Bitte um andere Sichtweisen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon Katja » 1. Jul 2016, 08:58

Hallo Ihr Lieben,

Es ist für mich das erste Mal, dass ich in einem Forum um Hilfe, Rat bitte. Aber ich bin gerade an einem Punkt, wo ich wohl mal andere Sichtweisen brauche.

Ich fühle mich mit meiner Arbeit sehr unwohl. Da gibt es viele Punkte, mit denen ich nicht mehr klar komme.
Ich weiß, dass ich mir diesen Arbeitsplatz vor 2 Jahren geschaffen habe und sehr glücklich mit war. (Aber nicht lange)
Es fangen immer mehr Dinge an mich zu stören. Für mich stellt sich die Frage: Ist es richtig zu wechseln oder soll ich bleiben und versuchen, die Dinge und Menschen anders wahrzunehmen?
Gibt es womöglich gar kein Richtig oder Falsch? Soll ich nach meinem Wohlgefühl gehen?

Ich habe heute ein Vorstellungsgespräch in einem ganz anderen Bereich, keine Arbeit mehr im sozialen Bereich.

Aber mein innigster Wunsch ist Freiheit, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen. Ich tue mich sehr schwer damit, wenn andere Menschen mir sagen, was ich wann zu tun habe.
Ich schreibe mir schon oft mein Drehbuch, wie ich es gern hätte und wenn ich dabei bin, dann fühle ich mich soooo gut.

Ich habe für mich noch so im Kopf, Dinge auszusitzen, nicht aufgeben. Aber ich merke, dass mich das auch viel Kraft kostet.
Zeigt mir der Arbeitsplatz vielleicht auch nur, was ich wirklich will, nämlich Freiheit?
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein paar Denkanstöße von Außen bekäme.

Ganz liebe Grüße

Katja
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon katgirl » 1. Jul 2016, 12:52

Hallo Katja.
Katja hat geschrieben:Ich fühle mich mit meiner Arbeit sehr unwohl. Da gibt es viele Punkte, mit denen ich nicht mehr klar komme.
Ich weiß, dass ich mir diesen Arbeitsplatz vor 2 Jahren geschaffen habe und sehr glücklich mit war. (Aber nicht lange)
Es fangen immer mehr Dinge an mich zu stören.
Das LoA dient Dir ganz toll. Es bringt Dir einfach mehr von dem, worauf Du Dich konzentrierst.

Katja hat geschrieben:Für mich stellt sich die Frage: Ist es richtig zu wechseln oder soll ich bleiben und versuchen, die Dinge und Menschen anders wahrzunehmen?
Gibt es womöglich gar kein Richtig oder Falsch? Soll ich nach meinem Wohlgefühl gehen?

Ich habe heute ein Vorstellungsgespräch in einem ganz anderen Bereich, keine Arbeit mehr im sozialen Bereich.
Sich nach dem eigenen Wohlgefühl zu richten, ist erst einmal immer gut. Der Punkt ist nur, daß Du Dich auf das konzentrierst, was Du nicht willst und das im Moment Deine Schwingung dominiert.
Wenn Du Dir nun einen neuen Job suchst, wirst Du diese Schwingung einfach mitnehmen und alles wird sich an einem anderen Ort mit anderen Menschen wiederholen. Da Du zu Beginn in Deinem jetzigen Job auch nicht lange glücklich warst, wird auch hier das LoA in der gleichen Weise gewirkt haben.
Katja hat geschrieben:Aber mein innigster Wunsch ist Freiheit, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen.
Das ist ein sehr zweischneidiger Wunsch. Der Wunsch nach Freiheit kann sich nur im Rahmen Deiner bestehenden Glaubenssätze entfalten.
Wenn Du nicht wirklich davon überzeugt bist, daß Du reich bist und Dir ein schönes Leben machen kannst, dann kann sich dieser Wunsch auch in Form von Krankheit oder Arbeitslosigkeit manifestieren.

Überleg doch mal, was Du wirklich willst. Der Kern jeden Wunsches ist ein Gefühl.
Willst Du nicht eher Freiheit von den Gedanken, die Du über Deine Arbeit denkst?
Willst Du nicht eher Freiheit von den Gefühlen, die Du bei Deiner Arbeit und den Gedanken darüber fühlst?
Willst Du nicht eher Freiheit von den Erwartungen, die Du Deine Arbeit und Mitmenschen betreffend hast?

Die Kunst besteht einfach darin sich mit den selben äußeren Bedingungen soweit besser zu fühlen, daß die Bedingung keine Rolle mehr spielt.
LG
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon Katja » 2. Jul 2016, 08:08

Liebe katgirl,

Vielen Dank für Deine Sichtweise.

