andere Formulierungen finden...

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

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Beitragvon Salome » 30. Okt 2011, 16:34

Ihr Lieben, Ihr liefert so viele Denkanstösse... :danke:

Im Zusammenhang mit Geld oder Essen spielen die alten Ausdrucksweisen eine große Rolle.

Da ist:
...das gönne ich mir
...das kann ich mir leisten oder eben auch nicht :)
...man gönnt sich ja sonst nichts

Im Moment fällt mir lediglich ein:

...das erlaube ich mir

Da ist der Begriff – preiswert – etwas ist mir den Preis wert

Der Begriff - zu teuer - fällt aus meinem Sprachgebrauch heraus, weil ich mich an preiswert orientiere, das ist mir den Preis wert.

Ob ich mir damit ein Beinchen stelle, werde ich heraus finden.

Wenn ich auf diese Art und Weise vorgehe, was geschieht dann?

Ich sehe etwas, das in mir den Wunsch weckt es zu kaufen, hm – lecker – 100g 3,90€ - tief Luft holen – will ich das wirklich haben – bei 100g 1,90€ würde ich überhaupt nicht überlegen - zwei Florentinerberge wären sofort geordert – ein bisschen Abstand zur Theke herstellen und kurz nachdenken, hm - die schmecken so gut – die Qualität hier ist hervorragend – frisch gemacht – die sind den Preis wert und ich bin mir das auch wert – köstlich

ja, doch, so komme ich langsam aber sicher in ein ruhigeres Fahrwasser und ich fühle mich heute noch gut mit der Entscheidung – darum geht es doch wohl – mich mit meiner Entscheidung wohl zu fühlen.

Eine Beobachtung an der Fleischtheke:

Zwei junge Leute ordern zwei Steaks einer ganz bestimmten Fleischsorte, ich sehe an der Waage den Preis dafür und ich denke...im ersten Moment – teuer – das würde ich nicht ausgeben – mein lieber Mann, ohne mit der Wimper zu zucken, na ja, die wissen schon was sie bestellt haben –
da liegt ein Rinderfilet, das sieht gut aus, ach ja, mal wieder ein schönes Filet essen,
wenn da nicht der Preis wäre. :mrgreen: Also ich würde schon so ab und an ein Filet essen, nur den Preis ist es mir nicht wert.
Bin ich mir es dann auch nicht wert :?: Ne, so wichtig ist mir das nicht.
Bei 3.000€ im Monat sieht das etwas anders aus und da käme wohl mal so ein Filet in meine Pfanne. :lol:
Ich habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt, dafür esse ich zu gerne und es kommt ausschließlich Essen auf den Tisch das mir schmeckt. Ich esse mit Lust, Genuss und Freude und so ist es gut. :P

schönen Sonntag noch
Salome
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Re: andere Formulierungen finden...

Beitragvon zimtstern » 30. Okt 2011, 17:57

Hallo Salome,

ich mache es immer so dass ich eher die "teure" Kleinigkeit kaufe, die mir aber viel bedeutet, als die günstige Masse.
Ist euch schon mal aufgefallen dass die meisten Menschen gar kein Problem damit haben 10 "Schnäppchen" zu kaufen, und dann bei der einen besonderen Sache die sie hätten total total knauserig sind?

Natürlich haben wir alle ein Limit im Kopf wenn wir Geld ausgeben, welche Summe möglich ist und welche uns in Schwierigkeiten bringen würde.
Obwohl es auch Menschen gibt die kein Problem damit haben den Rahmen ihrer Kreditkarte zu sprengen.

---
So, ich habe jetzt mal ganz bewußt nicht darauf geachtet wie ich formuliere :clown: Ich werde meinen Text jetzt mal untersuchen:

"teure" Kleinigkeit, günstige Masse, Limit im Kopf, bestimmte Summe bringt uns in Schwierigkeiten. aha 8-)
---

Wenn es nach Abraham ginge (und darum geht es hier ja), dann ist es eher ungünstig "limitiert" Geld auszugeben, in dem Sinne dass das ja von einem Mangelgefühl zeugt.

