Der universelle Manager

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Der universelle Manager

Beitragvon Juma » 21. Sep 2014, 16:31

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage, wie Ihr das mit dem universellen Manager regelt:

Ich fand die Idee sehr gut, weil ich als selbstständige, allein erziehende Mutter einen Haufen Kram zu erledigen habe. Die Todo-Liste ist oft lang und die Idee bestechend, einen Teil davon an einen universellen Manager abzugeben.

Ich habe das jetzt in Form von Zettel-Nachrichten gemacht.
Und ich habe irgendwo gelesen, das Esther & Jerry es oft so gemacht haben, dass sie auf ein großes Blatt auf die eine Seite geschrieben haben, was der universelle Manager erledigen soll, und auf die anderen Seite, was sie selbst erledigen.

Irgendwie klappt das bei mir noch nicht so richtig.
Ich schreibe dem universellen Manager also Dinge von der todo-Liste auf, wo ich ihn bitte, dass er sie übernehmen soll, und kontrolliere das natürlich auch erst einmal nicht weiter. Das würde ich bei einem Mitarbeiter ja auch nicht machen.

Ich stelle aber fest, dass die Dinge zu 80 % nicht erledigt werden. :rleye:
Vielleicht sollte ich über Personalentwicklung nachdenken. :teuflischgut:

Jetzt ist mir folgende Idee dazu gekommen, woran es liegen könnte: irgendwo habe ich gelesen, dass sich Wünsche, an die man besonders intensiv denkt, schneller und präziser realisieren. Ich finde das auch einleuchtend. Das passt jetzt aber nicht so richtig mit der Idee des universellen Managers zusammen. Denn da gebe ich ja die Aufgaben einfach ab, ohne mich ständig damit zu beschäftigen.
:nachdenk:
Wie kann ich das hinbekommen, dass ich Aufgaben einfach an den universellen Manager delegieren kann, und die dann tatsächlich auch erledigt werden? Ich habe nicht immer die Zeit, mich mit allen Dingen gleich intensiv zu beschäftigen, dazu ist ein Tag einfach zu kurz.

Wie macht Ihr das?

Neugierige Grüße,
Juma
Juma
 

Re: Der universelle Manager

Beitragvon Julia » 21. Sep 2014, 17:06

Liebe Juma,

wie wäre es mit einem Focus-Wechsel - 20 % sind erledigt. :teuflischgut: Du schreibst von den 80 % die nicht erledigt sind. Was soll sich vermehren. :mrgreen:

Ich arbeite auch mit den To-Do-Listen. Die Dinge wo ich keinen Widerstand zu haben erledigen sich wie von Zauberhand - wo ich Schwierigkeiten sehen die stehen manchmal lange darauf :pfeif: . Also dankbar sein und wertschätzen.... :gvibes:

Lieben Gruß
Julia
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Re: Der universelle Manager

Beitragvon Juma » 21. Sep 2014, 17:35

Julia hat geschrieben:wie wäre es mit einem Focus-Wechsel - 20 % sind erledigt.


Auch wieder wahr.
Besser als nix :genau:

Ja, vielleicht hast Du recht. Die Dinge, die mir kompliziert erscheinen, erledigen sich nicht von selbst. Was ich auch mit links geschafft hätte, passiert von selbst.

Frage mich nur, wo dann der Sinn des universellen Managers liegt ... :nachdenk:
Juma
 

Re: Der universelle Manager

Beitragvon Julia » 22. Sep 2014, 07:24

Liebe Juma,

der „Universelle Manager“ organiert und regelt alles für mich, wenn ich es ihm bewußt aufgtrage.

Meistens mache ich morgens gemütlich beim Morgenkaffee meine To-Do-Liste: Ich schreibe alles auf, also von

- Geb.-Karte für Lilli
- Brennholz bestellen
- Termin Zahnarzt absagen
- Waschmaschine kaufen
- Waschmaschine Elektroschrott
- Friseurtermin…
- Paket Post
etc.

