Angst vor dem Sterben

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 12:39

Liebe Zawo, ich finde das absolut nicht langweilig, sondern sehr erhebend, wollte grade was ähnliches, doch viel zu langes, schreiben.

Herzlichen Dank :ros:

Kia :hug:
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon ZaWo » 25. Okt 2011, 12:47

Gut! :kgrhl:
Weißt, ich wurde hier gerade bewusstlos per Fallschirm abgeseilt und schau mich so um. :mrgreen:
ZaWo
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 12:55

:loveshower: verstehe :lachen:

War grad noch am Schreiben von negativer Generalisierung (negativ detailliert hatten wir ja schon :kgrhl: )

Daisy, ich wollte noch sagen, dass dieses out of Vortex-Feeling ja das "Normale" ist, ohne Verbindung zu Source. Ich finde genau so ist es: Ausserhalb dieser inneren Verbindung mit IB macht wirklich nichts Sinn. Alles ist komplett sinnlos. Die Gefühle spielen Fussball mit einem, (ich bin dann der Fussball). Die Leute aussen rum zeigen keinerlei Respekt und Achtung, die Situationen entgleisen dauernd. Die Unbeständigkeit und Sinnlosigkeit macht rasend vor Zorn und unbändiger Wut und der Schmerz dieser Geistesarten ist unerträglich. Bis nur noch Verzweiflung da ist. Irgendwann kommt dann, (meist aus Erschöpfung, Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit) die Gleichgültigkeit, sehr gut beschrieben kürzlich in dem Thread von Zimtstern – und nach der Gleichgültigkeit kommt die Hoffnung auf eine andere Art zu leben, wenn dann spirituelle Teachings da sind, die diese Hoffnung zu erwecken oder zu nähren vermögen. Die Hoffnung geht dahin, zu leben, so wie wir das wirklich wollten, wie wir das beabsichtigten, als wir hier her gekommen sind. Alles andere macht einfach wirklich keinen Sinn.

Eine Menge Menschen verharren wahrscheinlich ihr Leben lang in Mutlosigkeit und Hoffnungslosigkeit (oder pendeln hin und hier zwischen ihr und Wut) oder resignieren einfach ganz und geben sich auf.

Wie gut haben wir die Teachings ! Das, was ich geschrieben habe, ist für mich
Negative Generalisierung.

Und ich gehe jetzt mal ein Stündchen in positive Generalisierung, das tut mir so gut, dazu höre ich mal, wie oft in der Mittagspause die Getting into the Vortex CD - da werden einem diese Sachen richtig mundgerecht verabreicht.
:P
Herzlich
Kia
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Daisy » 25. Okt 2011, 16:20

Hallo, ihr Lieben,
da habt ihr mir ja eine ganze Menge Lesestoff geliefert, sacht mal :P :uns:
Vielen lieben Dank dafür. Es geht mir heute auch wesentlich besser, darum will ich jetzt auch net auf alles einzeln nochmal eingehen - ihr wißt ja, beim Schreiben hält man sich ganz besonders gut und lange in der jeweiligen Schwingung. Und dat will ich bei diesem (für mich) unschönen Thema nicht.

Aber noch eine kurze Erläuterung meinerseits, da der Begriff hier in euren Antworten auch auftauchte und ich sehe, dass er nicht ganz trifft, wie ich es meine. Also:

Zaungast hat geschrieben:Aber zur Sache:
Das Wort "Fake" ergibt doch überhaupt nur Sinn, wenn es auch etwas gibt, das "nicht fake" ist. Wenn Du so ein fake-Gefühl hast, ist da auch schon unmittelbar das Wissen drum versteckt, dass es auch das Gegenteil gibt...


