In den Fluss kommen...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 4. Mär 2012, 10:53

Hallo Ihr,

Abraham sagen, ich soll das Wohlgefühl suchen. In kleinen Schritten. Immer wieder. Um in "meinen Fluss" zu kommen. Hier im Vortex sind all meine Wünsche und Träume bereits manifestiert - ich soll sie fühlen, riechen und schmecken. Wenn ich das "gut hinbekomme" und mich wohlfühle mit ihnen, dann wird (soll) mir die Manifestation nicht mehr so wichtig sein, weil das Gefühl einfach ausreicht - dieses Wohlgefühl. Und wenn ich es richtig gut schaffe und zulassen kann, dieses Wohlgefühl, dann zeigen sie sich in der Realität. Dafür ist nicht viel "Tun" erforderlich, sondern mehr nur das Fühlen.

Alles schön und gut. Aber mal ehrlich, wie soll ich das machen, wenn ich wirklich fast am Abgrund stehe? Wenn mir meine Wünsche und Träume wirklich Tränen des Glücks in die Augen treiben, ich aber sofort die Realität sehe und es nicht schaffe, in diesem Wohlgefühl zu bleiben? Ich finde keinen Job, habe kaum noch Geld, Angst meine Wohnung zu verlieren. Wenig Freunde, geschweige denn einen Mann an meiner Seite oder eine eigene kleine Familie. Und nun kann ich mir nur immer wieder sagen, was ich habe und meinen Fokus darauf lenken, aber es ist so schwer. Ich versuche es immer wieder, aber die Realität zieht nicht mit. Vielleicht ein wenig Treibholz, ja, aber ich fühle mich so ausgeliefert, so hilflos. Ich weiss, dass ich mehr den Mangel sehe und da raus sollte und auch mein Wohlgefühl weder von einem anderen Menschen, noch einer bestimmten Situation oder Geld abhängig machen soll. Aber wie funktioniert das in der Realität? Im meinem physischen Selbst? Ich kann doch nicht in dieser "Traumwelt" leben, es mir egal sein lassen, ob sich die Träume realisieren und davon meine Miete zahlen?

Habe ich einen Denkfehler? Oder mehrere? :lieb:

Liebe Grüße
kirschblüte
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 4. Mär 2012, 12:30

Hallo kirschblüte,

für mich liest sich das so, als wenn du versuchtest, dich aus einer verhassten Situation in eine Plüschwelt hineinzuvisualisieren. So ist die Lehre Abraham-Hicks nicht gemeint. Der Sprung wäre zu groß.

Ich will mich jetzt auch nicht allzusehr in deine Dinge reinfühlen. Du schreibst ja sehr negativspezifisch und das fühlt sich natürlich auch für mich sehr schlecht an. aber so ganz grob: Vermutlich ist es dir dienlicher, dir z.B. vorzustellen, wie du einem Personalchef, der es wagte deine Bewerbung abzulehnen, mal ordentlich die Meinung geigst oder zu visualisieren, wie die Firma den Bach runtergehen muss, da sie so unmögliche Personalentscheidungen trifft.

Versuche ein wenig genereller zu denken. Ruhig tiefschwarz negativ...aber allgemeiner.

So lehren es Abe.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 5. Mär 2012, 20:34

Hallo ZaWo,

ja das stimmt - lieben Dank. Ich sitze am Ufer und bin dumpf und leer, es geht nicht mehr vor und zurück. Das alte Muster greift nicht mehr, das "Neue" ist noch neu und braucht mehr Vertrauen. Und nun sitze ich dazwischen und es macht mir Stress. Wie Loa so schön in "Ladybirds Erfahrungsthread" geschrieben hat (Lieben Dank auf diesem Weg) :lieb:

Moin Ihr Lieben,

...fast alle Unterhaltungen des Workshops letzte Woche in North Los Angeles handeln davon, wie wir umgehen können mit zwei sich wiedersprechenden Überzeugungen, wie einmal einem Glaubenssatz und zum anderen einer Wollens- oder auch Muss-Vorstellung, und die Thematik wird aufgrund der unterschiedlichsten Angelegenheiten ausgelotet.

Auf der einen Seite ist das, was man "loswerden" oder ersetzen möchte, auf der anderen Seite die neue erwünschte Vorgehens- oder Verhaltensweise oder ein neu zu installierender Glaubenssatz. Stress und Erschöpfung entstehen dann, wenn man kein klares Bild hat, auf welcher Seite man sich denn (noch) befindet oder wenn man immer hin- und herpendelt.

Daher ist es wichtig, dass wir mit einer Seite bewusst in Ausrichtung kommen, und zwar egal, welcher.


Nun lerne ich ja gerade. Ich habe immer das Aussen kontrolliert und nun erst verstanden, dass ich nur mich bezüglich meiner Gefühle kontrollieren kann und dass das auch Spaß machen kann. Und wenn ich in diesem Moment so Scheisse drauf bin... dann ist auch das für den Moment ok. Wenn ich es zulasse und anschaue, dann kann es auch gehen - ich kann es loslassen und wieder in den Vortex kommen und dort zulassen. Üben, üben, üben... Und nun mal nicht so viel Jammern und andere mit negativen Schwingungen "anstecken"... Es ist wie es ist. Solange ich mich dagegen wehre und nicht hingucke, kann ich auch nicht in den Vortex kommen... das geschieht dann wieder ganz automatisch...

