denkfehler in sachen kinderwunsch?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 17. Mai 2015, 17:52

hallo zusammen,

mich beschäftigt seit einiger zeit das thema kinderwunsch. ich selbst wünsche mir sehr eines, am liebsten sofort. mein partner ist da eher ambivalent bzw. ängstlich. dennoch verhüten wir nur "natürlich" indem wir "aufpassen". also auf gut deutsch: wir verhüten nicht.

ich habe viel an meinen emotionen zu dem thema gearbeitet. ich kann mich mittlerweile sehr gut hineinfühlen in das muttersein. ich kann mir bildlich vorstellen, wie das leben mit kind aussehen würde. und ich kann auch meinen ambivalenten mann in einem sehr positiven licht sehen. ich habe absolut keine angst davor. ich habe aber angst davor, dass mein partner nie wirklich will und es niemals darauf ankommen lassen möchte. also so richtig. ich habe auch die bücher von birgit zart gelesen, welche ja sehr stark an das loa angelehnt sind.

um es kurz zu machen: ich hatte neulich auf grund einer OP einen sehr langen zyklus und mein mann war fest davon überzeugt, ich sei schwanger. er war gar nicht mehr davon abzubringen. nichts konnte ihn vom gegenteil überzeugen. und ich hab mich schon gefreut, dass er sich wohl augenscheinlich doch mehr ein baby wünscht, als er offiziell zugeben möchte. er war sehr geknickt, als dann nach 2 schwangerschaftstest und zwei bluttests klar war, dass ein verzögerter eisprung und eine zyste die ursache waren.

aber er passt trotzdem weiterhin auf :102:
man liest überall, wie schnell manche schwanger werden etc. und ich habe einfach nur panik, dass ich nie schwanger werde, weil man mann nicht richtig mitzieht.

und ich habe das gefühl, ich kann mich noch so sehr reinversetzen, es fühlen mutter zu sein, mich darauf zu freuen. irgendwas blockiert. mir ist klar, dass mein partner nur das spiegelt, was bei mir noch im argen liegt. nur ich komm nicht drauf, was das sein kann.

und wenn ich mich dazu entschliesse, das thema mal ad acta zu legen, dann kommt irgendwie eine schwangerschaftsmeldung im bekanntenkreis. oder mein mann bringt das thema wieder auf den tisch. oder irgendwer fragt ich: wann wollt ihr denn endlich mal ein kind? :|

ich träume auch oft davon. allerdings ausschließlich positiv. es ploppt also immer wieder hoch, ohne dass ich mich aktiv damit beschäftige.

habt ihr eine idee? ich kriege den dreh gerade irgendwie nicht.

lieben dank vorab! :lieb:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Kein_Schnee » 17. Mai 2015, 21:12

Hallo Zitronensorbet,

genau dieses Thema hatte einmal eine Hotseaterin.
Ich weiß leider den Workshop nicht mehr.
Abe sagten dazu, dass sie die Position ihres Mannes komplett aus ihrem Fokus heraus lassen sollte.
Wenn sie eine reine Schwingung mit ihrem Wunsch hätte, dann würde sie schwanger werden und ihr Mann würde dies dann sogar auch wollen.
Aber sie darf sich eben nicht die Haltung ihres Mannes als Ausrede dafür suchen, sich nicht auf ihren Wunsch auszurichten.
Deshalb glaube ich: wenn Du weder mit Deinem Mann darüber sprichst, noch der "Verhütung" (also seinem Verhalten) Beachtung schenkst, sondern Dich nur auf die Liebe zu ihm und Deinem zukünftigen Kind einschwingst, klappts!
Dann wirst Du dieses Wesen anziehen, für das Du gerne eine Mutter wärest.

Viel Spaß! :kgrhl:

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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 17. Mai 2015, 21:32

vielen dank kein_schnee! :lieb:

jetzt wo du es sagst....ich meine auch mich an solch einen orkshop zu erinnern. aber da war das thema noch nicht relevant.

ich habe mal im amerikanischen forum gestöbert. da schreibt eine frau sie hätte sich lediglich mit dem gedanken angefreundet im nächsten jahr mutter zu werden und hat sich das quasi as kleines tägliches mantra erschaffen. also wahrscheinlich mit der 'wäre es nicht schön, wenn...' methode. im nächsten zyklus war sie schwanger...trotz pille :shock:

aber ich glaube ich bin schon längst an dem punkt der absoluten unbefangenheit und zuversicht vorbei.

aber der von dir genannte workshop hört sich gut an. so in die richtung hab ich auch mal ansatzweise gekaut (also das es nicht wichtig ist, was er dazu meint). aber dafür ist meine angst wohl schon zu groß. aber sicher ein guter aufhänger mich etwas von der abhängigkeit zu befreien.

und gerade dämmern mir auch noch ein zwei andere dinge, die mich blockieren. :lieb:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Mai 2015, 05:21

Liebes Zitronensorbet,

Zitronensorbet81 hat geschrieben:aber ich glaube ich bin schon längst an dem punkt der absoluten unbefangenheit und zuversicht vorbei.


Das würde aber voraussetzen, dass man jemals an etwas vorbei ist, was ja nicht geht, da es immer nur JETZT gibt.
Es ist deshalb bei Deinenem Wunsch nicht anders, wie bei allen anderen Wünschen:
Es geht immer darum, seine Schwingung neu auszurichten und nicht den Fokus darauf zu legen, warum man es nicht kann. Also nicht zurück schauen oder rechtfertigen.

Ich erinnere mich noch, dass Abe sagten, die Angst des Mannes vor einem Kind wäre upstream (da "gegen" etwas), weshalb die reine positive Schwingung der Frau für ein Kind ihn letztlich automatisch nach downstream ziehen würde.
Ich sehe das ähnlich wie bei einer Krankheit.
Ist jemand krank, dann helfe ich ihm am meisten, wenn ich nicht auf seine Krankheit schaue und sie damit bestätige.

Und aus Deiner Beschreiben geht ja hervor, dass Dein Partner eigentlich nicht gegen ein Kind ist, sondern Angst davor hat, die Verantwortung für diese Entscheidung zu übernehmen.
Vielleicht hilft es Dir, Dich zu fragen, ob Du wirklich sicher bist und ob es tatsächlich nur die Ambivalenz deines Partners ist, die Dich verunsichert.
Du schriebst ja, dass Du noch auf andere Dinge gestossen bist, die Dich blockieren.

