Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fühlen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Phoenix » 17. Jun 2011, 15:21

Hallo Maria,
du sprichst mir aus der Seele! Ich hatte eben überlegt, was ich für Zimtstern noch dazu geben kann, weil ich dieses Gefühl der Nicht-Anbindung auch so gut kenne. Bin auch ganz langsam, weil es (für mich) sehr erschreckend festzustellen war, dahinter gekommen, dass ich mich gar nicht fühlen konnte. Ich habe überwiegend nur im Kopf existiert. Mit dieser Erkenntnis fing das Gefühle fühlen (und nicht denken) erstmal an, und je mehr ich mich in meinen verschiedenen Reaktionen gefühlt und anerkannt habe, konnte ich auch die Verbindung zu anderen Menschen fühlen und Nähe überhaupt erst zulassen.
Vielleicht ist das der Schlüssel: zulassen, einlassen, surrender, es kann nichts passieren, Hingabe, fallenlassen.
Immer wieder üben, in dich reinspüren und aus dir rausfühlen.
Eben sah ich ein so schönes passendes Bild auf der Straße: Eine junge Mutter trug ihr Baby in einem Tragetuch vor ihrer Brust, es schlief ganz selig, vertrauensvoll, im Tuch liegend, vom Arm der Mutter umfasst. So stelle ich mir vor und empfinde immer stetiger, sind wir vom Leben umfasst, geborgen und genährt. Dieses Verbindungsgefühl habe ich aber auch (noch) nicht ständig, sondern erinnere mich immer wieder und fühle mich hinein in die Verbindung.
Beim Durchlesen denke ich grade, dass es sich so anstrengend anhört, ist es aber eigentlich garnicht, es bedarf nur ständiger Aufmerksamkeit, und auch die trabt bald ruhig nebenher wie ein treuer Hund ;-)
Ein lieber Gruß von
Phoenix
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Maria » 17. Jun 2011, 18:29

Hallo Phönix,

genau das! :stimmt:

es ist erstmal nur ungewohnt und mit der Zeit trabt es immer mehr nebenher und wird zum treuen Begleiter/Freund. :danke:

Herzliche Grüße

Maria :kuss:
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon laugh » 17. Jun 2011, 21:25

Hallo ihr zwei

Ich freu mich; das, was ihr schreibt, scheint ja wunderbar zu passen zu dem, was ich geschrieben habe. Und mir scheint, auch Zimtstern ist ein bisschen kopflastig. :clown:
Dabei ist die Kopflastigkeit etwas, was ich andererseits auch total mag. Aber die Anbindung - die läuft übers Gefühl - und die Gedanken können nur die Starthilfe sein. (So kommt es mir vor....)
Ich bin zu müde, um da jetzt weiter drüber nachzudenken. Ich mag auch jetzt nicht noch eine Diskussion übers Denken und Fühlen lostreten...ich glaube, wir sind uns letztlich eh alle einig und alle Diskussionen sind nur Wortstreitereien, die nix bringen.
Ich wünsche uns allen gute Gefühle und Gedanken, jetzt bald beim Einschlafen und dann ebenso wieder beim Aufwachen :lieb:

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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon zimtstern » 18. Jun 2011, 02:51

Hallo ihr Lieben, vielen Dank für die bereichernden Beiträge, ich werde mir das alles sicher noch ein zweites Mal durchlesen :lieb:

Ich habe vorhin einen Beitrag verfasst, leider ging der beim versehentlichen offline absenden (meine Internetverbindung war unterbrochen) verloren... vielleicht fange ich morgen noch mal damit an und antworte auf die einzelnen Beiträge.

Das man keine Verbindung zu anderen aufbauen kann, wenn man die Verbindung zu sich selbst nicht hat, das finde ich sehr interessant, und lustigerweise war das auch ein Gedanke den ich selbst heute schon mal hatte, woran ich vorher aber nie gedacht habe.. dabei macht es wirklich Sinn.

