Das Selbst verändern

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 8. Feb 2018, 11:39

Danke dir liebe Winterbraut für deine Zeilen :kuss:

"All is well" - Manchmal stecke ich so tief drin in negativen Szenarien, dass ich dieses "All is well" und es kann nichts passieren, gar nicht sehe/glaube/spüre. Da hadert es noch, aber wie sollte es auch anders sein gibt es nun genau jetzt eine Situation, die ich mir da selbst eingebrockt habe und die ich klarstellen muss. Habe tierisch Angst vor dem negativen Outcome, aber weiß, dass ich mich danach freie fühlen werde und genau das möchte ich :gvibes:

Aber ich muss gestehen, früher hätte ich mich selbst "fertig gemacht" zurzeit bin ich äußerlich sehr ruhig... auch wenn es innerlich nicht so ist, aber ich "raste" körperlich nicht mehr so aus...

Ich finde es wundervoll, dass du zu dem Job-Casting gehst :genau: Einfach mal ins kalte Wasser springen und sehen, was dabei rumkommt!

In Liebe
Winner :lieb:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 3. Mär 2018, 01:21

2018 bringt so viele Erkenntnisse...

Ich löse mich gerade - los davon, Anderen zu gefallen, Andere glücklich oder stolz zu machen. Es ist unglaublich, dass noch zu viele Menschen mit Eltern aufwachsen, die sie nicht frei lassen und nur so akzeptieren wollen, wenn sie so sind, wie sie laut ihnen eben sein sollen.

Mir selbst und meiner inneren Stimme zu folgen muss ich erlernen, ich muss mich wieder daran erinnern wie es ist zu sein wie ich bin. Wenn ich im Vortex bin fühle ich, was zu tun ist, aber ich tue es eben nicht. Jeden Tag heißt es üben, mich neu entdecken und nicht nur zu träumen, sondern auch immer wieder zu fühlen.

Ich freue mich auf den Tag, an dem ich mir vertraue, an dem es mir wirklich egal ist, was Andere denken, sogar die, die mir nahe stehen. :loveshower:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon lawofattraction » 3. Mär 2018, 08:26




Liebe Winner,

ich habe festgestellt, wie ausgesprochen wichtig es für mich ist, dass ich mich auch in meinen Gedanken so ausdrücke, dass es sich gut anfühlt. Zu gerne bin ich über etwas hinweg gefegt, nur um dann dieses latente Unwohlsein-Gefühl zu erfahren, von dem man nicht einmal weiss, woher es kommt. Das bewusste Beobachten der eigenen Sprache, auch in den Gedanken, hat mir dabei enorm geholfen.

Daher fiel mir auch folgendes auf, vielleicht kannst Du es nachvollziehen, wenn ich es umformuliere.

Winner hat geschrieben: Es ist unglaublich, dass noch zu viele Menschen mit Eltern aufwachsen, die sie nicht frei lassen und nur so akzeptieren wollen, wenn sie so sind, wie sie laut ihnen eben sein sollen.


"Es ist unglaublich, dass ich es jemandem erlaubt habe, auf mich Druck auszuüben, damit ich in meinem Sosein ihren Wünschen entsprechen soll." Das hilft sofort aus der passiven, der Opferrolle, die in der Aussage latent mitschwingt und streicht die Selbsterkenntnis heraus, dass niemand uns etwas "antun" kann, wenn wir es nicht zulassen.

Winner hat geschrieben:Ich freue mich auf den Tag, an dem ich mir vertraue, an dem es mir wirklich egal ist, was Andere denken, sogar die, die mir nahe stehen.


Das ist bei mir auch seit Jahren Programm. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich das in dieser krassen Form nicht praktizieren kann, dass es mir vollkommen egal ist, was andere denken. Die jahrzehntelangen Konditionierungen krallen sich fest wie eine Zecke, die nicht los lässt.

Mein Weg geht daher dahin, zu akzeptieren, dass andere eben anders denken. Dass sie über mich etwas denken, was nicht mit mir, sondern mit ihnen zu tun hat. Gerade bei nahe stehenden Personen ist diese Form des Egalsein mir nicht möglich, aber ich kann das Thema dahingehend relativieren, dass ich Akzeptanz für ihre Art zu denken übe und auf dem Weg dahin komme, dass mich das nicht verletzt. Es ermöglicht mir auch etwas mehr emotionale Nähe zu etablieren oder beizubehalten, die für mein Empfinden ein Denken "es ist mir egal" nicht zulässt.