Lieben Gruß,

KeinSchnee
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mai 2015, 07:20




Hallo Zitronensorbet,

dies https://www.youtube.com/watch?v=u6Oa1_t8GWw ist ein Video von einem Elternpaar, die sich beide nicht vorstellen konnten, Kinder zu haben und nach Geburt eines Babies überglücklich sind. Die Ausführungen Abrahams zu den Hintergründen werden Dir sicher einiges klarer machen.

Und noch dies https://www.youtube.com/watch?v=GCrrnusjt7g 2 "Can I manifest a baby boy when my husband is not a cooperative component?", https://www.youtube.com/watch?v=RSCCTsS ... _5Q-utjRt8 "She wants children, but her new husband is sterile" https://www.youtube.com/watch?v=eucch_v ... t8&index=2 "Trying to Conceive for Two Years".

Auch bei Deinem Kinderwunsch würde ich mich nach der LoA-Regel richten, andere aus der Gleichung heraus zu nehmen. Es ist immer auch möglich, dass zwei Menschen, die vollkommen konträre Wünsche haben und beide einen starken Wunsch der Verwirklichung, trotzdem die Wunscherfüllung erleben werden. Sobald aber Gedanken wie "aber mein Mann will ja kein Kind" einfliessen, betrittst Du die Manifestationsebene eines anderen und lässt Dich von seinen Wünschen beeinflussen. Gleiches gilt auch für die Verwandtschaft, die versucht, auf kinderlose Menschen Druck auszuüben, um ihre eigenen Wünsche zu verfolgen. Sie sind Peanut Gallery.

Ich erinnere mich an eine Fori in einem anderen Forum, deren Mann strikt gegen ihren Wunsch war, ein drittes Kind zu bekommen. Sie hat sich nicht beirren lassen und sich weiter auf ihren Wunsch konzentriert, es aber nicht zum (Streit)-Thema gemacht. Und mit einem Mal öffnete sich der Mann für den Gedanken, ein weiteres Kind zu bekommen und war überglücklich, als das Baby geboren wurde.

Wie KeinSchnee habe ich allerdings aufgrund Deiner Schilderungen auch den Eindruck, dass Dein Mann gar nicht so abgeneigt ist, Vater zu werden.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:er war gar nicht mehr davon abzubringen. nichts konnte ihn vom gegenteil überzeugen. und ich hab mich schon gefreut, dass er sich wohl augenscheinlich doch mehr ein baby wünscht, als er offiziell zugeben möchte. er war sehr geknickt, als dann nach 2 schwangerschaftstest und zwei bluttests klar war, dass ein verzögerter eisprung und eine zyste die ursache waren.


Warum wolltest Du ihn denn vom Gegenteil überzeugen? Das wäre doch ein sehr willkommener Anlass gewesen - selbst wenn Du es anderes wusstest - mit ihm einmal das Thema von dieser Seite - der It´s done - Seite - zu betrachten. Du hättest wahrscheinlich ganz viel Information über seine Gedanken und Einstellung zum Vatersein bekommen, stattdessen stützt Du Dich nun eher auf Vermutungen über seine vermeintliche Ablehnung.

Und wenn es auch ein Gemeinplatz sein mag: viele Männer sind etwas zögerlich, wenn es um das Vatersein geht, da sie auch den Blick auf die dann eingeschränkte Freiheit haben. Meist spüren sie auch nicht den inneren Drang, Kinder zu haben, wie das bei vielen Frauen der Fall ist, sind aber trotzdem wunderbare Väter, wenn sie sich einmal mit dem Gedanken einer Schwangerschaft angefreudet haben - und erst recht dann, wenn das Baby geboren ist.

Kein_Schnee hat geschrieben:Vielleicht hilft es Dir, Dich zu fragen, ob Du wirklich sicher bist und ob es tatsächlich nur die Ambivalenz deines Partners ist, die Dich verunsichert.


Das würde ich auch einmal ganz ehrlich hinterfragen, damit Du und Dein Partner Klarheit bekommen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon katgirl » 18. Mai 2015, 07:58

Zitronensorbet81 hat geschrieben:und ich habe einfach nur panik, dass ich nie schwanger werde, weil man mann nicht richtig mitzieht.
...
wann wollt ihr denn endlich mal ein kind? :|


lawofattraction hat geschrieben:

Kein_Schnee hat geschrieben:Vielleicht hilft es Dir, Dich zu fragen, ob Du wirklich sicher bist und ob es tatsächlich nur die Ambivalenz deines Partners ist, die Dich verunsichert.


Das würde ich auch einmal ganz ehrlich hinterfragen, damit Du und Dein Partner Klarheit bekommen.



Hallo Zitronensorbet,
als ich gestern Abend Deine Frage gelesen habe, tauchte bei mir sofort das Warum auf.
Warum ist dieser Kinderwunsch da? Wegen der "Bio-Uhr", Erwartung von Freunden und Familie, Versuch in der Partnerschaft eine Lücke zu schließen, Angst vor dem "Altern", "Vorsorge" fürs "Alter", usw.
Nur einer dieser anderen Gründe, außerhalb eines klaren reinen Wollens, liefert einen OoV Standpunkt.
Die Aussage über Deinen Mann sagt eigentlich nichts weiter, als das er sich ändern soll damit Du Dich besser fühlst.
Versuch Dich besser zu fühlen.
Versuch Dir ehrlich klar darüber zu werden, was Du wirklich willst und wie Dein weiteres Leben aussehen soll. Stell Dir ein Leben mit Kind vor und sei Dir auch über die "Einschränkungen" klar bei Deinem Hinterfragen. lg

P.S. :hug: LoA & Kein_Schnee
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 12:39

hallo ihr lieben!
vielen dank für eure antworten und danke dir Loa für die videos! ja, da trifft es wirklich ziemlich. war ja auch zu erwarten.

ich versuche mal auf alles einzugehen:

zu der frage warum ich diesen kinderwunsch habe: es ist nicht die eieruhr und auch kein druck von außen. wir als paar sind da grundsätzlich seeeeeehr unabhängig von der meinung und den wünschen anderer.und unser direkter umkreis würde es nicht wagen uns diesbezüglich zu löchern oder unter druck zu setzen. weil wir uns dann nämlich prompt distanzieren.

aber dennoch triggern mich ab und an unbedachte, wahrscheinlich floskelhaft gemeinte, sprüche von entfernten bekannten oder alten schulfreunden, die man alle jubeljahre mal sieht. und mich triggern auch schwagerschaftsmeldungen von anderen. obwohl ich mit den leuten nix am hut habe. neulich war es eine ungeplante schwangerschaft in kombination mit einer zerbrochenen beziehung und relativ mittellosen jungen frau. das hat mich so wütend gemacht.

