Angst ist stärker als der Wunsch

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon brivas » 20. Jun 2013, 13:29

Hallo ihr lieben.

ich habe mich in den letzten Tagen beobachtet...

Ich schaffe es mittlerweile ganz gut, mich in meinem Wohlgefühl zu baden und das auch ein Weilchen aufrecht zu halten.
Ja - das schaffe ich genau bis zu dem Moment, wo ich merke, dass sich mein Wunsch zu manifestieren beginnen könnte. Dann wird es mir plötzlich "zuviel". Ich bekomme Angst, die Kontrolle zu verlieren und der neuen Situation nicht gewachsen zu sein. Eigentlich weiß ich dass das Quatsch ist, denn ich bin ja jederzeit Schöpfer meiner eigenen Realität und kann meine Energien immer auf das Gewünschte ausrichten.
Es ist auch nicht die Angst vor dem Wunsch an sich - sondern vor den Veränderungen und vor den Konsequenzen (z.B. Reaktion und Gefühle der Mitmenschen).
Ich weiß was ich will - aber sobald es "Ernst wird" aktiviert sich etwas in mir, dass auf Rückzug bläst. Und ich weiß nicht mal genau warum.
Und dann kommen da all diese negativen Emotionen, weil ich merke, dass ich mir selber im Wege stehe und alles verzögere - ich bin dann wieder soweit weg von der, die ich bin.

Ich weiß, dass ich meine Wünsche erreichen kann und ich kann so voller Freude visualisieren, aber sobald ich sie ankommen sehe, blockt der Verstand wie nichts Gutes... Und mein Herz kriegt jedesmal einen Anfall weil der Wunsch zum Greifen nah ist - aber diese blöde Angst immer genau dann auftaucht und dazwischen funkt. Ich werd noch verrückt...

Ich bin eher ein Mensch, der ins kalte Wasser geschubst werden muss anstatt dass er von alleine springt.
Wenn ich dann erstmal "dabei" bin, verliere ich auch die Angst.
Ich kann mich dazu zwingen der Angst ins Gesicht zu sehen, aber wenn ich unter diesen Vorausetzungen handle, dann wird das nicht von Erfolge gekrönt sein, das weiß ich.
Andererseits muss diese Angst weg - sonst fahre ich Endlosschleife...

Vielleicht habt ihr Tipps für mich, wie ich das ablegen kann ohne das zu verdrängen!?
Ich habe versucht das über das Wohlgefühl und über Selbstliebe zu machen, aber irgendwie häng ich fest.
Es klappt im Großen und Ganzen - aber im Kleinen wesentlich besser als im Großen. :102:

Liebe Grüße, Britta
Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
Benutzeravatar
brivas
 
Beiträge: 86
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon brivas » 21. Jun 2013, 11:46

Ich habe gestern viel im Forum gelesen und bin über Workshop 135 gestolpert, der mir sehr gut getan hat.

Dort steht folgendes:

„Ich muss mehr Wunschraketen abschießen, ich muss irgendetwas falsch machen, irgendetwas muss wohl mir oder meiner Schwingung fehlen.“ Und wir sagen, das ist genau das, was das Universum dir zurückspiegelt. Du fühlst dich nicht bereit, du denkst dass du mehr arbeiten und die Dinge richtiger und klarer machen musst. Und das Gesetz der Anziehung zeigt dir auf, wie du dich fühlst. Du musst deine schwingunsgmäßige Präsentation der Bereitschaft gegenüber dem Universum verändern."

Ich glaube mein Problem liegt gar nicht so wirklich in der Angst vor Veränderungen. Es ist eher so, dass ich Angst davor habe die Kontrolle zu verlieren. Ich habe Abraham verstanden und meine es auch umsetzen zu können. Und wenn es zu "funktionieren" beginnt, lauf ich davon und suche nach Gründen warum es nicht klappt bzw. nicht klappen darf. (Und dadurch verliere ich mein Wohlgefühl und fange sozusagen wieder bei null an.)
In irgendeiner Art und Weise ist da stets die Sorge nicht zu wissen was zu tun ist oder irgendetwas falsch zu machen - eben weil das alles "viel zu einfach" erscheint. Es ist wohl so eine Art Selbstschutz nicht verletzt zu werden.
Aber ich muss mir wohl bewusst werden, dass das was kommt nicht falsch sein kann, denn all die Dinge in meinem Vortex sind ganz wunderbar und entsprechen genau meinen Wünschen.
Ich sollte zulassen und glauben, dass ich sie verdiene und auch bekomme.
Und ich brauch gar nicht wissen, was ich zu tun habe. Es wird einfach passieren.

