Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 09:18

Hallo Ihr Lieben!

Inspiriert von Katgirls Thema und überhaupt den gestrigen Beziehungsthemen, wollte ich hier nochmal eine Zusammenfassung dazu machen bzw. die liebe LoA :hug: nochmals dazu etwas fragen.

Bei mir geht es um meinen Sohn, meine Mama, und eben anderen Mitmenschen, die mir nahe stehen und denen ich nicht einfach aus dem Weg gehen kann bzw. will.

Bei meinem Out und In the Vortex Thema, das sich so schön entwickelt hatte, bin ich ja dank loa mal wieder auf sehr wichtige Erkenntnisse gekommen.

Nehmen wir also nochmals das Zulassen her, Step 3 also, während eines Streitgesprächs mit meinem Sohn, das meist einseitig ist, da er mich anbrüllt, wäre also das Beste Verhalten, während des Gesprächs mir den Kleinen/Großen ;-) so vorzustellen, wie er in meiner Vortex Vorstellung ist. Stellt euch vor, er brüllt und schreit und dreht am Rad und ich bleibe ruhig und denke an die Seite meines Sohnes, die ich einfach nur liebe. Langsam aber sicher oder auch gleich würde ich auch diese Seite an ihm anziehen.

Ähnlich also auch bei Katgirl mit ihren Schwiegereltern in Spe, Worte würden nichts bringen, stellt sich die gewünschte Situation vor, schwingt sich darauf ein und zieht damit das gewünschte an.

Ich sage mir immer wieder: ich mache dich nie, nie wieder dafür verantwortlich, dass ich mich schlecht fühle.

Habe ich das gut zusammengefasst?

Ihr Lieben, ich wiederhole es, weil ich gerade wieder in so einer Situation mit meinem Sohn stecke und meine Mam heute auch noch zu mir kommt. sie ist ja immer lieb zu mit und wie kommen gut klar, aber ihr wißt ja, diese ständigen sich wiederholenden Gedanken sind es bei ihr .... und immer in der Vergangenheit ....

Danke für euer nochmaliges Durchkauen mit mir :loveshower:

Lg Petra
Flower1973
 

Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Kia » 22. Mai 2011, 10:27

Liebe Petra,

zuerst das Wichtigste: Sei unbeschwert, unbekümmert, nimm es leicht, ob Du die anderen In-the-Vortex oder Out-of-Vortex wahrnehmen kannst oder nicht. Natürlich ist es, weil Du Dich gut fühlen willst, viel angenehmer, wenn es Dir gelingt im Vortex zu bleiben, und die anderen in der Vortex-Version zu sehen. Klar. Doch was solls, wenn Du raus fällst, bist Du draussen, Du kommst ja wieder rein, wie wir letzte Woche gesehen haben.

Wenn nicht, dann verurteile Dich nicht, sondern sorge, wie Du das ja so gut kannst, wieder für Wohlbefinden (mittels EGS hoch gehen oder sonst etwas wie atmen...).

Meine Erfahrung mit Teenagern aller Altersstufen ist, dass sie besten klar kommen mit ALLEN Gefühlen; denn sie selbst haben, wegen dieser Hormonumstellung in ihrem Körper ja auch ständig alle Gefühle auf Lager.

Allerdings sind sie extrem sensibel, wenn ich Gefühle zeige, die ich nicht habe, weil ich pädagogisch sein will, noch schlimmer therapeutisch.
Sie werden dann rasend vor Zorn, über mein nicht authentisch sein und ich wage es nur noch authentische Gefühle zu präsentieren, die anderen fliegen mir sowieso nur um die Ohren.

Was mir konkret in einer schwierigen Situation hilft (mit Teenagern) ist mir vorzustellen, ich habe eine sehr teure Abenteuerreise im Dschungel gebucht, 6 Wochen für Tausende von Franken. Und hier in der Interaktion bekomme ich die abenteuerlichen Erlebnisse kostenlos und unbegrenzt – das Gemeinsame ist: hier wie dort ist ALIGNMENT, angebunden sein an meine Quelle, ALLES.