Vor allem bringt es auf die Art und Weise nicht auf den verführerischen Weg, sich durch das "egal" über andere zu stellen und dadurch zu versuchen, das durch die Kommentare lädierte Selbstwertgefühl wieder aufzuwerten. Was so ohnehin nicht funktioniert, sondern vielmehr eine Bresche zwischen den beiden Parteien entstehen lässt.

Vielleicht helfen Dir meine Gedanken auf Deinem weiteren "Befreiungsweg". :gvibes:

Liebe Grüsse
Loa :hug:



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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Sanaei » 3. Mär 2018, 10:51

danke Winner und Loa für die Posts hier - sorry off topic - aber das zu lesen tut mir grad unheimlich gut... :danke: :gvibes: Sanaei
Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe Deiner Gedanken an... (Marc Aurel)
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 6. Mär 2018, 08:36

Liebe Loa,

deine Gedanken sind gold wert :bussi:

Als ich meine erste Aussage traf, hatte ich mir zuvor vorgestellt, ob ich jemals meinen eigenen Kindern, die ich noch nicht habe, so unfrei - wie es meine Eltern taten - erziehen würde. Da war mir das Verhalten meiner Eltern NOCH unbegreiflicher, weil sie sehen wie schlecht es mir geht, aber es ihnen einfach total egal zu sein scheint.

Ich war nie ein Rebell, habe auch nie gesehen, dass ich unfrei war: "I was so free, I chose bondage." Bis eben vor einigen Jahren. Und, dass ich das all die Jahre, wie du schreibst, zugelassen habe stimmt und es ist nicht leicht zu realisieren, dass ich mir das alles ausgesucht habe und kreiert habe. Es schmerzt, denn dieses Andere zufrieden zu stellen überträgt sich auf so viele andere Dinge in meinem Leben und manchmal weiß ich nicht, ob ich stark genug bin all das zu verarbeiten bzw. umzuwandeln.

lawofattraction hat geschrieben:Vor allem bringt es auf die Art und Weise nicht auf den verführerischen Weg, sich durch das "egal" über andere zu stellen und dadurch zu versuchen, das durch die Kommentare lädierte Selbstwertgefühl wieder aufzuwerten. Was so ohnehin nicht funktioniert, sondern vielmehr eine Bresche zwischen den beiden Parteien entstehen lässt.

Das ist eine sehr starke Erkenntnis :!: Vielen Dank, liebe Loa für deine Worte, ich werde meine Gedanken mal etwas besser beobachten...

Liebe Grüße
Winner :lieb:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon lawofattraction » 6. Mär 2018, 12:12

Winner hat geschrieben:Da war mir das Verhalten meiner Eltern NOCH unbegreiflicher, weil sie sehen wie schlecht es mir geht, aber es ihnen einfach total egal zu sein scheint.


Liebe Winner,

ich habe ja auch Jahre des inneren und äusseren Kampfes gegen meine Mutter geführt. Ich denke nicht, dass es unseren Eltern egal ist oder war, sondern sie wollen ja im Prinzip immer, dass es uns gut geht - "ich will doch nur Dein Bestes, Kind". Sie denken aber nicht weiter, dass es nicht das Beste für uns ist, sondern das Beste für sie selbst. Sie können es nicht erkennen, sind aber überzeugt, dass das, was sie für uns für richtig halten, auch richtig für uns ist.

Denn jeder Mensch strebt bei allem, was er tut, immer nur nach persönlichem Wohlgefühl. Selbst das Gute, was für andere gewünscht wird, ist wiederum zielgerichtet auf das eigene Wohlgefühl dadurch, dass man die anderen zufrieden und glücklich sieht.

Mich hat eine solche Betrachtungsweise weiter erleichtert, so wie auch die Erkenntnis, dass jeder Mensch, egal, was er tut und egal, wie schrecklich oder menschenverachtend das ist, in dem Moment für sich und den Weg der Erleichterung keine andere Alternative erkennt. Da sind selbst Greuel das "Beste", was ein solcher Mensch zu tun in der Lage ist.