Nein. Fake ist von mir durchaus wörtlich und absolut gemeint. Kein Gegenteil.
Und zwar in dem Sinne, dass die ganze physische Welt (bei Menschen läßt sich das besonders gut studieren... :lol: falsch ist. Leer. Eitel, wie man altmodisch auch gern sagt.
Die ganze Welt - und wie wir sie erleben - ist doch nur eine Projektion unserer Gedanken und Sinne. Thoughts become things, heißt es so schön. Rückwärts bedeutet das also, dass alle Dinge nur aus Gedanken - bzw dank der Gedanken - bestehen.
Kein Mensch sieht oder erlebt z.B. denselben Sachverhalt wie ein anderer Mensch. Jeder hat seine subjektive Sicht darauf, die aus dem Filter kommt, den unsere Gedanken formen. Man kann hundert Zeugen zu einer Sache oder einem Menschen, einer Stimmung, befragen, und alle werden sie etwas anderes sagen. Eben weil jeder seine eigenen Filter hat. Die durch seine Gedanken, Gefühle und Sinne gebildet werden.
Und so wie es sich mit Menschen verhält, verhält es sich auch mit allem anderem in der sogenannten Realität. Jeder hat seine eigene. Wäre die Realität wirklich echt - gäbe es feste Masse - dann würden wir alle nur diese eine erleben. Aber dem ist nicht so. Darauf beruht doch die ganze RG - das LOA ist make believe. Und make believe bräuchte man nicht, wenn alles da draußen so echt wäre.

Ein Tisch mag ein fester Gegenstand sein, aber:
a) wieviele Menschen sehen den Tisch? Bzw sehen denselben Tisch wie die anderen?
b) zerlegt den Tisch, wo ist er dann?
c) packt den Tisch unters Mikroskop, vergrößert und vergrößert, bis ihr bei den kleinsten Molekülen angekommen seid, und dann guckt mal - da bewegt sich was. Und was bewegt sich? Spirit. Es ist reiner Geist. Da ist nichts festes. Der Tisch ist nur eine Interpretation unserer Sinne - und ich gehe sogar so weit zurück zu behaupten, dass es nicht mal unsere Sinne sind, die da interpretieren, sondern dass wir den Tisch sehen, weil uns ein Erwachsener als Kind irgendwann mal eingetrichert hat, dass das ein Tisch ist und der SO aussieht.

Es gibt dieses schöne Bild mit dem Würfelraster bei Vince Ebert, wo er fragt - was ist das?

Klar, sagen alle, ein Würfel.

Und was ist das? - Er zeigt ein anderes Bild, auf dem die Striche, aus denen der Würfel gemalt wurde, einfach quer durcheinander aufm Papier liegen.

Haargenau dieselbe Information, aber ist es noch immer ein Würfel?

Ich habe früher hier auch mal die Geschichte gebracht, wie meine Stiefmutter mir einen bestimmten einzelnen Baum auf einem Berg zeigte. Ich sah den Baum nicht. Ich sah ihn partout nicht. Sie zeigte in die Richtung, ich schaute genau dorthin, aber ich konnte den Baum nicht sehen. Irgendwann dachte sie, ich veralbere sie, und weil ich merkte, dass sie wütend wurde (als Kind bekam ich Schläge von ihr, wenn ich ihr nicht beipflichtete), sagte ich: Ach ja, ja! JETZT sehe ich ihn! Und ich schwöre, ich sah ihn nicht.

Die Realität, die äußere Welt, ist beliebig und subjektiv wahrnehm- und veränderbar. Und wenn sie das ist, ist sie fake. Es ist alles hohl, wie das Raster im holografischen Universum. Nichts hat Bestand, nichts hat aus sich heraus Wert. Und das meine ich mit Illusion. Mit fake. Und warum alles so sinnlos ist. Warum denn etwas kreieren, was letzten Endes nur "etwas dichtere" Gedanken sind? Noch dazu wenn es nichts bedeutet. Der Husten im großen Uni. Das ist für mich den Aufwand nicht wert. Manchmal denke ich, es wäre besser gewesen, all diese Dinge nicht erfahren zu haben. Sondern sich weiterhin wie ein Kind an all den bunten "Dingen" da draußen zu freuen. Ohne nachzudenken und blindlings durch die Welt zu marschieren wie all die anderen "Zombies" da draußen, die nicht mal merken, dass sie atmen, die sich nie in ihrem Leben auch nur einen Gedanken darüber gemacht haben, wer sie sind, warum sie hier sind und warum sie sich so abhetzen, aber - you cannot become less than life has caused you to become, sagen Abraham so zutreffend. Und nu geh ich halt als Pappfigur durch die bunte Spiegelwelt und freue mich über jeden Tag, an dem mich die anderen Pappnasen in Ruhe lassen :lol:

Wie gesagt, es geht mir heute besser, und Zawo's Post, der alles nochmal so schön kurz (nicht langweilig) und knackig aufn Punkt gebracht hat, hat meine Laune nochmal gehoben. Denn wie gesagt - eigentlich weiß ichs ja. Mein IB hat sich vielleicht einfach ein paar freie Tage genommen. Kann ich verstehen.

Also, mäni sänks, ewriwan! :lieb:
Daisy
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 25. Okt 2011, 16:57

Deutlich spürbar, dass es Dir besser geht - hast wieder so klaren Geist :gvibes:

Freut mich für Dich !

Das mit den Gift-Mistmöpsen möchte ich trotzdem nochmals klarstellen: für mich mach ich das, liebe Daisy.

Also:

jedesmal, wenn wir mit jemandem zusammen kommen, der uns nicht passt, uns kritisiert, schlecht behandelt oder sonst irgendwie "rumspinnt" legen wir als Leading Edge Beings eine Vortex-Version dieses Mopses in unseren Vortex ohne die besagten Eigenschaften oder mit deren Gegenteil, eben so, wie wir es schätzen behandelt zu werden.
Wie sich das für uns anfühlt. Wie fühlt es sich an?
Statt uns nun aber auf diese Vortex-Version zu konzentrieren und die Leute mit diesen neuen Vortex-Eigenschaften wahrzunehmen (innerlich in der virtuellen Realität), lenken wir weiterhin die Aufmerksamkeit auf das, was unseren Unmut erst geweckt hat.

Und in diesen Fällen nehmen wir unsere eigene Ausdehnung nicht an - wir leisten Widerstand (gegen unsere eigene in the Vortex-Version dieser Leute und gegen unsere eigene Vortex-Version unserer selbst). Und bleiben so weiterhin im Hamsterrad des Fokus auf Unerwünschtem, das, abgesehen davon, dass es uns elend geht, nur noch mehr davon anzieht.
Ich weiss, dass Du es weisst, das beherzigen ist etwas weiteres.

Und aufgrund unserer Fokussierung und unserer Weigerung, unsere eigene Ausdehnung anzunehmen und die Anderen nun auch wirklich so zu sehen, wie wir sie in unseren Vortex hinein gelegt haben :kgrhl: kann sich dann unser Verhältnis zu ihnen nicht ändern, das Spiel geht also endlos weiter.

Verbesserte Version:

Schaue ich hingegen nur auf die Vortex-Version, so muss nach dem Gesetz der Anziehung das Gegenüber in Resonanz treten mit den Eigenschaften oder Verhaltensweisen, die unserer Vortex-Version entsprechen.

Haben sie das nicht in sich oder wollen sie das nicht (freier Wille) dann vibrieren sie aus unserem Erleben heraus.

Wir haben also eine schwingungsmässige Einflussnahme, die unverhältnismässig stärker und wirksamer ist als jedes sie überzeugen wollen oder sie ablehnen oder was auch immer....

Ich musste das noch sagen, Daisy, das ist meine Erfahrung des letzten Jahres. Und ja, viele sind bei mir weg jetzt, aber neue Menschen kommen herein, langsam aber sicher.

