Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 1. Sep 2014, 16:36

Hallo ihr lieben Mitschöpfer :gvibes:

nachdem ich vor gut 2 Wochen hier im Forum durch unseren Admin LoA eine für mich sehr entwirrende Dsikusion hatte, weiß ich nun immer besser mit meiner Gedankenwelt umzugehen. An dieser Stelle noch mal ein Yiiepii Dankeschön an dich LoA.
Ich habe nun den lang ersehnten Durchbruch im Umgang mit meinen Gedanken erreicht. So Klar und leicht wie ich mich zur Zeit fühle, habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.

Nun aber zu der frage die mich im Moment am meisten beschäftigt.

Ich gebe euch vorab mal ein Bild davon, wie ich zur Zeit mit meinen Gedanken umgehe.
Wenn ich während des Tages einen Gedanken bemerke der mir nicht gefällt, freue ich mich das es mir überhaupt erstmal aufgefallen ist das ich grade sich unwohl anfühlende Gedanken denke. Ich halte dann sofort ausschau nach Gedankengängen die mir ein besseres Gefühl verschaffen.
Außerdem erinnert mich mein smartphone jede stunde daran, das ich sich gut anfühlende Gedanken denken möchte. Klappt Prima soweit.

Wiederkehrende oder besonders störende Gedanken schreibe ich mir in meine Notizen, um sie am Abend dann in aller Ruhe schriftlich zu betrachten. Oder ich nehme mir ein Lebensthema vor, das mir noch nicht sonderlich gefällt und das ich verbessern möchte.
Dazu nehme ich dann eine Übung zur Hand die man mit der Abraham Übung „Das Rad der Aufmerksamkeit“ vergleichen kann. Ich suche zu dem Entsprechenden Thema sich besser anfühlende Gedanken und schreibe sie untereinander. Der Gedanke der sich am stimmigsten anfühlt, den nehme ich mir und fokussiere in längere Zeit indem ich eine sich gut anfühlende Geschichte um ihn herum schreibe. (vergleichbar mit der Methode „Drehbuch schreiben)

Soweit so gut für mich.

Worauf ich hinaus will: Zu jedem Thema gibt es ja viele Verschiedene Gedankengänge die man auf diese Weise bearbeiten kann. Oder anders gesagt, ich habe einen Baum an dem wachsen viele Blätter, diese Blätter sind die verschiedenen Gedanken die dieser Baum hervor gebracht hat.
Im Grunde ist es jetzt so, das ich mir jedes einzelne Blatt (Gedanke) vornehme um zu diesem ein gutes Gefühl zu entwickeln. Meiner Meinung nach etwas aufwendig, das müsste doch auch effektiver gehen.
Wie finde ich jetzt den Kerngedanken (den Baum) der all diese Gedanken (Blätter) zum jeweiligen Thema hervorgebracht hat ?
Zudem überschneiden sich ja auch einige Themen, zb: wenn ich in bemerke das ich zu wenig Benzin im Tank habe und dringend mal wieder Tanken fahren sollte, fällt mir ein anderen mal auf das ich zu wenig von diesem oder jenem habe.
Wenn ich dieses "zu wenig" bemerke ,fällt mir schon mal auf das ich im Mangelmodus bin und sehe zu das ich den Gedanken umwandel indzb: "Wow, schon so viele Kilometer gefahren, heute wird noch eine Tankstelle angesteuert" oder so ähnlich...

Ich mein, es ist ja sicherlich schon mal ein guter Schritt die Gedanken die während des Tages noch automatisch auftauchen so zu bearbeiten, das ich zu dem betreffenden Thema sich besser anfühlende Gedanken finde.
Doch ich fände es effektiver gleich einen neuen Baum zu Pflanzen an dem nur noch schöne Blätter (gut anfühlende Gedanken) wachsen.

Mir kommt grade der leise Verdacht in den Sinn, das ich vielleicht aufhören sollte zu meinen, ich müsse irgendetwas an meinen Gedanken verändern, damit ich…. Ja damit ich was ?
Mich besser fühlen kann ?
Ich schätze ich versuche nur herauszufinden warum ich die Realität erfahre die ich zur Zeit erlebe. Anstatt einfach locker zu bleiben und den neuen Baum wachsen zu lassen ?