Fred an den Nagel hängen kann ich nicht - weil ich mich dann schlecht fühle ihn zu verdrängen. Das klappt nicht. Er ist dann zwar ausser Sichtweite, aber mir geht es dabei schlecht.
Aber ich werde ihm jetzt ein wenig seine Wichtigkeit nehmen. Ich werde meine Gedanken an ihn klein halten. Ich habe mich immer gescheut dass zu tun, weil ich Angst hatte, dass er irgendwann nicht mehr da sein wird.
Gestern fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Er ist nicht da, solange meine Schwingung meine Schwingung blockiert. Und damit dass nicht mehr passiert, lasse ich meine Gedanken nicht mehr so genau werden.
Wenn ich mir überlege, dass er ja rein theoretisch irgendwann da sein wird, wenn ich ihn jetzt für kurze Zeit loslasse, dann ist das doch ein guter und eigentlich sehr geringer Einsatz.
Und wenn nicht, dann ist da Platz für etwas anderes :loveshower:

Danke an das Forum für diese tollen erhellenden Workshops :uns:
Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
Benutzeravatar
brivas
 
Beiträge: 86
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon labelle » 21. Jun 2013, 13:45

Hallo brivas,

ich sag einfach mal , schön Dich immer wieder hier zu lesen.
Du bleibst am Ball und reflektierst Dich immer wieder und bist so offen,
und läßt uns alle an Deinen Gefühlen und Gedanken und Zweifeln teilhaben.

Ich lese es immer wieder gerne, manchmal denke ich, ach das kenn ich doch und das hat Sie doch schon anders geschrieben, und anscheinend anders verstanden,
aber manchmal muß man immer wieder und wieder zu den einfachen Dingen hin zurück und nochmal lesen und hören und verstehen vor allen Dingen emotional begreifen, und dafür bin ich Dir dankbar ,dass ich das hier lesen darf.

Einen schönen Tag
labelle :danke:
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon lawofattraction » 22. Jun 2013, 09:16

labelle hat geschrieben:Du bleibst am Ball und reflektierst Dich immer wieder und bist so offen,
und läßt uns alle an Deinen Gefühlen und Gedanken und Zweifeln teilhaben.


Hallo Labelle,

was Du reflektieren nennst, ist genau das, was den Wunsch immer weiter fort schiebt. Jedes Wort über die eigenen Zweifel, die Ängste, die Vorbehalte, jede Wiedergabe und Erläuterung der Situation, so wie sie ist, hält die Energie auch genau da, wo sie ist.

Das ständige Wiederholen und Betrachten der Ist-Situation füllt auch einen Grid und ist daher ein Anziehungspunkt - nur ist das nicht der gewünschte. Das ist ein ewiges Auf-der-Stelle-Treten, oder noch schlimmer, es verstärkt mit jeder Wiederholung all das, was eine Manifestation verhindert.

Durch "Reflexion" wird so viel unerwünschtes Momentum einer Situation aufgebaut, dass es nicht mehr zu bremsen ist. Momentum wird nur dann auslaufen, wenn auch nicht mehr über die Probleme und Zweifel gesprochen und geschrieben und gedacht wird, anderenfalls ist es so, als würde immer wieder das Schwungrad des Momentum des Unerwünschten neu angeleiert.

Das, was ist, wird beobachtet - man sendet dazu die Schwingung aus, es kommt daraufhin mehr, es wird wieder wahrgenommen, die Schwingung wird verstärkt, und so weiter in einer Endlosschleife. Bewusstes Erkennen dessen, was diese Reflexion für eine Wirkung hat und warum das so ist und das Verzichten, die alte Leier zu wiederholen, sind der Schlüssel zur Manifestation und das Grundverständis der Abraham-Lehre.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon Winner » 22. Jun 2013, 10:35

TOP! Danke liebe Loa, für diese ausführliche Erinnerung, die es so schön direkt auf den Punkt bringt. :danke:
~It's not about the creat-ion, it's about creat-ing!~ Abe
Benutzeravatar
Winner
 
Beiträge: 322
Registriert: 02.2010
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon brivas » 22. Jun 2013, 11:48

Hallo zusammen,

lawofattraction hat geschrieben:Das, was ist, wird beobachtet - man sendet dazu die Schwingung aus, es kommt daraufhin mehr, es wird wieder wahrgenommen, die Schwingung wird verstärkt, und so weiter in einer Endlosschleife. Bewusstes Erkennen dessen, was diese Reflexion für eine Wirkung hat und warum das so ist und das Verzichten, die alte Leier zu wiederholen, sind der Schlüssel zur Manifestation und das Grundverständis der Abraham-Lehre.


