Das eine führt zum anderen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Das eine führt zum anderen

Beitragvon LiveToPaint » 28. Feb 2014, 21:38

Hallo liebe Mitleserinnen und Mitleser,

mir ist ein Lichtlein aufgegangen, ja ich kann mit Erleichterung behaupten das ich einen mich einschränkenden Kernglaubenssatz auf die schliche gekommen bin. Warum mir das nicht schon früher aufgefallen ist, weiß ich nicht. Dabei habe ich doch schon so viel geforscht :genau:

Mir war besonders in den letzten 1,5 Jahren Klar, das ich in meinem bisherigen Leben in vielerlei Hinsicht immer auf das geschaut habe was ich nicht wollte. Doch mir war anders herum aber auch klar was ich will. Ich bin nun seit 10 Jahren Selbstständig und habe stets mein "großes Ziel" verfolgt. Ja ich stehe jetzt hier und erziele viele meiner Einnahmen durch Auftragsmalerei.
Doch das verrückte, je mehr Malereiaufträge ich erhalte, desto weniger "Standart" oder sagen wir "Brot und Butter" Aufträge erhalte ich. Ich denke, Mensch wie verhext ist das denn, da arbeitest du Jahrelang daran die "Sahneaufträge" rein zu holen damit wir endlich mehr Gewinn machen und dann hast du diese sparte ausgebaut. Doch bleiben die Einnahmen auf gleichem Niveau wie sonst die Jahre, weil plötzlich auf der anderen Seite unser Alltagsgeschäft weniger wird.

Sprich mein "Geldbarometer" hat sich nicht geändert, obwohl ich doch weiß was ich will, täglich an meiner Sichtweise arbeite, aber dennoch nicht so recht vom Fleck komme. Zumindest nicht so schnell wie ich gern würde. Geduld ist eine Tugend- doch auch das ist nur ein Glaubenssatz : )

Doch ich bin mir sicher das ich nun einen beachtlichen Schritt weiter bin.

Beim surfen im Netz bin ich, wie vor ein paar Tagen schon hier im Forum gepostet, auf die lehren von Elias gestoßenen. Ich dachte komm, du kennst doch schon so vieles von ABE und bist voll und ganz im Thema. Aber ach, schubse ich mich, lesen kann nicht schaden, vielleicht findest du ja noch ein paar hilfreiche Tips. (ja ich bin fleißig „im außen“ auf der suche :pfeif: )
Und siehe da, wieder einen Schritt weiter, Elias Schilderungen haben mir sehr geholfen, das ganze Thema der Realitätsgestaltung aus einem noch „tieferen“ Blickwinkel zu betrachten.
So bin ich auf einen Glaubenssatz gestoßen der sehr Wirkungsvolle (hinderliche) Arbeit für mich leistet.

Und zwar: "Nicht genug " zu haben oder "Nicht gut genug" zu sein.

Ich weiß nicht wie es bei euch so ist, wenn ihr Erkenntnisse habt, aber mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen als ich Elias Ausführungen zu diesem Glaubenssatz laß. Direkt ging ein Kronleuchter in mir an, ich spürte: Das ist eine heiße spur.
Ich weiß nicht warum ich nicht eher darauf gekommen bin, doch dieser Satz hat mir gezeigt das ich vollen Fokus auf den Mangel habe. Im Grunde war mir das auch vorher Klar, aber nun weiß ich etwas mit „meinem Mangel“ anzufangen, ich bemerke jetzt welche Energie den Mangel Motiviert.

Sätze wie:

"Ich brauche mehr Aufträge" (nicht genug vorhanden)
„Wir brauchen mehr Einnahmen“ (nicht genug vorhanden)
"Meine Konten könnten besser aussehen" (nicht genug Geld drauf)
"Wir müssen besser und schneller werden" (sind nicht gut genug)
„Ich habe keine Zeit, nicht genug Zeit“

Usw. sind mir, bevor ich von diesem „Nicht genug“ gelesen habe, gar nicht so bewusst gewesen. Und wenn ich solche Äußerungen doch mal bemerkt habe, habe ich versucht „positives denken“ darüber zu kleckern. In Form von „an mehr Einnahmen denken“, mich trotzdem besser zu fühlen, vielleicht doch eine neue Affirmation formulieren….

Mir ist jetzt klar geworden das ich bis vor eine paar Tagen das Thema „Realitäts Gestaltung“ zwar verstanden habe, aber ich habe nicht begriffen warum mein „Spiegelbild“ immer noch nicht so aussieht wie ich es gerne wünsche. Es fehlte mir eine für mich plausible Ausgangsbasis mir den Mangelmodus erklärbar zu machen.
Doch jetzt hat sich das „Bücherwälzen“ und forschen „was ich wohl falsch mache“ für mich „gelohnt“.
Naja, sicherlich hat dieses „was ich wohl falsch mache“ erst dafür gesorgt das ich überhaupt ständig auf der suche nach der „richtigen Methode“ war…."nicht gut genug" und "ich mache etwas falsch" sind ja irgendwie auch nur verschiedene Begriffe für ein und dieselbe Schwingungsnuance.

Wie auch immer, ich habe für mein Wohlbefinden auf jeden fall einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht und betrachte dieses „nicht genug“ nun als entmachtet an. :five:

Ich frage mich grade ob es wohl an Abrahams Übungsvorschlägen aus zb.: die 22 Methoden liegt, das ich erst von diesem Standpunkt des sich wohler fühlens üben, meine eigenen Glaubenskonstrukte besser zu verstehen und entwirren beginne ?

