Creation der tierischen Art

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Creation der tierischen Art

Beitragvon Liebeszauber » 11. Mai 2010, 15:23

Ihr Lieben,

ich steh ein wenig auf dem Schlauch. Wer kann mir sagen, was ich da mal erlebt habe?

Ich bin an dem Punkt angelangt, mir wieder einen Hund zu besorgen. Überall sehe ich mich um, um herauszufinden, welcher würde mir Spass machen.. einer von Rasse ( habe da eine bestimmte im Sinn) oder einfach ein kunterbunter Mix aus all dem, was die Hundewelt so hergibt :herzen: .

Der Punkt ist, dass ich am liebsten ins Tierheim fahren würde, um mir dort (unter vielen) meinen Traumhund auszusuchen.
Nun kehre ich immer wieder zurück zu dem Moment, wo ich mir vor 10 Jahren schon einmal aus dem Tierheim einen Hund geholt hatte.( Nach einem halben Jahr gab ich ihn an sehr liebe Menschen, da sich die Haltung damals nicht mit dem vereinbaren ließ, wie ich es mir zuvor gedacht hatte.) Davon möchte ich euch erzählen, denn es hat das Gesetz der Resonanz auf irgendeine Weise total außer Kraft gesetzt- und es andererseits sozusagen durch die Hintertür wiederum voll erfüllt.

Ich begab mich ins Tierheim...alles kläffte und bellte sehr laut, kann ich mich erinnern, und wollte doch soo gern mit mir eine Runde Gassi gehen. Man gab mir zwei, drei Hunde nacheinander an die Leine, und ich ging mit ihnen draußen vor dem Heim spazieren , auf dem Grünstreifen, Richtung eines kleinen Park.
Ich erinnere mich nur, wie ich die Hündin, die ich dann wählte, ebenso ausführte- nachdem sie zu zweit in einer Box/ Zwinger saß und mich aus der Ecke heraus anblinzelte..zusammengerollt... schauend, ganz unaufgeregt. Ich sah sie, und sagte, die möchte ich gern mal näher sehen. Von da an- - - war kein Halten mehr für sie. Sie sprang sehr sehr freudig immer wieder an mir hoch - und ( ich kürze es ab) - nach einem ordentlichen Gassi -Gang meinte ich.. ja, sie IST es. Ich überschlief die Sache einmal und von da an waren wir- ein Herz und eine Seele.
Was ich mich danach, viel viel später gefragt habe ( und jetzt auch wieder :shock: ) : Warum erkannte ich nach ganzen zwei Wochen ( also bestimmt 40x den Hund ausführen) erst, dass ich einen Schäferhund- Mix an der Leine führe 8-) ? Sie war im Grunde genommen eine Schäferhündin (eine ganz Süße natürlich) , doch ich stellte für einen Moment e n t s e t z t fest, dass ich -von Jugend an- unter all den Hunden da draußen eine Rasse g a r nicht mochte..den Schäferhund :rleye: . Ich hatte einen Schäferhund zuhause! :roll: Und ich liebte sie über alles. Sie war fabelhaft, ein kluger, geradezu weiser Hund (..im Umgang mit ihren Artgenossen z.B.). Ich fand sie dann auch.. immer hübscher. Mmh.

Was meint ihr?
Wozu sich noch einmal Gedanken machen, woher den Hund nehmen ( Züchter , Tierheim, privat), wozu noch einmal darüber nachdenken, wie groß, wie klein, langes Fell, kurzes Fell?

Um wieviel prächtiger wird das Ergebnis heute ausfallen, wenn ich auch noch vortexmäßig einem Hund begegne?

...Ich frage einfach auch, weil ich in Richtung Partner *-verzeiht* langsam ähnlich drauf komme. Manchmal meine ich, ich bremse mich gerade aus, indem ich viel zuviel vorgebe, wie und wo er sein soll. Ich meine das sehr ernst, denn gerade dreht es sich um... soll er überhaupt aus dem europäischen Kulturkreis sein.. wünsche ich mir grad da etwas anderes? Hilfe*! Wie ernst soll ich diese Gedanken überhaupt nehmen? Aber dafür mache ich vielleicht dann besser einen neuen thread auf.

Eine :nachdenk: Liebeszauber-in
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Cosmic_Energy » 11. Mai 2010, 20:34

Liebeszauber,
ich habe da ganz grosse Schwierigkeiten auf Deinen Post zu reagieren.
So viele Antworten hast Du Dir schon selbst gegeben.
Guckma: Ich könnte jetzt 2 Seiten schreiben und kenne schon die Antwort : "Irgendwie hast Du Recht".

Willst Du nicht mal nochmal in Dich gehen und Dir (uns) die wirklich spannenden Fragen stellen?
Will Dich wirklich nicht ärgern: :bussi:
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon anmato » 11. Mai 2010, 20:46

Hallo liebe Liebeszauber-in!

Mir fallen da spontan zwei Dinge ein:

Zum einen das tägliche Zitat von gestern:
lawofattraction hat geschrieben:


Trefft eine Entscheidung und macht es dann richtig. Bringt Eure Energie damit in Einklang. In den meisten Fällen ist es ziemlich egal, was Ihr entscheidet. Aber entscheidet. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die für Euch ausgesprochen günstig wären, und jede davon oder auch alle sind immer noch besser als keine Entscheidung zu treffen.


und zum anderen der Workshop 22, der letztens schon in einem Thread erwähnt worden ist, mit der Frage "Bist du Fred?"
„Und wenn es geschieht und wenn ich ihm begegne und wenn ich ihn erkenne und ihn sehe, und wenn ich die Perfektion dieser Beziehung erkenne, dann frage ich nicht „bist Du Fred?“.“ Weil es egal ist."

Ich bin mir sicher, dass du inspiriert handelnd den für dich perfekten Hund finden wirst- und vielleicht hüpft er (oder sie) auf eine völlig andere Weise in dein Leben, als du dir jetzt vorstellen kannst. Sei versichert- egal wie, es wird wunderbar!

Liebste Grüße
anna
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Liebeszauber » 12. Mai 2010, 13:09

Hallo ihr Lieben,

@ cosmic energy, magst mir noch genauer sagen, was du meinst, oder habe ich (für dich) schon alles gesagt? :rleye: Vielleicht stimmt es, es ist alles gesagt.

@ anmato, jajajaa, die Zitate....jetzt heißt es "nur" noch, sie umsetzen. Hach, wisst ihr, gerade ist mir danach, das ganze Wünsche- Zeugs in die Büsche zu hauen. Wozu noch ewig dieses So-soll-es-sein-aber-so-auch-wieder-nicht-nein-lieber-SOOOOOOOOOOOOOO :verdammt: :genau: :verdammt:

wenn doch manches anders kommt, als gedacht- mühelos, leise, schmiegsam, wunderlich.

