Depression

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Depression

Beitragvon schwimmerin » 13. Feb 2011, 10:15

Hallo an alle,
ich habe eine Frage bezüglich Depression bzw. Burn-Out (also als schon manifestierte Krankheit, die immer schlimmer wird, nur medikamentös behandelt) bei meinem Partner, mit dem ich jetzt 11 Jahre zusammen bin, erst als WE-Beziehung, seit 2 Jahren wohne ich bei ihm (hab mir das immer gewünscht, ein schönes Haus mit Garten in ruhiger Lage). Diese Partnerschaft hat mich einerseits in meiner Entwicklung weitergebracht, andererseits raubt sie mir rein körperlich sehr viel Energie. Nun habe ich mich entschlossen auszuziehen, aber ich will die Verbindung nicht gleich ganz kappen. Er versteht auch meine Entscheidung, der gegenseitige Respekt voreinander ist da, was für mich auch immer sehr wichtig war.
Hat jemand von Euch Erfahrung mit Depression in seinem näheren Umfeld ? Es ist ja so, dass Depressive Menschen so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass für andere keine Zeit bleibt - die körperliche Nähe eines lebendigen Mannes fehlt mir sehr, alle Zärtlichkeit muss von mir kommen, gemeinsame Unternehmungen sind fast gänzlich weggefallen. Ich möchte mit meinem Rückzug bei ihm einen Prozess in Gang setzen, dass er endlich Hilfe von aussen annimmt, eine Therapie lehnt er ab, weil er meint, er könne sich in Worten nicht ausdrücken.
Ich muss dazu sagen, dass alles andere in meinem Leben sehr gut läuft (entscheidend dazu beigetragen haben auch Abraham) und neuerdings dieses Forum - ich möchte mich noch bedanken :danke: für alle, die sich hier so offen austauschen.
Liebe Grüße von einer etwas ratlosen Schwimmerin :roll:
schwimmerin
 

Re: Depression

Beitragvon lawofattraction » 13. Feb 2011, 10:50

schwimmerin hat geschrieben:Ich möchte mit meinem Rückzug bei ihm einen Prozess in Gang setzen, dass er endlich Hilfe von aussen annimmt, eine Therapie lehnt er ab, weil er meint, er könne sich in Worten nicht ausdrücken.


Hallo Schwimmerin,

das ist kein guter Ansatz - weder für ihn noch für Dich - und ich glaube nicht, dass er zum Erfolg führt. Du möchtest, dass er etwas tut, damit es Dir in der Partnerschaft besser geht. Du möchtest ihn durch Deinen Rückzug in ein Handeln manipulieren, das er selbst nicht unternehmen will. Das zeigt wenig Achtung vor dem Mann und seinen Entscheidungen.

Tu etwas für Dich, damit Du Dich "trotzdem" gut fühlst, fülle Dein Leben mit Schönem aus, ohne von Deinem Partner zu verlangen, das für Dich zu tun und für Dein Wohlgefühl verantwortlich zu sein. Sieh den Mann heil und gesund und ganz und überlasse ihm, für sich zu sorgen. Denn er ist der einzige, der das kann. Und genauso, wie nur er für sein Wohlergehen ganz alleine etwas tun kann, ist das auch bei Dir der Fall. Das von aussen zu erwarten ist ein vergeblicher Versuch, innere Leere zu füllen. Du tust Dir damit keinen Gefallen und es wird Dir keine Freude bringen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Depression

Beitragvon Kia » 13. Feb 2011, 11:15

Guten Morgen Schwimmerin,

das Wort Depression ist so oft unterschiedlich gebraucht, und wirkt von der Schwingung her bereits Energie zehrend. Ersetze es doch mal durch: Meine Lebensenergie ist nach innen gerichtet und ich lasse sie nicht gut fliessen. Das trifft die Sache, die ist schon eher. Und ist erleichternd.