ich habe mir mein leben lang ein kind gewünscht. der wunsch war immer da. aber ich hatte keine eile. und auch waren die bisherigen partner nie so richtig geeignet in meinen augen. er ist jetzt der erste, bei dem ich mir das ganz wunderbar und toll vorstellen kann, genau mit ihm ein kind zu haben und ich bin absolut und fest davon überzeugt, dass er sich auch wirklich freuen würde und ein super papi wird. :loveshower: kurzum: äußere einflüsse, angst vor alter etc. sind es nicht. wir haben die besten bedingungen um ein kind großzuziehen. sowohl wohntechnisch, als auch familienfreundliche arbeitgeber, unterstützende familien in der nähe, auf die wir zählen können.
wir sind ja hier unter uns: ich habe sogar schon einiges an babyequipment geschenkt bekommen (mit den worten: falls ihr auch mal so weit seid, und falls nicht spende es gerne für einen guten zweck) von nachbarn meiner großeltern. das horte ich auf dem speicher meiner oma. würde man mir jetzt ein baby auf die türschwelle legen, hätte ich alles da, was ich brauche. :oops: :pfeif: das ist doch auch kein zufall. ich bin ja nicht durch die nachbarschaft gezogen und habe gefragt, ob man mir babyzeugs schenkt, falls ich irgendwann auch mal eins habe.

@kein_schnee: ich tendiere generell dazu zu denken: wenn du doch dies oder jenes machen würdest, würde ich mich besser fühlen. :oops: aber er macht es mir da sehr leicht, mich wieder downzustreamen, denn er wird dann sehr widerspenstig, bis ich irgendwann aufgebe und sobald ich mich wieder selbst um mein seelenheil kümmere und meine schwingung besser wird, so reagiert er auch wieder ganz anders auf mich. ist ja logisch.

was mich wohl hindert ist, dass ich seinen segen nicht habe. ich würde mich besser fühlen, würde er mir quasi schriftlich geben: ja, ich will ein kind mit dir und wir können jetzt auch anfangen daran zu basteln und rückzieher, aufpassen etc.
zum streit-thema ist es hier auch nicht mutiert. ein paar freundinnen reden ab und an mal auf mich ein, dass ich doch dringend ein klärendes gespräch führen muss und er sich entscheiden muss, damit ich mein leben nicht verschwende etc. sie sind dann immer fassunglos, wenn ich sage, dass es nicht notwendig ist, da ein riesen problem fass aufzumachen und sich darüber den mund fusselig zu werden. und ehrlich gesagt traue ich mich auch nicht wirklich darüber zu reden, weil ich dann a) weinen muss und b) große angst davor habe, dass er dann wieder sagt: ich will kein kind, da kannste dich auch den kopf stellen.

ich habe ihm kürzlich mal einen brief geschrieben, in dem ich meine gefühle zu dem thema erläutert habe, auch meinen wunsch, dass er nach der aktion wo er mir sagte, ich wäre eine von den schwangeren, die negative tests haben und ihre periode bekommen und dann trotzdem schwanger waren, dass ich möchte, dass er jetzt nicht mehr aufpasst.
er hat auf den brief gar nicht reagiert. weder positiv noch negativ. nur aufpassen tut er trotzdem noch (ist aber gleichzeitig scheinbar davon übereugt, dass es doch für eine schwangerschaft ausreicht :102: ). ich kapiere es nicht.

und etwas was mich betrifft ist: ich habe eine chronische nierenerkrankung. obwohl mir die ärzte bescheinigen, dass ich problemlos ein kind austragen kann und mir auch schon oft erklärt haben, was im notfall gemacht werden würde etc. (diese maßnahmen ängstigen mich nicht), hab ich irgendwie im kopf, dass ich doch topfit und gesund sein muss. dem kind zuliebe, meinem körper zuliebe.

vor unfreiheit durch ein kind oder schlafmangel oder stress etc. habe ich auch keine angst. ich habe eine handvoll jüngere geschwister. ich weiß, wie das leben mit kindern ist. ich wünsche es mir dennoch sehr. es kommt von ganz tief drinnen. nochmal ganz anders als der wunsch nach einem partner. noch inniger, noch intensiver, näher, mehr aus mir selbst. kann das schwer erklären. wenn ich mich reinsteiger,könnte ich jetzt schon übersprudeln vor liebe für mein kind. :genau:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mai 2015, 13:22




Liebe Zitronensorbet,

ich bekomme hier irgendetwas nicht ganz auf die Reihe. Ich zitiere nochmal aus dem ersten Post

Zitronensorbet81 hat geschrieben:er war sehr geknickt, als dann nach 2 schwangerschaftstest und zwei bluttests klar war, dass ein verzögerter eisprung und eine zyste die ursache waren.


Warum war er geknickt? Was hat er denn dazu gesagt?

Zitronensorbet81 hat geschrieben:mit ihm ein kind zu haben und ich bin absolut und fest davon überzeugt, dass er sich auch wirklich freuen würde und ein super papi wird.


Warum dann Deine Zweifel? Oder anders gesagt, was bestätigt Deine obige Aussage?

Natürlich sollst Du kein Gespräch zu forcieren, um eine Entscheidung zu erzwingen, wie man Dir das vorgeschlagen hat - und erst recht brauchst Du keine schriftliche Bestätigung, dass er ein Kind haben möchte. Du weisst doch, dass das alles Schwingungssache ist und keinerlei forcierter Handlung bedarf. Wenn Du Deinen Wunsch und die Intention klar vor Dir siehst und keinen Widerstand aufbaust, wird das Universum einen Weg finden, jeden Wunsch zu erfüllen.

Ein weiterer Punkt, der mich stutzig macht, ist das Thema der Verhütung. Jeder intelligente erwachsene Mensch weiss, dass "Aufpassen" - ich denke, damit meinst Du Coitus Interruptus - wirklich keine zuverlässige Verhütungsmethode ist. Und ich nehme einmal an, dass Dein Mann aufgeklärt und intelligent ist. Nach meiner Erfahrung würde sich ein Mann, der wirklich keine Kinder wünscht, versichern und nochmals rückversichern, damit das nicht durchkreuzt wird.

Ich mag falsch liegen, aber vielleicht solltest Du einmal darüber nachdenken, wie Kommunikation wirklich aussieht, da ich bei Deinen Schilderungen den Eindruck habe, dass Deine Schlussfolgerungen und Ängste zum Teil auch auf Vermutungen beruhen, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen müssen, die Du aber nie abgeklärt hast, so dass sie nun als Schreckgespenst über diesem für Dich so wichtigen Thema schweben.

