Auflösen von Glaubenssätzen - Erkenntis :D

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Auflösen von Glaubenssätzen - Erkenntis :D

Beitragvon Lumo » 27. Nov 2015, 12:46

Ich arbeite jetzt schon einige Zeit an meinem Selbstwertgefühl, wertschätze usw. da ich weiß, dass unser Unterbewusstsein die führende Kraft ist, hab ich mich endlich dazu aufgerafft, mich mal ehrlich zu fragen, welche Glaubenssätze ich bezüglich Geld, Glück, Freude etc.eigentlich habe - das war gestern vor einer Woche.

Meine Eltern haben grundsätzlich immer rumgebrüllt, wenn es ums Geld ging. Vor allem mein Vater leidet unter Existenzängste & als Baby war ich vor allem seiner Schwingung ausgesetzt (meine Mutter war arbeiten, er zu Hause)
Es wurde geschimpft, kritisiert etc. *wenn der Chef nicht pünktlich überwies *wenn meine Schwester und ich nicht aufräumten (na gut, das gehört schon mehr in die Teeniezeit) *wenn mir mein Patenonkel zum Geburtstag nur heimlich € 5,00 zusteckte *wenn ich mir mit meinem Geld (egal jetzt ob Taschengeld, oder später mein eigenes Gehalt) etwas gönnte *wenn ich zu wenig gegessen habe usw. kurz gesagt: ich bzw. es wurde geschimpft und kritisiert, wenn etwas nicht so lief wie es meine Eltern bzw. meine Mutter wollte :kgrhl: Es kommt keine Emotion mehr hoch, wenn ich das jetzt so schreibe.

Folgende Glaubenssätze entwickelte ich dadurch in den letzten Jahren (die flossen erst letzte Woche zum ersten Mal aus mir raus):
Ich darf erst glücklich sein, wenn ich Geld habe.
Wenn ich Geld habe, bin bzw. darf ich glücklich sein.
Ich darf mir nichts gönnen, solange ich zu wenig Geld habe.
Ich bekomme Vorwürfe, wenn ich mir etwas gönne.
Wenn ich nicht genug Geld habe, darf ich nicht glücklich sein.
Ich bekomme Vorwürfe, wenn ich kein Geld habe.
Ich darf nicht glücklich sein, solange ich kein Geld habe.
Ich werde dazu ermutigt, auf das Problem zu schauen, um es zu beseitigen.
Ich darf nicht träumen, weil ich mir das, was ich mir wünsche, finanziell nicht leisten kann.
Wenn ich Geld habe, dann werde ich dazu ermutigt, auf schlechte Zeiten zurückzublicken und wie es früher war, als ich kein Geld hatte.
(Geld als Synonym für Gefühle.)
Ich darf nur gute Gefühle haben, wenn ich genug Geld habe oder bekomme.
Ich darf keine guten Gefühle haben, wenn ich nicht genug Geld habe oder bekomme.
Erst wenn ich genug Geld habe, darf ich das tun, was gut für mich ist.

Schon allein diese Erkenntnis und Annahme dieser Glaubenssätze gibt bzw. gab mir ein Gefühl der Erleichterung. :kgrhl:

Gestern las ich dann einen Artikel über Selbstwertgefühl & das hat meinen Glauben an, ich hätte zu wenig Selbstwertgefühl gehörig ins Wanken gebracht.
Die 4 Selbstsäulen des Selbstwertgefühls:
1) Selbstvertrauen und Selbstsicherheit: positive Einstellung zu eigenen Fähigkeiten und Leistungen, etwas gut können, etwas erreichen
2)Selbstakzeptanz: grundsätzlich positive Einstellung zu sich selbst als Person, Zufriedenheit mit sich selbst, in sich selbst zu Hause fühlen
3) Soziales Netz: befriedigende Partnerschaft, Freunde haben, berufliche Beziehungen, Gefühl für andere wichtig zu sein
4) Soziale Kompetenz: Erleben von Kontaktfähigkeit, mit Menschen gut umgehen können, Nähe und Distanz regulieren können

Im übrigen kann auch ein zu starkes Selbstwertgefühl seine Schattenseiten haben: Es kann narzisstische Züge annehmen und am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft zu Beziehungsstörungen führen. Niemand ist gern mit einem Menschen zusammen, der sich ständig als überlegen darstellt. Kritik, Spott oder Widerspruch werten Selbstwertstarke schnell als persönlichen Angriff und wehren sich aggressiv dagegen. -> theoretisch könnte das tatsächlich auf mich zutreffen...dass ich ZB meiner Mutter die kalte Schulter gezeigt habe, weil sie wirklich alles kritisiert hat bzw. ihre Meinung unaufgefordert kund tat: wenn ihr mein Make up nicht gefiel, wenn sie der Meinung war zu diesem Outfit passen keine hohen Schuhe usw. Ich bin halt Menschen, vor allem ihr, aus dem Weg gegangen, die mich "kritisieren könnten" anstatt zu kontern, sollte mich tatsächlich jemand unaufgefordert kritisieren :kgrhl: DAS erleichtert gerade alles. :loveshower: :teuflischgut: :gvibes:
Lumo
 

Re: Auflösen von Glaubenssätzen - Erkenntis :D

Beitragvon amei » 27. Nov 2015, 16:03

Wirklich super! :loveshower:


Vielen lieben Dank! :danke:

Ich habe mich gerade bei diesen Glaubensätzen wieder gefunden. :pfeif:

Es grummelt in meinem Bauch... ich gehe mal mit meinem Hund und denk darüber mal nach.
Liebe Grüße,
Amei
Ein Glaube ist nur ein Gedanke, den Du immer wieder denkst!

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