Das zu akzeptieren fällt unwahrscheinlich schwer, aber die Akzeptanz ist auch für uns wieder eine Hilfe, da wir uns aussen vor halten können, ohne in die Verurteilung zu gehen. Wir können in niemanden hineinschauen - und ich persönlich bin froh, dass das auch umgekehrt der Fall ist und niemand weiss, was ich denke und fühle. :kgrhl:

Das Wichtigste für mich sind bei solchen Erkenntniswegen, wie Du ihn gehst, liebe Winner, Nachsicht mit uns selbst und das Verständnis, dass manche Dinge etwas länger dauern und wir auch immer mal wieder stolpern. Wir können aber wieder aufstehen, den Staub aus den Kleidern klopfen und weiter gehen. Denn es gibt kein Ziel zu erreichen, bzw. kein anderes als das, uns immer besser zu fühlen und ein freudvolles Leben zu führen.

Liebe Grüsse
Loa :hug:



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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 15. Mär 2018, 20:04

Liebe Loa,

danke! Ich wollte dir schon eher antworten, aber war unterwegs und in dem Wlan wurde mir der Zutritt auf das Forum gesperrt... :102:

Das was du sagst macht Sinn und ich bin dir auf ewig dankbar, dass du mich so "verbesserst" bzw. mir einiges dadurch klarer machst.

Die vergangenen Tage wird mir einfach viel mehr bewusst was ich will und wie ich es wagen bzw. zulassen kann und da stehen mir meine Eltern, meine Erziehung und meine daraus resultierendes Glaubenssätze einfach - noch - mega im Weg. Aber ich übe den Fokus auf wundervolle Dinge, die ich bereits erleben darf und erschaffen habe :lieb:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Golda » 18. Mär 2018, 18:57

Liebe Loa!
Seit Jahren lese und schätze ich deine klaren und klugen Stellungnahmen. Diesmal hast du dich aber selbst übertroffen!!! Du bringst genau das, worum es geht so weise und liebevoll am Punkt, dass ich einen extra Blumenstrauss hinterhersenden MUSS! :danke:
Die Abrahams sind schon sehr lange Rettung in seelischen Nöten, aber du bist noch das Sahnehäubchen drauf! :kniefall:
Danke!
Margalit
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon lawofattraction » 19. Mär 2018, 09:37




:danke: Danke für Dein wunderbares Kompliment, liebe Margalit. :hug:

Golda hat geschrieben:Die Abrahams sind schon sehr lange Rettung in seelischen Nöten, aber du bist noch das Sahnehäubchen drauf!


Gegenüber Abraham habe ich ja den Vorteil, dass ich direkte Teilnehmerin bin an unserem "Menschenspiel", also die Dinge nicht nur aus der nicht-physischen Sicht sehe und erkläre, sondern auch aus meinem reichen menschlichen Erfahrungsschatz der Irrungen, Wirrungen, Enttäuschungen und Lernprozesse schöpfen kann. :lol:

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 26. Mär 2018, 21:15

Ich erkenne, dass die letzten Monate bzw. 2 Jahre meines Lebens etwas holprig waren, da ich mir 1. meine Träume nicht zugestanden habe und 2. mein Fokus zu sehr auf der Realität lag und ich keinen Weg "raus" gesehen habe und auch nicht daran glauben konnte.

Zurzeit arbeite ich noch daran, meinen Zielen, Träumen und Wünschen die Möglichkeit zu geben sich zu erfüllen. Ich übe mich darin, die Gegenwart so gut es geht zu genießen und nicht als zu schwer oder zu weit von meinem Ziel anzusehen. Dadurch sehe ich jeden tag Dinge, die auch etwas mit meinen Zielen zu tun haben und die ich auf die Erfüllung dieser übertragen kann.

Nun liegt es an mir, konstant daran zu arbeiten und mir täglich die Zeit zu nehmen zu fühlen, was ich wünsche zu fühlen. Ich versuche auch gar nicht der Gegenwart zu entkommen, sie ist zurzeit sogar sehr hilfreich.. mein Fokus liegt mehr darauf zu träumen, um mich gut zu fühlen. Ich fühle mich nicht jeden Tag dazu inspiriert, aber wenn, dann richtig und es fühlt sich richtig an :gvibes:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 20. Apr 2018, 00:07

Und schon geht es wieder rund :rleye:

Ich begreife, dass ich meine Probleme nicht mit der gleichen Schwingung lösen kann, wie sie entstanden sind.

