Berufliche...Krise

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 9. Jun 2015, 14:25

Hallo liebe Abrahamler,
ich hab momentan ein berufliches Problem und möchte mich heute an euch wenden, in der Hoffnung auf den ein oder anderen Impuls bzw. Hinweis auf einen blinden Fleck, oder so...!
Das Wort "momentan" stimmt so nicht ganz...Es zieht sich nämlich jetzt schon eine ganze Weile hin...Ich hab vor nicht allzu langer Zeit mein Studium beendet...nachdem ich schon berufstätig war und eine Ausbildung gemacht habe. Beides hat null komma null miteinander zu tun...Aber ich hatte große Lust auf eine berufliche Veränderung und war anfangs ganz begeistert. Im Laufe des Studiums merkte ich, dass es eine einzige Qual war...Ich verlor das Interesse, die Perspektive und zog es zwar durch...aber unter großen Unlust-Qualen. Ich bin seit ein paar Jahren in einm Job gefangen, indem ich mich absolut unterfordert fühle. Ich habe NICHTS zu tun. NICHTS. Es ist schlimm. Noch schlimmer ist allerdings, dass ich durch das Studium nicht die erhofften Perspektiven habe. Ich kann mich nicht aufraffen, mich zu bewerben...Ich sitze lethargisch da und warte...warte....warte...auf irgendwas, was nicht kommt. Ich warte auf einen zündenden Impuls, auf Lebendigkeit, auf "JA! genau!". Jede Stellenanzeige, die ich sehe, wird rausgeworfen, weil ich schlicht keine Lust habe, mich auf diesen Job zu bewerben.
Nun zu Abe: Kenne ich ja schon ne ganze Weile...Momentan eher hinderlich, weil sich Gedanken einschleichen, wie: "Kapierst wohl nicht. Du bist hier um glücklcih zu sein und schaffst es nicht, zufrieden zu sein, ERfolge zu haben, Lebendigkeit zu spüren".
Dann vergesse ich das Thema wieder, entspann mich in die Freizeit, aber es tut sich dennoch nichts. Irgendwann werde ich mit einem Ruck in die Realität zurück geholt und muss mich um unangenehme Dinge kümmern und merke dann...selbst, wenn ich es mir gutgehen lasse, kommen die Impulse nicht. Es ist eine Endlosschleife, ich weiß nicht, wie ich sie durchbrechen kann.
Ich beobachte andere Menschen in einem ganz bestimmten Job, für den man kein Studium benötigt und beneide sie. ICh hatte selbst mal die Chance zu einer solchen AUsbildung...schon einen Vertrag gehabt, aber ich mich damals umentschieden und eine Ausbildung gemacht, von der ich mir mehr Geld erhoffte, ich aber immer gesagt habe: Ich werde NIE diese Ausbildung machen. Haha.
Diese nie begonnene Ausbildung lässt mich nicht in Ruhe. Am liebsten würde ich zurück gehen und solch eine Ausbildung machen...wie gesagt...für die ich sicherlich nicht hätte studieren brauchen. Nicht mal Abitur hätte ich dafür gebraucht.
Ich weiß, dass ABE sagen, dass man alles sein, haben und tun kann. Aber ich sehe den Weg für mich nicht. Auch nicht, wenn ich mich ablenke und ne Zeitlang nicht daran denke.
Dieser Neid auf diese Berufsgruppe lässt mich nicht los. Zudem bin ich einfach ein Mensch, der sehr schnell begeisterungsfähig ist und schnell Freude an etwas findet, sich dann aber auch wieder ziemlich schnell langweilt.
Momentan fühlt es sich aber schwerer denn je an, nie zu wissen, wohin ich gehöre. Meinen Platz nicht zu finden. Ich hab lauter lose Berufsfäden in der Hand und möchte nichts weiterverfolgen, sondern immer wieder neu anfangen. Dabei ist mein Wunsch doch, dass ich beruflich "ankomme"...mich geschickt und klug weiterbilden kann...Herausforderungen erlebe...
Ach, es ist einfach kompliziert gerade. :nachdenk: :nachdenk: :nachdenk: :rleye:
Wie kann ich denn nur zu meiner Zufriedenheit finden? Zu hülf!! :kniefall:
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon lawofattraction » 9. Jun 2015, 14:46

Klara hat geschrieben:Diese nie begonnene Ausbildung lässt mich nicht in Ruhe. Am liebsten würde ich zurück gehen und solch eine Ausbildung machen...wie gesagt...für die ich sicherlich nicht hätte studieren brauchen. Nicht mal Abitur hätte ich dafür gebraucht.


Hallo Klara,

und warum tust Du das dann nicht? Dein Studium, Dein Abitur, Deine Kenntnisse gehen doch nicht verloren, wenn Du etwas anderes machst. Alles, was wir heute sind und gelernt haben, hat irgendwo einen Sinn und Zweck gehabt und fliesst auf irgendeine Weise in das Jetzt ein - nichts ist verloren oder vergeudet. Und sei es dafür gut, Zeit für Klarheit gewinnen, denn nicht jeder Mensch weiss in jungen Jahren genau, wo die Stärken liegen, welches die Vorlieben sind. (Da fällt mir gerade ein, wie passend Dein Nick ist - Klar-a.) Oft gehen wir den Weg über die Erkenntnis dessen, was wir nicht wollen, um endgültig zu erkennen, was wir doch wollen.

Klara hat geschrieben:Ich weiß, dass ABE sagen, dass man alles sein, haben und tun kann. Aber ich sehe den Weg für mich nicht. Auch nicht, wenn ich mich ablenke und ne Zeitlang nicht daran denke.


Ja, sicher sagen sie das. Sie sagen aber nicht: Zwinge Dich, etwas zu tun, was Dir keinen Spass macht oder verbleibe in einem Job oder einer Ausbildung, von der Du weisst, dass sie Dich nicht glücklich machen werden. Das Zitat ermutigt vielmehr, unseren Wünschen zu folgen und damit in Alignment zu kommen.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8975
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Viereichen » 12. Jun 2015, 13:55

Hallo Klara,

das fällt mir auch auf. Klarheit (Klar-a) scheint in deinem turn-around der beruflichen Perspektiven ein großes Thema zu sein. Mir ist es auch schon oft, gerade in beruflicher Ausrichtung, widerfahren, dass ich hier vollkommen im Nebel herumgetapst bin.
Klara hat geschrieben:Ich beobachte andere Menschen in einem ganz bestimmten Job, für den man kein Studium benötigt und beneide sie. ICh hatte selbst mal die Chance zu einer solchen AUsbildung...schon einen Vertrag gehabt, aber ich mich damals umentschieden und eine Ausbildung gemacht, von der ich mir mehr Geld erhoffte,


Ich möchte mal mehr auf den Schluss dieses Zitatabschnittes fokusieren. Gut Geld in seinem Beruf verdienen ist ja beileibe nichts Schlechtes, doch war das der Hauptgrund für deine Entscheidung? Jedenfalls hast du es hier so zumindest mal beschrieben... Nachhaltig - um mal dieses neudeutsche Wort zu bemühen, ist ein Beruf glaube ich dann, wenn er aus einer Inspiration, einem tieferen Beweggrund oder einem Talent, einer Gabe heraus entspricht. Nachhaltig in dem Sinne, dass mich dann dieser Beruf ausfüllt, mich irgendwie dann auch gesund hält. (Und nicht krank macht, wie bei einem burn-out). Auch an diesem Beispiel hilft die Semantik des Wortstammes. Beruf kommt von Berufung. Klingt möglicherweise etwas altmodisch, dennoch ist einfach was dran. Zuerst muss tatsächlich ich selber "meinen Beruf" finden, schließlich verbringe ich eine heidenmenge Zeit darin! Erst dann kommt die Frage nach der Kohle. In dieser Reihenfolge würde ich die Welt angehen - und nicht primär nach dem Geldfaktor Ausschau halten. Manchmal fließt dann in der Folge sogar mehr an Einnahmen, als man sich ursprünglich zu Träumen wagte. So ist es jedenfalls bei Esther und Jerry gelaufen.