Bei mir ist es allerdings nicht so dass ich vorwiegend Kopflastig bin, es ist eher so dass das bei mir sehr schwankt und auf eine sehr emotionale Phase eine sehr rationale folgt...
In der emotionalen Phase habe ich oft das Gefühl ein Sklave meiner Gefühle zu sein, ich kann mich nur schwer "zusammenreißen" (wie man so unschön sagt), und in so einer Phase fühle ich mich immer total ohnmächtig...
Um das ganze in den Griff zu bekommen folgt dieser Phase dann eine vorwiegend rationale, in der es mir dann meist besser geht, ich haber tatsächlich kaum Zugang zu meinen Gefühlen habe...
Irgendwie schaffe ich es nicht da eine Balance zu finden.

Ohne "Kopf" bin ich in der Emotionalen Phase ja tatsächlich meinen Gefühlen ausgeliefert, denn um loa-gemäß bewußt die Realität zu gestalten braucht es ja Gedanken-Disziplin...
In der rationalen Phase bin ich dann zwar dazu in der Lage meine Gedanken besser zu kontrollieren, aber es fühlt sich alles so nach "nichts" an...
Ich glaube, weil ich Angst habe diese Emotionale-Ohnmächtige-Phase könnte wieder durchbrechen, schließe ich meine Gefühle irgendwie ab.

Ich glaube von meinem Naturell her (wenn es so etwas gibt :nachdenk: ) bin ich eher emotional als kopflastig, jedenfalls war ich das mal ganz früher so... (allerdings habe ich auch da schon zum Ausgleich immer versucht gaaanz rational zu sein, es ist mir nur (glücklicherweise?) noch nicht so dauerhaft gelungen, wie heute)...

Hmm, es ist schon so spät, ich schreibe morgen noch etwas dazu,

ganz lieben Dank euch :hug:

Zimtstern
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon lawofattraction » 18. Jun 2011, 09:15




Hallo Ihr Lieben,

Zimtsterns letzter Beitrag veranlasst mich, einmal einen kleinen Exkurs in den Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen zu machen. Wenn man die vermischt, fühlt man sich in der Tat hilflos und ausgeliefert. Das Verständnis macht klar, dass das nicht so ist, wir unsere Emotionen also verändern können.

Ein Gefühl ist etwas, was wir als "Bewegung" im Inneren wahrnehmen. Über unsere Sinnesorgane tritt etwas als Impuls und Empfindung in unser Bewusstsein, das Empfinden bringt körperliche Symptome hervor, die ihrerseits wieder Emotionen verursachen. Ein Gefühl erlebt keine Bewertung. Es wird einfach festgestellt, da ist etwas, ohne ein Urteil darüber zu fällen, ob das gut oder schlecht, angenehm oder unangenehm ist.

Eine Emotion ist etwas, was als Reaktion auf ein Gefühl entsteht, ist also ein nach aussen gerichtetes Gefühl, das eine Bewertung erfahren hat. Wobei eine solche Bewertung natürlich oft ganz unbewusst ist. Die Bewertung ist aber nicht in sich selbst begründet, sondern geschieht als Reaktion aufgrund unserer Konditionierungen, Erfahrungen, Glaubenssätze und Überzeugungen.

Beispiel: Wenn jemand einen attraktiven Mann sieht, so ist das Gefühl Anziehung, die körperliche Reaktion Herzklopfen, Rotwerden, Verwirrung, die Emotion Freude oder Angst - je nach Erlebniswelt. Oder ein Fast-Zusammenstoss mit einem anderen Auto. Gefühl: Schreck, darauf folgende körperliche Reaktionen wie Herzklopfen oder Schweissausbruch und als Ergebnis eine Emotion Angst oder Wut oder Erleichterung.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Kia » 18. Jun 2011, 10:26

Liebe Loa,

ich empfinde das auch so, wie Du hier beschreibst - und das bringt uns einen grossen Schritt weiter, zu lernen zu fühlen - bin genau an dem Punkt.