Lieben Gruss
Loa



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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon shaoli » 18. Mai 2015, 13:52

Hallo , liebe Zitronensorbet ,

du hast ja schon tolle Antworten bekommen , aber ich schreibs trotzdem ,
weil es mir spontan in den Sinn gekommen ist - nachdem bei etlichen
Freundinnen das Thema
" unerfüllter Kinderwunsch " auch , weil die Männer kein ( weiteres )
Kind mehr wollten , jahrelang aktuell war , ist bei mir der Eindruck
entstanden , dass das Gefühl , ohne das Wunschkind kein erfülltes
Leben führen zu können , eine riesige Blockade sein kann .

Mit dem Wunsch nach einem Kind ist es ja wie mit allen anderen
Wünschen auch , man erwartet , dass das Leben mit Kind schöner ,
reicher , eben erfüllter ist . Vielleicht lohnt es sich , auch
da mal zu schauen und diese Gefühle , falls vorhanden , möglichst
loszulassen .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 13:57

hallo loa,

ich kann mir vorstellen, dass das verwirrend klingt. ist immer schwierig sich kurz zu halten und dennoch alle relevanten infos wiederzugeben.

also ursprünglich wollte mein mann mal kinder. dann gab es bei ihm beruflich eine schrecksituation, die ihn völlig aus der bahn geworfen hat und ihn überkamen existenzängste. was dazu führte, dass er meinte, er könnte und wollte nun nicht mehr für ein kind sorgen. das wäre ihm zu riskant (rein aus der ernährerperspektive). daher hätte er entschieden, keine kinder mehr zu wollen.

vor knapp zwei jahren habe ich ihm dann nochmal gesagt, dass ich auf meinen kinderwunsch nicht verzichten möchte. ich kann seine sicht zwar verstehen, aber ich sehe das nicht so dramatisch, auch auf grund der tatsache, dass wir beide jobs haben, familiennrückhalt haben etc. auch mit kind keine finanzielle bedrohung besteht, auch wenn einer mal ausfällt finanztechnisch. zudem sagte ich, dass ich auch keine horde kinder anstrebe, sondern auch mit einem glücklich wäre und es auch nicht sofort umgesetzt werden muss. daraufhin meinte er: ach, aus einem werden dann ja doch drei oder vier.

dies fasste ich seinerzeit als sein unglücklich formuliertes ok auf.

irgendwann fiel dann aber doch mal, meist völlig aus dem zusammenhang gerissen, der satz: ich will kein kind! und das hat mich so in trudeln gebracht, dass ich meiner eigenen zuversicht nicht mehr über den weg traue. auch wenn er das irgendwie nur 2-3 mal gesagt hat und das auch schon minimum vor einem jahr das letzte mal kam.

ich sagte ihm dann nochmal in aller deutlichkeit, dass wir mit dieser "verhütung" nicht unbedingt auf der sicheren seite liegen. nur um ihm nochmal bewusst zu machen, dass er mit den konsequenzen halt eben auch leben muss. und er scheint ja auch, davon auszugehen, dass er nicht gut genug aufpasst und eine schwangerschaft für durchaus wahrscheinlich hält.

ich werde in diesem leben nicht mehr, weder hormonell noch frauenseitig mechanisch, verhüten. das weiß er und es ist ok. er tut aber auch nichts. es ist ein bisschen so: eigentlich will ich ein kind, traue mich aber nicht. wenn es aber halt "einfach so" passiert, dann ist das halt so. :102: wasch mich, aber mach mich nicht nass....

dann kam halt die situation mit dem überlangen zyklus. er hat mich irre gemacht. Schwangerschaftstest negativ, er meinte aber: die dinger taugen nix. HCG Bluttest negativ: er meinte, dann ist es noch zu früh dafür. ich hatte auf grund der zyste zeitweise stark mit übelkeit zu kämpfen, was ihn immer mehr anstachelte zu denken, wir bekommen ein baby. ich fühlte mich veräppelt und war irritiert, weil ich halt eben auch denke, ein mann der kein kind will, sollte nach den offiziellen, ärtzlichen bestätigungen doch eher einen freudentanz aufführen, dass er nochmal davon gekommen ist.

ich fragte ihn dann mal, ob er froh ist mit dem ergebnis. ich bekam keine antwort, er zog sich nur betrübt zurück. das ist dann seine variante von : nee, ich bin nicht zufrieden, aber das muss ich dir ja nicht auf die nase binden.

dennoch hielt er sich noch wochenlang dran. jede magenverstimmung, jede lust auf etwas zu essen oder abneigung gegen irgendwas bescherrte mir einen schwangerschaftskommentar. bis ich ihm halt den brief geschrieben habe.

ich habe ihm also im prinzip genau das, was du geschrieben hast Loa, auch geschrieben: das thema verhütung und das ein mann, der keine kinder will auch nicht so (ja, man kann schon sagen euphorisch) positiv drauf ist, wenn die partnerin überfällig ist etc. und ich habe ihm auch gesagt, dass ich jetzt davon ausgehe, bedingt durch sein verhalten, dass er wohl doch dem babythema nicht abgeneigt ist und ich mir wünschen würde, dass er das "aufpassen" sein lässt und wir das schicksal entscheiden lassen, ob wir ein baby bekommen oder nicht.

wenn er etwas partout nicht will, kann er das sehr, sehr gut mitteilen, gerne auch mal holzhammermäßig. und da er keinen einspruch erhoben hat oder mir nochmal deutlich gesagt hat, dass er kein kind möchte, interpretiere ich sein verhalten als stillschweigendes einverständnis bzw. dass ich mit meinen ausführungen richtig liege.

dennoch bin ich jetzt immer noch total unsicher, weil er dennoch weiterhin aufpasst und sich nicht zu dem thema äußert. und ich möchte da weiterhin kein großes diskussionsthema draus machen. von meiner seite aus ist ja alles kommuniziert. es geht ja jetzt eigentlich auch nur um mich und darum, wie ich meine zweifel, ob begründet oder nicht, irgendwie umwandeln kann und wieder positiv und voller vorfreude an das thema gehe.

ich habe auch die bücher von birgit zart gelesen. die sind schon sehr nah am loa. aber irgendwie hänge ich immer noch irgendwo fest. und ja, ich habe große angst, das thema nochmal und vorallem verbal anzusprechen, weil ich nicht weiß, wie ich damit umgehen soll, wenn er doch sagen sollte: ich will kein kind!
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Mai 2015, 14:13

Liebes Zimtsorbet,


Letztlich kristallisiert sich für mich heraus: Warum brauchst Du seinen Segen?
Wenn Du ihn nämlich brauchst, bist Du im Grunde nicht klarer als er, was das Thema angeht.
Auch Du möchtest dann nicht die Verantwortung für die Entscheidung übernehmen.
Wenn Du also nur ein Kind möchtest, wenn er klar ist, bist Du auch nicht klar, denn es besteht ja offensichtlich noch nicht einmal die Gefahr, dass er Dich dann verlässt und Du das Kind alleine groß ziehen mußt.
Es heißt ja nicht: Er oder ein Kind.