Ja, voller Wunder, so habe ich es gern, warum da noch länger drin herumpfuschen, drin rumrühren, wo ich vielleicht gar nix verloren habe :102:

wer weiß das schon :P

@ shaoli , danke vielmals für deine pn. Natürlich berührt sie mich (sehr)- ich antworte :lieb: dir später dazu
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon energy » 12. Mai 2010, 17:14

Liebeszauber hat geschrieben:jajajaa, die Zitate....jetzt heißt es "nur" noch, sie umsetzen. Hach, wisst ihr, gerade ist mir danach, das ganze Wünsche- Zeugs in die Büsche zu hauen. Wozu noch ewig dieses So-soll-es-sein-aber-so-auch-wieder-nicht-nein-lieber-SOOOOOOOOOOOOOO


Hallo Liebeszauber
Wenn mir manchmal der Kopf raucht von dem "Wünsche-Zeugs" :nachdenk: :hä: :nachdenk: :hä: , dann schenk ich mir eine Rauch-Pause, ich meine eine Denk-Pause. Wenn der Motor raucht an deinem Auto fährst du auch nicht mehr weiter, lach. Dann schalte ich einfach um auf meine Gefühle. Dann versuch ich mir einfach gute Gefühle zu machen. Auf welche Weise auch immer. Am liebsten denke ich dabei an Dinge, die mich zum Lachen bringen :kgrhl: :loveshower: .

Die Gute-Gefühle-Methode ist für mich ohnehin der direkteste Weg zum Glücklich-Sein. Je öfter du dich gut fühlst, umso öfter ziehst du Situationen in dein Leben, die dir wieder gute Gefühle machen. Und diese Gefühle ziehen wieder Situationen in dein Leben, die dir gute Gefühle machen etc. etc. Es ist ein Engels-Kreis. Jetzt im Gegensatz zum Teufelskreis, schmunzel.

Gigantisch gute Gefühle
energy
Ich bin hier in vollkommenem Wohlsein, um in Freude und Glück zu erschaffen.
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Isi » 12. Mai 2010, 18:39

Liebe Liebeszauberin,
ich bin eine absolute Hundenärrin und bin davon überzeugt, dass meine Hunde und ich uns gefunden haben, es war aber nie Liebe auf den ersten Blick. Ich habe mir im Vorfeld immer ganz pragmatische Fragen gestellt: wie ist meine Wohnsituation, wie sind die Auslaufmöglichkeiten (ein Hund ständig an der Leine ist für Mensch und Tier eine Katastrophe), kann ich Kosten für Futter und evtl. Tierarztkosten tragen (musste jetzt für Aikas Tierarztrechnungen einen Kleinkredit aufnehmen, der bei mir aber keine Existenzängste ausgelöst hat, sondern Dankbarkeit, dass es mir möglich ist),wie sind erfahrungsbedingt die Bedürfnisse der einzelnen Rassen ( beim Mix: welche Rasse dominiert),wieviel Zeit habe ich ...? Da gibt es einfach vieles zu klären. Fur ein domestiziertes Tier bist nun mal Du der "Dosenöffner" - ich hoffe für einen potentiellen Partner nicht :grllll:.
Meine drei Hunde, die ich bisher hatte, haben mich sehr vieles gelehrt und mein Leben bereichert (ich hoffe, ich ihres auch.)
Wenn Du mehr erfahren möchtes, schicke mir eine PN, es würde hier den Rahmen sprengen.

Alles Liebe und Du musst nicht ad hoc entscheiden, denn Du übernimmst Verantwortung für ein eigenständiges Lebewesen, das aber doch von Dir abhängig ist. Aikas Erkrankung hat mich ob meines Einflusses auf sie ganz schön ins Trudeln gebracht.
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Sabine » 14. Mai 2010, 14:23

... meine Hunde fanden immer mich, nicht ich sie und sie waren tatsächlich immer perfekt ... nein, sie sind es ja noch ;-)

Was ich aber nun aber zur Frage "Züchter oder Tierheim" schreibe, erhebt keinen Anspruch, als allgemeingültige Wahrheit richtig für Dich zu sein, aber für mich ist es nun richtig gewesen, denn unser erster gemeinsamer Hund Lieschen, eine Schäferhund-Collie-Mischlingshündin, holten wir aus dem Tierheim - damit verbunden war viel Ärger und im Nachhinein glaube ich, das genau das ein Zeichen war, dass nicht der Himmlische uns einen Hund ausgesucht hat, sondern ich nun unbedingt einen haben wollte und dabei all das, was sich anstrengend anfühlte, sehr großzügig ignorierte.

Trotzdem war Lieschen ein wunderbarer Hund und begleitete uns 15 Jahre lang, aber sie war nie wirklich "mein" Hund, sondern eher eine Begleiterin für die ich wirklich sowas wie ein "Dosenöffner" war.

Als Lieschen sechs Jahre alt war, beschlossen wir aus der Schweiz nach Deutschland auszuwandern und kauften den Forsthof ... ein zweiter Hund wurde mein großer Wunsch.

Joe, mein hasenherziger, löwenmähniger Freund, mein Bruder im Geiste und Seelenhund fand mich kurz darauf und wenn ich die Geschichte auch nur in sehr kurzer Kurzform erzähle, so bat ich den Himmlischen, mir - so sein Segen darin läge - mir das Geld zu schicken, um den Hund bezahlen zu können und zwei Tage später kam eine Rückzahlung vom Finanzamt ;-)

Dann fehlte mir die Zeit, den Hund abzuholen und wieder legte ich meinen Wunsch nach dem zu mir passenden Hund in die Hände dessen, der alles überschaut und während die Züchterin mit ihren Hunden an eine Ausstellung fuhr, auf der bis auf einen Welpen alle Wurfgeschwister meines Joe verkauft wurden, wunderte sich eben diese Züchterin, weil der ihrer Meinung nach "schönste Welpe" keinen Interessenten fand ... ja, der war eben für mich von ganz oberster Stelle reserviert worden ;-)

Joe, der eigentlich Bo von Tobmarani hieß, wobei ich auf keinen Fall wollte, dass jemand meinen Hund "BOBO" ruft, weshalb wir ihn Jonathan (nach der Möwe) nannten und Joe riefen, begleitete mich mehr als 13 Jahre und ich kann rückblickend tatsächlich sagen, dass jeder Tag dieser gemeinsamen Zeit ein guter Tag war und nie, wirklich nie hatte ich Grund mich über ihn zu beklagen.

... er starb vor fast einem Jahr in meinen Armen und ich bin dankbar, dass ich keinen Entscheid treffen musste, sondern er in mir abnahm ... wie er eben ein Leben lang bemüht war, mir keine Sorgen zu machen.

Inzwischen war, als Lieschen starb, Anka bei uns eingezogen, auch ein Langhaarschäferhund wie Joe, aber charakterlich trennten sie Welten ... trotzdem kam sie zu uns, ohne dass es Stolpersteine gab, denn auch sie fand uns.

Ich hatte nach Lieschens Tod wieder den Wunsch zum Himmlischen geschickt, dass er und und Joe die perfekte Hundebegleiterin schicken sollte und am nächsten tag hatte Micha, mein bester Ehemann von allen auch schon eine Colliehündin entdeckt.

Zwei Tage versuchten wir die Leute zu erreichen, doch es sollte nicht sein, denn statt dessen rief mich eine Dame an, die einen Nachkommen eines unserer Hengste gekauft hatte und nun um Informationen zum Vater bat ... und so redeten wir über die Pferde und irgendwann auch über Hunde (vom Hölzken zum Stöcksken halt) und dann erzählte sie mir von einem guten freund, der eine Langhaarschäferhündin zu vermitteln hätte ...

