läuft nebenher immer mit, und entwickelt sich eben auch teilweise unbewusst (durch Trigger) mit!? Zur Wunscherfüllung oder Wunschverzögerung.
Dann hätte ich das sozusagen oberflächlich gesagt, "vergessen", was aber eben gar nicht der Fall ist, da ich mir meiner 70.0000 Gedanken pro Tag gar nicht aller bewusst sein kann. Und das würde auch erklären, wieso Wünsche hereinrauschen, wenn man stabil im Wohlgefühl ist: Da ich viell. gar nicht alle (unbewussten) Trigger wahrnehme (andere Wellenlänge) bzw. sie anders bewerte!?!

Für mein Beispiel passt das gut, da mich das finanzielle Thema eher aus einem Höhenflug reisst, als das Thema Partnerschaft. Bei letzterem fällt es mir wahrscheinlich leichter, mich von anderen Disks mitreissen zu lassen auch wenn ich gar nicht bewusst dran denke. Bei ersterem ist wohl bei mir eine noch bewusstere Verarbeitung nötig (deshalb rauscht da nix rein, selbst wenn ich stabil im Wohlgefühl bin) :clown:

DANKE!!! :hug:
Lieber Gruß, Klara
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Ekieh » 6. Okt 2013, 21:12

Hallo miteinander,

herzlichen Dank erst einmal für die ausführlichen und sehr interessanten Betrachtungen.

lawofattraction hat geschrieben:Denn natürlich ist es möglich, sich mit jedem gegebenen Umstand abzufinden. Zum Glück haben wir die Fähigkeit, uns in unserer Realität so einzurichten, dass wir nicht unmässig darunter leiden. Vielfach ist es aber so, dass wir uns eine solche Zufriedenheit auch einreden, da wir uns aus Gründen, die ich vorhin angerissen habe, eine Ausdehnung unserer Wünsche nicht erlauben. Wobei ich nicht sage, dass das bei Dir so sein muss.


Loa, das ist nicht der Punkt, sicher kann man sich einrichten und wenn man Kinder hat tut man das auch in einer gewissen Weise, dieses dient dafür eine stabile Basis für das gemeinsame Leben zu schaffen und sich selber durch Organisation das Leben zu erleichtern. Wir sind Musiker und viel in der Welt herum gekommen, also ein sehr bewegtes, unstetiges Leben, aber wie gesagt, alles eine Frage der Organisation. Jeder richtet sich doch ein so gut er kann, jeder in seiner Welt, ich sehe darin nichts Verwerfliches und auch keine Einschränkung der Ausdehnung.
Ich liebe meine Kinder, ich liebe das was ich tue, ich liebe mein Leben, deshalb bin ich immer noch etwas irritiert – wieso kann/konnte ich es nicht aktivieren – es wird nicht richtig schlüssig.
Vielleicht war es mir nicht wirklich wichtig, obwohl es mir von frühster Kindheit eingeredet wurde – ich würde mal einen reichen Mann heiraten – habe ich aber nicht, klug ja, aber nicht reich - charismatisch ja, aber nicht reich – liebevoll ja, aber nicht reich……

lawofattraction hat geschrieben:Ist in einer Familie oder einem Lebensumfeld das Reihenhaus und das Vorhandensein eines Zweitautos und zweijährliche Reisen ins Ausland ein erreichbarer Standard, so "könnte man damit zufrieden sein". Bleibt die Frage, was manche Menschen sich zu einem "Mehr" anspornt fühlen und warum andere es sich versagen.


Ist es nicht so, dass das Universum nicht wertet? Dem Universum ist es egal wo und wie wir leben, so lange wir im Wohlfühlmodus sind reagiert es dementsprechend. Ob sich das nun im Reihenhaus, Penthouse oder Blechhütte abspielt, spielt für das Universum keine Rolle, das ist nur des Menschen Klischeedenken – Wohlbefinden ist Wohlbefinden, da ist der Ort an dem sich das Glück abspielt doch völlig unwichtig.

Das sind meine ersten Impulse zu euren wunderbaren Antworten, ich werde es natürlich weiter sacken lassen und
wünsche euch einen schönen Sonntagabend.
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Beautiful Mind » 6. Okt 2013, 22:07

Ekieh hat geschrieben:
lawofattraction hat geschrieben: hat geschrieben:
Ist in einer Familie oder einem Lebensumfeld das Reihenhaus und das Vorhandensein eines Zweitautos und zweijährliche Reisen ins Ausland ein erreichbarer Standard, so "könnte man damit zufrieden sein". Bleibt die Frage, was manche Menschen sich zu einem "Mehr" anspornt fühlen und warum andere es sich versagen.