Vielen Dank und Liebe Grüße
kirschblüte
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 5. Mär 2012, 21:34

Und nun mal nicht so viel Jammern und andere mit negativen Schwingungen "anstecken"...


Das war mal ein großer Erkenntnisschritt bei mir, als ich begriff, dass ich andere überhaupt nicht mit meiner "negativen" Schwingung anstecken kann.

Im (LoA-)Prinzip triffst du mit deinen Schwingungen immer die Richtigen, nämlich genau die, die ein Match sind. Hättest du sie nicht bejammert oder auch befreut, dann hätte das wer anders getan. Dafür sorgt das LoA.

Also wenn du jammern willst tu's, solange es sich gut anfühlt. Ich finde für sowas bietet sich ein Textverarbeitungsprogramm an: "ich finde XYZ gerade ätzend, weil....." und "ich wünsche mir DAsUndDAS, weil..."
Achte dabei auf dein Gefühl - nicht auf das der anderen (ja, ich weiß schon, dass Textverarbeitungsprogramme keine Gefühle haben :clown: ).

Wir hier, die wir uns zusammengetan haben, bewusste Realitätsgestaltung zu üben, versuchen sowas natürlich hier zu vermeiden, weil es den unerwünschten Ist-Zustand weiter zementieren würde und bestärken uns gegenseitig darin, einen Schritt weiter auf der Gefühlsskala zu gehen, der die Verallgemeinerung wäre z.B. oder Warum-will-ich-was.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon lawofattraction » 6. Mär 2012, 07:58





Liebe ZaWo,

habe ich Dir eigentlich schon einmal gesagt, wie sehr ich Deine Gabe schätze, auch diese übergeordneten spirituellen Konzepte auf ein Verständnisniveau herunter zu brechen, das jegliche Gefühlsduselei und Augenwischerei angestrebter Heiligkeit bei bestem Gewissen ausschliessen lässt? :kniefall: Getreu dem "you never get it wrong".

Danke für Dein Wirken hier im Forum.
Loa :hug:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 6. Mär 2012, 09:00

Danke liebe Loa. :oops: :bussi:
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Optimistin » 6. Mär 2012, 09:07

Hallo,
ich habe gerade über die "Ansteckung" mit positiver oder schlechter Laune (Schwingung) nachgedacht, da ist mir etwas nicht klar.....
Wenn ich so richtig gut drauf bin gelingt es mir oft meine Mitarbeiter damit "anzustecken", wenn ich so richtig schlecht drauf bin, dann gelingt mir das leider fast zu 100 Prozent....... mmmhh?
Allerdings haben die "Schwingungen" meiner Mitarbeiter nie einen Einfluss auf mich........
Wenn allerdings ein mir nahstehender Mensch schlecht drauf ist, dann kann ich mich nicht immer auf meiner "höheren Schwingungsebene" halten :102:

Irgendwie hat das ja mit den Beziehungen zueinander zu tun.......

lg optimistin
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Beautiful Mind » 6. Mär 2012, 09:20

Hallo Optimistin,

ich denke, ZaWo meint es so, dass wir immer die Verantwortung selbst tragen für unsere Gefühle. Wer in Harmonie mit sich selbst ist, den kannst du nicht runter ziehen.

Oder, anders ausgedrückt, Gleiches zieht Gleiches an. Wer sich anstecken lässt ist selbst in der passenden Schwingung gewesen damit es dazu kommen konnte. In unterschiedlichen Schwingungsleveln ist es so, als ob dein gegenüber dich nicht hören kann oder als ob ihr unterschiedliche Sprachen sprecht.

Wie sagte Achim hier neulich in einem Thread: "Es gibt nur Schwingung, die sich gegenseitig anzieht."

Lieben Gruß,

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“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 6. Mär 2012, 10:02

Ja, liebe Beautiful Mind, genauso meinte ich das.
Ich finde das auch recht wichtig, sich damit zu beschäftigen, da es gerade in den Anfängen der LoA-Bewusstwerdung sehr oft zu neuen Widerständen kommt, die da heißen können "Oh Gott, ich darf auf keinen Fall jammern." oder dem Selbstzwang zu Wertschätzung.
Man darf grundsätzlich alles. Und alles führt letztendlich zum Erwünschten.

Zu deinem Post liebe Optimistin:
Wenn ich so richtig gut drauf bin gelingt es mir oft meine Mitarbeiter damit "anzustecken",


Wenn du richtig gut drauf bist, dann bist du im Vortex und deine Wünsche erfüllen sich. Abe sagen immer wir sind "Uplifter", d.h. Menschen, deren Wunsch es ist, anderer Schwingung erhöhen zu helfen. Ich bin mir nie so ganz klar, ob sie damit die ganze Menschheit meinen oder nur uns, die wir mit ihrer Lehre in Resonanz gehen. ich tendiere zu Zweiterem und halte dich ebenfalls für einen Menschen, der andere positiv anstecken möchte. Im Vortex wird dir dieser Wunsch erfüllt und ist daher keine Ansteckung sondern eine erfolgreiche Manifestation deinerseits, die deiner Schwingung entspricht. Das passiert aber natürlich nur bei den Menschen, die sich diesbezüglich ebenfalls dafür öffnen konnten. Die anderen werden dir dann gar nicht erst zugeführt.

wenn ich so richtig schlecht drauf bin, dann gelingt mir das leider fast zu 100 Prozent....... mmmhh?