Am gleichen Abend fuhr der noch aus Bayern los und frühmorgens um drei kam Anka bei uns an.

... und Müsli ... auch er wurde mir geschickt und als vor kurzem jemand mich fragte, wie ich mir so sicher sein konnte, dass es kein Problem ist, einen fast dreijährigen Rüden, der weder Katzen noch Pferde kennt bei uns aufzunehmen, da antwortete ich: "Weil er mir ja ausgesucht wurde und ich den "perfekten" Hund für mich "bestellt" hatte"

Um nun aber auf meine Überlegung zurückzukommen, ob ich eher dazu raten würde, einen Hund beim Züchter zu holen oder einen aus dem Tierheim, würde ich zum Züchter tendieren und zwar aus dem Grund, weil ich den Hund vom Züchter nicht aus Mitleid bei mir aufnehme.

Bitte versteht mich nicht miss - ich finde es wunderbar, wenn sich jemand bereit erklärt, auch diesen Hunden ein Zuhause zu geben, aber die Hunde, bei denen die Triebfeser die Freude war, die schickte uns der Himmel und der einzige Hund, den wir aus Mitleid zu uns nahmen, der war wohl nie für uns bestimmt, denn im Mitleid suchte ich mir einen Hund aus, der mir so unendlich leid tat und dabei schwang ich nicht unbedingt im Bereich der ganz hohen Freude und suchte mir demnach einen tief schwingenden Hund aus, der zu krankheiten neigte und mir oft Kummer bereitete.

... vom Züchter hingegen kaufe ich in der Regel nicht aus Mitleid einen Hund - die Hunde sind ja auch nicht bemitleidenswert und selbst den schon erwachsenen Müsli musste ich nicht aus einer Not befreien, denn er war gut aufgehoben bei den Züchtern und lediglich das Damoklesschwert der Kastration schwang über ihm, weil er im Saft und Kraft stehend, mit seinen jüngeren Brüdern und dem Altrüden bedingt durch die erwachenden Hormone in Konkurrenz trat.

Müsli hätte ohne Hoden trotzdem ein tolles Leben bei seinen Züchtern haben können und so musste ich ihn nicht "retten" sondern fand ihn als sehr freudvollen Hund und als Hochschwinger, dessen Welt jeden Tag die Freude ist.

Ich kann mir nun durchaus auch vorstellen, dass man den für sich selbst perfekten Hund auch in einer Nothunde-Vermittlung finden kann, aber ich für mich sehe die Gefahr als groß, dass mein Mitleid den Entscheid trifft und nicht meine Freude.

Ganz liebe Grüsse und alles Gute auf dem Weg zum Traumhund
wünscht Sabine
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Shiva » 14. Mai 2010, 15:33

Liebe Sabine,

vielen Dank für Deinen wundervoll geschriebenen Beitrag - und ich denke, ich habe ihn genau so verstanden, wie Du es gemeint hast.

Auch ich wünsche mir schon immer einen Hund. Wir haben ein kleines Grundstück mit Garten, nicht weit von uns sind die Elbwiesen - ein Hunde-ich-spring-rum-Paradies-und-ich stör-keinen-dabei. Vor ca. einem 3/4 Jahr ist meien Tochter ausgezogen - vom Dorf in die Stadt - und was macht sie - sich schafft sich nen Hund an. Auch die passen zusammen wie der Topf auf den Deckel. Ich war immer dagegen, wegen der Zeit usw. (ich meine, wegen Arbeiten gehen und Hund allein lassen). Aber egal. Aus dem Grunde, denke ich, wird der richtige Zeitpunkt auch für mich kommen, das hängt auch damit zusammen, wie lange ich noch in meinem Job bin und entgülitg selbstständig. Aber ich werde an Deine Worte denken....

Eine kleine Geschichte dazu, die zwar nicht zum Hund passt aber zum "Mitleid". Ich habe einer Person etwas ausgeliehen, obwohl ich mit dieser Person beim Leihen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht habe. Aber ich bin nicht nachtragend und kann aber auch schlecht nein sagen. Jedenfalls beim 2. Leihen, musste ich meinem Zeug hinterhertelefonieren... bis ich hingefahren bin und es geholt habe.. und... ein Teil war kaputt.... gerade eben.. Soviel zu Mitleid.. und ich will nicht so sein...

Liebe Grüße Shiva
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon segelbrot » 14. Mai 2010, 19:49

meine tiere der letzten 20 jahre waren alle vom tierschutz, und ich habe mich nie entscheiden können, weil ich mitleid mit ALLEN heimatlosen hatte. mir wurde die wahl aber immer abgenommen .. mal stand was ausgesetztes vor der tür, was natürlich nicht zum besitzer zurückging, mal ein anruf vom tierschutz, oder oder oder.
wichtig schien bei mir nur zu sein, den entschluss zu fassen, dass ein neues familienmitglied einziehen darf, und darauf zu hoffen, dass sich das passende findet. und genau das wurde mir dann auf einem silbertablett serviert.

ich wünsch jetzt schon viel spass mit dem zukünftigen gefährten
segelbrot


ps.
ich steh übrigens auf große kurzhaarige hunde, und die wurden auch immer bei mir abgeladen. ich hätt auch einen der marke geplatztes sofakissen genommen, wenns denn hätte sein sollen, aber der hundeherrgott hat meine kleinen vorlieben doch berücksichtigt. :gvibes:
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 15. Mai 2010, 08:04




Moin Ihr Lieben,

mein Thema. :five: Für mich ist es unerheblich, ob die Tiere aus dem Tierheim oder von der Strasse oder vom Züchter kommen. Wie bei allem im Leben praktiziere ich auch hier das Denken, dass ich dem Universum die grössten Möglichkeiten gebe, je weniger ich mich auf etwas festlege. Bestimmend wäre dann allenfalls der Wunsch, einen Hund zu haben. Bisher hat mir jeder einzelne meiner Hunde unermessliche Freude beschert und Liebe gegeben, und jeder auf seine ganz spezielle Art. Denn keiner war so wie der andere, aber alle voller Liebe. Die Herkunft war für mich vollkommen unerheblich, und die Entscheidung für sie kam immer aus dem Herzen, nicht aus dem Verstand.

Mein erster Hund war ein wunderbarer sanfter Dobermannrüde mit dem Namen Sheriff, den ich vom Züchter holte. Aus nie geklärten Gründen und mir vollkommen unverständlich war er von einer Familie zurückgegeben worden wie eine schlechte Ware, als sie ein Baby bekamen. Sie haben nie erfahren, welch einer wunderbaren Erfahrung sie sich damit verschlossen haben. Er wurde für unsere Freunde der Babysitter vom Dienst, wenn die Kleinen sich bei einem Besuch an ihn rankuschelten und auf ihm schliefen oder ihn eingehensten Inspektionen seiner sämtlichen Körperteile unterzogen. Er kam mit einem Jahr zu uns, ausgesucht aufgrund seiner wunderbaren Disposition, so dass auch blutige Hundeanfänger keine grossen Spuren negativer Art bei ihm hinterlassen konnten.

