Baby, Neugeborenes

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Baby, Neugeborenes

Beitragvon Jatina » 2. Okt 2010, 12:57

Liebe Forenmitglieder,

es hat sich in mir bei der Beschäftigung mit LoA und Abraham eine Frage gebildet, die ich hier einmal stellen möchte. Vielleicht ist die Frage völlig daneben, weil Abraham sie irgendwo schon einmal beantwortet hat, oder ich etwas noch nicht verstanden habe, weil ich nicht alle Ressourcen kenne, oder hier im Forum wurde vielleicht auch schon darüber gesprochen? :?:

Nichstdestotrotz:

Die Frage lautet: Wenn ich mich entschlossen habe mich hier auf der Erde zu verkörpern, als Teil dieses ewigen Wesens das ich bin, warum komme ich, als vollkommenes Baby mit den reinsten Schwingung der Freude, Freiheit und Wachstum, nicht sofort in eine völlig wertschätzende, eben dieser reinen Schwingung entsprechenden Umgebung? :roll:

Es würde mich sehr freuen hierfür Denkanstöße von Euch zu erhalten, denn ich kann noch solange selbst darüber nachdenken, im Moment fällt mir dazu nichts ein, was mich nicht vom „Konzept“ LoA wegbringen würde.


Vielen Dank Euch, auch für alles was ich hier sonst noch lesen und lernen kann....

Liebe Grüße
Jatina
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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Kia » 2. Okt 2010, 17:40

Liebe Jatina,

mir fällt nur eines dazu ein: der Contrast ermöglicht ja die Ausdehnung; und n u r der Contrast ermöglicht es, sonst gibt es nichts.
Und wir kommen hier her zwar physisch als hilflose Babies, nicht-physisch als mächtige Schöpfungsgottheiten. Und wir wollen IN FREUDE ERSCHAFFEN, deshalb sind wir hergekommen. Denn nur erschaffen tun wir ja sowieso, ob wir wollen oder nicht. Aber freudig und bewusst erschaffen das können nur LEADING EDGE BEINGS, die anderen nicht, da sie die Gesetze zu freudigem erschaffen (noch) nicht kennen. Sie denken (noch) sie sind die Opfer der Umstände und der anderen Menschen. Sie denken sie sind klein und hilflos. Und ihnen wird alles angetan.
Wer das LoA verstanden hat, weiss wer er oder sie ist und da gibt es nur noch freudig erschaffen in ständiger Ausdehnung, das sich immer mehr verbessert in allen Bereichen und Themen des Lebens, was wir vor der Geburt gewählt haben, jedoch im JETZT auch immer wieder neu wählen können.

Würde das Baby in eine völlig harmonische Non - Contrast - Umgebung geboren, was könnte es dann ausdehnen, wenn alles schon perfekt da ist? Eines der Hauptmerkmale des Göttlichen ist ständige Ausdehnung und natürlich braucht es dafür keinen riesigen schmerzensreichen Contrast; es genügt auch kleine freiwillige freudige Schritte in Richtung der Neu-ausrichtung, der Ausdehnung. Und das ist das, was Abraham mit uns üben, bzw. geübt haben. Contrast-Ausdehnung-Contrast-Ausdehnung... immer so weiter in alle Ewigkeit.

Wünsche Dir noch weitere inspirierende Antworten

Herzlich
Kia
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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Jatina » 4. Okt 2010, 11:17

Liebe Kia,

vielen herzlichen Dank für deine Antwort!!

Das mit dem Kontrast verstehe ich zutiefst. Aber was ich eigentlich wissen will ist Folgendes:

Als Neugeborenes komme ich ja geradewegs frisch aus dem Vortex. Das heißt meine Schwingung ist auf das Beste, auf Liebe ausgerichtet und damit hoch. Abrahams Lehre sagt, dass ich erlebe was ich ausstrahle, was meiner Schwingung entspricht. (Deshalb ist es so wichtig, sich gut zu fühlen, wenn nicht sogar das Wichtigste). Oder stimmt diese Annahme nicht? Abraham sagen, dass wenn ich krepiere gehe ich zurück in den Vortex. Das heißt für mich (da ich ja zurück gegangen bin), dass ich auch hier gestartet bin?

Das mit dem Kontrast und der immer wieder erneuten Ausrichtung kommt erst nach und nach in das Leben dieses neuen Menschen, denke ich.

Besser kann ich es gerade nicht formulieren. Weißt du was ich meine? :102:


Herzlichst
Jatina
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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon lawofattraction » 4. Okt 2010, 12:25

Jatina hat geschrieben:Das mit dem Kontrast und der immer wieder erneuten Ausrichtung kommt erst nach und nach in das Leben dieses neuen Menschen, denke ich.