Wenn du schlecht drauf bist, dann führt dir das LoA die Aspekte deiner Mitmenschen zu, die aktuell zu deiner schlechten Laune passen. Du hast sie nicht angesteckt, sondern hast dich selbst auf die Insel der Schlechtgelaunten begeben und wunderst dich jetzt, warum alle schlecht gelaunt sind. :tja: Nichts tragisches, jeder hängt da gelegentlich rum. :rleye:

Wenn allerdings ein mir nahstehender Mensch schlecht drauf ist, dann kann ich mich nicht immer auf meiner "höheren Schwingungsebene" halten :102:

Weil dir die schlechte Laune eines nahestehenden Menschen unerwünscht ist. Klar. Fokus auf Unerwünschtes erzeugt schlechte Gefühle. Kontrast erlebt. Business as usual, Wunschrakete geht ab. Realignen angesagt. :102:

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon katgirl » 6. Mär 2012, 11:00

Wow! :danke:
lg
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 6. Mär 2012, 11:08

Hallo Ihr,

vielen lieben Dank für die Erklärungen :lieb:

Als ich zu Beginn des Jahres erkennen und erfühlen durfte, dass ich für alles, was in meinem Leben geschieht, selbst verantwortlich bin... zog es mir erstmal die Schuhe aus. Dem folgte ein Gefühl der Liebe für mich und eine Freiheit... ich hatte das Gefühl, ich bin bei mir - das erste Mal im Leben. Authentisch. Und dann bin ich aus dem Fluss ausgestiegen - ja und nun sitze ich hier und ordne meine Gedanken. Was ist nur los? Etwas hält mich zurück.Im Vortex sehe ich all die schönen Dinge, fühle mich inspiriert, endlich mein Konzept für meinen Laden zu schreiben... schon lange, aber ich tue es nicht. Ich sitze hier und halte mich fest, drücke mich selbst runter und ich frage mich, warum. Ich habe Angst, aber wovor? Davor, dass ich alleine bin, kein Geld habe, keinen Job, keinen Mann? Das ist doch schon Realität geworden... aufgrund meiner Gedanken und Schwingungen. Warum halte ich mich an dem fest, was ich nicht habe? Ich halte den Mangel fest, weil ich nicht den Boden unter den Füssen verlieren will? Hallo? Wo ist nur der Knoten in mir... :cry:

Ich halte auch meine Wünsche fest und so hält quasi auch das Universum sie fest. Lasse ich sie los (zu)... lässt auch das Universum sie zu... (um mal ganz einfach zu sprechen)... Ich halte auch meinen Mangel fest... lasse ich ihn zu, lässt auch das Universum ihn zu und ich denke, ich bekomme dann noch mehr Mangel. Hä? Dabei geht es doch gar nicht um das, was man hat, sondern fühlt... Also lasse ich in Verbindung mit meinen Wünschen und Träumen das Wohlgefühl zu... strömt auch Wohlgefühl mir zu...Lasse ich in Verbindung mit meinem Mangel, also mit dem, was ich derzeit nicht habe, die Angst, das Unwohlsein, usw. zu...(meine Schwingung)... strömt eben das auf mich zu.
Logisch :shock: und dementsprechend manifestiert sich meine Realität dann im Aussen, in Dingen und Menschen... im Physischen...Ich glaube ich habs...oder? Es geht einfach nur ums Loslassen (Zulassen) der Gefühle, die ich kontrollieren kann und alles ist eine Resonanz auf mein Gefühl... ich kann nicht kontrollieren, was ich habe und besitze...

Liebste Grüsse
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 6. Mär 2012, 11:31

Gestern Abend, als ich nochmal spazieren war, lag auf dem Weg ein Zettel auf dem stand in grossen Buchstaben, klar und deutlich: "Alles im Griff" und wie passend mein heutiges Zitat vom Universum :bussi:

Actually, your only "job" in this intergalactic affair called life is thinking.
That's it. That's all there is.
And should you learn to focus your thinking, to dwell upon what you want instead of what you don't want, and to live as if your thoughts are more real than the prior manifestations that surround you, your life will become easy, floodgates will burst open, and if you want, everyone shall know your name.
Somebody must have been loving you, BIG TIME, when this old world began spinning.
Your secret admirer -
The Universe
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Birdie » 6. Mär 2012, 12:10

liebe Kirschblüte,
vllt tobt dir zuviel auf einmal durch den Kopf was du gerne anders hättest?
Job, Geld, Partner und mehr....

Ich habe gemerkt, dass man da sehr unter Stress gerät, wenn man es zu gut mit sich meint, wenn ich das mal so formulieren darf.
Man mag am liebsten alles ändern und bleibt wie paralysiert stehen -und ärgert sich, denn man weiß ja wies geht, aber irgendwie gehts grad nicht usw...Angst möchte sich ausbreiten oder Ärger.

