Angst vor dem Sterben

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 24. Okt 2011, 09:29

Guten Morgen,

ok also erschaffen wir alles, auch den Tod und den Zeitpunkt.
Ich befinde mich momentan in einer Angstphase das mein jetziges Leben schnell vorbei geht, ich habe Beklemmungsgefühle wenn ich an das sterben denke. Ich möchte das nicht mehr, was soll ich JETZT tun was denken damit das aufhört und ich hier ein friedliches in Freude, langes Leben habe?

Liebe Grüße
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon bliss » 24. Okt 2011, 10:26

Liebe Stephanie,

ich hatte auch viel mit Ängsten zu tun. Das hat sich erst allmählich gelegt, als mir klar wurde (habe ich dann auch unter "Beflügelnde Worte" gepostet), dass Angst ein "Irrlicht" ist. Angst ist das Gefühl, dem der Irrtum zugrunde liegt, dass wir ohnmächtig sind, was die Gestaltung unseres Lebens angeht. Wenn wir - zumindest erst mal intellektuell - erkannt und verstanden haben, dass WIR die Gestalter unseres Lebens sind... nun, wovor sollten wir dann noch Angst haben müssen? Angst sagt: Du bist irgendwelchen fremden, außerhalb Deiner selbst liegenden Kräfte ausgeliefert. Aber wir wissen, dass das nicht stimmt.

Irgendwann habe ich mir klar gemacht, dass Angst ja ein Warngefühl vor einer vermeintlich drohenden Gefahr ist, generiert vom Verstand, der immer darauf aus ist, uns vor Gefahren zu schützen. Der Verstand ist wie ein unerzogener Wachhund, der bei jedem noch so kleinen Geräusch anschlägt. Es ging also darum, den Wachhund zu beruhigen: Danke Bello, dass du mich warnst, bist ein guter Hund - aber ich habe das alles "unter Kontrolle", es ist alles in Ordnung, kein Grund zur Aufregung.

Hoffe, das hilft Dir ein bisschen.

Lieben Gruß
Bliss

Edit: Fällt mir gerade noch ein... diese Betrachtungsweise von Angst und Verstand hat mir geholfen, keinen Widerstand dagegen zu haben. Nachdem ich erkannt hatte, dass Angst an sich substanzlos ist, brauchte ich nicht mehr dagegen anzukämpfen, konnte sie einfach da sein lassen... und sie verschwand von selbst.
bliss
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 24. Okt 2011, 11:28

Liebe Bliss,

danke für Deine Worte.
Momentan ist es ein völliges Hoch und Tief. Ich hatte mich gerade zurück gezogen und wieder Hicks gelesen, nun ist alles wieder in Ordnung. Ich muss mich ständig wieder erinnern.

Das mit der Angst als nur einen Gedanken zu sehen, hilft mir auch. Ich setze mich dann hin und BIN einfach nur, was dann übrig bleibt ist mein wahres Ich. Dann merke ich, das die Angst immer nur aus einem Gedanken heraus entsteht.

Gerade hatte ich es wunderbar verstanden, das ich nicht getrennt bin. Das ich in diesem Körper lebe und ich aber auch "oben" als höheres Selbst existiere, dann bekomme ich immer ein Verbindungsgefühl und ich fühle Frieden und Beruhigung in mir.
Dann denke ich mir, wir sind hier um die Wahrheit zu verstehen und hier sie zu leben. Aaaaber, dann kommen ganz ätzende, zerstöreische Gedanken dazu: Was wenn es Ziel ist das zu verstehen und dann wenn ich es verstanden habe MUSS ich gehen....? :roll:
Das ist ein ganz ganz dummer Gedanke momentan der mich wirklich quält.

LG
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon lawofattraction » 24. Okt 2011, 14:16

Stephanie hat geschrieben:Was wenn es Ziel ist das zu verstehen und dann wenn ich es verstanden habe MUSS ich gehen....?


Hallo Stephanie,

hier finden sich gleich zwei Denkfehler: Einmal gibt es kein Ziel, keine Vorgaben, kein Ankommen, keine Deadline, keinen Zwang. Und es gibt ganz einfach kein Müssen. Jedes "Müssen" ist eine selbst auferlegte Begrenzung Deiner Schöpferkraft. Gerade das ist doch das Geniale, dass wir mit dem Verständnis des LoA ein Werkzeug haben, mit dem wir unser Leben nach unserem Gusto gestalten - je mehr wir es verstehen, um so besser handhaben wir es.

Wer, denkst Du, sollte Dich denn zum Sterben zwingen wollen, so dass Du schreibst Du musst gehen?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 24. Okt 2011, 15:47

Ich war immer der Annahme das wir auch unbewußt erschaffen.
Ich erschaffe sehr viele Dinge bewußt seit guten 4 Jahren (haha, natürlich schön länger, aber seit dem ich es eben richtig weiß)
Alles was ich mir vornehme, klappt wunderbar. Ich kann mir sogar bestimmte Geldbeträge wünschen und die sind zack in einer Windeseile bei mir, meine Wohnung, alles was da drin ist..... Es ist auf jeden Fall schon fast erschreckend gewesen wie gut es klappt, aber ich freue mich natürlich sehr das ich an so vielen Dingen schon gemerkt habe wie wir in der Lage sind eben alles zu erschaffen.

Und dann denke ich, gibt es noch ein unbewußtes Erschaffen? Mir schnürt sich die ganze Zeit die Kehle zu das ich denke da gibts son kleines unbewußtes Ich wo ich nicht ran komme und das ich mich die ganze Zeit hier mit dem Sterben befasse, das ich bald sterben muss..!!!! Ich könnte heulen, schreien und trampeln wie ein kleines Kind wenn ich an den Tod denke. Mir hilft zu Zeiten auch nicht das es dann weiter geht und wir eins sind usw. Ich will es gerade einfach nicht aktzeptieren das ich irgendwann gehen MUSS. Und da ist es wieder, wir müssen nichts was wir nicht wollen. OK. MIch kotzt diese Begrenztheit so dermaßen an, das alle Leute meinen altern zu müssen und mit um die 80 meinen in ihrem Sarg verschwinden zu müssen. Ich möchte das nicht, das ruft wirklich Beklemmungen in mir hoch.
Ich will leben. Hier jetzt, ewig, als Stephanie!
Sorry, der Beitrag ist sicherlich für einige zum schmunzeln und für andere Plemplem, aber mich macht das momentan total fertig.
Verpass mir doch bitte einer ne Gehirnwäsche :roll:
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon bliss » 24. Okt 2011, 16:23

Liebe Stephanie,

ich finde es weder zum Schmunzeln noch Plemplem.

Gehirnwäsche - Vorwaschgang:

Lebst Du jetzt? Unzweifelhaft. Woher willst Du bitteschön wissen, was Du in 50, 20, 5 Jahren, nächstes Jahr oder nächste Woche oder morgen wollen wirst? Wofür willst Du ewig leben, wenn Du Dich schon jetzt so quälst? Ich will damit nicht darauf hinaus, dass Du Dir wünschen solltest, diese Qual möglichst bald durch "Abtreten" zu beenden... aber beende doch mal dieses Gedanken-Hamsterrad. Guck mal, dass es Dir heute gut geht - und wenn Dir das gelingt, dann guck mal, ob es morgen noch ein bisschen besser geht.

