Angst vor Wertschätzung

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 8. Mär 2016, 15:58

Liebe Forenleute,

Ich würde gerne eine Sache für mich klären, die mir bei abrahamischen Denken sehr im Wege steht.
Ich habe ein Problem mit Wertschätzung.
Das heißt, ich habe Angst vor Wertschätzung.

Komischerweise nicht wenn es im nahen und weiten Sinn andere Menschen betrifft.
Sondern mein eigenes nahes Umfeld, mich, alles was ganz eng mit mir zu tun hat.

So als müsse ich verheimlichen, dass ich etwas sehr wertschätze, bzw. es darf niemand erfahren, denn wenn klar ist wie gut und schön ich es finde, kommt es mir abhanden, verschwindet, wird mir genommen.

Wie kann ich da allgemeiner werden, hat jemand einen Tipp für mich?

Danke schon mal und liebe Grüße
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Kein_Schnee » 8. Mär 2016, 17:31

Huhuh, Jatina!

Ich weiß nicht, ob allgemeiner werden da das richtige Mittel ist…
Mir haben im Bezug auf solch tiefe Denkmuster am Besten zwei Dinge geholfen:
Zum einen hat es mich tatsächlich manchmal weiter gebracht, wenn ich mir überlegt habe, wo dieses Verhalten/ Denkmuster eigentlich her kommt. Also, wieso glaube ich etwas?
Denn es sind ja immer nur Verhaltensweisen, die aufgrund bestimmter Vekettungen entstanden sind.
Wenn ich sie für mich herleiten konnte, dann konnte ich gleichzeitig sagen: "Ach so! Wie banal eigentlich."

Manchmal weiß man es aber einfach nicht genau und in diesem Fall hilft es mir immer, die Wahrheiten des LoA zu konsultieren. Immer wieder und immer wieder, bis sie die alten, destruktiven Gedanken übertönen.
Denn je mehr Du Dir bewusst machst, dass es genau umgekehrt ist, nämlich, dass NUR durch Wertschätzung Dinge in Deinem Leben bleiben können, bzw. herein kommen können / sich vergrößern können, desto mehr wirst Du Dich von dieser Angst befeien, da sie auf einer Lüge basiert.
Auf einer, vielleicht im Kindesalter, einmal entstandenen Schlussfolgerung, die sich dann einfach immer wieder reproduziert hat.

Die Wertschätzung ist eine sehr individuelle Sache und sehr angreifbar durch das Umfeld, denn es wird so viel und überall propagiert, was wir angeblich alle als erstrebenswert erachten.
Oft hat das gar nichts mit uns selbst zu tun.
In wieweit Dich das beeinflusst, weiß ich natürlich nicht, doch macht es mir mittlerweile richtig Spaß, in meiner Individualität Dinge wertzuschätzen, die andere gar nicht nachvollziehen können.
Das gibt dann schöne und überraschende Momente.
Vielleicht kannst Du es ja auch mehr spielerisch betrachten, um Dir so eine Brücke zu bauen.
Denn das, was man sich selbst verwehrt, lässt ja ein riesiges Verlangen entstehen und Dein Wunsch, einfach mal mit Deiner Freude und Begeisterung herauszuplatzen ist dadurch umso größer.
Doch gerade diese positiven Gefühle sind unser wahres ICH. Und dazu zu stehen, ist überlebenswichtig, auch wenn das vielleicht sehr dramatisch klingt. Doch für mich war es das.

Fakt ist ja: Wenn Du Angst hast, etwas zu verlieren, wirst Du es verlieren.
Und wenn Du nach herzenslust wertschätzt, bekommst Du immer mehr davon.

