Bedingungslose Liebe?

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Birdie » 19. Nov 2013, 11:55




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Hallo,
wie geht bedingungslose Liebe genau?
Ist damit auch gemeint, dass man sich niemals ärgern darf, wenn der Partner z.B, die Zahnpastatube offen lässt oder nachts so laut schnarcht, dass frau nicht mehr schlafen kann?

Also diese Kleinigkeiten.....an die ich dabei denke, aber auch größere Angelegenheiten.
Wie geht das als Mensch mit Fehlern und Schwächen immer bedingungslos zu lieben....auch ganz allgemein die Mitmenschen um einen herum....mit ebenfalls ihren Fehlern und Schwächen....

LG,
Birdie
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Re: "Mein" lieber Fred ♥

Beitragvon ZaWo » 19. Nov 2013, 12:08

Mir ist das Konzept der bedingungslosen Liebe ja viel zu esoterisch. Das Zitat von Abraham ist auch nicht aus einer Abhandlung über die Liebe der Quelle, sondern aus einem Workshop zur partnerschaftlichen Liebe, soweit ich mich erinnere. Ich glaube daher, dass es eine menschlich machbare Sache darstellen soll. :nachdenk:

Übersetzt heißt das für mich: Finde ich jemanden toll, dann findet er mich auch toll. :102: Auf der high flying disk, wo die Liebesgefühle angesiedelt sind, sollten eh die Zurückliebenden angesiedelt sein. Die anderen treffe ich erst gar nicht, wie im Zitat ebenfalls erwähnt.
ZaWo
 

Re: "Mein" lieber Fred ♥

Beitragvon lawofattraction » 19. Nov 2013, 12:57




Huhu ZaWo,

esoterisch ist das für mein Empfinden nicht - vielmehr stufe ich es als spirituell ein, so wie die Spiritualität unserer menschlichen Existenz die Grundlage der Lehre Abrahams ist. Ohne die macht sie - zumindest für mich - nicht viel Sinn bzw. erschliesst sich mir erst mit ihrem Verständnis die Tiefe und Immensität unserer Existenz. Es geht für mich um vielmehr als nur reine Mechanismen und Wirk-Konzepte zu erkennen und danach zu leben.

Daher trennen sie für mein Verständnis auch nicht partnerschaftliche Liebe von der Quellen-Liebe und werfen das alles in einen Topf. :clown: Ich hoffe nicht, dass sie etwas lehren würden, was "menschlich nicht machbar" ist. Uns den Lolli hinstrecken, nur damit wir feststellen, dass die Zunge nicht lang genug ist, wenn man lecken will?

Ich habe ja seit jeher das Thema der "bedingungslosen Liebe" als heisses Eisen angefasst und tue es immer noch. Ändert aber nichts daran, dass Abraham versuchen, uns dieses Konzept als unserer ganzen Existenz zugrunde liegenden Wahrheit beizubringen. Denn das ist es, was wir alle kennen, verloren haben und nun wieder suchen. "You are looking for love in all the wrong places. What you are really seeking is alignment with Source, with who you really are." Wir kommen aus der Quelle, bleiben in der Physis Quelle, wenn auch etwas :lol: eingeschränkt durch unsere Zeit/Raum-Realität und gehen zur Quelle zurück ... und so weiter.

ZaWo hat geschrieben:Übersetzt heißt das für mich: Finde ich jemanden toll, dann findet er mich auch toll. :102: Auf der high flying disk, wo die Liebesgefühle angesiedelt sind, sollten eh die Zurückliebenden angesiedelt sein. Die anderen treffe ich erst gar nicht, wie im Zitat ebenfalls erwähnt.