Und kümmere Dich doch nicht darum, was andere mit ihrem Leben machen - sie haben alles Recht dazu, genau wie Du auch. Ich denke auch nicht, dass Du mit Deiner Angst vorm und Deinen Gedanken über das Sterben nun Dein vorzeitiges Ableben anziehst - aber ganz sicher mehr Angst und mehr Gedanken. Willst Du das? Ich denke: Nö. Dann suche doch bitte etwas, das Dich aus dem Gedankenkarussell aussteigen lässt. Ich weiß, es klingt banal - aber wie wäre es mit ein paar lustigen YouTube-Videos? Ablenkung ist oft das Allerbeste.

Vielleicht kann jetzt jemand den Hauptwaschgang übernehmen?

LG
Bliss

P.S.: Apropos unbewusstes Erschaffen... natürlich tun wir das permanent - dafür (bzw. dagegen :lol: ) haben wir uns doch hier zusammengerottet, um bewusstes Erschaffen zu praktizieren.
bliss
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Daisy » 24. Okt 2011, 16:26

Hallo Stephanie,

es gibt diesen bekannten Spruch, den Psychologen aber auch mehr und mehr "normale" Menschen gern anbringen, der da heißt: Wer Angst vor dem Sterben hat, hat eigentlich Angst vor dem Leben.

Ich weiß nicht, wie ich darüber denke, und ich weiß nicht, ob da bei dir was mitschwingt, aber vielleicht magst du es ja mal anschauen.

Ich beschäftige mich derzeit auch sehr viel mit dem Thema Tod. Mir fällt auf, dass seit etwa zwei Jahren plötzlich so viele Seelen übergehen, die mich in meinem Leben inspiriert haben - Michael Jackson, Elizabeth Taylor, Loirot, um nur einige wenige zu nennen - aber auch Menschen, die mich bis zu ihrem Tod null tangiert haben wie zuletzt Gaddafi z.B., und es kommt mir zumindest so vor, als würde der Strom der Sterbenden schneller werden. Und ich glaube nicht, dass das nur die Medien sind, die einfach für eine bessere Verbreitung sorgen - das haben sie schon früher tun können.

Und mit LillyB's Übergang ist nun sogar ein "LOA-Profi" gegangen, und das war der Punkt, wo ich dann endgültig gefühlt habe: Moment mal, und was ist mit mir?

Das klingt jetzt vielleicht seltsam oder gar depressiv - vielleicht ist es das auch - aber im Gegensatz zu dir, die nicht gehen möchte, ist es bei mir umgekehrt. Ich halte es hier fast nicht mehr aus. Ich habe das Gefühl: Die habens alle geschafft, die sind angekommen, und ich werde wieder zurück gelassen.

Um mich von dem Gefühl nicht mitreißen zu lassen, habe ich mir das ganze in den letzten Tagen mit dem Verstand angesehen - um da irgendwie einen Sinn hineinzubekommen. Und ich bekomme einfach keine Antwort. Die kleine Stimme redet weiter: Da kommt nichts mehr, diese ganze Welt ist doch eh eine Lüge.

Wir leben in einer Illusion, warum also überhaupt noch irgend etwas angehen? Das ist die Frage, auf die ich partout keine Antwort finde, und es macht mir ein bißchen Angst.

Ich habe aktuell eine berufliche Situation, die mich so unter Druck hält, dass ich nicht mehr downstream komme. Egal was ich mir sage, wie oft ich Abe zurate ziehe, das Geplapper der anderen Partei ist lauter. Und ich kann in ihr einfach keine Peanut Gallery sehen. Ich fühle mich in der Situation persönlich bedroht, und auf der EGS hänge ich zwischen Revenge und Frustration fest. Ich will immer nach Hope reachen, aber da kommt dann wieder die Stimme, die sagt: Hoffnung auf was? Ist doch eh alles fake, und die Menschen ändern sich nicht. Und irgendwann kratzt du eh ab, warum also noch schuften und sich von solchen Leuten die Lebensqualität vermiesen lassen.

Und im weiteren (bewußten) Reflektieren habe ich mich dann mal gefragt: Gibt es irgend etwas auf dieser Welt, das ich tun würde, auch wenn ich davon nichts hätte, außer der Beschäftigung an sich? Würde ich meine Energie und Kreatitvität noch anstrengen, wenn ich kein Geld (rein zum Leben, ich rede nicht von Vermügen!) dafür bekäme?

Nein. Ganz klar Nein.

Und das ist es, was mir derzeit unschöne Gedanken und Gefühle beschert, und von dem ich nicht weiß, was es ist bzw ob und wie ich da herausfinde.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Pink » 24. Okt 2011, 18:02

Hallo @ all,

Loa hat geschrieben:
Wer, denkst Du, sollte Dich denn zum Sterben zwingen wollen, so dass Du schreibst Du musst gehen?

Eben! Kein Mensch und keine Instanz.

Das schaffen wir schon selbst, für unser Glück oder Unglück zu sorgen.

Be happy
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon zimtstern » 24. Okt 2011, 18:05

Liebe Stephanie,

bei dem Satz dass du befürchtest gehen zu müssen, wenn du verstanden hast um was es im Leben bzw. beim Tod geht, mußte ich wirklich schmunzeln, denn ich kenne so ähnliche Gedanken.
Ich dachte immer, wenn ich total zufrieden, quasi wunschlos glücklich bin, und in diesem Zustand abends einschlafe, dann wache ich wahrscheinlich nicht mehr auf... das war dann so zu sagen das Ziel und der Sinn des Lebens.

Ich glaube bei uns hat sich ein ganz schön buntes Potpourri an Vorstellungen, Überzeugungen angesammelt, hängt wahrscheinlich mit dem zusammen womit man sich früher mal beschäftigt hat.

Was Loa gesagt hat ist ganz wichtig und ich versuche es mir immer wieder bewußt zu machen, bei Abraham gibt es nichts zu erreichen... es gibt auch kein spirituelles Wachstum wie man es aus bestimmten Glaubensrichtungen kennt, es gibt nur Wachstum im Sinne von Ausdehnung und das passiert ständig beim erleben von Contrasten und Wünschen... hier trifft "der (freudige) Weg ist das Ziel" wirklich 100% zu.

Stephanie hat geschrieben:Ich war immer der Annahme das wir auch unbewußt erschaffen.
Ich erschaffe sehr viele Dinge bewußt seit guten 4 Jahren (haha, natürlich schön länger, aber seit dem ich es eben richtig weiß)
Alles was ich mir vornehme, klappt wunderbar...
Und dann denke ich, gibt es noch ein unbewußtes Erschaffen? Mir schnürt sich die ganze Zeit die Kehle zu das ich denke da gibts son kleines unbewußtes Ich wo ich nicht ran komme...


Ist damit das hier (ich makiere die entsprechende Stelle) gemeint?

Lawofattraction hat geschrieben:Andere mögen ein so erfülltes Leben geführt haben, dass es auch für sie keine Wünsche mehr gibt und sie ebenfalls wählen, zurück zu gehen. Sie ziehen in diesem Fall also den Fokus ab von diesem Erdenleben und lenken ihn auf das Nichtphysische - "Happy/healthy/happy/healthy --- dead". Wobei ich das Wort "Entscheidung" mit allem Vorbehalt schreibe, da es für die meisten - ausser denen, die aktiv beschliessen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, keine bewusst getroffene rationale Entscheidung ist - wie so viele unserer Entscheidungen, sondern eine Entscheidung, die wohl eher aufgrund der Verbindung mit dem Inner Being erfolgt, die keine rationale Grundlage hat.


Bei mir ist es jedenfalls genau das, was Angst macht... denn mein "kleines ich" kann damit nichts anfangen.