Ist es nicht so, dass das Universum nicht wertet? Dem Universum ist es egal wo und wie wir leben, so lange wir im Wohlfühlmodus sind reagiert es dementsprechend. Ob sich das nun im Reihenhaus, Penthouse oder Blechhütte abspielt, spielt für das Universum keine Rolle, das ist nur des Menschen Klischeedenken – Wohlbefinden ist Wohlbefinden, da ist der Ort an dem sich das Glück abspielt doch völlig unwichtig.


Liebe Ekieh,

ja, Wohlbefinden ist Wohlbefinden und glücklich kannst du auch unter einer Brücke oder im Reihenhaus leben. Aber deine Frage war ja, warum du nicht die Millionen in dein Leben ziehst. Wer in einer Blechhütte aufgewachsen ist, weiß nicht, wie es sich anfühlt in einem Schloss zu leben und sich über finanzielle Dinge gar keine Gedanken machen zu müssen. Da braucht es schon den Willen nach Mehr, um das herauszufinden und um wirklich ein Mehr an finanziellen Möglichkeiten ins Leben zu ziehen.

Auch spüre ich bei dir so etwas wie: "Auch wer arm ist, kann glücklich sein. Die Reichen sind auch nicht glücklicher als wir. Lieber Arm und glücklich als reich und unglücklich. ..." Womöglich sind das ja einige bremsende Glaubenssätze bei dir?

Ekieh hat geschrieben:Vielleicht war es mir nicht wirklich wichtig, obwohl es mir von frühster Kindheit eingeredet wurde – ich würde mal einen reichen Mann heiraten – habe ich aber nicht, klug ja, aber nicht reich - charismatisch ja, aber nicht reich – liebevoll ja, aber nicht reich……


Vielleicht bist dadurch mit dem Glauben aufgewachsen, dass man nur wohlhabend sein kann, wenn der Mann viel Geld nach hause bringt. Oder du wolltest es ganz anders machen als alle anderen dir einreden wollten.

Ein paar Gedanken, die nicht zutreffen müssen, aber vielleicht bringen sie dich etwas weiter.

Liebe Grüße

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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Beautiful Mind » 6. Okt 2013, 22:34

... und herzlichen Dank an Klara und Loa für eure Posts! :danke: Mir ist dadurch noch ein Stück mehr klar geworden, warum ich in einem Bereich, der eigentlich völlig unbelastet war, einen ziemlich derben Schlag ins Gesicht bekommen habe, obwohl ich da keinerlei negative Gedanken erkennen konnte. Aber in einem ganz anderen Bereich habe ich mir künstlich so große Sorgen gemacht, dass es mich fast zerfressen hat. Und bums - hat es mich eiskalt an anderer Stelle erwischt. Auf das LoA ist eben Verlass. :gvibes: Ich find's immer wieder spannend, wie man die Ursache tatsächlich bei sich selbst findet, wenn man ehrlich zu sich ist, Rückschau hält und die Puzzelteile zusammenfügt.

Und Abraham und dieses Forum sind auf meinem Lebensweg ein nicht mehr weg zu denkender täglicher Begleiter.

:loveshower: Ich danke euch allen!

Herzlichst: Beautiful Mind
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 7. Okt 2013, 07:47



Guten Morgen, dear All,

interessante und spannende Diskussion hier. :uns:

Ekieh hat geschrieben:Vielleicht war es mir nicht wirklich wichtig, obwohl es mir von frühster Kindheit eingeredet wurde – ich würde mal einen reichen Mann heiraten – habe ich aber nicht, klug ja, aber nicht reich - charismatisch ja, aber nicht reich – liebevoll ja, aber nicht reich……


Ein Gedanke, der eine gar nicht so unüblich Denkweise erklärt: Für manche ist das eben nicht vereinbar, intelligent und charismatisch und liebevoll UND reich. Genau deshalb, weil das "Reich-Sein" noch mit ganz vielen sozialen Stigmata behaftet ist. Nicht zu vergessen die leider immer noch bestehende Tendenz, finanziellen Reichtum mit mangelnder Spiritualität gleichzusetzen. Der Einfluss des Mainstream-Denkens ist grösser, als wir uns das eingestehen wollen. Denn hier schliesst sich wieder der Kreis:

Da die meisten Menschen es nicht erreicht haben und sich darüber hinwegtrösten möchten, betonen sie gerne, dass es für sie nicht wichtig ist, da es ja andere Dinge gibt, die viel "wichtiger" sind. Trotzdem ist da ein innerlicher Stachel, da es ja eigentlich keinen Grund gibt, nicht alle Tugenden und wunderbaren Eigenschaften und Reichtum miteinander zu vereinen. Oft wird das Reichsein, vor allem grosser Reichtum, verteufelt und als nicht erstrebenswert hingestellt, wogegen Eigenschaften wie Klugheit und Charisma und Empathie als "wertvoll und tugendhaft" betrachtet werden.