(Aber unlimitiert Geld auszugeben mit einem Mangelgefühl wäre natürlich auch nicht empfehlenswert).

Nun schreibst du, du würdest bei einem höheren Budget durchaus auch mehr Geld für den Genuß von guten Filets ausgeben.
Das klingt logisch, und ich glaube dir auch dass es dir meistens nichts ausmacht dass du dir die Filets nicht leisten willst... Aber in dem Moment hat es dir schon etwas ausgemacht, oder?

Jemand der wirklich zufrieden mit dem ist was er hat, bei dem würden solche Gedanken gar nicht aufkommen, denke ich.

Die Idealsituation wäre wahrscheinlich die, dass wir einfach unserem guten Gefühl folgen, und dabei Vertrauen haben, dass ich nicht wissen muss wie sich das am Ende des Monats rechnet... Vielleicht hättest du dir die Filets gekauft und am nächsten Tag wäre deine Nachbarin zu dir gekommen, mit einer riesen Kiste an Lebensmitteln "Du, ich vereise spontan - kannst du vielleicht etwas mit dem Inhalt meiner Speißekammer anfangen?" :clown:
(Und diese Nachbarin käuft natürlich immer im besten Feinkostlanden der Stadt ein)

Aber in dem Moment in dem wir im Kopf anfangen zu rechnen, negative Konsequenzen ausmalen, da begrenzen wir uns selbst.

Vielleicht bist du den jungen leuten mit dem Filet begegnet, weil du noch in der "Florentiner"-Zweifel-Schwingung warst, und prompt hat das LoA etwas weiteres präsentiert was noch größere Zweifel auslöste.

Ich denke, was man will, das will man, und das braucht man auch nicht zu beschlichtigen... Wenn ich etwas sehe dass ich gerne hätte (muss ja nicht der aller größte Wunsch sein, - aber es wäre eben schön), es aber aus irgendeinem Grund dann nicht tue/kaufe,
dann sage ich mir innerlich "das hätte ich auch gerne, aber im Moment habe ich noch nicht genug Vertrauen es mir einfach zu kaufen, aber ich übe und mit jeder Erfahrung wächst mein Vertrauen...".

Ein anderer Punkt ist ja auch noch, dass viele Dinge einen reizen (im Sinne von "das muss ich haben") grade weil wir im Hinterkopf haben wir können das nicht haben. Ich denke so bald man total im "Vertauens-Modus" ist, werden auch einige Dinge gar keinen Reiz mehr auf einen ausüben...

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: andere Formulierungen finden...

Beitragvon bliss » 30. Okt 2011, 18:30

zimtstern hat geschrieben:Vielleicht hättest du dir die Filets gekauft und am nächsten Tag wäre deine Nachbarin zu dir gekommen, mit einer riesen Kiste an Lebensmitteln "Du, ich vereise spontan - kannst du vielleicht etwas mit dem Inhalt meiner Speisekammer anfangen?" :clown:
(Und diese Nachbarin käuft natürlich immer im besten Feinkostladen der Stadt ein)


Sehr lustig, denn gestern habe ich mir den Luxus einer Großzügigkeit gegönnt... Selbst so gut wie pleite (morgen kommt Geld :clown: ), habe ich jemandem, der es gerade brauchte, eine Tüte voller Lebensmittel geschenkt, die ich gerade eingekauft hatte. Heute habe ich von jemand anderem zwei Tüten Lebensmittel geschenkt bekommen, die sicherlich (vom Kaufpreis her gesehen) das vierfache dessen wert sind, was ich gestern verschenkt hatte. Genau so, wie Du es oben beschrieben hast, liebe Zimtstern, funktioniert es.