Ich glaube hier hilft wirklich nur, das Vertrauen in unser Inner Being zu stärken, und sich immer wieder bewußt machen, "worum geht es im Leben?" es geht darum das wir glücklich sind, und wann sind wir glücklich? Wenn wir im Einklang mit unserem Inner Being sind, und deshalb sind alle Entscheidungen, auch die unbewußten, nicht rational begründbaren, die im Einklang mit dem Inner Being "getroffen" werden, gut. Darauf können wir 100prozentig vertrauen.
Wenn dein Leben hier morgen zu "Ende" wäre, dir es aber super gut damit ginge.. denkst du du würdest es bereuen oder wärst ärgerlich? Was zählt ist doch nur wie wir uns fühlen.
Das kannst du, vom Verstand her, sicher auch unterschreiben, oder?

Aber ich weiß, das ganze bringt einen nicht viel weiter wenn man es "Out of Vortex" betrachtet.
Denn ooV ist immer das kleine Ich, das tatsächlich wie ein kleines Kind schreit, weint und trampelt, ich kenne das sehr gut.

Vielleicht hilft dir diese Vorstellung:
Stell dir vor dass dein Inner Being wie eine "Big Mama" ist, die ihr "kleines Kind" das aus Angst vor dem sterben verzweifelt weint, in den Arm nimmt und im verspricht niemals etwas zu tun oder zu entscheiden was "ihrem kleinen Kind" nicht gut tun würde... So ist es. Vertrau einfach darauf, wie ein kleines Kind den beruhigenden Worten seiner Mama vertraut, ohne zu wissen wie genau es ablaufen oder funktionieren wird.. aber es weiß, es ist absolut sicher und es fühlt sich soo wohl. Alles wird immer gut. Es gibt nichts zu befürchten. Versprochen.

Du kannst ja auch "probeweise" Vertrauen üben... sag dir einfach "ok, für die nächsten 10 oder auch nur 3 Minuten, werde ich mal in dieses Vertrauen eintauchen".. und danach kann ich wieder zurück.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon zimtstern » 24. Okt 2011, 18:17

Liebe Daisy,

Daisy hat geschrieben:Und im weiteren (bewußten) Reflektieren habe ich mich dann mal gefragt: Gibt es irgend etwas auf dieser Welt, das ich tun würde, auch wenn ich davon nichts hätte, außer der Beschäftigung an sich? Würde ich meine Energie und Kreatitvität noch anstrengen, wenn ich kein Geld (rein zum Leben, ich rede nicht von Vermügen!) dafür bekäme?

Nein. Ganz klar Nein.


Gibt es wirklich gar keine Ideen und Wünsche mehr?

Wenn ich mich grade in so einem Zustand befinde, dann frage ich mich immer, "wie möchte ich mich fühlen?" die Antwort ist immer gleich, ich möchte mich wohlfühlen... und dann frage ich mich "wie könntest du dich jetzt wohlfühlen?"... Ich stelle mir dann vor wie ich zB. schwimme... wie das Wasser mich trägt, meine Gedanken schweifen... oder wie ich im Bett liege, schön warm eingekuschelt... Es gibt so viele schöne Weisen sich wohl zu fühlen.
Und das ist dann meist meine Basis für mehr... für weitere Wünsche, Ideen und sogar Visionen... muss aber nicht sein. Wohlfühlen alleine reicht ja.

Es gibt bestimmt ein Leben das wir gerne leben würden, nur ist das manchmal einfach ganz weit weg...
der Weg dorthin erscheint so mühsam, und während wir versuchen ihn zu gehen, verschwindet der Wunsch immer mehr und Gleichgültigkeit breitet sich aus.

Aber nur weil wir ooV sind... weil wir den "Fehler" gemacht haben, den Weg ooV zu gehen... was ja, wie wir wissen, nicht funktionieren kann. Jedes Gefühl von Anstrengung, Erschöpftheit und Sinnlosigkeit hätte uns daran erinnern müssen.

Ich glaube nicht das Menschen, die den Druck, den Widerstand, nicht mehr aushalten, wirklich sterben wollen... (auch wenn Selbstmord eine Möglichkeit wäre in den Vortex zu kommen).. wir wären nicht hier her gekommen, wenn das so wäre... wir wollten doch in Freude Wünsche "verwirklichen", uns einfach wohlfühlen, Sachen ausprobieren... und uns nicht davon fernhalten bzw. uns damit überfordern.

Manchmal verlaufen wir uns, aber das tolle ist, alle 10 Meter gibt es eine Abbiegung die in die wieder in die richtige Richtung führt :clown:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
Zuletzt geändert von zimtstern am 24. Okt 2011, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon bliss » 24. Okt 2011, 18:23

Stephanie, Daisy,

ich kann Euch beide so gut verstehen, denn ich habe eine Kombination Eurer "Probleme" ca. 20 Jahre mit mir rumgeschleppt: Die Aussichtslosigkeit, weil man ja sowieso irgendwann abtreten "muss", gepaart mit der Angst vor dem "Wegsein". Ich habe beides irgendwann letztes Jahr überwunden - und bin sehr froh darüber. Ich hoffe, dass Euch das Mut machen kann; beide Probleme gehören für mich der Vergangenheit an. Ihr schafft das auch!

:uns:

Liebe Grüße
Bliss
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 24. Okt 2011, 18:23

bliss hat geschrieben:Liebe Stephanie,

ich finde es weder zum Schmunzeln noch Plemplem.

Gehirnwäsche - Vorwaschgang:

Lebst Du jetzt? Unzweifelhaft. Woher willst Du bitteschön wissen, was Du in 50, 20, 5 Jahren, nächstes Jahr oder nächste Woche oder morgen wollen wirst? Wofür willst Du ewig leben, wenn Du Dich schon jetzt so quälst? Ich will damit nicht darauf hinaus, dass Du Dir wünschen solltest, diese Qual möglichst bald durch "Abtreten" zu beenden... aber beende doch mal dieses Gedanken-Hamsterrad. Guck mal, dass es Dir heute gut geht - und wenn Dir das gelingt, dann guck mal, ob es morgen noch ein bisschen besser geht.

Und kümmere Dich doch nicht darum, was andere mit ihrem Leben machen - sie haben alles Recht dazu, genau wie Du auch. Ich denke auch nicht, dass Du mit Deiner Angst vorm und Deinen Gedanken über das Sterben nun Dein vorzeitiges Ableben anziehst - aber ganz sicher mehr Angst und mehr Gedanken. Willst Du das? Ich denke: Nö. Dann suche doch bitte etwas, das Dich aus dem Gedankenkarussell aussteigen lässt. Ich weiß, es klingt banal - aber wie wäre es mit ein paar lustigen YouTube-Videos? Ablenkung ist oft das Allerbeste.

Vielleicht kann jetzt jemand den Hauptwaschgang übernehmen?

LG
Bliss

P.S.: Apropos unbewusstes Erschaffen... natürlich tun wir das permanent - dafür (bzw. dagegen :lol: ) haben wir uns doch hier zusammengerottet, um bewusstes Erschaffen zu praktizieren.



Ich denke mit meinem letzten Beitrag habe ich mich etwas selbst therapiert. Es war die Unbegrenztheit die mich angekotzt hat auf gut deutsch.
Ok, wir erschaffen ALLES und wir können alles erschaffen, auch Dinge die sich zuvor niemand gedacht hat. OK, dann schau ich mal was ich daraus mache. Den ganzen Kleinkram habe ich ja schon hinbekommen (was ich vorher erwähnte) wie wäre es denn mal damit, das wir (wenn man denn Lust dazu hat und das will) immer jünger wird? In dem Sinne ist ja das Alter eine reine Illusion. Ich halte meinen Körper bewußt ewig fit und kann somit so lange darin sein wie ich das möchte.
Ich denke wenn es diese "Regeln" nie gegeben hätte das man alt wird und um die 80 stirbt, würde es das auch so nicht geben. Ich weiß gar nicht wo so enorm dieser Impuls in mir herkommt, aber ich will das leben und wisst ihr was? Ich mache das ab jetzt einfach. :mrgreen:

Wie ich ja schon in einem Beitrag geschrieben hatte, habe ich sehr viele Bücher von Hicks gelesen und es fühlte sich von Anfang an total stimmig in mir an. Ich hatte zb ein Buch in der Hand und hatte noch gesagt, daß ist alles was ich brauche.
Ich habe allerdings auch schon Bücher von Walsch gelesen und irgendwie bekomme ich da auch ein Beklemmungsgefühl, es ist einfach nicht stimmig für mich. Wie steht ihr zu diesen Büchern?