Ich hoffe ihr könnt mir folgen und mir den ein paar hilfreiche Worte zu kommen lassen.

LG

L-to-P
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon labelle » 1. Sep 2014, 17:22

Hallo liebe LIveto Paint,

die Analogie mit dem Baum und den Blättern gefällt mir ,
ich vergleiche das Leben und die Themen auch am liebsten mit der Natur oder bzw.
ich mache mir Dinge klar durch die Betrachtung der Natur die zeigt uns sehr viel.

Aber mir ist gerade dazu eingefallen, im Herbst fallen die Blätter ja automatisch vom Baum
und neue Blätter entstehen im Frühling also kannst Du sicher sein , dass aus dem ALten Baum
wieder neue Blätter entstehen, weil sich alles erneuert, und alles nach Deiner Ausrichtung ( nach unser aller Ausrichtung).

Liebe Grüße
labelle :uns:
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon Beautiful Mind » 1. Sep 2014, 20:56

Hallo Live to paint,

ich bin jetzt auch darauf gekommen, dass es viel einfacher ist, nur die Gefühle zu überprüfen, anstatt genau wissen zu müssen, welcher Gedanke sich dahinter verbirgt. Wenn ich mich nicht gut fühle, frage ich mich, wie ich mich statt dessen fühlen möchte und dann kommen meist automatisch bessere Gedanken, denn die Gefühle zeigen ja an, welche Gedanken gerade aktiv sind.

Ich stelle auch fest, dass, wenn ich nur bessere Gedanken suche ohne auf das Gefühl zu achten, ist es so als ob ich diese Gedanken nur über die negativen drüber klebe. An den Gefühlen merke ich dann, dass das nicht "echt" ist. Wenn ich mich aber direkt mit den Gefühlen auseinander setze, ändert sich viel schneller was.

Es gibt aber auch generelle Gedanken, die mich auch oft schnell wieder hoch bringen. Zum Bespiel: ich bin getragen von himmlischen Mächten. Das Leben ist dazu da, dass wir unsere Wünsche erfüllen. Wir sind spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper. Wir sind göttliches Licht und grenzenlose Liebe. Wir sind jederzeit grenzenlos getragen und geliebt. Die Quelle in mir sieht diese Situation aus der allerhöchsten/schönsten/besten Perspektive. (manchmal frage ich auch: du Quelle in mir, wie siehst du die Situation? Ist auch interessant, was dann für Antworten kommen.)

Ich muss das nicht mehr wissen, welche Gedanken ich genau aufräumen muss ich möchte mich einfach nur leicht, wohl und glücklich fühlen, dass ist das Wichtigste.

Liebe Grüße,

Beautiful Mind.
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon zimtstern » 1. Sep 2014, 23:48

Hallo LivetoPaint,

ich seh das ähnlich wie BeautifulMind, - was mir spontan in den Sinn kam war, dass du dich zu sehr in den Details (oder Blättermeer) verstrickst.

Die Idee alles aufräumen zu wollen kenne ich nur zu gut, aber mir ging es meist so dass ich dadurch immer mehr "Problem-" Details anzog (man ist ja in so einem "Such-Modus" bzw. Fokus) die mich irgendwann überforderten und stimmungsmäßig runterzogen.

Abraham haben ja vor einiger Zeit angefangen zu raten weg vom Detai zu gehen, deshalb auch die Methode mit dem Generalisieren.
Mir hilft das Generalisieren häufig dabei auf das Thema hinter dem Detail zu kommen.

zB. könnten die Details sein dass man sich über verschiedene Menschen in bestimmten Situationen ärgert, das wären die negativen Details, die negative Generalisierung (Verallgemeinerung) könnte dann zB. "Keiner nimmt mich ernst" sein (kann auch noch allgemeiner werden).
Das ganze sollte aber (meinem Verständnis nach) nicht wie bei einem Psychotherapeuten sein, nach dem Motto wir analysieren jetzt was dahinter stecken könnte, sondern aus dem Bauch heraus kommen, sich spontan erleichternd an.

