Das Jetzt und das Wünschen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Malea » 29. Mär 2011, 10:26

Hallo zusammen,

mich beschäftigt gerade sehr die Frage, wie man das Loslassen, das im Jetzt sein, das Akzeptieren des Momentes, die Zufriedenheit mit allem was ist und das Wünschen unter einen Hut kriegt.

Ich lese zur Zeit sehr viel und muss ja gestehen, dass ich Abraham nicht ganz treu war, doch empfinde ich diesen Widerspruch auch bei Abraham. Abraham sagen doch auch so etwas, dass man sich im Jetzt wohl fühlen muss, dass die Zukunft sich dann automatisch positiv gestaltet, gleichzeitig regen sie jedoch auch an, sich mit den eigenen Zukunftswünschen auseinander zu setzen. Diese anderen Bücher, „Jetzt“ von Eckart Tolle und „The Power“ von Rhonda Byrne haben mir diesen Konflikt, den ich diesbezüglich habe, nur deutlicher gemacht.

Ich hatte bei Tolles Buch den Eindruck, dass es eigentlich Abraham in anderen Worten ist, oder sehe ich das völlig falsch? Jedenfalls hilft es mir im Moment sehr, mich immer wieder auf den Moment zu konzentrieren, mir die Frage zu stellen: „Was fehlt im Moment?“. Nicht in Vergangenheit und Zukunft zu schwelgen, dankbar für das zu sein, was ist.

In „The Power“ wurde dagegen empfohlen, z.B. den Tisch immer für 2 Personen zu decken, wenn man sich einen Partner wünscht.

Ich kriege das nicht so richtig zusammen, wenn ich wirklich im Jetzt bin und zufrieden damit, bräuchte ich mir doch gar nichts mehr wünschen…Denn dann wäre ich ja wieder in der Zukunft, anstatt das sehen zu können, was der Moment Schönes bietet…
Und würde man nicht immer nur verstärkt Mangel empfinden, wenn man den Tisch für 2 deckt?

Wie kann man es schaffen, im Jetzt zu sein und sich trotzdem Dinge zu wünschen, ohne denen verbissen hinterher zu jagen?
Oder passen diese Philosophien einfach doch gar nicht zusammen?
Malea
 
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Flower1973 » 29. Mär 2011, 14:59

Hallo Malea!

Ich habe jetzt leider nur sehr kurz Zeit, aber schnell beantwortet sehe ich es so:

Stell dir das Gewünschte vor, so als wäre es schon da im Jetzt. Das mit so einer Emotion, die das Universum glauben lässt es ist schon bei dir. Und so bringt es dir mehr davon. In dem Fall von dem Gewünschten. Strahlst du aber eine Unzufriedenheit aus, weil das Gewünschte in deiner Realität nicht da ist, dann strahlt du ja keine Zufriedenheit mit dem aus, was du hast :lieb: Du stellst es dir also vor, so gut, dass du mit dem was du hast ja zufrieden bist.

Ich hoffe, das kam verständlich rüber ;-).

LG Petra
Flower1973
 

Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon loveandstardust » 29. Mär 2011, 15:45

hallo malea

ich weiss nicht mehr wo ich s bei abe gelesen oder gehört habe ...

sie vergleichen wünschen und manifestationen mit einer schwangerschaft ... ein wunderbares beispiel um dein dilemma vielleicht zu lösen

schritt 1 : wünschen ... konzeption

schritt 2 : im vortex sammeln sich alle kooperativen komponenten ... schwangerschaft

schritt 3 : zulassen .... geburt


es ist also möglich sich im JETZT ... z.b. 3.monat der schwangerschaft seines lebens zu erfreuen obwohl das baby noch nicht geboren ist .. OHNE mangel zu erleben ... denn es WIRD geboren werden ... das ist gesetz !

du kannst natürlich schon babywäsche kaufen und das kinderzimmer vorbereiten ... in vorfreude ... alles was freude bereitet ist förderlich ... dir und dem kind ...

aus erfahrung weiss ich dass je freudvoller sich die schwangerschaft gestaltet umso leichter und scheinbar schneller vergehen die neun monate ... umso leichter ist die geburt und umso glücklicher ist auch das baby ...

der einzige haken an dem gleichnis ist dass wir "wissen" dass nach 9 monaten die schwnagerschaft zu ende ist ...

beim wünschen hilft da nur das vertrauen dass noch jedes baby geboren wurde ... also auch jeder wunsch sich manifestiert wenn die zeitqualität stimmt !


die körperliche ausdehnung einer frau in der schwangerschaft ist noch zusätzlich eine wundervolle metapher für den prozess der ausdehnung der in dir stattfindet wenn du dir erlaubst dir mehr und mehr und mehr zu wünschen ... ob ich diese lebliche fülle freudvoll geschehen lasse oder ängstlich als meine figur zerstörendes unglück betrachte und erlebe liegt an mir ... das ist die verantwortung die mir niemand abnehmen kann ... ich wähle den fokus meiner aufmerksamkeit !