@Daisy:
Vielleicht solltest Du zb durch Meditation Dich mit Deinem höheren Selbst wieder verbinden? Ich denke dann merkst Du auch wieder warum Du hier bist und was Dein Sinn ist?
Mir hilft das unheimlich, wenn ich meditiere, spüre ich mein höheres Selbst und wenn ich dann wieder hier ins Leben eintauche bin ich wie frisch aufgeladen und dann kommen mir auch immer spontane Ideen was ich als nächstes angehen möchte. Vielleicht habe ich Dich jetzt auch falsch verstanden.... :102:
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Daisy » 24. Okt 2011, 19:00

zimtstern hat geschrieben:Liebe Daisy,

Daisy hat geschrieben:Und im weiteren (bewußten) Reflektieren habe ich mich dann mal gefragt: Gibt es irgend etwas auf dieser Welt, das ich tun würde, auch wenn ich davon nichts hätte, außer der Beschäftigung an sich? Würde ich meine Energie und Kreatitvität noch anstrengen, wenn ich kein Geld (rein zum Leben, ich rede nicht von Vermögen!) dafür bekäme?

Nein. Ganz klar Nein.


Gibt es wirklich gar keine Ideen und Wünsche mehr?

Wenn ich mich grade in so einem Zustand befinde, dann frage ich mich immer, "wie möchte ich mich fühlen?" die Antwort ist immer gleich, ich möchte mich wohlfühlen... und dann frage ich mich "wie könntest du dich jetzt wohlfühlen?"... Ich stelle mir dann vor wie ich zB. schwimme... wie das Wasser mich trägt, meine Gedanken schweifen... oder wie ich im Bett liege, schön warm eingekuschelt... Es gibt so viele schöne Weisen sich wohl zu fühlen.
Und das ist dann meist meine Basis für mehr... für weitere Wünsche, Ideen und sogar Visionen... muss aber nicht sein. Wohlfühlen alleine reicht ja.

Es gibt bestimmt ein Leben das wir gerne leben würden, nur ist das manchmal einfach ganz weit weg...
der Weg dorthin erscheint so mühsam, und während wir versuchen ihn zu gehen, verschwindet der Wunsch immer mehr und Gleichgültigkeit breitet sich aus.

Aber nur weil wir ooV sind... weil wir den "Fehler" gemacht haben, den Weg ooV zu gehen... was ja, wie wir wissen, nicht funktionieren kann. Jedes Gefühl von Anstrengung, Erschöpftheit und Sinnlosigkeit hätte uns daran erinnern müssen.

Ich glaube nicht das Menschen, die den Druck, den Widerstand, nicht mehr aushalten, wirklich sterben wollen... (auch wenn Selbstmord eine Möglichkeit wäre in den Vortex zu kommen).. wir wären nicht hier her gekommen, wenn das so wäre... wir wollten doch in Freude Wünsche "verwirklichen", uns einfach wohlfühlen, Sachen ausprobieren... und uns nicht davon fernhalten bzw. uns damit überfordern.

Manchmal verlaufen wir uns, aber das tolle ist, alle 10 Meter gibt es eine Abbiegung die in die wieder in die richtige Richtung führt :clown:

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:


Liebe Zimtstern,

vielen Dank für Deine Antwort, in der ich ganz viel Trost gefunden habe.
In meiner momentanen EGS-Station kann ich leider nicht wirklich "hören" was du sagst, aber mein IB weiß bescheid. Unterschwellig nehme ich die Botschaft auf.

Um deine Frage zu beantworten - Ideen gibt es viele, Wünsche jedoch keine - das ist ja die Crux.
Wenn man sich erstmal das Leben so richtig bewußt gemacht hat - wie wir LOAer das tun - liegt der Hase im Pfeffer. Denn wir sind uns nicht nur des Lebens bewußt, sondern auch Dingen wie - in Abe-Worten:

Reality isn't static.

You never get it done.

Man könnte ergänzen, was ich bereits schrieb, nämlich dass in dieser Dimension eh alles fake ist, die physische Welt - und damit alles was wir schaffen - eine Illusion und vergänglich ist. Und genau das ist der Grund, warum ich nicht weiß, warum überhaupt irgend etwas in Angriff nehmen? Träume, Ideen, ja, aber die umsetzen zu wollen? Wozu denn? Man kann sie eh net mit "rüber" nehmen, und neben all den Projekten verpaßt man vielleicht wichtigere und schönere Dinge.

Solche Gedanken hatte ich übrigens als Kind schon, nicht erst seit ich bewußt lebe und denke. Ich glaube, der frühe Tod meiner Mutter und die Art wie sie gestorben ist und wie sehr sie das Leben anderer gelebt hat, wohl wissend, dass es sie krank macht, ich glaube, das ist mir (unbewußt?) irgendwo rangepappt worden - diese Sinnlosigkeit von allem. Wie der Geschäftsmann, der sein Leben - wenn auch in "Freude" - damit verbringt, ein Vermögen anzuhäufen und "to make a fortune" - der aber bei dem ganzen net sieht (sein Segen), dass er damit sein Leben verpaßt (seine Kinder z.B. nie richtig kennenlernt, nie bewußt die Natur wahrnimmt etc) und sein Imperium dann net mal mit ins Grab nehmen kann.

Darum - wenn es keine Frage des Lebensunterhalts bestreiten (wie es immer so schön heißt) wäre, würde ich keinen Finger bzw Fuß rühren, außer in den Momenten, wo es mir Freude macht, und ansonsten einfach nur in den Tag hineinleben.

Ich habe vorhin direkt nach meinem Posting etwas getan, um mich von den unschönen Gefühlen abzulenken. Ich habe mich um eines meiner Engagements gekümmert, organisatorischer Kram zwar, doch könnte dadurch Größeres entstehen, und beim Schreiben an den Intendanten habe ich gemerkt, wie ich wieder etwas euphorisch wurde - so wie als Kind schon, wenn es an Auftritte und Shows ging.
Doch kaum war ich fertig, schoß das Adrenalin der "bösen" Situation gerade wieder ein, und gleichzeitig wurde mir eben wieder bewußt, dass auch dieses Engagement nicht wirklich etwas zu bedeuten hat. Es ist nun mal auch nur wieder eine Illusion von vielen in dieser Welt. Im großen Uni verliert sich das ganze in reiner Bedeutungslosigkeit. Ich bin doch ein Husten im großen Ganzen.

Aber ich bin dir für dein Post wirklich dankbar, zumindest fühlt man sich hier verstanden.


bliss hat geschrieben:Stephanie, Daisy,

ich kann Euch beide so gut verstehen, denn ich habe eine Kombination Eurer "Probleme" ca. 20 Jahre mit mir rumgeschleppt: Die Aussichtslosigkeit, weil man ja sowieso irgendwann abtreten "muss", gepaart mit der Angst vor dem "Wegsein". Ich habe beides irgendwann letztes Jahr überwunden - und bin sehr froh darüber. Ich hoffe, dass Euch das Mut machen kann; beide Probleme gehören für mich der Vergangenheit an. Ihr schafft das auch!