(Übrigens ja auch ein wichtiger Punkt, wann immer sich ein Weg nicht erleichternd anfühlt *Stopp* und neu ausrichten)

Bei der Generalisierungs Methode kann es dann dann noch weiter gehen, von der negativen Verallgemeinerung zur positiven und von dort evtl. zu positiven Details. Hier im Forum gibt es auch irgendwo Beispiele dazu.

Lieben Gruß,
Zimtstern :lieb:
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon lawofattraction » 2. Sep 2014, 07:45

LiveToPaint hat geschrieben:Mir kommt grade der leise Verdacht in den Sinn, das ich vielleicht aufhören sollte zu meinen, ich müsse irgendetwas an meinen Gedanken verändern,


Hallo LiveToPaint,

ich liebe es, wenn jemand wie Du hier in eigenen Gedankengängen die Lösung findet, ohne dass jemand explizit darauf hingewiesen hat. :five: Damit Du das gebührend anerkennen kannst, mache ich Dich aber explizit darauf aufmerksam. :clown:

Es ist ja so, dass jedes Mal, wenn Du die "zu verändernden Gedanken" wieder herauf holst, Du auch wieder die Schwingung aktivierst, die sie produzieren. Du sagst also immer wieder zu Deinen Gedanken und der dazugehörigen Schwingung "bleibt" statt sie ziehen zu lassen. Und wenngleich ich es in wenigen Fällen angebracht finde, sich die Gedanken etwas genauer anzuschauen, würde ich es trotzdem beschränken auf die wenigen Fälle, wo das gleiche Thema immer und immer wieder penetrant auftaucht.

Wir haben ja nun unsere Gefühle als Anzeiger dessen, was wir denken. Das heisst, unsere Gefühle sind eine Manifestation der Gedanken. Willst Du nun, statt in einen anderen Fühlmodus zu gehen, erst einmal nachschauen, warum das Gefühl so unangenehm war, läufst Du zuerst einmal rückwärts statt vorwärts und aktivierst dadurch das, was Du ja eigentlich verändern willst.

Das Verändern der Gefühle ist so unvergleichlich einfacher, als Gedanken zu analysieren, durch neue zu ersetzen und dadurch ein verbessertes Gefühl zu erfahren. Denn Du magst nicht in der Lage sein, Deine Gedanken oder Deine Lebensumstände und Bedingungen in genau dem Moment zu verändern, wohl aber die Art und Weise, wie Du Dich fühlst. Wenn Du das konsequent übst, wirst Du immer einfacher in ein gutes Gefühl kommen. Bist Du immer öfter auf der Gutfühl-Welle, kommen auch immer weniger der Gedanken, die Du meinst verändern zu müssen. Ohne also in alten Sachen zu graben und alte unerwünschte Schwingungen zu aktivieren, hast Du auf leichtem Weg genau das gleiche Ziel erreicht.

Das Fühlen ist ein ständiger Wegweiser, der Dir sagt "hier gehts lang". Der Weg wird Dir immer offenbart. Du musst aber das Deine dazu tun, dass Du den Weg auch erkennen kannst. Was das ist? Ständig bereit sein, nicht dahin zu treten, wo es sich nicht gut anfühlt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 2. Sep 2014, 08:13

Also bin ich mit der stündlichen Erinnerung daran, das ich mich wohlfühlen möchte durchaus auf dem richtigen weg. :genau:
Ich mein, wenn ich ehrlich bin, in den vergangen 2 Jahren seit ich mich hier im Forum angemeldet habe, haben sich viele meiner Erfahrungen schon drastisch verbessert.

Und das ich soviel in meinen Gedanken am aufräumen bin, hat mich ja immerhin auf die Idee gebracht das ich diese aufräumarbeit sicher vereinfachen könnte. An dieser stelle vielen Dank für euere hilfreichen und bestätigenden Worte das dieses auch möglich ist : )

Vor gut 1,5 war ich schon mal an diesem Punkt und hatte nach einem einfachem Weg gesucht und dann über ein Forenmitglied sehr viele aufschlussreiche Informationen darüber erhalten wie das möglich ist. Einige dieser infos haben mir sehr weiter geholfen, vieles in meinem Leben ging Plötzlich so schnell vorwärts und änderte sich schneller als ich schritt halten konnte. Da kam ich ins trudeln, und fing damit an, diese Situationen zu Analysieren und wollte heraus finden warum mich alles so überrollte und dann zusammenzubrechen drohte.