Und bedenke, der Junge (als auch Deine Mutter) hat ja den eigenen Vortex, wenn Du also an ihn denkst, wenn er NICHT bei Dir ist, würde ich immer beten: Möge er in Verbindung mit seiner eigenen Anbindung an die Quelle sein.
Möge er in immer besserer Anbindung an seine eigene Quelle von Wohlbefinden sein. Wie ein Mantra und geistig ihn, Deinen Sohn, wirklich loslassen und der Quelle übergeben. Er wird das spüren und mehr Verantwortung für das eigene Wohlbefinden übernehmen. Aber pass auf, alles, was nicht echt ist, spüren diese Kinder, also wenn Du z.B. Dir sagst innerlich ich lasse los, tust es aber doch nicht, dann übernehmen sie nicht mehr Verantwortung; und wenn Du in Nicht-Liebe loslässt und resignierst, spüren sie das auch, ist auch nicht so günstig. Am besten ist es mit Liebe und Vertrauen in das Göttliche in ihm selbst, ihn loszulassen (und innerlich zu sagen: ich vertraue Dich dem Göttlichen in Dir selbst an).

A dieux, Aufwiedersehen, ich übergebe Dich dem Göttlichen in Dir, ist das gleiche. Ich habe das bei manchen Menschen Tausend mal gemacht, bis es gestimmt hat, und es ging immer gut. Nie kam je etwas schlechtes dabei raus, allerdings manchmal ging es ein bisschen, nicht weil das Göttliche so langsam ist, weil ich nicht richtig loslassen konnte und immer noch ein Zipfelchen, den kleinen Finger halten wollte, einfach zur Sicherheit :oops:

Heute bin ich einfach deshalb eine geübte Loslasserin, weil ich zwei Mal gesehen habe, dass - wenn ich zu lange zögere ganz loszulassen - das dem anderen Menschen wirklich nicht gut tut. Alle Menschen lieben es, wenn sie frei sind, wenn sie ohne Bindung, ohne Festhalte-Griffe einfach geliebt werden.

Es genügt also wirklich absolut, Deinen Sohn und Deine Mom zu lieben, das zu fühlen, innerlich einen Schritt zurückzutreten und - auch wenn Wut, Verletzung, Erbitterung, Enttäuschung, tausend andere Gefühle zwischendrin auftauchen - und da sein dürfen, Dich innerlich in diese Göttliche Stille in Dir selbst hinein fallen zu lassen. Sie durchdringt ja ALLES, jedes andere Gefühl und hilft mit die anderen Gefühle loszulassen, Widerstand gegen die Liebe, die Du bist, abzubauen. Wichtig ist die EGS möglich hoch zu gehen, d.h. zu wissen wo Du jeweils gerade stehst und Dich HOCH auszurichten in winzigen Schritten, Widerstand loszulassen. Wenn es geht, nicht nach unten. Wenn doch nach unten, ja nun halt, kannst ja immer wieder hoch gehen :oops: :loveshower:

Lieben Gruss und guten Tag
Kia
Zuletzt geändert von Kia am 22. Mai 2011, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon lawofattraction » 22. Mai 2011, 10:34

Flower1973 hat geschrieben:Habe ich das gut zusammengefasst?


Moin, liebe Flower,

ja, das hast Du gut zusammengefasst.

Allerdings ist ein Verändern aus einer akuten Situation heraus nicht sehr erfolgreich. Allenfalls den Fokus abziehen - wenn Dein Sohn schreit, würde ich einfach stillschweigend aus dem Raum gehen und was anderes machen. Keine Aufmerksamkeit geben. Für Dich etwas suchen, was Dich ablenkt. Oder einfach das Thema wechseln. Nicht drauf eingehen, es im Sande verlaufen lassen. Bei Diskussionen einfach nicht antworten und "blank" - leer - schauen. Du musst Deinen Ton setzen, Deine Linie verfolgen. Nicht, um das ihnen zu demonstrieren, sondern um die Kunst des Fokuswechsels fest in Dir zu installieren.

Die Fokusausrichtung auf ihn, so wie Du ihn in Deinem Vortex siehst, machst Du aus einem Wohlgefühl heraus, nicht aus der Problemsituation. Und mach es immer und immer wieder. Wenn er in der Schule ist, denk an ihn und stell ihn Dir glücklich und froh vor. Sieh Euch als Familie, die alle Hindernisse hinter sich gebracht hat und sieh Deinen Jungen unbelastet aufwachsen.