Lieben Gruss und danke für Deinen sehr erhebenden Text oben :hug:
Kia

PS: Bin mal in mein Tagebuch vor einem Jahr abgetaucht, da hatte ich mir aufgeschrieben:

"Wenn man sich über jemanden ärgert oder jemanden kritisiert, dann spiegelt das Aussen nicht unbedingt diesen Menschen in Korrespondenz zu eigenen unerwünschten Eigenschaften, sondern man erkennt oder sollte erkennen, dass es dort das zu sehen, zu hören oder zu erfahren gibt, von dem wir uns weigern, es als eigene durch Contrast mit diesen Menschen erfolgte Ausdehnung anzuerkennen. Es geht immer nur um uns." Das ist von Abraham, oder Loa oder Zawo, ich habe leider nicht dazu geschrieben von wem. Aber die Bestätigung der Richtigkeit konnte ich dauernd erleben damals. Jetzt auch noch manchmal nur nicht mehr so viel, weil ich besser "Allowing of who I really am" geübt habe vermutlich. Ziemlich sicher sogar.
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon bliss » 25. Okt 2011, 18:56

Hallo Daisy,

Daisy hat geschrieben:Manchmal denke ich, es wäre besser gewesen, all diese Dinge nicht erfahren zu haben. Sondern sich weiterhin wie ein Kind an all den bunten "Dingen" da draußen zu freuen. Ohne nachzudenken und blindlings durch die Welt zu marschieren wie all die anderen "Zombies" da draußen, die nicht mal merken, dass sie atmen, die sich nie in ihrem Leben auch nur einen Gedanken darüber gemacht haben, wer sie sind, warum sie hier sind und warum sie sich so abhetzen, aber - you cannot become less than life has caused you to become, sagen Abraham so zutreffend. Und nu geh ich halt als Pappfigur durch die bunte Spiegelwelt und freue mich über jeden Tag, an dem mich die anderen Pappnasen in Ruhe lassen :lol:


ich erinnere mich an eine Situation, in der ich alles so glasklar gesehen habe - und es hat bei mir schallendes Gelächter hervorgerufen. ICH habe mich so köstlich darüber amüsiert, was für ein geniales Schattentheater ICH ganz allein für MICH kreiert habe. Wechsel doch mal die Perspektive von Drama zu Komödie - es ist wirklich urkomisch. :grllll:

Liebe Grüße
Bliss
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Zaungast » 25. Okt 2011, 21:01

Hallo Daisy

Ich antworte jetzt auch nochmal...auch wenn ich fürchte, dass wir wirklich aneinander vorbei reden.

Daisy hat geschrieben:Nein. Fake ist von mir durchaus wörtlich und absolut gemeint. Kein Gegenteil.
Und zwar in dem Sinne, dass die ganze physische Welt (bei Menschen läßt sich das besonders gut studieren... :lol: falsch ist. Leer. Eitel, wie man altmodisch auch gern sagt.
Die ganze Welt - und wie wir sie erleben - ist doch nur eine Projektion unserer Gedanken und Sinne. Thoughts become things, heißt es so schön. Rückwärts bedeutet das also, dass alle Dinge nur aus Gedanken - bzw dank der Gedanken - bestehen.


Wenn Du ein Konzept von fake, von Leere, von eitel Illusion usw. hast, dann MUSST Du automatisch auch eins vom Gegenteil haben, ob Du willst oder nicht, auch wenn Du denkst, Du hast es nicht.
Wir können erst vom Fehlen von Farbe sprechen, wenn wir irgendeine Idee von Farbe haben. Vorher hätten wir gar kein Wort für "Farbe" gebildet.
Jetzt ersetz mal "Fehlen von Farbe", also Farblosigkeit, durch Illusion, und Du kommst eventuell zu dem, was ich meine.

Und nochwas, was auch nicht ganz leicht nachzuvollziehen ist:

Was soll denn das "nur" heissen in: Materie gibts ja gar nicht, und es besteht eh alles "nur" aus Gedanken.

Wenn das so ist, was ist denn dann daran Illusion? Gedanken sind jedenfalls keine Illusion, sondern Energie, Schwingung, wasauchimmer. Jedenfalls sind sie ETWAS.
Ja, und mehr wissen wir über das, was wir normalerweise Materie nennen auch nicht. "Materie" ist "ETWAS, von dem wir eigentlich nicht mehr sagen können, als dass es erlebbar ist.
Und wenn nun die Wahrheit ist, dass sie "eigentlich" aus verdichteter Gedankenernergie besteht, dann ist das doch vollkommen ok. Sie ist und bleibt jedenfalls "ETWAS".
(Wer da sagt - (nicht hier im forum sondern draussen auf der Strasse): Alles Quatsch, Materie ist Materie, weiss keinesfalls mehr, auch wenn das so aussieht, und sagt auch keinesfalls mehr.)