Ich betone nochmals, generell betrachtet und keinesfalls auf Dich gemünzt - meine Betrachtungen hier sind grundsätzlich immer eher genereller Art, wobei mir Eure Fragen als Aufhänger dienen. Im Übrigen - ich habe das alles gewollt und bekommen - und noch viel mehr, es geht also. :clown:

Ekieh hat geschrieben:Ist es nicht so, dass das Universum nicht wertet? Dem Universum ist es egal wo und wie wir leben, so lange wir im Wohlfühlmodus sind reagiert es dementsprechend. Ob sich das nun im Reihenhaus, Penthouse oder Blechhütte abspielt, spielt für das Universum keine Rolle, das ist nur des Menschen Klischeedenken – Wohlbefinden ist Wohlbefinden, da ist der Ort an dem sich das Glück abspielt doch völlig unwichtig.


Dass das Universum wertet, habe ich auch in keinster Weise impliziert. Vielmehr habe ich versucht klar zu machen, dass die Begrenzung in uns liegt, in Bezug auf das, was wir aufgrund unseres Umfeldes, unseres Familienhintergrundes und unserer Wertigkeit als angemessen halten. In vielen Fällen ist das auch eine Art Familientreue. Die meisten Menschen halten sich im mehr oder weniger engen Rahmen ihrer Herkunfts-Familie, wenn es um die Lebensgestaltung geht.

Die meisten Menschen leben ja, indem sie die Umwelt beobachten und daraus zu ihren Schlussfolgerungen kommen. Das kann auch stark in Bezug auf die Fähigkeit begrenzen, sich anderes für sich selbst vorzustellen. Ich kenne Menschen, die nie im Leben aus ihrem kleinen Dorf hinausgekommen sind. Und weit davon entfernt, das als "gut oder schlecht", "richtig oder falsch" zu deklarieren - das ist lediglich eine von unendlich vielen Lebensformen - zeigt es, dass wir das nicht wollen, was wir nicht kennen und daher auch nicht vermissen. Erst die Konfrontation mit dem Contrast, mit der Vielfalt, und das Wahrnehmen eines Nicht-Vorhandenseins setzt die Maschinerie in Gang. Unsere ganze Lebenseinstellung und unsere Überzeugungen sind bestimmend, ob wir etwas für uns verfolgen oder nicht.

Vielfach hat sich diese wunderbare Zufriedenheit mit dem, was die Menschen hatten, dadurch zerstört, dass sie Zugang zu mehr Information via Medien und TV hatten, die diese Zufriedenheit beeinträchtigen konnte, da ihnen nun eine Welt gezeigt wurde, die wiederum die Angemessenheit ihrer Existenz infrage stellte. Wobei im Prinzip jeder Wunsch, egal, wie er gelagert sein mag, ein Verlassen des Status Quo ist und ein Streben nach mehr.

Ekieh hat geschrieben:wieso kann/konnte ich es nicht aktivieren – es wird nicht richtig schlüssig.


Mit Blick auf das LoA ist das recht einfach :clown: zu beantworten. Entweder willst Du es wirklich nicht, was ich nun wieder nicht annehme, weil es ja doch ein Thema zu sein scheint, das Dich im Moment interessiert. Wäre der Wunsch nicht vorhanden, würdest Du das Fehlen gar nicht erkennen und Dich das nicht fragen.

Oder aber der Wunsch ist da und es besteht Widerstand gegen seine Manifestation. Solcher Widerstand kann offen sein, durch Argumente wie "ich kann mir nicht vorstellen, wie das geschehen soll" oder aber versteckt, da er von Dir nicht als legitimer Wunsch angenommen wird und das Nicht-Vorhandensein mit allen möglichen Argumenten als unwichtig hingestellt wird. ZaWo hat das in ihrer Antwort an Dich sehr deutlich gesagt, und genau den Eindruck hatte ich auch beim Lesen.

ZaWo hat geschrieben:Du kannst nicht zu deinem eigenen Wunsch nach Geld stehen.


Abraham räumen ja zum Glück mit diesen Zweifeln auf, ob es uns überhaupt zusteht, in Regionen zu reichen, die wir uns irgendwann für uns kaum vorstellen konnten. Durchweg scheint einer der Gründe zu sein, dass man uns beständig eingetrichtert hat, dass wir unwert sind und sich um diesen Unwert ein Gespinst von Überzeugungen aufgebaut hat, das bei näherem Betrachten mehr als absurd ist.

Und daher gilt es nun für den, der das mag, als das zu entlaven, was es ist: Bullshit. "You can be, do or have anything you want " - das sollte unsere Musik sein, zu der wir tanzen.

Euch allen einen wunderschönen Sonntag
Loa



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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Winner » 9. Okt 2013, 21:09

Hallo ihr Lieben,

echt starke Diskussion.

lawofattraction hat geschrieben:Im Übrigen - ich habe das alles gewollt und bekommen - und noch viel mehr, es geht also.