Alles Liebe,

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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 8. Mär 2016, 18:50

Liebe Kein_Schnee,

bei mir schneits gerade wie verrückt ... :mrgreen:

Ich denke zu wissen, woher der Glaubenssatz kommt ...Und, ja kann ich sagen: aha, also gilt heute nicht mehr.
Aber er sitzt tief und ich bemerke es manchmal garnicht. Deshalb strauchle ich dabei, wenn ich wertschätze und die Schwingung dabei eher die der Angst ist ... Dann erhalte ich ein Ergebnis und ordne das dann der Wertschätzung zu, und so weiter und so fort.

Der Ein- bzw. Ausstieg ist jetzt meine Herausforderung.

Weiß eben nicht recht, wie ich das jetzt anfange ...

Lieben Gruß
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon katgirl » 8. Mär 2016, 18:58

Jatina hat geschrieben:Ich denke zu wissen, woher der Glaubenssatz kommt


Hallo Jatina,
ich würde mir den Gedanken packen und so lange rumprobieren bis ich was gefunden habe, was sich nicht mehr so schlimm anfühlt.

LG
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Hamfor » 8. Mär 2016, 19:14

~

Hallo Jatina.


Jatina hat geschrieben:So als müsse ich verheimlichen, dass ich etwas sehr wertschätze, bzw. es darf niemand erfahren, denn wenn klar ist wie gut und schön ich es finde, kommt es mir abhanden, verschwindet, wird mir genommen.

Wie kann ich da allgemeiner werden, hat jemand einen Tipp für mich?



Warum meinst Du denn, dass andere davon wissen müssten, was Du wertschätzt? Also falls ich Dich da richtig verstanden habe. Ich kenne das in anderer Hinsicht, wenn mir zum Beispiel eine Idee kommt, die mich in Euphorie versetzt und völlig klar ist, was zu tun ist, dann habe ich das früher gern mal so, eben der Euphorie wegen, rausposaunt, als würde mich das noch mehr pushen. Grundsätzlich war die Wirkung aber, dass alles verpuffte. Ich hab's dann sein gelassen und es in mir selbst allein bewegt und bin ins Verwirklichen gekommen.

Pflege doch einfach das, was Du wertschätzt, denn es ist Dein. Da kommt so viel Power rein, die noch mehr weitet. Schön viel Raum für das, was Du eben so wertschätzt. Ich glaube auch, dass es gar nicht um das Verheimlichte geht, sondern um die Freude, die einem in dieser Gesellschaft viel zu oft noch irgendwie madig gemacht werden will und was ich da bei Dir rauslese... dass es Dir genommen werden könnte. (?) Kann es aber gar nicht: Denn es bleibt Dein. ;)


~
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 8. Mär 2016, 23:28

Ihr Lieben,

@ Katgirl
Welchen Gesdanken meinst du? Sorry, steh auf dem Schlauch.

@ Hamfor
Ich meinte nicht jemanden, keine Menschen. Nein, die Wertschätzung findet nur in mir statt, das meinte ich nicht. Wenn ich es benennen müsste sowas wie das Schicksal, das Leben, ein ETWAS ....
Ich weiß, dass es das nicht gibt ... you create your own reality.

Manchmal ist es schwer zu beschreiben was plagt, wenn man es selbst nicht so ganz genau weiß ....

Aber danke, dass ihr mitdenkt.

Liebe Grüße
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon katgirl » 8. Mär 2016, 23:47

Jatina hat geschrieben:@ Katgirl
Welchen Gesdanken meinst du? Sorry, steh auf dem Schlauch.

:nachdenk:
Naja, den konkreten Gedanken bzw. Glaubenssatz, der Dir im Weg steht, für die Bearbeitung mit einem Abraham Tool;
wie zB. 'Wenn ich meine Wertschätzung für etwas öffentliche mache, bekomme ich es nicht.' Was kann ich mit dem Gedanken anstellen, damit er sich nicht mehr so mies anfühlt? *nachdenk*
LG
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 9. Mär 2016, 00:38

Hallo Kargirl,

also mein Gedanke lautet: "Wenn ich wertschätze wird es mir genommen", nicht wenn ich es "öffentlich" mache wird es mir genommen. Ich wertschätze ganz leise, intim, nur für mich und dann ....
Nur zum Verständnis.

