Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon SughraShams » 21. Feb 2017, 10:32

Hallo an alle,

ich habe mich schon die letzten Jahre immer wieder mehr oder weniger mit dem Resonanzgesetz auseinandergesetzt, Bücher wie "The Secret", "Bestellungen im Universum", alle Bücher von Esther Hicks und noch einige mehr durchgelesen; von daher bin ich - zumindest was das Theoretische betrifft - denke ich sehr gut informiert.

Nachdem die letzten 2 Jahre bei mir ein paar schlimme Sachen passiert sind und ich mich mehr in Tiefs als in Höhen befand, habe ich mich seit einigen Wochen wieder verstärkt mit dem Resonanzgesetz befasst und momentan arbeite ich mit "The Magic": Dankbar sein für alles und den täglichen kleinen Übungen und habe mir auch wieder "Ein neuer Anfang" und "LoA - Liebe" zu Gemüte geführt, um mir wieder alles (Altbekannte) ins Gedächtnis zurückzurufen und damit kontinuierlich "zu arbeiten".

Als ich mir früher Dinge und Umstände gewünscht und visualisiert habe, gingen eigentlich so gut wie alle in Erfüllung, manche schnell - andere eher langsam, aber man kann sagen ich hatte fast immer Erfolg damit. Leider sieht das jetzt total anders aus, ja sogar das Gegenteil davon tritt immer wieder ein.

Beispiele: Ich wünschte mir, einer bestimmten Person öfter über den Weg zu laufen. Normalerweise sehe ich diese Person auch relativ regelmässig aber eben nicht so oft. Eingetreten ist, dass ich sie schon seit Wochen nun gar nicht mehr zu Gesicht bekommen habe.
Ein weiteres Beispiel: Ich habe mir Gesundheit gewünscht, da ich dieses Jahr vieles zu tun habe und was ist passiert? Erst eine Lungenentzündung und gleich danach Magen-Darm-Probleme und häufig Kopfschmerzen.

Nun frage ich mich natürlich: was läuft hier schief? Warum läuft es schief? Und ich komme auf keinen Nenner und keine Antwort. Ich bestellte eigentlich nicht im Mangel und ich hatte viel gute Laune und Entschlossenheit und auch das Vertrauen, dass alles so kommt, wie ich es mir vorstelle. Ich getrau mich nun schon gar nicht mehr, irgendetwas zu wünschen bzw. zu manifestieren, ich möchte nicht schon wieder das Gegenteil dessen geliefert bekommen.

Hat irgendjemand von Euch mir irgendwelche Denkanstösse? Vielleicht habe ich etwas übersehen? Ich bin auf jeden Fall mit meinem Latein am Ende und bin schon am Überlegen, die ganze Sache einfach zu lassen und alles auf mich zukommen zu lassen. Aber das fände ich mehr als Schade, da ich an das Resonanzgesetz glaube und ich weiß ja auch, dass es funktioniert, es hat in meiner Vergangenheit schon so oft funktioniert. Deswegen kapier ich es auch nicht, was nun nicht mehr passt.

Ich wäre Euch ehrlich sehr dankbar - für jeden Denkanstoß zu diesem Thema.

LG Sughra
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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon lawofattraction » 21. Feb 2017, 12:06




Hallo Sughra,

und herzlich willkommen bei uns. :ros:

SughraShams hat geschrieben:Nun frage ich mich natürlich: was läuft hier schief?


Das LoA zeigt sich, je mehr wir uns damit beschäftigen, in allen seinen subtilen Facetten, die eigentlich kaum bemerkt werden, so dass wir denken "ich habe doch positiv fokussiert", auch wenn da ein nicht gerade förderlicher Nebengedanke war. Hier zum Beispiel:

SughraShams hat geschrieben:Ich habe mir Gesundheit gewünscht, da ich dieses Jahr vieles zu tun habe und was ist passiert?


Hier ist der Wunsch nach Gesundheit verknüpft mit dem Gedanken, dass Du ja nicht krank werden darfst, da Du so viel zu tun hast. Es ist kein "unbelasteter" Wunsch nach strahlender Gesundheit, sondern die Idee "ich habe nun so viel zu tun, hoffentlich werde ich nicht krank". Die Angst vor Krankheit spielt da mit hinein.

SughraShams hat geschrieben:Beispiele: Ich wünschte mir, einer bestimmten Person öfter über den Weg zu laufen. Normalerweise sehe ich diese Person auch relativ regelmässig aber eben nicht so oft. Eingetreten ist, dass ich sie schon seit Wochen nun gar nicht mehr zu Gesicht bekommen habe.