Nach einem Jahr gesellte sich eine kaffeefarbene Dobermannhündin, Abba, zu ihm, und die beiden waren sofort ein Herz und eine Seele. Sie kam von einem Hobbyzüchter und purzelte mit ihrer Geschwisterschar aus einem Zimmer, in dem die Welpen untergebracht waren, kam schnurstracks auf mich zu und fing an, an meinen Loafers die Fransen anzuknabbern. Liebe auf den ersten Blick. Abba war zurückhaltend, aber nicht ängstlich, und sie war emotional ziemlich unabhängig. Die beiden wurden zu World Travelern, als wir sie aus den USA nach Europa mitnahmen und nach einigen Jahren nach Chile. Fügten sich überall schnell und wunderbar ein, solange sie ihre liebsten Menschen um sich hatten. In Chile starben sie beide innerhalb eines Jahres, Sheriff wurde 13 1/2 Jahre und Abba 12 1/2. Der viele Umtrieb schien ihnen also nichts ausgemacht zu haben. Sie waren wunderbare Tiere, und wir haben so schöne Zeiten miteinander erlebt.

Vorher war aber in Chile eine pechschwarze Mischlingshündin, Cholita = die kleine Schwarze, zu uns gekommen. Sie sass, gerade mal zwei Monate alt, in einem kalten Loch ohne Wasser und Futter in dem Haus, das ich kaufte. Der Mieter zog sie sich als Wachhund heran und ich weigerte mich, sie bei seinem Auszug an ihn herauszugeben. Sie war liebevoll, irgendwie sehr demütig und unwahrscheinlich dankbar. Ihr Hundetemperament war, wie man sich das schöner nicht vorstellen kann, total verschmust, und sie drehte bei Beigeisterung während des Laufens ihren langen Schwanz in einem perfekten Kreis.

Zu ihr gesellte sich nach kurzer Zeit die Cockerhündin Mila, eine Strassenhündin, Liebling aller Kinder. Da sie allerdings keine Fahrradfahrer leiden konnte, erschien eines Tages der Hundefänger und wollte sie einkassieren. Da machte ich sie kurzerhand zum Mitglied meiner Familie. Sie hatte mir vorher bei jedem neuen Wurf, also jedes halbe Jahr, stolz ihre Nachkommenschaft gezeigt. Als sie eine schlimme Entzündung bekam, liess ich sie behandeln und sie wurde sterilisiert, lebte damals aber immer noch auf der Strasse. Mila war nach Einzug bei mir die absolute Queen des Hundetrupps - dann 4 - und widersetzte sich jeglicher Art von Anweisungen, indem sie sie einfach ignorierte. Da sie eine angeborene Würde hatte, habe ich die Anstrengungen dann auch bald aufgegeben und ihre königliche Haltung respektiert. Selbst wenn sie und Cholita die Steaks für den Grill aus meinem Auto klauten - Mila tat das mit Würde.

Kurz nachdem die Dobies gestorben waren, fand einer meiner Freunde einen sterbenden Dobermanmix auf der Strasse, der die Räude hatte, kein einziges Haar am Körper und der unsägliche Qualen durch Menschen erlitten hatte. Er kam zu mir, bekam den Namen Arco Iris = Regenbogen, blieb ein Jahr, während dem er auch einen zarten Flaum bekam, aber sein Lebenslicht erlosch dann eines Tages. Er brachte eine ganz spezielle Energie. Kämpfer, der dann erkannte, dass es Zeit war zu gehen. Am Tag, als wir ihn in die Erde legten, regnete es später. Ich ging in den Garten, die Sonne kam heraus und an genau der Stelle, wo er lag, stieg ein wunderbarer Regenbogen hoch. Da wusste ich, es ging ihm gut.

Zwei Jahre war ich mit meinen beiden Mädchen Mila und Chola alleine, als ich eines Tages drei neugeborene Welpen vor meiner Tür fand. Drei kleine weisse weinende Hundbabies. Es war Sonntag, und ich versuchte, ihnen verdünnte Milch einzuflössen, während die drei unaufhaltsam nach ihrer Mutter weinten. Montagmorgen machte ich mich auf den Weg zum Tierarzt, um sie einschläfern zu lassen, da mich die Flaschenaufzucht überfordert hätte. Der Tierarzt hörte meine Geschichte, griff zum Telefonhörer und sprach mit einer Dame, der er die Situation erklärte. Es stelle sich raus, dass deren Hund am Tag zuvor durch einen Kaiserschnitt entbunden hatte und alle Welpen verlor. Ich packte also meine kostbare Fracht wieder ein und fuhr zu ihr. Vorher hatte ich Fleischwurst gekauft, und während vorne einer den glücklichen Hund mit Wurst fütterte, legte ich ihr die Welpen an. Als sie genug Wurst gegessen hatte, schaute sie sich um, beschnüffelte die Kleinen und fing an sie zu lecken. Oh, wunderbares Universum.

Die beiden Jungen fanden schnell Abnehmer, das kleine Mädchen nicht. Also kam es zu mir und bekam, da sie am Tag einer Mondeklipse geboren war, den Namen Luna. Sie ist die einzige, die heute noch bei uns ist, auch World Traveler und ist mein allerbester Vortex-Bringer. Ich schaue sie an, und mein Herz singt. Unabhängig, aber liebevoll, freuen wir uns gemeinsam am Leben.

Ein Jahr, nachdem Luna zu uns gekommen war, musste meine Freundin aus ihrem Haus ausziehen in ein Appartment und wusste nicht, wohin mit ihren Hunden. Natürlich hatte sie das der "Richtigen" erzählt. Und so kamen Neron, ein mehr-Wolf-als-Hund-Mix und Adom = viele Leben, der schönste Schäferhund, den ich je gesehen habe, zu uns. Bis dato gehörten die Schäfer nicht zu meiner Lieblingsrasse. Neron war sehr speziell, mit seinem dicken grauen Pelz echter Wolf, mit den sanftesten und verständigsten Hunde-Augen, in die ich jemals geschaut habe. Die ersten Nächte litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und heulte voller Schmerz, aber rücksichtsvoll, wie er war, nur ganz leise. Wir verliebten uns sofort ineinander, und das Höchste für ihn war, meine Hand sanft in sein Maul zu nehmen und mich spazieren zu führen.

Adom hatte als Welpe die Staupe und andere Krankheiten und kam zu mir, ohne jemals ärztlich behandelt worden zu sein und hatte schlimme epileptische Anfälle. Mein guter Tierarzt konnte das wunderbar einstellen, die Anfälle hörten auf und er war schmerz-und anfallsfrei. Allerdings hatte die Krankheit bei ihm Spuren hinterlassen, wäre er ein Mensch, man hätte ihn als geistig behindert eingestuft. Sein Schabernack war daher auch immer besonders. Einmal zerkaute er die Gummidichtung der Autotür, die jemand aufgelassen hatte, und der Rasensprenger und die Gartengeräte waren nicht vor ihm sicher und mancher Türrahmen zeugte von seiner enormen Kraft. Er war überfliessend von Liebe, immer da, wenn ich zu den Tieren kam und begleitete mich auf Schritt und Tritt und warf sich nach jedem zweiten Schritt vor die Füsse. Neron war sein ständiger Begleiter und hielt wie ein grosser Bruder sein Auge wachsam auf ihn, nahm ihn aber auch mit auf einen "Männerausflug" zu den Hunde-Mädchen, von dem sie beide recht erschöpft wieder nach Hause kamen.

