Aufschieberitis

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 2. Jan 2011, 18:52

Hallo Ihr Lieben!!

Bestimmt kennen viele von uns in irgendeinem Bereich des Lebens das Phänomen der Aufschieberitis. Nach vielen Jahrens meines Studiums steht der Abschluss bevor. Ich habe noch kleinere schriftliche Arbeiten abzugeben, bevor die große Abschlussarbeit dran ist. Aber ich schiebe auf und schiebe auf, so dass mein schlechtes Gewissen anwächst, mich aber trotzdem nicht in die Handlung bringt. Früher habe ich immer "gewartet", bis der Zeitdruck so groß geworden ist, dass ich unter Druck alles fertig machen musste und hinterher tierisch ausgelaugt und innerlich zerstreut war. Ich habe große Sehnsucht danach, mein Studium nach den langen Jahren zu beenden und das am liebsten mit Erfolg, Freude und eine große Portion sensationeller Einfälle und Kreatitivität.
Leider war es in den letzten Jahren häufiger so, dass meine Mühe nicht belohnt wurde und ich mehr schlecht als recht abschnitt. Ich vermute, dass das zumindest einen Teil ausmacht, weshalb ich mich nicht aufraffen kann. Wozu ins Zeug legen, wenn eh nichts bei rum kommt. Ich weiß, das ist keine zuträgliche Einstellung. Jedoch der Gedanke an großen Erfolg und einen freudigen Abschluss erdrückt mich auch, wegen der Angst davor, dass das wieder mit mäßigem Erfolg quittiert wird.
Ich habe große Hoffnung darauf, dass ihr nützliche Hinweise und Anregungen für mich habt. :gvibes: Meine Idee war zuerst, ein FW zu dem Zielsatz "Ich liebe es Arbeiten zu schreiben" zu machen. Rund fühlt sich das aber noch nicht an.

Herzliche Grüße
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon Kia » 2. Jan 2011, 20:09

Hallo Pamelina,

also ich benutze im Moment mal wieder die ganz faule Methode, die nichts desto trotz bei mir gut funktioniert.
Und zwar. Ich hab mir so ein Formular gemalt, das aus zwei Seiten besteht, 1 Blatt in der Mitte ein Strich von oben bis unten.
Links schreibe ich: Things I will do today
Darunter steht:

Have a lot of fun and joy and love.

Rechts steht

Things I want the Universe to Handle

Darunter 10 leere Zeilen zum täglich eintragen,
was zu tun ist.

Am Schluss der 10 Zeilen steht Thank you so much!



Ich benutze das Blatt nach Bedarf. Wenn ich im Vortex bin, vergesse ich das Blatt. Die Dinge laufen gut.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon kolibri » 2. Jan 2011, 20:11

hallo liebe pamelina,

ich würde dir empfehlen, mit wertschätzen schritt für schritt aus dieser gedankenspirale rauszutreten.
wertschätze alles was dir einfällt, das studium was es dir alles an einsichten, neuen leuten, erfahrungen, wissen, ideen, dein durchhaltevermögen, usw. gebracht hat. wertschätze deine freunde, deine wohnsituation, (warmer ofen, kuscheliges bett, zuverlässige kaffeemaschine, den schönen baum vorm haus) einfach alles was dir einfällt, und kommt es dir noch so albern vor, wertschätze, wertschätze, wertschätze.
und dann mach dir mal bewußt, daß all die erfahrungen, die du in deinem studium gemacht hast, lernen nur mit druck, deiner meinung nach, nur mäßige erfolge, alles schnee von gestern ist. das ist ein alter rucksack den du ablegen kannst, in eine ecke stellen und vergessen.
das war damals, heute ist heute. jetzt hast du andere werkzeuge in der hand wie zbsp. die wertschätzungsübung, jetzt ist eine andere situation als damals.
geh die sache neu an, sei lieb zu dir, wertschätze dich selber und überleg dir was du dir selber gutes tun könntest, als einstieg, um die kleinen arbeiten mal fürs erste zu erledigen. und dann ergibt sich eh alles von selber in leichtigkeit!!! :loveshower:

ich wünsche dir das beste
alles liebe
kolibri
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 2. Jan 2011, 20:43

Kia hat geschrieben:


Ich benutze das Blatt nach Bedarf. Wenn ich im Vortex bin, vergesse ich das Blatt. Die Dinge laufen gut.



Das ist interessant, dass du das sagst. Denn bei meinen bisher wenigen Vortex-Aufenthalten, ich bin ja noch nicht lange dabei, meide ich es, mich um die Arbeiten zu kümmern, da sie mich gefühlsmäßig aus dem Vortex rausziehen könnten.

Danke erstmal euch beiden. Ich lasse das nochmal wirken. :hug:
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon lawofattraction » 3. Jan 2011, 08:10

Pamelina hat geschrieben:Denn bei meinen bisher wenigen Vortex-Aufenthalten, ich bin ja noch nicht lange dabei ...


Hallo Ihr Lieben, liebe Pamelina,

die Tatsache, dass Du erst seit kurzem Abraham kennengelernt hast, bedeutet nicht, dass Du auch erst seither im Vortex bist. Vortex ist lediglich ein Wort, das Esther als Metapher in dieser Art und Weise übertragen hat, da es am besten zur Schwingung dessen passt, was Abraham rüberbringen möchten. So wie alle anderen Abraham-Ausdrücke auch Analogien sind, die aus den verschiedensten Themenbereichen unseres Lebens kommen können. Auf diese Art wird das "Nicht-Beschreibbare" in Worte gefasst, damit eine Verständnisbasis überhaupt gegeben ist.