:uns:

Liebe Grüße
Bliss


Hallo Bliss,

magst du vielleicht näher etwas zu sagen, wie du das ganze überwunden hast? Das wäre wirklich toll.



Stephanie hat geschrieben:@Daisy:
Vielleicht solltest Du zb durch Meditation Dich mit Deinem höheren Selbst wieder verbinden? Ich denke dann merkst Du auch wieder warum Du hier bist und was Dein Sinn ist?
Mir hilft das unheimlich, wenn ich meditiere, spüre ich mein höheres Selbst und wenn ich dann wieder hier ins Leben eintauche bin ich wie frisch aufgeladen und dann kommen mir auch immer spontane Ideen was ich als nächstes angehen möchte. Vielleicht habe ich Dich jetzt auch falsch verstanden.... :102:


Hi Stephanie,

Meditieren tue ich sehr gern. Es ist etwas, was mein Körper bzw Geist stets ganz von allein beginnt. Der schaltet mich einfach in Meditation Mode. Der Nachteil dessen ist, dass ich das nicht "mit Absicht" kann, sondern nur wenn ich mit mir und allem in sync bin, sozusagen. Die Umstände müssen stimmen, und Adrenalin im Bauch ist einer der ungünstigsten Umstände. Aber danke für deinen Input.

Liebe Grüße @ all :lieb:
Daisy
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon bliss » 24. Okt 2011, 19:20

Hallo Daisy,

ich schreibe Dir eine PN.

Lieben Gruß
Bliss
bliss
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon zimtstern » 24. Okt 2011, 21:09

Liebe Daisy,

ich glaube jetzt weiß ich noch ein bisschen besser wie du das meinst,
das kenne ich auch... erst die Euphorie und dann stürzt das alles ein, wenn man sich das alles wieder bewußt macht... Manchmal erstickt bei mir schon der Hauch von Freude, weil ich schon ahne was gleich wieder passiert.
Als Kind ging es mir auch schon so,
jetzt wo du schreibst dass es möglicherweise auch mit dem Tod deiner Mutter zusammenhängt und was du da "beobachtet" hast, denke ich es könnte bei mir auch so gewesen sein, da bei mir auch einige enge Angehörige viel zu früh gestorben sind,
bei mir hat sich als Kind auch immer schnell so eine allgemeine Sinnlosigkeit breitgemacht... aber viel schlimmer als diese allgemeine Sinnlosigkeit sind diese Ups and Downs... diese kurze oder längere Euphorie, die Pläne und dann wieder der tiefe Fall auf den (scheinbaren) Boden der Tatsachen.

Ich denke als Kind war das aber eher die Angst vor dem Tod, als der Glaube das alles sinnlos sei.
Wenn man als Kind mitbekommt wie jemand viel zu früh stirbt dann muss einem das einfach Angst machen. Und um selbst nicht auch enttäuscht zu werden (zu früh zu sterben), "verbietet" man sich praktisch das hoffen/wünschen/planen und redet sich ein das sei doch eh alles sinnlos, wenn das Leben irgendwann endet...
(das einreden geschieht natürlich unbewußt).

Aber, ich glaube da hat sich ein Denkfehler eingeschlichen,

es geht immer nur um das "Jetzt", und das gut fühlen im Jetzt.
Wir können Pläne machen, Wünsche für später haben etc. es geht nicht darum dass das alles so eintrifft, es geht um das Gefühl, um das wohlfühlen im Jetzt während ich wünsche und plane.
Abraham meinten ja in den letzten 2 Workshops dass die Emotion die Manifestation ist.

Wenn man auf Grund dieser Tatsache dass es nur um das Jetzt geht sagt "warum soll ich dann noch planen? das macht keinen Sinn für mich", ok, - dann plant man eben nichts mehr, dann sorge ich nur noch für diesen Moment, dass es mir in diesem Moment gut geht. Und gemäß des LoAs müßte der nächste Moment dann auch gut werden. Mehr braucht es ja nicht.

Aber das planen liegt irgendwie in unserer Natur, und ein Moment führt immer in den nächsten... ich denke man darf ruhig planen, aber man sollte sich nicht von dem Ergebnis abhängig machen, sondern dabei immer das Jetzt genießen bzw. "das Glück/Wohlfühlen im Jetzt" sollte das Ziel des planens sein.

Ich sehe das mit der Realität als Illusion nicht so schlimm wie du,
wenn Abraham immer sagen "was ihr für die Realität haltet ist gar nicht so real wie ihr glaubt", wollen sie uns doch in erster Linie darauf aufmerksam machen dass das, was wir nicht für real halten, genauso real ist. :clown:
Sie wollen uns damit nichts vermiesen oder das Gefühl geben das alles "nichts" ist... sondern im Gegenteil, das was wir für nicht real halten, und das so ein großes Potenzial für uns darstellt, ist genauso real wie das was wir "ganz selbstverständlich" für real halten.

Hmm, ich habe grade so einen Verdacht... du schreibst "die gleiche Euphorie die ich schon als Kind hatte, wenn es um Auftritte ging"...
Kann es sein dass dein Leben lange dadurch geprägt war, das Glück etwas ist das man erreichen kann, - also etwas das man bekommt wenn man etwas tut, und in der Regel auch noch besonders gut getan hat?
Das kann auf der einen Seite ja sehr belastend sein, auf der anderen aber auch große Freude bringen wenn man damit klar kommt und die Ziele erreicht.

Aber das ist nicht im Sinne Abrahams, und wenn man das begriffen hat, dann ist es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, wann das alte Modell nicht mehr funktioniert...

Vielleicht hängst du jetzt "irgendwo dazwischen"... um wirklich glücklich zu sein, müßtest du wahrscheinlich vom alten Modell ablassen und Abrahams Modell folgen... Aber es ist meist ja nicht so einfach von einem altbewährten Modell gänzlich abzulassen...

Hmm, ich glaube dieses "dazwischen hängen" kennt fast jeder der sich länger mit der Lehre Abrahams beschäftigt. Man ist dabei von etwas altem loszulassen, hat aber auch noch nicht genug vertrauen in das neue.

Du schreibst ja auch,
Darum - wenn es keine Frage des Lebensunterhalts bestreiten (wie es immer so schön heißt) wäre, würde ich keinen Finger bzw Fuß rühren, außer in den Momenten, wo es mir Freude macht, und ansonsten einfach nur in den Tag hineinleben.


das zeigt ja dass es da einen Konflikt gibt. Abraham sagen dass wir nur tun sollen was wir auch tun wollen...
Ich weiß dass das viel einfacher gesagt ist als getan.. (jedenfalls denken wir das).
Stell dir mal vor du würdest deinen Job kündigen, mit der starken Überzeugung dass sich für dich das beste ergeben wird, wenn du nur dafür sorgst dass es dir Jetzt gut geht.. gemäß des LoAs müßte es so sein.
Aber vielleicht müßtest du nicht mal so weit gehen und deinen Job kündigen, vielleicht könntest du ja auch den Job zu etwas machen, was du gerne tust...

Ich glaube wenn wir im Leben feststecken, unglücklich sind, keinen Sinn mehr sehen - also uns im Prinzip die Kraft fehlt, dann steckt da immer ein Konflikt dahinter.
Der Konflikt könnte so aussehen dass du gerne voll und ganz nach dem was Abraham sagen, leben würdest, dich aber doch noch nicht traust.
An deinem rechten Arm ziehen also die Abrahams, und an dem linken die alten Gewohnheiten und Ängste...
Nach beidem können wir nicht leben, das würde uns zerreißen...