Flower1973 hat geschrieben:Ich sage mir immer wieder: ich mache dich nie, nie wieder dafür verantwortlich, dass ich mich schlecht fühle.


Übrigens, liebe Flower, das gilt auch umgekehrt. :clown: Du bist auch nicht verantwortlich für das Wohlgefühl Deines Sohnes. Das ist sicher schon schwerer zu schlucken, oder? Jeder Mensch, gross und klein, hat seinen eigenen Vortex. Hat Absichten für sein Leben, die wir von aussen nicht er-kennen. Ich sage natürlich nicht, dass Du Deinen Sohn nicht lieben und ihm Gutes tun sollst, aber für ihn gilt, je älter er wird, immer mehr, dass niemand anders als er selbst verantwortlich ist für seine Gefühle. Ich würde auch an der Stelle einmal ansetzen und das Gespräch suchen, damit er nicht in die Opferschiene gleitet - Mobbing etc. - und ihm das erklären.

Lieben Gruss
Loa

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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Kia » 22. Mai 2011, 10:38

Oh, liebe Loa, wir haben da gleichzeitig geschrieben, ich lese jetzt noch Deinen Text... :danke:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon lawofattraction » 22. Mai 2011, 10:42




Liebe Kia,

ich lache schon wieder - wie sollte es anders sein? :loveshower:

Liebste Grüsse
Loa



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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 10:51

Liebe Kia :danke:

Ich danke dir vom ganzen Herzen für die wunderbaren Anstöße!!

Immer, wenn ich das tat (wenn auch nur für kurze Zeit) fühle ich mich am Besten. Dieses Loslassen und ihm einfach so sein zu lassen wie er ist das war unheimlich erleichternd. Erleichternd fùr mich und auch er wandelte sich dann in kürzester Zeit. Da er diese schlimmen Träume hat und offensichtlich Probleme hat, mische ich mich wieder in sein Leben, da ich denke er braucht mich dazu um wieder hoch zu kommen. Dank meines Treads bezüglich Träume mit Loa, kann ich das jetzt lockerer sehen. ich weiß auch, dass es immer besser wird mit meinem Verständig über Beziehungen und Zulassen. Allerdings, wenn mich mein Sohn anschreit und mir Vorwürfe macht, dann Rutsche ich wieder raus aus dem Vortex. Ich erinnere mich daran, wie meine Mam mich oft dafür verantwortlich machte, als Teenager, dass sie ein Herzleiden hat und sie einfach tot umfallen würde, wenn ich sie weiter nerve.
All solche Vorwürfe möchte ich meinem Sohn nie antun und da hilft es mir sehr zu wissen, dass ich selbst es bin, die für mich verantwortlich bin.

Naja, jedenfalls hast du mir sehr geholfen mit deinem Rat ihn einfach seiner Göttlichkeit, seiner Quelle zu überlassen. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist mir sehr wichtig und auch sehr wichtig für ihn.

:danke: und alles Liebe, liebe Kia und liebe Loa und liebe Fun für dein :kuss: :kuss: und euch allen wundervollen Menschen, die ihr genauso Verantwortung über euch Leben übernehmen wollt :loveshower: :loveshower:

Lg Flower/Petra - mein neuer Name, weil ich das so süß finde :gvibes:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 10:57

Liebe Loa,

Ich danke dir auch vom ganzen Herzen mir wieder einmal aus der Patsche zu helfen :danke:

Was täte ich nur ohne euch? :hug: :lieb:

Oh ja, ich weiß auch er soll mich nicht dafür verantwortlich machen, wie es ihm geht. Das habe ich ihm schön öfters gesagt, doch alles was Mami sagt ist doof :pfeif: .

Auch dein Rat einfach den Raum zu verlassen und wenn er in der Schule ist alles heil zu sehen in meinem Vortex ist wunderbar und wird sofort in die tat umgesetzt :gvibes: .