Warst Du schon einmal glücklich? Erfreut? Wolltest Du schon mal vor Freude singen und tanzen? Warst Du schon mal verliebt und wolltest die Welt umarmen? Oder hast Du dieses warme Gefühl erfahren, wenn Du ein Baby angeschaut hast oder eine geliebte Person oder ein liebes Haustier? Wenn Du das mit Ja beantwortest hast, dann warst Du auch im Vortex. Es ist der Platz, an dem wir ohne Widerstand die Freude und den Bliss leben, die Freiheit und Glücklichsein und Liebe.

Jeder, selbst der unfroheste und unglücklichste Mensch ist täglich - wenn vielleicht auch kurzfristig - im Vortex. Wenn sie die Katze streicheln oder ihre Kontoauszüge anschauen oder sie den Regenschirm nicht brauchen oder sie was Leckeres gegessen haben oder sich durch einen schönen Film ablenken lassen und und.

Ich möchte Dir wie unseren anderen neu hinzugekommenen Forumsmitgliedern, die noch nicht so bewandert sind in den Lehren Abrahams, empfehlen, es ganz leicht angehen zu lassen. Man muss nicht alles auf einen Streich wissen. Im Gegenteil, langsam gewachsenes Wissen ist etwas, was nicht nur an der Oberfläche des intellektuellen Verstehens bleibt, sondern auf der Gefühls-, auf der Zellebene zu spüren ist. Man muss doch kein Lernprogramm mit Zielerreichung daraus machen, sondern kann es vielmehr mit Freude und spielerisch angehen. Was nicht verstanden wird, zeigt sich dann eben zu einem späteren Zeitpunkt. Das Leben hat keine Agenda und keinen Zeitplan. Wir wollen Freude haben ohne Druck. Und erst dann machen auch die Lehren Abrahams einen tiefen Sinn.

Liebe Grüsse
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 3. Jan 2011, 15:01

Liebe Loa,

herzlichen Dank für deine erklärenden und erhellenden Worte. Damit triffst du einen wichtigen Punkt bei mir. Ich war bisher immer jemand, der alles ganz schnell und möglichst viel aufeinmal wissen wollte. Was dann schnell in einem Kuddemuddel endete, ich wusste hier ein bisschen, da ein bisschen, und konnte das Wissen nicht mehr sortieren und umsetzen. Dasselbe gilt nämlich auch für meine universitären Angelegenheit und deshalb passen deine Worte in zweifacher Weise, nicht nur auf meinen bisherigen ungeduligen, zerstreuten Umgang mit Abraham, sondern auch auf das angesprochene Thema hier. Das war nämlich bislang auch ein Grund, weshalb ich mich gescheut habe, mich um die schriftlichen Arbeiten zu kümmern. So viel, was du lesen musste, so viel, das du wissen musst. Wann sollst du das alles nur schaffen? Dann presste ich alles in Windeseile rein und schon sind wir wieder beim speienden Kind, vom dem ich neulich geträumt hatte. :teuflischgut: Mir hat die Masse an Wissen und Informationen Angst gemacht und das hat in der Vergangenheit für zerstreute Ergebnisse gesorgt.

Ich bin insoweit mit meiner Fragestellung weitergekommen, als dass ich gestern Abend die wunderbare Idee hatte, meine Arbeitszeiten in meinem Job abzuändern, so dass ich mindestens anderthalb Tage mehr Zeit habe, mich auf den Abschluss zu konzentrieren. Meine Arbeitszeiten waren bis dato so verstreut, dass mir viel Zeit verloren ging, die ich produktiv hätte nutzen können. Dadurch wurde der Druck noch größer. Für mich ist das ein Fortschritt diese Idee. :genau:

Ich habe vor, meinen Abschluss mit Freude und Leichtigkeit zu erledigen. Keine Vergleiche mehr mit anderen, wie lange oder wie kurz sie dafür gebraucht haben.

Ja ja ja, ich war schon häufig im Vortex. Nur kannte ich den Begriff seinerzeit noch nicht und war mir dessen auch nicht bewusst, was gerade geschieht. Ich hielt das immer für eine Zufälligkeit, dass ich gerade in dem Augenblick das Glück hatte, mich gut zu fühlen. Heute weiß ich ja, wie ich das und dass ich das selbst herstellen kann. :gvibes:

Hach ja, schön hier zu sein. Wenn das keine tolle co-creation ist. :loveshower:

Herzliche Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon laugh » 4. Jan 2011, 11:29

Pamelina hat geschrieben:Das ist interessant, dass du das sagst. Denn bei meinen bisher wenigen Vortex-Aufenthalten, ich bin ja noch nicht lange dabei, meide ich es, mich um die Arbeiten zu kümmern, da sie mich gefühlsmäßig aus dem Vortex rausziehen könnten.


Hallo Pamelina

Lustig - ich lese noch nicht so lange hier mit, aber ich finde gerade alle möglichen Einträge, die auch ganz gut zu meiner Situation passen..schon ein paar Mal, wenn ich eben selbst etwas dazu schreiben wollte :-)
Das mit der Aufschieberitis einer Abschlussarbeit kenne ich seeeeehr gut. Es geht allerdings um mein Zweitstudium, das immer eher Hobby war. Aber "jetzt" schreibe ich auch an der Abschlussarbeit und komme irgendwie nicht zu Potte. Ich habe zwar schon angefangen - genaugenommen sogar schon sehr viel geschrieben, aber ich sitze nun seit geschlagenen - (Achtung :) ) -drei! - Jahren dran.
Ok, da gabs zwei grosse internationale Umzüge, meine Tochter wurde geboren, ich hatte noch ein Studium angefangen und wieder aufgehört (uiuiui...wenn ich das lese...)..aber trotzdem.