Mir stellt sich deshalb die Frage: Bist Du bereit die Verantwortung für die Entscheidung für Dich zu treffen?
Denn auch, wenn es um ein Kind geht, was man vielleicht gemeinsam groß zieht, so muß man jede Entscheidung zuerst für sich alleine treffen.
Und wenn das geschehen ist, braucht man den Segen eines anderen nicht.
Vielleicht spürt Dein Partner ja auch Deine eigene Unsicherheit und fühlt sich dadurch in seiner Haltung bestätigt?

Lieben Gruß,

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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 14:19

hallo shaoli,

lieben dank für deine antwort. dies ist auch ein aspekt, den ich bereits beleuchtet habe. und ich kann aus voller überzeugung sagen, dass ich mit sicherheit kein kind möchte, um irgendwie eine bezihung zu kitten oder denke, dass wir uns selbst nicht genug sind. wenn es einen grund gibt, der in die richtung geht, dann ist es wohl eher der, dass ich finde, dass ich bereits jetzt schon so viel liebe zu geben habe, und für mich die schlussfolgerung ist, dass diese meinem eigenen kind gebühren sollte, denn das war immer mein wunsch.

ein leben gänzlich ohne das wunschkind kann ich mir auch vorstellen. ich lebe es ja gerade und ich bin ja nicht unglücklich mit meinem leben an sich. um es mal banal auszudrücken: ich hätte halt gerne die kirsche auf der sahne auf dem eisbecher.

LG :lieb:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mai 2015, 14:22




Liebe Zitronensorbet,

ja, ich denke auch, Du hängst fest, und zwar deshalb, weil Du zuerst die Bedingungen gestalten willst, bevor Du selbst aus ganzem Herzen JA sagst zu einem Baby. Du willst sein Einverständnis, seine uneingeschränkte Zustimmung - gerade so, als ob Du die brauchen würdest.

Wenngleich ich auch verstehe, dass Du nicht gegen seinen Willen ein Kind in die Welt bringen möchtest, scheint es doch so zu sein, dass Du Dich in Deinem Wunsch nach ihm richten möchtest. Wenn beide verschiedene Richtungen einschlagen - wer bestimmt eigentlich, welche die "richtige" ist?

Ich habe den Eindruck, dass Dein Mann zum Thema irgendwo bei einem J-ein angesiedelt ist. Er scheint keine eindeutige Entscheidung treffen zu wollen, scheint aber bereit zu sein, einen "Unfall" zu akzeptieren - zumindest lässt diese höchst unzuverlässige Verhütungsmethode darauf schliessen, ebenso wie sein Interesse, als die Möglichkeit einer Schwangerschaft immerhin noch bestand. Vielleicht ist er jemand, der lieber ambivalent durchs Leben geht, statt konkrete Entscheidungen zu treffen, die erfordern, dass man sich zu ihnen bekennt. Aber selbst da ist klar, dass es einfach keine falschen Entscheidungen gibt.

Was ich an Deiner Stelle einmal tun würde, ist in den eigenen Gedanken und Gefühlen aufräumen, damit die klar werden. Wie wichtig ist es für Dich, ein Baby zu haben? Wie wichtig ist der Partner, wenn er mit diesem Babywunsch nicht konform geht? Kannst Du Dir vorstellen, auf ihn so viel Rücksicht zu nehmen, dass Du auf Deinen Kinderwunsch verzichten würdest? Je klarer diese Punkte für Dich werden, um so klarer wird auch die Wunschgestaltung.

Übrigens - was Shaoli schreibt, ist ein sehr wichtiger Punkt. Auch das Leben ohne Kinder ist ein erfülltes Leben, genau so wie ein Leben ohne Partner oder in jeder denkbaren Konstellation erfüllt und befriedigend sein kann. Wenngleich das nicht als Option akzeptiert werden braucht, so ist ein wenig Leichtigkeit bei diesen Gedanken durchaus förderlich für die Leichtigkeit der Wunscherfüllung.

Lieben Gruss
Loa



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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 14:29

hallo kein schnee,

tja, warum brauche ich seinen segen? das wüsste ich auch gerne. vielleicht ist es auch eine art romantische vorstellung die ich gerne erfüllt hätte: man beschliesst gemeinsam ein kind zu bekommen und freut sich gemeinsam über die zeit des übens und des vorstellens, wie es mal sein würde zu dritt etc.

natürlich ist das nichts notwendiges um hinterher eine glückliche familie zu sein. wie viele tausende menschen werden völlig ungeplant eltern und sagen dann: das ist das größte glück, dass ich jemals erfahren habe.

ja, es hängt also an mir. ich muss klarer werden und mir vorallem klar werden, dass ich das unabhängig von ihm werden muss. aber ich habe gerade keine idee, wie ich das am besten anfange. welche methode dafür für mich am geeignetsten wäre.

und ja, du hast recht. ich bin zumindest nach außen hin, genauso ambivalent wie er und habe immer abgewiegelt: ach was, ich bin nicht schwanger und habe so getan, als würde mich das ganze gar nicht berühren. nur weil ich ihn mit meiner insgeheimen hoffnung nicht verschrecken wollte. er wird wahrscheinlich gedacht haben: häh? alles spricht dafür und sie sträubt sich so gegen den gedanken.

jetzt sind wir beide, was das angeht, einmal auf links gedreht und beide total konfus. super!
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 14:49

hilfe :oops: ich hoffe, jetzt mal ohne überschneidung:

also ich habe für mich auf jeden fall klar, dass ich mit diesem mann alt werden möchte.
ich habe für mich klar, dass ich ein kind möchte, aber nicht um jeden preis und ohne rücksicht auf verluste.
ich weiß aber tief in meinem inneren auch, dass ich mit diesem mann gar nicht erst zusammengekommen wäre, wenn er wirklich absolut und fest überzeugt und unwillens wäre kinder zu bekommen. von daher kann ich das nicht trennen: er oder lieber ein kind.

ich versuche es einfach mal als kontrast zu werten, den ich benötige, um meine eigenen ängste noch aufzulösen.

loa, ja mein partner kann sehr ambivalent sein. oder sagen wir es mal so: er ist recht entspannt in gewissen dingen. und sowieso in dingen die noch nicht eingetreten sind. ich denke er geht auch davon aus, würde er mir jetzt seine offizielle zustimmung erteilen, dann würde ich hier wie eine irre anfangen zu planen und das thema würde zu viel raum einnehmen. er macht sich über ungelegte eier ungern gedanken und vertraut mehr drauf, dass die richtinge dinge zu rechten zeit ergeben was sein soll.