Luna ist heute 11 Jahre alt und mein einziger Hund. Ich glaube nicht, dass ich jemals ohne die Freude sein möchte, einen Hund zu haben. Alleine sie anzuschauen kann mich direkt in den Vortex bringen, wenn ich traurig oder schlecht gelaunt bin, und auf die Freude des Lebens mit Hund will ich einfach nicht verzichten. Ich weiss, auch der nächste wird genau der Richtige sein, so wie sie alle richtig waren, und mir ist es vollkommen egal, auf welchem Weg er zu mir kommt. Obwohl - ich habe da so einen Traum von einem Galgo. Ich lasse es einfach auf mich zukommen.

Bitte seht mir nach, dass ich mich hier so lange in meinen Hunde-Erinnerungen :hregen: verloren habe.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon LillyB » 15. Mai 2010, 08:52

Hallo Loa,

Danke und auch die anderen :danke: Das sind wunderschöne Vortex-Geschichten. :gvibes: Habe sehr viel Freude beim Lesen gehabt :loveshower:

ALOHA
Lilly

* und mich an meine Hundelieblinge erinnert* :uns:
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon LillyB » 15. Mai 2010, 09:11

segelbrot hat geschrieben:ich steh übrigens auf große kurzhaarige hunde, und die wurden auch immer bei mir abgeladen. ich hätt auch einen der marke geplatztes sofakissen genommen, wenns denn hätte sein sollen, aber der hundeherrgott hat meine kleinen vorlieben doch berücksichtigt. :gvibes:


:kgrhl: :loveshower: :kgrhl:

Da kann ich mich gerade drauf abkugeln :gvibes:
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Shiva » 15. Mai 2010, 09:34

Hallo liebe Loa,

vielen Dank für Deine wundervolle Geschichte - da kann ja jeder Hund sich glücklich schätzen bei Dir gelandet zu sein :lieb:

Ich glaube, im Großen und Ganzen ist es wie im Beitrag mit dem Umgang mit schwierign Menschen, es kommt wohl im Großen und Ganzen immer auf unsere Sichtweise an. Du hast die Tiere irgendwie immer aus Liebe ausgesucht, auch wenn sie teileweise Dich ausgesucht haben, aber Deine tiefe Verbundenheit haben sie aufblühen lassen - man sieht halt nur mit dem Herzen gut. :hug:

Liebe Grüße Shiva
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Sabine » 15. Mai 2010, 10:07

Liebe Loa,

nun hast Du mich eingeladen, auf eine Reise in Deine Welt und mich an Deiner Liebe zu Deinen Hunden teilhaben lassen und so wie Du meine Pferde hören und riechen konntest, sah ich Deine wunderbaren Hunde vor mir und ich habe mich wohl ein wenig in Neron verliebt ... wohl auch weil ich ihn ihm so ein bisschen meinen Joe zu finden glaube.

Nun mag man mir nachsehen, dass ich bedingt durch meine - zugegeben recht kurze - Zeit als Tierheilpraktikerin sehr viele Menschen kennenlernte, die sich aus Mitleid einen Hund aus dem Tierheim holten und bereits nach kurzer Zeit damit nicht mehr glücklich waren ... sie hatten ihn sich ja nicht bestellt, sondern ihn in ihrem Bestreben, etwas Gutes zu tun, einen Hund retten wollen.

... auch zu entschuldigen bitte ich, dass ich nun durch eben diese Erfahrungen, dir durchaus auch leidvoll waren, nicht darüber nachdachte, wo ich nun meinen Rat formulierte - wenige Menschen lassen zu, dass das Universum ihnen den passenden Hund schickt und noch weniger Menschen lassen es zu, dass sie freudvolle Energie fliessen lassen dürfen um Leid zu heilen.

Ich erzählte vom Lieschen und dass sie nie "unser" Hund wurde, sondern ich eben ins Tierheim marschierte in dem guten Glauben, dass ich nun eine "arme verstossene Hundeseele rette", anstatt einem "geldgierigen Züchter die D-Marks in die Tasche zu schieben" ... und der Gedanke war schon falsch, weil ich nicht den zu uns passenden Hund in Auftrag gab, sondern aktiv helfen wollte.

Vor ein paar Tagen las ich im Leonbergerforum (die Umstellung von dort nach hier fällt mir manchmal doch noch schwer, weil man dort meine "krausen" Gedanken nicht nachvollziehen kann), dass in Griechenland ein vier Monate Welpe von Kindern misshandelt wurde ... sie hatten ihm eine Hinterpfote abgeschnitten

Ich wusste, dass ich ihn nicht zu mir holen konnte, denn er war nicht für mich bestimmt, aber ich hatte das Gefühl, ganz dringend etwas für ihn tun zu müssen und so bat ich den Himmlischen, diesem Hundejungen mit dem Namen Kutavi all dies zu heilen, was ihm an namenlosem Entsetzen wiederfahren war und ihm das Beste zu schicken, indem er die Schicksalsfädchen nun ganz besonnen verknüpfen soll.

... und tatsächlich wurde ich zwei Tage später gefragt, ob ich es erlauben würde, wenn der kleine Hund nun umbenannt wird in Müsli, und fortan so heissen darf wie unser Leonbergerjunge, denn Kutavi hat ein neues Zuhause gefunden bei Leonbergerleuten!

Ich bin sicher, er ist nun genau am richtigen Ort gelandet und ich bin sehr glücklich, dass unser Müsli nun quasi sein Patenonkel sein darf und ich weiterhin am Leben des Kutavi-Müslis teilhaben darf.

Was ich nun also meinte in meinem ersten Post zu diesem Thema ist, dass Mitleid die falsche Basis ist und viele Menschen, die nicht daran glauben, dass da einer mit viel mehr Übersicht, als wir sie haben, die Schicksalsfädchen schon mit viel Umsicht und passend verknüpft, fahren ins Tierheim, sehen das Leid, schwingen tief und finden "ihren" Hund nicht, weil die Freude nicht Basis ist, sondern das Mitleid.

So geschehen bei meiner Schwester, die auch im Bestreben, etwas Gutes zu tun, vor fünf Jahren eine spanische Hündin zu sich nahm, die nun mehr Last als Freude wurde ... die Basis war eben nicht die freudvolle Bitte ans Universum, ihr den passenden Hund zu schicken, sondern das Mitleid mit dem verstossenen Hundeseelchen.

Ganz liebe Grüsse
Sabine
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 15. Mai 2010, 10:29




Liebe Sabine,

weisst Du, wir können ja nicht die Welt retten, und wir können nicht alle misshandelten Hunde aufnehmen. Und ich sehe das auch nicht als meine Aufgabe an. Wenn ich in Chile nicht woanders hingeschaut hätte, bei geschätzten 2 Millionen Strassenhunden alleine in Santiago, wäre ich an dem Leid selbst zugrunde gegangen.