Es ist tatsächlich ein Lernprozess und ein schrittweises Vorankommen (vllt gibt es so Glückliche bei denen es Wummm macht und sie sind dort wo sie schon immer und mit allem sein wollten) ich gehöre nicht dazu - :102:

Generalisieren hilft dann am Besten....sich auf das konzentrieren was schon gut ist, was man schon erreicht hat und mir hat immer unter allen Umständen der (zwar nicht von Abraham stammende) Satz geholfen in den Fluss zu komen: es geht mir jeden Tag besser und besser - wenns ganz hart war habe ich es umgewandelt in : es geht mir jeden Tag ein gaaanz klein wenig besser.

Vllt probierst du aus was du für dich als passend herausfindest, was dir auch hilft wenns mal hakt, ich such mir manchmal bestimmte Zitate, die ich mir auf den Arm schreibe....das seh ich dann den ganzen Tag.

Naja, du machst das schon..... :five:
lg
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Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
Gerald Manley Hopkins
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 12. Mär 2012, 14:10

Oh Gott - es hört nicht auf. Was ist denn nur los??? Was soll ich denn noch tun? Ja, ich weiss, gar nichts - mich nur in übereinstimmende Schwingung bringen... Ich bemühe mich wirklich im Fluss zu bleiben, stimme mich auf ein Wohlgefühl ein, mache mir hübsche Gedanken und es wird nur alles noch schlimmer... Der Mann, mit dem ich eine Nacht verbracht habe meldet sich nicht mehr, gerade habe ich voller Vorfreude eine Absage am Telefon bekommen und die Agentur für Arbeit zahlt mir keinen Zuschuss für Februar. WAS SOLL ICH TUN? Trotzdem fröhlich und glücklich durch die Wohnung tanzen und sagen: Ach ja, alles prima... ich bin genau da, wo ich sein soll, genau an der richtigen Stelle, am richtigen Ort. Alles findet jetzt statt, ich muss nur das Wohlgefühl suchen und mich in einer Welt wohlfühlen, die gar nicht existiert - nur in meinen Träumen - und die einfach zulassen... Ha, nichts leichter als das - ich heule seit 2 Tagen, ja ich lasse meinen Gefühlen freien Lauf, aber ich kann nicht mehr... ich gebe auf. Ich weiss nicht, wie oft ich das in den letzten Tagen gesagt habe... und meist ist dann wieder etwas geschehen und ich habe mich darauf gestürzt - zu früh geklingelt... ich kann wirklich wirklich nicht mehr und es tut mir leid, wenn ich hier nichts anders mehr kann, als Jammern... denn es gibt derzeit nicht viel, worauf ich mich positiv konzentrieren könnte... selbst wenn ich es schaffe, zeigt sich in der Realität ein komplett anderes Bild...
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Mar » 12. Mär 2012, 15:00

kirschblüte hat geschrieben:..,,,WAS SOLL ICH TUN? Trotzdem fröhlich und glücklich durch die Wohnung tanzen und sagen: Ach ja, alles prima... ich bin genau da, wo ich sein soll, genau an der richtigen Stelle, am richtigen Ort. Alles findet jetzt statt, ich muss nur das Wohlgefühl suchen und mich in einer Welt wohlfühlen, die gar nicht existiert - nur in meinen Träumen - und die einfach zulassen...


Hallo Kirchblüte,
nein sicherlich nicht!

Vielleicht hilft Dir, jetzt - für diesen Moment - einfach zu Akzeptieren, wie Du Dich fühlst.

Und Dich ein wenig zu Beruhigen. Mit einem schönen Duft z.B.? Oder was Dir sonst zu Ruhe Verhilft.
Kann auch eine Tasse leckerer heißer Kakao sein. Oder, oder...... das ist ja für jeden Menschen was Anderes.
Dann geht Dein Fokus etwas leichter vom Unerwünschten weg.

Wenn Du Dich dann ein wenig besser Fühlst, hilft Dir eventuell die Emotionale Leitsskala.
Du kannst Dich möglicherweise bis zum Zorn hoch Hangeln. Das hilft Dir wahrscheinlich zu einem angenehmeren
Gefühl, als Dein Jetziges es ist.

Zorn kann sehr Befreiend sein. Mir hilft es jedenfalls bis zu ihm zu Kommen, wenn ich mich in der Unteren Region
der Emotionalen Leitsskala befinde. Wenn ich mich Ausgezürnt habe - und das geht meist recht schnell heutigen
Tages - ist bei mir auch der Fokus vom Unerwünschten weg.

Gruß
Mar
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Presence » 12. Mär 2012, 17:14

Liebe Kirschblüte,
erst einmal ein aufmunterndes "wird schon wieder" :pfeif: und ein liebgemeintes :hug:
Ich bin zwar fast jeden Tag mal hier im Forum , aber eher ein ganz stiller Gast, weil hier wirklich einige fleißige, flinke Hände und helle Köpfchen die Abrahamlehre ganz wunderbar erklären können . Und an all jene allen voran Loa und der zackigen Zawo ein herzliches Dankeschön.

