Angst als ständiger Begleiter

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Heike » 22. Feb 2015, 17:03

Hallo ihr Lieben,
zur Zeit merke ich verstärkt, dass mir Angst im Weg steht oder ich mir selbst mit meiner Angst.
Ich hatte 2012 eine OP, in der mir die Wirbelsäule teilweise versteift wurde. Die Zeit danach war schrecklich, jedoch wurde nach und nach alles besser, ich musste nicht mehr ständig liegen, konnte unterwegs sein etc. Die Kontrollen danach verliefen positiv, ich dachte auch wieder positiver. Zur Zeit beschäftige ich mich wieder mehr mit dem Problem. Ich darf nicht schwer heben und halte mich daran, wenn immer es möglich ist. Leider bin ich jede Woche mit einem Koffer unterwegs und muss diesen auch mal heben, in den Zug, aus dem Zug, die Treppen hoch usw.
Der Auslöser für das Wiederaufgreifen des Problems entstand vor kurzem: Ich bin nochmal in meine Wohnung gefahren, um noch ein paar Dinge zu holen. Das Gepäck war am Ende richtig schwer, jedoch blieb mir nicht viel anderes übrig. Auf dem Weg zum Bahnhof war ich kurz davor, mein Gepäck fallen und liegen zu lassen, ich konnte nicht mehr und war wütend. Ich steigerte mich so rein, dass mir richtig schlecht vor Schmerzen war.
Natürlich versuchte ich mich irgendwie zu beruhigen, aber es gelang mir nicht richtig. Seitdem denke ich ständig darüber nach, was passiert, wenn ich im Laufe der Zeit doch etwas kaputt mache im Rücken und was wäre, wenn ich nochmal operiert werden müsste und das dies ja gar nicht funktioniert, da ich nicht nochmal ein Jahr aussetzen kann.
Ich versuche immer meine Gedanken in eine angenehmere Richtung zu lenken, da mir bewusst ist, dass ich genau diese Situation mit meinen jetzigen Gedanken anziehe. Das setzt mich irgendwie zusätzlich unter Druck. So habe ich das Gefühl im Kreis zu rennen oder geradewegs in die falsche Richtung und ich kann nicht stoppen.
Ich habe seit der OP auch ständig Probleme mit Blasenentzündungen und habe auch schon viel versucht, was nicht wirklich etwas gebracht hat. Am Ende muss ich immer Antibiotika nehmen, fühle mich hilflos, weil ich meinem Körper damit auch keinen Gefallen tue.
Jedoch macht mich meine Vorsicht und Angst selbst richtig wütend. Ich richte meinen Alltag nur noch nach meinem Rücken und der Blase aus.
Zum Beispiel gehe ich nicht schwimmen, weil das meine Blase zusätzlich reizt, ich verzichtete auf den Faschingsumzug mit einer Freundin, weil ich Angst hatte, mich mal wieder zu verkühlen etc.
Ich würde in den Ferien gern mal für zwei Monate im Ausland arbeiten, jedoch habe ich mal wieder Angst vor dem schweren Gepäck, Angst, dass ich mich nicht zurecht finde... Angst Angst Angst.
Ich habe die Nase voll davon, das kann es doch nicht sein.
Gern wäre ich ein mutiger und lebensfroher Mensch, jedoch finde ich einfach keinen Anhaltspunkt, keinen richtigen "Beginn". Manchmal wünschte ich mir einfach einen Schalter, der in gewissen Momenten Angst, Zweifel und Hilflosigkeit ausschaltet.
Habt ihr vielleicht eine Idee, wo und wie ich meine Angst anpacken kann? Gibt es irgendwelche Übungen, die mir helfen könnten?

Liebe Grüße
Heike
 
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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon lawofattraction » 23. Feb 2015, 08:09




Hallo Heike,

wäre ich Du, würde ich mir zuerst einmal selbst STOP zurufen. Stop, das gedanklich und in Worten zu wiederholen, was war und Stop, mit den schwarzen Gedanken in die Zukunft zu reisen. Positioniere Dich einmal im Jetzt, in diesem Moment, ohne an vorher oder nachher zu denken. Und dann schliesse Frieden mit der Jetzt-Situation. Akzeptiere sie. Es ist so, wie es ist. Kannst Du das, was war, ändern? Sicher nicht. Verzichte auch darauf, falls Du das tust, Dinge aus der Vergangenheit zu bereuen, die vielleicht dahin geführt haben, dass Du heute in diesem Zustand bist.