Daisy hat geschrieben: Wäre die Realität wirklich echt - gäbe es feste Masse - dann würden wir alle nur diese eine erleben.
:

Siehst Du, du tust es auch. Du sprichst von "echt" und "fester Masse" , als hättest du früher mal davon eine klare Vorstellung gehabt und jetzt verstanden, dass die falsch war. Aber die hattest Du gar nicht...
Nicht wirklich. Nur vielleicht von der Beule, die Du Dir geholt hast, wenn Du beim Aufstehen an die feste Masse Tisch geknallt bist. Und DIE halte ich nun wirklich für unbezweifelbar...und die holt sich auch mehr oder weniger jeder, der mit derselben Geschwindigkeit an denselben Tisch knallt. Relativ ist aber auch diese Erfahrung, klar...dem einen tuts mehr weh, dem anderen weniger.
(Und trotzdem ist es plausibel, dass der Tisch eine ähnliche Energieform ist wie ein Gedanke.)


Daisy hat geschrieben:Kein Mensch sieht oder erlebt z.B. denselben Sachverhalt wie ein anderer Mensch. Jeder hat seine subjektive Sicht darauf, die aus dem Filter kommt, den unsere Gedanken formen. Man kann hundert Zeugen zu einer Sache oder einem Menschen, einer Stimmung, befragen, und alle werden sie etwas anderes sagen.


Darüber kann man lange streiten, und ich täte es total gerne...aber das ist gar nicht mehr Abraham. :clown:
Egal - sicher stimmt das in Teilen, aber es gibt auch ganz viel Übereinstimmungen. ZB. finden glaube ich alle hier, dass Esther Hicks eine sehr positive Austrahlung hat....usw. usf...
Jede Wahrnehmung ist relativ zu dem, der sie hat. Aber deswegen hat noch nicht jeder Mensch ein ureigenstes und von allen anderen unterschiedenes Spiegelkabinett. Wenn das so wäre, dann gäbe es z.B. gar keine Sprache. Könnte es gar nicht geben. Die gibt es aber...

Weiss nicht, ob das, was ich ausdrücken wollte, angekommen ist.

Kurz zusammengefasst:
Wer das Wort "Illusion" gebraucht, hat irgendwo auch ein gültiges und funktionierendes Konzept von "echt", oder er muss beide Worte über den Jordan kippen.

Gute Nacht,

Z.

PS: Noch eine andere Tür, aber noch schwerer nachzuvollziehen, wenn man grad nicht so drauf ist (weil ichs auch nicht wirklich erklären kann, was ich meine):
Wenn wirklich alles sinnlos ist, warum ärgern wir uns dann? In echter Sinnlosigkeit wären wir unverletztlich...uns würde auch nichts erschüttern. Auch keine Mistmöpse :clown: von Mitmenschen. Aber dass sie uns treffen und verletzten und ärgern können, zeigt doch, dass hinter der Sinnlosigkeit eine ganze Menge Lebendigkeit steckt...
Zaungast
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Daisy » 25. Okt 2011, 22:24

Hi Zaungast,

du ziehst dich da an Worten hoch. Entschuldige meine Ausdrucksweise, ich meine es nicht so, wie es vielleicht klingt. Aber das trifft es am ehesten. Auch Worte sind nur Hülsen. Worauf ich hinaus wollte, ist, meine ich, klar.

Auch gehst du von Dualität, Polaritäten aus - es muss zu allem ein Gegenteil geben. An dem Punkt bin ich aber lange vorbei, weshalb mir die Illusion eben umso klarer ist. Der Verstand braucht anscheinend Polaritäten, aber auch diese existieren wiederum nur in Worten.