Logisch, dass mein voriger Absatz manchen stressgeplagten Zeitgenossen als Traumtänzerei erscheint. Ich kenne genug Menschen in meinem Umfeld deren Gleichung Arbeit=purer Geldverdienst die Schweißperlen, bzw. Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Oft scheinen es äußere Sachzwänge zu sein, die Not z.B. einer alleinerziehenden Mutter. Nur - weil es so viele Menschen sind, muss es jedoch nicht zwangsweise ein Lebensgesetz sein. Auch das habe ich nach dem Schwingungsgesetz selber in mein Leben gezogen. Das soll nun auch keineswegs moralisch sein etwa nach dem Motto: "Selber Schuld." Es geht nicht um Schuld. Das würde nicht nur im Aüßeren die Welt in Täter und Opfer spalten. Ich würde mich selber damit auch spalten, abspalten. Abspalten von Energie, abspalten von Verantwortungskraft.
Wenn ich mich wirklich tief im Inneren ernst nehme, dann spüre ich meinen angeborenes Recht auf einen erfüllenden, mich inspirierenden Job. Liebe Klara, diese "Krise" ist nicht mehr - und nicht weniger als so eine Art Geburtswehe. Dass du dieses berufliche Thema hier im Abraham-Forum so zentral in den Mittelpunkt stellst, ist vielleicht schon ein Hinweis darauf. In deinem Vortex liegt dieser Wunsch. Spürst du das ?

Machst du deine Zufriedenheit von der Erfüllung irgend eines Wunsches abhängig?! Dann verwechselst du etwas. Erst in den Vortex, erst die ELS hinauf... bevor ich nicht dieses ABC intus habe, brauche ich mich nicht um andere Themen kümmern. Klingt so einfach, doch das ist die Basis. Sich immer wieder auf diese Basis zu zubewegen ist sehr heilsam.

Ein schönes Wochenende
Viereichen
 

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Maike » 12. Jun 2015, 17:07

Hallo Klara,

was für ein Zufall, denn in dieser Woche hatte ich auch mehrmals überlegt, zum gleichen Thema einen Thread zu eröffnen.

Ich sehe in deinem Beitrag eine Mischung aus Reue (hätte ich doch nur), Frust, Verzweiflung und den Blick hauptsächlich darauf gerichtet, was dir nicht gefällt und aus deiner Sicht schief läuft oder schief gelaufen ist.

Meinen Platz nicht zu finden. Ich hab lauter lose Berufsfäden in der Hand und möchte nichts weiterverfolgen, sondern immer wieder neu anfangen. Dabei ist mein Wunsch doch, dass ich beruflich "ankomme"...


Mir geht es nicht anders. Ich habe einen nicht zu stillenden Wissensdurst. Ich bin sowas von ever-evolving (das sind wir natürlich alle), dass ich mich oft frage, ob das jemals aufhören wird. :mrgreen: Die Kehrseite davon, zumindest, so wie ich es für mich sehe, ist, dass ich nie ankomme. Andererseits haben meine Berufsfäden dazu geführt, dass mein Wunsch sich immer mehr verfeinert und konkreter wird. Ich erlebe mich beruflich in einer unfassbaren Ausdehnung und weiß oft nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll.

Auch ich habe vor 2 Jahren eine Entscheidung getroffen, die einerseits auf fachlichem Interesse gründete, andererseits meinem Wunsch nach finanzieller Sicherheit nachkam. Was letzten Endes mehr wog, weiß ich nicht, aber so sehr ich an dem fachlichen Teil manchmal zweifle, wertschätze ich die Sicherheit, die ich dadurch empfinden kann. Das ist alles sehr "conditional", aber alleine diese Erkenntnis zeigt mir, dass ich das habe, was gerade zu meinem Setpoint passt.
Die andere Sache ist eben, dass du dich überall mit hin nimmst. Ich habe noch nicht ganz Frieden geschlossen damit, wo ich jetzt bin. Ich warte ebenfalls auf das glorreiche Peng in meinem Kopf, das für mich die Offenbarung darstellt. Weiß aber auch, dass dieses Warten aus meinem Mangelblick passiert.
Ich würde an deiner Stelle - und auch an meiner - mich ums "making peace" kümmern, wertschätzen, was geht, und das Gefühl des Angekommenseins einüben.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon caprera » 13. Jun 2015, 06:02

Liebe Klara,

dein Post beunruhigt mich sehr!
Unterforderung, Langeweile und Lethargie im Job können zu Boreaut führen und ich bitte dich darum, sehr wachsam in Bezug auf diese Gefühle zu sein!

Meine Frage an dich ist: Was hält dich in diesem Job gefangen?
Ich mutmaße jetzt mal, dass es die finanzielle Sicherheit ist, die ein regelmäßiges Erwerbseinkommen bietet. Hier könntest du ansetzen um weiter zu überlegen.

Ich selbst liebe die "22 Methoden" von Abraham. Hier finde ich zu den unterschiedlichsten Themen, die mich gerade beschäftigen, immer eine passende Methode, die mir beinahe augenblicklich Erleichterung verschafft. Am meisten Spaß macht mir die Vorstellung des "Universiellen Managers": Ich delegiere mein Thema meist mit dem Auftrag "Ich hätte dazu gerne ein paar Vorschläge, und das bitte bis morgen abend!" :-) Bei mir klappt das immer - auch wenn mir die Vorschläge meines Managers manchmal nicht gefallen (aber so ist das halt bei den Mitarbeitern - die denken manchmal sehr eigenständig ...)

Ganz liebe Grüße
caprera
 

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon shaoli » 13. Jun 2015, 13:04

Hallo Klara ,

vielleicht macht es Dir Mut , zu lesen , dass ich mit über 40 neben meiner Selbstständigkeit
gerade eine schulische Ausbildung begonnen habe und für nächstes Jahr eine weitere -
dann hauptberufliche - Ausbildung plane :gvibes: , weil es mir genauso ging wie Dir .