Und jetzt gibts auch gerade noch tausend andere Sachen, die ich tun möchte/ sollte....
Aber es ist ganz klar, dass diese Arbeit eigentlich fertig geschrieben werden will. (Genaugenommen hat sie mich hierher gebracht, aber das ist eine lange Geschichte...)

Ich werde es mal damit probieren, mich nochmal so richtig inniglich mit der Arbeit und dem Thema anzufreunden. (Wir sind schon lange befreundet, aber es gibt eben gerade eine gewisse Distanz.)
Das Gefühl, noch nicht genug zu wissen/ gelesen zu haben usw. werfe ich jetzt auch mal über Bord. Ich bin EXPERTIN für genau mein Thema. Und was ich jetzt noch brauche, finde ich schnell und leicht im internet, ohne mich gross damit aufzuhalten. Und ich FREUE mich aufs Schreiben.
Und ich sehe mich scjon schon zum Briefkasten gehen, und die fertige Arbeit einwerfen...
Aber vorher werde ich das Schreiben und Korrigieren richtig GENIESSEN....
Und gleichzeitig finde ich mich ganz toll, dass ich solche Dinge so ernst nehme und so ins Detail gehe, dass es eben bisher ein "bisschen" länger gebraucht hat.
Beim Schreiben werde ich mich entspannen, es mir gemütlich machen, und dafür sorgen, dass mich gerade das voll reinzieht in den Vortex...(siehe Dein Zitat)....

mh...es holpert noch ein bisschen....aber ich glaube, mit solchen Sätzen kommt man weiter 8-)

Ich wünsch Dir alles Gute!

Laugh
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 9. Jan 2011, 14:39

Liebe Laugh,

hab vielen Dank für deine Antwort. Gibt es eigentlich ein Pendant zu Leidensgenossin? Dann hätte ich jetzt gesagt, schön, hier eine Freudensgenossin gefunden zu haben. :mrgreen: Das Wort musste erstmal erfunden werden. :lol: :genau:

Ich habe noch nicht viel Neues zu berichten, außer dass ich mich innerlich auf Antwort und Lösung einschwinge. Diese Woche habe ich noch nichts getan. Ich nehme es mir täglich vor und lege mich abends mit einem schlechen Gewissen hin. :teuflischgut: Einige Erkenntnisse hat mir das Buch Ein neuer Anfang gebracht.

Was du bist, das ziehst du an. Daher solltest du dich darauf konzentrieren, dich so zu fühlen oder zu sein, wie du dich fühlen oder sein möchtest, und dann erst deine Handlungen entsprechend daran ausrichten. Handeln um seine Gefühle zu ändern, funktioniert längerfristig nicht. S. 196

Eine Handlung, die von einem positiven Bewusstsein dessen, was du erreichen willst, getragen wird, ist immer eine freudvolle Handlung. S.202

Momentan herrscht bei mir noch negative Motivation vor bzw. das Vermeidenwollen negativer Konsequenzen. Wenn ich jetzt nichts tue, gibt es irgendwann Ärger oder der Druck wird immer größer. Fühlt sich gar nicht gut an. Der Druck wird nämlich immer größer. :!: Ich kann mich mit diesem Druck nicht konzentrieren, er zieht Angst, Angespanntsein und Verwirrheit nach sich.

Wie will ich mich fühlen? Leicht, beschwingt, positiv, freudig. Ich kriege das hin. Jeden Tag ein wenig mehr. Nur bei dieser Angelegenheit fehlt mir die zündende Inspiration. Ich habe diese Woche meinen universellen Manager Lucky erfunden. Deutsch ausgesprochen "Luki". SO muss es ausgesprochen und SO geschrieben werden. :genau: Aber momentan versteht Lucky seine Aufträge noch nicht. Bis jetzt dominierte der Gedanke, wie ich das alles nur schaffen soll, und die Zeit wird nicht mehr.

Lösungsschwingung, Lösungsschwingung, Lösungsschwingung. :gvibes: :gvibes: :gvibes:

Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 9. Jan 2011, 15:56

Die Krux:

Ich mache nichts, ich bin so faul, ich lasse alles dahinschluddern. Das LOA bringt mir genau DAS. Ich mache nichts, ich bin so faul, ich lasse alles dahinschluddern. :idea: :idea: :idea:

Spannend!!! :lieb:
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon LillyB » 9. Jan 2011, 17:41

Hallo Pamelina,

Dein Fokus liegt einfach quer feld ein auf Applaus von Außen:

Pamelina hat geschrieben:Jedoch der Gedanke an großen Erfolg und einen freudigen Abschluss erdrückt mich auch, wegen der Angst davor, dass das wieder mit mäßigem Erfolg quittiert wird.


DU sollst Dir Deinen Erfolg quittieren, niemand sonst. Es geht um DEIN Wohlgefühl. Höre auf, Dir von Außen etwas zu holen. Es folgt Deiner Inneren Einstellung und der Verbindung mit DIR.

Verbinde Dich mit der Essenz der Freude, das zu erledigen und Sei stolz auf Dich, dass Du immer noch nicht hingeschmissen hast. Mach einen neuen Anfang mit DIR und sei das was Du Dir von DIR wünschst.

Die inspirierte Handlung folgt nach und wartet auf niemanden da draußen. Alles ist ja schon Da.

Spiegelwechsel :loveshower: ALOHA
Lilly

EDIT: Ich mach es mir immer schön, egal was ich arbeite oder bin. Das kann ich dann richtig genießen.
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 22. Jan 2011, 14:17

Danke, Lilly. :bussi:

Vielleicht interessiert die anderen Aufschieberitis-Menschen in diesem Kreis auch das hier.