Ich weiß genau, wie mies es sich da unten auf den letzten Sprossen der emotionalen Leitscala anfühlt, da war sicher fast jeder schon mal, und bei mir ist aussen auch noch ganz viel Baustelle, aber ich weiß auch, dass es eben auch wieder da raus gehen kann und wird, sobald Du es zulässt. Mit zulassen meine ich jetzt erstmal nur Dich um Dich zu kümmern. Das "Aussen" ist ja nun schon mal so, ob Du jetzt tobst, zeterst und kämpfst oder ob Du es sein lässt und Dir guttust.
Ich habe in der Zeit meiner "untersten Sprossen" immer wieder zu mir gesagt ( wenn ich allein war laut, ansonsten innerlich) "alles kann besser werden, bald hab ich hier den Himmel auf Erden...alles wird besser werden, es kommt schon bald der Himmel auf Erden... alles wird besser werden, wirst sehn jetzt kommt der Himmel auf Erden...
Und das wirklich wirklich oft, hunderte Male, ich hab meinen Kaffeepott umklammert, meine vor Angst kalten Hände gewärmt, den Duft genossen und vor mich hingesummt. Einfach nur um mich zu konzentrieren auf irgendwas was mich von den IST-Storys abgelenkt hat. Klar ist das am Anfang mühselig, aber in einem Job musst Du auch mal irgendwelches Zeug tun, was Dir eher blöd vorkommt. Und wenn man nix zu verlieren hat, tut man die seltsamsten Dinge.
Ich hab meinem Kater erzählt, dass alles besser wird, ich hab immer wieder Kapitel aus "Ein neuer Anfang" gelesen, (da gibt es hier auch einen Thread irgendwo), irgendwas nur um aus dem Gedankenkarussell rauszukommen und es funktioniert wirklich. Aber eben nur solange man nicht wieder aussen "in den Hundehaufen reinsappt".
Ich weiss selbst, dass klingt alles in so einer Situation nicht hilfreich und theoretisch, aber es hilft nichts nur zu wissen , da ist ein Haufen Mist, auf den man immer wieder wie unter Zwang schielt- man muss sich selbst dazubringen gedanklich weg davon zu gehen, auf irgendeine Art und Weise. Das ändert zwar nichts an der Situation als solche, aber an Deiner Stimmung, und wenn die langsam wieder besser wird siehst Du das Licht am Ende des Tunnels auch wieder.
Es ist auch jetzt da, aber ...der Haufen ... :shock:
Also versuch Dich auf irgendwas anderes zu konzentieren, lern ein Lied auswendig, back einen Kuchen und erzähl Dir wie toll der duftet...what ever, aber tu`s für Dich.
Ich drück Dir ganz fest die Daumen und wünsch Dir alles Gute...und 68 sec Focus auf was Schönes...immer wieder.
Dranbleiben, Alles Liebe Presence
Presence
 

Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 13. Mär 2012, 11:17

Liebe Mar und liebe Presence,

Dankeschön :lieb: für eure aufmunternden Zeilen.

Seit Beginn des Jahres ist soviel im Aufbruch und Umbruch - ich habe das erste Mal erkannt, dass nur ich alleine für mein Leben verantwortlich bin und konnte aus der Opferrolle austeigen - naja, manchmal falle ich zurück :oops: Das war zunächst ein Riesenschock mit vielen Selbstvorwürfen, Schuldgefühlen und vielen nicht geweinten Tränen... doch dann habe ich Mut und Zuversicht gewonnen und ich bin gewachsen...

Ich habe meine Träume und Wünsche, die mir wirklich Tränen in die Augen treiben und so wunderschön sind und ich möchte sie leben - aber ich bekomme die Kurve nicht zu der realen Welt - in der es nunmal ganz furchtbar aussieht derzeit... ja wahrscheinlich ist der Sprung zu groß, aber wenn es mir gelingt mich wohl zu fühlen und ich voller Zuversicht bin, geschieht etwas im Aussen, was mich wieder rauszieht und ich dachte immer, es wird sich dann auch im Aussen etwas positives zeigen... und ich weiss nicht, was da geschieht und warum es geschieht... Contrast auf allen Ebenen... bin ich am Freitag so zuversichtlich und schreibe in einem guten Gefühl 1o Bewerbungen - halte meine Schwingung aufrecht, bekomme ich gestern per Telefon wieder eine Absage... vertraue ich, dass schon alles gut wird, auch finanziell, kommt dieses Schreiben vom Amt und wieder hänge ich in meinen alten Mustern "Siehste, du machst etwas falsch, du musst etwas tun - es anders machen..."

Und heute morgen dann die Erkenntnis, dass ich immer getan habe - aber nie für mich und das einzige was ich tun kann ist, meine Wohlgefühl zu suchen...

Liebe Presence
danke dir so lieb für deine Worte :hug:

Presence hat geschrieben:Also versuch Dich auf irgendwas anderes zu konzentieren, lern ein Lied auswendig, back einen Kuchen und erzähl Dir wie toll der duftet...what ever, aber tu`s für Dich.