Hallo Jatina,

das glaube ich eher weniger. Stell Dir vor, das Baby kommt aus dem warmen Mutterleib in eine ganz andere Umgebung. Schmerzen und Anstrengung beim Geburtsvorgang, Licht, Menschen, Geräusche, Kälte - ganz viele Faktoren, die schon mal ein heftiger Kontrast zu dem warmen Ambiente des Fruchtwassers sind. Selbst der Hunger wird nicht wie im Uterus automatisch gestillt, sondern muss oft erst durch kräftiges Schreien angekündigt werden.

Ich kann mir kaum einen grösseren Contrast vorstellen. Und da wird das Baby mittenrein geworfen. Ebenfalls wird es sehr schnell geprägt durch die Überzeugungen der Umwelt von der Mutter und den engsten mit ihm lebenden Menschen. Und das fängt sofort nach der Geburt an bzw. auch schon vorher - alles ist Schwingung.

Das mit dem Reinwerfen ist eigentlich falsch ausgedrückt, es war vielmehr seine Absicht. Und diese Absicht beinhaltete, ständigen Contrast zu erleben und immer wieder aus dem Vortex/in den Vortex geworfen zu werden.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Buti » 4. Okt 2010, 16:35

Hallo Jatina und alle,

also ich glaube, daß der Contrast schon im Mutterleib anfängt, wie Loa auch sagt. Das Kind ist ja schon im Mutterleib dem Streß der Mutter ausgesetzt. Ich habe auch gehört, daß sich Traumata der Mutter auf das Kind übertragen können. Es ist ja z. B. schon mal so, daß sich Streßhormone durch das Blut auch dem ungeborenen Kind mitteilen. Du kannst sozusagen mit einer "gestreßten Hormonausstattung" geboren werden.

Das habe ich gehört, gelesen und erzählt bekommen von meiner Therapeutin, und hoffe, es paßt hierher.
Buti
 

Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Shiva » 4. Okt 2010, 16:57

Hallo Ihr Lieben,

ich finde es schön, wie Loa sich ausgedückt hat.

Egal, welcher Weltanschauung man ist, vertrete ich aber die Meinung, dass jeder Mensch, egal wohin er geboren wird, sein Leben selber in die Hand nehmen kann. Sicher macht es einen Unterschied, ob ich ich in einem Slum geboren werde, oder hier eben.

Jedoch hat jeder seine Chance - egel um die Mum Mozart mit dem Baby im Bauch gehört hat oder nicht. Es spielen da sicher viele Faktoren eine Rolle. Selbst wenn ein Kind in ein Elternhaus hineingeboren wird, wo Alkohol an der Tagesordnung steht - hat es auch Chancen, SEIN Leben anders zu gestalten. Wenn ich daren denke, was ich hätte bei meiner Tochter "besser" machen können, wird mir himmelangst - bzw. wird es nicht, denn ich liebe sie über alles - und das zählt, und sie geht ihren Weg.

Ich hatte mal fast einen Streit bei diesem Thema. Das "leidige" Thema OSt - WEST. Der Mensch (nannte sich Lichtarbeiter und hüllte alle und jeden in Liebe und Licht ein) meinte, nachdem ich gesagt habe, es hat sich doch keiner ausgesucht in welchen Teil Deutschlands er geboren wurde - meinte er - "Ja - das hat man sich vor der Geburt ausgesucht". Ihr könnt von mir denken was ihr wollt, bei mir wölben sich da die Fußnägel. Jeder - sagen wir mal fast jeder, hat die Chance das Beste aus seinem Leben zu machen. Erzählt mal einer Mutter, deren Kind unheilbar krank ist, dass sich das Kind so ausgesucht hat... Manche Dinge passieren, sicher auch Loa-mäig, wenn man sich zuviel mit was beschäftigt...

Ich hoffe, ich habe das Thema nicht verfehtl. Was ich aber sagen möchte ist, egal wer Du bei der Geburt bist, Du hast die Chance Dich zu entwicklen - egal wohin - das muss nicht immer um "Guten" oder "Schlechten" sein, entgegen der Eltern, da spielen viele Faktoren eine Rolle.

Liebe Grüße Eure Shiva
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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon lawofattraction » 4. Okt 2010, 17:40

Shiva hat geschrieben:... egal wer Du bei der Geburt bist, Du hast die Chance Dich zu entwicklen - egal wohin - das muss nicht immer um "Guten" oder "Schlechten" sein, entgegen der Eltern, da spielen viele Faktoren eine Rolle.


