Angst

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Angst

Beitragvon Abigail » 6. Nov 2010, 08:40

Hallo,
ich empfinde seit einer Woche sehr starke Angstgefühle, das ist wie ein Klumpen in der Herzgegend bis in den Hals rauf.....

Hier darf man ja nichts Negatives schreiben, also verzichte ich auf die Geschichte und sage nur: ich habe entsetzliche Angst und werde damit nicht fertig.
Alles was ich anwende lt. Abe hilft entweder gar nicht oder nur kurzfristig .
Ich kann kaum schlafen und lenke mich ab mit Lesen.
Erst machte ich es wie empfohlen und suchte mir ein besseres Gefühl, aber statt besser ist es nun immer schlimmer geworden.

Ich tue seit einer Woche fast nichts mehr, sondern sitze in meiner Bude rum.......
als dieses lähmende Gefühl des Unbehagens was inzwischen pure Angst ist begann, dachte ich okay, wenn du heute zu nichts Lust hast und dich irgendwie gelähmt fühlst dann ist das doch in Ordnung, dann mach mal einen Tag nichts.

Aber darauf folgten Tag um Tag wo ich immer mehr merkte, ich möchte nichts machen....ich möchte am Liebsten überhaupt nichts mehr, nie mehr.....!
Aber das kanns doch nicht sein!

Ich habe so viele Interessengebiete, ich liebe meine kleine Familie (meine Vögel) und die sind im Moment wirklich das einzige Liebe und Schöne und Positive, meine kleinen "Engel".....
es gibt soooo viel was mir eigentlich Freude machen würde - aber ich habe statt Freude oder Vorfreude auf diese Dinge einen fetten Klumpen Angst....

Schreiben Abrahams irgendwo etwas über Menschen mir seelischen Gebrechen oder Traumen?
Ich habe nichts gefunden, nur über Gesundheit/Krankheit allgemein
Was ich jetzt empfinde ist wie "Seelenkrebs",

trotzdem wünsche ich allen einen schönen Samstag,
Abigail

Ach so.......ich habe von frühester Jugend an immer wieder unter schweren Depressionen gelitten.
ich hoffe ich flieg hier jetzt nicht raus, weil das zu negativ ist.......
Abigail
 

Re: Angst

Beitragvon Kia » 6. Nov 2010, 09:44

Liebe Abigail,

ich kann im Moment nicht antworten, da ich eine Freundin, die mich besucht, am Bahnhof abhole.
Hier fliegt jedenfalls niemand raus, weil sie, er Angst hat. Wie kommst Du denn darauf?

Schau doch mal in den Thread: Ich liebe es wenn ...

Liebe ist das beste Gegenmittel zu Angst, wie sie gefühlt werden kann ist auch in dem Thread beschrieben, ich kopiere das mal noch hier her:

"Ich liebe es, dass mein Leben so einfach ist.
Ich liebe es, wenig Wünsche zu haben.

Die Wünsche, die ich habe, widersprechen sich nicht.

Ich liebe es zu wissen, zum Leben brauche ich Wasser, Nahrung, Luft zum Atmen, Raum zum Wohnen, Kleidung und Medizin, die es hier gibt, wenn ich sie brauche.

Es ist recht wenig, und wenn ich schaue, was ich habe, wurde mir bereits unglaublich viel dazugeschenkt. Ich liebe es die ganzen Geschenke anzuschauen, in dem Wissen, dass ich sie nicht wirklich brauche.

Ich liebe es, Vergleich mit anderen Menschen, Situationen wegzulassen.

Ich liebe mein Vertrauen, dass, was ich brauche, mir stets gegeben ist.

Ich liebe es ein Schöpfungswesen zu sein, wenn ich geistig einen Impuls setze, kommen die Dinge ins Rollen, und rollen irgendwie auf mich zu, da ich still sein kann und vertrauen.

Ich liebe es, die Fähigkeit zu haben, lieben zu können.
Ich weiss, egal was aussen passiert, das bleibt mir immer erhalten. Ich weiss, dass dieser Reichtum an Liebe das beste und grösste ist, das ich je haben, sein, tun werde.

Und ich liebe die Fähigkeit wählen zu können, in jedem Moment aufs neue. Was ich wahrnehmen will.

Und ich liebe ganz besonders den JETZT-Moment, in dem alles drin ist, was ich je wünsche. Ich kann fokussieren, die Aufmerksamkeit lenken.
Ich liebe die Fähigkeit mich konzentrieren zu können.

Ich liebe es, der Empfänger all der Liebe des gesamten Universums zu sein. Ich weiss, ich kann das wählen zu erfahren. Ich kann wählen die Liebe des ganzen Universums wahrzunehmen und es IST.

Ich werde der Empfänger all der Liebe des gesamten Universums, indem ich in einem Moment wähle, Liebe zu fühlen, Liebe wahrzunehmen, mich an Liebe zu erinnern, das geistig abzurufen. Was aussen gerade ist, spielt dabei absolut keine Rolle. Ich kann Liebe fühlen wählen für einen Moment und dann noch einen Moment ... es wird irgendwann meine normale Schwingung.

Ich liebe es Liebe und Freude als normal zu betrachten. Ich liebe es, dadurch in Harmonie zu kommen mit meinem Inner Being, das genau so fühlt."
Zitat von heute, wie geschrieben für Dich.

Bestimmt bekommst Du noch andere Inspirationen, also Antworten, es ist gut, Du hast hier Hilfe geholt. Bis später.