Hast Du vielleicht mit der Zeit nicht doch einmal gedacht "nun habe ich die Person so lange nicht mehr gesehen?" Wir haben eine Tendenz, uns das anzuschauen, was gerade geschieht, bemerken dann gerne, dass ein Wunsch noch nicht erfüllt ist und richten unsere Aufmerksamkeit darauf.

SughraShams hat geschrieben:Nachdem die letzten 2 Jahre bei mir ein paar schlimme Sachen passiert sind und ich mich mehr in Tiefs als in Höhen befand, habe ich mich seit einigen Wochen wieder verstärkt mit dem Resonanzgesetz befasst und momentan arbeite ich mit "The Magic"


Auch hier kann die Fussangel der Gedanke sein, dass Schlimmes passiert ist und Du nun mit dem Studium des LoA verhindern möchtest, dass so etwas nochmal passiert. Wieder wäre dann der Fokus auf dem, was Du vermeiden willst, was nach dem Gesetz genau das wiederum anzieht.

Ich kann Dir nur empfehlen, immer wieder zu lesen, hier im Forum die Diskussion und auch unsere Workshopübersetzungen; ebenfalls die Bücher von Abraham-Hicks, um die Sicherheit zu bekommen, dass das, was Du machst, nicht genau das Gegenteil dessen ist, was Du wünschst.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon SughraShams » 22. Feb 2017, 10:45

Hallo Loa und recht herzlichen Dank für Deinen Beitrag! :danke:

Die Sache mit den Nebengedanken habe ich so noch gar nicht betrachtet, bzw. war es mir bis dato gar nicht bewusst, dass dies eher hinderlich für den Wunsch/die Manifestation ist. Demnach ist es also besser, wenn man präzise "wünscht", einfach ohne ein warum, weshalb und wieso man dieses oder jenes gerne hätte?

lawofattraction hat geschrieben:Hast Du vielleicht mit der Zeit nicht doch einmal gedacht "nun habe ich die Person so lange nicht mehr gesehen?"

Ja, Du hast absolut recht, und nicht nur einmal habe ich so gedacht. Ich denke, man hat da eine gewisse Erwartungshaltung, dass eben dieser Wunsch in Erscheinung tritt. Und je länger die Zeit verstreicht und es nicht eintritt oder wie bei mir, es im Gegenteil mündet, desto frustrierter wird man - zumindest ist das bei mir so. Ich mache mir dann eben irgendwann Gedanken: warum kommt denn nicht endlich mal wenigstens ein Zeichen? Hab ich was falsch gemacht? Hab ich zu verkrampft versucht gute Laune zu haben?

Worüber ich mich auch immer über mich selbst ärgere - und ich kann es einfach nicht abstellen oder ändern: Sobald ich aus dem Haus gehe, ist da dieser Gedanke, vielleicht sehe ich die Person ja heute im Einkaufen, oder beim Tanken, oder sie fährt mir über den Weg, oder oder oder. Ich weiß, das sollte man nicht tun/denken. Aber ich bekomme es einfach auch nicht aus meinem Kopf, so sehr ich mich auch versuche abzulenken.

lawofattraction hat geschrieben:Ich kann Dir nur empfehlen, immer wieder zu lesen, hier im Forum die Diskussion und auch unsere Workshopübersetzungen; ebenfalls die Bücher von Abraham-Hicks, um die Sicherheit zu bekommen, dass das, was Du machst, nicht genau das Gegenteil dessen ist, was Du wünschst.

Ich bin ja schon länger hier stille Leserin und habe schon auch viele Workshop-Übersetzungen durchgelesen. Die Hicks-Bücher die ich habe (Ein neuer Anfang, The LoA - Liebe, The LoA - das kosmische Gesetz hinter "The Secret") lese ich mich immer mal wieder etwas quer, oder wenn ich genug Zeit habe nochmal komplett durch. Dann denke ich, eigentlich ist alles einleuchtend und ich weiß ja alles. Aber irgendwie happert es dann doch wieder am Praktischen, hab ich so das Gefühl.

Vielen, lieben Dank Dir nochmals für Deine Mühe. :danke:
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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon lawofattraction » 22. Feb 2017, 12:44




Hallo Sughra,

SughraShams hat geschrieben:Demnach ist es also besser, wenn man präzise "wünscht", einfach ohne ein warum, weshalb und wieso man dieses oder jenes gerne hätte?


Nicht unbedingt. Wenn Du gerne im Meer schwimmst, unter Palmen liegst und die südliche Sonne liebst, so wäre das ein durchaus positiver Bestandteil und auch Verwirklicher Deines Wunsches zu verreisen, diese Imagination mit einzubeziehen. Anders wäre es, um bei dem Beispiel zu bleiben, wenn Du sagst "ich möchte in die Karibik, weil ich Kälte und Schnee nicht mag". Hier hast Du automatisch das Unerwünschte mit in den Wunsch herein genommen und vermischt, so dass er nicht mehr "rein" ist.