Für mich gibt es Depressionen nicht, nur fehlgeleitete blockierte Energie. Das Etikett Depression macht das ganze, das gar nicht dramatisch ist, so zermürbend.

Und dann, bevor Du etwas anderes unternimmst, das auch wieder sehr Kraft-raubend ist von der Aktion her, lese das Buch The Vortex, Das Gesetz der Anziehung - Liebe (auf Deutsch); wenn Du Englisch sprichst, lese es auf Englisch - ziehe die Aufmerksamkeit vom Partnerschaftsthema ab und sorge für Dich so wie das Loa beschreibt.

Ich bin sicher, dass das viel in Bewegung setzt und Deine Energie ins Fliessen bringt. Der Avatar-Name Schwimmerin ist sehr heilsam, da es genau darum geht: Die Energie ins Schwimmen zu bringen. So Gut hast Du das gemacht mit Deinem Namen. Die Lösung ist im Raum, lasse sie jetzt zu, jeden Tag ein bisschen mehr. Und wenn es geht, bewege Dich viel, körperlich, das bringt auch die Energie ins Fliessen, da unserer verschiedenen Körper ja nicht getrennt sind, sondern sich wechselseitig durchdringen, d.h. wenn Du den Körper bewegst, kommen die Emotionen ins Fliessen. Dich vertraut zu machen mit der Emotionalen Leitskala ist auch ein Thema, das Du anschauen kannst.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Depression

Beitragvon shaoli » 13. Feb 2011, 11:59

Hallo liebe Schwimmerin,

mein Ex-Mann hat(te) ein Problem mit Alkohol. Ich kann dir nichts raten, nur ein bißchen erzählen, ohne zu wissen, was jetzt auf dich zutrifft oder irgendwann einmal zutreffen könnte.
Nach vielen "traumatischen" Ereignissen für alle Beteiligten war es letztlich unvermeidlich, das System zu brechen. Ich will dich nicht direkt warnen, ich glaube nur zu wissen, daß jeder große Schritt, den man tut, um eine Veränderung in einem anderen Menschen herbeizuführen, zunächst vielleicht nur ein kleiner Schritt weg von sich selber ist, aber dieser kleine Schritt verändert schon unseren Anziehungspunkt und wenn man nicht sehr bewußt ist, denkt und agiert, vermischt sich zu vieles und man macht den nächsten und den nächsten kleinen Schritt, bis man so weit von sich selber entfernt ist, daß man zerstören muß, was man aufgebaut hat ... und dann ist es müßig, sich zu wundern, warum man die böse Systembrecherin ist, wenn man sich plötzlich abwendet und zu sich selber finden will.... ich habe viel einstecken müssen auf diesem Weg, seine Wut und die seiner Familie, Verurteilungen, die so an den Haaren herbeigezogen waren und so gar nichts mehr mit mir und meinem Denken und meinen Gefühlen zu tun hatten, daß ich sie gleichzeitig ausgelacht, resigniert und geweint habe. Ich konnte nicht anders reagieren, es war das ehrlichste, was ich in unserer Beziehung getan habe. Ich habe oft gedacht: ich werde später Meisterin des LoA. Von da, wo ich stand ( oder wir ) mußte ich diesen Weg gehen, um den zurück zu mir selber zu finden. Das einzige, was ich heute manchmal betrauere, ist die Zeit, die mir niemand zurückgeben kann.

Aus meiner Erfahrung ist Liebe etwas undramatisches, nichts, worauf man wartet oder wonach man sucht, nichts euphorisches. Euphorie oder dieser Rausch der Gefühle ist der Funken, der überspringt, wenn man einen Menschen gefunden hat, den man sich zur Aufgabe machen oder von dem man meint, daß er einen heile und ganz machen kann.
Ich konnte mein Leben lang niemanden außer meinen Kindern auf der reinen Schwingungsebene lieben, wo Liebe einfach IST. Zu viel Angst, zu viel Scham, zu viele Selbstzweifel. Immer auf der Suche nach Bestätigung, als Mensch, als Frau. Immer auf der Suche nach einer guten Energiequelle... und ich habe jahrelang behauptet, daß ich nach Liebe suche...