Sei gut zu Dir :ros: :gvibes:

Herzlich Kia
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Re: Angst

Beitragvon Kia » 6. Nov 2010, 09:51

Bis noch mehr Anworten eintreffen hier, könntest Du noch die folgenden Threads lesen:

Alte Glaubenssätze lösen bei Konfrontation im Jetzt

Und hier:Essentielle Qualitäten, die Du an Dir liebst

:stimmt: Kia
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Re: Angst

Beitragvon lawofattraction » 6. Nov 2010, 09:52





Guten Morgen, liebe Abigail,

ich denke, Du hast ein wenig falsch verstanden, was wir in unserer Vision in Bezug auf den Inhalt des Forums geschrieben haben. Nicht das Mitteilen von Kummer oder Schmerz ist nicht erwünscht, sondern wir nehmen Abstand von dem, was vielfach in anderen Foren praktiziert wird, dass nämlich ein Thema breit getreten wird und durch "Du-Arme-Bekundungen" immer weiter schwingungsmässig verstärkt wird.

Ich muss nun gestehen, dass ich nicht recht weiss, was ich Dir konkret antworten soll. Ohne Dich, Dein Umfeld und Deine Geschichte zu kennen ist es sehr schwer, Dir einen Rat zu geben. Ich möchte auch meine Sorgfaltspflicht dahingehend ausweiten, Dir zu einem Therapeuten zu raten, der sich frei in dem neuen Denken bewegt und Dir in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit gibt, Rat zu finden.

Ich habe das Empfinden, dass Du sehr einsam bist und wenig äussere Ansprache hast. Wenn man niemand hat, mit dem man sich unterhalten kann, dann kann das Gedankenkarussel einen schon auf eine Abwärtsfahrt mitnehmen. Schau doch mal hier in der Emotionalen Leitskala nach. Du scheinst bei Furcht/Kummer/Depression/Hoffnungslosigkeit/Ohnmacht festzustecken und drehst Dich dort gedanklich um Deine Themen. Die nächste Stufe wäre dann Unsicherheit/Schuldgefühle/Unwürdigkeit. Fällt Dir dazu etwas ein? Was macht Dich unsicher, hast Du Schuldgefühle und - was wohl das Wichtigste ist, wie sieht es denn mit Deinem Selbstwert aus?

Das wären die vorrangigen Gedankenanstösse, die ich Dir geben möchte, und Du kannst gerne auf dieser Linie weiterfragen und Unterstützung bekommen. Abgesehen davon - geh doch einmal raus in die Natur und werde Dir des ständigen Wechsels bewusst. Alles ist Schwingung, und alles unterliegt Zyklen und Veränderung. Jetzt bist Du am untersten Punkt angekommen, und nun kann es nur noch aufwärts gehen.

Beschliesse aus der Ohnmacht rauszugehen, denn es gibt nichts im Leben, was einen daran hindern kann, ein erfülltes freudvolles Leben zu geniessen. Auch keine seelischen Traumen und schmerzhafte Erlebnisse. Es bedarf der Absicht, das hinter Dir zu lassen. Vielleicht kannst Du für Dich ein kleines Ritual machen und Dir gegenüber eine Verpflichtung eingehen: "Jetzt, am heutigenTag und in diesem Moment beschliesse ich, dass die Freude und Leichtigkeit in mein Leben einziehen. Ich lasse die Vergangenheit einfach in Ruhe. Meine Gedanken erschaffen eine neue Zukunft, und das ist das Einzige, worauf ich mich in meinen Vorstellungen und Bildern ab jetzt konzentrieren werde."

Ich wünsche Dir alles Liebe
Loa



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Re: Angst

Beitragvon Malea » 6. Nov 2010, 09:59

Hallo Abigail,

endlich mal jemand hier, dem das auch nicht alles so locker gelingt und der genau wie ich das Gefühl hat, hier zu viel Negatives zu verbreiten ;-)
Ich habe zwar nicht solche Angstzustände, doch immer wieder kehrende Depressionen kenne ich auch.
Dich in deiner Bude zu verkriechen und gar nichts mehr zu machen, ist natürlich das Allerschlechteste, was du machen kannst, denn so konzentriert du dich voll auf deine Angst und nach dem Gesetz der Anziehung wird sie vertärkt, du steigerst dich da immer mehr hinein.
Ich kenne auch solche Phasen, da kann ich einfach nicht anders, obwohl ich weiß, dass es nicht gut ist. Doch durch die Beschäftigung mit Abraham und anderen Büchern sind diese Phasen zumindest weniger geworden, und ich kann immer besser dagegen steuern, wenn ich merke, ich steigere mich wieder in Negatives hinein.
An deiner Stelle würde ich mir zusätzlich auf jeden Fall Hilfe von außen holen. Natürlich muss man seine Ängste immer allein besiegen und sich selbst immer wieder in den Arsch treten, nur man selbst kann dafür sorgen, dass es einem gut geht, doch in manchen Phasen ist es einfach hilfreich, wenn einem jemand zur Seite steht.
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Re: Angst