Genau hier fängt aber doch das Problem der Definition von Liebe an. Ist "jemanden toll finden" denn Liebe? Ist jemanden brauchen Liebe? Denn alle trifft man dann, wenn sie schwingungsmässig in Übereinstimmung sind. Egal, auf welchem Disk. Und nennt es sogar manchmal Liebe. 8-)

Lieben Gruss
Loa



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Re: "Mein" lieber Fred ♥

Beitragvon Pink » 19. Nov 2013, 13:36

Liebe Loa, hallo Ihr Hübschen,

ich denke ja, Menschen können bedingungslos lieben. Diese einzigartige Liebe erreicht man aber nicht auf einem Disk, hält man sich gefühlsmässig überwiegend im Keller auf. Die offene Zahnpastatube stört uns doch nur dann irgendwann, wenn die Liebe sich schon lange verabschiedet hat. Findet man das Haar in der Suppe und man wird es finden, wenn man lange genug sucht, dann ist da nicht mehr viel mit Liebe, geschweige denn, mit bedingungsloser Liebe.

lawofattraction hat geschrieben: Ganz anders ist das mit der bedingten Liebe. Wer einmal "vergangene Lieben" Revue passieren lässt und noch Liebe aus vollem Herzen für diese Menschen empfindet - oder auch nicht - bekommt dadurch schnell Aufschluss welcher Art diese Beziehung war.

Hier wird für mich deutlich, wen ich wirklich geliebt habe. Bei A gab es fast Non-Stop-Contrast. B liebe ich bis in die Ewigkeit und wieder zurück. Dennoch kann die Liebe mit C, endlos glücklich, wertschätzend und überaus berauschend sein.

ZaWo hat geschrieben: .. Auf der high flying disk, wo die Liebesgefühle angesiedelt sind, ..
.. gibt es diesen Kleinkrieg einfach nicht (mehr). Hält man sich oft genug in dieser Etage auf, liebt und wird man geliebt, bedingungslos.
Man würde dann z. B. so fest schlafen, dass man das Schnarchen von seinem Liebsten, gar nicht hört, Birdie.

Lieben Gruss
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Beautiful Mind » 19. Nov 2013, 22:44

Guten Abend allerseits,

Birdie hat geschrieben:Hallo,
wie geht bedingungslose Liebe genau?
Ist damit auch gemeint, dass man sich niemals ärgern darf, wenn der Partner z.B, die Zahnpastatube offen lässt oder nachts so laut schnarcht, dass frau nicht mehr schlafen kann?


Ich finde nicht, dass bedingungslose Liebe bedeutet, dass man alles toll findet, was der Partner toll findet.

Beispiel Zahnpastatube:

Liebe, die Bedingungen stellt, sagt: wenn du die Tube nicht schließt, kann ich dich nicht richtig lieben. Schließe bitte nach jedem Gebrauch die Tube, damit ich dich richtig lieben kann.

Bedingungslose Liebe sagt: ich mag keine offenen Zahnpastatuben. Ich liebe dich. - Da hat in meinen Augen das eine mit dem anderen nichts zu tun. Das eine sind Vorlieben, die man nicht miteinander teilt, das andere ist die Liebe zu dem Menschen, der diese Vorliebe nicht mit mir teilt.

Ich glaube auch nicht, dass man vor lauter bedingungsloser Liebe in einen komatösen Schlaf fällt, um das Schnarchen des Partners nicht zu hören.

Frau liebt Mann, Mann liebt Frau. Mann schnarcht, Frau kann nicht schlafen - warum sollte sie ihn deshalb weniger lieben?

Die Frage ist nur, wie geht man damit im Alltag um? Jeder kriegt sein eigenes Bad und sein eigenes Schlafzimmer. :gvibes:

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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Maria » 20. Nov 2013, 10:22

Hallo liebe Beautiful Mind,

das kann ich ganz und gar bestätigen. In früheren Partnerschaften habe ich das auch getrennt.

Heute achte ich darauf, dass ich mich nicht länger als 17 Sekunden ärgere. Manchmal klappt es, manchmal nicht, aber ich tröste mich damit, dass es wahrscheinlich Übungssache ist und diese soll ja bekanntlich den Meister machen. Allerdings bin ich zur Zeit in keiner Partnerschaft. Ich übe dann eben mit Freunden, Familie und Bekannten, was sicherlich leichter fällt.

Herzliche Grüße

Maria
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Birdie » 20. Nov 2013, 10:34

Guten Morgen, Ihr Lieben,
na, jetzt ist mir einiges klarer...wo hatte ich nur wieder meine Gedanken?
Ich war da wohl eher in Gedanken bei der "esoterischen" Variante, wo "bedingungslose Liebe" oft so beschrieben wird,(so scheint es mir jedenfalls) dass sie gleichbedeutend ist mit grenzenloser Liebe zu allem und zu jedermann, ohne dabei jemals aus dem Gleichgewicht zu kommen...nichts was irgendjemand tut oder sagt verursacht noch irgendein anderes Gefühl außer Verständnis und Liebe.
Da würde ich mich überfordert fühlen....