Rückblickend kann ich sagen das die besagten informationen zum damaligen Zeitpunkt „eine nummer zu hoch“ oder sich auf einer „höher schwingenden Disk“ , wie Abraham sagen, befanden.
Na ja und dann fing ich nach der Bauchlandung an, weiter nach dem wie und warum zu forschen und brachte das ein oder andere durcheinander : )

Jetzt stehe ich hier und fühle mich auf einem guten Weg. Gestern Abend habe ich dann mal den Gedanken „Ich muß die hinderlichen Gedanken ändern“ schriftlich näher unter die Lupe genommen.
Ja Hallo, zu was führt solch ein Glaubensatz den wohl : ) ?

Also Grundsätzlich ist es ja gut eine Bestandsuafnahme der „Ist Situatuion“ im eignenen Denken zu machen, doch sollte man dabei aufpassen das man nicht anfängt zu denken man müsse etwas reparieren. Denn wenn sich dieser glaube entwickelt, wissen wir ja zu was das führen kann. Ich suche und suche und werde immer etwas finden und wieder etwas finden an dem ich etwas reparieren oder verändern kann.

LoA hat es ja soeben wunderbar erläutert, und genau hier kam ich vor gut einem Jahr durcheinander.
Und zwar meinte ich, ich müsse meine Gefühle verändern damit ich mich wohlfühlen kann, weil meine Gefühle erschaffen für mich.
Wie man lesen kann, ein ziemlicher knoten im Denken. Den Gefühle sind ja der Anzeiger dafür ob ich harmonisch denke oder nicht.
Und hiermit werde ich mich jetzt näher beschäftigen:


zimtstern hat geschrieben:Abraham haben ja vor einiger Zeit angefangen zu raten weg vom Detai zu gehen, deshalb auch die Methode mit dem Generalisieren.
Mir hilft das Generalisieren häufig dabei auf das Thema hinter dem Detail zu kommen.

zB. könnten die Details sein dass man sich über verschiedene Menschen in bestimmten Situationen ärgert, das wären die negativen Details, die negative Generalisierung (Verallgemeinerung) könnte dann zB. "Keiner nimmt mich ernst" sein (kann auch noch allgemeiner werden).
Das ganze sollte aber (meinem Verständnis nach) nicht wie bei einem Psychotherapeuten sein, nach dem Motto wir analysieren jetzt was dahinter stecken könnte, sondern aus dem Bauch heraus kommen, sich spontan erleichternd an.


An dieser stelle vielen Dank euch allen für die hilfreichen Hinweise.

In welchem Buch von Hicks wird das Generalisieren denn näher beschrieben ?
In den Workshops werde ich später auch mal reinschauen. Davon gelesen hatte ich schon, da ich aber die „Blaätterbetrachtenbrille“ aufgesetzt hatte, habe ich mich damit nicht weiter befasst.

LG

L-to-P
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon oleandra21 » 2. Sep 2014, 10:07

Hallo LiveToPaint
Ich persönlich liebe den neuen Ansatz mit 'wie will ich mich fühlen?'.
Wenn immer ich mich bei negativen Gedanken ertappe frage ich mich:
Wie will ich mich fühlen wütend oder glücklich?
Wie will ich mich fühlen arm oder reich? etc

mir hilft das am schnellsten und ich muss so nicht in den 'Untiefen graben'.

Lieben Gruss
Oleandra
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon Liebeszauber » 2. Sep 2014, 13:53

Hallo Ltp,

eine ganze Zeit lang suchte ich mir früh am Morgen aus einer selbst geschriebenen Liste zwei Gefühle heraus, die ich in die Handfläche schrieb, so wie ich mich an diesem Tag fühlen wollte. ( "Frau Liebeszauber, was steht denn da??")
Immer wenn etwas leise anfing, sich zu verknoten, las ich sie mir durch und fühlte mich hinein, um wieder in diese Gefühle zu kommen ( ..selbstsicher, geborgen, optimistisch, stolz.. usf.) - als kurze Erinnerung perfekt.