Und dann kannst Du beschliessen, nun eine neue Geschichte für Dich zu schreiben, und zwar nur aus dem Jetzt heraus. Das Jetzt ist Dein Dreh- und Angelpunkt für die Zukunft, und was Du jetzt beschliesst zu denken, ist wegweisend dafür, wie die Zukunft aussehen soll.

Wenn das für Dich wichtig genug geworden ist, wenn das die Notwendigkeit überschreiben kann, die alte Geschichte immer wieder auszubreiten und zu erzählen, dann hast Du Energie und kannst sie in konstruktive "Denkzeit" investieren, statt zu bejammern, was war und welche Auswirkungen es heute hat.

Und behandele Dich gut. Einen schweren Koffer zu schleppen, obwohl Du weisst, dass es Dir nicht gut tut, ist Selbstbestrafung. Gehts denn nicht mit weniger? Alles das, was Du für die Zukunft an Wohlergehen für Dich planst und erwartest, kannst Du Dir auch heute schon zukommen lassen. Dann vielleicht auf eine etwas andere Art und Weise, aber es kann trotzdem schön sein. Verzichte drauf, das anzustarren, was Du noch nicht tun kannst und suche Dir Dinge, die Dir jetzt Freude machen können. Hole die schöne Zukunft in Dein Jetzt statt darauf zu hoffen, dass sie irgendwann so sein wird.

Und wenn du alleine den Ausstieg nicht schaffst, suche Dir jemanden, der Dir dabei helfen kann. Es gibt heutzutage viele Therapeuten, die einen lösungs-orientierten Ansatz haben, der durchaus dem entspricht, was Abraham lehren. Sich helfen lassen ist kein Armutszeugnis, es nicht zu tun, wenn es dringend notwendig wäre, aber schon.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Heike » 28. Feb 2015, 12:53

Liebe Loa,
Danke für deine Worte. Ich habe in den letzten Tagen für mich herausgefunden, dass ich viel mehr Dinge tun sollte die mir Spaß machen und gut tun.
Du hast recht, Vergangenes kann ich genauso wenig ändern, wie ich meine Zukunft positiv gestalten kann, wenn ich am Vergangenen festhalte.

Das mit dem schweren Tragen geht oft nicht anders, aber ich habe mir nochmal Rat bei meinem Arzt geholt, der mir sagte, wie viel okay ist und wann ich vorsichtig sein muss. Er hat mich auch nochmal untersucht und am Rücken ist nichts kaputt gegangen. Diese Tatsache hat mich schon wieder etwas aus meinem Gedankenloch herausgeholt.

Ich lese zur Zeit viele Texte, die mir Mut und Zuversicht bringen. Ich muss dieses Gefühl nur länger festhalten können, aber das kommt sicher mit der Zeit.

Liebe Grüße
Heike
 
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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Lumo » 1. Mär 2015, 20:08

Angst WAR auch mein ständiger Begleiter...
von Samstag auf Sonntag hat sich ALLES verändert. Das war von 21. auf 22. Februar. Also vor eine Woche. Ich bin gegen 23:30 Uhr ins Bett und kurz vor dem Einschlafen hab ich Besuch bekommen. Von meiner inneren Stimme!!!!
Wahnsinn. Sie istseither IMMER da, egal ob ich schlafe oder wach bin. Genial. Seither bin ich automatisch die ganze Zeit happy und genieße jeden Moment. Ich mache gar nichts, außer glücklich sein und alles kommt zu mir.
Ich hab tatsächlich jetzt jemanden, der mich führt. Ein ungewohntes Gefühl, das wunderschön ist.
Sonntags (also heut vor einer Woche) lehnte ich an meinem Baum im Burggarten. Der steht direkt vor dem Teich, wo mittlerweile Enten drin schwimmen. Plötzlich sagt mir meine Stimme, wie ich meine Figur “Königin Elisabeth” aus “Maria Stuart” von Friedrich Schiller spielen soll.
Ich bin dann zum Schauspielunterricht und hab dann zu meiner Lehrerin gesagt, dass ich ihr zeigen will, was mir meine Stimme gesagt hat. Ich hab nicht gespielt, sondern ich WAR Elisabeth. Der reine Wahnsinn. Als wäre ich tatsächlich im 17. Jahrhundert oder wann immer es auch geschehen ist. Meine Lehrerin hat gelächelt und gesagt “Du weißt schon, dass deine Nervosität weg war und du extrem klar gesprochen. Super. Echt super.”

