Bei sich selbst bleiben

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Lyssa » 23. Dez 2013, 18:13

Hallo! Ich bin neu hier im Forum und habe bereits mit großer Begeisterung sämtliche Workshops und ganz viele Threads gelesen. Jetzt habe ich eine konkrete Frage, oder 2 oder 3 ...

Also, ich verstehe soweit, dass ich mich nicht von äußeren Einflüssen leiten lassen soll, um in den Vortex zu kommen. Ich denke also an Dinge, die mir ein gutes Gefühl vermitteln. Wie stelle ich es an, dass ich auch wirklich bei mir bleibe, wenn mir gerade etwas sehr negatives passiert? Im Laufe des Lebens lernt man auf vermeintlich negative Dinge mit Niedergeschlagenheit zu reagieren. Wie jedoch legt man diese Gewohnheiten ab. Ich merke oft, dass ich dazu neige mich in machen Situationen einfach schlecht fühlen zu wollen, dass ich dann nicht bereit bin, meine Gedanken auf andere Dinge zu richten. Das fällt mir unheimlich schwer. Wie macht ihr das, bei euch selbst bleiben, wenn euch andere vielleicht gerade verletzen, enttäuschen?

Dann habe ich noch eine Frage. Natürlich geht es auch bei mir um einen Fred :lol: Ich kenne ihn jetzt seit einem halben Jahr und wir sehen uns regelmäßig hobbybedingt. Wir verstehen uns super und ich habe mich, wie soll's auch anders sein, Hals über Kopf in ihn verliebt. Also fing ich an, Wunschraketen abzuschießen. Soweit, so gut. Ich habe mir natürlich gewünscht, mit diesem Fred eine Beziehung zu haben. Es manifestieren sich derzeit ganz viele kleine Sachen. Zum Beispiel habe ich mir gewünscht, dass er mir eine Nachricht schickt, das hat er getan. Ich habe mir gewünscht, dass er mich in den Arm nimmt, das hat er getan (wenn auch rein freundschaftlich). Gestern war ich auf einem Event, wo er auch war. Ich habe mir gewünscht, er soll zu mir kommen, alleine. Und er kam. Das ist alles wundervoll und schön und ich weiß es sehr zu schätzen. Bin ich damit auf dem richtigen Weg? Ich glaube fest daran, dass es etwas wird mit ihm aber ich habe das Gefühl, irgendwo ist da noch Widerstand. Manchmal kommen wir uns emotional sehr nahe, er flirtet mit mir, berührt mich öfters. Dann ist er wieder distanziert. Ich habe jedoch von Anfang an ein unsichtbares Band zwischen uns gespürt.

Ich versuche auf mein Gefühl zu hören, habe ich ein schlechtes Gefühl, belasse ich es erstmal dabei und sage nichts oder handle nicht. Ich überlege nur die ganze Zeit, wo der Widerstand sein könnte, was blockiert mich/ihn? Ich sehe ihn jetzt wahrscheinlich drei Wochen nicht und wollte meinen Fokus in dieser Zeit etwas mehr auf andere Dinge richten. Aber es fällt mir sooo schwer, nicht an ihn zu denken. Die Gedanken lassen sich einfach nicht weg bringen. Aber es sind positive Gedanken, die mir Freude bereiten und ich fühle mich wohl damit. Dennoch gibt es andere Dinge, die mir auch wichtig sind und die ich gerne manifestieren möchte. Doch mein Fokus kommt immer wieder auf Fred :102:

Hm, ein langer Text. Ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinaus möchte.

Liebe Grüße
Lyssa
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Viereichen » 24. Dez 2013, 11:23

Hallo liebe Lyssa,

zunächst einmal möchte ich dich hier begrüßen. Ich bin schon länger dabei, obwohl das nicht aus meinem Anmeldedatum hervorgeht.
Ob ich dennoch verstehe woraus du hinaus möchtest? Das wirst nur du selbst beantworten können.