Aber ich versuch mal was du anregst ...

Mal sehen.
Dank dir
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Maike » 9. Mär 2016, 01:47

Liebe Jatina,

mir hilft es, mir immer wieder zu vergegenwärtigen, dass ich selbst Schöpfer meiner Erfahrungen bin. "Nobody can insert anything into your experience." Dieser Gedanke widerstrebt manchmal meinem Bedürfnis nach Schuldzuweisung und verwirrt meine Angst vor den Handlungen anderer Menschen. Andererseits sind diese Emotionen auch ein wichtiger Anzeiger. Es ist jedenfalls unermesslich wichtig, sich die eigene Schöpferkraft immer wieder bewusst zu machen.

Du könntest anfangen, den Satz leicht umzuwandeln in "Es gab Situationen in denen mir das Wertgeschätzte nicht genommen wurde." "Es gibt vieles, das ich wertschätze und das immer noch da ist." "Selbst wenn es nicht mehr da ist, hat das niemand anderes außerhalb von mir verursacht." "Ich kann versuchen, das Wertschätzen zu genießen und erstmal keinen Schritt weiter zu denken." "Ich wertschätze gerne und das reicht fürs Erste."

Liebe Grüße
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Hamfor » 9. Mär 2016, 01:50

~

Hallo nochmal, Jatina.

Jatina hat geschrieben:So als müsse ich verheimlichen, dass ich etwas sehr wertschätze, bzw. es darf niemand erfahren, denn wenn klar ist wie gut ...


Wenn ich es benennen müsste sowas wie das Schicksal, das Leben, ein ETWAS .... Ich weiß, dass es das nicht gibt ... you create your own reality.



Aja, ich glaube, ich hab's jetzt so herum, wie Du es meintest. Zumindest eine stimmigere Richtung.

Das Schicksal als außenstehendes Phänomen, das Dein Leben bestimmt. Und wenn's zu schön wird, muss mal wieder der andere Pol ran und man wird kalt erwischt durch Verluste. So in etwa? Eine subtile Opferhaltung, die dann im dümmsten Fall in der Standbyposition verharren lässt oder eben zögerlich, vorsichtig eventuell?

Falls ja: Ich möchte nichts vorwegnehmen, vielleicht gibts ja wirklich Abe-Empfehlungen. Ich weiß nicht recht, ob man hier an den Glaubenssätzen ansetzen sollte, denn wenn ich Dir wirklich gut zugehört habe, was Du meinst, dann handelt es sich um einen grundlegenden Irrtum, der egal, welchen Glaubenssatz man neu 'installiert', erhalten bleibt. Du hast es ja auch bereits angerissen, nur reicht es meiner Ansicht nach nicht, es zu 'wissen' (es wirkt ja dennoch, kann kein wirkliches Wissen noch nicht sein), sondern es ist so elementar, finde ich, das zu durchschauen, weil dann so vieles in sich zusammenfällt, das normalerweise gern Blockaden schafft.

Ich will hören, was von anderen noch kommt. Kann das auch heute nicht mehr schlüssig darstellen. Vielleicht springt mir auch noch ein Abezitat über'n Weg, ich meine, da kürzlich mal was gelesen zu haben, das besagte Sache gut auf'n Punkt gebracht hat. Irgendwas springt mir noch im Geiste rum, Abe sagten mal sinngemäß: Sei einfach ein ungezügelter (oder sogar unverschämter?) Erschaffer oder so in der Art, das passt irgendwie auch in diese Richtung rein und hat vielleicht sogar was Leichteres als mein Ansatz. Ich schau morgen mal, ob ich es finde... Jedenfalls, wenn man dem mal so nachgeht, einfach mit ungehemmter Freude eben diese Freude zu potenzieren, in Deinem Falle eben etwas wertzuschätzen, dann... keine Ahnung... aber da bleibt doch fast gar keine Zeit, um zu überlegen, was einem wieder abgeknöpft wird. Ich glaube, es ist hilfreich, da eine relativ frische, unernste Sicht zu kultivieren.