Beitragvon wesernixe1 » 6. Nov 2010, 11:01

Liebe Abigail, :stimmt:
was Du beschreibst kenne ich nur zu gut.
Ich leide von Zeit zu Zeit auch an solchen depressiven Verstimmungen,wenns ganz schlimm kommt-auch mit
Angstzuständen bis zu Panikattacken.Gerade im Herbst wenn alles grau in grau erscheint.
In Deiner Situation würde ich Dir neben den Abe Übungen und Kias wunderschönem Beitrag empfehlen-wie auch schon
meine Vorschreiberinnen-ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.Es gibt heute schon sehr gute Antidepressiva mit
angstlösender Wirkung ohne grosse Nebenwirkungen.
Mir haben sie sehr geholfen erst mal aus dem tiefen Loch zu kommen und wieder handlungsfähig zu werden.
Sehr wichtig war mir auch mich bei Wind und Wetter wenigstens eine halbe Stunde täglich in die Natur zu begeben.
Ich habe viel mit Wertschätzung,positiven Aspekten und Pivoting gearbeitet.
Manchmal tut es auch einfach gut nur ein bisschen in Abe Büchern zu schmökern,es kamen und kommen jeden
Tag Aha-Erlebnisse.
Mir fällt grad ein Workshop mit einem Diabetiker ein,in dem es um Medikamenteneinnahme ging.Der steht in
der deutschen Ausgabe:"Absicht und Erfolg".Habe das Buch z.Zt.verliehen,vielleicht hast den Workshop ja zu
Hause oder einer der vielen lieben Co-Creators :ros: hier im Forum...lieber Nixengruss
Die Vergangenheit gehört der Erinnerung-die Zukunft gehört der Sehnsucht -Osho-
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Re: Angst

Beitragvon Abigail » 6. Nov 2010, 19:13

Guten Abend ihr Lieben,
vielen Dank für eurer Antworten!
Ich gehe euren Vorschlägen gleich mal nach....

Ich gebe zu dass ich es als schwierig empfinde mit meiner Vergangenheit zu einem freudvollen Leben zu finden.
Immerhin gehe ich diesen Weg aber schon seit bald 2 Jahren und hatte seither keine Depressionen mehr, nur mal so Tage wo es geknirscht hat...

Ich bin auch bei einem Facharzt und würde mit Leichtigkeit Antidepressiva bekommen können, aber ich vertrage kein einziges Mittel - und ich kenne sie inzwischen fast alle -

Es stimmt, ich habe wenig soziale Kontakte außerhalb meines Berufes bzw meiner Berufung, der nun mal saisonbedingt ist, nämlich die Arbeit mit Wildvögeln..... das ist ehrenamtlich..jetzt ist die Wildvogelarbeit beendet bis zum nächsten Frühling.

ich möchte mir auch einen neuen kleinen Job suchen (bin Hartz IV mit EU Rentenantrag, der aber noch nicht durch ist)
mein letzter MiniJob war nur befristet.
Auf der Emotionalen Skala bin ich schon unten bei 22......wenn ich schaue was darüber ist, dann würde ich mich schon bei Unsicherheit und mangelndem Selbstwert wiederfinden.

Ich habe schon in den letzten beiden Jahren so Klasse Schwingungen gehabt und alles ging so leicht und auch wirklich sehr nervige Situationen haben mich nicht umgehauen, ich habs mit Humor und mit Leichtigkeit ausgehalten.
Die meisten Leute begegnen mir mit Freundlichkeit und ich habe so deutlich gespürt wie ich meine eigene Ausstrahlung zurück erhalten habe, in Form von Hilfbereitschaft, gutem Gelingen usw....

Ich weiß nicht warum ich jetzt so runtergefallen bin....klar ist mir nur, dass es eben an meiner Vergangenheit liegen muss.
Irgendwo ist da eine Furcht zu versagen.....da kommt mir mein Leben vor wie ein Trümerhaufen und ich steh davor und denke: was soll ich denn damit bloss noch anfangen :hä:
Und wenn ich dann Abe lese und was wir eigentlich alles können dann schleichen sich bei mir die Zweifel ein, ob ich denn auch fähig bin aus meinem Trümmerhaufen ein kleines Schlösschen zu bauen oder ob es nur eine behelfsmäßige Baracke wird....

Mich fasziniert ja geade die Tatsache dass wir unser Leben selbst erschaffen - für mich bedeutete dies eine ungeheure Erleichterung, dass dort keine höhere Instanz ist, die mir einen Platz zuweist und bestimmt wohin ich zu gehen habe......und kein Schicksal was mich zu irgendwas "verdammt".....dass es nur meine eigene Blödheit ist wenn ich es nicht schaffe.......aber gerade das schafft mich wohl gerade :rleye:
LG
Abigail
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Re: Angst

Beitragvon Sanaei » 6. Nov 2010, 19:29

hi Abigail,

irgendwie merke ich, ich bin nicht die Richtige, Dir zu antworten - und dennoch... ich kann Dir einfach von mir erzählen - vielleicht nimmst Du den einen oder anderen Satz und zimmerst Dir dein Schlösschen... und als pathologischer Optimist, ist eh immer oben wo ich bin.

Ich bin dreimal geschieden - nach der ersten Scheidung hatte ich noch 40kg Gepäck... der Rest war aufgelöst, weil ich war ja auf dem Weg nach Australien und hab im letzten Moment (4 Tage vor Abflug) entschieden, nicht zu gehen... also mit nix und nochmal nix neuen Job, neue Wohnung, neue Einrichtung geschaffen... dann alles wieder gezimmert, Schlösschen gebaut, alles schön und fertig - kam Ehemann Nummer zwei... nach der Scheidung hatte ich einen 110-Liter-Sack voller Tupperware, ein Eckbank mit Tisch und meine persönlichen Kleider... ok, gut, nochmals von vorne... ich bekam innert 3 Tagen eine Wohnung, die ich zahlen konnte und vieles geschenkt... und dann kam Ehe Nummer 3 und nach der Scheidung hatte ich Schulden im 5-stelligen Bereich... aber immerhin noch meine eigene Wohnung mit allem was drin war...