Du sprichst mich mit dem Thema "Bei sich selbst bleiben" auf jeden Fall schon einmal sehr zentral an. Sonst hätte ich hier mit Sicherheit nicht gepostet. Das witzige ist, dass du ja bereits (das bekommen nicht viele Menschen hin) in deiner Threadüberschrift eine vollständige und komplette Antwort auf deinen nachfolgenden Text mit auf den Weg schickst. (Jetzt bin ich mir nicht ganz im Klaren ob ich rüberbringe, worauf in hinaus will...)

Ich kenne das nur zu gut, die ewige Sucherei: Nach einer Partnerin, nach Antworten, nach dem richtigen Weg..., nach Leuten, die´s wirklich blicken. Das ganze frankiert und garniert mit einer gewaltigen Prise von "es müßte doch endlich...", "es sollte doch..." und... und... und...

Gar nichts muss. Es kann.
Das ist der magische Moment des dritten universellen Gesetzes. So kommt es für mich jedenfalls rüber. Ein erläuterndes, aktuelles Beispiel aus meinem kleinen Leben: Ende November hatte ich mir das Ziel gesetzt, mein Auto zu verkaufen. Ich schaltete in der örtlichen Zeitung mehrere Anzeigenserien. Es gab jedesmal einige Interessenten, einige davon nahmen sich mein Fahrzeug genau unter die Lupe. Es scheiterte aber immer an der Tatsache, dass die Interessenten den Preis herunterhandeln wollten. Teilweise über 50% des angebotenen Verkaufspreises. Da machte ich nicht mit, da ich den von mir angebotenen Preis als gerecht empfunden hatte. Vor eineinhalb Wochen hatte ich dann die Nase voll. Ich gab mein Ziel auf, sagte mir, wenn´s denn gar nicht geht; verkaufe ich das Auto halt nicht. Bereits am nächsten Tag rief ein Interessent an, der dann das Auto genau zu dem Preis kaufte, den ich ausgeschrieben hatte. Ich sagte mir: "Wow, was war denn das jetzt!" Bis ich begriff, dass dieses Loslassen genau das war, was gefehlt hat. Ich kann es nicht orchestrieren - im Gegenteil - es verhindert es sogar.
Es verhinderte es deshalb, weil mein Verkaufenwunsch gespickt war mit der Sorge und den Mangelgedanken von der Couleur: Ich muss / möchte einen bestimmten Preis erzielen... Ich kann mich doch nicht Übervorteilen lassen...usw.

Vielleicht ist das gewählte Beispiel von mir etwas profan. Geht es doch bei dir im Beispiel um die >Beziehung.
Doch was ist die große Beziehung..., Fred? Wie im Fred-Workshop vorgeschlagen, würde ich dir empfehlen, ein wenig Abstand zu deinem ganz persönlichen Fred zu gewinnen. So habe ich es auch mit einer Frau getan, in die ich mich vor fast drei Jahren verliebt habe.
Vielleicht wird dir dieser Vorschlag überhaupt nicht gefallen, doch wenn ich dieser Mann aus deinem Leben wäre, würde mich deine Wünscherei der Anbahnungsdetails komplett upturnen. Laß ihn doch selber dich auf seine Art entdecken. Und wenn er dich nicht entdecken will, dann will er dich halt nicht entdecken. Die Fixiererei entstammt doch ausschließlich dem uns bereits mit der Muttermilch eingeflößtem Mangeldenken, ist es nicht so? (Klar ist das jetzt ein Allgemeinplatz von mir, doch das Thema bringt mich in Schwung...) Wie schön und klar wirken da doch Abraham. Wie sie immer wieder betonen, es ist genug für alle da.

Die >Beziehung ist nicht Fred, niemals! Du gibst in deiner Threadüberschrift selber den Ort vor, wo diese Beziehung zu finden ist. Das ist alles. Du hast so viel inwendig, wozu brauchst du da noch das Forum, Fred, oder die Antwort von irgend jemanden... Liest sich auf den ersten Blick vielleicht als ein einsames Statement. Ist es aber nicht. Es ermöglicht alles.