Das ist es wohl... ich tue nichts für mich. Ich bewerbe mich, weil ich es muss - auch in den Augen meiner Familie, aber ICH möchte am liebsten meinen eigenen Laden aufmachen, am liebsten irgendwo Kellnern oder im Coffeeshop jobben und nebenbei mein Konzept schreiben - das will ich schon seit Jahren oder ein Buch, viele sagen, schreib endlich ein Buch... eine Kolummne für ein Zeitung... letzte Nacht habe ich wieder von meinem Laden geträumt... ICH will doch gar nicht in so einer blöden Agentur arbeiten... und was die Männer angeht... ich will doch gar keinen, der mich nicht "berührt"... ich sage doch nein... aber dann meldet sich diese alte Stimme in meinem Kopf... wirst schon sehen, was du davon hast... und ich bleibe still sitzen und mache das, was von mir "gefordert" wird... und dann sitze ich am Ufer und warte... worauf? keine Ahnung und dann kommt diese innere Stimme und sagt mir, was zu tun ist "schreib dein Konzept" flüstert sie... und ich bekomme es mit der Angst...

Was für ein Dilemma... :shock:

Liebste Grüße
kirschblüte
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 13. Mär 2012, 12:00

kirschblüte hat geschrieben:und dann sitze ich am Ufer und warte... worauf? keine Ahnung und dann kommt diese innere Stimme und sagt mir, was zu tun ist "schreib dein Konzept" flüstert sie... und ich bekomme es mit der Angst...

Was für ein Dilemma... :shock:


Liebe Kirschblüte,

das Dilemma sind nicht deine scheinbar widersprüchliche Wünsche. Das Dilemma ist, dass du noch zu weit in den Spezifikas denkst. Du glaubst, du musst/kannst da was wählen. Gewählt ist schon. Die Details werden vom LoA in dein Grid eingefüllt. Deine Aufgabe ist die Stabilisierung des Gefühls-Grids.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 13. Mär 2012, 13:37

Liebe Zawo,

magst Du mir das vielleicht kurz erklären? :oops: Wo denke ich zu weit in den Spezifikas? Ich habe schon gewählt. Was denn genau? Meinen Laden? Und nun muss ich mich nur darauf einschwingen? Dieses wunderschöne Gefühl beibehalten und wissen, es kommt alles genau so. Ich handel aus meiner "Seele" inspiriert und schreibe mein Konzept und das "Wie" wird sich dann zeigen? Wie sich alles umsetzen wird, wie alle Komponenten hinzugefügt werden?

Es ist schon immer in mir - dieser Wunsch, diese Bilder... ich habe sie nur immer unterdrückt. Das hat doch was zu sagen... ich träume ja sogar davon und jedes Mal wenn ich "dahin" gehe - in meinen virtuellen Laden bin ich soo glücklich!!! und ich werde diesen Traum nicht los...

Liebe Grüße
kirschblüte
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon ZaWo » 13. Mär 2012, 16:44

magst Du mir das vielleicht kurz erklären? :oops:


Ja, gerne

Wo denke ich zu weit in den Spezifikas?


In deinem obigen Post in Allem. Du schreibst von negativen Details und von positiven Details. Das ist es, was sich schlecht anfühlt. Negative Details fühlen sich immer schlecht an und die positiven Details sind zum einen nicht deine Aufgabe und zum anderen noch zu weit weg von deiner aktuellen Schwingung. Du stabilisierst damit ein Grid, in das mehr davon reingefüllt wird.
Wähle ein anderes Grid indem du allgemeiner wirst. Unter dem Stichwort "Deconstructing Thought" findest du hierfür Beispiele im Forum.

Ich habe schon gewählt. Was denn genau? Meinen Laden?

It's done. Was genau weiß ich nicht und du auch nicht. Kann der Laden sein, muss aber nicht. Hier gelten die selben Aussagen, wie im Fred-Workshop.

Und nun muss ich mich nur darauf einschwingen? Dieses wunderschöne Gefühl beibehalten und wissen, es kommt alles genau so. Ich handel aus meiner "Seele" inspiriert und schreibe mein Konzept und das "Wie" wird sich dann zeigen? Wie sich alles umsetzen wird, wie alle Komponenten hinzugefügt werden?


Es gilt die Schwingung zu erhöhen. Nicht "darauf" einschwingen oder Aktion. Schwingungserhöhung hat keinen Bezug sondern maximal Hilfskomponenten, wie z.B. liebe Menschen. leckere Tasse Kaffee etc.
Du veränderst damit dein Grid und es werden dir andere Details eingefüllt. Ebenso gewinnst du dann Klarheit, wo und was getan werden kann.
Vertrauen ist nicht notwendig. Es geht um Erleichterung und sich besser fühlen, egal womit.

Es ist schon immer in mir - dieser Wunsch, diese Bilder... ich habe sie nur immer unterdrückt. Das hat doch was zu sagen... ich träume ja sogar davon und jedes Mal wenn ich "dahin" gehe - in meinen virtuellen Laden bin ich soo glücklich!!! und ich werde diesen Traum nicht los...


Hört sich sehr dramatisch und aufopfernd an und überhaupt nicht freudig. Wie gesagt, Fokus auf die positiven Details kann ich dir nicht empfehlen, solange es dabei zu solchen Aussagen kommt.

Nach Abe brauchen wir die Details eh nie mehr betrachten, außer wenn wir uns daran erfreuen, wenn sie eintrudeln.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon kirschblüte » 14. Mär 2012, 12:02

Liebe Zawo

ganz lieben Dank :lieb:

Ich glaube, ich hatte da einen Riesendenkfehler.