So, und dann kam ein Entschluss - ich war damals grad 40 geworden - und ab dem Tag habe ich mir wirklich jeden Tag gesagt, dass es dem Tag schnurzpiepegal ist, wie ich ihn verbringe... ich kann wählen. Wählen ob ich mir alles Miese täglich zu Gemüte führen möchte, alles Schlechte, die Kontoauszüge, die schlechte Laune... oder ob ich nicht doch wirklich täglich was finde, was mich freut, was mich glücklich macht, was mich aufstellt... dann kamen die Anfänge mit Abraham und seither ist es einfach mein tägliches Brot geworden, mir täglich Dinge zu merken, die mich erfreuen, die mich erfrischen, die mir Spass machen... ob dies nun mein Süsser ist, mein Job oder meine Freizeitgestaltung... es kommt mir einfach nicht mehr in den Sinn, mich zu Zeug zu kümmern, das mir keinen Spass macht. Sogar meine Stellensuche macht Spass... es ist für mich im Moment wie ein mich fragen, ob es nun ein Grossbetrieb ist oder doch eher ein kleiner... ob nun in diese Richtung oder doch eher in die andere - und wie ich beschrieben habe, fand ich eine Stelle, mit dessen Ausschreibung ich in keiner Weise gerechnet hatte - und ich hab ein Vorstellungsgespräch dort... sehe mich im Geiste auch dort schon ein und aus gehen...

Also, Fazit, liebe Abigail:
:gvibes: dort wo Du bist, ist immer oben
:gvibes: Du bist grossartig, wie Du bist
:gvibes: die Tatsache, das wir unser Leben selber erschaffen, gibt Dir DIE MACHT für Dich
:gvibes: ein kleines Schlösschen für Dich ist immer und jederzeit möglich
:gvibes: Du bist für Dich der Massstab in Deinem Leben
:gvibes: Versagen gibt es nicht mehr in Deinem Wortschatz
:gvibes: es ist richtig, wie Du die Dinge anpackst
:gvibes: Du hast Dich lieb für all das was Du bist

Und jeden Morgen, noch im Bett, überlegst Du dir, was Du heute denn gerne so Schönes erleben und erfahren würdest und malst Dir das in schönsten Farben aus... fühl Dich da so richtig ein darin... schwelge darin... geh völlig darin auf.

Und am Abend, bevor Du einschläfst, gehst Du nochmals deinen Tag durch - und mach im Kopf (oder noch besser in einem hübschen Heft) eine Liste mit all den Dingen, die dich tagsüber gefreut haben, Dich aufgestellt haben, Dich bereichert haben - in allen Gefühlen... das gibt Dir die Möglichkeit Dankbarkeit und Wertschätzung zu erfahren... und solange Du dankbar bist und wertschätzt, was Du Dir tägliche Liebes antust - solange wirst Du stufenmässig von 22 auf"steigen" bis zu dem Level, den Du haben möchtest...

Einfach anfangen Abigail - einfach anfangen... es ist der erste Schritt, der schwierig ist, danach geht alles ganz einfach... Du wirst es sehen - hab einfach Vertrauen und Geduld... es ist ganz einfach...

liebe Grüsse,
Sanaei
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Re: Angst

Beitragvon lawofattraction » 6. Nov 2010, 20:38




Wunderbar, Dein Beitrag, liebe Sanaei :bussi: , alles drin, alles dran - danach kann man die Schritte machen, die direkt in die Selbstermächtigung führen. :gvibes:



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Re: Angst

Beitragvon Kia » 6. Nov 2010, 21:08

Liebe Sanaei,

Du bist wundervoll :ros: :bussi: - Du strahlst genau die Macht aus, die im heutigen Zitat beschrieben ist,
Liebe ist eine Himmelsmacht. Und sie strahlt aus jeder Deiner Zellen. :bheart: Danke Dir herzlich.
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Re: Angst

Beitragvon Sanaei » 6. Nov 2010, 22:08

danke schön... :gvibes:
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Re: Angst

Beitragvon Stine » 6. Nov 2010, 23:26

Danke, Sanaei für deinen wundervollen Post.
Hat mich sehr bewegt. :danke:
Ich bin
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Re: Angst

Beitragvon Sunflower » 6. Nov 2010, 23:43

Liebe Abigail,
Ich kenn das auch ,aber seitdem ich die leitskala kenne geht es für mich viel leichter irgendetwas zu finden das für mich positiv ist ,und wenn es die Bettwäsche ist die mir gut gefällt und so herrlich weich ist .Und wenn ich etwas gefunden habe kann ich mich ein bischen weiter hangeln .
Und was für mich auch super hilfreich war ist das 40 Tage Programm ,ich hab das inzwischen ein paarmal gemacht .
Du findest sicher etwas das dir weiter hilft
:ros: Sunflower
Guten Morgen,
hier spricht das Universum.Ich werde mich heute um all deine Probleme und Wünsche kümmern.
Dazu werde ich deine Hilfe nicht brauchen.
Also genieße den Tag
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Re: Angst

Beitragvon Marian » 7. Nov 2010, 01:02

Hallo Abigail,

Du hast ja schon viele Antworten bekommen, und vieles Wesentliches ist schon geschrieben worden. (Sanaei: Was für ein toller Post!! :lieb: )

Ich hatte meine ganze Kindheit und Jugend über mit Depressionen und Panik-Attacken zu tun, aber ich definiere mich nicht darüber. Das heißt: Ich bin überhaupt nicht auf die Idee gekommen, deswegen hier rausfliegen zu können/müssen/sollen. Denn das ist zwar ein Teil meiner Lebensgeschichte, aber keinesfalls das, was mich ausmacht. Und das ist das erste, was ich Dir raten möchte: Leg diesen Schleier ab, denn er kleidet Dich nicht, sondern fesselt Dich. Unter diesem Schleier ist ein vollkommenes, vollständiges, eigenmächtiges Wesen – und das bist Du! „Seelenkrebs“, wie Du es nennst, ist heilbar. Dafür ist es aber unerlässlich, eine breitere Perspektive einzunehmen und Dich als Teil von Allem-was-ist zu begreifen – vollkommen, heil und grenzenlos. Ich betone das deswegen, weil die Sicht aus der Situation heraus sehr begrenzt ist. Wie gesagt: Ich kann ein Lied davon singen. (Aber ich tue es nicht, weil die Melodie sich nicht mehr mit meiner Schwingung deckt. Da kommen keine harmonischen Klänge heraus. :gvibes: )