Klara hat geschrieben:Diese nie begonnene Ausbildung lässt mich nicht in Ruhe. Am liebsten würde ich zurück gehen und solch eine Ausbildung machen...wie gesagt...für die ich sicherlich nicht hätte studieren brauchen. Nicht mal Abitur hätte ich dafür gebraucht.
Ich weiß, dass ABE sagen, dass man alles sein, haben und tun kann. Aber ich sehe den Weg für mich nicht. Auch nicht, wenn ich mich ablenke und ne Zeitlang nicht daran denke.


Ich habe allerdings eher mit meinem Alter gehadert , bzw. mit Wünschen , die sich möglicherweise
nicht mit diesem vereinbaren lassen , weil die Uhr tickt . Wenn die Aufmerksamkeit auf all den wenns
und abers ruht , baut man natürlich eine unentschiedene , zaghafte und zähe Schwingung auf und
zieht immer nur weitere Beweise dafür an , dass alles furchtbar schwierig ist . Und wird immer
verwirrter und unzufriedener , was sich bei mir auf meinen derzeitigen Job ausgewirkt hat , so
dass ich mich gezwungen sah , meine Aufmerksamkeit darauf zu lenken , dass es dort wieder besser
läuft .
Irgendwann dachte ich , ich machs jetzt einfach . Ich fang jetzt einfach an . Wenn das Geld nicht reicht ,
oder es mich überfordert , dann mache ich eine Pause oder hör auf . Denn wie LoA schreibt , auch
dann ist es nicht verloren . Verloren ist nur , was man gar nicht erst versucht .

Klara hat geschrieben:Momentan fühlt es sich aber schwerer denn je an, nie zu wissen, wohin ich gehöre. Meinen Platz nicht zu finden. Ich hab lauter lose Berufsfäden in der Hand und möchte nichts weiterverfolgen, sondern immer wieder neu anfangen. Dabei ist mein Wunsch doch, dass ich beruflich "ankomme"...mich geschickt und klug weiterbilden kann...Herausforderungen erlebe...


Auch dieses " immer wieder neu anfangen wollen " kann doch ein Ankommen sein , nämlich bei
Dir selber . Was ist denn schlimm daran , immer wieder neu anfangen zu wollen ? Gar
nichts . Ich finde Menschen , die , wenn sie etwas erreicht / abgeschlossen haben , sich mit
Begeisterung etwas Neuem zuwenden , inspirierend :stimmt: .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 351
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 1. Jul 2015, 20:23

Hallo ihr Lieben,
ich möchte mich bei euch bedanken für Eure gedankenvollen Posts! Ich möchte euch sagen, dass ich jeden einzelnen sehr genau gelesen habe...nicht nur einmal!
Ich kann momentan nichts dazu sagen...bzw. das Wort 'kann' gibt es ja nicht ;-)...Eher 'will' ich offensichtlich nicht. Ich bewundere das bei vielen von euch...-Ein Thema wird eröffnet und ihr bleibt gedanklich, sprachlich und mitteilsam dran!
Aus irgendeinem Grund bin ich dazu nicht wirklich in der Lage...meine Gedanken hierzu in "meinem" Thread weiterzuführen. Ich habe bemerkt, dass ich sehr gerne schreibe, wenn ich mich fröhlich und gutgelaunt fühle...Aber ich bin noch nicht sooo viel weiter bei diesem für mich sehr schweren Thema. Jede Antwort von mir auf eure Posts wäre nur ein "Aber" und eine Rechtfertigung. Das möchte ich mir und euch ersparen :mrgreen: ! Aber ich fühle mich diesem Forum sehr verbunden, so dass ich nicht möchte, dass ihr denkt, dass ihr mir hier ins Leere hinein antwortet. Denn so ist es nicht. :uns:
Ich danke euch und werde mich wieder mitteilen, wenn ich bei weiter bin...
Alles Liebe,
Eure Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon lawofattraction » 2. Jul 2015, 07:21

Klara hat geschrieben:Das möchte ich mir und euch ersparen :mrgreen: ! Aber ich fühle mich diesem Forum sehr verbunden, so dass ich nicht möchte, dass ihr denkt, dass ihr mir hier ins Leere hinein antwortet. Denn so ist es nicht. :uns:


Hallo Klara,

mir ist das schon des Öfteren bei Dir aufgefallen, dass Du ein Thema eröffnest, Antworten bekommst und dann nichts mehr von Dir hören lässt. So oft, dass ich es als eine Art Schema erkennen kann.

Ich hätte das nun gar nicht erwähnt, wenn mir nicht gerade zu diesem Verhalten die frappierende Korrespondenz zu dem Thema Deines Eröffnungspost aufgefallen wäre. Das wollte ich Dir auf jeden Fall noch sagen, weil es Dir möglicherweise ein konditioniertes Verhalten aufzeigt, mit dem Du Dich in dieser Welt bewegst und das Dir so konkret vielleicht noch nicht aufgefallen ist.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8975
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 2. Jul 2015, 07:52

Hallo Loa, vielen Dank für dein Feedback! Ja, mir is das eben auch an mir aufgefallen!! Ich fühl mich komisch damit. Sprichst du mit dem korrespondierenden Verhalten zum Thema diese losen Fäden an? :nachdenk: Das wuerde doch Sinn machen...es hat sowas unverbindliches, was erklären würde dass ich stagniere bei diesem Thema! Lg klara (melde mich abends wieder...übers handy geht das nicht wirklich) danke jedenfalls etstmal :stimmt:
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon lawofattraction » 2. Jul 2015, 08:42



Liebe Klara,

Wie schön, dass Du antwortest. 8-)

Ich meine damit etwas, was ich Unverbindlichkeit nennen möchte. Das kann bei zwischenmenschlichen Beziehungen so sein oder bei der Berufswahl und ein Muster aufzeigen, mit dem man sich im Leben bewegt.

Unverbindlichkeit kann eine gewisse Angst bedeuten, sich vollkommen einzulassen. Wer sich einlässt, geht eine Art Verpflichtung mit etwas bzw. sich selbst ein, die auch erfüllt werden möchte. Ist das dann nicht der Fall, hat man schlechte Gefühle.

Unverbindlichkeit vermeidet solche Gefühle, lässt sie erst gar nicht entstehen, da ja kein innerer Pakt geschlossen wurde. Die Gefahr bzw. die andere Seite der Medaille bei einem solchen Verhalten ist eine Art Schmetterlings-Verhalten - mal hierhin, mal dahin, ohne Tiefe und ohne grosse emotionale Beteiligung. Es besteht eine innere Gefühlsbremse, die kein weiteres Einlassen zulässt. Das aber ist der Grund, warum immer weiter und immer Neues gesucht werden muss. Wer aber Angst hat vor den "tiefen" Gefühlen, wird auch die "hohen" nicht erleben. Alles im Leben unterliegt der Polarität.

Eigentlich ist das ein Leben mit gebremstem Schaum, da ein solches Verhalten kein wirkliches Auskosten von Gefühlen zulässt. Jemand geht bis an eine bestimmte Grenze und nicht weiter. Was tiefer liegt, wird nicht erfahren. Dahinter mag eine Angst liegen, verletzt zu werden oder bei der Berufswahl die Angst zu versagen. Ein häufiger Wechsel von Partnern oder Beschäftigungen lässt gar nicht erst zu, dass diese "gefährliche" Grenze des Sich-Einlassens überschritten wird.