Alles Gute!
Lz
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 2. Sep 2014, 14:22

Ja hört sich alles sehr stimmig an, damit werde ich in den nächsten Wochen mal experimentieren.

Der Trick dabei, ich suche nicht nach Gedanken die sich gut anfühlen, sondern benenne ein Gefühl das ich fühlen möchte und kann mit etwas Übung relativ schnell ins Wohlgefühl gelangen. Und wenn ich mich wohlfühle ist das ein zeichen dafür das ich frei von widerständen bin und somit Erfahrungen anziehe die diesem Gefühl entsprechen.
Alles schon mal gelesen, aber plötzlich erschließt sich mir ein anderes Verständniss.
Ja wie schrieb ich gestern noch in einem anderen Thread: Wiederholung ist alles :stimmt:

Im Grunde hat es dann aber dennoch mit Gedanken zu tun, weil an irgendetwas denkt man dabei ja trotzdem, oder vielmehr ist es eine Gefühlssuche...
Ich teste es grade.... es ist definitiv ein direkter Einstieg...

Gut, das werde ich die nächsten Tage näher untersuchen.

Lg

L-to-P

:danke:
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon lawofattraction » 3. Sep 2014, 07:32

LiveToPaint hat geschrieben:Im Grunde hat es dann aber dennoch mit Gedanken zu tun, weil an irgendetwas denkt man dabei ja trotzdem,


lawofattraction hat geschrieben:Wir haben ja nun unsere Gefühle als Anzeiger dessen, was wir denken. Das heisst, unsere Gefühle sind eine Manifestation der Gedanken.


Hallo LTP,

darum gehts ja bei der Konzentration auf die Gefühle. Deshalb müssen wir auch nicht die Gedanken analysieren. Und darum ist es so enorm wichtig, nicht im Automodus in der Gefühls-Gedankenwelt zu surfen, sondern zu lernen, schlechte Gefühle sofort zu erkennen und zu verändern. Weil sich dadurch automatisch die Gedanken ändern.

Der weitere Schritt ist über das Erlernen und Erkennen der Mechanismen hinaus das Wissen, dass unsere Gefühle direkter Ausdruck unserer Verbindung mit dem ausgedehnten Nicht-Physischen Teil sind. Eine Verbindung, die immer da ist und nur durch unsere Unaufmerksamkeit oder extreme Verbandeltheit in weltliche Dinge für Zeiten unterbrochen werden kann - und zwar nur von unserer Seite.

Ich mache auch manchmal eine extrem einfache Fühl-Übung, indem ich mich frage "wie fühlt sich xy an?" Es ist ganz erstaunlich, wie daraus immer mehr gutes Gefühl entsteht, vor allem dann, wenn der Ausgangspunkt bereits Wohlgefühl oder neutral war.

Fühlschule. :clown:

Lieben Gruss
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 3. Sep 2014, 08:38

lawofattraction hat geschrieben:Fühlschule.


Ja das klingt gut. Seit gestern habe ich einige meiner gewohnten inneren Fragen an mich ausgewechselt.
Anstatt:" denk daran dich Wohlzufühlen" , "Denke schöne Gedanken" oder "Schaue auf positive Aspekte" frage ich mich jetzt "wie möchtest du dich fühlen ?" oder "wie fühlt sich xy an ?"

Man bemerke den unterschwelligen Druck, der (so bemerke ich grade) entsteht wenn ich sage "denke daran dich wohl zu fühlen" . Diese Formulierung hat was von "müssen"
Der Ansatz "wie möchtest du dich fühlen" ist da schon liebevoller im Umgang mit mir selbst. :gvibes:

Und hier noch mal meine Frage, falls sie überlesen wurde: :ros:

LiveToPaint hat geschrieben:In welchem Buch von Hicks wird das Generalisieren denn näher beschrieben ?


Würde mich interessieren, obwohl ich sicherlich schon mit euren Anregungen und meiner Hicks Büchersammlung gut ausgestattet bin. Aber ich finde in jedem Buch von Esther, auch wenn sich vieles wiederholt, immer andere sehr erhellende Ansätze.