LoA hat ja oben geschrieben, dass es um was ganz anderes geht. Negativität an sich kann ja aufgelöst werden, und die Teachings sind ja voller Einsichten, Hilfestellungen, Möglichkeiten und Zauberstaub, was das betrifft. Es bringt halt nur nichts, wenn ich jetzt schreiben würde: „Arme, arme Abigail.“ Denn das bringt Dich nicht weiter, sondern bremst Dich noch zusätzlich aus, indem ich als Verstärker fungiere. Verstehst Du?

Bei mir ist das alles schon zehn Jahre her, und daher hab ich eine andere Perspektive als Du und kann mit mehr Abstand darüber schreiben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass irgendwann der Punkt kam, an dem ich mich entscheiden wollte, diesen Weg aus Frustration fortzusetzen oder alles an Kreativität, was ich zu bieten habe, zusammenzusuchen und mich selbst am Schopf zu packen, um einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Ich habe mich damals für Letzteres entschieden, und bin es spielerisch angegangen. Das heißt: Ich habe getreu dem Motto „Der kluge Mensch fängt jeden Tag wie ein neues Leben an“ erst einmal damit begonnen, meine Reaktionen zu überprüfen. Und dann habe ich mir nach und nach einen Fokus darauf gelegt, anders zu reagieren. Einfach nur so. Und jeden Abend bin ich mit der Einstellung ins Bett gegangen: „Morgen ist ein neuer Tag, und morgen kann ich wieder ganz viel Neues ausprobieren.“ Ich habe nach und nach auf diese Weise meine Aufmerksamkeit verändert, und das war zu einer Zeit, in der ich von Abraham noch gar nichts wusste. Meine Hilfestellungen hatte ich von Dr. Joseph Murphy, Louise Hay und Dale Carnegie, und weil ich offen war, kamen später immer mehr Wegweiser dazu.

Alles, alles Liebe!

Marian
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Re: Angst

Beitragvon Kia » 7. Nov 2010, 01:32

Liebe Abigail,

Du hast so viel Inspiration hier bekommen, gibt fast nichts hinzuzufügen.

Eines ist mir noch eingefallen aus meinem eigenen Prozess mit früheren Ängsten. In dem Moment, wo ich die Angst losgelassen habe, fühlte ich sie nochmals ganz stark, während des Loslassens wird das ganze System nochmals überschwemmt damit, doch es hat nichts mit Deinem Jetzt zu tun, es ist nur "old news", alte falsche Nachrichten. Wenn Du nicht drauf reinfällst, und es für echt hältst, läuft das ganze durch und Du bist frei.

Lass es durchlaufen, ohne nochmals danach zu greifen. Wenn Du das bewusst machst, loslassen, fühlen es ist alt, es ist nur Energie, die durchläuft, ist es auch schon gut. Es braucht etwas Übung, doch wenn es Dir ein paar Mal geglückt ist, nicht neu einzusteigen, kann Dir nichts mehr passieren.

Mir hat es auch sehr geholfen die freigesetzte Energie kreativ einzusetzen, damit sie nicht auf "dumme Ideen" kommt. Kreativ kann alles sein, was Dir Spass macht. Singen, Tanzen, Backen, Blumen arrangieren, Malen, Schreiben, es ist wirklich egal, Hauptsache Du bestimmst, wo die Energie durchläuft, sonst läuft sie durch wo sie will, und meistens die alt vertrauten Pfade ...

Alles Liebe
Kia
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Re: Angst

Beitragvon Marian » 7. Nov 2010, 03:36

Ich möchte auch noch etwas ergänzen, und es passt vielleicht auch zu dem, was Kia geschrieben hat.

Wenn die Veränderung eintritt - das heißt: Wenn Du Dich dafür entschieden hast - ist es gut, sich immer wieder zu sagen, dass es jetzt besser wird. Dann nimmst Du eventuelle Stolperstellen nicht so tragisch, sondern hältst den Kopf über Wasser. Anders gesagt: Wenn Du ein Ziel vor Augen hast - z.B. das, dich gut und wohl zu fühlen, egal, was ist -, dann hast Du eine stärkere Position. Es gibt diese Universal-Affirmation: "Es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser." Und wenn Du Dich über etwas ärgerst, verweile nicht dabei, sondern sag Dir, dass es beim nächsten Mal besser klappt, denn Du bist ja auf dem Weg. Allein die Bewusstheit, auf dem Weg zu sein - eigenmächtig zu sein - ist Zement im neuen Fundament, von dem aus Du alles sein kannst, was Du möchtest. Du entscheidest. Im Hier, im Jetzt. Der Kraftpunkt liegt immer in der Gegenwart, und es ist an Dir, die Regeln festzulegen, nach denen Du lebst, wahrnimmst, fühlst, etc. Du kannst Dich in jedem Moment neu entscheiden, neu ausrichten. When you change the way you look at things, the things you look at change. :gvibes:

Nächtliche Grüße,

Marian
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Re: Angst

Beitragvon Sanaei » 7. Nov 2010, 08:20

guten Morgen allerseits,

es ist schon viel geschrieben worden, ja... und ich möchte hier nochmals bekräftigen:

:gvibes: das ich sicher bin, das jede/jeder von uns täglich was findet, was Freude macht
:gvibes: das wir uns täglich/stündlich/minütlich entscheiden können, wie wir uns fühlen möchten
:gvibes: das der wichtigste Moment immer JETZT ist

Was nutzt es Dir in Momenten der Vergangenheit rumzunoiseln... sie sind vorbei... und solange Du da rum stocherst, sind sie da, diese Momente und verfälschen Dir die Zukunft. Weil Du sie als "Erfahrungen" mitnimmst, und da diese Erfahrungen vielleicht nicht gut waren, lösen sie Angst aus.