Gute Nacht.

~
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 9. Mär 2016, 10:50




Guten Morgen, liebe Jatina, dear All,

ich meine zu erkennen, was Du meinst. Und ich meine, bei Dir zu empfinden, dass Du auf der einen Seite ganz genau weisst, dass es "eigentlich" niemanden gibt, der Dir irgend etwas wegnimmt aufgrund der Tatsache, dass Du ihm Wert zumisst, auf der anderen Seite ist das Gefühl aber schliesslich da und wohl auch mit einiger Angst besetzt.

Jatina hat geschrieben:So als müsse ich verheimlichen, dass ich etwas sehr wertschätze, bzw. es darf niemand erfahren, denn wenn klar ist wie gut und schön ich es finde, kommt es mir abhanden, verschwindet, wird mir genommen.


Ich fühle mich an (Schwarz-)Magie erinnert. Klopf auf Holz ist so ein Ausspruch, der vielfach immer noch verwendet wird, wobei sich aber niemand darüber viele Gedanken macht, warum das so ist. Gesagt wird das, um etwas oder jemanden zu besänftigen, der wohl angeblich in der Lage ist, Unheil zu schicken, so man nicht klopft.

Ohne dass das nun bei Dir der konkrete Hintergrund sein muss - viele Menschen sind auch heute noch von dem Bild eines strafenden Gottes beeinflusst, der gibt und nimmt, ohne dass das "System" dahinter erkannt werden kann. Und viele Menschen sind auch noch von den Gesetzen etablierter Religionen stark geprägt, die Tugenden predig(t)en, die wir für uns heute nicht mehr als gültig erkennen oder erkennen möchten. Dazu gehört auch der Verzicht auf Besitz, auf Fülle, auf Freude am Besitz, an der Freude am Erschaffen, der Freude am Überfluss. Mässigung, Demut, Unterwerfung (zB sichtbar immer noch ausgedrückt durch das Knien in der Kirche), sinnloser Gehorsam, Besitzlosigkeit und so vieles, was den Menschen ihre Wertlosigkeit bewusst machen sollte, waren über Jahrtausende hinweg hoch geschätzte und mit allen Mitteln eingebleute menschliche "Tugenden", die sich fest im kollektiven Denken verankert haben.

Als Kollektiv haben wir uns doch erst vor kaum mehr einem halben Jahrhundert von genau diesem Straf- und Moralprinzip der Religionen abgewandt, als mit der New Age Welle auch immer mehr der Fokus auf das Recht auf Freude und Selbstbestimmung und eigene Ermächtigung gelegt wurde. Immer mehr Information in Form von Büchern und Channelings war uns zugänglich, die uns dieses verquere Denken um unsere Unwürdigkeit klar machten und langsam heranführten an die Gedanken der Unantastbarkeit des eigenen Wertes, unserer Würde, der Selbst-Bestimmung und unseres Rechts auf ein glückliches Leben in einem Umfeld und einem Umfang, den ganz alleine wir bestimmen.

Immer dann, wenn zwei Paradigmen aufeinander prallen, und gerade dann, wenn eines davon sich über lange Zeit hinweg etabliert hat, kann auch in uns ein innerer Kampf entstehen, weil das Neue noch nicht ganz angenommen wurde und das Alte auch noch nicht ganz abgelegt ist. Das muss nicht zwingend bewusst erfahren werden, aber eine Prägung, die dem Kollektiv über lange Zeit angediehen wird, lässt sich manchmal nicht so leicht abschütteln und umwandeln. Wir sind wie Wanderer zwischen zwei Welten, und manchmal hat das Alte noch einen unbewussten Einfluss, weil das Neue noch nicht ganz verinnerlicht wurde. Immerhin sind wir ebenfalls die Summe aller unserer vergangenen Leben und geprägt vom Erleben während dieser vielen Existenzen.