Wenn du deinen Partner also ganz undramatisch liebst, unabhängig von diesem ganzen Gerangel um Bestätigung und dem Wunsch, die eigenen inneren Löcher zu schließen, ist es egal, ob du dich trennst oder nicht. Dann kannst du immer Licht in seine Seele scheinen lassen und es wäre nicht deine Aufgabe, zu überprüfen, ob es dort ankommt.

Wenn man mir früher so etwas gesagt hätte, wäre ich zurückgeprallt angesichts so viel weltfremden, unemanzipierten und abhängigen Geredes, aber heute fühlt es sich für mich wirklich so an - einfach, unabhängig und es macht mich auch nicht zu einer weltfremden Romantikerin, ich muß es mir nicht unbedingt erklären oder bestätigen lassen, ich kann es so sein lassen. Für mich, mein persönlicher Frieden und meine persönliche Freiheit.

Liebe Grüße
Shaoli
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Re: Depression

Beitragvon vibration » 13. Feb 2011, 12:28

Shaoli... how wonderful! :kniefall:

(Will jetzt hier nicht mehr schreiben, um nicht zu (zer)stören, was Dein Beitrag gerade in mir bewegt.) Danke - auch wenn er gar nicht für mich bestimmt war... oder doch?

vibration
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Re: Depression

Beitragvon schwimmerin » 13. Feb 2011, 13:15

vielen Dank für Eure Antworten, :lieb: :gvibes: fühle mich sehr gut damit, oje
in meinem Innersten weiss ich das alles, Loa, danke dir, dass mit der Achtung hat mein Freund auch gesagt (fast dieselben Worte) - Kia ich kenne das Liebe-Buch von Abraham und es ist wahr, dass in mir eine innere Leere ist, die ich von meinem Partner auszufüllen erwarte. Ich bin wegen dieser Leere des Öfteren out-of-Vortex (es fühlt sich so an für mich), weil sonst wirklich alles immer so gut läuft... eigentlich wunderbar - ich habe alles was ich brauche in Fülle

Nun, ich denke auch, dass mein Freund mir ein bisschen ein Spiegel ist, oft kann ich selber keine Liebe zeigen (speziell bei ihm), weil ich mich selbst so konditioniert habe, ihm dafür die Schuld zu geben, dass in mir diese Leere ist.

Ich bin wirklich sehr dankbar, dass es Euch gibt, das hätte ich nie für möglich gehalten - es hat seine Zeit gebraucht, bis ich alles verstanden habe (was Abraham meinen) und ich muss noch viel Üben

Shaoli, deine Geschichte hat mich sehr berührt. Ich danke Dir..ich muss dies ein paar mal lesen- es hört sich irgendwie sehr traurig an.

Danke nochmals allen :ros:
schwimmerin
 

Re: Depression

Beitragvon shaoli » 13. Feb 2011, 20:08

Hi schwimmerin,

nein, nicht traurig. Ich sehe heute nur ganz transparent, wo mein Anziehungspunkt zum Anfang unserer Beziehung war und wie sie sich entwickelte und endete. Es geht mir einfach unter die Haut, wenn ich in einem Text wie deinem ein paar meiner früheren Gedanken wiederfinde. Und ich bin längst noch nicht frei von dem gelegentlichem Drang, meinen jetzigen Partner zu schubsen und zu boxen, wenn ich mich nicht gewertschätzt fühle, nur frei von dem Wunsch, ihn ändern zu wollen oder auch nur zu dirigieren.