ich wünsch dir noch viele leichte vergnügliche schwangerschaften im kreise deiner glücklichen wunschkinderschar !!

alles liebe

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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon loveandstardust » 29. Mär 2011, 15:53

... und "zufällig" bin ich bei workshop 72 gelandet ... kann sein er passt auch für dich JETZT ...??!!??
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Liebeszauber » 29. Mär 2011, 19:49

ich wünsch dir noch viele leichte vergnügliche schwangerschaften im kreise deiner glücklichen wunschkinderschar !!

alles liebe

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ich habe mich eben so schön amüsiert, liebe las, ob deiner hübschen Worte, sie sind so bildlich gesprochen,
und da ich während der Schwangerschaft mit meinem Projekt :lol: das Thema ( passend zu ihm) gerade ziemlich oft herein bekomme (tolles Treibholz :loveshower: ) , freut`s mich ganz besonders.
Vielen Dank!
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Malea » 30. Mär 2011, 08:50

Oh, der Vergleich mit der Schwangerschaft ist ja wirklich eine super Hilfe, den kannte ich noch gar nicht, ich danke dir :loveshower:
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Kia » 30. Mär 2011, 13:36

loveandstardust hat geschrieben:ich wünsch dir noch viele leichte vergnügliche schwangerschaften im kreise deiner glücklichen wunschkinderschar !!

alles liebe

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Danke, ist so schön geschrieben :ros:

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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon wodny muz » 31. Mär 2011, 01:16

Hallo Malea,
ich hab´s so verstanden, dass wir zwar im Jetzt leben und dort auch zufrieden sein sollen, aber auch immer wieder Kontrast erleben, weshalb wir hier sind, denn ersteres könnten wir auch im Nicht-physischen Zustand haben. Durch den Kontrast schicken wir die Wunschraketen ab, wodurch die Ausdehnung des Universums stattfindet, und wir dann sofort wieder in den Vortex (Zustand der WUnschlosigkeit) wechseln, so dass sich unser Wunsch kurzfristig erfüllt, weshalb wir weiterhin zufrieden im Jetzt leben.

Das Wünschen ist "nur" notwendig, damit sich das Universum ausdehnt. Da unser natürlicher Zustand des Gleichgewichts der des Wohlfühlens ist (und wir das im Innern wissen), wünschen wir automatisch, bekommen es aber nur, wenn wir ohne Widerstand sind, also zufrieden mit dem, was ist. Dies kann uns ja leicht fallen, weil wir wissen, dass wir sofort wieder das bekommen/haben, was uns die Zufriedenheit/guten Gefühle bringt. Da wir wissen, dass wa da ist, können wir also auch schon mit der Essenz (Schwingung) zufrieden sein.

Das was wir sehen und das was wr wünschen ist ja beides gleich real (oder irreal). D.h., das, was wir wollen existiert genaus so wie das, was wir gerade sehen und erleben. Und dadurch müssen wir nur das Fühlen, was wir wollen und haben es damit schon erhalten.

Liebe Grüße,
wodny
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon loveandstardust » 31. Mär 2011, 17:39

danke :danke: liebe kia für das süsse babyfoto

und ...

liebe malea und liebeszauber

wie gut es sich doch in mir anfühlt wenn s hilfreich war was mir dazu eingefallen ist ... also auch euch beiden :danke:

wie hat kia doch ... ich glaube heute .. irgendwo geschrieben :

" Co-Creation ist einfach eine so fantastische Ausdehnung, es ist nicht zu übertreffen, ... " :genau: :genau: :genau:

dem kann ich nur zustimmen liebe kia :stimmt:

alles liebe euch allen

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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon zimtstern » 2. Apr 2011, 03:05

Malea hat geschrieben:Ich kriege das nicht so richtig zusammen, wenn ich wirklich im Jetzt bin und zufrieden damit, bräuchte ich mir doch gar nichts mehr wünschen…Denn dann wäre ich ja wieder in der Zukunft, anstatt das sehen zu können, was der Moment Schönes bietet…
Und würde man nicht immer nur verstärkt Mangel empfinden, wenn man den Tisch für 2 deckt?

Wie kann man es schaffen, im Jetzt zu sein und sich trotzdem Dinge zu wünschen, ohne denen verbissen hinterher zu jagen?
Oder passen diese Philosophien einfach doch gar nicht zusammen?


Hallo Malea,

die Frage hat mich auch lange beschäftigt...
Ich bin auch über "The Secret" zu dem LOA/Abraham gekommen, weil TS bei mir einfach nicht funktioniert hat,
jetzt weiß ich warum - weil der entscheidente Teil (man könnte sagen der (eckart)"Tolle-"Teil ("The Power of Now") fehlte.
Beides (The Secret/Tolle) widerspricht sich nicht, es ergänzt sich eher. Allerdings wäre ich in nachhinein lieber direkt auf Abraham gestoßen, hier wird nämlich alles abgedeckt und das ist wesentlich weniger verwirrend.