Ich versuche nun schon seit 10 Jahren (so lange kenne ich das Gesetz der Anziehung ca.) mein Leben eigenverantwortlich auf die Reihe zu bekommen und irgendwie scheitere ich... Ich fühle mich echt schlecht. Vor allem wenn ich a) daran denke, wie viel Zeit vergangen ist b) ich andere sehe, die mich "überholt" haben und c) ich Angst habe meiner Euphorie zu folgen, weil ich so Angst davor habe, das gewünschte Ergebnis nicht anzuziehen und somit zu scheitern. Ich habe so große Angst alles wieder umsonst gemacht zu haben. Ich habe Angst, dass ich etwas in mir sehe, was gar nicht stimmt... ich sehe mich toller und großartiger, als ich bin bzw. es sich im Außen manifestiert.

Manchmal bin ich fest davon überzeugt, dass die besten Jahre meines Lebens hinter mir sind, weil ich es nicht schaffe mich zu ändern - ich schaffe es alleine wirklich nicht. Meine innere Überzeugungen zu ändern fällt mir tatsächlich wirklich schwer.

Ich denke ich werde mir Hilfe holen, aber erst warten bis es mir besser geht und dann - jetzt würde ich wahrscheinlich nur noch "schwingungähnliches" anziehen. Natürlich fühle ich mich auch nicht gut dabei zu realisieren, dass ich mir Hilfe holen muss, da ich ja eigentlich selbst Schöpfer bin, aber ich ziehe die gewünschten Ergebnisse nicht an und schaffe es nicht positiv, glücklich etc. ohne diese zu sein, wie ich einmal war. Dennoch habe ich Hoffnung, dass ich irgendwann anders sein werde...

(Das musste jetzt einfach einmal raus und ich weiß, dass so oder so bessere Zeiten kommen :gvibes: )
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon katgirl » 22. Apr 2018, 20:26

Hallo Winner,
Winner hat geschrieben: b) ich andere sehe, die mich "überholt" haben und


Denkanstoß: Niemand kann Dich überholen, weil niemand Deinen Weg geht. Dein Weg ist Dein einzigartiger Weg.

LG
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Mik » 23. Apr 2018, 17:57

Liebe Winner ,

einige spirituelle Lehrer betonen unsere Fähigkeit unsere Realität zu erschaffen und zeigen Wege auf dahin zu kommen, wie Abraham. Andere betonen dabei insbesondere die Anerkennung des Moments, so wie er eben gerade ist, wie Eckhart Tolle es tut. Abraham sagen das auch, ihre Ausführungen beziehen sich aberschwerpunktmässig auf das Gestaltende,Werdende.
Was ich bei dir herauslese, ist, dass dir etwas mehr Tolle hilfreich wäre. Oder den gleichen Aspekt wie Abraham ihn formulieren. Vor dem entwickeln kommt die Annahme dessen was ist. Samt Aktzeptanz und Selbstliebe. Vorher gibt es keine Veränderung! !! Diese Erfahrung habe ich schon ganz oft gemacht.
Nehme deine Situation mit allen deinen Gefühlen an. Liebe sogar das du im Widerstand und in Verzweiflung bist. Mache keine Geschichte daraus das du ein Opfer bist oder blöd bist o ähnliches. Aber nehme an, dass du da bist wo du bist und liebe dich dafür. Wenn du nur schnell weg willst von dem Punkt an dem du bist, ist das keine Annahme!
Dich selbst verändern wollen, weil du dich selbst so nicht magst ist keine Selbstliebe. Das ist meiner Meinung die Sackgasse, in der du dich befinden könntest. Und Empathie mit dir selbst, kann alle Türen öffnen.

LG Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winterbraut » 24. Apr 2018, 07:39

Guten Morgen Ihr Lieben,

Winner - es ist als würde ich hier schreiben .... :nachdenk:

Ich stecke wohl in ähnlichen Gefühlen und Situationen.
Habe in den letzten Monaten in einem Gefühl von "ich bin nicht kompetent" einiges begonnen und versemmelt. EINIGES. Jetzt muss ich heute wieder aus einem Vertrag heraus, den ich nicht erfüllen kann, da ich mich - unabrahamisch gesagt - doof anstelle und Fehler mache.