Liebe Loa, mich würde brennend interessieren, was bei dir da das Ausschlaggebende war. Ich erinnere mich, dass du mal geschrieben hast, dass du eine Zeit im Leben hattest, in der du in Armut gelebt hast. Wie hast du es geschafft das Außen zu ignorieren und die Überzeugung kreiert, dass dir Reichtum zusteht?

lawofattraction hat geschrieben:Oder aber der Wunsch ist da und es besteht Widerstand gegen seine Manifestation. Solcher Widerstand kann offen sein, durch Argumente wie "ich kann mir nicht vorstellen, wie das geschehen soll" oder aber versteckt, da er von Dir nicht als legitimer Wunsch angenommen wird und das Nicht-Vorhandensein mit allen möglichen Argumenten als unwichtig hingestellt wird.


Bei mir ist es in einigen Aspekten auch so. Ich will ohne die Manifestation glücklich sein und stelle mir vor, wie es wäre weitere Jahre ohne eben diese zu leben...aber es ist ein sehr schmaler Grat zwischen dem, was du im Zitat beschreibst, eben dass man sich einredet, dass es nicht wichtig ist und dem Gefühl , dass es ein Wunsch ist, der einem zusteht, den man erreichen kann und auch leben wird.
Ich denke, ich will mir einfach diesen Schmerz ersparen, den ich ab und an spüre, wenn ich sehe, dass ich es (immer) noch nicht lebe und rede mir es deswegen irgendwie unwichtig.

Aber ich versuche mich dann gut zu fühlen, lese oft hier und eigentlich immer ein Buch über das Gesetz der Anziehung und gehe einfach einmal davon aus, dass ich - solange Wohlgefühl meine Priorität ist - auf dem richtigen Weg bin..auch wenn ich ihn nicht sehe, denke ich, dass ein nun noch kleiner Schritt dahin, sich in Zukunft ja vielleicht als ein wesentlicher Schritt erweist...
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 10. Okt 2013, 08:01




Liebe Winner,

Winner hat geschrieben:Ich denke, ich will mir einfach diesen Schmerz ersparen, den ich ab und an spüre, wenn ich sehe, dass ich es (immer) noch nicht lebe und rede mir es deswegen irgendwie unwichtig


Das ist eine ganz übliche Strategie, die aber bei näherer Betrachtung die Schwingung grundlegend nach unten zieht. Sie lässt in einer ständigen Split Energy verharren, die als latentes Unwohlgefühl vorhanden ist. Denn wir "wissen" ja, dass im Vortex bereits alles erfüllt ist. Diese nicht-physische Realitiät blenden wir in Zeit-Raum orientierten Menschen viel zu gerne aus.

Selbst dann, wenn es so oft geübt wird, dass das Gefühl nicht mehr stark, sondern nur noch subtil erfahren wird, ist es dieses fiese nagende Gefühl, dass irgend etwas falsch ist. Zwar wird nicht zugelassen, dass es an die Oberfläche steigt, aber wie eine Wunde, die im Inneren eitert, wird gefühlt, dass "da was ist".

Vielfach kann man auch beobachten, dass es dann durch Verneinung oder gar Neid kompensiert wird. "Das will ich doch sowieso nicht haben", "das brauche ich doch nicht", "andere Werte sind wichtiger" sowie das Kritisieren der, "die haben" ist dann ein beliebter Weg des Übertünchens, um den Schmerz zu verringern.

Winner hat geschrieben:Wie hast du es geschafft das Außen zu ignorieren und die Überzeugung kreiert, dass dir Reichtum zusteht?


Eigentlich hatte ich diese wirklich krasse Armuts-Erfahrung ja praktisch eingeladen, da ich damals aus meinem selbst geschaffenen goldenen Käfig rausfliegen wollte, um die "andere Seite" kennen zu lernen. Auch war ich überzeugt, dass Geld und Spiritualität nicht vereinbar waren und habe mich - typisch New Age - erst mal auf den Büßerweg begeben. :clown:

Der wirkliche Schlusspunkt aber und die Wende kamen dann, nachdem sich diese ganzen Gedanken in meiner Realität niedergeschlagen hatten und ich wirklich unten aufgeschlagen war. Ich habe aufgegeben zu kämpfen. Ich habe die Waffen gestreckt. Ich sass praktisch schon im Flugzeug, um in Deutschland neu anzufangen, als ich ein phantastisches Jobangebot bekam, das mich für ein Jahr komfortabel leben liess.

Ausserdem ist das kein singulärer Prozess, der sich auf diesen einen Lebensbereich begrenzen lässt. Es sind alle Lebens-Erfahrungen zusammen genommen, die auf einen Bereich übertragen werden, bei dem es hakt. Ich hatte schon immer im Leben die tiefe Überzeugung, dass alles sich irgendwie fügen wird, was sich wieder und wieder bestätigt hat. Dieses Wissen kann immer wieder aktiviert werden.