“Don’t beat up on yourself about procrastination, for this reason. When you are focussed upon what you want and you are in a place of really expecting…in other words pure creation…you will be inspired to action and the action comes easily. But if you are not really clear about what you want. Or if your expectation is not quite yet in alignment then it takes more action. But even in offering the action it is counter productive because you are working against yourself. In other words you are splitting the energy. You are following? So procrastination is nothing more than your physical realization that you are acting too soon. That some mental alignment is in order. Or that the fire isnt there yet so dont spray the hose in the house!

It is interesting that you ask us to reinforce your memory of the Book of Positive Aspects for it is the key of the final statement or question that you have asked. It is the way to bring your self from a place of procrastination … Which isnt a bad thing!! Procrastination is not a bad thing!! It is the realization that the Universe has not sufficiently aligned.

It is the same thing as saying Abraham, I went out to the garden. I looked at the bush. I saw that great big green hard tomato and I just didnt feel like plucking it and eating it.

We would say Of course you didnt feel like plucking it and eating it!! You’d rather wait a few days until it becomes soft and delicious and ripe and ready for you. And in the same way we say don’t try so hard to bang your way forward. Allow, or trust that the laws of the Universe will brings things into the perfect alignment. And you be one who is at the right place at the right time and you will be when you are looking for reasons to feel good.” - Abe 2/8/91





Video und Text sind nicht identisch.


Ich habe es gestern "zufällig" gefunden. :gvibes: Ich mache auch seit einigen Tagen das Bopa. Macht Spaß. :lieb:
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Kia » 22. Jan 2011, 14:57

Text und Video sind Spitze, es ist so einleuchtend, was Abraham sagen.
:danke: :ros:
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 27. Jan 2011, 21:38

Hallo,

sorry, es ist mir mittlerweile schon peinlich zu schreiben.

Ich habe gerade einen großen Hänger und mein Aufschieben hat sich leider immer noch nicht gelöst. Dabei bekam ich Treibholz in Form von spontanen Organisationsideen und Büchern. Mein großes Schlafbedürfnis rührt glaube ich daher, dass ich über diesen versuche, noch mehr aufzuschieben. Ich könnte wirklich ständig schlafen, heute kamen noch Nacken- und Schulterschmerzen hinzu, das was immer passiert, wenn ich Stress fühle. Ich habe solche Angst vor der Abschlussarbeit, dass ich keinen klaren Gedanken fassen kann und es nicht einmal wage, etwas zu tun.
Ich möchte mein Studium so gerne beenden, aber ich habe einfach Angst zu versagen. Ich warte auf inspirierte Aktion, aber meine Angst ist viel größer und irgendwie möchte ich auch nicht mehr warten bis das riesen Alignment kommt. Weniger Zeit macht die Sache nämlich nicht besser. Dieser Druck hat mich heute zum Weinen gebracht. Und trotzdem kann ich mich nicht überwinden. Das Bopa macht Spaß und ich finde viel Positives zum Studium. Aber irgendwie finde ich hier keine Lösung. :cry:

Liebe Grüße
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon laugh » 27. Jan 2011, 22:02

Hallo Pamelina

ich antworte mal ohne Abraham....könnte Dir auch ne PN schicken, aber wer weiss, was sich aus so einem Eintrag wieder ergeben kann.

Erstens :Es gibt sowas wie eine Schreibhemmung- ich kenne jemanden, die ihr Studium aufgrund dessen nie beendet hat. Ich erzähle das so freimütig, weil die Dame jetzt trotzdem super erfolgreich ist bei einem sehr grossen Verlag, mit vielen Leuten unter sich, viiieeeel Verantwortung usw.
Aber ich denke, das kann man auch irgendwie in den Griff kriegen. (Psychologisch....)

Zweitens: (Und dann doch mit Abraham bzw. einer ganz alten Lebens- und Organisationsweisheit):
Wenn Du dir das Vorgehen erstmal strukturierst - also deine Absichten für jeden nächsten Schritt erklärst? Mit Strichliste:
1) Konzept 2) inhaltsverzeichnis anlegen 3) was ungefähr soll in jedes Kapitel hinein usw....
Und dann für jeden Tag nur kleine Häppchen vornehmen; sobald Du eine Aufgabe erledigt hast, kannst Du erstmal zufrieden sein. Aber vielleicht kommt dann die Lust, noch eine zu erledigen... (So gehe ich gerade vor....)

Drittens: Kannst Du nicht jemanden fragen, der zwischendurch Korrektur liest?( Ich könnte mich auch anbieten :clown: ; ich mache sowas gerne!)

Viertens: Kannst Du mit Deinem Prof./(in) nicht über Deine Probleme reden? Oder mit der Studienberatung?

Ganz lieben Gruss,

laugh
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 27. Jan 2011, 22:12

Liebe Laugh, :danke:

laugh hat geschrieben:Hallo Pamelina

ich antworte mal ohne Abraham....könnte Dir auch ne PN schicken, aber wer weiss, was sich aus so einem Eintrag wieder ergeben kann.

Erstens :Es gibt sowas wie eine Schreibhemmung- ich kenne jemanden, die ihr Studium aufgrund dessen nie beendet hat. Ich erzähle das so freimütig, weil die Dame jetzt trotzdem super erfolgreich ist bei einem sehr grossen Verlag, mit vielen Leuten unter sich, viiieeeel Verantwortung usw.
Aber ich denke, das kann man auch irgendwie in den Griff kriegen. (Psychologisch....)

Ja, es scheint eine Schreibhemmung zu sein. Psychologisch habe ich bereits etwas unternommen. Es hat nichts gebracht. Ich habe Psychologen mit ihrer Kindheitsbuddelei wirklich über. Ich weiß, dass mir oft gesagt wurde, das dies nicht genug ist, und das nicht ausreichend. Und die Vorschlagslösung der Psychologin war, dass ich mir sagen sollte, dass ich toll und gut bin, und klug und erfolgreich. Ich habe mich da etwas auf den Arm genommen gefühlt. Als ob's das bringen würde.