Abraham und andere "Quellen der Quelle" haben uns dann letztendlich immer wieder herangeführt an die Gedanken der eigenen Göttlichkeit, des Selbstwertes, des Anrechts auf Selbstverwirklichung und Freude an unserer Existenz und am Manifestieren und daran, dass es in uns liegt, das alles immer wieder für uns zu erschaffen, in einem Umfang und einer Art und Weise, die wir bestimmen und die von niemandem und nichts abgesprochen, entwertet, weg genommen oder diskreditiert werden kann - solange wir das nicht durch unsere Gedanken zulassen.

Denn wie immer sind es lediglich unsere Gedanken, die uns die schlechten Gefühle bescheren, da nichts und niemand sich in unsere Realitätsgestaltung einmischen und uns etwas oktroyieren kann. Aber manchmal geistern da eben noch alte Prägungen, die ihr Ventil in solch beunruhigenden Gedanken und Gefühlen haben, die noch latent vorhanden sein können und uns schlechte Gefühle bescheren.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon katgirl » 9. Mär 2016, 11:54

Jatina hat geschrieben:Aber ich versuch mal was du anregst ...


Hallo Jatina.
Sorry, aber die Idee ist nicht von mir. Abraham erzählen das seit Jahrzehnten, Woche für Woche.
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 9. Mär 2016, 12:45

Liebe Maike, Hamfor, liebe Loa und Katgirl,

danke für eure Antworten.

Maike hat geschrieben:"Es gab Situationen in denen mir das Wertgeschätzte nicht genommen wurde." "Es gibt vieles, das ich wertschätze und das immer noch da ist." "Selbst wenn es nicht mehr da ist, hat das niemand anderes außerhalb von mir verursacht." "Ich kann versuchen, das Wertschätzen zu genießen und erstmal keinen Schritt weiter zu denken." "Ich wertschätze gerne und das reicht fürs Erste."


Das ist ein praktischer Hinweis, den ich gerne aufnehme. Danke.

Hamfor hat geschrieben: Sei einfach ein ungezügelter (oder sogar unverschämter?) Erschaffer oder so in der Art, das passt irgendwie auch in diese Richtung rein und hat vielleicht sogar was Leichteres als mein Ansatz.


Lieber Hamfor, das klingt interessant, vielleicht kann ich mich wirklich spielerisch dem ganzen eher zuwenden, als durch ernste Herangehensweise ... bin nämlich auch eine Spielernatur, bei allem Ernst!!

lawofattraction hat geschrieben:Ich fühle mich an (Schwarz-)Magie erinnert. Klopf auf Holz ist so ein Ausspruch, der vielfach immer noch verwendet wird, wobei sich aber niemand darüber viele Gedanken macht, warum das so ist. Gesagt wird das, um etwas oder jemanden zu besänftigen, der wohl angeblich in der Lage ist, Unheil zu schicken, so man nicht klopft.


Ach, und ich dachte echt die Prägungen meiner Ahnen längst aktiv hinter mir gelassen zu haben. Die Abrahamlehre ist ja nicht die erste "andere" Sichtweise/Philosophie (u.a. Familienstellen, Unterbewusstsein etc. pp) mit der ich mich in meinem Leben befasst habe.
Meine Familie, bzw. meine Mutter war extrem abergläubisch und katholisch. Dessen bin und war ich mir auch bewusst. Das dieses alte Muster aber immer noch so im Hintergrund läuft ist fast unglaublich. Einerseits "so einfach" entdeckt und andrerseits so "schwer" zu mildern.

lawofattraction hat geschrieben:Immer dann, wenn zwei Paradigmen aufeinander prallen, und gerade dann, wenn eines davon sich über lange Zeit hinweg etabliert hat, kann auch in uns ein innerer Kampf entstehen, weil das Neue noch nicht ganz angenommen wurde und das Alte auch noch nicht ganz abgelegt ist.