Ich denke inzwischen, dass wir bei der bewussten Realitätsgestaltung aufhören sollten, einzelne isolierte Bereiche zu betrachten. Dafür sind wir viel zu komplex in unserem Denken und Fühlen, um eine Facette herauszugreifen und zu sagen "hier liegt der Grund, hier repariere ich nun und hier setze ich an".
Unser Leben ist viel zu vielschichtig, um einen Bereich zu isolieren, der nicht den Wünschen entspricht und sich darauf zu konzentrieren.

Denn alles ist miteinander verflochten. 17 Sekunden konzentrierten Denkens bringen passende Gedanken, die sich mit zunehmender Zeitspanne wie Hefeteig im Warmen vermehren. Wer sich beobachtet, wird feststellen, dass die Themengebiete sich dabei vermischen, weil im Grunde meist alles einem grundsätzlichen Prinzip zugeordnet werden kann.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Sonnenwärme » 10. Okt 2013, 15:04

Hallo Ihr Lieben,

was für eine interessante Diskussion, vielen Dank für diese inspirierenden Beiträge! :gvibes:

lawofattraction hat geschrieben:Ausserdem ist das kein singulärer Prozess, der sich auf diesen einen Lebensbereich begrenzen lässt. Es sind alle Lebens-Erfahrungen zusammen genommen, die auf einen Bereich übertragen werden, bei dem es hakt. Ich hatte schon immer im Leben die tiefe Überzeugung, dass alles sich irgendwie fügen wird, was sich wieder und wieder bestätigt hat. Dieses Wissen kann immer wieder aktiviert werden.

Ich denke inzwischen, dass wir bei der bewussten Realitätsgestaltung aufhören sollten, einzelne isolierte Bereiche zu betrachten. Dafür sind wir viel zu kompliziert in unserem Denken und Fühlen, um eine Facette herauszugreifen und zu sagen "hier liegt der Grund, hier repariere ich nun und hier setze ich an".
Unser Leben ist viel zu komplex, um einen Bereich zu isolieren, der nicht den Wünschen entspricht und sich darauf zu konzentrieren.

Denn alles ist miteinander verflochten. 17 Sekunden konzentrierten Denkens bringen passende Gedanken, die sich mit zunehmender Zeitspanne wie Hefeteig im Warmen vermehren. Wer sich beobachtet, wird feststellen, dass die Themengebiete sich dabei vermischen, weil im Grunde meist alles einem grundsätzlichen Prinzip zugeordnet werden kann.


Liebe Loa,

ich finde deinen Ansatz, "nicht mehr einzelne isolierte Bereich zu betrachten" sehr sehr interessant und er bereitet mir ein positives Gefühl!!! Ich empfinde es ebenso, die Komplexität und der Wunsch, alles im Detail betrachten und losgelöst "vom große Ganzen" lösen zu wollen, ist für mich oft anstrengend... es überfordert mich, die Komplexität ist so immens und da es so viele für uns nicht nachvollziehbare Komponenten gibt (die ja auch nicht unsere Aufgabe sind!) fühlt es sich für mich immer besser ein, in ein umfassendes Wohlgefühl zu tauchen, was die Einzelheiten (auch noch nicht erfüllter Wünsche!) außen vor lässt... ich konzentriere mich auf meine guten Gefühle, im festen Vertrauen, dass sich alles weitere entwickeln wird, ich lasse einfach los...

Meinst du mit den Themengebieten, die sich vermischen und im Grunde meist alle einem grundsätzlichen Prinzip zugeordnet werden können, das Prinzip des Wohlgefühls? Ich möchte es gern richtig verstehen, deshalb frage ich so genau nach! Das Grundprinzip, sich wohl zu fühlen und liebende Gefühle zu empfinden mit dem Fokus auf sich selbst und positiven Gedanken, die positive Gefühle erzeugen?
Die Konzentration darauf und nicht auf jedes einzelne Detail im Leben? Das fühlt sich sehr sehr gut an, so leicht und einfach... :gvibes:

Danke für diesen Austausch!

Liebe Grüße
Sonnenwärem
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 10. Okt 2013, 15:43

Sonnenwärme hat geschrieben:Meinst du mit den Themengebieten, die sich vermischen und im Grunde meist alle einem grundsätzlichen Prinzip zugeordnet werden können, das Prinzip des Wohlgefühls?


Liebe Sonnenwärme,

wenn man das Prinzip der 17 Sekunden betrachtet, so gilt das ja für positive bestätigende Gedanken ebenso wie für Angst- und Zweifelsgedanken. Bleiben wir über eine Zeitlang in dieser Schwingung, gesellen sich andere gleiche hinzu.

Das sind oft die Gedankenassoziationen, derer wir uns kaum gewahr werden und die weitgehend als Selbstläufer abgespult werden und die von einem Thema zum anderen hüpfen und lediglich von der Schwingung her miteinander zu tun haben. Sind die Gedanken aufbauend, so finden wir immer mehr, was dieser Schwingung entspricht. Die Grundschwingung "hoch" wie Freude oder Begeisterung oder Inspiration oder Vorfreude oder Liebe ist ihnen aber gemeinsam und kann sich auf ganz viele Gebiete erstrecken.