Alles Gute dir,

Shaoli
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Re: Depression

Beitragvon LillyB » 13. Feb 2011, 20:52

Ich möchte dazu betonen, was mir klar geworden ist. Da wo ich einen anderen oder die anderen in eine Schublade stecke, Label aufdrücke (er/ sie ist halt so etc.) halte ich fest, was unerwünscht ist. Ich halte das lebendig, was ich wegwünsche. Ich mache es praktisch fest. Ich manifestiere das. Jeden Tag bestätige ich dann praktisch: Mein Partner ist depressiv und lasse ihn nicht los davon. Ich lasse ihn in der Rolle. Anscheinend brauche ich dann jemand, der meine eigene Ohnmacht übernimmt. Und meine Entschuldigung, mein Leben, meine Realität nicht selbst in die Hand zu nehmen.

Ich werde handlungsunfähig. Und starre wie ein Huhn auf das Ei, dass ich selbst gelegt habe. In diesem Fall geht es nur über das JETZT. In dem ich etwas anderes da heraus schlüpfen lasse, als meine ursprünglichen Erwartungen von Unzulänglichkeit. Denn jeder ist perfekt und gut da wo er ist.

Diese Welle trägt nicht, sie zieht herunter. Die bewußte Realitätsgestaltung geschieht darin, zu lernen, auf dieser Welle zu reiten. Sie mit sich forttragen zu lassen. Und das ist hier Verlustangst und der Wunsch gleichzeitig nach Freiheit. Und dieser Akt ist geben.

Weil die Freiheit, liebe Schwimmerin, die Du gibst, das bist Du selbst. In allem anderen wirst Du nur eine Kopie Deiner Mangel erleben. D.h. Du verwehrst Dir selbst die Fülle. Ich nehme Dir jetzt mal den Stempel ab, den Du auf Deinen Partner drückst. Wie fühlt sich das an?

Nein, nein, den kriegst Du nicht wieder :kgrhl:

Den behalte ich als Andenken :tja:

ALOHA

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Re: Depression

Beitragvon schwimmerin » 14. Feb 2011, 10:06

Lilly, :lieb:
danke wegen dem Stempel,..so ist es, du hast es auf den Punkt gebracht, meisterhaft und alles was du sagst, ist so wahr

ja Shaoli, ich weiß wegen der Traurigkeit, was du mir sagst, ich bin noch zu oft in dem Gefühl, etwas verpaßt zu haben, oder es wäre verschwendete Zeit, aber eigentlich war alles gut so und: es ist gut, wie es ist

Alles Gute Euch allen und einen wundervollen Tag wünscht

Schwimmerin und nochmals :danke:
schwimmerin
 

Re: Depression

Beitragvon Kia » 14. Feb 2011, 11:48

LillyB hat geschrieben:Ich nehme Dir jetzt mal den Stempel ab, den Du auf Deinen Partner drückst. Wie fühlt sich das an?

Nein, nein, den kriegst Du nicht wieder :kgrhl:

Den behalte ich als Andenken :tja:


Lilly das war Spitze.

Gesegnet sei die Quelle.

:danke: Kia
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Re: Depression

Beitragvon maxi » 16. Feb 2011, 22:24

Hallo,liebe Schwimmerin !