LG,
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Pink » 20. Nov 2013, 10:54

Guten Morgen zusammen, hallo Beautiful Mind,

niemand muss in einen komatösen Schlaf fallen. Aber wenn ich nachts wegen dem Schnarchen des Partners nicht schlafen kann und stundenlang wach liege, dann hat das sicher irgendwann Auswirkungen auf meine tägliche Stimmung. Ich kann jetzt den ganzen Tag jammern und meine Umgebung damit in Aufruhr versetzen, was für unerträgliches Sägewerk neben mir liegt oder ich kann beschliessen, ich schlafe trotz des Geräusches, gut, tief und fest. Ich habe einen erholsamen Schlaf, trotz alle dem.
Vielleicht holt sich der Schnarcher ärztlichen Rat ein oder jemand bevorzugt eben getrennte Schlafzimmer, was auch immer.

ZaWo hat geschrieben:
Übersetzt heißt das für mich: Finde ich jemanden toll, dann findet er mich auch toll.

Und weil das eine perfekte Co-Creation ist, wird er sich mir gegenüber vielleicht auch nicht mehr schnarchend zeigen. Weil ich ihn unendlich toll finde und er mich auch. Dinge gibt´s?!

Bedingungslose Liebe hängt sich an diesen Alltags-Banalitäten einfach nicht mehr auf. Das hat aber nichts mit Übermensch sein zu tun, sondern einfach damit, dass bedingungslose Liebe, auf einer anderen Ebene stattfindet.

Lieben Gruss
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon lawofattraction » 20. Nov 2013, 11:50




Wenn man auf dem High Flying Disk ist, zieht man wahrscheinlich auch keine Schnarcher oder Zahnpasta-Tuben-Täter mehr an. Denn

ZaWo hat geschrieben:Die anderen treffe ich erst gar nicht, wie im Zitat ebenfalls erwähnt.




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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Pink » 20. Nov 2013, 12:28

Na klar, ..... :stimmt:
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Enjoy » 20. Nov 2013, 19:08

Bedingungslose Liebe ist für mich kein Gefühl, sondern eher ein Zustand mit durchaus wechselnden Gefühlen. Das kann ich schwer mit Worten beschreiben oder definieren, doch ich weiß, wie ich die Dinge um mich herum wahrnehme, wenn ich in diesem Zustand bin.

Es passieren dann immer noch unschöne Begebenheiten, man trifft immer noch nicht so sehr nette Menschen, doch das beeinflusst mich dann nicht negativ. Ich bin vielleicht nicht einverstanden mit dem was passiert, doch gleichzeitig erkenne ich dann die Hintergründe oder Ursachen, dass es nicht unbedingt etwas mit mir zu tun hat (haben muss). Und besser noch, ich empfinde tiefes Verständis und Mitgefühl für den (trotzdem nervenden 8-) ) Nachbarn oder eine bestimmte Situation. Das tiefe Wissen, dass es einen Sinn hat und derjenige momentan nicht anders kann, ist immer im Hintergrund. Das lässt alles leichter von der Hand gehen, die zwischenmenschlichen Beziehungen werden intensiver und wertvoller.

In diesem Zustand war ich mal eine ganze Weile, mal mehr, mal weniger. Und tatsächlich haben sich in diesen Jahren fast alle Probleme und Problemchen von alleine gelöst. Sogar der Nachbar grüßt mittlerweile. Ich weiß allerdings auch, wie ich aus dieser Angebundenheit an die Quelle, denn nichts anderes ist für mich bedingungslose Liebe, wieder rausgefallen bin. Regelmäßiges Fokussieren auf wirklich unerwünschte Dinge, mehr beim Anderen sein als bei mir selbst, über einen längeren Zeitraum hinweg, haben mir das Tor zu mir selbst verschlossen.

Insofern würde ich unter dem Aspekt der bedingungslosen Liebe auch "alles in einen Topf werfen". Verständnis, Mitgefühl, Akzeptanz und andere So-Sein-lassen als Basis für alle Beziehungen.