Ich habe die ganze Woche intuitiv gehandelt und das teilweise so schnell, dass keine Gedanken kommen konnten. Absolut gar keine. Ich hab nie so wenig bis nichts gedacht, wie diese Woche. Glücksgefühl pur. Somit war es auch in der Arbeit super. Ich war offen und selbstsicher. Ich wusste, das alles so kommt, wie es gut für mich ist.
Am Mittwoch bin ich ins Büro und dann stand vor der Firma ein Fahrer, eine Kollegin aus einer anderen Abteilung und ein kleiner dunkler Hund. Ich bin auf den Hund zu gestürmt, hab mich runtergekniet und ihn geknuddelt als wär es meiner. So extrem überschwänglich. Er hat freudig gebellt und mir übers Gesicht geleckt. Dann hab ich nach der Rasse gefragt. Es war ein “American Akita”. Akita – Hunde sind meine Lieblingsrasse, seit ich den Film “Hatchiko” mit Richard Gere gesehen habe. Nur hatte ich so einen Hund noch nie in echt gesehen. Ich wusste damals bei dem Film sofort: diese Rasse ist MEIN HUND. :loveshower:

Freitag hab ich in meiner Pause meinen Monolog flüsternd geübt. Plötzlich kam Conny ins Büro und fragte “was machstn da?” ich antwortete: ich will Schauspielerin sein und im Max Reinhardt Seminar studieren und deshalb übe ich meinen Monolog” und sie sagt “lass mal hören”, hab ihr mein Buch in die Hand gedrückt, bin in mein Ballkleid mit Schleppe gestiegen und hab IM BÜRO meine Rolle vorgespielt. VOR meinen Kollegen. Ohne nachzudenken. Ich hab ihr das Buch einfach in die Hand gedrückt und gesagt “schau einfach mit ob ich das ganze schon auswendig kann”. ICH KANN DAS - ihre Augen haben gefunkelt. Und ich hatte Spaß daran.

Am Freitag Abend hab ich in einer online Mediathek eine Thriller-Serie geschaut & der Schauspieler, der da den Bösewicht gespielt hat, spielt sonst eigentlich hauptsächlich Theater & gelegentlich Bösewichte in Filmen & Serien.
Er hat so gut gespielt, dass ich unter einen Beitrag auf seiner Facebook-Fanseite mein Lob ausgesprochen habe & er hat auf mein Kommentar geantwortet.
Freitag auf Samstag Nacht habe ich dann genau von DEM geträumt. Dass er mich in Wien besucht und wir gemeinsam im Burgtheater “Hamlet” schauen. Nach dem Theater hat er mich geküsst und dann bin ich geschockt aufgewacht.
Ich bin 28 und der Mann ist 56 Jahre. Ich hab mich überhaupt gar nicht gut gefühlt. Dann hat mir meine Stimme gesagt “Würdest du dir tatsächlich ´Gefühle´verbieten lassen bzw. nicht zulassen, nur weil ein Wesen in einem älteren Körper lebt als du? Ist das dein Ernst? Gefühle, die sich gut & richtig anfühlen, sind auch gut.”