Euch auch ein wunderbares Wochenende
und viele wohlfühlende Momente
Kia
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon zimtstern » 18. Jun 2011, 15:14

Lieben Dank Loa für die Erklärung :lieb:

ich hatte mich schon mal damit beschäftigt, aber es irgendwie wieder vernachlässigt...

Also am Anfang steht ein Sinnesreiz der im Bewußtsein wahrgenommen wird, darauf folgen körperliche Symptome, und das wiederrum interpretieren wir (gemäß Glaubenssätze, Konditionierungen etc.) und es entsteht eine Emotion (als Reaktion), wie Angst, Freude etc.

Ich bin mir nur nicht sicher, heißt das es gibt eigentlich zwei Stellen, an denen wir eingreifen können?

Also als erstes ist da der Sinnesreiz, aber der muss ja nicht zwangsläufig zu körperlichen Symptomen führen,
sondern das hängt auch schon wieder davon ab ob wir den Reiz als wichtig/unwichtig /gefährlich/ ungefährlich einstufen. (Oder sind körperliche Symptome ganz automatisch an Sinnesreize gekoppelt?)
Der nächste Schritt wäre dann wieder eine Bewertung/Interpretation der körperlichen Symptome.
Herzklopfen könnte man (je nach Situation) als freudvolle Aufregung, oder als furchterregend einstufen...
(Wo wir dann bei den Emotionen Freude oder Angst/Furcht wären)

Vielleicht ist meine Frage auch, - was genau ist das Gefühl? Der reine Sinneseindruck oder die Kombination aus Sinneseindruck und körperliche Empfindung?

Mich interessiert das grade auch zum Thema Schmerz (zB. durch körperliche Verletzung), hier ist das auch ganz schwierig auseinanderzufriemeln... (Ich meine, an welcher Stelle entsteht das "Aua", erst ist es eine Sinnesreiz (Reiz auf die Hautnerven, auf diesen folgen möglicherweise Herzklopfen, -> Angst... aber was macht dieses "Aua" ;-) aus?)

Lieben Gruß,

Zimtstern
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Luxus » 18. Jun 2011, 17:35

„Aua“ ist der hörbare Ausdruck des Schmerzgefühls. Laute, Worte und Sprache
sind ja in erster Hinsicht Mittel, um Gefühle mitzuteilen, bzw. verständlich zu formen.
Mensch kann das Bedürfnis verspüren vor Schmerz, aus Liebe oder gar Freude zu
schreien. …und immer ist es einfach Energie, welche durch uns ihren Ausdruck
findet. Das „Aua“ selbst macht den Moment der Wahrnehmung für uns hörbar.
Der Wahrnehmung, dass sich etwas verändert hat, fühlbar in uns selbst.
Auch Schmerz kann etwas sehr Nützliches sein. Laut E. Tolle holt er das Bewusstsein
z. B. rasant in das Jetzt. Jeder hat das schon mal nachgeprüft. :)
In mancher Situation kann man den Schmerz auch als Beginn der Heilung sehen.
Wenn der Schmerz den Menschen daran erinnert, dass jenes,
was er in jenem Moment denkt und tut, ihm kein Wohlbefinden,
Freude oder Zufriedenheit schenkt, dann ist das „Aua“ ein Signal, welches wach macht.
…oder auch ein Geschenk an uns selbst.

Liebe Zimtstern, :heartsmiel:

wenn ich Deinen duftenden Namen betrachtete wird mich freudvoll bewusst,
dass Du immer, wenn Du einen Duft genießt – fühlbar mit der Quelle fließt.
Jede wahrnehmbare Köstlichkeit im Leben eines Menschen, bringt eine
fühlbare Ausdehnung in allumfassendes Wohlgefühl mit sich. …und in
diesem Moment * ist jeder Mensch * ganz tief in dem, was wir alle sind.
Liebe, Licht, Liebe. Mal in Freude verpackt, mal auch ein seltsamer
Schabernack und immer fühlbar in uns selbst.