Frohe Weihnachten dir und allen,
Viereichen
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Lyssa » 29. Dez 2013, 21:10

Hallo lieber Viereichen,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Im Grund versuche ich in Bezug auf Fred genau das, was Du mir rätst, ich versuche loszulassen. Aber das gelingt mir nicht immer, im Gegenteil, je länger ich ihn nicht sehe, desto mehr denke ich an ihn, ganz automatisch. Ablenken hilft da leider nur bedingt. Aber ich arbeite daran. Was das viele Wünschen der Anbahnungsdetails angeht, bin ich, glaube ich, nun auf dem richtigen Weg. Denn über die Details mache ich mir derzeit gar keine Gedanken mehr. Ich warte einfach was passiert und wenn nichts passiert, dann soll es wohl nicht sein. Auch wenn ich diese Einstellung noch mehr verinnerlichen muss.

Zu meiner Eingangsfrage. Ich merke, dass ich sehr oft noch von meinen Gefühlen gelenkt werde. Passiert mir etwas negatives, fällt es mir schwer in dieser Situation "bei mir" zu bleiben und positive Gedanken zu finden. Teilweise möchte ich das nicht einmal, obwohl ich weiß, dass es nicht gut für mich ist. Zum Glück sind solche Momente derzeit eher selten aber wie bringt Ihr es fertig, wenn Euch etwas negatives passiert, tatsächlich nicht auf diese negativen Gefühle zu reagieren, sondern eben "bei Euch" zu bleiben? Gibt es da irgend eine Hilfestellung, einen Tipp?

Liebe Grüße
Lyssa
Liebe Grüße
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon jazzmaus » 30. Dez 2013, 22:00

Hallo liebste Lyssa,

und herzlich Willkommen hier. Ich bin auch noch nicht lange im hier im Forum aber es ist hier suuuuper und ich bin froh das ich hier her gefunden habe.

Nun denn. Du fragst wie man es schafft bei sich zu bleiben wenn einem ein negatives Gefühl wiederfährt. Ich schildere dir mal wie ich das mache. Also zuerst ist es mal superwichtig zu erkennen das da ein negatives Gefühl ist. Ich setz mich dann erst mal hin und sinne darüber nach was da gerade mit mir passiert und dann frag ich mich was ist das denn führ ein Gefühl. Nehmen wir mal an ich bin wütend dann schreib ich auf wie diese Wut zustande kam. Ok weil der und der das getan hat..... Dann frag ich mich ist das ein Gefühl das ich schon kenne oder ist es neu. Und dann frag ich mich warum bringt mich das so aus der Fassung und dann nehm ich mir die Emotionale Leitscala zur Hilfe und kick wo die Wut ist. Dann geh ich zum nächsten Gefühl zur Rache und stell mir dazu fragen. Och ich würd ihn am liebsten und sie wird schon sehen was sie davon hat.... Usw und d ann gehst du zum nachsten Thema. Du spürst dann intuitiv wann du nicht mehr weiter nach oben steigen kannst. Das ist aber ok. Du kannst dich aber auch fragen wie fühlt sich Rache an wie fühlt sich das an und das und das und dann spüre in dich rein.

Wenn das gar nichts bringt und du so innerlich am kochen vor wut das du nicht mehr nachdenkst sondern nur noch reagierst dann geh sofort weg von anderen Menschen und geh irgendwo hin wo du alleine bist. Und dann schreie, heule, tanze whatever aber lass es nicht am anderen aus. Und wenn du dich dann soweit beruhigt hast und das schlimmste draussen ist, setz dich hin und werde still. Fange an dich zu beobachten und beobachte das Gefühl. Mir hilft dann immer die Augen zu schliessen und zu beobachten was da gerage mit mir passiert. Stell dir vor du kuckst dir selbst von aussen zu. Das kannst du auch im Alltag umsetzen. Halte ab und an inne und werde dir bewusst was du fühlst und dann sagst du ahhhh da ist jetzt wieder das und Das Gefühl und dann reagier ich immer so und so usw. So findest du immer mehr Kontakt zu dir selbst und dann wird es immer einfacher. Erzwinge aber nichts wenn es auf Anhieb nicht klappt. Du musst nicht und du sollst nicht. Du bist genau richtig wo du stehst. Alles ist gut, der rest kommt sann von alleine. :P

Lies mal den Workshop 147. Ein lebendiges Beispiel von Unbewusstem Kreiren da kommt deutlich hervor wie du dich bremsen kannst bevor es ganz schlimm kommt. Ich liebe diesen Workshop.