Das habe ich jetzt ganz allgemein formuliert, ohne Dich damit explizit zu meinen. Aber vielleicht findest Du irgendwo einen Ansatzpunkt, der Dir helfen könnte.

Lieben Gruss
Loa


*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8975
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 5. Jul 2015, 22:10

Liebe Loa,
ja, diese Art Schmetterlingsverhalten übt auf meine Umwelt einen großen Reiz aus, weil ich meist mache was ich will und sehr begeisterungsfähig bin. Leider hält eben diese Begeisterung manchmal nicht immer an. Das mit der Polarität kann ich nicht unterschreiben, da ich zu sehr dunklen Gefühlen fähig bin und auch zu sehr hellen, schönen Gefühlen. Also, diese Polarität ist mir sehr bekannt.
Mein Problem nach wie vor ist, dass ich einfach seit Monaten gar nicht mehr weiß, was ich will. In den vergangenen Jahren hatte ich in beruflicher Hinsicht Ziele und jetzt bin ich "fertig" und ich bin enttäuscht davon, was ich nun eigentlich damit anfangen kann. Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und jetzt ein ganz anderes Studium beginnen. Aber vorher konnte ich das eben nciht wissen. Und irgendwas stimmt da in meinen Gedanken nicht, sonst würde ich da ja nicht so stagnieren und mich schlecht dabei fühlen. Ich habe den Eindruck, dass mir mein Leben überhaupt nicht reicht, für all das, was ich gerne wäre und sein möchte und erreichen möchte. Rein zeitlich gesehen.

Nun versuche ich also rational ranzugehen, nachdem ich mit reinfühlen nicht weiter komme, schmiede Pläne und fühle mich zwei Stunden damit gut, nur um sie am nächsten Tag wieder über den Haufen zu werfen. Also, null Konsistenz in meinen Gedanken. Hierhin, dorthin, ich will dieses, dann wieder jenes. Es kommt mir nun vor, als müsste ich nun aus einem Haufen Sch... Rosen züchten :teuflischgut:
Dabei weiß ich aber, was ich mir davon erhoffe, beruflich mal anzukommen. Sowohl von meinen Gefühlen als auch materiell. Wenn ich da hin schaue, leuchtet ein kleines Fünckchen Freude auf. Immerhin. Allerdings ist das sehr allgemein gehalten. Diese Wünsche. Diese haben also nichts mit fachlichen Wünschen zu tun. Ist folgender Wunsch auch abrahamkonform: Ich wünsche mir, dass ich mich mit meinem jetzigen Beruf identifizieren kann?! Wäre das ein Ansatz?
Ach, es ist "ein Kreuz" gerade *seufz*...

Alles Liebe, Klara (immernoch un-klar ;-) )

P.s: Hallo Shaoli, dein Beitrag hat mir Mut gemacht! Ich bin ja total neugierig und würde zu gerne wissen, was Du für eine Ausbildung machst und welche noch in Planung steht. Aber ich kann natürlich verstehen, dass das ja nix hier in einem öffentlichen Forum zu suchen hat :mrgreen: Ich finde diese Einstellung, die Du beschreibst eben auch toll!!! Aber Dir scheint es wohl besser damit zu gehen...Ich hab jetzt momentan das Gefühl, irgendwie "müde" zu sein, immer wieder komplett neu zu beginnen. Auch deshalb, weil ich merke, dass durch diese vielen Neuanfänge auch mein Privatleben darunter zu leiden scheint. Es kostet(e) mich schon sehr viel Energie und wenn ich mich Vergleiche (soll man nicht, aber es bleibt mir nun mal nicht verborgen) mit anderen in meinem Alter, die schon ihren Weg gefunden haben, dann beneide ich diese momentan. Aber auch das kann sich wieder ändern. Wenn ich wieder besser drauf bin, find ich das, was ich gemacht habe und wie ich das gemacht habe, dann doch wieder ganz cool. :lol:
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Maike » 5. Jul 2015, 22:33

Hallo Klara,

mir geht es gerade ziemlich genau so wie dir. Daher bin ich gerade nicht so gut darin, deine Lage mit genügend Abstand zu betrachten. Erst neulich hab ich gedacht: wieder die falsche Entscheidung getroffen. Eigentlich solls was ganz anderes sein.
Das fühlt sich nicht gut an. Ich glaube, es ist die Bewertung der Situation, die sich so schlecht anfühlt. Hast du den Thread der Person gelesen, die unbedingt aus ihrer Firma wollte, und ein paar Jahre später sich dort blendend fühlt?

Du wirst keinen Beruf finden, bei du sagen kannst, ich bin angekommen solange bist du immer wieder konstatierst, dass du es nicht bist. Solange kommen Situationen, die dir bestätigen, dass du immer noch nicht angekommen bist.

Viel weiter bin ich auch noch nicht. :lieb:

Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 5. Jul 2015, 22:46

Liebe Maike,
vielen Dank für Deine Antwort. Irgendwie beruhigt es mich ein klein bisschen, dass ich da nicht so allein damit bin, mit meinem Problem. Auch wenn ich es Dir natürlich nicht wünsche, aber ich fühl mich eben oft so allein damit. So nach dem Motto: Jeder hat seins gefunden, nur ich nicht. Und da tut es erstmal ganz gut zu wissen, dass andere viell. an einem ähnlichen Punkt stehen.
Ja, den Thread kenne ich. Und ja, diese Endlosschleife, die du beschreibst ist ein guter Ansatz. Ich möchte jetzt unbedingt lösungsorientiert denken. Gerade bin ich auf Loas Antwort in einem anderen Thread gestoßen, in dem es kurz um Formulierungen geht und dass unser Körper mithört. Und durch mein negatives Geschreibsel verbessere ich meine Lage natürlich nicht. Deshalb ran an die Lösung.
Das seltsame ist nur...ich habe gerade über die Affirmation nachgedacht: ich identifiziere mich mit meinem Beruf. Und da ist einerseits Erleichterung und andererseits ist da auch sowas wie Abschied nehmen und ich könnte weinen darüber, dass ich durch diese Identifikation (wenn es denn so weit ist) alle anderen beruflichen Träume verabschieden muss. Das fühlt sich tatsächlich wie ein Abschied an. Krass. :shock:
Aber ich glaube, jetzt hab ich den Knackpunkt. Zumindest einen Knackpunkt von mehreren. :mrgreen: Und auch wenn es mich einerseits traurig stimmt, hab ich doch endlich mal ein gewissen Gefühl der BEWEGUNG momentan!!!!!
Liebe Maike, bitte, wenn Du magst, teile mir mit, wenn Du zu weiteren Erkenntnissen kommst und schreibe doch gerne, wie es bei Dir so weitergeht :ros: :uns:
Lieber Gruß, Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Maike » 6. Jul 2015, 00:24

Liebe Klara,

das mit dem Abschied ist halt begrenztes Denken. Egal was dir Freude macht und was du gerne machen würdest, es gibt unzählige Wege, das zu realisieren. Genauso wenig wie es den Traumpartner gibt, der alle möglichen gewünschten Eigenschaften in sich vereint, gibt es den einen Beruf, der das tut, im Sinne eine endgültigen Perfektion. Und zwar aus dem Grund, weil wir uns unentwegt weiterentwickeln und ausdehnen. Das Leben ist sifting through data und Manifestationen gleichzeitig. Du entwickelst neue Wünsche, sagst Ja zu Dingen und Nein zu anderen. Du wirst niemals alles gleichzeitig von einem Buffet essen wollen und danach nie wieder neue Vorlieben entwickeln oder nie etwas anderes schmecken wollen.