Zweitens: (Und dann doch mit Abraham bzw. einer ganz alten Lebens- und Organisationsweisheit):

Wenn Du dir das Vorgehen erstmal strukturierst - also deine Absichten für jeden nächsten Schritt erklärst? Mit Strichliste:
1) Konzept 2) inhaltsverzeichnis anlegen 3) was ungefähr soll in jedes Kapitel hinein usw....
Und dann für jeden Tag nur kleine Häppchen vornehmen; sobald Du eine Aufgabe erledigt hast, kannst Du erstmal zufrieden sein. Aber vielleicht kommt dann die Lust, noch eine zu erledigen... (So gehe ich gerade vor....)

Habe ich gemacht und das hat mich auch kurz motiviert. Aber anfangen tue ich trotzdem nicht. :102:


Drittens: Kannst Du nicht jemanden fragen, der zwischendurch Korrektur liest?( Ich könnte mich auch anbieten :clown: ; ich mache sowas gerne!)

Danke, das ist echt sehr nett. Bei Gelegenheit werde ich darauf zurückkommen. Wobei mir Korrekturlesen auch Angst macht. Ich habe das mal machen lassen, das hieß es "da ist ein Rechtschreibfehler, und da ist einer, und da ist ein Satz unvollständig, bla....". Ich werde es natürlich trotzdem gegenlesen lassen, die Buchstaben die immer noch nicht existieren.

Viertens: Kannst Du mit Deinem Prof./(in) nicht über Deine Probleme reden? Oder mit der Studienberatung?

Wissen die Dozenten. Was sollen die denn sagen? Oh, Frau X eine Abschlusarbeit kann riesig Spaß machen..... Das habe ich mir schon angehört.
Schön für Sie. :x Bei der Beratung war ich, für die Katz. Da habe ich auch nur einen Plan bekommen, wie Studenplan errichten, Tipps für Arbeitsorte etc. pp. So was habe ich zu Genüge, aber es greift die richtige Stelle nicht an. Ich könnte nur noch heulen.


Ganz lieben Gruss,

laugh



Liebe Grüße zurück
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon LillyB » 28. Jan 2011, 10:24

Hallo Pamelina,

gibt es da noch etwas anderes, das Du mit der Aufschieberitis kompensierst, etwas worüber Du Dir Gedanken machst? Gut möglich, dass da etwas dahinter liegt, was Dir nicht ganz im Bewußtsein ist, oder?

Gegen Schreibhemmung hilft (bei den meisten) ein ganz einfacher Trick. Nimm ein weißes Blatt (haha, im PC natürlich), und schreib drauf los. Schreib ca. 10 Minuten einfach drauf los, egal ob es passt oder nicht. Ich kenne das nämlich sehr gut, da ich beruflich schreibe und dann auch oft mit Termindruck. Und ich weiß gut um den Einstieg, der auch mir manchmal sehr schwer fällt. :gaah:

Mit o.g. kleinen Trick fängt nämlich das Hirn und Unterbewußtsein an zu arbeiten. Und dann arbeite mit Deinem UM. Ich sage mir immer. In der Zukunft ist der Text ja schon fertig :loveshower: Ja, ja, ja, it is done! Also George, der wo mein UM ist, schickt mir die Texte und alles was dazu gehört. Es schreibt sich dann aus Dir heraus. Stell dir auch vor, dass Du sowieso nicht allein bist, sondern ganz viele Wesen um Dich hast, die alles nötige besorgen und für Dich da sind.

Das klappt! Und gönn Dir schöne Kaffee/ Teepäuschen. ALOHA :engel2:

Lilly
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Klara » 28. Jan 2011, 10:37

Hallo Pamelina!

als ich Dein Post las, ging mir folgendes durch den Kopf....: Es wirkt so, als ob Du enttäuscht und verbittert bist über Dich und die Leute denen Du Dich anvertraut hast, in der Hoffnung, dass es Dir danach besser gehen möge.
Ich vermute mal, dass Du Dich entmutigt fühlst....zumindest ging es mir so/würde es mir so gehen, als ich mich in Dich hineinversetzt habe. Und enttäuscht über Dich selbst, da Du es, aus Deiner Sicht, nicht schaffst, was Du Dir vorgenommen hast.....
Du schreibst...."aber anfangen tu ich trotzdem nicht".....Kann es sein, dass Du eine Wunderlösung erwartest, eine Wunderinspiration von aussen -ohne- dass es in Deiner eigenen Verantwortung liegt, dass Du also möchtest dass dich diese Inspiration überfällt, ohne dass Du Deine Schwingung dafür ändern musst? Diese durch Dich selbst auch zuzulassen/herbeizuführen, bspw. durch Fokusänderung und Fokusabzug (ein Aussterben lassen) der alten Schwingung?