So viel zur äusseren Realität. Ich verstehe aber auch, das erstens durch das durchgängige Gefühl ich immer wieder so etwas anziehe / mich dazu mache .. und zweitens: Was wäre, wenn mein Unterbewusstsein mir einfach Hinweise gibt, dass diese Arbeiten einfach noch nicht meinem tiefsten innersten Wunsch entsprechen?
Wenn es noch nicht DAS ist, was ich wirklich will - auch wenn es erstmal oberflächlich so aussieht?' Wenn ich diese Erfahrung für nächste Schritte brauche. Aha, dann brauche ich mir die zeit jetzt auch nicht mit miesen Gedanken vergällen sondern schnuppere einfach in den Augenblick hinein.

Ich habe auch ganz deutlich das Wissen wie Mik schon sagte, dass ein dagegen anstemmen und weghaben wollen es verschlimmert. Auch wenn ich das noch nicht durchgängig fühlen kann.
Meine Praxis ist es gerade, mich wirklich gerade hinzustellen und zu sagen: Ja, ich darf diese Fehler machen. Ja, ich habe einiges vergeigt, ja ich weiss immer noch nicht bewusst worauf ich Lust habe und was ich gut kann und das ist absolut in Ordnung. Das darf so sein, ich darf so sein wie ich gerade bin. Und auch wenn andere um mich herum ausflippen, ändert das überhaupt nichts an meinem Sein. Die Scham und was alles damit einhergeht, das nehme ich mit und fühle es einfach.

Im Grunde kann ja nichts passieren :grllll:

Liebe Winner, halte durch :genau:
Herzlich
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 13. Mai 2018, 13:42

DANKE euch Lieben! Eure Antworten sind wirklich gold wert und ich danke euch, dass ihr mir mit euren Zeilen Wichtiges aufgezeigt habt. Ja, ich bin sehr ehrgeizig und vielleicht zu hart zu mir manchmal. Ich stehe mir manchmal selbst im Weg, aber so ist es nunmal im Moment. Ich bin sehr, sehr froh, dass ich wenigstens erkenne, wo ich stehe.

Doch das Leben ist für mich leider gerade immer noch "sinnlos". Ich existiere, aber habe nicht mehr diese Lebensfreude. Ich wollte immer mehr als das einfache Leben und je mehr ich in die Richtung des "mehr" gehen möchte, desto deutlichere Blockaden zeigen sich auf. Und genau das zeigt mir, dass ich mir Hilfe holen muss. Ich kann mein Leben so wie es jetzt ist einfach nicht annehmen oder akzeptieren, das kann ich mir nie und nimmer einreden... Egal wie viele Bücher ich lese, Workshops und Zitate ich mir ausdrucke und durchlese.

Hier und da tun sich mal wunderbare Dinge auf, aber eben nicht langfristig. Ich bin nicht konstant dabei und falle schnell in negative Muster. Es ist hart so ganz alleine und ohne "Klick" was zu verändern. Aber noch habe ich nicht ganz aufgegeben...

Wer weiß vielleicht komme ich irgendwann in dieses Forum und kann euch auch mit gutem Rat zur Seite stehen. Ihr seid so weise und helft mir so gut! Ich danke euch sehr dafür und hoffe, dass diese Energie, die ich hier von euch bekomme mich auf meinem weiteren Weg begleitet. :bussi: :lieb:
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Klarissa7 » 14. Mai 2018, 08:49

Liebe Winner, es ist zwar schon wieder ein Beitrag von aussen, aber ich schlage es dir vor, weil es mir geholfen hat und ich habe auch schon so viel probiert. Jetzt bin ich alt und trotzdem fühle ich mich besser mit video-ratschlägen vonVeronica Krestow. Unter diesem Namen findest di die videos auf youtube. Guck doch einfach mal... Liebe Grüsse Klarissa
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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Winner » 15. Mai 2018, 10:57

Danke liebe Klarissa. :ros:
Zurzeit denke ich ist es jedoch besser, wenn ich in Therapie, also in ein Gespräch mit jemanden gehe... und nicht nur einseitig zuhöre und für mich Rückschlüsse ziehe. :nachdenk:

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Re: Das Selbst verändern

Beitragvon Klarissa7 » 15. Mai 2018, 12:23

Hi Winner, dann wünsch ich dir einen ganz fähigen Therapeuten! Und danke, dass du mir geantwortet hast-hat mich gefreut!🌺🙂🍀Liebe Grüsse Klarissa
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