Ich halte dich gerne auf dem Laufenden.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon lawofattraction » 6. Jul 2015, 07:57

Klara hat geschrieben:In den vergangenen Jahren hatte ich in beruflicher Hinsicht Ziele und jetzt bin ich "fertig" und ich bin enttäuscht davon, was ich nun eigentlich damit anfangen kann.


Hallo Klara,

Abraham haben einmal in einem anderen Zusammenhang darüber gesprochen. Esthers Tochter fand ihr Traumhaus, lief durch die verschiedenen Räume und konnte sich vor Begeisterung kaum einkriegen. Sie richtete in Gedanken bereits ein und sah sich glücklich in diesem Haus wohnen. Nur .... zuerst einmal kommt die Kleinarbeit nach der vollendeten Manifestation, in dem Fall der Kauf des Hauses: Vielleicht renovieren, Umzug planen, Kartons und Kisten packen, koordinieren, umziehen - in dem Moment sieht das Haus sicher nicht so aus wie erträumt, bis das der Fall ist, dauert es immer eine geraume Weile und erfordert zuerst einmal viel Arbeit.

Das bedeutet, dass unsere Wünsche in den Gedanken die manchmal anstrengenden oder auch verunsichernden Begleitumstände nicht berücksichtigen, sondern das reine Vergnügen betrachten. Der 18-Jährige träumt davon, den Führerschein zu machen. Wenn es so weit ist, kann er noch lange nicht Autofahren. :clown: Und der Traumprinz, der endlich gekommen ist, bringt vielleicht den ganzen Tagesablauf in Unordnung, so dass zuerst einmal eine Neuorientierung statt finden muss. Neuer Contrast, der aus Manifestation immer geboren wird.

Ähnlich kann das bei einem abgeschlossenen Studium sein. Der Traum war ja nicht die Anfangszeit nach dem Studium, in der man sich orientiert und reinfühlt, ausprobiert und auch einmal nicht so zielführende Entscheidungen trifft, sondern in dem Traum hast Du Dich sicher als erfolgreich in diesem Beruf arbeiten sehen. Noch ist es aber nicht so weit.

Klara hat geschrieben:Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und jetzt ein ganz anderes Studium beginnen. Aber vorher konnte ich das eben nciht wissen. Und irgendwas stimmt da in meinen Gedanken nicht, ....


Was da nicht stimmt, ist der Inhalt Deiner Gedanken. Hätte, würde, wäre ... das sind Einbahnstrassen-Gedanken in die Hilflosigkeit und Machtlosigkeit. Unser Anziehungspunkt ist jetzt, und jetzt kannst Du etwas tun und verändern. Aber sicher nicht, indem Du jammerst, dass Du damals andere Entscheidungen hättest treffen sollen.

Klara hat geschrieben:Ich habe den Eindruck, dass mir mein Leben überhaupt nicht reicht, für all das, was ich gerne wäre und sein möchte und erreichen möchte. Rein zeitlich gesehen.


Jetzt musste ich aber wirklich lächeln. Ich nehme einmal an, dass Du noch keine 30 Jahre alt bist und unterhältst solche Gedanken? Die Gefahr dabei liegt darin, dass Du Dich in einer vollkommen ungewissen Zukunft aufhältst - denn das ist die Zukunft immer - und zwar mit wenig zielführenden Gedanken. Meinst Du, ein Weltumsegler fragt sich zu Anfang seines Abenteuers auf der Nordsee, wie das Wetter Wochen oder Monate später im Pazifik sein wird? Ich denke, er wird das jetzige Wetter für die erste Etappe studieren und das auch weiterhin Schritt für Schritt so machen.

Ich selbst habe ü40 noch ein zweites Studium angefangen und abgeschlossen, einer unserer Freunde hat mit 50 seinen gut dotierten Anwaltsjob an den Nagel gehängt und ist seiner Leidenschaft, dem Möbelbau gefolgt und arbeitet heute als gesuchter Designer und Hersteller von individuellen Möbeln. Ein anderer Bekannter ist aus seinem akademischen Beruf in den Landschafts- und Gartenbau gegangen und ist glücklich, in und mit der Natur arbeiten zu können. Ich kenne viele Menschen, die sich auch in "der zweiten Lebenshälfte" :teuflischgut: noch neuen Interessen und Beschäftigungen zugewandt haben - was sollten die denn erst sagen und tun? Bedauern, dass "die restliche Zeit" nicht ausreicht?

Zugegeben, oft weiss man erst nach einigem Probieren und Verwerfen und Neuprobieren, was man wirklich will. Das ist bei Berufen so und auch bei Partnerschaften. :clown: Aber das sind auch die Spielregeln unserer Existenz, dass wir niemals an ein Ende kommen und jedes erreichte Manifestations-Plateau nur wieder Sprungbrett für neuen Contrast ist. Aber keinen Anfang machen, weil Angst vor einem Ende besteht, das macht für mich keinen Sinn.

Klara hat geschrieben:Dabei weiß ich aber, was ich mir davon erhoffe, beruflich mal anzukommen.


Hoffen impliziert Unsicherheit, Hoffen ist nicht Glauben. Wie stark ist das Anziehungspotenzial dessen, was Du hoffst? Dein Problem scheint mir zu sein, dass Du es erst gar nicht versuchen willst, keinen Anfang findest, weil Du ein Ergebnis betrachtest, aber den Weg dahin nicht kennst. Das ist das bekannte Problem, das bei der RG auftaucht nach dem Motto "ich glaube es, wenn ich es sehen kann", wobei es doch heissen muss "ich sehe es, weil ich daran glaube".

Mach Dir einfach noch einmal klar, dass keine Entscheidung endgültig ist, dass jederzeit ein Wechsel, eine Richtungsänderung möglich ist. Aber aufgeben, bevor überhaupt ein Anfang gemacht wurde ist Angst, Entscheidungs-Fehler zu machen. Wobei es der grösste Fehler ist, nicht anzufangen. Dazu passt übrigens meine neue Signatur ja ganz gut. Wir können keinen Weg bis zu einem erwarteten Ergebnis festschreiben und hoffen, dass er sich dann genau so zeigt. Wer dagegen mit Freude ganz einfach anfängt, wird zu immer neuen Aktionen inspiriert, die letztendlich zur Wunscherfüllung führen.