Was ich sagen will: ich denke, durch Passivität Deinerseits (damit ist Fokuswechsel gemeint erstmal) und die Abgabe Deiner Selbstverantwortung wird Dich diese Inspirationsschwingung nicht überfallen, und ich glaube auch dass Du das verstandesmäßig auch weisst und Dir Vorwürfe machst, dass Du es nicht anders machst ?!
Meiner Erfahrung nach hilft es aber nicht, den verbitterten Gedanken zu viel Aufmerksamkeit zu geben....LIlly hat mir mal u.a. geschrieben...."Follow your Bliss".....(aber gemeint ist NICHT der Widerstands"bliss", der *erstmal* Erleichterung verschafft durch Auschieben :mrgreen: )

Also, mein Post ist so gemeint: ich meine Dich zu verstehen wie es Dir geht - und ich stell es mir sehr unangenehm vor ----und dann weiter im Text ist es ein liebevoll gemeinter A....tritt :five:

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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Kia » 28. Jan 2011, 10:38

Pamelina, hast Du denn das für Dich richtige, d.h. freudige Thema? Eines das Dich inspiriert? Willst Du es schreiben?
Ist das Thema fix jetzt oder könntest Du es noch ändern? Ich meine nicht komplett neues Thema, sondern vielleicht einen anderer Dreh dem ganzen geben?

Ich überlege grad eine Möglichkeit das ganze Thema down-stream zu bringen. Weil: wenn Du up-stream arbeiten musst, was natürlich auch geht, mit einer riesigen Kraftanstrengung, dann verstünde ich ja noch so gut, dass Du da gar nicht dran sitzen willst. Deine Seele hat ja jetzt so langsam das Leichte, Fliessende, Schöne, Einfache von dem, was Abraham sagen, verstanden. Es wäre verständlich, wenn Du Dich wehrst gegen das Anstrengende. Es wäre sehr klug das Anstrengende sein zu lassen. Und es braucht manchmal so wenig, dass Du die ganze Sache down-stream bringst, down-stream fliessen lässt.
Ich habe es erlebt, dass ein absolut scheussliches Thema nur durch ein verändertes Adjektiv das Humor hinein brachte nicht nur erträglich, sondern schön zu schreiben wurde.

Meiner Ansicht nach sind die meisten Dinge, die wir Menschen machen, nur Reparatur-Massnahmen - fast alles.

Doch Du kannst was ich oben gesagt habe, anders sehen, jetzt sofort in den Vortex gehen und nachschauen, was da los ist. Nein, das ist nicht schwierig. Nein, es braucht nicht noch Monate. Jetzt geht das.
Weitere Fragen:
Vielleicht geht es Dir drum, zu erlernen wie Du etwas recherchierst, irgendetwas. Dann ist es ja Wurscht, welches Thema, Du übst, einfach ein Thema recherchieren.
Prüfe das hier auch mal.

Und, was wäre überhaupt, wenn das ganze ins Wasser fällt? Ich glaub Einstein war es, der so gut wie jede Prüfung vermasselt hat, wenn er überhaupt zu einer erschienen ist. Ich kenne viele solche Menschen, nein, sie sind keine Versager, einige sind sehr erfolgreich. Einige sind nicht erfolgreich und sehr glücklich, ekstatisch glücklich sogar, ohne den geringsten äusseren Erfolg (innerlich schon, sie definieren die Dinge einfach komplett anders).

Zusammenfassung:

1. Thema "Arbeit schreiben" downstream. Wie?
2. Und zwar vom Vortex aus. Geh in den Vortex.
3. Prüfen, ob Du vielleicht etwas ganz anderes lernen willst, z.B. wissenschaftlich recherchieren und schreibst als Übung irgendetwas, z.B. diese Arbeit, da es eh egal ist, wie Du übst.
4. Prüfen, ob das ganze Prozedere innerlich dran ist.


Eigene Erfahrung: Für mich waren die ganzen Yoga-Ausbildungen nicht geeignet. Ich fand sie scheusslich, eine Zumutung und manche sogar schädlich für Körper, Seele, Geist weil viel neue Negativität erschaffend. Bei so was mache ich nicht mit. Deshalb habe ich etwas Neues erfunden und das 28 Jahre mit Menschen geübt, es wurde besser und besser durch all die Korrekturen. Eine Schule gegründet habe ich nicht, mir liegt so was nicht, sondern unterrichte einfach nur die, welche mich "zufällig" fanden. Mir reichte das völlig aus.
Aus dem Telefonbuch habe ich mich lange schon gestrichen. Die Menschen sehen meine Telefonnummer in der Morgenmeditation oder sonst irgendwie durch innere Massnahmen. Oder sie finden mich durch Synchronizität. Hat immer geklappt. Seit 30 Jahren jetzt.

Was ist, wenn Deine Seele auch irgendetwas neues mit Dir vor hat. Frag sie doch mal.
Das schliesst ja nicht aus, dass Du nebenbei doch noch das Ding schreibst, es hat einfach nur noch wenig Bedeutung.

Lieben Gruss
Kia
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Kia » 28. Jan 2011, 10:49

Denn: Das was DU bist, also das was PAMELINA IST, davon ist das Schreiben der Arbeit durch die Pamelia 0,00000000000000000000000001 Prozent ca.
Und diesen 0, 000000000000000000000000001 Prozent schenkst Du jetzt 100 % Deiner Aufmerksamkeit, Zeit, Energie, Liebe.
Kannst und willst Du neu wählen? Willst Du neu entscheiden? Wer entscheidet denn sowas?
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Klara » 28. Jan 2011, 10:54

Kia hat geschrieben: Kannst und willst Du neu wählen? Willst Du neu entscheiden? Wer entscheidet denn sowas?

Weisst Du, Kia und Pamelina, so in etwa hab ich das auch gemeint...Ich glaube, wenn Du selbst, Pamlina, die Entscheidung und Deine EIGENE Verantwortung nicht wahrnimmst, können wir Dir alle noch so liebe Worte und Ratschläge erteilen, die Dich evtl. nicht erreichen werden..... :stimmt:
Herzliche Grüße von klara
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Re: Aufschieberitis

Beitragvon ZaWo » 28. Jan 2011, 12:10

Liebe Pamelina,

ich würde auch, wie es Lilly sagt, irgendwie drauf los schreiben. Wenn das leere Blatt nicht klappt, weil du vielleicht zu perfektionistisch bist oder dich von einer Struktur nicht lösen kannst, würde ich es mit Zusammenfassungen oder (mein Geheimtipp) mit Mind-Maps versuchen. Kennst du die? Mit Mind-Maps bin ich immer weiter gekommen und wenn ich die dann ausformuliert habe, war ich dann so im Fluss, dass der Rest dann auch wie von selbst ging.