du hast das sicher richtig eingeschätzt. für ihn ist ein kind keine notwendigkeit, aber ich bin absout davon überzeugt, dass er mich weder verlassen würde, noch dass er mir irgendwie vorwürfe machen könnte a la: du hast es ja so gewollt und nun kümmer du dich etc.

nein, absolut nicht.

und ja, ich habe immer das gefühl, ich müsste erst gute bedingungen schaffen, bevor ich etwas tun oder lassen kann (wie z.B. nur auf dem sofa entspannen, wenn der haushalt erledigt ist). mein mann redet oft auf mich ein, dass ich doch einfach mal relaxen soll. fällt mir aber schwer.

ich habe jetzt drei wochen urlaub. wir haben zwar viel vor, aber es bleibt auch genug raum für mich und zeit für besinnung, klar werden, viel schlafen, denn dann kann ich nix zerdenken, und ich werde mir gleich mal das methodenbuch schnappen und schauen, was sich daraus richtig anfühlt.

auf jeden fall danke ich euch für eure zahlreichen antworten, denkanstöße und helfen beim klarer werden. ich fühle mich jetzt schon ganze ecke erleichterter :danke:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Klara » 18. Mai 2015, 16:35

Hallo Zitronensorbet,
in der äußerlich selben Situation war vor zwei Jahren meine beste Freundin. Er wollte mit absoluter Klarheit kein Kind, für sie war es ein Herzenswunsch. Es folgten Streit und Tränen ihrerseits. Sie fragte mich um Rat und da ich mich ja schon länger mit dem Loa beschäftige, sagte ich ihr, sie soll sich lieber bei mir ausweinen wenn ihr mal danach ist und ansonsten unbeirrt ihr Wunschbild innerlich aufrecht erhalten, ohne ihren Freund damit zu konfrontieren und somit unter Druck zu setzen. Das Thema äußerlich einfach "auslaufen" lassen und innerlich alleine erfüllt davon zu sein. Und wir vereinbarten auch, dass sie, selbst wenn er mal wieder das Thema Kinder/nein anspricht, sich gar nicht mehr auf eine Diskussion einlässt, sondern das Thema sanft umleitet-wohlwissend um ihr eigenes, inneres, freudiges Bild mit Kind. Ich bewundere meine Freundin für ihr Vertrauen ins Leben und ihre Fähigkeit solche Gespräch prompt umzusetzen, obwohl sie bewusst keinen Schimmer vom Loa hat (aber gut, das ist ein anderes Thema :mrgreen: ). Sie übte sich darin genauso wie besprochen, obwohl es ihr anfangs nicht ganz leicht viel, sprach lieber mit mir darüber und nahm ihn komplett aus der Gleichung. Ein paar Monate später kam er auf sie zu und sagte ihr, dass er sich das nochmal überlegt hätte und gerne ein Kind mit ihre hätte. Sie setzte die Pille ab und wurde im darauffolgenden Bali-Urlaub sogleich schwanger. Der zuerst unwillige Daddy ist jetzt meeeeega stolz auf seine kleine Prinzessin und die drei sind echt eine süße, kleine Familie :gvibes: .
Also, was ich damit eigentlich sagen möchte und was ja meine Vorrschreiber auch schon geschrieben haben: Nimm ihn aus der Gleichung :P
Viel Erfolg und LG, Klara
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 18. Mai 2015, 18:33

hallo klara,

vielen dank für diese geschichte :lieb:

sie macht mir mut und bestärkt mich auch darin, dass ich für mich auch richtig gehandelt habe, indem ich eben kein streit und tränen thema draus gemacht habe und das alles überwiegend nur mit mir und ein paar freundinnen durchkaue. und es bewegt sich ja bei ihm auch was.

das er irgendwann vor mir steht und aus dem nichts heraus sagt: hey, hab mir das überlegt, ich würde doch gerne...

das ist für mich gerade unvorstellbar. es ist einfach nicht seine art der kommunikation. aber ich könnte es ja öfter mal visualisieren :lol: wer weiß, wie er es mir ggfs. dann mitteilen würde...

wenn er in der vergangenheit mal sein "nein" ansprach, habe ich intuitiv auch das thema gewechselt. freundinnen sagten dann zwar: mensch, du blödi, warum hast den den faden nicht aufgegriffen und reinen tisch gemacht. aber es fühlte sich einfach nie richtig an, wenn er das thema ansprach und auch nicht wirklich ernst gemeint. ich hab mich da eher provoziert gefühlt. und das war für mich keine gesprächsbasis. ich war dann auch immer viel zu geschockt. da hätte man mir auch sagen können, dass ich beide beine und beide arme verliere. das hätte mich nicht mehr in angst und schrecken versetzen können.

kurzum: ich nehme ihn aus der gleichung raus. sollte ich ihn auch bei visualisierungen rauslassen?

und meint ihr, dass meine chronische erkrankung auch noch bearbeitungswürdig ist (ist sie ja eh, ich will das jetzt nur eigentlich nicht mehr als ausrede her nehmen)?

danke euch und einen entspannten abend euch allen! :lieb:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Klara » 18. Mai 2015, 18:56

Ja, nimm ihn auch bei den Visualisierungen aus der Gleichung raus! Es geht um DEIN Gefühl! Um DEINE Inspiration. Um DEINEN Wunsch. Meine Freundin hat sich nur auf sich und ihre Freude konzentriert. In dieser Geschichte war es so, dass er dann ohne Druck folgen konnte...aber das hat sie gar nicht forciert. Bei dir kann es ganz andere Wege geben. Löse Dich gedanklich davon, was er davon hält!!! Ich meine das im letzten Post von Dir rauszulesen, dass Du den Weg, bzw. sein Verhalten kontrollieren möchtest. Aber so funktioniert das nicht. Konzentrier dich nur auf Dich und lass Dich dann überraschen, *wie* es sich bei Dir erfüllt.
:hug: Klara
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mai 2015, 19:13




Liebe Zitronensorbet, zuallererst verbanne den Ausdruck "chronische Krankheit" aus Deinem Wortschatz:

"Chronic pain can never go away. It's impossible because it has been
labeled chronic pain, which means it's always present and it stays forever.
She's got to start calling it intermittent pain, and then she's got to
start calling it occasional pain, and then she's got to start calling it
insignificant pain, and then it will be gone. But as long as its chronic
pain, it's hers." Abraham



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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Kein_Schnee » 18. Mai 2015, 19:20

lawofattraction hat geschrieben:Liebe Zitronensorbet, zuallererst verbanne den Ausdruck "chronische Krankheit" aus Deinem Wortschatz:


Ach Loa, Du bist fantastisch! :hug:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Beautiful Mind » 18. Mai 2015, 22:09

Liebes Zitronensorbet,

du hast ganz wundervolle Antworten bekommen. Ich finde den Thread sehr bereichernd, obwohl ich mir kein Kind mehr wünsche.