Klara hat geschrieben:dass ich durch diese Identifikation (wenn es denn so weit ist) alle anderen beruflichen Träume verabschieden muss. Das fühlt sich tatsächlich wie ein Abschied an. Krass. :shock:


Hier liegt Deine Angst. Du hast Angst vor einer anscheinenden Endgültigkeit, die es so gar nicht geben kann. Du hast Dir gedanklich ein unveränderliches Zeitgerüst gezimmert, in das Flexibilität und Richtungsänderung einfach nicht reinpassen. Fast könnte man annehmen, dass Dich jemand in Handschellen auf immer an einem Berufsort auf immer festhalten wird, wenn Du einmal die Entscheidung dazu getroffen hast. :mrgreen: Weisst Du, wie viele Möglichkeiten des Sprungbretts es aus jeder, aber wirklich jeder, Situation geben kann, wenn die Bereitschaft zur Inspiration nicht durch solche Gedanken verhindert wird, die von einer erstaunlichen Unflexibilität zeugen?

Klara hat geschrieben: Ist folgender Wunsch auch abrahamkonform: Ich wünsche mir, dass ich mich mit meinem jetzigen Beruf identifizieren kann?! Wäre das ein Ansatz?


Wie interpretierst Du denn eine solche Identifikation? Mit was willst Du Dich identifizieren? Mit dem professionellen Erfolg, mit dem Geld, das Du verdienen kannst, mit dem Ansehen, mit den Lebensumständen, die sich daraus ergeben? Denn erst dann, wenn Du den Inhalt dieses Wort Identifikation für Dich eindeutig benennen kannst, wird es eine Zugkraft haben, nicht eher. Wobei Du dann prüfen kannst, welche Gefühle die einzelnen Punkte in Dir hervorrufen.

Wie wäre es, als Voraussetzung zuerst einmal den Freude-Faktor zu betrachten?

Lieben Gruss
Loa




*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8975
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon shaoli » 6. Jul 2015, 14:08

Hallo liebe Klara ,

nur ganz kurz , weil ich in der Mittagspause bin , und eigentlich ist LoA nicht
viel hinzuzufügen . Ich schreibe halt gern darüber und tue meine Begeisterung
kund :clown: ,

Lange bevor das älteste Kind Abitur gemacht hat , habe ich einen Bericht darüber gelesen ,
dass diese oder kommende Generationen eher nicht ihr Leben lang in einem Beruf oder
gar einem Betrieb arbeiten werden , wie es auf die Generation meiner Eltern noch
überwiegend zutraf , und ich denke , auch auf meine . Wenn man sich nicht allzu
doof angestellt hat , hat man auch ohne Abi einen guten Ausbildungsplatz bekommen ,
aber die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung waren oder wurden schon während der
Schulzeit viel enger gesteckt und dünner gesät . Mein Lateinlehrer hat mir noch
deutlich zu verstehen gegeben , dass ich als Kind aus einer Arbeiterfamilie nichts in
seiner Klasse zu suchen hatte . Bis vor 25 Jahren hat die Hälfte Deutschlands in einer
insgesamt extremen , vom Staat kontrollierten , Begrenztheit gelebt . Ich habe die Wende
von der westdeutschen Haustür aus erlebt und war sogar als Mädchen bestürzt darüber ,
wie begrenzt viele eben auch dachten .

Insofern finde ich die Fülle an Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen
Weiterentwicklung und zur Verwirklichung vielfältiger Wünsche so wunderbar . Ich
finde es nur gut , dass diese Fülle kein Privileg mehr ist , das bspw. von der
Herkunft abhängt . Ihr jüngeren Leute habt Wahlmöglichkeiten , die Generationen
vor euch und mir erschaffen haben , und es ist sehr wertvoll , gerade auch , was
das LoA und erfolgreiche Realitätsgestaltung angeht , die Wahl zu haben und
sich für den individuellen Wohlfühl-Weg entscheiden zu können , ohne es mit
dem ( überwiegenden ) gesellschaftlichen Bewußtsein zu tun zu kriegen . Da hat
bei uns in den 70 Jahren seit dem Weltkrieg eine grandiose Entwicklung statt-
gefunden , die mich total begeistert . Wahrscheinlich , weil ich noch Einblicke
in das gesellschaftliche Bewußtsein der ( Nach ) Kriegsgeneration hatte .

Auf der anderen Seite verstehe ich das Gefühl der Orientierungslosigkeit oder
Ratlosigkeit darüber , wofür man sich entscheiden soll , oder die Unzufriedenheit
mit einer Wahl , angesichts der vielen Möglichkeiten . Das macht auch meinen
Kindern zu schaffen .
Aber ich kenne etliche junge Leute , also unter 30 , die das Prinzip , immer dem
Wohlgefühl zu folgen , der Leichtigkeit und der Selbstverantwortlichkeit auf
so bewundernswerte Art verinnerlicht haben , dass sie eine Quelle der Inspiration
für mich älteres Semester geworden sind :gvibes: . Die machen einfach , worauf
sie ( beruflich ) Lust haben , die geben einen hochbezahlten Job auf , um als
freelancer durchzustarten , die gehen einfach ins Ausland , ohne auf die Familie und
die Beziehung zu schielen , und sie sind in allem , was sie tun , erfolgreich :gvibes: .
Und auch im privaten Bereich angenehm auf die positiven Dinge ausgerichtet .

Das nur mal so zur Bestärkung , Deinem Wohlfühl-Weg zu folgen .

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
Benutzeravatar
shaoli
 
Beiträge: 351
Registriert: 09.2009
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 6. Jul 2015, 15:44

Hallo Loa,
also erstmal...es bedeutet für mich eine Höllenarbeit gedanklicher Art und energetischer Art an diesem Thema dranzubleiben. Aber ich merke auch, wie es gut tut, nicht wieder davon zu laufen, nur weil das Thema unangenehm ist und ich in mein Muster verfalle: "Ach ja, wird sich schon irgendwie lösen". Das funktioniert ziemlich oft bei mir, aber bei diesem Thema eben nicht, was wohl daran liegt, dass ich mich erstens schon in ein kompliziertes Gedankenmuster hierbei gedacht habe und zweitens: wie soll sich auch daran was ändern, wenn ich keine neuen Perspektiven dazu finde, mich zwar oft und gerne ablenke :clown: , aber die Schwingung bei diesem Thema gleich bleibt. Ich denke, der Loslassprozess kann beginnen, wenn ich das ganze Thema etwas klarer vor Augen habe und mich vor allem besser fühle. Aber noch befinde ich mich in der Einstellungs-/Perspektivenarbeit.

lawofattraction hat geschrieben:
Das bedeutet, dass unsere Wünsche in den Gedanken die manchmal anstrengenden oder auch verunsichernden Begleitumstände nicht berücksichtigen, sondern das reine Vergnügen betrachten. Der 18-Jährige träumt davon, den Führerschein zu machen. Wenn es so weit ist, kann er noch lange nicht Autofahren. :clown: Und der Traumprinz, der endlich gekommen ist, bringt vielleicht den ganzen Tagesablauf in Unordnung, so dass zuerst einmal eine Neuorientierung statt finden muss. Neuer Contrast, der aus Manifestation immer geboren wird.