Erinnerst Du Dich an den Satz von Abraham ? " You can't get it wrong, because you can't get it done. And the reason why you can't get it wrong is, because you can't get it done." Keiner von Euch hat etwas verpasst oder etwas falsch gemacht, weil -du weisst- es kommt noch ein Schiff und noch ein Schiff und noch ein Schiff (also neue Erfahrungen, Chancen , Wissen etc). Für mich ist das eine der besten und am meisten erleichternden Aussagen Abrahams. Dadurch erfuhr ich auch in meinem Leben eine unglaubliche Verbesserung- nur weil ich aufgehört habe, mir für etwas die Schuld zu geben, was ich angeblich verpasste oder unterlies.
Sgn. Depression ? Selbst erlebt, ebenso Partner. Lange und intensiv. Jetzt? Bin von Tag zu Tag glücklicher. Partner ebenso. Je besser es wird, umso besser wird es. Ich kann nur aus Erfahrung sagen:: siehe deinen Partner so wie du ihn haben willst, aber suche zuerst nach Harmonie zwischen dir und der Quelle (Gott, Universelle Energie etc). Meine Oma (tief gläubig auf klassische Weise und aus meiner jetzigen Sicht die perfekte LOA-Umsetzerin) würde sagen: bete zu Gott und vertraue absolut auf seine Hilfe, liebe deinen Mann und bete auch für ihn, aber siehe nur gute Sachen in ihm.
Ich erinnere mich auch an eine Aussage von Seth aus dem Buch über die Natur der persönlichen Realität: versuche das Wahrnehmen dessen, was dich stört, auf ein Minimum zu beschränken. Oder wie Abraham sagen: wende dich dem Unerwünschten nicht zu.
Die Harmonie zwischen Dir und DIR ist das Allerwichtigste.
Und wieder meine Oma: sie pflegte in schwierigen Situationen zum Heiligen Geist zu beten und ihn um Erleuchtung und Wissen zu bitten, nie hat sie gehandelt ohne zuerst dieses Gebet zu beten, ob es sich um Kuchen backen oder Konfliktgespräche handelte. Aber Du kannst auch den Universellen MAnager bitten, die Angelegenheit für dich zu regeln. Die Bezeichnungen sind letztendlich egal. Es geht darum, dass wir der Höheren Macht vertrauen, dass sie uns alles Gute zuführt und für uns sorgt. In diesem Sinne drücke ich Dich und hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte. Einst steht fest: ihr werdet noch sehr glücklich werden, daran glaube ich fest.
"Ich bin zur Ruhe gekommen, mein Herz ist zufrieden und still.
Wie ein Kind in den Armen seiner Mutter, so ruhig und geborgen bin ich bei Dir."
(Psalm 131,2)
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Re: Depression

Beitragvon Kia » 17. Feb 2011, 07:35

Liebe Shaoli,

ich wollte Dir zwischendurch nur mal danken, ich finde Deine Beiträge immer sehr gut nachvollziehbar und ich schätze Deine Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, das präzise sehen auch. Wie wunderbar, dass Du Dir eine komplett neue Realität erschaffen hast.

Und sehr gut fand ich dieses Beschreiben der kleinen Schritte von sich selbst weg. Auch ich würde das nie mehr machen jemand anderem zu liebe, mich verbiegen und kleine Schritte von mir weg. Du hast absolut recht, es sind die winzigen kleinen Schritte, die den Anziehungspunkt mit dem Universum total verändern und die Sache kommt in Schieflage und es geht immer schiefer. Entweder es stimmt, oder es stimmt nicht, und ich korrigiere heute sehr schnell und lasse mir riesig viel Zeit "the one" zu finden und in der Zeit, die jetzt ist, geniesse ich das Leben und erschaffe wie Du eine komplett kraftvolle Schwingung, die alles ausschwingt, was ICH BIN und dazu brauche ich nicht mal was zu tun, das geschieht einfach durch mein Glücklichsein mit mir.

Danke Dir herzlich
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Re: Depression

Beitragvon la joie » 17. Feb 2011, 09:33

Guten Morgen alle zusammen,

das ist mein Thema - ich habe beim Lesen richtig Herzklopfen bekommen!

Mein erster Mann war Alkoholiker, das habe ich acht Jahre ertragen und dann konnte ich mich schmerzfrei trennen. Mein jetztiger Mann leidet auch an Depressionen mit selbstzerstörerischen Handlungen und lebt zur Zeit in der Klinik!

Das zu akzeptieren - vor allem zu akzeptieren, dass es nicht meine Schuld ist und dass ich nichts daran tun kann, hat mich viele schlaflose Nächte und viele geweinte Tränen gekostet.

Was mir sehr geholfen hat, ist die Akzeptanz - es ist, wie es ist! Und - ich gehe mit "Babyschritten" voran. Ich bin oft nicht im Vortex, aber ich schaffe es immer öfters und ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl - das schaffst Du auf jeden Fall!!