Lieben Gruß, Enjoy
Enjoy
 

Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Lumina » 21. Nov 2013, 00:23

Hallo ihr Lieben,

würde hier gerne auch noch ungefragt meinen Senf dazugeben. :pfeif:
Natürlich ist auch für uns Menschen bedingungslose Liebe machbar. In jedem Moment, indem wir uns auf die Seiten von jemandem oder etwas fokussieren, die wir lieben, obwohl es da auch negative Seiten gibt, haben wir es doch auch schon. Abraham sagt aber auch, dass wir sie nicht wie einen College-Abschluss erlangen und dann für immer gemeistert haben. Es ist viel eher unser neverending Quest. :stimmt:
Ich frage mich aber auch, was die Quelle in uns wohl bei der offenen Zahnpastatube denkt. Hmmm :nachdenk:
Vielleicht so etwas in der Richtung: "Ich bin so froh, diesen liebenswerten Schlamper in meinem Leben zu haben. Ich liebe ihn so sehr, dass er mir sogar die eine Sekunde zum wieder zudrehen der Tube wert ist." :mrgreen: :lol:

LG, :lieb:
Lumina
You are loved. All is well.


Schaut bei meinem neuen Youtubekanal "EvergrowingLove" vorbei.
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon lawofattraction » 21. Nov 2013, 08:47




Ein paar Quotes:

-- “If you feel uncomfortable your energy is split. Period. And it doesn’t have anything to do with anybody but you. And it isn’t a conversation of anything except your ability to focus; and the more of them, who are on lower flying disks, that present themselves to you in ways to give you an opportunity to stay on your high flying disk the more opportunity you have. And the more likely you are to be there no matter what. That’s what unconditional love is.

I love, because that’s who I am. You, in whatever you’re living are not gonna take me from my unconditional love because I am so pracitced at it. I practiced it when you weren´t here, I practiced it when I was alone, I practiced it under easy conditions, I practiced it under more difficult conditions. But I’ve got this. I’m tuned in, tapped in, turned on. I’m Source Energy in a physical body and now I am willing and ready to engage with everyone! And until then… I am hiding from anybody on a lower flying disk because I am not sure where I’ll end up” - Abraham Hicks, 28/9, 2013

-- "Give me an improved condition, and then I will feel better" is what most people are asking for, but what is really required of you is the ability to maintain your balance and your Connection to who-you-really-are, regardless of the conditions that exist. Unconditional love is "maintaining my Connection to my Source - which is love - regardless of the conditions that surround me." Astonishing Power of Emotions


-- "Unconditional love says, “I want so much to feel good that, in spite of these conditions, I will find a thought that matches my desire. So these conditions can still exist — and I will still feel good. I will still remain connected to my Source Energy.”


-- "Unconditional love is really about wanting so much to remain in connection with your Source of love that you deliberately choose thoughts that allow your connection, no matter what manifestations may be happening nearby."


-- "Most everybody is just changing their conditions in order to feel better. It is rampant. Conditional love is rampant. “We’ll just make a new rule,” “we’ll just take ourselves over there.” In other words, we’ll just change the conditions and then where we look it’s easy to feel better once I’ve changed the conditions. Where unconditional love says, “It’s not my job or my right to demand that conditions change. It is is my birthright to sift through all of it and find things that are life-giving to me."


-- "Free. It’s really what unconditional love is, isn’t it? It’s wanting so much to be who I am that I find a way to be who I am no matter what. And I don’t demand conditions to change — I don’t demand things that I can’t change to change. And can you feel how that has always been the ultimate bondage? Where I’ve needed something that I can’t change to change in order to feel good… it’s a wonder you don’t all jump off cliffs..." -- Abraham, Dallas, TX, 11/1/03


-- "Unconditional love is really about wanting so much to remain in connection with your Source of Love that you deliberately choose thoughts that allow your connection, no matter what manifestations may be happening nearby."-- Ask and It Is Given


-- "So the same thing is true of unconditional love of others. In other words, if I can’t find anything in that one to love, then I can look over there. And as I’ve looked over there and I’ve maintained my connection to Source and my connection to love, now I am a lover, and in that vibration I may even be able to find something to love in the one who formerly I couldn’t find anything to love."