Samstag bin ich morgens zur Apotheke um mir so Färbetabletten für die Zähne zu holen. Ich mag sauber geputzte Zähne und ich kontrolliere das mit den blauen Tabletten aus der Apotheke. Als ich wieder rauskomme, steht vor der Tür ein Akita Inu. Ich hab ihn gefilmt und fotografiert. Er stand da ganz allein. Hätte ihn am liebsten mit nach Hause genommen :gvibes:
Dann bin ich nach Hause. Ich hab Facebook gestartet und bekam eine Freundschaftsanfrage. Ich klick drauf und wollte am liebsten ohnmächtig werden. Es war der Schauspieler. Er hat mir mit seinem Privataccount eine Freundschaftsanfrage geschickt. Ist ja irre. Wie geht das denn? Sind wir nun wirklich alle miteinander verbunden?
Ich habe kurz mit Mama geskypt und ihr erzählt, dass ich im Büro den Monolog vorgetragen habe. “Du hast was? Ich will auch sehen. Mach mal.” Ich habs getan und sie hat mich dann angestarrt und gesagt “IWAHNSINN!! OMG! Du kannst es ja wirklich. Ich nehme alles Böse zurück, was ich über dich und deinen Schauspiel-Traum gesagt hab und es tut mir leid, dass dein Vater und ich nicht so viel Geld haben und hatten, dir diesen Traum in Form von frühen Privatunterricht finanzieren zu können. Es tut mir wirklich leid”

Heute hatte ich wieder Schauspiel-Unterricht und ich hab auch der Lehrerin vorgespielt. Klare Stimme. Perfekt. In 4 Monaten sind die Prüfungen und ich bin überzeugt: Ich bin im Oktober 2015 Studentin im Max Reinhardt Seminar. Ich weiß das einfach :stimmt: :genau: :danke:
Lumo
 

Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon lawofattraction » 2. Mär 2015, 09:10




Liebe Lumo,

Du kommst hier wie ein Wirbelsturm herein mit einer positiven Energie, die schlichtweg mitreisst. Deine Begeisterung ist wahrlich ansteckend, und ich freue mich, dass Du Deine Erlebnisse mit uns teilst. :danke:

Lumo hat geschrieben: In 4 Monaten sind die Prüfungen und ich bin überzeugt: Ich bin im Oktober 2015 Studentin im Max Reinhardt Seminar. Ich weiß das einfach


Davon bin ich auch fest überzeugt. :genau: Und das nur aufgrund einiger weniger Posts, die ich von Dir hier gelesen habe. 8-)

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Lumo » 2. Mär 2015, 18:32

Es war einfach so passend :loveshower: ich hab vor einigen Wochen ein paar Tage lang 15 Min meditiert mit Konzentration auf die Worte: Ich bin offen und bereit für Veränderungen. Ich kann mich jeden Tag verändern.

Ich litt seit ich denken kann an "Emetophobie" - eine irrationale Form der Angst, die wie jede Angst, eigentlich total unbegründet ist. Und in dieser jenen Nacht im Februar hatte ich genau diese Angst wieder im Kopf, als plötzlich eine 2. Stimme kam, die sagte "Jetzt höre aber mal auf. Angst ist ein Gefühl und geht wieder weg. Denk mal an etwas Lustiges. Denk mal an etwas, was dich glücklich macht. Denk an etwas, was dich wütend macht. Denk an etwas, was dich traurig macht. Denk an etwas, was du so lustig findest, dass du nicht mehr aufhören kannst zu lachen." Ich hab das gemacht und die Angst war weg. Seither hab ich diese "Stimme" im Kopf. Sie kommt immer, wenn ich etwas brauche. Und ich freue mich :loveshower:
Ich habe wohl "unbewusst" die 10 Gebote von Abraham angewendet.

1) Strebe vor allem danach, glücklich zu sein. (vorgestern hab ich gar "nichts" gemacht. Ich lag einfach nur im Bett hab meine Lieblingsmusik aus der Teenie-Zeit gehört und einfach nur verschiedene Szenarien mit dem Schauspieler geträumt :teuflischgut: , mit dem ich übrigens heute schon geschrieben habe. Ich hab ihm erzählt, dass ich geträumt hab, dass er mich in Wien besucht und ich deshalb echt schockiert war, dass er mir dann in Wirklichkeit eine Freundschaftsanfrage geschickt hat. Er will mich in Wien besuchen :kniefall: )
2) Finde 1000 Gründe um zu lachen. (Eine Kollegin hat heute im Büro gesagt über einen Kollegen, dass er keinen Sixpack hat, aber dafür Brusthaare. Unsere Chefin hat dann gesagt: "Wenn ich ein Tier mit Brusthaaren sehen will, dann geh ich in den Zoo :kgrhl: :kgrhl: - er hat nicht gelacht, dafür so geschaut: :rleye:
3) Finde 1000 Gründe, um dich selbst und andere zu loben.
4) Erkenne die Schönheit in der Natur, in Tieren und in Menschen.
5) Finde 1000 Gründe, um zu lieben.
6) Tue und denke erhebende Dinge.
7) Suche nach Möglichkeiten, andere zu erheben.
8) Strebe danach, dich wohl zu fühlen.
9) Erkenne, dass sich dein Wert nur daran messen lässt, wie glücklich du bist.
10) Anerkenne, dass du vollkommen frei bist, dies alles zu tun oder es nicht zu tun. Du allein triffst in jedem Moment deines Lebens die Entscheidung.