Als allererstes am Morgen lese ich immer das Abraham Zitat - das nehme ich dann zum Motto des Tages!

Ich freue mich an Kleinigkeiten und alles was ich mache, mache ich sehr bewusst - ich esse z.B. sehr langsam und geniesse jeden Bissen - früher habe ich geschlungen, ohne Achtung, was und wieviel ich esse!

Liebe Schwimmerin, ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir gut geht!

Liebe Maxi - so eine Oma hätte ich auch gerne - dieses unerschütterliche Gottvertrauen ist einfach wunderbar!

Liebe Grüße

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Re: Depression

Beitragvon schwimmerin » 17. Feb 2011, 11:21

Guten Morgen Ihr Lieben, :lieb:
ich kann nicht mit Worten ausdrücken, wie mich Eure Beiträge zu meinem Thema (? welches Thema ?) gefreut haben und das Mutmachen durch Euch und der Glaube, dass alles gut wird. :danke: :danke: :danke:

Ich freue mich einfach - zu leben,..bin zur Zeit ein bißchen überdreht, ich hab eine unheimliche Energie. Ja ich schaue nicht mehr auf das Unerwünschte, ich übe übe übe mit dem Sehen wie es sein soll - Bilder und ganze Kulissen vor Augen, immer ....also das was ich gern hätte, als wenns schon so wär, ja es gelingt immer besser - mein Leben gefällt mir trotzdem sehr....auch wenns mit meinem Liebsten nicht so....aber wir wollen doch nicht schon wieder anfangen mit Jammern ...

Im Job z. B. (ich habe diese Arbeitsstelle mal gehaßt, oje, hab mit den Kolleginnen nicht viel am Hut gehabt damals - es war anfangs die Hölle) - läufts schon länger super, mit der einen Kollegin bin ich auch privat unterwegs, wir waren mal Feindinnen, unglaublich ! - seit Dezember hab ich mich noch selbsständig gemacht mit meinem "Traumjob", eine ganz andere Art von Arbeit,..also das nur am Rande erwähnt, dafür bin ich sehr dankbar, dass unter anderem auch mein Partner in diesen Angelegenheiten hinter mir steht (ist in Beziehungen auch nicht selbstverständlich) - das alles mehr zu wertschätzen, hab ich oft vergessen in er letzten Zeit.

maxi hat geschrieben:Einst steht fest: ihr werdet noch sehr glücklich werden, daran glaube ich fest.
Maxi
:gvibes: dieser Satz gefällt mir so gut - danke
schwimmerin
 

Re: Depression

Beitragvon Kia » 17. Feb 2011, 13:50

Liebe Schwimmerin,

danke auch Dir, Du hast so viel Liebe und Wertschätzung und Verstehen und Beistand in vielen wachgerufen und selbst riesige Sprünge hier gemacht; und nicht einmal hast Du gesagt: ja, aber...
Sondern stets freudig Dich ausgedehnt in Dein Wohlbefinden, das ist so schön zu sehen.
:loveshower: :loveshower: :loveshower:

Liebste Grüsse
und ein Frühlingsblumenstrauss

Kia
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Re: Depression

Beitragvon schwimmerin » 17. Feb 2011, 15:33

Liebe Kia,
danke - für die Worte und die Blumen - Euch allen nochmal herzlichen Dank für die Unterstützung, es hat mir sehr gut getan - ich glaube, jetzt bin ich angekommen hier im Forum. Hab das alles vorher hier eher nur gelesen, nicht mit dem Herzen dabei, jetzt kommt mir alles bekannt vor, also wie mitgefühlt - :herz: - aber das Nur-Lesen war auch schon hilfreich, es hat mich ja weitergebracht.

für mich ist schon Frühling, auch dir einen ganz wunderbaren Strauss voller wohlriechender Blüten

Liebe Grüße
Schwimmerin :itsmagic:
schwimmerin
 

Re: Depression

Beitragvon Flower1973 » 18. Mär 2011, 14:10

Hallo Schwimmerin,

da ich selber vor 6 Jahren begonnen habe eine Angststörung zu haben, die dann letztlich zu Depressionen führte, sehe ich irgendwie die andere Seite dabei ;-).