Das sehe ich genauso, liebe Shiva. In ein reiches Elternhaus geboren zu werden oder eines, das dem Kind Potential bietet, Grosses zu erreichen (durch Bildung und Ausbildung) garantiert eine solche Entwicklung nicht zwangsläufig, ebenso wie es zig-Tausende von Beispielen gibt von jungen Menschen, die sich aufgrund ihrer Herkunft und ihres Elternhauses oder auch dessen Mangel gegen alle Wahrscheinlichkeit zu wahren Höhenflügen entschieden haben.

Das Umfeld, in das wir geboren werden, gibt gewisse Startbedingungen, was wir draus machen, ist allein unsere Sache.



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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Jatina » 4. Okt 2010, 18:02

Hallo an alle hier,

das mit dem Geburtstrauma habe ich irgendwie (betriebsblind) bei meiner Frage einfach ausgeblendet.

Ich bin ins Wanken geraten durch die Frage, warum das hoch schwingende Wesen sich eine „niedrig“ schwingende Mutter aussucht, wenn das ganze doch auf Freude, Freiheit und Wachstum hinauslaufen soll. Aber dann ist wohl „Wachstum“ das größte unter ihnen?

Aber wenn ich euch (LoA) recht verstehe ist die Geburt quasi nur der Startschuss in das Kontraste erleben überhaupt und deshalb gleich ein ordentlicher Paukenschlag an Kontrast.

Es leuchtet mir einerseits ein. Muss aber noch weiter darüber sinnieren und hineinspüren .... :roll:


Ganz lieben Dank für die Anregungen, es ist wirklich wunderbar, wenn man quasi gedanklich „festsitzt“ andere :uns: , die wissen von was ich überhaupt spreche, zum Thema zu lesen.

Seid gegrüßt von
Jatina
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Re: Baby, Neugeborenes

Beitragvon Marian » 4. Okt 2010, 19:56

Hallo zusammen!

loa hat geschrieben:In ein reiches Elternhaus geboren zu werden oder eines, das dem Kind Potential bietet, Grosses zu erreichen (durch Bildung und Ausbildung) garantiert eine solche Entwicklung nicht zwangsläufig, ebenso wie es zig-Tausende von Beispielen gibt von jungen Menschen, die sich aufgrund ihrer Herkunft und ihres Elternhauses oder auch dessen Mangel gegen alle Wahrscheinlichkeit zu wahren Höhenflügen entschieden haben.


Ich kenne jemanden, der aus einem solchen reichen Elternhaus kommt, und derjenige hat sich schon vor Jahren von eben diesem Elternhaus und all den Vorteilen, die damit (möglicherweise) einhergehen losgesagt und hält sich jetzt finanziell so gerade über Wasser. Aber ich habe selten jemanden getroffen, der so in sich selber ruht - denn er hat sich für das entschieden, was sich für ihn persönlich besser anfühlt.

Das, was mich zu Beginn an Abraham's Lehren sehr verwundert hat, was ich aber mittlerweile immer besser verstanden habe, ist dass der Contrast gewollt ist. Ohne Contrast können wir uns nicht ausdehnen und weiter entwickeln. Eine Freundin von mir hat es einmal ziemlich treffend formuliert, als sie gesagt hat: "Was würden wir machen, wenn wir keine Probleme mehr hätten? Wir würden uns zu Tode langweilen." Sie ist keine "Abe-rin" und wird es wohl auch nicht werden, aber damit hat sie doch recht in Schwarze getroffen. Wenn man das Wort "Probleme" durch "Herausforderungen" ersetzen würde, käme man der Sache im Sinne Abrahams doch schon recht nahe, oder?

Es liegt doch immer an uns selbst, was wir aus einer Contrast-Situation machen. Es ist unsere Sicht auf die Dinge, die uns entweder ausbremst oder weiterbringt. Ich hoffe, ich werde nicht zu sehr off-Topic, denn als Baby oder Kleinkind ist man aufgrund der zahlreichen Einflüsse von außen ja nicht dazu in der Lage, aber vor ein paar Jahren, als ich einen ersten "Rundumschlag" gemacht habe, habe ich mir eine Art Übung daraus gemacht, erst einmal inne zu halten und erst dann zu reagieren. Und wenn möglich, habe ich ganz anders reagiert als auf die übliche Weise, und was allein dadurch schon für Veränderungen geschahen, war faszinierend.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht.

Marian
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