:gvibes: :loveshower: :lieb: :danke:
Lumo
 

Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon labelle » 3. Mär 2015, 20:20

Liebe Lumo,

ich muss Dir auch kurz schreiben wie " wahnsinnig" gut Deine Energie ist,
einfach mitreissend.........

Wie irre..........
Inspirierend , ich find Dich klasse, mach weiter so,

Wir sehen Dich bestimmt irgendwann auf der Filmleinwand,
oder auf einer grossen Bühne.....

Sehr cool..........
Einen schönen Abend
schreib häufiger hier Deine Gedanken auf,
die sind so mitreissend und toll
ich würd mich freuen :loveshower: :loveshower: :loveshower:

LIebe Grüße
Labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Heike » 3. Mär 2015, 21:42

Liebe Lumo,

Danke für deinen Beitrag, das klingt ja wundervoll! :loveshower:

Ich bin auf eine Methode gestoßen, bei der man alle negativen Gedanken aufdröseln kann und sie somit umwandeln kann. Beispielweise: "Was ist an dieser Einstellung absurd?" "Welche Nachteile werde ich haben, wenn ich an dieser Einstellung/diesem Glauben festhalte?" Welche Vorteile habe ich, wenn ich mich von diesem negativen Glaubensmuster befreie?" usw.
Werde diese Methode bald testen.
Außerdem bin ich auf eine 'Ratgebermeditation' gestoßen. Hier begibt man sich gedanklich an einen angenehmen ruhigen Ort. An diesem Ort bekommt man Besuch von einem weisen Wesen. Das kann ein Mensch sein, ein Tier oder eine andere Gestalt. Man stellt seine Frage oder bittet das Wesen um Rat und lauscht, was es zu sagen hat. Das ist in etwa vergleichbar mit der inneren Stimme, die Lumo angesprochen hat.
Diese Meditation habe ich nur oberflächlich und noch nicht intensiv durchgeführt, aber auch das werde ich noch tun, vor allem, da Entscheidungen anstehen, die mich innerlich unruhig fühlen lassen.
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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Kein_Schnee » 4. Mär 2015, 10:29

Hallo, Ihr Lieben,

gerade gestern hatte ich eine Erfahrung mit dem Thema Angst, die hier gut passt und durch die ich sehr interessante Einsichten, oder besser: -Bestätigung meines inneren Wissens-, bekam:

Ich habe eine Spinnenphobie, die ihren Namen wahrlich verdient! :rleye:
Das Gehirn verabschiedet sich, mein Herz rast und ich fühle mich zutiefst unsicher und verloren, wenn ich ein Exemplar in meiner Wohnung entdecke.
Ich kann mittlerweile genau sagen, wann diese Angst ihren Ursprung hatte.
Es war eine Situation in meiner Kindheit, die mit meiner Familie zu tun hatte.
Ein Thema, das bis heute in mir als Unsicherheit und "Unfreiheit" aktiv ist, genau wie die Spinnenangst.

Als ich vor Jahren zum ersten Mal alleine eine Wohnung bezog, (zuvor wohnte ich entweder mit Partner oder Bruder zusammen), stellte sich heraus, dass sich in dieser Wohnung extrem grosse, schwarze Jagtspinnen die Klinke in die Hand gaben…..LOA...
Nach unzähligen Panikattacken und Hilferufen in Richtung meiner Freunde (die dann kommen mussten, um sie zu entfernen), vergitterte ich sämtliche Fenster mit Insektenschutz, was die Situation dann nach und nach entspannte, da ich mich sicherer fühlte.