Ich fühle mich schon wieder so wunderbar, ich schwinge und schwinge wieder :gvibes:

Ich bin unendlich dankbar für unseren Austausch :ros:

Alles Liebe eure Flower- Petra
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Kia » 22. Mai 2011, 10:58

lawofattraction hat geschrieben:Allerdings ist ein Verändern aus einer akuten Situation heraus nicht sehr erfolgreich. Allenfalls den Fokus abziehen - wenn Dein Sohn schreit, würde ich einfach stillschweigend aus dem Raum gehen und was anderes machen. Keine Aufmerksamkeit geben. Für Dich etwas suchen, was Dich ablenkt. Oder einfach das Thema wechseln. Nicht drauf eingehen, es im Sande verlaufen lassen. Bei Diskussionen einfach nicht antworten und "blank" - leer - schauen. Du musst Deinen Ton setzen, Deine Linie verfolgen. Nicht, um das ihnen zu demonstrieren, sondern um die Kunst des Fokuswechsels fest in Dir zu installieren.

Die Fokusausrichtung auf ihn, so wie Du ihn in Deinem Vortex siehst, machst Du aus einem Wohlgefühl heraus, nicht aus der Problemsituation. Und mach es immer und immer wieder. Wenn er in der Schule ist, denk an ihn und stell ihn Dir glücklich und froh vor. Sieh Euch als Familie, die alle Hindernisse hinter sich gebracht hat und sieh Deinen Jungen unbelastet aufwachsen.


Danke Dir herzlich, liebe Loa, das hört sich so gut an ... Fokus abziehen oder Widerstand gegen die " sogenannt schlimmen Gefühle von anderen abbauen", das weiss ich noch nicht immer... Nun ja, meistens ergibt sich das von allein, je nach dem, was am schnellsten wieder Wohlfühlen ermöglicht.

Ich lese es nochmals, was Du geschrieben hast, manchmal kommen für mich aus dem reinen mehrmaligen Lesen die tiefgründigsten Einsichten. :danke:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon katgirl » 22. Mai 2011, 10:59

Hallo flower,
auch auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole oder das hier die falsche Stelle ist zum posten.
Schau' Dir mal bitte die MEdiDVD an "Meine Seelen Reisen". Vielleicht wäre das gut für Deinen Sohn? Vielleicht könnte er den Zugang zu sich selber finden?
Ich bin restlos begeistern von dem Teil. Man kann sie mit Affirmationstext oder auch nur die Musik und die Bilder laufen lassen.
Ich den Streitsituationen würde ich auch den Fokus total abziehen oder meine "Zulassen Loslassen"-Übung machen.
Auf der Abraham MeditationsCD sagen Abraham klipp und klar, wenn jemand (egal wer) Dich verbal oder körperlich angreift, kämpft er immer nur mit sich selber, nie mit Dir.
LG :gvibes:
Zuletzt geändert von katgirl am 22. Mai 2011, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 11:01

Das geht mir genauso liebe Kia :-)

Immer neue wunderbare Erkenntnisse und ich werde eure Antworten heute noch ein paar Mal lesen und verinnerlichen :lieb:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 11:04

Ja liebe Katgirl, das höre ich mir auch immer wieder an auf der Med Cd.
Hatte letzte Woche Zeit es mir täglich anzuhören.

Dankeschön :lieb:
Alles Liebe
Flower- Petra
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 11:07

Übrigens ich weiß jetzt wie die Beiträge verschwinden, das passiert, wenn wir gleichzeitig auf abschicken gehen.

Wieder ein Aha- Erlebnis :clown:

Lg :lieb:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Saskaya » 22. Mai 2011, 12:02

Ihr lieben,

ich finde es so tröstend, mir selbst zu gestatten, dass ich in der akuten Situation nichts lösen muss, weder durch Handeln, noch durch Sprechen, da es gar nicht möglich ist, in dieser akuten Situation etwas zu lösen!
Viele von uns haben gelernt, Probleme müssen gelöst werden und man muss sofort zur Tat schreiten, es ausdiskutieren!
Wenn es zu einer solchen Extremsituation kommt (und was könnte extremer sein, als dass ein geliebter Mensch vor uns steht und uns anschreit), ist es vermutlich sehr wahrscheinlich, dass verschiedene Schwingungslevel aufeinander treffen. Und durch das Gesetz der Anziehung wird sich unsere Schwingung irgendwann angleichen, wenn wir uns voll in diese Situation hineinbegeben. Mir hat es immer sehr geholfen, mich daran zu erinnern, das mein Gegenüber mich sowieso nicht "hört", egal welche sinnvollen Hinweise ich ihm auch geben könnte. So ist es das einzig logische, diese Situation einfach zu beenden. Andernfalls rutschst du hinab auf sein Schwingungslevel (sofern deine Schwingung zuvor höher angesiedelt war) und bist sowieso niemandem mehr hilfreich. Weder dir, noch der anderen Person.