Was ich nicht für sehr förderlich halte, ist jetzt mit Hinz und Kunz über etwaige Probleme oder sonstwas zu reden und dem Ganzen jetzt auch noch dramatische Namen, wie Schreibhemmung zu geben.

Für mich von außerhalb, erscheint es eher so, dass du, da du gerade nicht weiter kommst, dir selbst Druck machst und auch gleichzeitig den Gegendruck. Nicht immer ist Warten auf Inspiration der richtige Weg, weil es in einem drin auch dagegen Widerstand geben kann. Besonders bei einer Abschlussarbeit mit Termindruck.

Ich plädiere für Tun, anfangen, weil das der Weg des geringsten Widerstandes ist, bzw. in naher Zukunft sowieso sein wird. Nicht so viel nachdenken, tun. Und insgeheim, bin ich mir sicher, wünscht du dir auch zu tun.

Lieber Gruß
ZaWo

Edit: Du kannst natürlich auch warten - und das mein ich jetzt nicht ironisch, weil ich selbst so eine Warterin war und mir viel Stress gemacht hatte - bis der Weg des geringsten Widerstandes dich zu Höchstleistungen spült. Bei mir war das schon öfter so. Erst viel Stress, schlaflose Nächte usw. und dann in allerkürzester Zeit, Geistesblitze und Tag- und Nachtschreibe, die mir dann sogar Spaß machte.
ZaWo
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon ZaWo » 28. Jan 2011, 13:06

Hach, ich habe gerade in dem Aufräum-Blog gelesen, den ich im Off-Topic, die Tage empfohlen habe. Und da schlag ich mir doch an den Kopf und muss lachen und auch an dich denken, Pamelina.

Es geht um die - auch bei mir - unüberwindliche Aufgabe, das Arbeitszimmer zu dem Ort zu machen, den ich gerne hätte.

Da steht also folgendes:
Ja, nun habt ihr euch in das Arbeitszimmer doch getraut. Und ist es ganz dolle schlimm??? Ja??? NOCH!
Laßt ein paar Wochen und Beiträge ins Land ziehen, dann könnt ihr dort keine Ostereier mehr verstecken! Dann herrscht Luft, Raum und Ordnung. (Oh, ich hoffe, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster!) und alle Osternester wären sofort zu entdecken!


Heute macht ihr euch Gedanken...



1. Kurzzeitwecker auf 5 min stellen.
2. Wie soll euer Arbeitszimmer aussehen?
3. Wofür möchtet ihr diesen Raum nutzen?
4. Einfach mal ein bißchen rumspinnen.... und vielleicht Stichpunkte machen. Damit ihr, wenn das "Chaos" mal wieder ausbricht, euch daran erinnern könnt, was euch wichtig war beim Einräumen.
5. Und während ihr euch in euer Traumarbeitszimmer begebt... FREUEN!
6. Das war alles für heute!

http://ordnungshueterin.blogspot.com/20 ... achen.html


Also auf dich bezogen, hieße das: Wie wirst du dich fühlen, wenn du die Arbeit abgegeben hast? Wie wirst du sie binden? Wie wirst du sie abgeben? usw. Welche Lobeshymnen wird der Prof. über dich verlieren? Einfach mal ein bisschen rumspinnen.

Vielleicht auch ne kleine Möglichkeit für dich, mit Kurzzeitwecker auf 5 Minuten. (Dafür ist Mind-Map auch super)

Fiel mir gerade so auf. :lol:
ZaWo
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 28. Jan 2011, 16:11

Ich würde gerne auf alles Antworten. Alles der Reihe nach, aber heute will ich wirklich mal versuchen, ein paar Zeilen zu schreiben und mich auf den Hosenboden zu setzen. Vorher habe ich aber noch eine Frage, weil ich deinen Beitrag, liebe Klara, stellenweise nicht verstanden habe.

Klara hat geschrieben:Hallo Pamelina!

als ich Dein Post las, ging mir folgendes durch den Kopf....: Es wirkt so, als ob Du enttäuscht und verbittert bist über Dich und die Leute denen Du Dich anvertraut hast, in der Hoffnung, dass es Dir danach besser gehen möge.
Ich vermute mal, dass Du Dich entmutigt fühlst....zumindest ging es mir so/würde es mir so gehen, als ich mich in Dich hineinversetzt habe. Und enttäuscht über Dich selbst, da Du es, aus Deiner Sicht, nicht schaffst, was Du Dir vorgenommen hast.....
Du schreibst...."aber anfangen tu ich trotzdem nicht".....Kann es sein, dass Du eine Wunderlösung erwartest, eine Wunderinspiration von aussen -ohne- dass es in Deiner eigenen Verantwortung liegt, dass Du also möchtest dass dich diese Inspiration überfällt, ohne dass Du Deine Schwingung dafür ändern musst? Diese durch Dich selbst auch zuzulassen/herbeizuführen, bspw. durch Fokusänderung und Fokusabzug (ein Aussterben lassen) der alten Schwingung?

Was ich sagen will: ich denke, durch Passivität Deinerseits (damit ist Fokuswechsel gemeint erstmal) und die Abgabe Deiner Selbstverantwortung wird Dich diese Inspirationsschwingung nicht überfallen, und ich glaube auch dass Du das verstandesmäßig auch weisst und Dir Vorwürfe machst, dass Du es nicht anders machst ?!