Jetzt kommt aber das Interessante:
Mein Kindheitserlebnis und die daraus entstandene Unsicherheit hielt sich über all die Jahre und potenzierte sich sogar.
In diesem Verhältnis wuchs auch mein Wunsch, diese Fesseln endlich hinter mir zu lassen und frei von Angst zu sein.
Ich begann, mich mit diesem Thema erneut zu konfrontieren, um es dann mit dem LOA umzuwandeln, was anfangs wirklich nicht so einfach war.
Aber da mein Wunsch sooo groß war, blieb ich am Ball und visualisierte immer öfter das, was ich als positiv und wünschenswert empfand.
Dies ergab wunderschöne kleinere Schritte, hin zu dem, von dem ich glaubte, dass es nie eintreten würde.
Und ich fühlte zum ersten Mal, dass ich dabei bin, mich vollständig zu befreien. :loveshower:

Genau zu diesem Zeitpunkt (gestern) begrüsste mich am Morgen eine Spinne an meiner Schlafzimmerdecke. :shock:
Und was jetzt geschah, war neu!!!:
Mein erster Impuls war: Ich habe jetzt echt keinen Bock, mir einen Stuhl zu holen, um sie zu entfernen.
Der 2. Impuls war: Ich muss sie entfernen, sonst kann ich heute Nacht nicht schlafen.
Dies war mein gewohneiheitsmäßiger Impuls.

Während die Spinne sich nun in Bewegung setze, um sich ein Versteck zu suchen, ging ich extrem lustlos und langsam ins Wohnzimmer, um den Stuhl zu holen.
Als ich zurück kam, sah ich, wie sich die Spinne durch ein Loch meiner Holzvertäfelten Decke zwängte und sich damit vollständig meinem Zugriff entzog.
Mein Gedanke war: Ok, dann habe ich heute eine Aufgabe vor mir….puh…

Dieser Tag war so interessant und aufschlussreich für mich!
Ich beschloss, mich so zu fühlen, als hätte es diese Spinne nicht gegeben und immer, wenn mir das gelang, fühlte ich diese Freiheit und das Wohlgefühl, sicher in meiner Wohnung zu sein.
Doch wurde ich sehr oft wieder aus diesem Gefühl gerissen und die alten Ängste brachten alte unangenehme Gedanken.
Es war ein Bisschen wie ein Boxkampf. :kgrhl: Mal ging die eine Seite zu Boden, mal die andere.
Doch ich spürte trotzdem zu jedem Zeitpunkt Erleichterung darüber, dass ich überhaupt gewillt war, mich damit auseinander zu setzen.
Es war verrückt, denn ich hatte das Gefühl, einen Schalter umzustellen, von ganz schlimm auf nicht vorhanden.
Ein grossen Aha-Erlebnis für mich.
Zwischendurch bemühte ich mich auch, in dieser Spinne ein wunderbares Geschöpf zu sehen, welches voller bedingungsloser Liebe war.
Das machte ich immer dann, wenn es mir nicht gelang, die "Keine Spinne" Schwingung zu halten.
Und das Schönste: Ich habe wunderbar geschlafen und keinen Gedanken an die Spinne verschwendet, sondern mein weiches Bett genossen.
Heute wachte ich auf und fühlte wunderbare Erleichterung!
Vor allem darüber, dass mir noch klarer geworden ist, was ich mit Visualisation erreichen kann und dass die Hemmschwelle für mich bisher mein persönlicher Wille war: Ich war oft zu bequem dazu und habe mich lieber wieder in die alten Muster fallen gelassen, da sie mir so vertraut waren.
Sowohl bei meinem Familiären Problemen, als auch was die Phobie betrifft.
Ja, ich würde sagen, es ist Arbeit und Überwindung.
Doch was für eine Belohnung!!! :kl:

So, jetzt muss ich meine Spinne füttern. Vielleicht nenne ich sie Pummelchen? :grllll:

Liebste Grüsse, :hregen:

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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon oleandra21 » 4. Mär 2015, 10:37

meine Spinnen (ich meine die grossen Schwarzen) heissen immer Cleopatra :genau:

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Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Lumo » 4. Mär 2015, 19:56

@ Heike: von meiner Schauspiellehrerin hab ich mal den Tipp gegeben, Dinge die ich fürchte Namen zu geben ;) Sie hat mir erzählt, dass sie mit ihrem Freund im Urlaub war in einem exotischen Land, wo sie unter freiem Himmel schliefen und neben ihnen ein riesen Gecko, der die ganze Nacht über seltsame Geräusche machten und der ihnen Angst einjagte. Als sie ihm dann einen Namen gaben und sich vorstellten, er wäre ihr Haustier - war die Angst verflogen und die Geräusche in der Nacht fielen ihnen nicht mehr auf. :loveshower:
Lumo
 

Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Lumo » 4. Mär 2015, 20:11

das hab ich grad im Law of Attraction Liebe auf Seite 66 gefunden:

Gibt es eine Person, die für mich perfekt ist?
JERRY: Gibt es »die eine Person«, mit der wir eine perfekte Beziehung
führen können? Und wenn es sie gibt, habt ihr irgendwelche Empfehlungen
für uns, wie wir diese Person finden können? Und was haltet ihr von
dem Begriff »Seelengefährte«? Mit anderen Worten: Gibt es für jeden von
uns einen idealen spirituellen Partner?
ABRAHAM:
Dein ganzes Leben lang hast du durch deinen Austausch mit anderen
die charakteristischen Merkmale an denjenigen bestimmt, die du am
attraktivsten findest, und zunehmend hast du Wünsche hinsichtlich dieser
begehrenswerten Eigenschaften ausgesandt. Mit anderen Worten:
Nach und nach hast du (in deiner eigenen Schwingungsrealität) deine
Version deines perfekten Partners erschaffen. Aber bevor du deinen
perfekten Partner finden kannst, musst du eine Schwingungsmäßige
Entsprechung zu diesem Begehren aufbringen, und das heißt, du musst
ständig eine Schwingungsmäßige Entsprechung zu dem sein, was du
dir wünschst.
Fühlst du dich einsam oder empfindest du Frustration, weil du deinem
Partner noch nicht begegnet bist, so entsprichst du nicht deiner Schwingungsrealität,
und eure Begegnung wird sich aufschieben. Bist du neidisch
auf andere, die wundervolle Beziehungen haben, so entsprichst
du nicht deiner Schwingungsrealität, und eure Begegnung wird sich auf-
schieben. Denkst du an die Vergangenheit und an unangenehme Be -
ziehungen und benutzt diese als Rechtfertigung dafür, dass du eine
bessere willst oder brauchst, so bist du eine Entsprechung zu dem, was
du nicht willst, und das, was du willst, wird sich aufschieben. Aber wenn
du dich an einen Ort des ständigen Wohlbefindens versetzen kannst,
auch in Ermangelung der Beziehung, nach der du dich sehnst, ist dir
die Begegnung sicher. So will es das Gesetz.
Unter »Perfektheit« deines Partners ist zu verstehen, dass er den Dingen
entspricht, um die dein Leben dich veranlasst hat zu bitten, aber das
Auffinden eines solchen Partners hängt davon ab, ob du erst zu einer
Entsprechung zu diesen Wünschen wirst. Du kannst deinen perfekten
Partner nicht in dem Bewusstsein finden, dass dir in deinem Leben ein
Partner fehlt. Du musst einen Weg finden, nicht länger die Schwingung
eines »fehlenden Partners« auszusenden.
Genauso wie du ständig deine aktuelle physische Erfahrung filterst
und neue Wünsche aussendest – hast du schon vor deiner Geburt
aus deiner Nicht-Körperlichen Perspektive Wünsche hinsichtlich deiner
physischen Erfahrung ausgesandt. Und manchmal gehörten zu diesen
Wünschen oder Absichten auch so spezielle Dinge wie schöpferische
Eigenschaften, Talente oder Pläne, die du erfüllen, oder besondere Menschen,