Ähnlich kann das bei einem abgeschlossenen Studium sein. Der Traum war ja nicht die Anfangszeit nach dem Studium, in der man sich orientiert und reinfühlt, ausprobiert und auch einmal nicht so zielführende Entscheidungen trifft, sondern in dem Traum hast Du Dich sicher als erfolgreich in diesem Beruf arbeiten sehen. Noch ist es aber nicht so weit.


Ja, das stimmt wohl! Besonders das Autofahrbeispiel spricht mich an, denn ich glaube, ein gefährliches inneres Missverständnis bezüglich meines Studiums ist: ich bin zwar durch, aber ich kann doch gar nichts. Es kommt mir nicht so vor, als hätte ich mehr Fachwissen, als jemand der das nicht studiert hat. Also frage ich mich auch: Was kann ich denn dem neuen Unternehmen eigentlich geben :shock: ??? Aber es ist wohl wirklich so, wie bei dem Führerscheinbeispiel: Nur weil man den Schein in der Hand hält, heißt das nicht, dass man schon Autofahren kann. Ich erinnere mich an mich selbst: Wie oft mir das Auto abgestorben ist mitten auf der Straße und als ich einmal beim Ausparken gar nicht nach hinten geschaut habe und voll in das hinter mir stehende Auto gedonnert bin usw. Jetzt bin ich aber eine sehr versierte Autofahrerin 8-) Und aus dem Gefühl nichts zu geben zu haben, plage ich mich momentan noch ab in einem Job der mich eben total unterfordert (sh. mein erstes Post) und verkaufe mich im Grunde unter Wert. Bis jetzt, bis jetzt...Nicht falsch verstehen...Ich bemühe mich redlich, nicht in diesen Gedanken hängen zu bleiben, sondern sie nur kurz darzustellen als Ausgangspunkt und der Erkenntnis wegen, wie es bist jetzt war. Es bringt mir ja nichts, alles Schönzureden.

lawofattraction hat geschrieben:Aber aufgeben, bevor überhaupt ein Anfang gemacht wurde ist Angst, Entscheidungs-Fehler zu machen. Wobei es der grösste Fehler ist, nicht anzufangen. Dazu passt übrigens meine neue Signatur ja ganz gut. Wir können keinen Weg bis zu einem erwarteten Ergebnis festschreiben und hoffen, dass er sich dann genau so zeigt. Wer dagegen mit Freude ganz einfach anfängt, wird zu immer neuen Aktionen inspiriert, die letztendlich zur Wunscherfüllung führen.


Ja, Deine neue Signatur ist mir gleich aufgefallen und hab sie als passend empfunden für meine Situation :mrgreen: Nur: was genau meinst Du mit "nicht anzufangen"? Meinst Du da ein neues Studium oder meinst Du: nicht anzufangen in dem jetzigen Beruf (den ich dann ja verfeinere und der ja eben jetzt nicht fertig gemeißelt vor mir liegt).

Deine Beispiele von Dir und Deinen Bekannten fand ich super motivierend!!!! :five: Ich würde auch JEDEM, wirklich JEDEM den Ratschlag geben, das genauso zu machen. Nur bei mir selbst bin ich da so streng. Deshalb kann ich von Beispielen solcher Art überhaupt gar nicht genug davon bekommen. Mich motvieren da auch Maike's und Shaoli's Beiträge. :stimmt:

lawofattraction hat geschrieben:Wie interpretierst Du denn eine solche Identifikation? Mit was willst Du Dich identifizieren? Mit dem professionellen Erfolg, mit dem Geld, das Du verdienen kannst, mit dem Ansehen, mit den Lebensumständen, die sich daraus ergeben? Denn erst dann, wenn Du den Inhalt dieses Wort Identifikation für Dich eindeutig benennen kannst, wird es eine Zugkraft haben, nicht eher. Wobei Du dann prüfen kannst, welche Gefühle die einzelnen Punkte in Dir hervorrufen.

Wie wäre es, als Voraussetzung zuerst einmal den Freude-Faktor zu betrachten?


Gute Frage! Es ist tatsächlich eher allgemein gehalten: Ansehen, Geld, eine tolle studierte Fachkraft zu sein, ich will angemessen wohnen und unbedingt umziehen, ich sehe mich im weißen, wehenden Kittel geschäftig Gänge hinunterlaufen mit einem Klemmbrett in den Händen :mrgreen: Leicht im Stress, mit einem professionellen und doch liebevollem Lächeln im Gesicht, gefordert, keinesfalls unterfordert, voll drin in meinem fachlichen Wissen, Abends düs ich in meinem tollen Auto, zufrieden mit dem was ich gearbeitet habe, in meine tolle Wohnung. Das ICH das als ehemalige Hippiebraut mal sagen werde... :clown: Aber es ist so! Und schon sitz ich lächelnd vor dem PC :lol:
Ja, den Freude-Faktor. Nur den will ich betrachten. Ich hoffe sehr, ich kann das aufrechterhalten.
DANKE!
LG, Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 6. Jul 2015, 15:50

Oh je, tut mir leid...jetzt hab ich falsch zitiert! :rleye: Das was ich geschrieben habe, steht jetzt so dran, als hätte es LOA geschrieben. Wollte es gerade ändern, bekomme es aber nicht hin?! :102: Könnte das viell. bitte nachträglich ein Admin ändern? :danke:
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon lawofattraction » 6. Jul 2015, 16:15




Ja. 8-)



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8975
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon katgirl » 6. Jul 2015, 16:19

Klara hat geschrieben:Gute Frage! Es ist tatsächlich eher allgemein gehalten: Ansehen, Geld, eine tolle studierte Fachkraft zu sein, ich will angemessen wohnen und unbedingt umziehen, ich sehe mich im weißen, wehenden Kittel geschäftig Gänge hinunterlaufen mit einem Klemmbrett in den Händen :mrgreen: Leicht im Stress, mit einem professionellen und doch liebevollem Lächeln im Gesicht, gefordert, keinesfalls unterfordert, voll drin in meinem fachlichen Wissen, Abends düs ich in meinem tollen Auto, zufrieden mit dem was ich gearbeitet habe, in meine tolle Wohnung. Das ICH das als ehemalige Hippiebraut mal sagen werde...


:nachdenk: Hm.
Hallo Klara.
Du scheinst Bedingungen gegen Bedingen zu setzen.
Ich will die und die Ausbildung, die ich nicht habe, damit ich das und das haben kann.
Ich entschuldige das ich das nicht haben kann damit, dass ich die und die Ausbildung nicht habe.

Welche Gefühle stecken denn hinter den ganzen äußeren Bedingungen ? Warum willst Du das Auto und die Wohnung und geschäftig rum laufen?
Anerkannt? Wertvoll? Glücklich? Geachtet? Ermächtigt? Stolz? ...

Wieviele andere Wege hat das Universum in petto, um Dir genau Deine erwünschten Gefühle zu liefern?