Also, ein Trick hier wäre vielleicht, mal zu tun als ob.... hier meine ich, das Du etwas zu Hause machst, was Du täglich machst und jetzt stelle Dir mal vor, Du machst das zum allerersten Mal... blende alle Erfahrungen aus, die Du je damit gemacht hast - tue so, als würdest Du es zum allerersten Mal machen... nimm was ganz einfaches - Betten beziehen... stell Dich an, wie jemand, der das noch nie gemacht hat... und mache ganz neue Erfahrungen damit und dann kannst Du die alten Erfahrungen mit den neuen löschen... oder geh mal spazieren und stell Dir vor, Du bist das allererste Mal dort - sieh alles mit offenene Augen, nimm es wahr, wie wenn Du es noch nie gesehen hättest... es gibt hier verschiedene Möglichkeiten und Varianten...

Und wenn Du dies an verschiedenen Sachen geprobt hast, dann wag Dich doch mal an was heran, was Dir bisher Angst gemacht hast - und mach es wie wenn es das allererste Mal wäre...

Es sind meist gemachte, schlechte Erfahrungen, die uns hindern in der Zukunft was Neues - oder auch nochmal das Gleiche - anzugehen... aber diese Erfahrungen liegen in der Vergangenheit und sind die Fesseln für die Zukunft... also - Spiel drehen... so tun als ob... und neue Erfahrungen machen. Wie damals mit den Kassetten... ich weiss nicht, ob Du auch, aber als junges Mädel hockte ich am Sonntag vor dem Radio mit der Hitparade und nahm die Songs auf Kassette auf... und dann kam ein besserer Song und ich löschte den alten... (und ärgerte mich über das Gequassel des Moderators mitten im Song)... einfach Lösch-Taste drücken (heute heisst die glaub ich Delete)... und neu anfangen...

Du hast die alleinige Macht über Dich selber, Dir Dein Leben zu gestalten, wie immer Du das möchtest. Also hast Du auch die Macht der Entscheidung... entscheide Dich für was ganz Neues... und wie in meinem ersten Post schon beschrieben - es ist nur der erste Schritt der schwierig ist. Danach wird alles immer einfacher...

Sonntägliche Grüsse,
Sanaei
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Re: Angst

Beitragvon shaoli » 8. Nov 2010, 09:27

Guten Morgen,liebe Abigail ,

ich habe geschlagene zwei Tage mit mir gehadert, denn eigentlich haben meine Vorschreiberinnen wunderbare Beiträge geschrieben. Aber vielleicht kann ich dich doch auch ein bißchen ermutigen, denn ich hatte zehn Jahre immer mal wieder mit Angst, Panikattacken und Depression zu tun. Vor zwei Jahren erwischte mich nach langer Pause eine so heftige Panikattacke aus dem Nichts, das ich wirklich das Gefühl hatte, gegen die Wand geklatscht zu werden und völlig vernichtet, gerade noch so, ins Bett kriechen zu können. Ich fühlte mich völlig besiegt, weil es da offenbar etwas in mir gab, das ich nicht kontrollieren konnte, obwohl ich schon geraume Zeit mit Abe und den Lehren des LoA vertraut war und es mir eigentlich zu diesem Zeitpunkt gut ging. Ich hatte einige große, mein Leben verändernde Entscheidungen getroffen und dachte, ich hätte die Macht über mein Leben zurück - aber die Angst schien hundert Mal mächtiger geworden zu sein, ihre Macht über mich schien meine Erfolge zu verspotten und mir zeigen zu wollen, das ich ein lächerliches Menschlein war.

Ich schreibe dies, weil es mir ein dreiviertel Jahr später besser als je zuvor ging :gvibes: Weil ich dir sagen möchte, das nicht zwingenderweise ein langer Weg vor dir liegt, denn : DU HAST DIE ANGST ERSCHAFFEN - ALSO KANNST DU SIE AUCH WIEDER ABSCHAFFEN.

Ich hatte erbärmliche Angst vor dem Tod - wie soll man die Angst vor etwas, das unvermeidbar ist, abschaffen ? Es schien völlig sinnlos, mich davon zu überzeugen, das dieser Übergang nicht schlimm ist. Für mich war es die schlimmste Vorstellung, mein Leben und die, die ich liebe, vor allem meine Kinder, loslassen zu müssen, vielleicht vergessen und eingetauscht zu werden, nicht mehr SEIN zu dürfen, einfach nur schrecklich. Ich bin fern von allen religiösen Einflüssen aufgewachsen, umso weniger konnte ich mir meine panische Angst vor der Vergänglichkeit erklären.

Ich hatte früher schon gute Erfahrungen mit Hömoöpathie gemacht und beschloß, mir schwingungsmäßige Starthilfe in Form von Bachblüten zu holen - und selbst vor der Einnahme der Tropfen hatte ich Angst...Etwa zwei Wochen später begann etwas aus mir heraus zu fließen, das mir inhaltlich überhaupt nicht neu war. Anders war nur, das die Gedanken sich an die Hände nahmen, einen Reigen bildeten und in einem einzig großem Zusammenhang aus mir heraus flossen, bis ich völlig leer war, es kam einfach nichts mehr. In dieser Zeit hatte ich meine letzte Panikattacke, mein Körper lief Amok, lange, nach dem mein Kopf schon wieder klar war und ich dachte erschöpft: Dann sterbe ich eben. Nichts kann schlimmer sein als dieser ewige Kontrollverlust über mein Leben, meinen Körper und mein DENKEN.