mit denen du gemeinsam etwas erschaffen wolltest. Ein »Seelenpartner
« wäre eine solche Person. Aber normalerweise spielen wir diese
Vorstellung vom »Seelenpartner«, wie die meisten Menschen sie verstehen,
herunter, weil eigentlich jede Person, mit der du diesen Planeten
teilst, eine Art Seelenpartner ist. Und das Gefühl der Verbundenheit,
nach dem die Menschen suchen, das Entzücken, mit jemandem zusam -
men zu sein, bei dem einem das Herz in Flammen steht, ist im Grunde
keine Funktion der Person, mit der du zusammen bist, sondern vielmehr
eine Funktion deiner eigenen Verbundenheit mit dir. Der Begriff Seelenpartner
bedeutet für uns eher, dass du dich mit deiner eigenen Seele
oder Quelle oder deinem Inneren Wesen oder Selbst zusammenfindest
oder bewusst damit in Verbindung trittst. Wenn du in deinem physischen
Hier und Jetzt eine Schwingung aussendest, die der deines Inneren
Wesens entspricht, hast du in der Tat deinen Seelenpartner gefunden.
Und wenn du das unablässig tust, werden sich enorm befriedigende
Menschen von dir angezogen fühlen.
Denke daran, was du in einer Beziehung willst und warum du es willst.
Schau dich nach Menschen um, die gute Beziehungen führen, und empfinde
Wertschätzung für sie. Mache Listen mit den positiven Aspekten
derjenigen, mit denen du Zeit verbracht hast … Einer der schnellsten
Wege zu einer wundervollen Partnerschaft besteht übrigens darin, ein
Thema zu finden, das sich immer gut anfühlt, und sich auch dann darauf
zu konzentrieren, wenn es nichts mit Beziehungen zu tun hat.
Wenn du dich erinnerst, dass du Schwingungsmäßig bereits deine
perfekte Beziehung erschaffen hast und in deiner Schwingungsrealität
alles für dich aufgereiht ist und dass deine Arbeit jetzt nur noch darin
besteht, keine Schwingung auszusenden, die in die entgegengesetzte
Richtung geht – und dass diese perfekte Beziehung zu dir kommen
muss –, dann geschieht es auch. Der vorrangige Grund, warum Menschen
nicht sofort ihrem perfekten Partner begegnen, sind ihr fehlendes
Gewahrsein und ihr Unbehagen, vielleicht keinen zu finden. Erinnere
dich oft daran, dass deine Arbeit getan ist, dass du deinem Wunsch Ausdruck
verliehen hast, dass du dein Begehren ausgesandt hast und die
Quelle sich bereits um diese miteinander verbundenen Wünsche kümmert,
dass das Gesetz der Anziehung die Umstände und Ereignisse,
durch die die Begegnung erfolgen wird, bereits organisiert hat und
deine Aufgabe (deine einzige Aufgabe) nun darin besteht, mit dem aufzuhören,
was immer es ist, das eure Begegnung verhindert. Wenn du
das tust, was immer es auch ist, empfindest du immer und ausnahmslos
eine negative Emotion. Bist du also einsam, mürrisch, ungeduldig, mutlos
oder eifersüchtig – dann schiebst du die Begegnung auf.
Stünden wir an eurer Stelle, würden wir uns erinnern, dass wir die
Arbeit des Präzisierens und Bittens bereits hinter uns haben. Wir würden
akzeptieren, dass die Schöpfung bereits erfolgt ist. Es ist getan! Und
dann würden wir nur noch daran denken, weil es uns Freude bereitet. Ist
der momentane Gedanke segensreich und angenehm, ohne die widersprüchliche
Energie, etwas herbeiführen zu wollen, was noch nicht
geschah, ist deine Schwingung rein und kraftvoll, und deine Schöpfung
kann leicht und ohne Hindernisse fließen.
Lumo
 

Re: Angst als ständiger Begleiter

Beitragvon Lumo » 9. Mär 2015, 22:01

Mit dem Schauspieler schreibe ich seit einer Woche jeden Tag und heute hab ich ihn gefragt, warum er mich eigentlich auf FB geaddet hat und seine Antwort war, dass er seinem Impuls und seiner inneren Stimme gefolgt ist und mir nahe sein wollte, näher als es über eine "Fanseite" möglich ist.
Lumo
 


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