What ever, das eine führt zum anderen, ich fühle mich jedenfalls „mächtiger“ seit dieser Erkenntnis und das wollte ich euch hier berichten, vielleicht hilft es dem ein oder anderem von euch ein Stück weiter auf dem Weg.

Als nächstes steht „mega Wohlgefühl etablieren“ auf meinem Schirm,

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende euch allen.

M f G

L-to-P
Worüber immer Ihr auch nachdenkt - es ist ganz genauso, als würdet Ihr ein zukünftiges Ereignis planen. Wenn Ihr Euch sorgt, dann plant Ihr. Wenn Ihr wertschätzt, dann plant Ihr.

Was planst Du gerade?

Abraham
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Re: Das eine führt zum anderen

Beitragvon Beautiful Mind » 28. Feb 2014, 22:45

Hallo LiveToPaint,

ich gratuliere dir zu den wichtigen und tiefgreifenden Erkenntnissen. :stimmt:

Wie gehst du nun vor, um die Glaubenssätze aufzulösen? Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Erkenntnis allein noch nicht reicht, um sie zu eliminieren. Jetzt heißt es, bewusst hinschauen und genau fühlen, wenn ein blödes Gefühl entsteht, das sich auf Mangeldenken zurück führen lässt, zu generalisieren, bis sich der Gedanke abschwächt oder auflöst.

Wozu inspiriert dich deine neue Einsicht jetzt? Wirst du deine Preise erhöhen, weil du fühlst, dass deine besondere Arbeit einen besonderen Wert hat, die du durch ein entsprechendes Honorar wertgeschätzt haben möchtest?
Oder kommt die vermehrte Fülle in deiner Vorstellung eher aus anderen Quellen?

Ich meine, wenn die Glaubenssätze einmal gelöst sind, ist es egal, wie sich das in der Realität zeigt, das können wir getrost dem LoA überlassen. Aber das LoA arbeitet ja auch über unsere Inspirationen, deshalb meine Frage.

Auch dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße:

Beautiful Mind :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Das eine führt zum anderen

Beitragvon LiveToPaint » 1. Mär 2014, 12:51

Hallo Beautiful Mind,

besonders viel darüber, wie es nun weiter geht, habe ich noch nicht nachgedacht. Ich genieße im Moment noch den Erfolg der Erkenntnis :nachdenk: :genau:

Solche Erkenntnissprünge sind erst mal eine tolle Sache, besonders in diesem Fall erkenne ich die vielen Verstrickungen die mir dieser glauben an Erfahrungen beschert hat.
Ich stufe das jetzt nicht mehr als grundsätzlich negativ ein, dieses "nicht gut genug" hat mich auch dazu angetrieben etwas besser zu machen, wobei man allerdings immer Erfahrungen anzieht die einem aufzeigen das es oder ich „nicht gut genug“ ist/ bin. Doch nun habe ich genug „härte Training“ erfahren :genau:

Meiner Meinung nach liegt der Trick darin, einen Glaubenssatz anzunehmen, als das was er ist, wenn man ihn erkannt hat. Ein Glaubenssatz, nicht mehr und nicht weniger. Punkt.

Versuche ich ihn zu eliminieren wie du schreibst, erzeuge ich wieder einen widerstand. Ich kann ihn nicht eliminieren, es wird immer ein Glaubenssatz bleiben. Ich kann aber jetzt wählen ob ich ihm Ausdruck verleihe oder mich für einen anderen entscheide.

Und hier beginnt nun die Arbeit, wobei ich das jetzt, seit ich erkannt habe welches Muster da in mir werkelt, mit weitaus mehr Zuversicht angehen kann. Ich weiß ja jetzt wie ich , bezogen auf einige unliebsamen Erfahrungen, ticke. Das allein ist schon sehr befreiend.

Vielleicht wiederhole ich mich, aber es ist erstaunlich das es erst jetzt so richtig „klick“ gemacht hat. Ich habe ja schon vorher bemerkt das ich auf Mangel fokussiere. Zig fache Ausführungen über „Mangelfokus“ gelesen, und dann kommt eine Abhandlung über „nicht gut genug“ daher geflogen und reißt mich in die Erkenntnis. : ) Jedem das seine würde ich sagen.

Wie genau ich das „umswitchen“ jetzt angehen werde weiß ich noch nicht. Ich denke einfach die Preise zu erhöhen wird es nicht sein können, das wäre meiner Meinung nach „am außen herum werkeln“.
Ich habe zwar die Schwingung erkannt die ich ausstrahle, doch ich denke Sie ist aufgrund der Gewohnheit noch nicht deaktiviert.( doch auch das ist nur ein Glaube den ich, wenn ich ihn hege, ausdrücken werde)

Ich schaue mal, auf jedenfall fühle ich mich im Moment erleichtert und das sollte sich als bald in meinem Umfeld wiederspiegeln :gvibes:

Der nächste Schritt wird sein, an meinem Vertrauen in mich selbst zu arbeiten, alles andere erfolgt dann von selbst. Auch ein schöner Satz, es kommt von oder „vom selbst“ ;)

Ja, das ist zur Zeit meine Wahl, Gelassenheit….

LG

L-to-P
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