Ich sehe nur Leere, ich fühle nur Leere - kein Wunder dass das Universum mir mehr davon gibt. Füll mich mal - sage ich insgeheim unbewusst aus alten Mustern heraus und das Universum fragt womit? Ach mit Leere... ok. Diese Leere bin ich - es ist mein Sein und nicht leer, sondern schon gefüllt mit soo vielem - ich muss es nur zulassen und sehen. Ich bin nicht Leere, ich bin Fülle. Ja ich habe mich geleert von allem alten und das ist wundervoll - nun darf neues kommen, das, was schon immer da war, das, was meine Seele sich wünscht und es musste so sein, dass alles einmal leer wird - damit neues entstehen kann. Und ich konnte das nicht sehen. Und ich muss nicht mal viel dafür tun. Mich nur wieder unbeschwert, frei und glücklich, mutig fühlen, wie ein kleines Mädchen - als ob ich neu auf die Welt komme und es fühlt sich wirklich an, wie ein Neustart - einmal komplett runtergefahren. das Alte funktioniert nicht mehr. Es ist vorbei, erkannt und bewusst und das ist doch wundervoll. Also was tue ich jetzt? Ich stehe hier, leer und frei für alles Schöne in mir und lasse es nicht zu. Das ist alles. Einfach zulassen. Stattdessen bekämpfe ich die Leere, versuche mit alten Mustern sie zu deckeln, was wirklich nicht mehr funktioniert und ich einfach nur weinen muss. Sie werden von innen freigespült, ich spüre mich - während ich früher es einfach zugedeckt habe und dumpf und leblos wurde. Auch das geht nicht mehr. Nichts von früher geht mehr...

Warum? Weil ich gewachsen bin, weil mir vieles bewusst geworden ist. Das ist doch großartig. Ich bin nicht Leere - ich bin Fülle. Ich spüre die Leere und darf sie begrüßen, denn nun wird es gefüllt - die Form wird gefüllt. Nicht vom Aussen einfach so, sondern mit dem, was ich mir wünsche, wenn ich es zulasse. Mehr muss ich nicht tun. Momentan lasse ich die Leere gar nicht so richtig zu. Ich bekämpfe sie mit alten Mitteln und wundere mich, dass es nicht funktioniert. Ich fülle mich nicht mit Essen, nur mit Rauch, ich sage immer nur Leere, niemals Fülle. Selber schuld. Es bleibt mir doch gar nichts anderes übrig, als Fülle zu sagen und nun zu schauen, welche Fülle ich mir für meine Räume wünsche, womit sie gefüllt werden wollen und nicht, wie ich die Leere in ihnen aushalten kann und vermeide. Denn dadurch bleibt sie bestehen und wird nur schlimmer. Was für ein Denkfehler! Sage ich, Oh Gott, mein Partnerraum ist soo leer. Ich will nicht diese Leere, ich will das nicht und das nicht - mmh, was will ich denn? Ach einen jungen Mann zum Knutschen und eine kleine Affäre für den Moment und was bekomme ich sofort? Ja - es wurde mir prompt geliefert und nun wundere ich mich, dass er sich nicht mehr meldet? Das ist schon fast zum Schreien komisch... Ich bin eine Manifestationskönigin und ich sollte mir nun mal bewusst machen, was ich eigentlich möchte. In meinem Jobraum sage ich: Oh nö, ich will nicht irgendwo fest angestellt versauern und was geschieht? Ich bekomme nicht mal Absagen, einfach nur Schweigen vom Aussen. Mein Freundesraum: Ich habe kaum Freunde, niemand ruft mich an - ich denke, ich muss nicht sagen, was geschieht... Und nun sollte ich mich mal daran machen, meine Räume hübsch einzurichten, nicht? Und das zulassen, was ich mir wünsche... wovor habe ich denn Angst? Es treibt mir Tränen in die Augen vor mir die Fülle zu sehen in jedem einzelnen Raum, so klar und deutlich - es erfüllt mich und ich lasse es nicht zu, denn sofort wird mir die Leere bewusst, die in der Realität noch herrscht und ich kehre wieder um... ich habe nicht denn Mut dranzubleiben und zu vertrauen, dass es auch umgekehrt funktionieren kann...

Und das einzige was ich tun kann und was ich brauche ist, meine kindliche Gelassenheit und Freude zu spüren... mit Bildern aus dieser Zeit, mit Bildern vor meinem inneren Auge, die mir dieses Gefühl geben, diese Liebe, Geborgenheit, dieses Wohlgefühl...Ich bin zwar komplett leer, aber ich sollte mich nicht so fühlen...

Always trust your dreams,
They've chosen you, as much as you've chosen them.

Danke für alles und herzliche Grüße
kirschblüte
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon katgirl » 14. Mär 2012, 13:15

Hallo Kirschblüte.