Der Nebensatz mit der Hippiebraut läßt mich auch aufhorchen. Was hat Deine Vergangenheit als Hippiebraut mit dieser Vision zu tun? Wieviel Erinnerung läßt Du hochkommen bzw. steht dem als unbereinigte Glaubenssätze und Schwingung entgegen?
Indem Du Dich jetzt an diese Zeit erinnerst, erschaffst Du sie jetzt.

lg
Benutzeravatar
katgirl
 
Beiträge: 1382
Registriert: 03.2011
Geschlecht: weiblich

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 6. Jul 2015, 16:57

Danke Loa :-) schnell wie der Blitz!!! :-)
Hallo Katgirl, soviel Resonanz auf mein Thema! Das freut mich :-)! Viell.liegt ein kleines Missverständnis vor...im Kittel umherflitzen könnte ich mit meinem jetzigen Studium durchaus. Aber das andere Studium reizt mich auch (habe mich damals zwischen diesen beiden Studiengängen für einen eben entschieden). Und die Gefühle die dahinter stehen sind genau die, die du genannt hast :stimmt: ich mags gern rasant und unlangweilig und dieses Bild steht für fenau diese Gefühle! Ich bin aber absolut bereit, diese Gefühle auch anders zu erfahren. Nur hat sich da bislang kein Bild geformt.
Ja, ich glaube das Thema is noch so kompliziert weil ich da tatsächlich einige Glaubenssätze mit mir rumschleppe. Das jetzige Bild is so ungewohnt aber auch schön u bedeutet ein ganz andres Lebensgefühl als als Hippiebraut. Aber es tut mir gut. Als ob ich es mir endlich erlauben darf auch höhere Ansprüche materieller Art leben zu "dürfen". Danke für deinen Input :-) LG Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Maike » 6. Jul 2015, 19:10

Klara hat geschrieben:Ich bin aber absolut bereit, diese Gefühle auch anders zu erfahren. Nur hat sich da bislang kein Bild geformt.


Liebe Klara,

muss sich denn ein Bild dazu formen? Über Details sinniert man ja und schwelgt in ihnen aus Freude daran, nicht um es geschehen zu machen. Ich gebe dir ein Beispiel von mir mit einer brandneuen Erkenntnis. 8-) Ich will/wollte unbedingt einen Partner aus einer bestimmten Gegend, um meine Sprachkenntnisse in Freude und ungezwungener, authentischer Atmosphäre ausbauen zu können. Gerade vor ein paar Stunden hab ich mich gefragt, ob das wirklich die einzige Möglichkeit ist, meinen sprachenbezogenen Wunsch erfüllen zu können? Und ob ein Partner aus einer anderen Region für mich nur 2. Wahl wäre?
Es kann ein freudiges Detail sein, sofern das Grid nicht von mir aufgefüllt wurde damit, sondern aus Inspiration zu mir herbeiflogen ist. Ich fand den Gedanken daran, dass es doch eigentlich egal ist, woher der Partner kommt und dass es egal ist, wie ich meine Sprachkenntnisse verfeinern kann, sehr erleichternd und befreiend.

Es muss nicht immer so laufen, dass man von Details zum Allgemeinen geht. Manchmal sind die Details auch so passend und ohne Widerstand und manchmal bekommen sie einen Touch von Besessenheit. :mrgreen:

Lieben Gruß
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 6. Jul 2015, 20:13

Liebe Maike,

Maike hat geschrieben:muss sich denn ein Bild dazu formen? Über Details sinniert man ja und schwelgt in ihnen aus Freude daran, nicht um es geschehen zu machen.
..................

Es muss nicht immer so laufen, dass man von Details zum Allgemeinen geht. Manchmal sind die Details auch so passend und ohne Widerstand und manchmal bekommen sie einen Touch von Besessenheit. :mrgreen:



Nö! Es muss sich kein Bild dazu formen. Ich hab ja ein Bild, das, welches ich Loa oben beschrieben habe und worauf Katgirl nochmal eingegangen ist. Es ist das einzige Bild welches mir zumindest ein wenig Freude bereitet. Von Besessenheit also (noch :mrgreen: ) keine Spur! Mein Problem ist ja, das ich meinen Beruf eben bis jetzt so reizlos finde, dass ich leider weit davon entfernt bin von irgendwas auch nur ansatzweise besessen zu sein :clown: . Der "Fahrplan" war ja nun, zu überlegen, mit was ich mich eigentlich identifizieren möchte. Um dadurch mehr Zugkraft zu entwickeln. Und das habe ich versucht, Katgirl und Loa zu beantworten.

Liebe Grüße, Klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Maike » 6. Jul 2015, 20:35

Liebe Klara,

alles klar. :P Zum Thema Anfangen: Man kann nur dort anfangen, wo man gerade steht. Und dabei ist es egal, ob du dich zunächst für ein Studium, diesen Beruf oder etwas ganz anderes entscheidest. Ich denke, dass du solche Entscheidungen gerade gar nicht treffen musst. Meine Situation ist ganz ähnlich, sagte ich ja schon. Ich treffe jetzt (noch) keine Entscheidung. Am sinnvollsten erscheint mir, mich auf Freude zu konzentrieren. Und tatsächlich gibt es auch in meiner jetzigen beruflichen Situation viele Dinge, die ich wertschätzen kann. In letzter Zeit erwische ich mich häufig, wie ich davon erzähle, was alles doof ist, warum ich DAS nicht will und was ich auf keinen Fall machen möchte. Durch deinen Thread hab ich da jetzt einen guten Spiegel.

Anfangen bedeutet ja auch, den Fokus umzulenken und sich die Frage zu stellen: Will ich hin zu Punkt x, oder will ich bloß weg von Punkt y?

Und dann kannst du auch ganz konkrete Glaubenssätze nehmen und sie langsam umwandeln.

Liebe Grüße
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
Benutzeravatar
Maike
 
Beiträge: 394
Registriert: 10.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Berufliche...Krise

Beitragvon Klara » 21. Jul 2015, 08:31

Hallo zusammen, ein kurzes (da vom Handy) Update von mir. Ich kann noch keine klareren Erkenntnisse verbuchen, aber ich hab mich entschlossen, mich mit meinem jetzigen Abschluss zu bewerben...einfach des Geldes wegen u weil ich mir erstmal ein interessanteres Arb.umfeld erhoffe, da jetziger Job unerträglich. Ich brauch erstmal neue Impulse bevor ich weiterschauen kann. Jedoch ist eines intetessant: die erste Bewerbung insofern ercolgreich, als dass mich die Personalfrau gleich zum Vorstellungsgespräch einladen wollte. Hat sie mir auf den AB gesprochen. Nun versuchen wir uns seit Wochen zu erreichen u.es klappt nicht. Wir sprechen uns nur gegenseitig immer auf den AB. Sowas hab ich noch nie erlebt. Es kann nur meine Schwingung sein :pfeif: dabei ärgert es mich auch und find ich enttäuschend. Aber ich sollte mich nicht ärgern, da es ja meine Schwingung is, die das verhindert. D.h.für mich....nochmal seehr genau hinschauen... .lg, klara
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Nächste

Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron
web tracker