Ja genau das ist es. Ich habe zu sehr reflektiert und mir immer eingeredet etwas falsch zu machen - das ich genau dass damit gemacht habe. Der Workshop hat mich das ganz klar erkennen lassen.
Ich vermute ich habe das gemacht, weil in meinem Leben bis jetzt immer alles wichtige irgendwie kompliziert gewesen ist - und ich habe gedacht, dass die wahre Liebe zu finden gar nicht so einfach sein kann und es irgendwie kompliziert sein muss bzw. dass da einfach Schwierigkeiten sein müssen. Mir fehlte wohl das Drama, so dass ich es selber fabriziert habe :oops:
Endlich begreife ich, dass die Liebe und auch jede Erfüllung eines Wunsches gar nicht diesen Anspruch stellt und es wirklich ganz einfach ist. Die große Liebe ist ganz leicht - wenn man sich nicht selber im Weg steht. Und das tut man nicht, wenn man nicht zu viel nachdenkt, sondern einfach nett zu sich selber ist.
Vielleicht waren die ganzen Zweifel und das ganze Fokussieren "was-alles-sein-könnte" - die ja logischerweise dieses Auf-der-Stelle-treten nach sich zog - auch ein optimaler Aufhänger, um der Wahrheit nicht irgendwann ins Auge sehen zu müssen. (DA saß die Angst und der wahre Zweifel :pfeif: ) Weil wenn ich glücklich bin und mich im Vortex befinde, könnte es ja sein, dass ich da gar nicht meinen über-alles-geliebter-Fred rausziehe sondern jemand ganz anderen :shock:

Es hat lange gedauert, aber ich denke ich schaffe es diese Dinge zu glauben statt sie nur zu wissen und sie umzusetzen statt nur so zu-tun-als-ob. Ich muss loslassen - es ist meine/unsere einzige Chance. Ich werde es erlauben, dass sich zeigen kann ob Fred ein schwingungsmäßiges Match zu mir ist oder nicht. Falls ja super :loveshower: falls nein vergeude ich jedenfalls nicht meine Zeit.

Ich danke euch allen für eure Geduld :uns: :danke:
Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
Benutzeravatar
brivas
 
Beiträge: 86
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon labelle » 23. Jun 2013, 15:24

Hallo Ihr Lieben,

ich wollte brivas eigentlich ein Kompliment machen, aber das scheint ja nicht so ganz angekommen zu sein :shock:

Liebe LOa ich würde gerne wissen, wie Du das machst, wenn Du Situationen hast die sich immer und immer wiederholen,
und die Energie sehr harnäckig ist,
Du mußt Dir ja bewußt sein , was ist, und dann hinschauen, um dann zu wissen was ich verändern muß,
oder wie machst Du das?

Liebe Grüße
Labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon ZaWo » 23. Jun 2013, 17:05

Hallo Labelle,

ich bin zwar nicht Loa, aber ich frage mich gerade, ob du wirklich gerne liest, wie Britta sich in Sehnsucht, Geduld und Selbstmitleid suhlt. Ich selbst habe selten so eine kaltblütige Form der vermeintlichen Umsetzung der Abrahamlehre gelesen und fühle mich durch ihre Verdrehungen mehr veräppelt als ernsthaft um Erklärungen gebeten.

Eine Mutter, die sich so überhaupt nicht um ihre Kinder schert? 'Da fehlt doch wohl was ganz Entscheidendes in ihren Darlegungen. Ich glaube wir werden hier veräppelt und als Argumentationshilfen missbraucht. Wer gehen will sucht nach Gründen und seien sie noch so abstrus.

Der Sinnspruch "Geduld ist der Schlüssel zur Freude" entspricht ebenfalls nicht der Lehre Abraham-Hicks, genau wie so viel von dem anderen Käse, den sie so schreibt. Ich dachte, darüber dass Leiden in irgendeiner Form etwas mit Tugend zu tun hat, sind wir hier schon weit hinaus. Wir sind hier numal kein Männer-Fang-Club auf Debütantinnen-Niveau..