Ich habe beobachtet, dass ,wenn sich beide interagierenden Personen schon auf ähnlich niedrigem Schwingungsniveau befinden, es viel naheliegender und "einfacher" ist, sich einem Streit in allen unanenehmen Details (inklusive anschreien) hinzugeben. Zu einem guten oder verbesserten Ausgang kam es dabei nie ( es sei denn, man fand innherhalb des Disputs gemeinsam zu verbesserten Gedanken, was aber meist eher unwahrscheinlich ist). Erst wenn jeder seine eigenen Wogen geglättet hatte, konnte man sich neu und wahrhaftig wieder begegnen. Ich finde das wirklich tröstlich. Es nimmt mir den Druck, dass ich in der Situation etwas tun muss, damit es besser wird. Das einzige was ich tun muss, ist einen Weg zu finden, diese Abwärtsbewegung zu stoppen und mich neu auszurichten, dann aknn ich wieder fühlen, das alles gut ist. Sogar der Contrast, der mir dazu verhalf, eine verbesserte Version von allen Beteiligten zu kreieren. :gvibes:

Ich wünsche uns eine tiefe Anbindung an uns selbst.

Herzens-Grüße

Saskaya :heartsmiel:
Nothing matters very much...
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Salome » 22. Mai 2011, 12:40

Liebe Flower/Petra,

da ich nicht weiß ob Du das Buch LoA Liebe hast möchte ich Dich darauf aufmerksam machen oder erinnern.

Kapitel IV ist dem Thema Eltern – Kind Beziehungen gewidmet.

Elterliche Erziehung und das Gesetz der Anziehung:
Wie man in der Welt des Gegensatzes positive Eltern – Kind Beziehungen erschafft

„ Das Beste, was ein Elternteil für sein Kind tun kann, ist, zu verstehen, dass dieses Kind, obwohl noch sehr klein und anfangs scheinbar abhängig, in Wahrheit ein machtvoller Schöpfer ist, der mit großem Eifer sowie großen Absichten und Fähigkeiten in diese körperliche Umgebung gekommen ist.“

„Aber ihr solltet auch verstehen, dass es nicht die Absicht der Kinder war, bei ihrem Eintritt in diese Raum-Zeit-Realität in das gepolsterte Nest ihrer perfekten Eltern hinein geboren zu werden. Sobald ihr hier seid und euch miteinander austauscht, erfahrt ihr ebenso den Missklang, der sich in zwischenmenschlichen Beziehungen einstellen kann, und gebt oft anderen die Schuld daran, wie ihr euch fühlt oder wie euer Leben verläuft, doch aus eurer Nicht-Physischen Perspektive heraus wisst ihr sehr genau, dass die Einflussnahme derjenigen um euch herum eure Erfahrungen nicht notwendigerweise beeinträchtigen muss und dass sich nicht ein Einziger von euch vor seiner Geburt eine perfekte Umgebung ausgesucht hat.“ :pfeif:

Für mich ist dieses Buch das wertvollste der Abe Bücher die ich habe. Ich habe noch eine ganze Weile damit zu tun diese wundervollen Informationen zu verarbeiten und zu verinnerlichen. Dank dieser Anregungen fühle ich mich unglaublich befreit, erleichtert und überaus großzügig beschenkt und bereichert, als Mutter, Tochter, Schwester, einfach als ganzer Mensch.

Ich wünsche Dir Mut, Ausdauer und Zuversicht Deinen, nicht nur Dich beglücken, Weg in Etappen so wundervoll weiter zu gehen. :stimmt:

Liebe Grüße
Salome :herzen:
Im Optimismus liegt Magie
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 22. Mai 2011, 19:30

Liebe Saskaya und liebe Salome!

Ich bedanke mich herzlich für eure Beiträge zu meinem Problem.