Gleiches gilt für negative Gedanken. Wer zum Beispiel Geldprobleme hat, wird unter Umständen mit dem Prinzip des Selbstwertes zu tun haben. Der beschränkt sich aber nicht nur auf die finanzielle Seite, sondern zieht sich oft wie ein roter Faden durch mehrere Lebensthemen. Und die hängen sich alle an die Gedankenketten, ohne zwangsläufig mit dem Initialgedanken zu tun haben. Beschränkt man sich dabei auf das Thema Geld und findet Mittel und Wege, um finanziell erfolgreicher zu werden - was ja durchaus auch Aufwertung des Selbstwertes durch harte Arbeit und daraus erfolgende Anerkennung sein könnte - so hat sich das grundsätzliche Unwertigkeitsgefühl dadurch aber noch lange nicht erledigt. Es könnte also jederzeit wieder durch die Hintertür herein schleichen. :clown:

Und genau das brachte mich zu der Schlussfolgerung, dass das Betrachten isolierter Themen wie Geldmangel oder Probleme in der Partnerschaft uns als komplexen Wesen einfach nicht gerecht wird. Selbst Glaubensatzarbeit bezieht sich meist auf ein ganz bestimmtes Lebensgebiet. Eigentlich müsste man aber das Prinzip z.B. Selbstwert als Ausgangsebene nehmen und dann schauen, in welche anderen Gebiete das ausstrahlt.

Lieben Gruss
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Sonnenwärme » 10. Okt 2013, 18:32

Liebe Loa,

herzlichen Dank für deine schnelle Antwort, ich habe es verstanden! :danke:

lawofattraction hat geschrieben:Und genau das brachte mich zu der Schlussfolgerung, dass das Betrachten isolierter Themen wie Geldmangel oder Probleme in der Partnerschaft uns als komplexen Wesen einfach nicht gerecht wird. Selbst Glaubensatzarbeit bezieht sich meist auf ein ganz bestimmtes Lebensgebiet. Eigentlich müsste man aber das Prinzip z.B. Selbstwert als Ausgangsebene nehmen und dann schauen, in welche anderen Gebiete das ausstrahlt.


Ich finde das sehr sehr interessant! Wie würdest du da vorgehen?

Wenn wir z. B. den Selbstwert nehmen... ich stelle es mir so vor (Arbeit im stillen Kämmerlein): Ich fühle in das Gefühl des Selbstwertes hinein, gehe in Gedanken die Bereiche und Gebiete z. B. Partnerschaft, Geldangelegenheiten und Berufsleben in meinem Leben durch, in denen ich viele gute Erfahrungen, die meinen Selbstwert bestätigen, erlebt habe oder gerade erlebe, spüre also dort meinen Selbstwert!
Durch das 17-Sekunden-Prinzip werden mir immer mehr Situationen einfallen, es wird also ganz leicht sein...

Wenn ich dann, wenn ich dieses Selbstwertgefühl stark spüre, meine Aufmerksamkeit gezielt auf die verschiedenen Bereiche in meinem Leben richte, in denen ich noch offene Wünsche habe und dann achtsam fühle und erspüre, WANN und OB sich negative Gefühle und Gedanken einschleichen... sie genau "betrachte" und "erspüre" um sie dann schwingungsmäßig wieder gezielt zu bereinigen, ist das der richtige Weg? Meinst du es so?

Herzlichen Dank für deine Hilfe!

Einen schönen Abend und liebe Grüße

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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Ekieh » 10. Okt 2013, 21:51

Hallo Ihr Lieben,

nun ist ja einiges zusammen gekommen und für mich fasse ich das mal so zusammen.
Es läuft doch immer wieder auf das eigene Selbstbild hinaus. Ich sage hier mal Selbstbild nicht Selbstwert.
Selbstbild – so wie ich mich in einer bestimmten Situation sehen kann und weiß wie ich mich in ihr bewege und fühle,
wer ich in ihr bin. Wenn ich deutliche Bilder vor meinem geistigen Auge habe und sich das richtig und gut anfühlt,
steuert unser Unterbewusstsein unser äußeres Verhalten und wir finden uns dann irgendwann in genau dieser vormals Fantasie-Situation wieder, nur das es dann fast unmerklich Wirklichkeit wurde.