Aber wenn es dir Freude macht, sowas zu lesen. Nur zu! Lass dich von anderen Meinungen bloß nicht abschrecken. :teuflischgut:

Liebe Grüße und :hug:
ZaWo
ZaWo
 

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon labelle » 23. Jun 2013, 17:58

Ups,

also liebe Zawo ich bin glaube nicht die richtige Adresse für Deine Wut,
aber Danke für die Antwort!!

Also ich finde, ich bin nicht ins Detail gegangen - vielleicht war das mein Fehler-
aber so wie brivas schreibt - so gibt es ja viele Menschen, die Dinge verstehen, und Sie aber nicht "begreifen" wo der emotionale Zugang fehlt. Weil es einfach mehr braucht als nur Abe.............

Ich finde es ein wenig schwierig in solchen Foren über emotionale Dinge zu schreiben, weil es einfach nicht so einfach ist , ganz klar zu schreiben, deswegen tue ich das auch nur selten.

Aber natürlich kann ich auch Dir bei gewissen Sätzen zustimmen.
Aber ich möchte mich so nicht weiter einklinken.

Ich werde mich weiter an gute Abe Texte orientieren und für mich das Beste raussuchen!!!!!

Einen schönen Sonntag
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon ZaWo » 23. Jun 2013, 18:18

Hallo Labelle,


ich bin nicht wütend und schon gar nicht auf dich. Was ich schrieb, denke ich schon länger und auch mir fällt es nicht immer leicht klar und direkt zu schreiben, was ich denke und fühle...gerade wenn es unnette Dinge sind.

Habe es vielleicht zu weit rausgeschoben und dann kommt es wie es immer kommt, irgendwann ist das Maß erreicht und mir wird das Geschwurbel zu bunt.

Ich stelle mir oft die Frage, bekunde ich Verständnis (was ich durchaus habe) oder ziehe ich den stringenten Abraham-Stiefel durch. Meist sage ich mir dann, wo, wenn nicht hier können wir uns direkt auf Unstimmigkeiten bzgl. des Verständnisses der Abraham-Lehre hinweisen. In gewisser Weise, sehe ich das auch als Anspruch dieses Forums. Das Verständnis-Gesäusel gibt es ja überall sonst.

Wir sind viel mächtiger, als wir uns selbst zugestehen und am Anfang steht nun mal die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber und das auch im Ausdruck einer Antwort.

Und ich werde mich bestimmt nicht hinstellen und so offensichtlichen Unfug, wie Britta schreibt, hier als Abraham-Lehre verkaufen. Es ist mir wichtig, das mal an dieser Stelle klarzustellen. Die einzelnen Verdrehungen von ihr auseinanderzupflücken ist mir zu mühsam, da sie sich wachsweich windet, wie es gerade passt. Sie ist nicht so arm, wie sie uns weismachen möchte, dafür lässt sie viel zu viel intrigantes Getue durchsickern. Ich wüsste nicht, wann Abraham das irgendwann mal als zielführend dargestellt hätte. Ich persönlich möchte solche Ohnmachtstaten auch nicht durch Zuspruch unterstützen.

Mal sehen, was jetzt noch so kommt. :P Es bleibt spannend.

Liebe Grüße
ZaWo
ZaWo
 

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon Birdie » 24. Jun 2013, 18:35

Erst mal ich....
Liebe Zawo,
ich mag deine sehr direkte unverblümte Art.

Ich selbst bin ja mit dir mal zusammengeprallt als ich mich vor Jahren unter einem anderen Namen hier angemeldet hatte.
Ja, ich war einfach noch nicht so weit...ich konnte nicht verstehen warum du für mich einfach kein "Verständnis" aufgebracht hast.
Es könnte sein...könnte....dass das "Verständnis", welches ich hier dann generell einfach nicht fand mich letztlich in die richtige Richtung und raus aus der Ecke "dafür muss man doch Verständnis haben, die Arme hat so viel mitgemacht" geschoben hat....raus aus dem Opferbewusstsein....

Also Dankeschön für die Kratzdistel :ros:

Birdie
Mein Herz schlägt für den Vogel - den Gipfel, das Meisterwerk der Schöpfung
Gerald Manley Hopkins
Benutzeravatar
Birdie
 
Beiträge: 461
Registriert: 04.2011
Wohnort: Planet Bird
Geschlecht: nicht angegeben

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon lawofattraction » 27. Jun 2013, 12:14




Als Schlussakkord - oder auch als Auftakt, falls die, für die das Thema von Wichtigkeit ist, sich die Information zu eigen machen möchten: Nachfolgend drei neue Ausschnitte aus dem Workshop in Chicago am 15. Juni 2013

http://www.abrahamforum.org/post45623.html#p45623
155. Wie kann er mit dem Scheitern seiner Beziehung umgehen?