Diesen Satz hier verstehe ich nicht. Wie stehst du nun zum Fokuswechsel? Hier klingt es, als würdest du ihn schlecht finden, im Satz davor klingt das aber ganz anders? Übrigens ist es nicht so, dass ich glauben würde, dass mich ohne Schwingungswechsel eine Inspiration überfällt.Ich mache ja Bopa und versuche, die Ängste wegzudrücken, sprich mich abzulenken, aber das Viech springt mir leider immer wieder in den Nacken. Hier an dieser Stelle kann ich aber auch ehrlich zugeben, dass ich das mit dem Unsinn des Handelns vs. inspiriertem Handeln überhaupt nicht verstanden habe. Vielleicht kommt es deshalb so rüber, als würde ich meine Eigenverantwortung wegschieben wollen und auf einen Einfallsregen von oben warten. Ich kann das schon verstehen, dass der Eindruck entsteht. Ich bin irgendwie ziemlich verwirrt von dem ganzen. Ich verstand das mit dem inspirierten Handeln so, dass man nicht unter Druck etwas machen soll, das heißt, handeln, damit etwas besser wird. Also habe ich nach Lösungen gesucht, meine Ängste loszuwerden, damit ich endlich loslegen kann. Ähm ja, vielleicht etwas wirr, aber ich kann es gerade nicht anders erklären. Aber irgendwie sollte es mir egal sein, ob mein Handeln inspiriert ist oder von Druck geleitet, zumal ich den Unterschied echt nicht kapiert habe und glaube ich, lange warten kann auf Inspiration. Ich weiß nicht mal, wie man dahin kommt und was das eigentlich sein soll. Ich habe das mit der Inspiration und allem, was Abraham so zur Prokrastination schreiben und sagen, so verstanden, dass es schlecht wäre für mich, jetzt etwas zu tun, wo ich solche Angst habe. Also kam die Angst auf, dass ich meine Angst nicht loswerde und nie anfangen können werde. Für mich ist Abraham gerade höhere Mathematik und ich verstehe so gut wie gar nichts mehr. Ich weiß nicht mal, ob Alignment etwas passives oder aktives ist und wie man dahin kommt. Ich war traurig und frustriert, weil ich all das auch nicht zusammenbekommen habe.

Meiner Erfahrung nach hilft es aber nicht, den verbitterten Gedanken zu viel Aufmerksamkeit zu geben....LIlly hat mir mal u.a. geschrieben...."Follow your Bliss".....(aber gemeint ist NICHT der Widerstands"bliss", der *erstmal* Erleichterung verschafft durch Auschieben :mrgreen: )

Das hast du die Krux sehr gut erfasst. Erleichertung in dem Sinne finde ich gerade nirgends. Hier kapiere ich das Wort bliss nämlich auch nicht, ich habe es auch nicht als Aufschieben verstanden, überhaupt gar nicht. Glaub ja nicht, dass mit das Aufschieben Spaß macht oder Erleichterung verschafft. Scheint so, als hättest du mich so verstanden. Ich kann es nicht erklären, was da in mir vorgeht. Ich pfeiffe jetzt was auf bliss oder Inspiration. Was auch immer das sein soll. :mrgreen: :twisted:
Ich bin übrigens nicht sauer auf Abraham, sondern sauer auch mich selbst. Es klingt ja alles sehr toll und im ersten Moment erleichternd, in der Praxis ist das nur leider etwas ganz anderes. Da tue ich mich schwer mit der Umsetzung, ich bin zunächst Feuer und Flamme, wenn ich etwas lese, merke aber, dass ich meilenweit davon entfernt bin und dann kommt der Frust, weil ich es nicht umsetzen kann.

Also, mein Post ist so gemeint: ich meine Dich zu verstehen wie es Dir geht - und ich stell es mir sehr unangenehm vor ----und dann weiter im Text ist es ein liebevoll gemeinter A....tritt :five:

Liebgruß von Klara


Liebe Grüße,
Pamelina
Sonrisa
 

Re: Aufschieberitis

Beitragvon lawofattraction » 28. Jan 2011, 16:36

Pamelina hat geschrieben:Hier kapiere ich das Wort bliss nämlich auch nicht, ich habe es auch nicht als Aufschieben verstanden, überhaupt gar nicht. Glaub ja nicht, dass mit das Aufschieben Spaß macht oder Erleichterung verschafft. Scheint so, als hättest du mich so verstanden. Ich kann es nicht erklären, was da in mir vorgeht. Ich pfeiffe jetzt was auf bliss oder Inspiration. Was auch immer das sein soll. :mrgreen: :twisted:


Hallo Pamelina,

Bliss ist das absolute Wohlgefühl, das Hochgefühl, das widerstandslose Aktion ohne Nachdenken - Inspiration - nach sich zieht oder aber auch Glückseligkeit, in der man ganz einfach glücklich "baden" kann. Bliss ist höchstes Vortex-Gefühl. So etwas wie einen Widerstandsbliss gibt es bei Abraham nicht. Bliss ist keine Erleichterung, die man als Relief von einer unglücklichen Situation spürt. Sowas liegt auf einem ganz anderen Level der Emotionen.

Lieben Gruss
Loa

P.S. Wenn Du Lust hast, lies Dir mal dies durch - es geht um das Zitieren im Forum. Ist leicht und für alle eine Hilfe.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Aufschieberitis

Beitragvon Sonrisa » 28. Jan 2011, 16:56

Vielen Dank, Loa. :ros: Ich wusste gar nicht, dass es so eine Funktion im Forum gibt. Werde sie das nächste Mal anwenden. :stimmt:
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