Jedenfalls geht es mir ganz oft so...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Daisy » 24. Okt 2011, 22:20

Hi Zimtstern,

danke für deine lange Antwort, ich habe sie mehrmals gelesen :lieb:

Ich möchte das Thema jetzt gar net so weit ausdehnen, und es ist ja auch Stephanie's Thread. Nur der Klarheit - und natürlich auch der Höflichkeit halber - immerhin hast du dir ja Gedanken gemacht, was ich zu schätzen weiß -

zimtstern hat geschrieben:Ich denke als Kind war das aber eher die Angst vor dem Tod, als der Glaube das alles sinnlos sei.
Wenn man als Kind mitbekommt wie jemand viel zu früh stirbt dann muss einem das einfach Angst machen. Und um selbst nicht auch enttäuscht zu werden (zu früh zu sterben), "verbietet" man sich praktisch das hoffen/wünschen/planen und redet sich ein das sei doch eh alles sinnlos, wenn das Leben irgendwann endet...
(das einreden geschieht natürlich unbewußt).


Das war bei mir wirklich anders. Es war keine Angst vorm Tod - den habe ich als Kind noch gar net verstanden. Also was das ist. Für mich war einfach die Mama weg - der Mensch, der einem das Urvertrauen gibt - und eben auch das Gefühl, dass das Leben sinnvoll ist. Und man selbst auch. Wenn schon die Mutter sich verabschiedet - ich war ein Jahr alt - obwohl sie das Kind ja bekommen hat, weil es ihr zur Gesundung und neuem Lebenssinn verhelfen sollte, dann verstehst du vielleicht meine Horizontlosigkeit. Noch dazu war ich kein Junge, was auch verkehrt war. Also quasi meine ganze Existenz schon von Anfang an sinnentleert. Wenn eine Mutter nicht kämpft, um für ihr Baby da zu sein, und ihm dann nicht wenigstens etwas Persönliches hinterläßt -- vielleicht kriegst du jetzt das Bild.
Ist aber nun egal, das Kind ist ja schon im Brunnen drin, und außerdem hab ichs mir ja so ausgesucht (es sei denn, es ist nicht so, um mal mit Walsch's Gott zu sprechen).
Es fühlt sich einfach alles hohl, fake und sinnfrei an. Das empfand ich schon lange vor meiner bewußten RG so, danach nahm das Gefühl aber noch zu.

Aber, ich glaube da hat sich ein Denkfehler eingeschlichen,

es geht immer nur um das "Jetzt", und das gut fühlen im Jetzt.
Wir können Pläne machen, Wünsche für später haben etc. es geht nicht darum dass das alles so eintrifft, es geht um das Gefühl, um das wohlfühlen im Jetzt während ich wünsche und plane.
Abraham meinten ja in den letzten 2 Workshops dass die Emotion die Manifestation ist.

Wenn man auf Grund dieser Tatsache dass es nur um das Jetzt geht sagt "warum soll ich dann noch planen? das macht keinen Sinn für mich", ok, - dann plant man eben nichts mehr, dann sorge ich nur noch für diesen Moment, dass es mir in diesem Moment gut geht. Und gemäß des LoAs müßte der nächste Moment dann auch gut werden. Mehr braucht es ja nicht.


Da haste natürlich sehr recht. Und eigentlich weiß ich das auch. Nur zur Zeit halt irgendwie net. Weil ich trotz JETZT doch irgendwie gern noch ein paar Gründe hätte, warum das nächste JETZT auch noch (er)lebenswert ist.

Hmm, ich habe grade so einen Verdacht... du schreibst "die gleiche Euphorie die ich schon als Kind hatte, wenn es um Auftritte ging"...
Kann es sein dass dein Leben lange dadurch geprägt war, das Glück etwas ist das man erreichen kann, - also etwas das man bekommt wenn man etwas tut, und in der Regel auch noch besonders gut getan hat?


Also Glück ist dabei nicht das richtige Wort. Meine reine Daseinsberechtigung (vom außen) hing davon ab. Für Glück brauche ich nur sehr wenig. Geht glaub ich fast jedem auch heute Erwachsenen so - wir müssen schuften und Geld verdienen, um existieren zu können, aber Glück ist einfach Enten füttern - für mich jedenfalls.

Das kann auf der einen Seite ja sehr belastend sein, auf der anderen aber auch große Freude bringen wenn man damit klar kommt und die Ziele erreicht.


Dat isses ja - wozu Ziele, wenn alles nur Fake ist? Wem nützt es denn, wenn ich das Ziel erreiche? Und wie lange bleibt die etwaige Befriedigung? Reicht es nicht im Grunde, wenn ich das Ziel im Kopf habe? Umsetzen muss ich es doch gar net, eben weil das Ergebnis ja net real wäre. Es läßt sich in Kleinstteile und damit wieder in Spirit aufsplitten, also kann mans doch gleich beim Gedanken belassen. Und net mal den braucht es. Denn wozu auch?

Stell dir mal vor du würdest deinen Job kündigen, mit der starken Überzeugung dass sich für dich das beste ergeben wird, wenn du nur dafür sorgst dass es dir Jetzt gut geht.. gemäß des LoAs müßte es so sein.
Aber vielleicht müßtest du nicht mal so weit gehen und deinen Job kündigen, vielleicht könntest du ja auch den Job zu etwas machen, was du gerne tust...


Ich will meinen Job nicht kündigen, ich liebe meinen Job. Die Tätigkeit. Es ist das giftige Umfeld, das ich gern gekündigt hätte :lol:

Aber wie gesagt, das führt jetzt alles etwas weit und weg von Stephanie's Thema. Danke nochmals für deine Gedanken dazu.

Liebe Grüße
Daisy
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon zimtstern » 25. Okt 2011, 00:42

Liebe Daisy,

nur noch mal kurz (obwohl es mich an Stephanies Stelle nicht stören würde, aber wir müssen das hier ja nicht so weit ausführen),
- es ist traurig zu lesen wie es dir als kleines Kind erging, zumind. aus unserer Sicht sieht es so aus als hätten es manche bei ihrem Start hier wirklich schwerer als andere.
"Ausgesucht" hin oder her, Babys lassen in erster Linie zu und übernehmen die Schwingungen von ihrem Umfeld, insbesondere natürlich ihrer Mutter.
Vielleicht hätte deine Mutter anders gehandelt, wäre wirklich gesund geworden, wenn sie Kenntnisse über die bewußte RG gehabt hätte, aber so hat sie nur das getan was ihr aus ihrer Perspektive logisch erschien...

Ich verstehe nicht warum du immer von Fake und Illusion sprichst,.. sind deine Gefühle für dich denn auch etwas, das nicht echt und nichts wert ist?

Ich versuche zu verstehen was das für dich bedeutet, Fake... ist es, weil "substanzlose" Dinge quasi austauschbar sind?

Daisy hat geschrieben:
Zimtstern hat geschrieben:Hmm, ich habe grade so einen Verdacht... du schreibst "die gleiche Euphorie die ich schon als Kind hatte, wenn es um Auftritte ging"...
Kann es sein dass dein Leben lange dadurch geprägt war, das Glück etwas ist das man erreichen kann, - also etwas das man bekommt wenn man etwas tut, und in der Regel auch noch besonders gut getan hat?

Also Glück ist dabei nicht das richtige Wort. Meine reine Daseinsberechtigung (vom außen) hing davon ab. Für Glück brauche ich nur sehr wenig. Geht glaub ich fast jedem auch heute Erwachsenen so - wir müssen schuften und Geld verdienen, um existieren zu können, aber Glück ist einfach Enten füttern - für mich jedenfalls.