Jeder Wunsch hat zwei Enden eines gemeinsamen Stockes, wie Abraham das nennen, also zwei gegenüber liegende Pole: Einmal das Erwünschte, und zum anderen das Unerwünschte. Erwünscht manifestieren können sich aber nur die Wünsche, die am Pluspol zu finden sind. Und zwar ohne Einschränkung, ohne den vergleichende Minus-Pol mit in die Gleichung hereinzunehmen. Und ohne, wie in den anderen Beispielen, eine Begründung, bei denen der Wunsch mit einer Vermeidung von Negativem und Unerwünschtem zu tun hat.

SughraShams hat geschrieben:Hab ich was falsch gemacht?


Nein, Du hast nichts falsch gemacht - können wir ohnehin nicht, da wir immer wieder im Jetzt die Möglichkeit haben, etwas anders zu machen.

Es ist ein Unterschied, ob Du auf die Strasse gehst und sagst "wie würde ich mich freuen, wenn ich X heute sehen würde" oder ob Du sagst "ich habe X so lange nicht gesehen, ich frage mich, was da los ist, was passiert ist". Dein Fokus liegt beim letzteren Beispiel nicht darauf X zu sehen, sondern darauf, dass Du ihn oder sie eben lange NICHT gesehen hast." Da ist der Fokus, und der zieht wiederum das Gleiche an - kein X zu sehen.

SughraShams hat geschrieben:Aber ich bekomme es einfach auch nicht aus meinem Kopf, so sehr ich mich auch versuche abzulenken.


Du kannst Dir in Deiner Imagination ausmalen, wie Du auf die Strasse gehst, beschwingt und fröhlich, und X triffst, was Ihr zueinander sagt, was Ihr macht, wie Ihr Euch über das Treffen freut. Schreib Deine Geschichte eines schönen Treffens, fühle nach, wie Du Dich fühlen würdest und habe Deine Aufmerksamkeit konstant auf all den positiven Aspekten Eures Treffens.

SughraShams hat geschrieben:Aber irgendwie happert es dann doch wieder am Praktischen, hab ich so das Gefühl.


Das geht uns doch allen immer mal wieder so, auch den "alten Hasen". Auch die Abrahamlehre lernt man nicht vom Lesen, sondern vom Tun. Es ist so wie mit dem Klavierspielen oder dem Fahrradfahren, das kann man auch nur durch eigene Erfahrung und das Tun lernen und nicht durch eine noch so ausführliche Beschreibung.

Bleib einfach dran, frage ruhig, wenn Unklarheiten aufkommen und freue Dich an Deinen Fortschritten. Auch bei diesem Thema: Leg den Fokus auf die Idee, dass Du es schnell und leicht lernst statt auf das, was noch an Lücken da sein könnte.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon gib_mir_fünf » 22. Feb 2017, 19:43

Hallo SughraShams,

was mir beim Lesen auffällt, dass du sehr auf das "Aussen" gerichtet bist. "Wer dir so über den Weg läuft....oder nicht...
Vielleicht magst du das annehmen, dass dein "Latein am Ende ist"?! Ich richte mich in solchen Fällen gerne in der Meditation neu aus. Ich glaube wir haben diesen gefüllten Schatz in uns, diese Flut an Weisheit, Wissen, Wärme, Liebe, Heilungsprozessen und Möglichkeiten. Dieses zu Fühlen macht das Aussen zum Nebensatz, zur Beigabe, zur Zugabe, zum Pipileskram...
LG
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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon lawofattraction » 22. Feb 2017, 20:16




Hallo gib mir fünf,

wie unterschiedlich doch die Texte auf uns wirken bzw. wie verschieden unser Verständnis des Gesagten ist. :nachdenk:

Ich lese bei Sughra lediglich, dass sie einer einzigen Person gerne begegnen möchte. Alles andere in ihren Posts spricht davon, wie sie mit der Abraham-Lehre besser umgehen kann und dass sie das Bestreben hat zu lernen, wie das LoA funktioniert.

Wie man daraus ein "sehr auf das Aussen gerichtet" konstruieren kann, ist mir nicht ganz begreiflich.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Das Gegenteil des Gewünschten anziehen

Beitragvon Rosenstern » 5. Mär 2017, 13:25

Hallo zusammen... :)

mir ist jetzt beim Lesen des Threads bewusster geworden, wie wichtig diese Nebengdanken sind und dass genau diese uns die Fragen beantworten, warum so mnahcer Wunsch sich nicht erfüllt und weniger jetzt die Betrachtung im außen.
Der Schmerz, den wir uns heute zu fühlen geweigert haben, wird sich morgen bei einem anderen Anlass wieder melden.
(Safi Nidiaye)
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