Andere akzeptieren, Selbstakzeptanz, Knoten im Hirn

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Andere akzeptieren, Selbstakzeptanz, Knoten im Hirn

Beitragvon Malea » 9. Jan 2015, 08:36

Hallo zusammen,

ich habe mir fürs neue Jahr vorgenommen, nochmal besonders auf das Thema Selbstakzeptanz und andere so nehmen, wie sie sind, zu achten :gvibes:

Klappt bisher auch ganz gut, ich dachte mir mal wieder bei dadurch entstandenen schönen Erlebnissen , was bin ich doch oft blöd, dass ich nicht einfach mehr annehme, selbst wenn sich andere mir nicht 100 pro so zeigen, wie gewünscht.

Nun hat sich gestern eine Situation gezeigt, die mich wieder aus der Balance gebracht hat, und die wohl in abgespeckter Form oft typisch ist für mein Wirrwarr und widersprüchliche Gefühle.

Eine Person, der ich eben noch sehr nahe war, bzw im Moment unseres letzten Treffens stand ich einfach über allem und war so positiv, hat sich über etwas geäußert, was ich moralisch für nicht richtig halte. Weil man in meiner Denke damit anderen Menschen schadet, und ich kann es auch nicht damit aufheben, dass es in dem Sinne keine Opfer und Täter gibt, weil sich ein jeder Situationen selbst manifestiert. Jedenfalls fühlt es sich nicht gut an.

Wo ist jetzt der Haken in meiner Denkweise? Sollte ich mehr meine moralischen Ansichten akzeptieren, oder doch die Werte anderer? Oder akzeptieren, dass ich so widersprüchliche Gefühle habe, wie mich einmal sehr nah fühlen und dann wieder das Gegenteil? Es ist schwierig, weil es sich natürlich schöner anfühlt, rein positive Gefühle gegenüber anderen zu haben, das hat mich so befreit. Sollte ich das Thema aussitzen, bis das Leben andere positive Dinge in der Vordergrund rückt, oder kann ich aktiv etwas tun, was die Irritationen erleichtert?

LG, Malea
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Re: Andere akzeptieren, Selbstakzeptanz, Knoten im Hirn

Beitragvon lawofattraction » 9. Jan 2015, 08:58




Hallo Malea,

Du schaust auf äussere Bedingungen, wie zum Beispiel die Ansichten und Überzeugungen anderer Menschen, und machst sie zu Deinem Stolperstein. Was andere tun oder nicht tun, was sie denken und sagen, sind Bedingungen, die Du nicht ändern kannst. Schaust Du sie trotzdem an, lässt das diese ganzen unangenehmen Gefühle in Dir hochkommen.

Malea hat geschrieben: Weil man in meiner Denke damit anderen Menschen schadet


Du kannst nicht die ganze Welt verändern, jeder Versuch auf einem anderen Weg als der eigenen Einsicht und Veränderung verursacht lediglich Gefühle der Machtlosigkeit und Hilflosigkeit und Wut in dir. Nicht das, was die anderen denken, verursacht Deine schlechten Gefühle, sondern das, was Du darüber denkst.

Ich möchte Dir die Lektüre aller Workshops zum Thema des Bedingungslosen Lebens, angefangen mit Nr. 176, sehr ans Herz legen. Selbst wenn sie zum Teil ganz bestimmte Situationen wie zum Beispiel das Elternsein behandeln, haben sie alle allgemein gültige Aussagen. Wenn Du die beherzigst, wird viel mehr Friede und Zufriedenheit in Dein Herz einziehen können.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Andere akzeptieren, Selbstakzeptanz, Knoten im Hirn

Beitragvon Malea » 9. Jan 2015, 09:18

Danke für die schnelle Antwort.
Ich möchte auch gar niemanden verändern, mir ist schon klar, dass das nicht geht.
Mein Unbehagen kommt woanders her, ich glaube von solchen Glaubenssätzen, dass man doch nicht Illegales unterstützen darf oder sich jemandem verbunden fühlen, der in den eigenen Augen etwas Falsches macht.
Und doch tue ich es ja, spätestens dann, wenn das Thema wieder weiter weg ist, so gut kenne ich mich, weil ich andere Personen eben doch auch unabhängig von deren meinungen sehen kann.

In der gestrigen Situation, die in meinem Empfinden mit Blödeleien über das an sich ernste Thema begonnen hatte, da stand ih noch drüber, habe ich meinen Standpunkt auch nur sachte vertreten, also keine Vorwürfe, keine Versuche der Veränderung einer anderen Meinung, nur ein Satz, dass ich es anders sehe. Und trotzdem fühle ich mich blöd.

Wegschauen geht ja auf lange Sicht nur, wenn ich sagen würde, das geht mir so gegen en Strich, dass ich keinen Kontakt mehr möchte. Aber das ist für mich dann auch wieder so ein Kämpfen, ein dagegen stellen, ich möchte den Kontakt, weil ich lustigerweise gerade da das gefühl habe, ich kann so viel zum Thema Akzeptanz mitnehmen, es ist ein Mensch, der in der letzten Zeit oft ein paar wahre Sätze gesagt hat, er würde mich voll und ganz akzeptieren, ich müsste es nur noch stärker bei anderen tun. Das stimmt auch, wir haben noch nie gestritten, keiner ist nachtragend, obwohl ich manches mal geschimpft habe in der Vergangenheit. Der Kontakt ist also nichts, was ich ganz meiden möchte.
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Re: Andere akzeptieren, Selbstakzeptanz, Knoten im Hirn

Beitragvon Malea » 9. Jan 2015, 09:37

Ich habe sofort den Workshop gelesen. Das ist alles so richtig.
Versuche jedoch in letzter Zeit, auf mein eigenes Level zu schauen. Also ganz klar ist meine Schwingung nicht immer optimal, wie ichs gern hätte, und so zeigt mir eben auch jeder Kontakt, da sind Verhaltnesweisen, die nicht ganz so sind,wie gewünscht, ist ja logisch. Manche zeigen mir kleine Macken, andere Größere, mit manchem kann ich gut umgehen, mit anderen Dingen so gar nicht.
In den letzten Jahren war ich eher so damit umgegangen, dass ich mich mehr auf mich besonnen habe und versucht habe, Kontakte zu meiden, wenn da etwas Unerwünschtes kam. Doch für mich war das nicht der Schlüssel, ich glaube, ich habe mich zu oft gegen schöne Dinge gestellt, weil ich versucht habe zu meiden, was nicht perfekt ist. Und auf meinem jetzigen Level kann ich nicht erwarten, dass alles perfekt ist.
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