Begonnen hat es mit Panikattacken und Ängste bis ich diese Zustände so unaushaltsam fand, dass Depressionen begannen.

Jemand der das nicht kennt, kann sich das nicht vorstellen wie schrecklich das ist, und soll er ja auch gar nicht ;-).

Ich hab damals versucht meinem Mann zu erklären was in mir vorgeht, aber ich fand keine Worte für diese Gefühle. Er konnte sich bestimmt nicht in mich hineinversetzten, was ich auch eindeutig gefühlt habe, aber ich wußte, dass er trotzdem so gut es ging hinter mir stand. Was ganz wichtig war, war Geduld. Ich hatte immer Angst, dass er keine Geduld mehr haben könnte mit mir und ich hätte es vermutlich verstanden, aber er hatte die Geduld. Er stand hinter mir und freute sich mit mir über jede kleine Besserung meines Zustandes. Ich nahm auch Medikamente und ging auch zum Psychologen. Die Medikamente gaben mir Hoffnung. (Damals kannte ich Abraham und ihre Lehren nicht.) Heute kann ich sagen, dass sich meine Schwingung geändert hat durch Hoffnung und Hoffnung meine Gedanken in andere Richtungen gelenkt hat.

Tja um nicht vom Thema abzukommen ;-) - es hat mir sehr geholfen, dass mein Mann da war und ausgehalten hat. Auch wenn ich wusste, dass er das nicht von meiner Seite sehen kann und verstehen kann.

Abschließend - ich habe es geschafft, da raus zu finden aus dieser Angst und Depressionsspirale und ihr könnt euch denken was/wer mir zu 99% dabei geholfen hat ;-) - natürlich Abraham.

LG und alles Gute
Petra
Flower1973
 

Re: Depression

Beitragvon schwimmerin » 20. Mär 2011, 09:05

Hallo Flower
danke dir für deine Offenheit. :ros:
Ich hatte auch vor 20 Jahren eine Angststörung - war in Therapie und habe auch Medikamente genommen. Und irgendwie hat es Jahre gedauert, bis ich einigermaßen mich befreit hatte, also ein sehr langer Prozess. Ich möchte diese Zeit nicht missen, sie war für meine Entwicklung auch wichtig. Ich hab ab und zu auch heute noch Panikattacken, aber ich nehme sie an wie ein Gewitter, es geht vorbei - übrigens ich liebe Gewitter (ganz schön schräg, gell ?)
Also ich hab das alles auch am eigenen Leib erfahren. Zu der Zeit damals hatte mein Partner (war ein anderer Mann) auch sehr großes Verständnis für mich - wir sind heute noch (freundschaflich) miteinander verbunden, wenn wir uns auch kaum noch sehen.
Deshalb blicke auch ich jetzt, wenn eine negative Emotion hinsichtlich meines jetzigen Partners auftaucht, auf die guten Dinge, die wir gemeinsam haben - ich habe aufgehört, allem eine Bewertung zu geben - wenn ich merke, dass die Denkmaschine angeht, schalte ich so schnell als möglich um auf andere Gedanken, und das hilft mir sehr.
Vorher war der Gedanke oft, dass mein Partner mich gefälligst glücklich zu machen hat, warum ist man sonst zusammen ? :x das hat mir wahrlich nicht gutgetan..und dass dieses Thema, ja wie soll ich sagen, wie eine Gedankenspirale war das, es hat mich immer mehr runtergezogen und auch andere Bereich meines Lebens blockiert, weg ist, habe ich diesem Forum - Euch allen - zu verdanken.
Wenn sich die Situation zwischen meinem Partner und mir auch noch nicht geändert hat, es geht mir immer besser
ich wünsche allen heute einen wunderschönen Sonntag
Schwimmerin
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