Es ist schwierig, in diesem Rahmen rüberzubringen, was ich meine, wenn man es nicht ebenso versteht, denn ich muss hier eben auf Worte zurückgreifen - womit wir immer wieder an den Anfang kommen und du immer wieder etwas zum "Zerpflücken" finden würdest. Die Wahrheit läßt sich aber nun mal nicht ausdrücken, und jedes Wort füttert nur die Eitelkeit. (Und führt zudem früher oder später immer wieder Off Topic).
Daisy
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon zimtstern » 26. Okt 2011, 03:29

Hallo ihr Lieben, vielen Dank für die positive Rückmeldung zu meinem Beitrag :lieb:

Kia hat geschrieben:jedesmal, wenn wir mit jemandem zusammen kommen, der uns nicht passt, uns kritisiert, schlecht behandelt oder sonst irgendwie "rumspinnt" legen wir als Leading Edge Beings eine Vortex-Version dieses Mopses in unseren Vortex ohne die besagten Eigenschaften oder mit deren Gegenteil, eben so, wie wir es schätzen behandelt zu werden.


:kgrhl: das war mein Lacher des Tages.. also der Mops :lieb:

Kia hat geschrieben:Und in diesen Fällen nehmen wir unsere eigene Ausdehnung nicht an - wir leisten Widerstand (gegen unsere eigene in the Vortex-Version dieser Leute und gegen unsere eigene Vortex-Version unserer selbst). Und bleiben so weiterhin im Hamsterrad des Fokus auf Unerwünschtem...

"Wenn man sich über jemanden ärgert oder jemanden kritisiert, dann spiegelt das Aussen nicht unbedingt diesen Menschen in Korrespondenz zu eigenen unerwünschten Eigenschaften, sondern man erkennt oder sollte erkennen, dass es dort das zu sehen, zu hören oder zu erfahren gibt, von dem wir uns weigern, es als eigene durch Contrast mit diesen Menschen erfolgte Ausdehnung anzuerkennen. Es geht immer nur um uns."


Habe grade die Stelle hier im Forum gefunden wo das Zitat zum ersten mal auftaucht, im Danke-Thread Seite 4, erster Beitrag von Loa ( Link ) Und im Spiegelgesetz-Thread wird es auch noch mal diskutiert ( Link ) - ich erwähne es für diejenigen die grade genauso lange wie ich daran zu knappern hatten... :oops: 8-) (Obwohl Kia das hier ja sehr gut erklärt).

Das hier war übrigens eines der ersten Zitate von Abraham über die ich zu Beginn meiner Beschäftigung mit dem LoA gestoßen bin (aus einem Video-Workshop):

"Könnt ihr nicht verstehen dass ihr Wesen aus dem Nicht-Physischem seid um das Leben an forderster Front zu erfahren und bewußt zu erschaffen.
Es ist ungeheuer wichtig dass ihr das begreift.
Ihr seid also Ursprungsenergie in physischen Körpern, Contraste veranlassen euch Wunschraketen zu starten, das Spiel des Lebens besteht nun darin die Disharmonie zwischen einem Contrast, der einen Wunsch in euch weckte und der Schwingung des Wunsches auszugleichen."
...
"Aber wo wollt ihr hin? - Und um es klar zu sagen, der größere Teil ist bereits dort.
Dass der Rest von euch noch nicht dort ist, fühlt sich nur deshalb so schlecht an, weil eben der größere Teil bereits dort ist.
Versteht ihr was wir meinen?
So lange das Leben keine Wünsche in uns weckt, gibt es kein Ungleichgewicht,
so lange ihr mit eurer Situation zufrieden seid, gibt es keinen Grund einem Ruf zu folgen.
Es ist vollkommen in Ordnung mit eurer Situation zufrieden zu sein.
Allerdings ist uns noch nie ein vollkommen zufriedener Mensch begegnet.
Denn die Contraste die ihr erlebt, veranlassen euch zur ständigen Veränderung.
Wir nennen es die Kunst der Wunscherfüllung. Dh. die Kunst das zu werden, was ihr im nicht-physischen bereits seid."