In dem Moment war ich wirklich bereit, mein Leben loszulassen, der Widerstand war aus mir herausgespült und ich konnte mich, wenn auch kapitulierend, in die göttliche Ordnung fügen. Leben und Sterben. So war es, so ist es und so wird es immer sein, also erfüllt dieses Prinzip einen Sinn, der sich mir nicht erschließen muß. Das einzige, was ich tun kann, das Beste, was ich für mich tun kann, ist, mich der Schöpfung anzuschließen.

Ich las damals Ramtha, der viel davon spricht, das jede Frage, die wie nach außen richten, und jede Antwort, die wir bekommen, reine Spekulation ist. Das wir alle an Krücken gehen, wenn wir an etwas anderes glauben als an unser göttliches Wissen. Und Abe - daher fing ich an, Drehbücher zu schreiben, erst zaghaft, dann mit immer mehr Begeisterung, wobei ich immer öfter daran denken mußte, das Zawo mir mal schrieb: THINK BIG.

Und, wie gesagt, ein dreiviertel Jahr später war ich nicht nur mit meinem mächtigen Gegner, dem Tod, versöhnt, sondern alles, wofür ich mich in meinem Drehbüchern entschieden hatte, kam auf einmal in mein Leben: finanzielle Unabhängigkeit, beruflicher Erfolg und die große Liebe.

Den einzigen Rat, den ich dir geben kann: egal, wie sinnlos, unangenehm oder angsteinflößend es sich auch anfühlen mag, bleib` in Bewegung. Innerlich, in dem du hier schreibst, Bücher liest, eben irgendetwas tust, um Impulse zu bekommen, denn sie WERDEN kommen. Das ist LoA. Und äußerlich. Es ist nur unangenehm, den Alltagskram am laufen zu halten, aber nichts wogegen du dich wehren, wovor du dich schützen mußt.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und würde mich freuen, von dir zu lesen.

Viele liebe Grüße
Shaoli
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Re: Angst

Beitragvon lawofattraction » 8. Nov 2010, 12:15




Was für ein wunderbarer Beitrag, liebe Shaoli. Ich schätze Deine Weishheit über alles und liebe es, wenn Du sie in Worte kleidest und uns daran teilhaben lässt. :gvibes:

:bussi: Loa



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Re: Angst

Beitragvon Kia » 8. Nov 2010, 13:18

Danke Dir, liebe Shaoli,

das hast Du sehr eindrücklich und einfühlsam beschrieben. Ich kenne die Situation, die Du beschreibst auch so gut von mir und ich dachte es sei jenseits von Worten. Doch Du hast es geschafft, angemessene Worte zu finden.
:danke:

Kia :ros:
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Re: Angst

Beitragvon shaoli » 8. Nov 2010, 14:52

Ich danke euch sehr :ros:

Eins fiel mir allerdings auf dem Weg zur Arbeit noch ein, liebe Abigail. Du sagst, das du schon früh unter Depressionen gelitten hast. Und da liegt meiner Meinung nach der Denkfehler. Du hast Erfahrungen gemacht,unter denen du gelitten hast und auf die du mit Depression REAGIERT hast. Und die Angst ist vielleicht eine Reaktion auf die Depression. Vielleicht fällt es dir zunächst leichter, ganz analytisch vorzugehen und zu vergleichen: ist JETZT, heute, an diesem Tag etwas oder jemand in meiner Nähe, so wie früher, der die Macht hat, mich zu einer Reaktion zu zwingen. Das, was auch nur gestern war, hat heute schon keine Macht mehr über dich.

Andersherum - wir haben alle schon ganz besonders glückliche Erfahrungen gemacht, aber wir halten sie nicht annähernd so fest wie die leidvollen und geben ihnen längst nicht diesen Raum in unseren Erinnerungen und nicht diese Macht über unser Leben. Die meisten Menschen würden das, was sie als Kind vor Freude tanzen ließ, heute doch eher über den Dingen stehend, mit Abstand sehen. Die schmerzhaften Erfahrungen jedoch nimmt man mit.

Liebste Grüße
Shaoli
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Re: Angst

Beitragvon Abigail » 8. Nov 2010, 16:52

Guten Abend Ihr Lieben,
ich wollte schon heute vormittag schreiben aber da bin ich nicht ins Forum gekommen.....aus irgendeinem Grund....
Aber ich habe meine Text gespeichert und werde ihn jetzt gleich reinkopieren.

Vorhin hat sich für mich noch ein fantastischer Glückfall ergeben, kann ja kein Zufall sein....also irgendwo muss in meoiner Wolkenwand ne Lücke gewesen sein....aber ich habe mir mit meinem Umdenken am Wochenende so viel Mühe gegeben.......obwohl ich alle paar Sekunden wieder gegen die Angst und Ohnmachtsgefühle andenken musste....das ist ja Schwerarbeit......

Ich muss sagen - die alte, falsche Denkart - man muss sich für alles krummlegen, nur harte Arbeit zahlt sich aus manchen wird halte alles in den A*** geblasen, andere gehen immer leer aus, in unserer Familie war das immer so, warum sollte es bei dir anders sein etc.... also das ist ja fast einfacher zu glauben als die richtige Art...vor allem weil man es ja überall so hört....auch von lieben und wohlmeinenden Menschen, da muss man sich ja innerlich wirklich die Ohren zuhalten.