Für mich ist Glück so ein Überbegriff den ich benutze wenn einfach alles "stimmig" ist.
Aber was du schreibst hat es wirklich in sich...

Da haste natürlich sehr recht. Und eigentlich weiß ich das auch. Nur zur Zeit halt irgendwie net. Weil ich trotz JETZT doch irgendwie gern noch ein paar Gründe hätte, warum das nächste JETZT auch noch (er)lebenswert ist.


Ich denke hier ist genau der Punkt... was du eigentlich schreibst ist "um mich auf das Jetzt einzulassen, um mich Jetzt wohlzufühlen, brauche ich noch ein paar Gründe".
Es geht nicht um das nächste Jetzt, es geht um das Jetzt Jetzt. Und wenn du dich auf den Moment jetzt einlässt, und du dich wohlfühlst, dann hast du genug Gründe...

Ist es vielleicht das "fallen lassen", das vertrauen, nichts tun und einfach genießen, das du dir nicht erlauben kannst?

Ganz lieben Gruß

Zimstern :lieb:
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon lawofattraction » 25. Okt 2011, 07:21



Liebe Zimtstern,

wunderbar, Deine Beiträge, voller Verständnis der Abrahamlehre und so gut mit Deinen eigenen Worten erklärt. Du bist ja erst vor kaum einem Jahr als relativer Abraham-"Frischling" hierher gekommen, Deine Aussagen zeugen aber bereits jetzt von echtem Verstehen.

Zimtstern hat geschrieben:es geht immer nur um das "Jetzt", und das gut fühlen im Jetzt. Wir können Pläne machen, Wünsche für später haben etc. es geht nicht darum dass das alles so eintrifft, es geht um das Gefühl, um das wohlfühlen im Jetzt während ich wünsche und plane.


Zimtstern hat geschrieben:Aber das planen liegt irgendwie in unserer Natur, und ein Moment führt immer in den nächsten... ich denke man darf ruhig planen, aber man sollte sich nicht von dem Ergebnis abhängig machen, sondern dabei immer das Jetzt genießen bzw. "das Glück/Wohlfühlen im Jetzt" sollte das Ziel des planens sein.


Zimtstern hat geschrieben:Vielleicht hängst du jetzt "irgendwo dazwischen"... um wirklich glücklich zu sein, müßtest du wahrscheinlich vom alten Modell ablassen und Abrahams Modell folgen... Aber es ist meist ja nicht so einfach von einem altbewährten Modell gänzlich abzulassen...


Zimtstern hat geschrieben:Ich denke hier ist genau der Punkt... was du eigentlich schreibst ist "um mich auf das Jetzt einzulassen, um mich Jetzt wohlzufühlen, brauche ich noch ein paar Gründe". Es geht nicht um das nächste Jetzt, es geht um das Jetzt Jetzt. Und wenn du dich auf den Moment jetzt einlässt, und du dich wohlfühlst, dann hast du genug Gründe...


Es macht mir grosse Freude, Dich zu lesen. :hug:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kai-Ra-San » 25. Okt 2011, 08:12

Liebe Zimtstern,

Loa hat geschrieben:Es macht mir grosse Freude, Dich zu lesen. :hug:


Dem kann ich von ganzem Herzen zustimmen. Hut ab, das klingt alles sehr stimmig und 'profound'.Bild

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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 09:27

Liebe Zimtstern, auch von mir herzlichen Dank – ganz wunderschön zu lesen.


Liebe Daisy, es gibt fast nichts hinzuzufügen, ich hatte mir nur seit gestern noch überlegt – die Sache mit dem giftigen Umfeld, wollte aber zunächst Zimtstern die wunderbare Energie hier noch zu Ende bringen lassen und nicht dazwischen funken.

Meine Überlegung war die folgende: Wir sind ja immer wieder alle bei einer Neuausrichtung unseres Bewusstseins, wegen der ständigen Ausdehnung, nichts ist mehr fest, wir pendeln ständig zwischen Source-Energy-ICH und dem menschlichen ich hin und her. Diese fixe Identität ist weg. Diese fixe Identität die aussen-orientiert ist.

Denn es gibt ja zwei Arten wie wir uns unsere Identität bestätigen können, entweder innen-orientiert oder außenorientiert.

Abraham plädieren in den ganzen Teachings für den Weg nach innen also bestätigen von „who you really are“ statt außen zu den anderen zu schauen.

Ich würde das außen schauen mal eine Zeit ganz weg lassen, so gut es gut. Ich weiss, es ist nicht einfach, weil wir als Menschen ständig beobachten.

Doch wenn Du mal eine Weise Dein ich nur von innen bestätigst, dann tust Du das ja mit Hilfe von etwas, über das Du Kontrolle hast. Wenn Du von außen bestätigst, dann tust Du das mit Hilfe von Menschen, Situationen, über die Du keine Kontrolle hast.

Die Sinnhaftigkeit Deines Lebens hängt wirklich ab, wo Du Bestätigung, Lob, Anerkennung, Liebe, Wertschätzung, Bewunderung, Zustimmung suchst. Innen oder aussen.

Schau mal, viele Menschen mit Deinem Beruf (und in allen Berufen) suchen diese Dinge außen. Es bringt schon, wenn sie einen Raum betreten das Potential für emotionales Chaos mit sich, da sie die ganze Zeit Bestätigung von außen suchen für die ichs. Wenn jemand ein ich (wir haben ja viele davon als menschliche Wesen) der Anerkennung hat, für das er/sie Bestätigung von außen sucht, so wird er für diese Bestätigung alles nur Erdenkliche tun. Er wird alles tun, um anerkannt zu werden, Liebe zu bekommen.

Das ist das Gift, das Du in der Umwelt in Deinem Umfeld fühlst. Aber Du brauchst auf diese Schwingungsebene nicht immer wieder einzusteigen.

Du kannst zum Beispiel genau das machen, was Zimtstern beschrieben hat und den Abraham Weg mal eine Weile konsequent gehen und die Bestätigung von „who you really are“ von innen Dir geben.

Dass alle anderen das außen organisieren, sieh mal drüber weg. Es ist mal egal.

Wie machst Du das?

Ich schicke mal das ab und komme gleich nochmals...
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 25. Okt 2011, 09:34

bliss hat geschrieben:Stephanie, Daisy,

ich kann Euch beide so gut verstehen, denn ich habe eine Kombination Eurer "Probleme" ca. 20 Jahre mit mir rumgeschleppt: Die Aussichtslosigkeit, weil man ja sowieso irgendwann abtreten "muss", gepaart mit der Angst vor dem "Wegsein". Ich habe beides irgendwann letztes Jahr überwunden - und bin sehr froh darüber. Ich hoffe, dass Euch das Mut machen kann; beide Probleme gehören für mich der Vergangenheit an. Ihr schafft das auch!

:uns:

Liebe Grüße
Bliss


Hallo Bliss

und wie hast Du es ganz genau geschafft? Du kannst mir ja auch eine Nachricht schicken.
Freue mich
LG :danke:
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Zaungast » 25. Okt 2011, 09:40

Daisy hat geschrieben:Dat isses ja - wozu Ziele, wenn alles nur Fake ist? Wem nützt es denn, wenn ich das Ziel erreiche? Und wie lange bleibt die etwaige Befriedigung? Reicht es nicht im Grunde, wenn ich das Ziel im Kopf habe? Umsetzen muss ich es doch gar net, eben weil das Ergebnis ja net real wäre. Es läßt sich in Kleinstteile und damit wieder in Spirit aufsplitten, also kann mans doch gleich beim Gedanken belassen. Und net mal den braucht es. Denn wozu auch?