Da stehe ich wohl. Bin schon seit 10 Jahren mit Abraham unterwegs und doch gibt es wohl noch Ecken in meinem Bewusstsein, dass nicht ganz davon überzeugt ist.
Da kommt Step 5 ja gerade recht.

katgirl hat geschrieben:Sorry, aber die Idee ist nicht von mir. Abraham erzählen das seit Jahrzehnten, Woche für Woche.


Ja, aber du hast es mir aktuell übermittelt, deshalb ....

Lieben Dank für die Überlegungen. Vielleicht komme ich ja jetzt etwas weiter bei diesem ja offensichtlichen Uraltthema .... :nachdenk:


Lieben Gruß
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon katgirl » 9. Mär 2016, 13:29

Jatina hat geschrieben: Vielleicht komme ich ja jetzt etwas weiter bei diesem ja offensichtlichen Uraltthema .... :nachdenk:

Dann mach es doch einfach jetzt praktisch.
Fang an mit dem Satz zu spielen, ihn zu verändern und zu fühlen.
'Ich mag meine Wünsche. Ich mag die Idee, dass alle meine Wünsche im Augenblick des Wunsches bereits vorhanden sind. Ich mag die Vorstellung, dass das Nichtphysische prompt auf mein Begehren antwortet. Ich finde es äußerst angenehm zu wissen, dass nichts untergeht und alles für mich aufgehoben wird. Ich liebe die Vorstellung, dass ein riesiges Lager mit dem ganzen Kram für mich bereitgehalten wird. Ich mag die Vorstellung, dass nichts im Universum verloren geht. Ich kenne die physischen Gesetze, dass Energie nicht verloren gehen kann und unendlich weiter besteht. Ich weiss um die Funktion des LoA. Ich weiss klar wie es funktioniert. Ich bin mir der Regeln des Universums bewusst. Ich weiss um die Idee, dass der kürzeste Weg zu meinem Kram Wertschätzung ist. Ich mag die Idee, dass es natürlich für das Nichtphysische ist, wert zu schätzen. Wer bin ich? Ich bin ewige Nicht physische Energie, reproduziert als Imagination. Wenn ich auch nicht-physisch bin, ist Wertschätzen auch meins. Ich mag die Vorstellung, dass Wertschätzen auch mein natürlicher Zustand ist. Ich mag die Idee, dass Wertschätzen einfach ist. Ich mag das Gefühl von Wertschätzen. Ich mag das Gefühl den Wert von etwas zu fühlen. Ich mag das Gefühl WErtigkeit zu empfinden. Ich mag das Gefühl klar um den Wert von mir oder etwas anderem zu wissen. Ich liebe es mich gut zu fühlen. Ich liebe es mich unendlich zu fühlen. Ich liebe es meine Uenendlichkeit bewusst zu fühlen. ... Ich mag das Gefühl von Wertschätzen! Ich mag es wertzuschätzen! ...'

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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 9. Mär 2016, 13:49




Liebe Jatina, hi alle,

ich habe das Gefühl, dass die Angst nicht so sehr mit dem Wertschätzen als Funktion zu tun hat, die ja positiver Ausdruck und anerkennendes Schätzen von etwas ist, was vorhanden und manifestiert ist.

Ich denke vielmehr, die Hürde liegt viel tiefer, und es geht zuerst einmal um Selbstwert, Selbstakzeptanz und das Recht der Selbstverwirklichung in allen Bereichen. Also um die Überzeugung, wertvoll und wert zu sein, nur das Beste und von allem so viel zu haben, wie das als Wunsch auftaucht und empfunden wird. Die Störgedanken von Angemessenheit, Menge und Umfang liegen auf einer anderen Ebene als die Auswirkung der Angst, etwas zu verlieren, weil man es schätzt.