:cry: Sch... Situation, Sch... Situation, Sch... Situation
Diese Sch... Situation fühlt sich so leer an. Wie fühlt sich diese Leere eigentlich richtig komplett an? Bin nun schon mal bei dieser Leere, also kann ich sie auch vollständig fühlen, eh alles Mi... . *hineinfühl*
:hä: Auf die Dauer wird das Leere-Fühlen auch langweilig, ist ja eh nix da.
Wie könnte ich mich denn auch fühlen, vielleicht ein wenig besser ???
8-) Zufrieden.
Wie fühlt sich Zufrieden-Fühlen wohl an?
Hab ich mich schon mal zufrieden gefühlt? Ja, muss ich ja; denn sonst wüsste ich nicht, dass man sich so fühlen kann und dass es sich erleichternd anfühlt.
Wie könnte sich das wohl anfühlen ??? *überleg* Der Vogel draußen sieht zufrieden aus. *hineinfühl* Wenn ich eine heiße Schoki trinke, fühle ich Zufriedenheit. *hineinfühl* Das leckere Schokoladeneis fühlt sich schon zufrieden an, wenn ich nur den Eisschrank öffne *hineinfühlen* oder noch besser *essen*
Gedanken: Genau so will ich mich fühlen. Ich will mich nach heißer Schoki und Schokieis fühlen. Ich will mich zufrieden fühlen. Ich will mich zufrieden fühlen. Ich will mich zufrieden fühlen. *hineinfühl*
:shock: Bobachten eines negativen Details; wieder mistig, doofes Detail, laß mich in Ruhe ... *fühl*
8-) Wie wollte ich mich fühlen? Funktionierte doch eben. Zufrieden!!! *hineinfühl*
Gedanken: Ich will mich zufrieden fühlen. Ich will mich zufrieden fühlen. *hineinfühl* Zufrieden fühlen. Zufrieden fühlen. Ich fühle mich Zufrieden.

Das wäre Mein Beispiel, allerdings passen Gefühle fühlen und Aufschreiben nicht wirklich zusammen.
lg
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Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon Presence » 14. Mär 2012, 13:41

Liebe Kirschblüte,

ich glaube, Du machst es Dir selbst viel schwerer als Du musst.
Wenn Du weißt, Deine Räume sind leer und gleichzeitig ans "befüllen " denkst ist wohl der Schritt den es zu überbrücken gilt viel zu groß. Wenn Du aus dem Gefühl heraus das fehlt mir, und damit fühl ich mich nicht wohl zu dem "Großen Will-ich Haben-Sorglospaket" schwenken willst kommst Du wohl durch den Blick zurück in die negativen Gefühle.
Wie Zawo geschrieben hat "...Es gilt die Schwingungen zu erhöhen. Nicht "darauf " -in dem Fall Deine konkreten Details von dem was Du willst -einzuschwingen...
Also erst mal NUR Deine Stimmung anzuheben, Dich jetzt im Moment besser zu fühlen mit irgendwas was JETZT guttut.
Wenn Du aber mitten im Dilemma bist, fühlt sich das schauen nach den Dingen die Dir die Quelle schon längst gewährt hat eben mulmig an, ungut .
Deine Gefühle langsam wieder zu verbessern soll in dem Moment eben nix anderes bringen, als Dich besser zu fühlen!!!

Und wenn Du Dich besser fühlst, dann finden die Lösungen zu Dir, oder eben die Dinge...
Also ist es wohl besser Dein Focus auf Dein Fühlen zu legen... einfach nur weil sich besser fühlen, besser anfühlt.
Nicht um die Leere zu befüllen, denn die ist bestens gefüllt durch all die Wunschgedanken, die Du immer gesendet hast und noch sendest.
Aber erstmal ist es wichtiger Dich generell besser und besser zu fühlen. :stimmt: Wird schon!
Noch vor einem Jahr hätte ich genauso schreiben können (hab ich wohl auch.. :kniefall: ), aber mit Geduld und Dranbleiben für MICH (nicht für andere die was erwartet haben ) bin ich wieder höher geklettert. Und Du kannst das auch.

Such nach Erleichterung, irgendwas, Moment für Moment und wenn es sich nur ein bisschen besser anfühlt, mach weiter-NUR FÜR DICH :lieb: Bau dann drauf auf und lobe Dich für jeden kleinen Lichtblick und lass die großen Baustellen bis Du Dich stabil genug fühlst erst mal sein.

Alles Liebe ,Presence
P.S . versuch nicht die Gefühle zu verbessern um zu erreichen was Du willst, sondern wirklich nur um Dich besser zu fühlen-egal was da draussen grad für ein Sturm tobt- der tobt eh schon. Aber wenn Du Dich aufpäppelst und besser fühlst bist Du bereit zum Ärmel aufkrempeln und Lösungen empfangen :hug:
Zuletzt geändert von Presence am 14. Mär 2012, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
Presence
 

Re: In den Fluss kommen...

Beitragvon katgirl » 14. Mär 2012, 13:51

Liebe Kirschblüte,
geh Joggen, im Tierheim Hunde ausführen und Katzen streicheln, durch die Stadt bummeln, Enten füttern, den Garten umgraben, in der Drogerie Parfumtester durchtesten, Kinder auf dem Spielplatz zusehen, im Park die Bäume kontrollieren ob schon Blättchen kommen, ...
Oder lerne die Zitate der letzten Tage auswendig, die so wundervoll passen.
Das alles würde sich für mich besser anfühlen, als das, was Du beschreibst.

Wende bitte Deinen Blick von dieser Leere ab. Du kannst wählen. Du kannst Deine Blickrichtung wählen.
liebe Grüße
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