Damals war mir noch nicht bewußt dass es hierbei um unsere Ausdehnung und unseren Widerstand (unser nicht annehmen) dagegen geht...
Als würde unser kleines ich schmollen und sagen "nö, ich weiß zwar wo ich hin müßte, aber ich bleibe aus Trotz hier stehen" :clown:


Liebe Daisy,

irgendwie geht mir dein Satz "das war meine Daseinsberechtigung" nicht mehr aus dem Kopf, im Zusammenhang mit deinem pochen darauf das alles fake/Illusion ist.

Du schreibst es wäre vielleicht besser gewesen das alles nie zu erfahren... praktisch nie hinter die Kulisse geschaut zu haben.
Hast du dich mal gefragt warum du dies getan hast?
Ich meine, wir alle hier haben doch angefangen uns mit solchen Dingen zu beschäftigen weil unser Leben uns scheinbar dazu veranlasst hat...
Was ich damit sagen will, es war scheinbar dein Wunsch, aus deiner damaligen Situation heraus... Es ist kein Fluch. (Du hast geschrieben, es nicht zu wissen wäre ein Segen).

Ich denke es hat etwas damit zu tun, dir zu erlauben, die zu werden, wozu dein Leben dich bisher veranlasst hat, und die du eigentlich auch schon längst bist... Möglicherweise gibt es da eine Verstrickung, dass du (heute noch) befürchtest dann diese Daseinsberechtigung zu verlieren... eher unbewußt natürlich, was dich am loslassen hindert.
(Und stattdessen verfluchst du lieber den Freund der dir erzählt hat dass es keinen Weihnachtsmann gibt... :lieb: )

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Kia » 26. Okt 2011, 06:56

Liebe Zimtstern, Sherlock Holmes, im Danke-Thread hätte ich niemals gesucht :oops:

schön, dass Du es gefunden hast und :danke: liebe Loa, Deine Arbeit trägt bei mir reiche Früchte, obwohl es jetzt ein Jahr ging, bevor ich Deine damaligen Erläuterungen, richtig aufnehmen konnte. :ros:

Grüsse vom See

Kia
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Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon Stephanie » 26. Okt 2011, 14:07

Ich klinke mich mal wieder mit meinem Anliegen ein :oops:

Mir geht es schon viel besser, seit gestern habe ich eine Technik angewand die mir die Angst nimmt und es ist auch bedeutend besser.
Was ich ständig nur beobachte sind meine Gedanken, die einfach nicht aufhören möchten.
Ich finde innerlich keine Gelassenheit, keine Ruhe, keinen Frieden. Selbsthilfebücher bringen gerade nichts, dort steht drin wie man Ängste überwindet, daß man sie erst loslassen kann wenn man merkt das ja nichts schlimmes passiert, oder nach dem Motto wenn man kapiert, daß es ja nicht passiert zb bei Höhenangst das man abstürzt.
Haha...wie soll ich das bei der Angst vor dem Sterben anwenden?
Dazu kommt und das ist gerade das größte Problem, habe ich Angst (sehr große Angst) das ich durch diese ständigen Gedanken meinen Tod ganz schnell erschaffe. Ich habe also Panik das ich zack morgen oder gleich nicht mehr bin.
Ich weiß, ich bin wohl immer und wir steigen nur hoch usw. aber es macht mir Angst. Ich liebe mein Leben, ich will hier bleiben! Ich habe Panik das es morgen oder so vorbei ist. Was soll ich tun?
Ich weiß, die Gedanken nicht mehr haben und leben und denken an das was mir Spaß macht, aber da ist dieses Kontrollgefühl in mir .......

LG
Stephanie
 

Re: Angst vor dem Sterben

Beitragvon ZaWo » 26. Okt 2011, 15:09

Hallo Stephanie,

bitte sei so gut und lies dir nochmal "Sinn und Zweck" dieses Forums durch. Andauerndes Rummoren in ooV ist nicht unser Ziel.

Ich schließe diesen Thread. Sofern jemand Stephanie eine weitere Antwort zu geben wünscht, kann er das ja per PN machen.
ZaWo
 

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