Klara, die Geschichte von deiner Freundin ist sehr schön - Gänsehaut! :gvibes:

Zitronensorbet81 hat geschrieben:ich werde mir gleich mal das methodenbuch schnappen und schauen, was sich daraus richtig anfühlt.


Ich bin ja eigentlich immer etwas faul, was die Anwendung dieser Methoden angeht :oops: , am liebsten sorge ich einfach immer dafür, dass ich mich irgendwie gut fühle. Aber eines möchte ich dir als Empfehlung ans Herz legen: die 16 Sekunden reiner Fokus. Ich weiß jetzt gar nicht, ob und wie das genau als Methode in dem Buch erklärt ist, aber ich habe letztes Jahr als mein Mann und ich mit der Entscheidung "schwanger" gegangen sind, ob wir ein Haus bauen wollen oder nicht, oder ob wir eines kaufen oder lieber in der Wohnung bleiben, folgendes gemacht: ich habe drei Wochen lang täglich eine kleine Geschichte geschrieben. Ich habe jedes mal einen neuen Tag in diesem Haus erlebt und über diesen Tag wie in ein Tagebuch geschrieben (aber immer in der Gegenwart). Mal war es ein normaler Sonntag, mal Weihnachten, mal Valentinstag, ... Ich habe intensiv erlebt und gefühlt wie der Tag in diesem Haus ist und das Schreiben einfach genossen. Es fühlte sich einfach traumhaft an und diese Unklarheit (ähnlich wie in eurem Fall nur ein anderes Thema), ob wir es machen sollen/wollen, was das wohl kostet etc. hat sich dann einfach ein paar Monate später aufgelöst- und voilà, ein gutes Jahr später, ist dieses Haus fast fertig und wir freuen uns beide wie die Schneekönige und sind sehr, sehr glücklich über diese Entscheidung.

Im März fing der Bau an und im November ziehen wir ein. Neun Monate - wie bei einer Schwangerschaft. :herzhpf: :gvibes:

Vielleicht ist das eine Anregung für dich, jeden Tag einen neuen Tag mit deinem Kind zu erleben. Stell dir vor wie es die ersten Schritte macht, fühl die Freude in dir. Beobachte sein Gesichtchen, wenn es selig schläft. Wie fühlt es sich an, wenn du dein Baby zum ersten mal im Arm hältst? Siehst du das Wunder? Das Wunder, dass ein Kind entsteht und das Wunder, dass sich alles realisiert, was wir uns wünschen? Ich könnte jetzt weiter schreiben und mich ganz in diese Gefühle hinein steigern, hach ist das schön - aber da muss ich ja aufpassen, dass ich nicht auch noch ein Kind bekomme. ;-) Bei mir ist das im nächsten Leben erst wieder dran.

Ich wünsche dir alles Beste, wie auch immer das für dich und deine Familie aussehen mag.

Liebe Grüße

Beautiful Mind :gvibes:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon lawofattraction » 19. Mai 2015, 04:08

Zitronensorbet81 hat geschrieben:kurzum: ich nehme ihn aus der gleichung raus. sollte ich ihn auch bei visualisierungen rauslassen?


Liebe Zitronensorbet,

genau das heisst es. Wenn Du ihn einbeziehst, dann besteht die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine kleine böse Stimme meldet und sagt "aber er will doch gar nicht" oder Ähnliches - und das macht die Imagination zunichte, ist sogar kontraporduktiv. Du und Dein Baby als Hauptdarsteller Deines inneren Films reichen vollkommen. :heartsmiel:

Dear All,

Noch eine Bemerkung zu meinem letzten Kommentar bezüglich der Wortwahl: Wir sollten uns bei jeder Aussage - egal ob über Gesundheit oder Krankheit oder emotionale Zustände - darüber im Klaren sein, dass unsere Körperintelligenz "mithört" und sich immer unseren Anweisungen entsprechend verhält. Solche Aussagen sind Affirmationen, die wir voll akzeptieren.

Ich frage mich daher häufig, ob meine Gedanken das sind, was ich meinen Zellen übermitteln will oder ob es nicht eine bessere oder andere Formulierung gibt.

Lieben Gruss
Loa



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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 19. Mai 2015, 07:09

Guten morgen zusammen :P

wie lustig. ich stehe gerade auf, gehe ins bad und mache dann anschliessend im wohnzimmer das morgenmagazin an. und tadaaa: da wurde gerade der bericht über schreibabys anmoderiert. :mrgreen:

aber damit kann mich man mich nicht ins wobbeln bringen.

ich möchte euch erst nochmal danken. nachdem ich mich ja gestern intensiv auseinandergesetzt habe und mein kopf so voll war, war ich am abend aber erstaunlich gut drauf. und das hat auch sofort auf meinen prinzen hier gewirkt. er war ebenfalls gut drauf und mir sehr zugewandt.

wir mussten noch etwas bürokram machen. während er am schreibtisch saß hab ich mich einfach auf den bürofussboden gelegt , an die decke gestarrt und im geiste das büro in ein kinderzimmer umgewandelt. hat spaß gemacht und war nicht personenbezogen. :gvibes:

zum thema krankheit: vielen dank loa, für den hinweis. in meinen unterlagen der ärzte steht auch überhaupt gar nichts von chronisch, wenngleich es sich auch oft wiederholt hat bisher. das hab ich mir wohl einfach selbst so gebastelt von der begrifflichkeit her. :oops: das werde ich ab sofort ändern!ich hatte eh vor, nicht mehr ständig darüber zu reden.