Ich denke das Selbstbild setzt ein Selbstwert voraus und ich denke auch, dass sich mit zunehmenden verweilen auf diesem Planeten der Schwierigkeitsgrad erhöht – Werdet wie die Kinder –

Als Kinder wussten wir, dass wir das zum Leben wirklich Notwendige von unseren Eltern ganz selbstverständlich bekamen.
Als Kinder sind wir hemmungslos ehrlich und wir gehen auf jeden offen zu, wenn wir noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben.
Wir sorgten uns nicht, wir machten lauter tolle Dinge auch wenn es heimlich war, wir fanden einen Weg.
Später entwickeln wir dann Verhaltensmuster die wir in der Regel schwer durchbrechen können und es ist nicht mehr so leicht wie die Kinder zu sein, es sei denn man hat die Möglichkeit sich vor einigen weltlichen Einflüssen abzuschotten.

Wie du schon schreibst Loa, wir sind als menschliche Wesen so komplex und immer wenn ich denke jetzt hab ich’s – weiß ich - dass ich nichts weiß.
Deshalb noch mal ein großes Dankeschön an Abraham und Co.
Denn die Information das Wohlgefühl und Wertschätzung der Schlüssel dazu ist, angenehme Erfahrungen in unsere Zeit-Raum-Realität zu ziehen, ist äußerst hilfreich.

Mein Fazit: Wertschätzung, Wohlgefühl und immer mit einem kleinem Augenzwinkern auf das Leben, das ist wohl der richtige Cocktail – dann klappts auch mit der Millionen.

Allen eine gute Nacht
Ekieh
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon lawofattraction » 11. Okt 2013, 07:02




Liebe Sonnenwärme,

ich würde nicht ohne einen zwingenden Grund solche Themen untersuchen, also nicht mit dem Suchscheinwerfer unterwegs sein und sagen "hier habe ich noch offene Wünsche, warum kann das so sein?", sondern lediglich dann, wenn es etwas im Leben gibt, was uns immer wieder in unangenehme Gefühle bringt und durch etwas oder jemanden getriggert wird. Ich denke, viele von uns haben dieses EINE Thema - Menschen, die durch ihre Art einen Knopf in uns drücken oder Situationen, die uns immer wieder verunsichern oder schmerzen und nach einem gleichen Schema ablaufen, so dass wir allzu leicht aus dem Wohlgefühl fallen.

Denn anderenfalls würde das gegen die Lehre Abrahams verstossen, die in der letzten Zeit noch stringenter darauf hinweisen, dass niemand erklären muss, wo er war, um begreiflich zu machen, wo er nun steht. In einem der letzten Workshops baten sie sogar eine Dame, aufzustehen und auf ihren Platz zu gehen, bevor sie überhaupt viel sagen konnte. Als sie sich weigert und beteuerte, dass sie absolut im Vortex sei, bestanden Abraham darauf, dass sie zurückgeht. Das sicherlich deshalb, weil sie die Schwingung der Beteiligten lesen können und etwas erkannten, was nicht für die Anwesenden von Vorteil sein würde.

Nun ist die Situation bei der Abraham-Lehre und in den Workshops aber eine andere. Um viele Menschen auf einem Level zu erreichen, muss man recht allgemein sein und kann nicht unbedingt Rücksicht nehmen auf die Befindlichkeiten Einzelner, auf die in einem persönlichen Gespräch vielleicht doch eingegangen würde. Denn zweifelsohne sieht das Gespräch zwischen Abraham und Esther zeitweilig ganz anders aus, wie sie erzählen, dreht sich also durchaus um Details und Hindernisse. Um aber in einer grossen Gruppe die Stabilität der Schwingung aufrecht zu erhalten, müssen sie gewisse Unterhaltungen unterbinden, die die ganze Gruppe der Anwesenden und spätere Hörer auf eine niedrigere Schwingungsebene senden würden. Daher ist die Nachricht auch so eindeutig, und streng genommen verstösst meine Vorgehensweise dagegen.

Trotzdem halte ich es für angemessen, in diesem Rahmen Empfehlungen zu geben, wenn ich sie als für mich wirkungsvoll erkannt habe und sie möglicherweise auch anderen helfen können. Das muss jeder ausprobieren und für sich die Entscheidung treffen. Dazu gehört für mich die Glaubensatzarbeit dann, wenn ein Thema immer und immer wieder auftaucht und alles positive Fokussieren zwar vorübergehend hilft, aber nicht auf lange Sicht. Der Beispiele finden wir hier ja auch genug. :clown:

Tritt eine solche Situation auf, würde ich einmal mit der Absicht hineinspüren, zu erfahren, wann ich das so das erste Mal gefühlt habe und durch meine Sinne und meine Vorstellungskraft vielleicht Stimmen zu hören, Situationen zu erinnern oder auch Gesichter von Personen zu sehen. Das meiste wurde in uns im Kindesalter angelegt, und gegen alle Vernunft beeindruckt uns das, was damals passierte, heute als Erwachsene immer noch so, als seien wir noch diese Kinder, die in Bezug auf Ressourcen doch noch recht beschränkt sein können.