Die Kunst besteht einfach darin sich mit den selben äußeren Bedingungen soweit besser zu fühlen, daß die Bedingung keine Rolle mehr spielt.


Ich komme da auf eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Warum soll ich mir etwas wünschen, wenn es darum geht, sich mit allen Bedingungen wohlzufühlen. Zeigt uns der Contrast nicht, dass es noch Besseres für uns gibt?

Liebe Grüße

Katja
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon Mik » 2. Jul 2016, 08:53

Liebe Katja,

Das ist eine sehr gute Frage.
Da das LoA dir mehr von dem gibt, was du bereits Wertschätzt und im Sinne von Fülle erfährst, macht es für mich Sinn dass du dich auf die Aspekte deiner Arbeit konzentrierst in denen du selbstbestimmt bist und Freiheit erfährst. Du hast den Eindruck das es viel zu wenig davon in der Arbeit gibt und damit bist du im Mangel mit dem Thema. Du wirst aber bestimmt nicht dauerbegleitet und bekommst beim Schreiben keine Handführung verordnet. Wenn du also deine (kleinen) selbstbestimmten Freiheiten konsequent Wertschätzt und wenn es sich gut anfühlt, du von da an weiter träumst: es wäre schön auch das wählen zu können, dann sollte dir das LOA entsprechende Optionen bieten.
Schönen Tag

LG Mik
Wundervoll ! Der Weg zur Gesundheit ist mit guten Gefühlen gepflastert
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon katgirl » 2. Jul 2016, 10:47

Katja hat geschrieben:Ich komme da auf eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Warum soll ich mir etwas wünschen, wenn es darum geht, sich mit allen Bedingungen wohlzufühlen. Zeigt uns der Contrast nicht, dass es noch Besseres für uns gibt?

Wünschen ist der Grund für Ausdehnung und der Sinn warum wir hier sind.
Wünschen passiert zu 99% unbewußt.
Wünchen ist auch das Verfeinern von Wünschen mit Hilfe von Kontrast.

Und Besser Fühlen mit den vorhandenen Bedingungen ist Frieden schließen und die Grundlage, daß der Wunsch realisiert werden kann.

LG
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon Sonnenschein7550 » 2. Jul 2016, 11:29

Gute Morgen 😉

Das hast du sehr schön gesagt Kat!
Ich habe selber bemerkt, dass man, wenn man nicht immer im Mangel ist und die Sachen wertschätzt, immer mehr davon bekommt. Ich habe wine Zeitlang nur das gesehen, was ich nicht habe und mein Leben war im Stillstand. Dann habe ich meine Sichtweise geändert. Ich bemühe mich darum zu sehen, was ich alles habe und ich merke, dass viel mehr positives in mein Leben tritt.
Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag!!

Alles liebe ☀️
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon Katja » 2. Jul 2016, 12:34

Liebe Mik,

Wenn du also deine (kleinen) selbstbestimmten Freiheiten konsequent Wertschätzt und wenn es sich gut anfühlt, du von da an weiter träumst:


Lieben Dank für diese Sichtweise. Das hilft mir gerade sehr und gibt mir ein gutes Gefühl. Da bleibe ich nun dran und mache mir meine Freiheiten, die ich doch in meinem Leben habe, bewusst. Und bei näherer Betrachtung gibt es davon eine ganze Menge.

:danke:

Liebe katgirl,

Und Besser Fühlen mit den vorhandenen Bedingungen ist Frieden schließen und die Grundlage, daß der Wunsch realisiert werden kann.


Ja, das macht es mir klarer. Danke schön. :lol:

Liebe Grüsse

Katja
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Re: Bitte um andere Sichtweisen

Beitragvon ZaWo » 2. Jul 2016, 12:57

Mik schrieb
Wenn du also deine (kleinen) selbstbestimmten Freiheiten konsequent Wertschätzt und wenn es sich gut anfühlt, du von da an weiter träumst:


Katja schrieb
Da bleibe ich nun dran und mache mir meine Freiheiten, die ich doch in meinem Leben habe, bewusst. Und bei näherer Betrachtung gibt es davon eine ganze Menge.


Hi Katja,

und vergiss auch nicht die große und immer vorhandene Freiheit zu gehen. Das Schlimmste, was da passieren kann ist, dass sich die Dinge wiederholen. "Make peace" bezieht sich nicht immer nur auf das Verbleiben, sondern auch gelegentlich auf den Drang zu gehen. Ich denke, Freiheit ist nie "klein" oder "doch", sondern eben frei. Vielleicht ein wenig bigger thinken. :P
ZaWo
 


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