Wenn dieses Thema des Selbstwertes überzeugend positiv installiert ist, kommt das natürliche Wertschätzen ganz von alleine. Der Lösungsansatz liegt idealerweise nicht auf einer anderen Ebene als das Problem, sondern ist genau da angesiedelt, wo es entstanden und vorhanden ist.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 9. Mär 2016, 14:19

Liebe Katgirl und Loa,

katgirl hat geschrieben:Dann mach es doch einfach jetzt praktisch.
Fang an mit dem Satz zu spielen, ihn zu verändern und zu fühlen.


Ja, das mache ich, du hast mir ja ein schöne Rampage geliefert. Ich übe, sie mir eigen zu machen. Ich sehe schon, du bist eine echte Pragmatikerin. Hilfreich, danke.

lawofattraction hat geschrieben:Wenn dieses Thema des Selbstwertes überzeugend positiv installiert ist, kommt das natürliche Wertschätzen ganz von alleine. Der Lösungsansatz liegt idealerweise nicht auf einer anderen Ebene als das Problem, sondern ist genau da angesiedelt, wo es entstanden und vorhanden ist.


... sorry, wenn ich schon praktisch herangehen will: das heißt jetzt konkret??

Liebe Grüße
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 9. Mär 2016, 14:34

Jatina hat geschrieben:... sorry, wenn ich schon praktisch herangehen will: das heißt jetzt konkret??


Als überzeugte "Glaubenssatzforscherin" würde ich mit den limitierenden GS beginnen. Wo zeigen sich die Themen in Deinem Leben und in welcher Art? Meist ist das vielschichtig, und die Angst, durch Wertschätzung Dinge zu verlieren an eine "unsichtbare Instanz", die sie Dir fort nehmen kann, ist wahrscheinlich nur eine Facette.

Hör mal, welche übernommenen "Weisheiten" und welche Stimmen da hochkommen, wenn Du Dich ruhig auf das Thema Selbstwert, Selbstverwirklichung, Akzeptanz Deiner Selbst, Wertigkeit als Geburtsrecht etc. konzentrierst. Manches oder manche Stimme kann Dir zeitlich bekannt vorkommen und anderes kann wirklich sehr weit zurückreichen.

Z.B. wäre da die Frage: Kannst Du die Aussage akzeptieren, dass Du wertvoll bist durch Deine reine Existenz? Ohne, dass Du Fähigkeiten, Kenntnisse, Taten als Beweis vorweisen musst oder durch andere bestätigt bekommst? Bist Du wert, nur das Beste und von allem so viel, wie Dir das beliebt bekommst, ohne dass Du irgendeinen Gegenwert oder Einsatz ausser Deinem Alignment dafür leisten musst?



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 9. Mär 2016, 14:42

Liebe Loa,

thank you very much :danke:


lawofattraction hat geschrieben:Kannst Du die Aussage akzeptieren, dass Du wertvoll bist durch Deine reine Existenz? Ohne, dass Du Fähigkeiten, Kenntnisse, Taten als Beweis vorweisen musst oder durch andere bestätigt bekommst? Bist Du wert, nur das Beste und von allem so viel, wie Dir das beliebt bekommst, ohne dass Du irgendeinen Gegenwert oder Einsatz ausser Deinem Alignment dafür leisten musst?


Autsch ....

O.k., dann fange ich eben wieder von vorne an ....
Aber, wenigstens hatte ich mit der Vermutung recht, hier mit meiner Frage an euch/dich Antworten zu bekommen, die mir weiterhelfen!!! :five:

Na, dann leg ich mal los, mal sehen ob die nächste Schleife Klarheit bringt.

Ganz lieben Gruß
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 9. Mär 2016, 15:01

Jatina hat geschrieben:O.k., dann fange ich eben wieder von vorne an ....


Nicht von vorne - es ist eine neue Ebene. Die nächste Schleife würde ich so gestalten, dass Du einmal die Behauptung der Wertigkeit und bedingungsloser Liebe, so wie Abraham es immer wieder betonen, als bisher für Dich unbewiesene, aber noch zu entdeckende Wahrheit zugrund legst.