Für mich ist eine kurzfristige Reise in ein schlechtes Gefühl, wenn das Ergebnis auf lange Sicht ein Dauerthema aufdecken kann, durchaus gerechtfertigt. Denn der Finderlohn ist hoch, was sich mit der Zeit auch zeigen wird. Erst einmal kommt die rationale Erkenntnis "ja, so und so war das und das und das habe ich gespürt und erfahren", dann kommt der Schritt der Relativierung und des Genrealisierens und irgendwann stellt man fest, dass das Thema immer seltener und schlussendlich gar nicht mehr auftaucht.

Lieben Gruss
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Sonnenwärme » 11. Okt 2013, 13:26

Liebe Loa,

vielen Dank für deine hilfreiche klärende Antwort!

Ich verstehe genau, was Abraham meinen, wenn sie sagen:

lawofattraction hat geschrieben:Denn anderenfalls würde das gegen die Lehre Abrahams verstossen, die in der letzten Zeit noch stringenter darauf hinweisen, dass niemand erklären muss, wo er war, um begreiflich zu machen, wo er nun steht.


Aber gerade, wenn sich bestimmt Situationen - wie du es auch beschreibst - immer wiederholen, ist es für mich ein gutes Gefühl, es auch auf diese Weise versuchen zu können, denn oftmals bringt das Unverständnis, warum etwas immer wieder auftaucht, OBWOHL man doch schon viel mit Glaubenssätzen gearbeitet hat, sehr negative Gefühle und da ist dein Rat, z. B. grundsätzlich das Selbstwertgefühl oder die Selbstliebe unter die Lupe zu nehmen, anzuschauen und auf uralte evtl. Kindheitserlebnisse hin zu untersuchen, eine für mich durchaus angemessene Weise, etwas aufzulösen!

lawofattraction hat geschrieben:Für mich ist eine kurzfristige Reise in ein schlechtes Gefühl, wenn das Ergebnis auf lange Sicht ein Dauerthema aufdecken kann, durchaus gerechtfertigt. Denn der Finderlohn ist hoch, was sich mit der Zeit auch zeigen wird. Erst einmal kommt die rationale Erkenntnis "ja, so und so war das und das und das habe ich gespürt und erfahren", dann kommt der Schritt der Relativierung und des Genrealisierens und irgendwann stellt man fest, dass das Thema immer seltener und schlussendlich gar nicht mehr auftaucht.


Ich empfinde es ebenso... der Preis ist nicht zu hoch, wenn durch die Erkenntnis eine dauerhaften Lösung des immer wiederkehrenden Themas eintritt!!

Ich fühle mich bestätigt! Nochmals vielen herzlichen Dank! :gvibes:

Ein schönes Wochenende allen und

liebe Grüße
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Re: Des Pudels Kern

Beitragvon Winterbraut » 25. Okt 2013, 09:26

Guten Morgen Ihr Lieben -

ob mir wohl nochmal jemand konkret auf die Sprünge helfen könnte?


lawofattraction hat geschrieben:
Da die meisten Menschen es nicht erreicht haben und sich darüber hinwegtrösten möchten, betonen sie gerne, dass es für sie nicht wichtig ist, da es ja andere Dinge gibt, die viel "wichtiger" sind. Trotzdem ist da ein innerlicher Stachel, da es ja eigentlich keinen Grund gibt, nicht alle Tugenden und wunderbaren Eigenschaften und Reichtum miteinander zu vereinen.


Genau hier stecke ich fest... Diese Gradwanderung: Den Fokus von Unerwünschtem Abziehen, so tun als ob und /aber weiter einen kleinen Schwelbrand mit sich herumtragen.
:hä:
Ich habe lange Dinge verdrängt die zu heftig waren, ich schätze das war gut um in ein positives Grundgefühl zu kommen, um von hier aus weitermachen zu können. Aber natürlich bemerke ich, dass da noch ein paar Dinge vor sich hinbrutzeln, und ich würde diese gern lösen.
Aber wie?
Lediglich wegzuschauen ist meiner Ansicht nach zu wenig? Ich habe eben auch den Eindruck dass ich mich dann selbst belüge, bzw. neige dazu, mir etwas zurecht zu basteln. Zum Beispiel beim Geld eine Art Stolz zu entwickeln, wie supergut ich mit wenig auskomme. Oder beim Partner: Es ist doch viel schöner alleine! Viel einfacher! Keine Streits etc! mir einzureden. Das mulmige Gefühl bleibt sicherlich wie Loa schon sagte.

Für den Anfang war das bestimmt gut, wie schon gesagt, um mich zu beruhigen.
Wie könnten denn nächste Schritte aussehen?
Loslassen, Paddel weg, ja klar, aber wie :clown: könnte das konkret aussehen... :?:

Vor allem das Verrückte ist ja (Loa :mrgreen: ):

Wenn ich jetzt nach diesem kleinen Schwelbrand Ausschau halte, entdecke ich immer schneller immer mehr! Waaaahhh... bloss nicht! :grllll:

Ich danke Euch schon mal!
Herzlich
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