Ich glaube, es hängt weniger mit den Formulierungen zusammen, als tatsächlich mit dem Vertrauen, dass jedes "Loch", das ich erzeuge (indem ich Energie in Form von Geld oder Dingen oder Zuwendung weggebe), sich nach dem Gesetz der Anziehung (und der Ausdehnung) nicht nur wieder schließen muss, sondern ein Vielfaches des Weggegebenen zurückbringt. Ein schönes Beispiel dafür ist auch dieses Forum, wo in der Regel auf eine Frage etliche Antworten erfolgen. :genau:

Lieben Gruß
Bliss
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Re: andere Formulierungen finden...

Beitragvon zimtstern » 30. Okt 2011, 19:04

bliss hat geschrieben: habe ich jemandem, der es gerade brauchte, eine Tüte voller Lebensmittel geschenkt, die ich gerade eingekauft hatte. Heute habe ich von jemand anderem zwei Tüten Lebensmittel geschenkt bekommen, die sicherlich (vom Kaufpreis her gesehen) das vierfache dessen wert sind, was ich gestern verschenkt hatte.


Oh wie schön :lieb: :gvibes:

Ich glaube, es hängt weniger mit den Formulierungen zusammen, als tatsächlich mit dem Vertrauen, dass jedes "Loch", das ich erzeuge (indem ich Energie in Form von Geld oder Dingen oder Zuwendung weggebe), sich nach dem Gesetz der Anziehung (und der Ausdehnung) nicht nur wieder schließen muss, sondern ein Vielfaches des Weggegebenen zurückbringt. Ein schönes Beispiel dafür ist auch dieses Forum, wo in der Regel auf eine Frage etliche Antworten erfolgen.


Die Sache ist natürlich auch, dass sich Geldausgeben oft nicht wie eine gute Tat anfühlt (es sei denn es wäre eine Geldspende)... Man hat sogar häufig genau das gegenteilige Gefühl. Abraham versuchen ja immer unsere Einstellungen dazu zu verändern.

Und die Formulierungen zeigen natürlich, wie man zum Thema Geld und Geldausgeben steht.

Ich glaube um Vertrauen zu üben ist Geld kein gutes Einstiegsthema, hat sich die Vertrauens-Schwingung aber erst mal gefestigt, dann wird sie sich ganz automatisch auch auf andere Bereiche, wie zB. Geldausgeben, ausweiten.

Eigentlich sagen Abraham ja sogar, wir sollten nichts tun das Widerstand in uns erzeugt (das hatten wir auch grade beim Thema Essen), - also wäre es vielleicht besser lieber nichts zu kaufen, wenn es sich nicht gut anfühlt.
Aber oft steckt man auch in der Klemme und hat das Gefühl beides ist nicht richtig, denn ich brauche das Geld aber ich muss jetzt auch Lebensmittel einkaufen.
Dann hilft es wahrscheinlich in beide Varianten hineinzufühlen, - was fühlt sich besser an, Geld ausgeben für die Lebensmittel, oder das Geld jetzt behalten und keine Lebensmittel zu kaufen?
(Bei dem Beispiel sieht die Antwort einfach aus, aber es gibt vielleicht auch weniger eindeutige Fälle).

Vielleicht kann man es so sagen, - man sollte nichts tun bevor man sich nicht im klaren über seine Gedanken und Gefühle dazu ist.
Das wäre der erste Schritt, der zweite Schritt wäre dann, nur das zu tun was sich gut anfühlt.

Ganz lieben Gruß,

Zimtstern :lieb:
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Re: andere Formulierungen finden...

Beitragvon Salome » 31. Okt 2011, 12:07

Hallo Zimtstern,

danke für Deine Überlegungen.

zimtstern hat geschrieben:"das hätte ich auch gerne, aber im Moment habe ich noch nicht genug Vertrauen es mir einfach zu kaufen, aber ich übe und mit jeder Erfahrung wächst mein Vertrauen...".


Das ist ein schöner Ansatz den ich für mich leicht modifiziere: „das hätte ich gerne, im Moment habe ich noch nicht genug Vertrauen es mir einfach zu kaufen, ich übe ja noch und mit jeder Erfahrung wächst mein Vertrauen...

zimtstern hat geschrieben:Vielleicht bist du den jungen leuten mit dem Filet begegnet, weil du noch in der "Florentiner"-Zweifel-Schwingung warst, und prompt hat das LoA etwas weiteres präsentiert was noch größere Zweifel auslöste.