http://www.abrahamforum.org/post45636.html#p45636
156. Den Weg des geringsten Widerstandes zu einer Beziehung zulassen

http://www.abrahamforum.org/post45637.html#p45637
157. Aus einer bestehenden in eine neue Beziehung gehen



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8981
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: Angst ist stärker als der Wunsch

Beitragvon Kavaja Varna » 2. Jul 2013, 08:40

Liebe brivas und alle anderen,

ich habe das Ganze auch eine Weile verfolgt. Nicht regelmäßig und auch nicht haargenau alles (weil es echt viele Seiten zum lesen sind), aber ich weiß so ein wenig bescheid und möchte jetzt doch mal etwas dazu sagen. Auch wenn es sich jetzt nicht schön lesen wird und man möge mir verzeihen.

brivas, mich beschleicht ein wenig das Gefühl, daß Du versucht in Abrahams Worten eine Erlaubnis zu finden, Deinen Mann zu betrügen und einen Weg dahin zu finden.
Wenn ich das kürzlich recht gelesen habe, so liebst Du Deinen Mann noch, fühlst Dich aber von seiner Seite nicht mehr begehrt. Da haben wir das Thema, daß es doch im Grunde darum geht, daß Du Dich in erster Linie selbst begehrenswert fühlen musst, oder? Man korrigiere mich, wenn ich da etwas durcheinander bringe. Ich meine mich allerdings daran zu erinnern, daß es doch alles an einem selbst liegt.
Und hat Dir dieser besagte andere Fred jemals zu verstehen gegeben, daß er auf Dich steht? Daß er Dich anziehend findet und gerne mehr von Dir will? Damit meine ich mit Worten.

Ein paar Mitforis wissen, daß es mir vor wenigen Monaten ähnlich erging und ich mich anderweitig verliebt habe, obwohl ich meinen Mann liebe. Und ich habe auch festgestellt, woran es einfach liegt. Ich habe allerdings auch festgestellt, daß sich das nicht durch einen anderen Mann ändern lässt. Zumal ich defenitiv weiß, daß der Fred in den ich mich verguckt habe, zwar selbst verliebt ist, allerdings nicht in mich.
Davor gab es nun einige Gespräche, an denen ich merkte, daß auch durch ihn die Spontaneität nicht mehr zurück kommen wird.
Und so nach und nach sehe ich auch meinen Mann wieder mit ganz anderen Augen. Daß Fred in eine andere verliebt ist, macht mich nicht eifersüchtig oder traurig oder sonstwie. Es ist wie es ist und es ist in Ordnung so.

Siehst Du keine Möglichkeit Deinen Mann wieder mit liebenden Blicken anzusehen? Oder weigerst Du Dich, dies zu tun?
Du hattest bisher auch geschrieben, daß Du ihn noch liebst und er doch auch ein guter und toller Kerl ist. Wenn seine positiven Seiten überwiegen, dann richte doch Deinen Blick auf eben diese und lass seine Macken liebenswert sein.
Und begehrenswert musst Du Dich letztendlich ohnehin selbst fühlen. Auf Dauer kann Dir das kein Mann geben.
Und wer sagt Dir, daß der andere Fred tausendmal besser ist? Er könnte evtl. auch noch viel schlimmer sein.
Dann noch mal die Frage, woher willst Du wissen, daß er auf Dich steht? Daß Ihr Euch auf der Straße oft begegnet, heißt in meinen Augen noch lange nicht, daß er in Dich verschossen ist. Vielleicht sieht er auch nur eine Wellenlänge auf freundschaftlicher Ebene und ist an etwas tieferen gar nicht interessiert.
Zur Zeit lese ich von Dir Texte, die ein verliebter Teenie geschrieben haben könnte. Scheuklappen und rosarote Brille.
Achte doch ein wenig mehr auf Dich selbst und weniger auf den Typen. Wo kannst Du Dir selbst ein Wohlgefühl bringen. Und pelle doch ein Ei darauf, ob Du darüber hinaus den Kerl vergisst.

Entschuldige, wenn das hart klingt. Ich wiederhole es dennoch... in meinen Augen versuchst Du nur die Erlaubnis zu finden, fremdzugehen, zu betrügen und Deinen Willen durchzusetzen, weil Du Dich selbst nicht ins Wohlgefühl bekommst.

Kav
Kavaja Varna
 


Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Yandex [Bot] und 1 Gast

web tracker