Ich finde auch während eines Streitgesprächs setzt jede Art von Verstand aus, man fühlt sich verletzt und ungerecht behandelt und ist kaum noch fähig liebevoll zu denken, obwohl ich sogar das schon gelernt habe bei meinem Sohn :rleye:

Liebe Salome, ja ich habe das Buch und ich werde es mir heute Abend zur Hand nehmen und gerade diese Eltern Kind Beziehung nochmal durchgehen. Ich erinnere mich daran, dass Abraham gesagt haben, dass gerade diese Eltern Kind Beziehung einer unserer größten Herausforderungen ist. Wahrscheinlich aber in anderen Worten.

Kurze Beschreibung meines Beziehungstages :-), meine Ma erzählte und erzählte und ich dachte immer an eure guten Ratschläge. ich malte das Wort Zulassen in meine Kopf aus, dann holte ich etwas von drinnen, dann drehte ich Musik auf und wechselte Thema, irgendwie war ich ständig beschäftigt um mich abzulenken :oops:

Danach fing mein Sohn an. Wir fuhren in die Videothek Filme zurückgeben, er wollte einen für morgen nach der Schule. dann waren wir anderweitig beschäftigt und vergaßen darauf, alle 3. Er holte sich Süßigkeiten und machte alles nur nich einen Film aussuchen. Wir sind dann an der Kassa, gehen zum Auto und im Auto fängt es an. Ich wollte einen Film für morgen, ihr seid so gemein etc. Ich erkläre ihm, dann fahren wir eben morgen nochmal. Nein, es muß heute sei . Die Fahrt verlief laut und zu Hause angekommen, lies ich ihm alle und ging hinauf und macht hinter mir die Tür zu. Er schrie so laut, dass mein Mann ihn bis in den Garten hörte. Mein Sohn dachte ich bin draußen und lies ungestört alles raus, aus heulen wurde brüllen und hysterisches hinausbrüllen wie pure Wut und was weiß ich was. 10 Minuten später hat er gesungen und gelacht .... :hä: Da sag ich nur OK?!! :tja:

Ich war froh einfach hinauf gehen zu können und ihn unten toben zu
lassen :clown:

Ich danke euch nochmals allen!

Schönen Abend
Lg Flower- Petra
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon bliss » 22. Mai 2011, 20:16

Flower1973 hat geschrieben:10 Minuten später hat er gesungen und gelacht .... :hä:


Wunderschön, wunderbar... dass Du ihn in diesem Gefühl (vor dem Singen und Lachen) bleiben lassen konntest, bis es ausgefühlt war. Ich bewundere Dich dafür... :ros: ich selbst bin viel zu oft geneigt, um meine Nerven zu schonen, zu intervenieren. Ich wünsche mir, aus diesem Deinen Bericht für mich auch für die Zukunft gelernt zu haben. :danke:

Lieben Gruß
Bliss
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon wodny muz » 22. Mai 2011, 21:35

Liebe Bild-Petra,

meine Schwägerin hat(te) mit meinem Neffen eine öhnliche Herausforderung. Ihr hat am meisten in "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen" das Beispiel 17 (Meine Kunder respektieren mich nicht) geholfen. Danach hat sich die Beziehung deutlich verbessert.

Liebe Grüße,
wodny
Möchtest du glücklich sein oder Recht haben?(Ein Kurs in Wundern)
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon katgirl » 23. Mai 2011, 08:20

Liebe Flower,
danach warst Du bestimmt klipper klar, fix und fertig; aber nicht energetisch alle.

Du hast Deine Ma in Ihrer Welt gelassen bzw. die alten Geschichten da wo sie hingehören und sie nicht in Deine Welt geholt.
Du hast Deinen Sohn seinen Kampf mit sich selber kämpfen lassen und es nicht zu Deinem Kampf gemacht.
LG :loveshower: :gvibes:
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Re: Beziehungen zu meinen Mitmenschen

Beitragvon Flower1973 » 23. Mai 2011, 08:56

Liebe Bliss,

das freut mich - dankeschön :danke:;

lieber Wodny,

was für eine süße Flower :lieb: - danke :gvibes:

Das Kapitel hatte ich "zufällig" vorige Woche gelesen ;-);

Liebe Katgirl,

ja, eigentlich ein guter Ausgang und so wie gewünscht :loveshower:

Zusammen bekommen wir das alles hin :uns:

GLG und schönen Tag,
Petra - die nun wieder im Büro sitzt :oops:
Flower1973
 


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