L g

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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon lawofattraction » 3. Sep 2014, 09:25




Soweit ich weiss, ist in den Büchern die Generalisierung explizit als Thema nicht behandelt. Nun hat Esther seit Anfang 2011 auch kein neues Buch mehr veröffentlicht, und das müsste auch der ungefähre Zeitpunkt gewesen sein, zu dem die Generalisierung vermehrt in den Workshops besprochen wurde.

Vielleicht steht ja etwas in dem neuen Buch "Turning Thoughts into Things".



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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 3. Sep 2014, 11:05

Ah ok, dann warte ich einfach auf diesen Buchtitel und lerne bis dahin auf eigenen Wegen meine erwünschten Gefühle einzuüben. Was ja ohnehin nicht anders funktioniert :genau:

Das macht zur Zeit alles sher viel spaß, jeder Tag bringt mir mehr Einsicht, Klarheit und somit immer ein biserl mehr Lebensfreude :gvibes:

LG

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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 3. Sep 2014, 13:52

117. Auffüllen des Emotional Grid - Emotionales Raster - mit Generalisierungen statt Details – Ein neuer Leading Edge Prozess

Habe den Workshop gefunden in dem das Thema behandelt wird, wohin uns meine Frage geführt hat.
Leider weiß ich nicht wie ich dorthin verlinken kann.

LG

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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon lawofattraction » 3. Sep 2014, 15:07

LiveToPaint hat geschrieben:Leider weiß ich nicht wie ich dorthin verlinken kann.


Hallo LTP,

über dem Antwortfenster sind eine Reihe von Icons. Wenn Du mit der Maus darüber fährst, wird ihre Funktion erklärt. Geh auf das Hyperlink Icon und füge in dem Fenster, das sich öffnet, in der ersten Zeile den Link (in dem Fall des Workshops) und in der zweiten Zeile Deine Beschreibung ein.

Hier ist das sowie andere Funktionen des BBCode wie zum Beispiel das Zitieren beschrieben.

Lieben Gruss
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon LiveToPaint » 3. Sep 2014, 20:03

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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon Rosenstern » 10. Okt 2014, 21:23

Hallo Zzusammen!

nun war ich ja 3 Monate (vom11.06.2014 bis 23.09.2014) im Türkeiurlaub und habe es dort auch feststellen dürfen, sobald ich negative Gedanken mit den dazugehörigen, ebenfalls negativen Gefühlen hatte, habe ich mir einfach mal spontan vorgenommen, mich gut zu fühlen.

Damit dies auch funktioniert, habe ich meine Gefühle mit Düften (Parfums) geschmückt, denn sobald ich an dem einen oder anderen Parfum gerochen habe, änderten sich auch meine Gefühle und die Gedanken spielten gar keine Rolle mehr.

Gruß Songül
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon Viereichen » 12. Okt 2014, 07:18

Liebe Rosenstern,

dein Weg zu guten Gefühlen mit dem Riechen an edlem Parfum gefällt mir gut. Im NLP nennt man diese Technik der Verortung von Sinnesreizen "ankern". Ein probates Mittel um sich sehr schnell auf Positives auszurichten.
Entwicklungsbiologisch ist der Geruchssinn einer unserer ältesten, grundlegendsten Sinne. Neurowissenschaftlich bin ich nicht so bewandt, der entsprechende Wissenschaftler würde wahrscheinlich ein ganz ursprüngliches Areal in unserem Gehirn als Schaltzentrale dafür orten.

Liebe loa,
lawofattraction hat geschrieben:Fühlschule


ich habe viel über diesen Begriff nachgedacht. Auch schon, bevor ich Abraham kennengelernt habe. So möchte ich an dieser Stelle etwas differenzieren:
So wie es in unserem schulischen Bildungssystem eine Primärschule (Grundschule) und eine Sekundarschule (Haupt-Realschule bis Gymnasium) gibt, stellt sich auch das Erlernen des Fühlen, Er-fühlens von Emotionen in verschiedenen Stufen dar. Man könnte auch sagen, Entwicklungsschritten.