@beautiful mind: auch dir vielen dank. das mit den kleinen geschichten hört sich super an. das werde ich auch auf jeden fall ausprobieren. ich bin da auch ein wenig faul mit den methoden. aber schreiben tue ich gerne. und meinen herzlichen glückwunsch zum eigenheim. :lieb: das ist ein großes abenteuer. hier sind mein mann und ich uns ausnahmsweise mal einig, dass wir nicht in einer wohnung bleiben. könnte ja nicht schaden, auch die sache ein wenig mehr zu pushen :mrgreen:
die methode 16 sekunden reiner fokus werde ich ich mir auch zur brust nehmen. und ich habe noch eine mediations cd zum thema loslassen. die werde ich in den nächsten wochen auch mal wieder öfter hören.

vielen, vielen dank euch allen! ich fühle mich wirklich schon viiiiiiiiiiieeeeeeeelllll besser und wahnsinnig erleichtert und auch nicht mehr so ängstlich :lieb:
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon Zitronensorbet81 » 23. Mai 2015, 21:42

:cry: heute ist es mir wieder um die ohren geflogen...dieses thema. nachdem ich mich hier die letzten tage schon wahnsinnig erleichtert gefühlt habe, war gestern und heute schon wieder doof.

gestern schon war ich leicht angefressen, weil mein schatz sich sehr viel mit einem bestimmten kind beschäftigt hat, dass ich nicht besonders sympathisch finde und zu dem ich so überhaupt keinen draht habe. ich bin dann irgendwie, keine ahnung wie ich das beschreiben soll, eifersüchtig? nicht so sehr wegen mir, das ist ja quatsch, aber wegen etwas, dass wir auch haben könnten.

und heute fragt mich erst jemand, wann ich denn jetzt edlich mal nachwuchs kriegen will. dann kommt eine geburtsnachricht aus dem bekanntenkreis und dann kam noch das thema auf, dass die frau von irgendwem jetzt ausgezählt ist und er jede sekunde nen anruf kriegen kann und wir uns plötzlich inmitten wildfremder menschen der frage stellen mussten, ob mein schatz denn auch bei der geburt dabei sein wir (das wurde so besprochen, als wäre es ja bald soweit :shock: ) und er meinte nö, das wäre nichts für ihn (was ok ist, ich kann mir auch nicht vorstellen ihn dabei zu haben, während der austreibugsphase) und ich mich das dann auch noch selbst sagen hörte. :x

seufz. jetzt sitze ich hier auf der couch, versuche es auslaufen zu lassen und fühle mich einfach nur erschöpft. und morgen geht dann auch wieder ein zyklus zuende. vielleicht ist das ja dann ein guter zeitpunkt mit dem tagebuchschreiben zu beginnen.
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Re: denkfehler in sachen kinderwunsch?

Beitragvon shaoli » 24. Mai 2015, 01:45

Hallo , liebe Zitronensorbet ,

ich komme gerade vom Frauenabend mir annähernd ähnlichen Themen .
Ohne dir zu nahetreten zu wollen , ich glaube , es geht um schwingungsmäßige Diskrepanzen
in deiner Partnerschaft , nicht in deinem Kinderwunsch . Vielleicht sind sie durch deinen
Kinderwunsch ausgelöst worden , aber in dem scheinst du ja recht klar zu sein . Nur eben
nicht darin , wie er sich mit deinem Partner erfüllen soll . Und wenn ja , wann .
Und nun möchtest du , dass er will , was du willst und das am liebsten sofort .

Ich persönlich finde , wenn man bedingungsloser Liebe in einer Partnerschaft zumindest
nahe - oder immer näherkommt , stellt sich die Frage gar nicht mehr , ob man Wünsche des
Partners , die nicht mit den eigenen übereinstimmen , respektiert oder dagegen andenken
muß .
Wenn ich dich richtig verstanden habe , hat dein Partner respektiert , dass du nicht
verhüten wirst , obwohl er unentschlossen ist .

Vielleicht paßt er in der Hoffnung auf , Entscheidungen herauszögern zu können .
Vielleicht wäre es eine Lösung , zu sagen , ok , lieber Partner , ich respektiere das
du unentschlossen bist , ob ich die Gründe nun kenne oder nicht , und bin bereit , kurzfristig ,
vielleicht ein Vierteljahr oder ein halbes ,
zu verhüten , um dir die Gelegenheit zu geben , dir darüber klarzuwerden , ob du meinen
Kinderwunsch teilst . Ich liebe dich und möchte mit dir alt werden , aber ich weiß nicht ,
welcher Wunsch stärker ist , wenn ich mich für einen entscheiden müßte und nutze die
Zeit , um mir darüber klarzuwerden .

Oder so ähnlich . Vielleicht reicht es auch , deinem Partner in deinen Gedanken
Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen und zu " schwingen " , dass du ihm
gerne noch ein wenig Zeit gibst , sich klarer zu werden . Und/oder dein inneres Bild von
einer Familie aufrechtzuerhalten . Ich fühle mich besser , wenn ich meine Gedanken
und Gefühle auch ausspreche , aber ein Muß ist es sicher nicht .
Nur würde ich eine bereinigte , erfüllte Beziehung in den Vordergrund stellen , denn die ist
ja die Basis für ein erfülltes Familienleben .


Ich will dir nichts unterstellen , aber
irgendwie habe ich bei solchen Themen oft das Gefühl , dass das LoA dazu benutzt
werden soll , einen anderen Menschen davon zu überzeugen , dass er nur noch nicht
weiß , dass das , was in diesem Fall du dir wünschst , auch sein Wunsch und damit
gut für ihn ist .

Bevor man eine erfüllte Realität ( mit dem Partner ) manifestieren kann , muß man
doch erst einmal erfüllende Gefühle und Gedanken hegen . Also liebe - und
respektvolle , wertschätzende und vertrauensvolle , auch , wenn er nicht unseren
Wünschen entspricht . So aus meiner Erfahrung heraus , wenn
man den Partner nicht als Wunscherfüllungsgehilfen betrachtet , sondern als
erwachsenen Menschen mit einer Geschichte und daraus resultierenden eigenen
Wünschen und Bedürfnissen und sie genauso respektiert wie die eigenen , dann
wächst eine Liebe , die vielleicht nicht im üblichen Sinn romantisch ist . Ein
" glücklich bis ans Ende ihrer Tage " ist vielleicht trotzdem nicht möglich , weil
immer einer den Weg des Wohlgefühls verlassen müßte . Aber das LoA wird
der " reinen " Schwingung der Liebe und Freude auf irgendeine Art und Weise
entsprechen :gvibes: .

Die Gefühle dem Partner gegenüber dahingehend zu bereinigen , dass er sich
wie ein toller , liebenswerter Mensch anfühlt und ihm zuzugestehen , dass er
alleine weiß , was gut für ihn ist und ein Recht hat , danach zu leben ,
auch , wenn er andere Wünsche und
Bedürfnisse hat , ist übrigens eine gute " Vorbereitung " auf das Leben mit einem
Kind , das sehr oft etwas anderes
für sich gutfinden wird als das , wovon du meinst , dass es gut für es ist :lol: .
Aber das wäre dann ein anderes Thema .

Liebe Grüße
shaoli
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