Daher, und das sage ich mit allem Verständnis für Deine Liebe zu den Tieren und Deine Anstrengungen, ihnen ein gutes Leben zu verschaffen, fühle ich mich auch nicht wohl bei solchen Geschichten wie der von Dir erzählten und möchte Dir anheimstellen, wenigstens den Link rauszunehmen. Wer das nachlesen möchte, der kann das finden.

Und ich möchte gerne den Bogen zu Abraham schlagen. Mitleid ist nie eine Alternative, die nicht noch mehr Leid bringt. Auch nicht bei solchen Zeitungsartikeln. Und wenn die Hilfsorganisationen wüssten, was sie nach dem LoA mit ihren Hinweisen und Berichten der Greueltaten verursachen, so würden sie sich sicher solche Veröffentlichungen ersparen. Aber wenigstens wir, die wir von der bewussten Realitätsgestaltung wissen, sollten nicht dazu beitragen.

Alles das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird sich in unserem Leben als Realität zeigen. Auch misshandelte Hunde. In letzter Konsequenz heisst das ja, dass wir dadurch auch solche erschaffen. Unsere Gedanken sind machtvoll und erschaffen Materie. Und je mehr wir auf Hunde- oder andere Misshandler zeigen, umso mehr wird es geben, das kann nicht anders sein. Und umso mehr misshandelte Hunde.

Ich möchte daher das ganze unter diesem Aspekt anschauen und daran erinnern, dass wir mit der Erkenntnis des LoA ein machtvolles Gesetz kennen, das durch unsere Gedankenkraft auch Missstände aus der Welt schaffen kann, und zwar dadurch, dass wir uns vorstellen, wie Tiere und Menschen freudig und friedvoll zusammenleben und die Menschen repektvoll miteinander und den Tieren umgehen - in unserer Vision und im tatsächlichen Handeln.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Sabine » 15. Mai 2010, 10:48

Liebe LOA,

unter diesem Gesichtspunkt habe ich die Geschichte nicht betrachtet - eher unter dem der glücklichen und freudvollen Heilung, aber ich entschuldige mich dafür und bitte Dich, den Link zu entfernen, denn ich finde den Edit-Button leider nicht, sonst wäre ich Deiner Bitte selbstverständlich sofort gefolgt.

Liebe Grüsse
Sabine
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 15. Mai 2010, 11:13




Danke, liebe Sabine,

ich habe den Link rausgenommen. Nun hätte ich ja eigentlich den Fokus auch davon abziehen können und es so stehenlassen, wie Du es ursprünglich hattest. Manchmal garnicht so einfach ... da tappe ich auch mal wieder in die Fallen.

Jedenfalls vielen Dank für Dein Verständnis, das nächste Mal werde ich mich erst mal selbst prüfen, bevor ich so eine Bitte äussere.

Lieben Gruss
Loa :lieb:



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Sabine » 15. Mai 2010, 11:50

Liebe LOA,

Deine Bitte war für mich durchaus nachvollziehbar und damit folgte ich ihr ja auch gerne, denn es trifft das, was ich mit meinen Fenstern meinte, als ich schrieb, dass man durch das gleiche Fenster schaut und doch jeder etwas anderes sieht, aber alles ist trotzdem Wahrheit.

Für Dich war die Geschichte genau so, wie sie bei mir ankam ... zuerst wollte ich schon nach der Überschrift nicht mehr weiterlesen - doch dann hatte ich mit einem Mal das Gefühl, dass ich etwas zum Guten verändern kann, wenn ich meine freudvollen Gedanken für Kutavis Zukunft mit der Bitte um Erfüllung der Heilung in die Hand des Himmlischen lege und nun hat der kleine Held ein Zuhause bei Leuten, die ihm auch noch den Namen meines Seelenhundes gegeben haben und das ist für mich ... irgendwie doch ein wunderbarer Bestellerfolg und eine Bestätigung, dass wenn ich es schaffe, meine Gedanken in die Freude zu lenken, das Leid nur Kraft meiner positiven Gedanken helfen kann zu heilen.

Trotzdem gebe ich Dir Recht - eigentlich bewirken diese Links und die Veröffentlichung solcher furchtbaren Geschichten die Manifestation des Leids durch Mitleid ... wie Naturkatastrophen sich häufen können, weil sich nach der Berichterstattung der Focus darauf richtet.

Doch - mal abgesehen davon, dass es unser Leben nicht zum Guten verändert, wenn wir immer alles wissen, was so in der Welt passiert und uns mit all dem Elend beschäftigen, das wir doch nicht permanent zu unserer Baustelle machen sollen, bin ich gerade im Moment durch eine Geschichte, in der ein von einer Bekannten aufgenommener Nothund, bei dem ich ein ungutes Gefühl hatte, das aber immer wieder versuchte in die Freude zu heilen, um keine negativen Gedanken zu manifestieren, die Schaden bringen, eines ihrer Fohlen versuchte zu reissen und es lebensgefährlich verletzte an einem Punkt, an dem ich niemandem zur Aufnahme eines Hundes mit "Altlasten und Vorgeschichte" raten möchte, der einfach nur etwas Gutes tuen will, ohne auf die Führung zu vertrauen.

Gleichzeitig säe ich aber mit meiner Warnung eine Sorge, die dadurch manifestiert werden kann, dass ich mich einmische und Ängste schüre.

Gibt es dazu einen Rat, wie man "das Richtige" tut?

Oder halte ich mich am besten an Voltaire der sagte: " cultiver son jardin" - also bepflanze Deinen eigenen Garten?

Ganz liebe und zeitweise doch etwas ratlose Grüsse
Sabine
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 15. Mai 2010, 12:42



Hallo liebe Sabine,

ich glaube, Du wirst mich hören können, wenn ich Dir das sage, was ich beim Lesen empfand.

Ich denke, es gibt in Deutschland ebensoviele Geschichten von gelungenen und glücklichen Vermittlungen von Tierheimhunden wie es solche gibt, von denen Du erzählst. Es kann passieren, dass wir irgendwann die Tendenz unseres Denkens und unseres Fokus in nur eine Richtung aufnehmen, und dann geschieht etwas Verhängnisvolles.

Es erklärt sich stimmig mit dem LoA. Wir sehen und Hören also verschiedene Vorkommnisse, die bestätigen, dass sich solche Tiere mit Altlasten nicht integrieren. Damit haben wir schon den zukünftigen Pfad gepflastert. Denn nun bringt uns das LoA immer mehr davon. Du siehst also noch mehr Ereignisse, die Leute kommen und erzählen Dir Geschichten, Du liest es in der Zeitung und hörst es im Fernsehen, immer mehr und mehr Bestätigung. Was es nun wiederum zur bewiesenenen Tatsache macht - schliesslich ist es ja offensichtlich, es ist ja dort und dort und dort zu sehen.

