Beobachten

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Beobachten

Beitragvon katgirl » 25. Mai 2011, 10:11

Hallo.
Eine Frage beschäftigt mich seit längerem.
Was ist "Beobachten"?
Wo fängt "Beobachten" an?

Wenn wir andere Beobachten und dies zu lange, zu intensiv tun; gleichen wir unsere Schwingung an ihre an.
Wir versetzen uns vielleicht in ihre Lage, vergleichen, denken für sie oder suchen ähnliche Situationen in unserer Vergangenheit.
Beispiel: Wenn ich einen miesgelaunten oder depressiven Menschen begegne oder um mich habe; und ich lasse mir sein Verhalten immer wieder durch den Kopf gehen und denke darüber nach warum er jetzt so ist; dann ergibt ein Gedanke den anderen und ich gleiche meine Schwingung an seine an (meist ohne es zu merken).
Aber wo fängt dieses Beobachten an?
Ist Zusehen Beobachten oder fängt Beobachten erst dann an, wenn Gedanken und Gefühle aufkommen?
Was meint Ihr?
LG
:gvibes:
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Re: Beobachten

Beitragvon Flower1973 » 25. Mai 2011, 11:11

katgirl hat geschrieben:Ist Zusehen Beobachten oder fängt Beobachten erst dann an, wenn Gedanken und Gefühle aufkommen?
Was meint Ihr


Liebe Katgirl,

ich meine das Einschwingen beginnt erst, wenn man sich gedanklich wiederholt damit beschäftigt. Es reicht schon es zu bemerken, es bewusst anzusehen, denn das Unterbewusstsein, hat es dann schon aufgeschnappt. Kommen nur kurze innere Fragen mit warum ist das so hinzu, zieht man das Warum schon an.

Am besten kann man sich davor schützen, in dem man sich die beobachtete Situation gleich so vorstellt wie man sie haben möchte, also wie sie gewünscht ist.

LG Flower-Petra :lieb:
Flower1973
 

Re: Beobachten

Beitragvon katgirl » 25. Mai 2011, 14:01

Aber wo fängt das Beobachten nun an?
Fängst es wirklich schon beim allerersten Gedanken an? Oder wenn ich tiefer gehe und Gefühle dazu nehme?

Beispiel: Der Nachbar erzählt von was schrecklichen, was ihm passiert ist. Aus lauter Höflichkeit und auch Neugier fragt man nach. Einfach Stehenlassen wäre unhöflich und neugierig ist man ja auch ein bißchen.
Dann fragt man halt oder erzählt es später noch jemand anderen.

Ich frage mich halt, wo ist dieser Punkt, wo das Zuhören oder Ansehen sich beginnt zu verändern?

Oder ich stelle fest, daß jemand aus der family mies drauf ist, registriere das, kann ihm aber nicht ausweichen; also muß ich ihn zulassen.
Ich versuche (gedanklich) gegenzusteuern, bin aber zB längere Zeit mit ihm konfrontiert. Langsam kommt Wut hoch, daß ich keine Möglichkeit habe der Situation auszuweichen.
Da habe ich mich doch schon durch Beobachten runterziehen lassen.
LG
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Re: Beobachten

Beitragvon Flower1973 » 25. Mai 2011, 14:16

Ich glaube es fängt schon an, wenn man zuhört und das Gehörte als wahr ansieht. Also wenn man es sich dabei vorstellt, es visualisiert und sich die Sache als real vorstellt. Wenn man dabei denkt, das ist deine Erfahrung, aber meine ist ...., dann steuerst du gleich dagegen. Vielleicht verbindet man eine Erinnerung an früher, durch das Gehörte und das wird dann schneller aktiv, als wenn das etwas komplett Neues ist.

Aber das sind so meine Gedanken, schauen wir mal, was die anderen dazu sagen können. Es ist auf jeden Fall ein interessantes Thema, finde ich.

Lg Petra
Flower1973
 


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