Hallo Daisy

Ich habe auch mal genau so gedacht, oder eher erlebt, deswegen spricht mich das gerade sehr an. (Entschuldige Stephanie...).
(Es ist allerdings fast 20 Jahre her und ich konnte es komplett hinter mir lassen. Das ist als Ermutigung gedacht :clown: )

Aber zur Sache:
Das Wort "Fake" ergibt doch überhaupt nur Sinn, wenn es auch etwas gibt, das "nicht fake" ist. Wenn Du so ein fake-Gefühl hast, ist da auch schon unmittelbar das Wissen drum versteckt, dass es auch das Gegenteil gibt...
Nur kannst Du es gerade nicht erleben, und das ist auch ok. ...Erlaub Dir Das!

Und dann: Bei Abraham spricht keiner von fake. Wir brauchen die real world doch gerade zur Ausdehnung. Ohne reale Welt keine Weiterentwicklung, aber auch überhaupt kein Leben, keine Lebendigkeit...ja, ich denke, nichtmal mehr ein "Jetzt".

Es braucht genau dieses Wechselspiel zwischen Zeitlichkeit und Ewigkeit...aber ich will nicht abdriften. :oops:

In deinem Zustand (klingt wirklich sehr nach Depression) würde ich tatsächlich vor allem versuchen, auf dem Boden zu bleiben. (Probiers erstmal lieber mit "blame" oder anderen, weiter unten stehenden Stufen, als gleich mit alignment...das gerade sehr weit weg scheint.
(Fake ist Dein Erdenken von Alignment, Spirit oder was auch immer :clown: , aber nicht die Sache selbst).

Wenn Du draussen aus der Kälte kommst und Dich ans warme Feuer setzt, und das knistert und leuchtet und sprüht Funken, und die Wärme steigt langsam in Deinem Körper hoch und Du fühlst Dich geborgen und beschützt und sicher....dann ist das ganz und gar real. :clown:
Und alignment fühlt sich so an :clown: ...es wird einem ganz warm ums Herz und man weiss einfach, dass alles gut ist.

Aber Du bist da grad ein bisschen weit von weg....wären wohl viele an Deiner Stelle...
und wenn Du langsam hinkletterst und Dir die Zeit gibst, die Du brauchst, wird alles gut. (Das Feuer ist IMMER an...und wenn es passt, dann kannst Du hingehen.)

Alles Gute,

Z.
Zaungast
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 09:52

Ich weiß, mit einer bewussten Entscheidung, kannst Du alles erreichen. Und wenn Du z.B. entscheidest, ich gehe mal konsequent 30 Tage den Abraham-Weg und lasse alles andere weg, dann schau mal wie es Dir geht.

Ich beziehe mich jetzt auf den Punkt "giftiges Umfeld".

Die anderen Menschen werden immer bewusst oder unbewusst alles innerhalb ihres Glaubenssystems Mögliche tun, um ihre ichs zu verteidigen oder zu unterstützen. Aber wenn sie das von äußerer Bestätigung für ihre ichs abhängig machen, dann haben sie keine Kontrolle darüber, wie sie schließlich bestätigt werden oder nicht. Sie werden einfach alles tun, um an die Bestätigung zu kommen, die Liebe zu bekommen, die Anerkennung, Wertschätzung zu bekommen.

Du brauchst da nicht mit zu machen, sonst bist Du da sofort mit drin und außen und von denen abhängig.

Wenn sie dich schätzen, geht's dir gut. Wenn sie Dich ärgern, nicht anerkennen, hassen u.s.w. geht es Dir schlecht. So sind wir ja alle trainiert worden.

Springst Du durch ihre Reifen, lieben sie Dich, springst Du nicht durch ihre Reifen, die sie Dir hinhalten, hassen sie Dich. Mein Vorschlag: Du könntest entscheiden mal 30 Tage zu üben wirklich nach innen zu spüren und das Außen ganz weg zu lassen, so gut es geht.

Ich garantiere Dir, weil ich es selbst erfahren habe, wenn Du diesen Weg, den Abraham in den Teachings aufzeichnen, gehst, wirst Du noch und noch gute innere, kleine, tägliche Erfahrungen mit Dir und DIR machen, und die Gefühle, die Du dabei für Dich entwickelst und das, was Du über Dich selbst lernst, ist durch nichts im Aussen zu ersetzen.

Niemand kann Dir geben, was Du Dir so geben kannst. Und ich garantiere Dir: je öfter Du gut zu Dir schaust und Dich immer mehr lieb gewinnst für die, die Du wirklich bist, um so mehr wird das dann im Aussen sich auch zeigen, aber es ist Dir dann egal, ob da giftige oder ungiftige Nahrung ausgeteilt wird. Du isst die giftige einfach nicht mehr, und mit der Zeit wird Dir nichts Giftiges mehr angeboten...

Vielleicht hilft Dir die eine oder andere Anregung hier...

Lieben Gruss

Kia
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 10:34

Und - Daisy - höre oder lese nochmals die Jetzt-Teachings und lies dann nochmals, was Zimtstern geschrieben hat. Ich meine diese Workshops:
Nr. 29, 33, 24, und vor allem 72

Und nützlich ist auch Nr. 111 Gegen andere Menschen sein beraubt der eigenen Macht. (Sind aus Loa's Workshops und somit auch übersetzt :bussi: - einer noch von Kai-Ra-San übersetzt :gvibes: )

Mir ist noch etwas zu dem, was ich oben gesagt habe, eingefallen: Der schnellste Weg innen-orientiert Liebe, Wertschätzung, Lob, Anerkennung emotional, spirituell, körperlich zu empfangen, ist diese zu geben. Dadurch wird es in Deiner eigenen Schwingung aktiviert, denn:

"You are offering a vibration that equals your point of attraction... Where ever you stand, what you see, is only allowed by the vibration that you're offering. Several people can walk down the same street and have several different experiences because it's not the street they are walking on, it's their vibrational stance and it's the vibrational level at which they are interpreting life, you see. And you take the vibrational level you are offering everywhere you go..."

Wir alle verschicken die ganze Zeit diese Schwingungspost. Durch das, was wir denken und FÜHLEN.

Mir gefällt im Moment der You-Tube Workshop Nr. 2168 (in Kai-Ra-Sans Liste) so gut " A vibrational match to Source"

Der ist ganz kurz und bündig und wieder alles drin.

Liebe Grüsse und herzliche Umarmung, Du stehst an so einem wichtigen Punkt gerade, es ist eine enorm wichtige Abzweigung, die Du jetzt nehmen kannst, wenn Du das wünschst. Ich kann nicht anders als mich mit Dir freuen, denn ich sehe das Ergebnis.

Bitte denke auch daran: Du bist nie dafür verantwortlich wie sich die anderen fühlen (giftig oder ungiftig) nur wie Du Dich fühlst, Moment für Moment. :hug:

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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon ZaWo » 25. Okt 2011, 12:11

Auch auf die Gefahr hin, dass ich langweilig bin :lol: :

Für ooV-Zustände gibt es ganz klare Vorgehensweisen:
- die eigenen Gedanken nicht ernst nehmen
- keine zu großen Schritte planen (z.B. zu Hope)
- den Vortex Vortex sein lassen
- raus aus den negativen Details
- nicht rumdiskutieren, erklären, rechtfertigen aus Prinzip
- keine Warum-Fragen
- Wertschätzen nur falls leicht möglich
- rein in die negative Generalisierung
- Konzentration auf Gefühle.

:ros:
ZaWo
 

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