Was aber in Wirklichkeit passiert ist, dass die andere Seite vollkommen ausgeblendet wird. Mit den freudigen Geschichten und Ereignissen kommst Du nun garnicht mehr in Kontakt. Du verpasst die tolle Geschichte im Fernsehen, liest nicht die Zeitung, in der Ermutigendes steht und es kommen keine Menschen mit solch positiv bestätigenden Geschichten zu Dir. Sie entsprechen nicht Deinem Fokus, also auch nicht Deiner Schwingung in dieser Angelegenheit. Es ist keine Anziehungskraft da. Das ist ein ganz verhängnnisvoller Teufelskreis, der einen gefangen hält und immer wieder das bestätigt, auf das zu irgendeinem Zeitpunkt mal verstärkt der Fokus gerichtet wurde. Und irgendwann ist man so überzeugt, dass die Sache so und nicht anders ist. Ohne zu merken, dass man sich diese Realität selbst gestaltet hat und sie auch ganz anders aussehen könnte.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Sabine » 15. Mai 2010, 13:27

Liebe Loa,

auch hier wieder vollkommene Übereinstimmung mit Dir und die Tendenz von mir, mich an Voltaires Rat zu halten, denn mit jedem Rat den ich gebe würde ich Verantwortung dafür übernehmen, wenn sich jemand an meinen Ratschlag hält, mir aber nicht in meinen - in diesem Moment eigenen und damit verbundenen freudvollen Gedanken folgen kann.

Ebenso bestätigt sich natürlich durch LOA warum ein Tier sich so vollkommen wandeln kann, wenn es von einem Menschen zum anderen kommt ....

eine Geschichte fällt mir dazu ein, bei der ich vor mehr als 10 Jahren ein Pferd verkaufte, das ich ... nun, sagen wir mal nicht unbedingt zu meinen Seelentieren zählen konnte und unser Verhältnis war ein von gegenseitigem Respekt, aber nicht Vertrauen geprägtes, denn die Stute ließ sich zum Beispiel nicht anbinden und benahm sich auch sehr wiederspenstig, wenn sie sich in irgendeiner Art und Weise zu etwas gezwungen fühlte - mir also gar nicht so unähnlich ;)

in welcher Hinsicht ich mich aber zu 100% auf sie verlassen konnte war in ihrem Bestreben jedes Jahr tragend zu werden ... man musste quasi nur das Halfter des Hengstes an ihre Box hängen und schwupps, war sie auch schon schwanger.

Die neuen Besitzer berichteten mir zu Anfang, dass die Stute bei ihnen keine Probleme beim An- oder ausbinden machte, sich brav fügte, was immer sie von ihr verlangten und ich fühlte mich ... naja schon als kompletter Versager, weil ich ja nie erreichte, dass mir dieses Pferd vertraute ... ich hatte ich jedoch auch nie eine Chance gegeben - das weiß ich heute.

Allerdings wurde die Stute, die ich tragend verkauft hatte, nach dem Abfohlen auch nie mehr tragend bei diesen Leuten und wurde dann als "Zuchtstute" nach Griechenland verkauft ... wo sie leider auch nie mehr ein Fohlen bekam.

Damals konmnte ich dafür die Erklärung nicht finden, vor einem Jahr durfte durch meine zugegeben späte Erkenntnis auch eine Stute, die als unfruchtbar untersucht war, bei uns ein Fohlen bekommen, weil sie es mir erlaubte sie aus der Trauer um ihr letztes Fohlen in die Freude eines neuen Lebens zu lenken.

Dass natürlich alle Züchterkollegen mich für vollkommen durchgeknallt hielten, weil ich eine 17 Jahre alte, aufgrund einer alten Huflederhautentzündung nicht reitbare und zudem noch unfruchtbare Stute aufnahm und auch noch überzeugt war, dass ich sie nach sechs güsten Jahren tragend machen könnte, versteht sich fast von selbst, aber durch dieses Pferd fand ich zum Schreiben und zu dem Verlag, für den ich nun arbeite.

So können sich manche Dinge zum Guten und andere zum Negativen wandeln, aber die Frage bleibt mir trotzdem, inwiefern die Dinge, die wir bewusst oder unbewusst beeinflussen nun in unsere Verantwortung geraten und - diese Frage stellt sich vor allem mir als Pferdezüchterin - dürfen wir überhaupt davon ausgehen, dass wir jemandem das nach unserem Empfinden passende Tier empfehlen können oder verkaufen dürfen, wenn es sich beeinflusst durch die Gedanken seines Menschen wandelt?

... ich tendiere hier zu einem Nein, nachdem in den letzten fünf Jahren acht von mir verkaufte Pferde beim neuen Besitzer innerhalb eines Jahres starben, obwohl sie nachweislich gesund von uns abgegeben wurden.

Oder halte ich die Pferde quasi geistig bei mir fest und sie sehen keinen Ausweg, sich frei zu machen, als zu sterben, bzw. sahen sie es als ihre Bestimmung, bei mir zu sein und um zurückzufinden wählten sie den Weg der Reinkarnation?

Anders gefragt: Bin ich schuld an ihrem Tod, weil ich sie verkaufte, bzw. ihnen den Gedanken schickte, dass sie nirgendwo so glücklich werden können, wie bei mir oder steht hier der freie Wille des Tieres nicht unter meinem gedanklichen Einfluss der Manipulation?

Owei - ich schweife ganz schrecklich ab und falls jemand den Beitrag verschieben mag, sollte das wohl nun so sein.

Ganz liebe Grüsse
von Sabine, die durchaus die Antworten versteht, aber momentan manchmal an der Umsetzung verzweifelt, weil sie irgendwie manchmal nicht aus der Sorge in die Freude findet
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Liebeszauber » 15. Mai 2010, 13:46

An alle Hunde - Tiere - und LoA- Fans und natürlich Mitleser hier,

in den letzten Tagen fand ich weniger Zeit, im Forum bei euch mitzulesen.
Wenn ich jetzt könnte, wie ich wollte...

So teile ich euch nur mit, was bei mir aufkommt, nachdem ich all eure unglaublich liebevollen und stärkenden Beiträge hier gelesen habe.

Ich wünschte mir neulich... mehr eigene Beiträge -von jedem persönlich geschrieben - mit eigenen Worten geschmückt. Was ich nun hier zu lesen bekomme übersteigt bei weitem das, was ich mir hätte darunter vorstellen können.
Es langt gerade dafür, dass ich all eure Worte aufnehmen und ich mit ihnen schwanger gehen kann. :clown:
Ich bin so sehr dankbar für eure fühlbaren Begegnungen mit Hunden, von denen hier erzählt wird, es ist mehr, als ich in den letzten 15 Jahren zusammen gehört -und an Wunderbarem gelesen - habe. :roll:
Nicht, dass ich keine Hunde- Geschichten vernommen habe- ich hoffe, ihr wisst was ich meine.

Die Qualität von Begegnungen mit Hunden ist es, die mich staunen macht. Allen voran- du, liebe LoA, die solch wertvolle, weil wertschätzende Beziehungen zu den Vierbeinern lebt, dass es schon anmutet wie im Märchen. Ich liebe diese Art von Märchen ungemein!
Bitte schreibe sie auf, wann irgendwann du kannst :kniefall: ( ja, ich weiß..die vielen Sprachen, die eigentlich dein Metier bedeuten..), ein solches Büchlein wäre wirklich kostbar in den Händen zu halten.