Das kannst Du nicht wissen, erst Fleisch, dann Florentiner...

Du hast mir einen interessanten Anstoß gegeben...

Gehe ich nach Abe, so heißt das für mich, erst das Gefühl für das was ich möchte entwickeln und dann...Mit anderen Worten, wenn ich wohlhabender sein möchte, muss ich erst mal das passende Gefühl dafür haben.
Wenn ich beständig in einem bestimmten Rahmen operiere, dann habe ich mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, soll sich der Rahmen beträchtlich erweitern, so habe ich dafür, meiner Meinung nach, noch nicht das passende Gefühl dazu, ich arbeite daran.

Einkaufen in diesem „irren“ Supermarkt – ähnlich wie im Ka de We – ist für mich ein wenig wie ein „Trainingsprogramm.“

Die jungen Leute haben mir etwas gezeigt, etwas für sie scheinbar vollkommen normales – ihre Selbstverständlichkeit Geld fließen zu lassen, aus meiner momentanen Sicht viel Geld für zwei Filets ( 48€ )

zimtstern hat geschrieben:Ein anderer Punkt ist ja auch noch, dass viele Dinge einen reizen (im Sinne von "das muss ich haben") grade weil wir im Hinterkopf haben wir können das nicht haben. Ich denke so bald man total im "Vertauens-Modus" ist, werden auch einige Dinge gar keinen Reiz mehr auf einen ausüben...


Habe ich mir in der Vergangenheit alles mögliche gewünscht – im Grunde genommen Kleinigkeiten – so habe ich durch Abe gelernt, dass diese verschiedenen Kleinigkeiten Lückenbüßerfunktion hatten. Sie sollten die Leere füllen, die durch mein nicht angebunden sein entstanden war. Sie konnten und können die Leere niemals füllen, also habe ich immer mehr Zeugs gekauft...

Ich freue mich ungemein diesen Zusammenhang erkannt zu haben und mir dessen bewusst geworden zu sein. Was dazu geführt hat, dass ich innehalte, wenn das „alte Muster“ gelegentlich noch mal auftaucht, so dass ich heute sehr viel bewusster meine Einkäufe mache. Ich genieße heute die unglaubliche Vielfalt aus der ich wählen kann und wähle ziemlich bewusst aus was ich jetzt haben möchte. Vorüber ich mich besonders freue ist, dass „Ersatzkäufe“ also wenn das was ich ursprünglich kaufen wollte gerade mal nicht verfügbar ist – mein manifestieren noch nicht so gut war – immer öfter ausbleiben. Mit anderen Worten, ich kann gut ohne irgend etwas gekauft zu haben wieder nach Hause fahren.

Vertrauen, ja auch das ist eine Übungssache. Oftmals denke ich daran wie wundervoll kleine Kinder im JETZT leben, kein morgen kennen, keinen Gedanken an irgendeine Rechnung haben, einfach voll Freude von einem Moment zum nächsten gehen und wünsche mir, dass mir ähnliches Verhalten wieder zuwächst.

zimtstern hat geschrieben:Vielleicht kann man es so sagen, - man sollte nichts tun bevor man sich nicht im klaren über seine Gedanken und Gefühle dazu ist.
Das wäre der erste Schritt, der zweite Schritt wäre dann, nur das zu tun was sich gut anfühlt.


Das entspricht meinem Verständnis nach, der Vorgehensweise des abschnittsweisen Erschaffens. Mich erst auf das einstimmen was ich in Kürze machen will und dann handeln. Das ist ein wunderbares „Instrument,“ dass ich gerne anwende, besonders bevor ich einkaufen fahre, so komme ich zu überwiegend guten und entspannten Einkäufen mit dem „Nebeneffekt,“ dass nur das was ich in Gedanken in meinen Einkaufswagen gelegt habe auch tatsächlich in meiner Küche landet.

Liebe Grüße
Salome
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