-- "Unconditional love means ‘I’m going to love regardless of the conditions because there’s enough on this buffet that I can enjoy that I don’t need the calamari to be gone or different than it is. I can find something else that I enjoy. And so the conditions can remain the same and I can still be pleased."


-- "You show yourself how to adjust your vibration. You never again depend upon conditions to adjust your vibration. You leave behind what you have learned about conditional love, and you become one who loves unconditionally."


-- “When I say I love you it means that I am connected with the source of all that is love, as I am holding you as my object of attention. It is a statement of my vibrational state of being.“


-- "And so if you're a confident person, you've shown yourself that you're free no matter what anyone else thinks, that you can feel good no matter what is happening around you. If you've been practicing that unconditional love that says I'm gonna feel good because I want to feel good, I'm gonna scramble around and find something by darn that's gonna make me feel good, even in a field of things that don't feel so good, I'm gonna find something that makes me feel good because my connection to source matters to me more than all things put together then nothing that anybody else could ever do could set you off your game." - Abraham-Hicks Tarrytown, NY 10/9/04




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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Kein_Schnee » 6. Mär 2014, 09:54

Kuckuck Zusammen!

Bedingungslose Liebe hat für mich nichts damit zu tun, dass ich Dinge aushalten muss, die eine geliebte Person in seiner physischen Existenz mit sich herum schleppt.
Auch ich habe Angewohnheiten, die ich niemandem zumuten möchte, bzw. verlange, dass mich jemand genau so wie ich bin, immer um sich haben möchte.

Mein Vater hat auch immer so laut geschnarcht, dass förmlich das Haus wackelte.
Meine Mutter hat sich dem jede Nacht erneut ausgesetzt, weil sie den Glaubenssatz hatte, dass Ehepartner zusammen im Ehebett schlafen.
Es brachte ihr viele schlaflose Nächte ein und schlechte Laune.
In Hinsicht auf den Weg des geringsten Widerstandes, gehe ich solchen Situationen mitlerweile aus dem Weg.
Für mich heißt bedingungslose Liebe daher, dass ich den Fokus von Dingen nehme, die mich an meinem Partner stören.
Und wenn ich das nur kann, wenn ich entsprechende Situationen meide, ist das gut.
So wird die tiefe Liebe, die eben nichts mit Zahnpastatuben zu tun hat, geschütz und nicht verwässert mit Bedeutungslosem.
Also, die bedingungslose Liebe fängt bei mir - für mich - an. Was tut mir gut?
Ich merke bei mir, dass erst dann die Liebe für einen anderen Menschen wirklich fließen kann.

Liebe Grüsse,

Si
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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Wellchen » 9. Jun 2014, 21:20

Hallo zusammen,

also, ich Frischling sehe das folgendermaßen ;D:

Es kommt ja auch sehr schön raus in den Quotes, die Loa eingestellt hat. Ich hoffe, das auch mit meinem Ruinen-Englisch trotzdem einigermaßen verstanden zu haben. :mrgreen:

Wenn wir mit der Quelle verbunden sind und daher im Zustand bedingungsloser Liebe, werden wir – wie Abraham sagt – gar nicht anders können als zu lieben. Und ich nehme an, wir lieben dann die offene Zahnpastatube gleich mit (So wie ich Abraham verstanden habe, kann die Quelle gar nicht anders als lieben). Und das heißt für mich, dass wir dann einfach keinen Ärger über die offene Zahnpastatube empfinden, dass es für uns eine ganz normale Tätigkeit sein kann, sie einfach zuzuschrauben. Weil es irrelevant ist. Ich ärger mich ja auch nicht darüber, dass ich die Tür erst aufmachen muss, um rauszugehen. Beides ist eine winzige Handhabung, auch, wenn ich das oft mehrmals jeden Tag tue – bei der Tür fällt es uns nur nicht auf. Und was HINTER der offenen Zahnpastatube steckt (wieso muss ich das schon wieder tun, ich hab sie ja auch nicht aufgemacht, also muss ich sie auch nicht zuschrauben, warum kann er das nicht selber machen usw. usw.) – ist eigentlich nur eines: Ich bin nicht verbunden mit mir, mit meinen Selbst, mit meiner Quelle.
Und wenn ich verbunden bin, stört mich das Schnarchen nicht. Entweder höre ich es nicht, und wenn ich es höre, stört es nicht. Und wenn er schnarcht, und wir machen deswegen kein Auge zu, sind wir nicht verbunden mit der Quelle, nicht verbunden mit unserem Selbst. Wenn ich aber mit der Quelle verbunden bin, dann gibt es keine Trennungsaspekte, z. B. im Sinn von "Du schnarchst, und ich kann deswegen nicht schlafen, habe schlechte Laune, ärgere mich etc." Da gehen wir doch mal wieder der ganz leise herantrapsenden Nachtigall auf den weltlichen Leim, als hätten wir noch nie etwas von Schwingungsrealität gehört.
Weltliche Realität: "Ich kann nicht schlafen, weil Du schnarchst."
Schwingungsrealität: "Ich kann nicht schlafen, weil ich nicht mit meiner Quelle verbunden bin."
Weltliche Realität: "Ich ärgere mich, weil du die Tube nicht zumachst."
Schwingungsrealität. "Ich ärgere mich, weil ich nicht mit meiner Quelle verbunden bin."

Und sollte z. B. irgendein - weltlicher - Eingriff das Schnarchen beenden, oder der Mann sich dazu durchringen, die Tube zu schließen, dann haben wir aber das, was dies durch unsere eigene Schwingung manifestiert hat immer noch in derselben. Einen Störungsaspekt, ob das jetzt Zahnpastatube, Schnarchen, laute Nachbarn oder was auch immer ist. Und das ziehen wir so lange an in den verschiedensten Formen, je nachdem, wie unsere Schwingungsrealität sonst noch aussieht - bis wir eben diese wieder beachten. Und die Anbindung an die Quelle zulassen.

So habe ich das jedenfalls verstanden. Wie schwer das sein kann (und auch das ist ein Glaubenssatz), sich das konsequent stets bewusst zu machen und nicht im Badezimmer oder im Bett "aufzuräumen" oder beim schnarchenden Mann, sondern in mir, sprich, die Anbindung zur Quelle zuzulassen, weiß ich auch aus täglicher Erfahrung. ;D (auch, wenn's bei mir nicht ums Schnarchen und so geht, aber um viiiiiiele andere Dinge ;))
Wobei Abraham ja auch immer wieder mal betonen, dass wir es uns selber dadurch schwer machen, dass wir glauben, dass es schwer ist, und dass es aber genau das Gegenteil davon ist. Deswegen ja auch das ständige Wiederholen von Leichtigkeit, Leichtigkeit und noch mal Leichtigkeit. Den meisten von uns fällt Leichtigkeit schwer. Wenn ich mir die beiden Worte hintereinander so anschaue, wirkt das schon fast wie ein Parodox.

Naja, und abgetrennt von der Quelle, bekommt der Begriff "bedingungslose Liebe" natürlich schnell den physischen Weltstempel von "müssen" und Pflichtgefühl. Und erzeugt Überforderung. Und genau das ist es ja nicht.

Eigentlich ist es – Freiheit.


Liebe Grüße

Wellchen
"Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen." (Max Frisch)

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Re: Bedingungslose Liebe?

Beitragvon Wellchen » 10. Jun 2014, 10:05

Ups :oops: Beim Lesen weiterer Threads ist mir durch

lawofattraction hat geschrieben:
[...]
Denn verbunden sind wir immer, es gibt keine Nicht-Verbundenheit, da der weit grössere "Teil" unserer selbst der nicht-physische ist. Unsere negativen Gedanken und Gefühle aber haben die Wirkung wie ein Unterbrechungsschalter, der die Energie nicht mehr fliessen lässt.


bewusst geworden, dass ich mich in meinem vorigen Beitrag etwas arg nachlässig ausgedrückt habe. Ich bitte als ganz lieb, mein "ständiges" "Nicht-mit-der-Quelle-verbunden sein" im obigen Sinne zu lesen, da ich anscheinend den Beitrag auch nicht mehr editieren kann.

Ganz viel sorry für dies Umständliche hier. :oops: :lieb:

Liebe Grüße

Wellchen
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