Ein Freund von mir verriet mir, er schreibe an seinem ersten Buch .. über die Beziehung zu seinem und dem der Partnerin Pferd, welches nach ca. 14 Jahren letzten November verstarb. Er hatte ein so besonderes Verhältnis zu ihm, dass er nun das erste Buch auf den Markt bringen möchte, welches den Menschen veranschaulicht, wie Tiere all die von uns verdrängten Themen aufnehmen, um sie zu heilen ( in Kurzform gesagt) und wie wir dies verhindern können. Als Heiler -und als Mann!- ist er da sehr gut unterwegs (auch ich komme von den Pferden), aber verzeiht`- nach LoA`s Worten - kann er den Mittelteil für mein Dafürhalten ruhig weglassen.

Wenn ich lese, wie du schreibst, LoA, kann ich nur sagen - -- - mehr davon. Es berührt ungemein, in Kontakt zum Göttlichen zu sein, den Himmel unter uns zu spüren, es fördert Heilung in jeder Hinsicht, auf allen Ebenen.
So verstehe ich dein Wirken wenn ich dich lese. Ein großes Danke -Schön noch einmal an dieser Stelle an dich :loveshower: .

Und einleuchtend erklärt finde ich auch, was LoA und die Tierwelt zusammengefügt wirklich bedeutet für unsere Erde und all die großartigen Geschöpfe, die uns im Zusammenleben bereichern.

Übrigens- ich beginne, mein Leben voll nach LoA- Art auszuschöpfen und d.h., ich warte- -- -noch ein Weilchen mit dem Hundi. Gerade fängt alles an, mir so zu gefallen, mein Leben ist wunderbar! :hurrrra: Erstmal genieße ich das! :hurrrra:

DANKE für euer Hier- Sein. DANKE für all die freudvollen Begegnungen.
Liebeszauber-in
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 16. Mai 2010, 09:04

Sabine hat geschrieben:Anders gefragt: Bin ich schuld an ihrem Tod, weil ich sie verkaufte, bzw. ihnen den Gedanken schickte, dass sie nirgendwo so glücklich werden können, wie bei mir oder steht hier der freie Wille des Tieres nicht unter meinem gedanklichen Einfluss der Manipulation?


Liebe Sabine,

ich habe über diese Frage nun eine Weile nachgedacht und überlegt, was ich Dir darauf und andere aufgeworfene Fragen antworten könnte. Treu dem Zweck meines Forums lasse ich natürlich gerne die Themen durch den "Abraham-Filter" laufen und habe auch mal einiges nachgelesen, was zu dieser Thematik Aufschluss geben kann.

Grunsätzlich sind Tiere viel weniger fokussiert als Menschen und kreieren auch viel weniger bewusst. Sie empfinden Contrast auch nicht so spezifisch wie wir Menschen und haben daher viel weniger Widerstand. Also sind sie auch mehr angebunden an den Energiefluss des Grossen Ganzen und fast ständig durch ihre Intuition geleitet, die wir Instinkt nennen. Dadurch, dass sie eine so kurze Zeitspanne leben, ist es ihnen auch ziemlich egal, dass sie oft sterben und wiedergeboren werden. Immerhin erreichen sie ja ihre volle Lebens-Kapazität in sehr kurzer Zeit. Sie können dadurch ihren Lebensausdruck und die Fülle ihres Seins ganz schnell ausschöpfen. Und kommen und gehen daher mit viel weniger Widerstand als wir Menschen. Sie leben im Jetzt und erfreuen sich an dieser Erfahrung - ohne Angst vor dem Tod.

Bei den domestizierten Tieren scheint es in der Tat so zu sein, dass wir ihnen Verhaltensprobleme beibringen, die sie von Natur aus nicht fühlen. Wir lehren sie also Widerstand, genauso wie wir das unseren Kindern beibringen. Auch projizieren wir viel in die Tiere und sehen etwas, was bei ihnen garnicht vorhanden sind. Genauso, wie wir das auch mit anderen Menschen tun. Suchen nach Entsprechungen in ihnen, die der eigenen Verfassung nahekommen - und das Gesetz der Anziehung bringt uns auch hier das, auf das wir uns konzentrieren. Ich sehe das, was ich sehen will.

Dieser letzte Satz trägt ganz generell eine unwahrscheinliche Verantwortung in sich. Wir projizieren unser Denken auf die Tiere und interpretieren in sie hinein, was wir als Wahrheit anerkennen. Dass wir empfänglich für Krankheiten sind, dass im Alter Verfall eintritt, dass Tod durch Krankheit verursacht wird, dass wir Impfungen gegen dies und das brauchen, dass wir Gesundheits-"Vorsorge" betreiben müssen und uns damit gegen Krankheit schützen und noch so einiges andere. Es ist so fest verankert in unserem Denken, dass wir es schon garnicht mehr anzweifeln. Aber dann brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn solcherart Glauben sich als Tatsache in unserem Leben zeigt. Womit der Glaube dann wieder "bewiesen" wäre.

Das Thema zeigt wieder mal in einer anderen Facette, wie unwahrscheinlich wichtig es ist, eine gewisse "Gedankenhygiene" zu betreiben und nicht ungefiltert alles das zu akzeptieren, was ich in meinem Verstand so hin- und herbewege und durch wiederholtes Denken zu beobachtbaren "Tatsachen" geworden ist.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Kia » 16. Mai 2010, 09:24

lawofattraction hat geschrieben:Bitte seht mir nach, dass ich mich hier so lange in meinen Hunde-Erinnerungen :hregen: verloren habe.


Liebe Loa,

mir geht es wie Liebeszauber :gvibes: in, ich finde die Tier-Märchen sehr herzöffnend und wunderschön, ein kleines Buch darüber täte sich fast allein schreiben.

Danke an alle, die hier geschrieben haben, ich finde auch, wenn man mit Babies oder Tieren, die ja so empfindsam sind, zusammen ist, braucht es riesige Achtsamkeit, da diese Wesen wirklich alles 1:1 aufnehmen, weil sie nicht anders können.

Herzlich
Kia
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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon lawofattraction » 16. Mai 2010, 09:56




Liebe Kia und liebe Liebeszauber, Ihr Lieben Alle,

der Vorschlag, mein überaus bewegtes Leben :clown: schriftlich festzuhalten, ist schon öfter an mich herangetragen worden. Und hier und da habe ich mich auch mal hingesetzt und das eine oder andere aufgeschrieben, aber nie wirklich mit dem überzeugten Gefühl, das der Nachwelt hinterlassen zu wollen.

Gestern war ich nach dem Schreiben selbst erstaunt, wie leicht das rausfloss und wie viel - und doch wenig - ich zu jedem meiner Lieblinge schreiben konnte. Voll aus dem Vortex, voll aus der Liebe heraus. Wenn ich daran denke, nun etwas aufzuschreiben mit der Absicht, das zu publizieren, fliessen schon wieder so viele andere Faktoren ein, dass ich fürchte, dass dann die Herzensqualität verloren gehen könnte.

Ich weiss es aber nicht, und lasse es daher einfach mal im Raum stehen, ohne etwas geschehen machen zu wollen. Bis dahin werde ich immer mehr dem Impuls nachgeben, Begebenheiten meines Lebens hier mit Euch zu teilen, wie das ja schon das eine oder andere Mal der Fall war. Manchmal ist es einfach nur eine Sache der Übung.

Liebe Grüsse und einen wunderschönen Sonntag
Loa :lieb:



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Re: Creation der tierischen Art

Beitragvon Liebeszauber » 16. Mai 2010, 11:35

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