Nun erlernen wir in einer zumindest halbwegs in alignment ausgerichteten Umgebung unseres Erwachsenwerdens die Grunddisziplinen des Fühlens auf eine ganz natürliche Weise. Mit anderen Worten, die Primärschule geht ohne viel Erhebens an uns vorbei: Wir richten uns ganz natürlich auf "Wohlfühlen" aus, erlernen dazu ganz individualistisch unsere Techniken und Vorlieben. Die jeweilige Gesellschaftsform bietet eine große Vielzahl von Wohlfühlincentives, ein riesiger Marktplatz der Möglichkeiten. Freilich sehr häufig mit sehr kurzfristigen Ergebnissen und Folgeerscheinungen, die uns allen bekannt sind.

Abraham bieten uns mit seinen einfachen, klaren Worten eine Technik an, schnell und unkompliziert in alignment zu treten. Das ist allerfeinste Sekundarschule! Ich setzt mich seit rund sechzehn Jahren viel mit positiven Denken auseinander und habe alle gängigen Schulen des NLP durchlaufen - und komme in aller Bescheidenheit zu diesem Ergebnis. Vielleicht kann man sich viel Lese- Lernstoff ersparen. Abraham treffen mit ihren universellen Gesetzen mitten ins Zentrum, das hat schon eine sehr wohltuende Wucht. Das zu kennen reicht evtl. schon. Hierzu braucht man wahrscheinlich weder einen großen Bildungsplan, noch eine herausragende Intelligenz. Da erinnert sich mir eine Weisheit. Alles Große vermittelt sich einfach und unmittelbar.

Wie an anderer Stelle komme ich auch in diesem Thread jedoch nicht daran vorbei, die Vielzahl der Menschen miteinzubeziehen, welche durch gewaltsame Eingriffe in ihr natürliches Bestreben auf alignment mit ihrer umfassenden Perspektive einen Riss erleben. Ein Trauma stellt ein Einfrieren, ein Blockieren von menschlicher Energie da. Da braucht es andere Verfahren als nur mal eben die "17 Sekunden reinen Focus" anzuwenden.
Nach Interpretation des ersten universellen Gesetzes haben sich traumatisierte Menschen diesen Contrast als Wachstumserfahrung hier auf Erden ausgesucht. Ich weiss, man muss sehr vorsichtig mit diesem Satz umgehen. Ein Betroffener könnte ihn leicht als kränkend erfahren. Das ist es jedoch keinesfalls. Auch ein Trauma kann eine Chance sein.

Ein Betroffener wird jedoch sehr leicht an Grenzen stoßen, wenn er zwar tagsüber wunderbare Ergebnisse in Techniken des alignments erzielt und sich happy fühlt. Nachts ihn jedoch Unruhe oder gar Alpträume plagen. Manchmal muss man erst dafür sorgen, dass die Grundlagen geschaffen werden. Wenn neurobiologische Risse bestehen, müssen erst diese geheilt werden. Dafür gibt es Heilmethoden und Verfahren. Ich selber habe die primäre Fühlschule nach dem Herrenalber Modell durchlaufen, die es in Deutschland an drei Standorten gibt.
Um es mal platt auszudrücken: Erst muss ich überhaupt Gefühle wahrnehmen, ausdrücken können; einen gesunden Zugang dazu haben. Dann kann ich mich anschließend um ein umfassendes alignment können. Das eine bedingt das andere.

Liebe Grüße,
Viereichen
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Re: Der Kerngedanke im Gedankenknäul

Beitragvon Rosenstern » 12. Okt 2014, 11:53

Hallo zusammen :D

@Viereichen: Vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin darauf gekommen, weil ich es früher öfter hatte, dass negative Gedanken mich überwältigt en und mich logischerweise automatisch schlecht fühlen ließen.

Irgendwann wurde mir dann klar, als ich mich mal wieder mit meinen Düften beschäftigt hatte, was ich doch schon alles an wunderschönen Dingen erlebt hatte oder wie mein Zimmer in dieser Zeit roch, als ich z. B. dieses oder jenes Hörbuch bekam und angehört hatte.

Und um mir meinen Türkeiurlaub noch mehr zu verschönern und zu schmücken, habe ich die Duftmethode eingeführt. Aber auch, wenn ich draußen auf dem Hof saß und die frische Luft wahr genommen hatte, kamen mir gute Gefühle und tolle Gedanken.
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