Und wegen deinem Fred kann ich dir nur Raten was die liebe Loa mir geraten hat. Fokussiere dich auf deine Wünsche und nicht auf die von anderen. Wenn du beharrlich in deinem Wünschen bist und dich auf das konzentrierst was du in einer Beziehung möchtest wir dein Fred wenn er die gleichen Wünsche hat mit dir zusammen kommen weil ihr dann matched also die gleiche Scheingung habt, ansonsten kommt ein passenderer Fred.

Wie wahr wie wahr. Die ist für dich liebe Loa :ros:

Ich hab es selbst erlebt liebe Lyssa

Bemüh dich nicht die negativen Gefühle wegzudenken, auch die schlechten Gefühle dürfen da sein und wenn alles nichts mehr hilft dann setz dich solange hin bis das Gefühl verschwindet und sag. Ok aussitzen, aussitzen aussitzen ist angesagt.

Hach ich kann mich einfach nie kurzfassen. :pfeif:

Ich wünsche dir liebe Lyssa viel Spass beim ausprobieren und wenn du was net verstehst frag nach.

Guts nächtle. :ros:

Und einen guten Rutsch ins neue Jahr für dich und alle anderen auch. Sorry ist off topic. :danke:

Grüssle von der Jazzmaus
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Zitronensorbet81 » 30. Dez 2013, 23:12

hallo zusammen,

auch ich kenne dieses festbeißen an gefühlen gut. aber wenn man übt, so wie jazzmaus es beschrieben hat, dann wird das schnell besser. ich hatte mich bei meinem fred über ein jahr festgebissen. aber ich wollte es zwingen.
und es hat nicht funktioniert. es dauert einfach bis man den dreh raus hat umzudenken und wirklich loszulassen.

meine erfahrung ist (und das merke ich heute immer noch deutlich), dass es wesentlich einfacher ist mit einem bekannten, vertrauten gefühl (egal ob traurigkeit, sehnsucht etc.) zu beschäftigen als es umzuprogrammieren. der weg zur fröhlichkeit ist manchmal anstrengend. :pfeif:

und es wird nie so sein, dass man plötzlich umdenkt und alles ist perfekt. nein, es sind kleine zeichen, die einem zeigen, dass man auf dem richtigen weg ist.

ich musste mir irgendwann eingestehen: wenn ich nicht an ihn denke, ihn nicht vermisse, dann habe ich nichts (zu tun). also im kopf. schwer zu erklären. und das beste ist wirklich ablenkung. wenn man das gefühl hat man kommt aus dem gefühl nicht raus, singen, tanzen, heulen, kuchen backen, puzzlen. aber nicht kämpfen. das war auch ein fehler, den ich oft gemacht habe: ich darf mich nicht schlecht fühlen, es gibt keinen grund dazu etc. das hat mich aber noch mehr auf das problem fokussiert.

es ist wirklich reine übungssache. und ich für mich merke so langsam eine weiterentwicklung (zu jazzmaus rüberschiel :genau: )

hättest du mich vor ein paar monaten gefragt, wäre ich noch zu tode betrübt gewesen.

doch irgendwann kam der punkt wo ich mich entscheiden musste: mache ich mich weiterhin abhängig von anderen und wie sie sich mir gegenüber verhalten oder mache ich mein ding. und ich mache mein ding. jeden tag ein stückchen besser.

es wird immer mal wieder rückschläge geben, die dir den atem rauben. aber man merkt schnell, dass man sich auch immer schneller davon erholt oder gar achselzuckend weitergeht. und das beschert einem wieder ein hochgefühl.