Manchmal kann ich dem Uni bei der Arbeit zusehen. Das Beispiel Waschmaschine:

Meine ging letzten Monat kaputt, der Kundendienst war drei mal da und es was zum Schluss die Elektronik – also sollte ich mir eine neue kaufen. Da ich aber auch noch Brennholz für meine Kamin brauche, wollte ich sie nicht bei örtlichen Haustechniker holen, sondern eine auf Raten im Internet bestellen. Also habe ich mich Samstag morgen schlau gemacht, mich für eine kundenfreundliches Angebot entschieden und mir die Maschine ausgedruckt. Montags wollte ich sie bestellen. Nach dreiwöchigem Waschen bei meiner Schwester ging mir das richtig auf die Nerven :rleye: , immer die Fahrrei und die Zeit. Eine halbe Stunde später ging bei mir Zuhause das Telefon und die Frau von der örtlichen Haustechnik war dran. Ob ich schon eine neue Maschine hätte. Nein, habe ich geantwortet, ich hätte diesen Monat noch andere Ausgaben und ich suchte was auf Raten. Sie sofort, 10 Raten sind auch bei denen zinslos und sie hätten noch bis Montag Lagerverkauf. Wir würden schon eine passende finden, es wäre ja gerade IFA in Berlin und sie müßten das Lager räumen. Außerdem würden sie mir noch den Kundendienst vom der Reparturversuch erstatten. Also hingefahren und welche Maschine habe ich 15 Minuten später im meinen Polo gepackt. Die, für die ich mir vorher im Internet entschieden habe - 50 EUR billiger. In dem Moment wenn ich mich für etwas entschlossen habe, kann das Uni für mich arbeiten.

Das Brennholz bestellen war dann auch ganz einfach. Den Bauer von dem ich immer mein Holz bekomme traf ich dann Samstag Nachmittag in der Stadt. Ich muss oft nicht mehr anrufen, weil mich die Leute anrufen oder ich sie „zufällig“ :kgrhl: treffe.

Mein Universelle Manager hat sogar einen Namen und ein Gesicht. Er hat den Namen von einer Person der ich die Eigenschaften "Zuverlässig" und "kann gut mit Geld umgehen" zuordne und das Aussehen und die Freundlichkeit von meinem Türsteher.... Wenn ich mit ihm spreche fühle ich mich sofort gut. :loveshower:

Lieben Gruß
Julia
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Re: Der universelle Manager

Beitragvon lawofattraction » 22. Sep 2014, 08:00




Hallo Juma,

das Beauftragen des UM ist ja eine symbolische Übergabe der Überlastung an "das Universum", damit es Aufgaben für Dich "erledigen" kann. Nun ist de facto da aber keine äussere Instanz in Form einer konkreten Hilfe, die bei Überlastung beauftragt wird, Aufgaben für uns zu erledigen.

Wohl aber kann der Gedanke der Übergabe der zu erledigenden Dinge einmal eine gefühlte Erleichterung produzieren, zum anderen stärkt sie das Vertrauen, dass es "da draussen" Hilfe gibt. Dies Vertrauen vermindert die Gedanken des Widerstandes, die uns feststecken lassen und bringt alles wieder ins Fliessen. Wenn das der Fall ist, werden sich Umstände und Helfer, die co-operativen Komponenten, arrangieren, um Dinge zu erleichtern. Die Hilfe ist also über das Vertrauen und die Erleichterung durch die symbolische Übergabe das Vehikel, das Gedanken des Widerstandes und der Überlastung wie "das schaffe ich nicht" "zu viel für einen 24-Stunden-Tag" abbauen kann und dadurch die Wunscherfüllung der Erledigung kanalisiert.

Der UM kann zwar nicht für Dich ins Flugzeug steigen und reisen, aber es können sich positive Umstände finden, die andere Aufgaben erleichtern. Daher die beiden Spalten. Wenn Dein Auto zum TÜV muss, so wird sich jemand finden, der das erledigt oder aber Du segelst in Minimalzeit durch, weil sich alles bestens arrangiert. Wenn wir uns emotional in den oberen Regionen der Emotional Guidance Scale mit positiven Gedanken befinden, dann sind wir aufnahmefähig für kreative Lösungen, inspirierte Aktion, hilfreiche Angebote, kurze Wege und erleichterte Umstände, die wir dann, wenn wir Überlastungsgedanken denken, einfach nicht finden können.

Das ist ja der Dreh- und Angelpunkt des LoA: Gedanken, die uneingeschränkt auf das Funktionieren gerichtet sind und keine Störgedanken beinhalten, müssen und werden auf dem Weg des geringsten Widerstandes solche Bedingungen arrangieren, die alle Dinge erleichtern. Der UM, das Universum, Alles-was-Ist - diese Grosse Schöpfermacht, die über allem steht, wird dann die Mittel und Wege finden, dass alles sich mit Leichtigkeit ergibt.

Diese Methode nutzt die uneingeschränkte Fähigkeit unserer Imaginationsfähigkeit und Phantasie, make-believe-Situationen zu kreieren und sie als etwas Konkretes zu betrachten. Voraussetzung ist das volle Vertrauen in das LoA, so dass wir das als Realität erschaffen, was wir ohne Widerspruch denken.

Lieben Gruss
Loa



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