Ich habe heute meine Portion wieder abgekriegt, habe mir innerlich die Ohren zugehalten und hatte auf dem Heimweg eine wunderbaren "Zufall"....
und mein erweitertes Selbst meinte dazu: freu dich einfach und denke nicht über das Warum und Weshalb nach.....das DENKEN(was, wann, wo, wie und warum) überlass mal mir, ich habe den größeren Kopf.....
Abigail
 

Re: Angst

Beitragvon Abigail » 8. Nov 2010, 16:59

......hier von heute vormittag:
Guten Morgen,
ich möchte mich bedanken :ros: für die vielen wunderschönen Posts, Anregungen und die offenen Worte!
Ich persönlich finde es auch nicht gut wenn man sich ausjammert und das will ich hier auch nicht tun - aus diesem Stadium bin ich (hoffentlich) raus.....aber warum bin ich hierhergeflogen?

Weil ich was lernen will von Menschen, die schon mehr Erfahrung haben mit der Anwendung des LoA als ich.....und wenn ich dabei auf User treffe, die auch aus Erfahrung wissen wie das ist/war mit Ängsten, Panik und Depris....da bin ich beruhigter, weil ich mich dann nicht (wie es extrem oft der Fall war) mich als Außenseiter fühle.

Ich habe auch mit Louise Hay angefangen, aber zuvor schon viiiiele Jahre gelesen und gelesen, auch den Murphy bereits in den 80iger jahren und den Carnegieals 15jährige zuerst und ein Buch, das inzwischen echt antiquiert ist: Alles ist erreichbar!

Und ich war so fasziniert.aber irgendwie blieb nichts hängen, bzw war mir das Gesetz nicht klar oder später nicht klar genug.

Anfang letzten Jahres fing ich mit Louise Hay an und da blieb plötzlich was haften von wegen Selbstliebe und so und ich erkannte erstmals, das ich weiterführe was man mir als Kind angetan hatte........dass ich mich immerzu klein machte, unwichtig, wertlos, erst die anderen, dann ne Weile nix und dann kannst du noch mal piep sagen, und mich unglaublich selbst verhöhnte wenn mir etwas mißlang und mich beschimpfte, das war so alltäglich, dass es mir gar nicht mehr auffiel!

Ja und so fing das an und ich dachte drüber nach einige Tage später hatte ich "Krötendienst" am Amphibienschutzzaun und baute einen heftigen Unfall, an dessen Folgen ich heute noch schaffe.

Aber wie ich mit dem Unfall umging und dem Krankenhaus und allem und der Tatsache, das plötzlich ein ganz lieber Mensch bei mir war und mir half, das war eine tolle neue Erfahrung......wer weiß wie schlimm es mich erwischt hätte, wenn ich nicht bereits auf dem Weg gewesen wäre.

Alles ging von diesem Zeitpunkt an besser . ja es hat auch oft geknirscht, wie ich schon schrieb, aber nie für lange Zeit, ich schaffte es immer wieder mich rauszuholen und hatte 2009 fantastische Sommererlebnisse, von denen ich noch heute zehre.

In diesem Jahr hatte ich leider schon wieder einen Unfall, diesmal habe ich mir die Hand verletzt im Juni, auch keine einfach Sache und auch mit Folgen bis jetzt und ich merkte von diesem Zeitpunkt ab eigentlich dass es nicht mehr so gut lief....
(obwohl ich eine ganz neue Art der Fütterung von jungen Mauerseglern mir aneignete wegen der verletzten Hand, die viel besser ist als meine frühere Art)

Ich habe den Eindruck in aller Schärfe liegt da ein ganz dickes Ding vor mir herum, ein fetter Klumpen Vergangenheit, die ultimative Fessel überhaupt, so komprimiert und unerträglich
aber ich bin vllt von falschen Tatsachen ausgegangen...vllt ist das jetzt so weil ich einen anderen Weg gehe(LoA usw) und mich nicht mehr mit Krankheit identifiziere und mit dem Vergangenen und nicht die Vergangenheit selbst, die mich wieder einholt, um mir zu zeigen, siehste, du schaffst es doch nicht....

Ich möchte euch wissen lassen, dass ich am Weitermachen bin....ich habe nicht aufgehört, auch wenn mich zwischenzeitlich die Angst immer wieder packt...ich will meine Visionen wahr werden lassen, weil sie wunderschön sind, ich will weiter meinem Herzen folgen und mich meiner Herzensaufgabe widmen - der Natur und ihren wilden tierischen Bewohnern
und ich will auch mir mehr gestatten als das Mindeste was man eben zum Überleben braucht...ich habe mich ein Leben lang wirklich soooo klein und geringwertig gemacht, dass ich daran gar nicht denken darf, sonst wird mir schwindlig......

ihr hört bestimmt noch mehr von mir.....
seid lieb gegrüßt heute, :ros:
eure Abigail
Abigail
 

Re: Angst

Beitragvon Kia » 8. Nov 2010, 18:54

Abigail hat geschrieben:.ich will meine Visionen wahr werden lassen, weil sie wunderschön sind, ich will weiter meinem Herzen folgen und mich meiner Herzensaufgabe widmen - der Natur und ihren wilden tierischen Bewohnern
und ich will auch mir mehr gestatten als das Mindeste


Das ist schön, zu hören, liebe Abigail. Dir bekommt der ganze Lebenskuchen sehr gut :gvibes: , die paar Krümel, die Du bis jetzt getraut hast aufzulesen, reichen bei weitem nicht mehr.
Und ja, folge Deinem wilden leidenschaftlich liebenden Herzen, ist das Beste, was Du machen, vielmehr sein kannst.

Herzlichen Gruss
Kia
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