mir hat der satz: und das universum sagt dir: falsche klingel, falsche klingel (aus dem fred workshop) total geholfen. immer wenn mich die sehnsucht überkommt, dann denke ich mittlerweile automatisch an den satz und muss lachen. wenn es ganz arg ist, lese ich den fred workshop ganz durch. der liegt ausgedruckt immer in der nähe. es hilft mir.

such dir einfach auch "etwas", dass du bewußt in solch einer situation, in der du denkst, dass du nicht ganz "bei dir" bist. ein lied, ein buch, einen workshop. quasi deine rescue pille.

liebe grüße :ros:
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Viereichen » 2. Jan 2014, 11:17

Hallo liebe Lyssa,
das heutige Abraham-Zitat hat mich gerade inspiriert. So grüße ich dich (und alle anderen) in 2014!
Wow - "es gibt keinen Mangel". Kann man es präziser auf den Punkt bringen, als es in diesem 2.4.14er Zitat zu lesen ist?!

Das mag auch deine ganze Ausgangsthematik und die >Fred-Thematik in einen Kokon hüllen....; schön wenn du schreibst, dass du dir über die Details deiner großen Liebe keinen Kopf mehr machst. Denn da spüre ich Freiheit, freien Atem.
Lyssa hat geschrieben:Ich merke, dass ich sehr oft noch von meinen Gefühlen gelenkt werde.
....ja hoffentlich lenken dich deine Gefühle! Ich verstehe glaube ich schon, was du meinst. Du möchtest nicht von den sogenannten "negativen" Gefühlen bestimmt und geleitet werden. Nun, das möchte ich auch nicht. Darum bin ich hier, darum richte ich mich immer wieder neu aus. Das Verschmelzen, melted beingness, oh my wonderland....
Doch vor lauter Paradiesbetrachtungen möchte ich nicht und nie vergessen, dass alle Gefühle ihre Berechtigung haben. Die ganze EGS hat Sinn, Wert, Nutzen, ja - Berechtigung! Sonst gäbe es die unterschiedlichen Gefühlscoleur ja nicht. Außerdem sind sie Bestandteile des individuellen Wachstumprozesses, Abraham nennen es Contrast.
Letztendlich sind die sogenannten "guten" oder "schlechten" Gefühle (ich mag diese Einteilung nicht besonders)
ein mentaler, (und wenn ausgesprochen) verbaler Fehlgriff. Wobei diese Verbannung in den verbalen Keller natürlich sehr menschlich ist. Es drückt aus, igitt, igitt, ich willl dieses miese Zeug nicht in meinem Leben haben... auch nicht die Sehnsucht nach Fred!
Abraham lernen uns den Umgang mit den Gefühlen, z.Bsp. in dem 17sec. countdown. Eben lernen umzusteigen, den Gedanken auskehren. Bei der Kehrwoche mache ich ja auch keine lange Gedankenimagination über den Sinn und Zweck von Schmutz auf den Boden. Eben ab in die Tonne damit, fertig! Und schon kann ich andere neuronale Verknüpfungen zu anderen emotionalen Gefühlen schlagen. So einfach ist es. Niemanden muss man die Kehrwoche erklären. Es einfach es nur tun wollen.... (mein vormaliger Contrast hat mich dorthin geführt, wo ich heute stehe). Sich wirklich mit Abraham vermählen. Das ist alles.
Zu simpel gedacht?.... das zu bewerten überlasse ich jeder/jedem selbst.

Herzliche Grüße in den Tag,
Viereichen
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Lyssa » 11. Jan 2014, 15:06

Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für Eure Antworten.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:wenn man das gefühl hat man kommt aus dem gefühl nicht raus, singen, tanzen, heulen, kuchen backen, puzzlen. aber nicht kämpfen. das war auch ein fehler, den ich oft gemacht habe: ich darf mich nicht schlecht fühlen, es gibt keinen grund dazu etc. das hat mich aber noch mehr auf das problem fokussiert.


Es ist ja nicht so, dass ich kämpfe. Es ist auch nicht so, dass ich mich wegen Fred schlecht fühle, im Gegenteil. Wenn ich an ihn denke, löst das regelrechte Glücksgefühle in mir aus. Ich durfte schon so viele schöne Momente mit ihm erleben und schätze das wirklich sehr.