"Ich kann es zwar bisher noch nicht so recht glauben, aber ich nehme jetzt einfach mal an, dass es so ist und ich es unwidersprochen als Grundlage meiner Studien nehmen kann. Betrachte ich nun unter diesem Gesichtspunkt, was mir x und y und z beigebracht haben und was ich alles so als Prägungen mit auf den Weg bekommen habe, wie verändert das mein Empfinden und meine Gedanken?"

So in dieser Richtung, weil das ganz raffiniert die Lösung schon mit einbaut. Eigentlich hätte ich das nicht verraten sollen, aber Du wärst ohnehin dahinter gekommen. :clown:

Zum Einstimmen könnte mein Lieblingsworkshop 37. Abraham´s Feuerwerk der Wertschätzung für uns Menschen eine schöne Absprungsbasis sein.

Viel Spass beim Entdecken.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 9. Mär 2016, 15:15

Liebe Loa,

Workshop und deinen letzten Post habe ich ausgedruckt ... und nun hilft ja, wie immer, nur eigene Erfahrungen damit zu machen....

Ganz herzlichen Dank nochmal für die Hilfestellung.

Bin froh, dass es dein Forum gibt.

Herzlich :ros:
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 10. Mär 2016, 13:47

Liebe Loa,

genau dein vorgeschlagener Workshop Nr. 37 hat Gisele Fredrich auf youtube veröffentlicht - mit Musik.
Ich persönlich mag das, vorallem wie sie es macht. Höre ihn mir so öfters an.

https://www.youtube.com/watch?v=o280pTNIBhw

Liebe Grüße
Jatina
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 10. Mär 2016, 14:06




Liebe Jatina,

ich glaube, der ist nicht ganz vollständig. Aber mal abgesehen davon finde ich es sehr interessant, wie unterschiedlich wir doch vom Empfinden her sind. Auch wenn Lisa Gerrard eine meiner Lieblingssängerinnen ist, so finde ich diese melancholische und getragene Musik gar nicht passend zu der Rampage, die so froh und beschwingt und hoffnungsvoll ist, wenn man sie nur liest und Esthers Worte unbeeinflusst herein nimmt.

Überhaupt mag ich Abraham am liebsten pur, um die ganz reine Energie ohne Ablenkung zu empfangen, da jede Musik auch ihre eigene Schwingung hat und sich das zwangsläufig vermischt.

Aber gut, das wir alle einen anderen Geschmack haben - Contrast ist die Schmiere unserer Lebensrädchen. :lol:

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 10. Mär 2016, 14:47

Liebe Loa,

ja ich weiß, dass du Esther pur am liebsten magst ...
Ich finde das auch. Aber wenn es am Buffet eben mal eine ander Salatsoße gibt, dann probier ich es schonmal, und dann neige ich zur Abwechslung.

Danke dir für die Antwort . Ich habe mir den 37er Workshop selbst als mp3 gesprochen und so höre ich ihn halt aus allen Ecken ... englisch, deutsch, mit und ohne Musik.

Dir einen wunderschönen, sonnigen Tag noch!

Herzlic
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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon lawofattraction » 10. Mär 2016, 14:54



Den wünsche ich Dir auch, liebe Jatina - und ja, vom Buffet naschen macht mir auch Spass.

Der Hinweis hat mir nun durch Dich etwas sehr Schönes beschert, ich habe mich mal wieder auf Youtube lange von Hans Zimmer´s wunderbarer Musik und Lisa Gerrard´s unverwechselbarer wunderbarer Stimme verwöhnen lassen. :gvibes:

Co-operative components everywhere. :genau:



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Re: Angst vor Wertschätzung

Beitragvon Jatina » 10. Mär 2016, 16:10

.... ich kenne die Musik der beiden von unzähligen Filmen ... und jetzt habe ich die Namen dazu :danke:

LG
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