Bei "The Secret" habe ich mich ständig gefragt woher die Kraft zur Wunscherfüllung/Realitätsgestaltung (es geht ja mehr als nur die großen Wünsche) eigentlich herkommen soll.. ich erinnere mich an den TS-Film und diesem Geist der sagt "Your wish is my command".
Kein Wunder dass es bei vielen Menschen mit TS nicht klappt, es sei denn man schafft es an diesen Flaschengeist zu glauben :clown:

Nach Abraham (eine Art Kollektive Intelligenz, keine einzelne Person), sind wir Teil der Quelle, und diese Quelle ist "alles was ist". Man spricht auch von Quellenergie.
Da wir nun Teil dieser Quelle sind, haben wir Teil an der Schöpferkraft, es kann nie einen Mangel für uns (und andere) geben, zB. kein Mangel an Liebe.
Geliebt werden zu wollen bedeutet also nichts von der eigenen Liebesquelle zu wissen, sondern diese über andere (die meist ebenfalls nichts davon wissen) bekommen zu wollen.

Wäre uns immer bewußt wer wir tatsächlich sind, würden wir nur allerhöchste Wertschätzung für uns empfinden...

Die Möglichkeit die Realität bewußt zu gestalten, haben wir nur im Jetzt, im Jetzt liegt unser Kraftpunkt.
Wenn wir uns also etwas wünschen, und unser Wohlergehen von der Erfüllung dieses Wunsches abhänging machen, sind wir automatisch nicht mehr im Jetzt.
Deshalb ist es wichtig sich bewußt zu machen wer wir tatsächlich sind und in den Zustand der eigenen Wertschätzung zu kommen, denn dann löst sich der Widerstand gegen das "Jetzt". (Gegen das was ist).

Das heißt nun nicht dass wir uns einfach mit allem was ist zufrieden geben sollen, denn um einfach nur wunschlos zufrieden zu sein, bräuchten wir nicht in dieser physischen Realität zu sein.
Ich glaube wir sind hier um aus dem Vollen zu schöpfen (es gibt ja keinen Grund dies nicht zu tun, da es keinen Mangel gibt), Vorlieben zu entwickeln (Contraste zu erleben), und unsere Realität danach zu gestalten.
Aber das ganze funktioniert nur, wenn wir uns dabei immer bewußt sind, dass unsere eigene Wertschätzung, ja unser "Sein" nicht davon abhängt.

Abraham empfehlen deshalb auch nicht zu sagen "ich möchte unbedingt...", sondern eher "..ach wäre es nicht schön, wenn...". Eine Art Träumerei die das Leben berreichert, von der man aber nicht abhängig ist.
Denn warum sollten wir von irgendwas abhängig sein...


Im Moment hapert es bei mir selbst noch an allen Ecken,

lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Das Jetzt und das Wünschen

Beitragvon Malea » 2. Apr 2011, 16:42

Hallo Zimtstern,

vielen Dank für deinen Beitrag, es hilft mir sehr, nochmal das zu reflektieren, wozu ich in den Letzten Tagen sowieso schon gekommen war.

Ich hatte die ganze Zeit ja auch nicht wirklich das Gefühl, dass es sich widerspricht, irgendwie sind diese Bücher doch alle eins, nur liegt mal der Schwerpunkt mehr hier und mal eher dort und die Begriffe sind etwas anders.
Mir sagen die Abraham Bücher natürlich auch am meisten zu, ich lese deshalb gelegentlich mal was anderes, weil es ja manchmal eine ganz bestimmte Formulierung sein kann, bei der es plötzlich klick macht, die einem besonders zusagt, obwohl man das Gleiche eigentlich schon tausend mal gelesen hatte.
So habe ich mich durch Tolle nun erstmals verstärkt mit dem Jetzt beschäftigt. Dass man nicht ständig selig lächeld im Jetzt leben kann, ist irgendwie auch klar, zumindest funktioniert das bei mir nicht :lol: Und ich denke auch, das ist nicht der Sinn des Lebens,so sind wir nicht gemacht. Hin und weder ist es aber doch hilfreich, sich vom Zukunftsdenken ganz bewusst frei zu machen, zumindest bei mir besteht nicht die Gefahr, dass ich keine Wünsche mehr hätte :lol:
"The Secret" sehe ich genauso wie du, empfinde es als etwas platt und an der Oberfläche bleibend, da überhaupt nicht auf gewisse Schwierigkeiten eingegangen wird. Empfinde es jedoch manchmal gerade deshalb als erbauend, es liest sich so flockig leicht und nur positiv :gvibes:

Nun bleibe ich aber doch lieber wieder bei den Abraham Texten, auch dort gibt es immer wieder Neues zu entdecken :gvibes:

Liebe Grüße
Malea
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