Generell merke ich in letzter Zeit, dass ich viel positiver durch das Leben gehe und es in den letzten 3 Wochen vielleicht 2-3 Tage gab, an denen ich mich nicht so glücklich gefühlt habe. (Aber auch nicht todunglücklich.)

Und ich bin stolz auf mich, dass ich es tatsächlich schaffe, weiterhin positiv zu denken, auch wenn z. B. mein Chef mir kurz vor Weihnachten offenbart hat, dass mein im Februar auslaufender Arbeitsvertrag nicht verlängert wird. Früher hätte ich geheult und es hätte mich total runter gezogen. Diesmal ist es anders, weil ich weiß, dass es einen Sinn hat, dass dieser Vertrag ausläuft und ich weiß, dass danach etwas besseres für mich kommt :genau:

Dir, lieber Viereichen, danke ich für den Vergleich mit der Kehrwoche. Du hast vollkommen Recht und wenn ich mal wieder nicht weiß, wohin mit meinen negativen Gedanken/Gefühlen, werde ich sicherlich an Dein Beispiel denken. Schon alleine der Gedanke an das Beispiel lässt mich grinsen. Es trifft es doch genau auf den Punkt.

Ich danke Euch für Eure Unterstützung. Wieder etwas mehr, das ich in mein Wertschätzungsfeuerwerk einbinden kann :uns:

Liebe Grüße
Lyssa
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Powerfull » 13. Feb 2014, 15:50

Hi!

das ist mein Motto diesen Jahres - bei mir bleiben. Passend dazu gehört für mich - Grenzen setzen! Ich merke dass es einfach sehr wichtig ist bei mir zu bleiben, mich immer wieder auf mich zu besinnen. Dann sind Entscheidungen die ich treffe einfach leichter umzusetzen, leichter zu übersetzen und anderen Menschen leichter beizubringen!

Grenzen betreffen ja immer auch Andere, daher ist das total wichtig!

Lg
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon Viereichen » 15. Feb 2014, 11:57

Hi Powerfull!

Du kannst anderen Menschen nichts beibringen. Damit fällt der letzte Teil deines 1. Absatzes für mein Gefühl etwas ab. Das macht aber nichts, wie ich finde. Ich erinnere mich auch gerade, dass Abraham das an verschiedenen Stellen in den Büchern betonen, wenngleich ich das Zitat hierfür dir momentan nicht liefern kann.
Mit "Grenzen setzen" kann ich sehr viel anfangen, das ist auch ein immer wieder ein nettesThema für mich :pfeif:.
Es ist schlicht und einfach Energieverwaltung, denn wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt trete, jedweder Art, begebe mich auch in Zirkulation von Strömungen, Anziehungsmechanismen. Das ist immer im gewissen Sinne risikobehaftet. Denn die Seite des Nicht-haben-wollens kann dabei aktiviert werden.... und schon kreise ich auf einer niederen Disk.

Das ist (für mein Gefühl) jedoch auch nicht schlimm. Ein negatives Gefühl ist immer meine Chance....

Ein schönes Wochenende uns allen...
Viereichen
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Re: Bei sich selbst bleiben

Beitragvon lawofattraction » 16. Feb 2014, 09:08

Powerfull hat geschrieben: Passend dazu gehört für mich - Grenzen setzen!


Hallo Powerful,

in dem Moment, wo man es als Notwendigkeit sieht, anderen Grenzen setzen zu müssen, ist ja bereits etwas nicht ganz so gelaufen wie es wünschenswert und harmonisch wäre. Denn jemand, der unsere Grenzen übertritt, kann das ja nur deshalb tun, weil wir es durch unsere Schwingung "eingeladen" haben.

Haben wir also in unserer Schwingung keine Elemente, die eine Grenzverletzung anziehen können, brauchen wir das auch nicht in der Beziehung zu korrigieren. Und wie immer kann man andere Menschen vollkommen aus der Gleichung herausnehmen - es dreht sich immer nur um uns.

Lieben Gruss
Loa



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