Freude und 1000
köstliche Momente :loveshower:


Luxus

PS: Ein lilafarbenes Dankeschön für das Mitteilen, Fragen und Inspirieren.
Bist Du schon mal vor Liebe erzittert? Da ist man dann ganz, ganz dicht
am Hauptkabel dran, muss sich aber dessen nicht bewusst sein.
Noch verbundener ist kaum möglich. :)
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Luxus » 18. Jun 2011, 17:42

Salome hat geschrieben:
Seit ich begonnen habe mich zu loben, auch für alltägliche Kleinigkeiten, und mich anzunehmen so wie ich bin, gibt es keine Zwiegespräche mit dem inneren Kind mehr, sie sind unmerklich verstummt. Ich bin eins mit mir.
In dem Moment, in dem mir mein eigenes Lob genug wurde und ich aufhörte nach Bestätigung im Außen zu schauen, „bettelte“ in mir nichts mehr nach Anerkennung und Lob, ich beschenkte mich selbst damit. Während ich mich lobe, kann ich mich nicht gleichzeitig kritisieren. Der innere Kritiker ist wohl der schärfste Kritiker überhaupt und ich freue mich ungemein, dass er immer öfter schweigt.
Ich fühle mich sehr wohl damit, so frei und unabhängig. Das ist doch die Selbstermächtigung die Abraham uns lehren. So verstehe ich sie jedenfalls.

Ihr Lieben,
es gibt Dinge im Leben, die brauchen einfach Zeit um zu wachsen. Wenn allerdings immer wieder geschaut wird ob es schon da ist, dauert es halt noch mal so lange. Es ist so viel angenehmer und “ertragreicher“ diese Zeit mit freudvollen Gedanken zu verbringen, als im Gedankenkarussell zu verharren.

In diesem Sinne wünsche ich uns Allen
freudvolle Gedanken

Salome :lieb:


Liebe Salome, :lieb:

ich sende Dir ein freudvoll funkelndes Dankeschön für diese klaren und fühlbar schönen Gedanken.
Sowohl Herz als auch Geist haben sie mit Hingabe vernascht.

Liebe in Bestform

Luxus
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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon zimtstern » 18. Jun 2011, 22:26

Hallo liebe Luxus, - dein Bild ist total sympathisch, das dachte ich mir schon so oft wenn ich einen Beitrag von dir gelesen habe :lieb:

Luxus hat geschrieben:[color=#404080]
...Auch Schmerz kann etwas sehr Nützliches sein. Laut E. Tolle holt er das Bewusstsein
z. B. rasant in das Jetzt. Jeder hat das schon mal nachgeprüft. :)


Das der Schmerz uns ins Jetzt zurück holt ist ein interessanter Aspekt... ich frage mich ob Schmerz, also den Schmerz den man im jeweiligen Moment spürt, vielleicht gar nicht so schmerzhaft wäre, wenn man ihn tatsächlich im Moment belassen könnte (oder eben eine Abfolge von Momenten)...

Akute körperliche Schmerzen können ja ein Hinweis sein dass man sich grade gefährdet (eine Verbrennung oder so), da muss man natürlich sofort handeln, und die Reaktion den Schmerz sofort loswerden zu wollen, in dem man zB. einen heißen Gegenstand fallen lässt ist natürlich richtig,
aber es gibt ja auch Situationen in denen die Schmerzen eher einen abstrakteren Zusammehang haben, und das akute loswerdenwollen des Schmerzes als instinktive Reaktion, eher den Widerstand (und so mit auch den Schmerz) verstärkt...
Wenn man etwas loswerden will, Widerstand aufbaut, dann ist man ja schon bereits nicht mehr im Moment, es ist schon die Reaktion auf das Gefühl, den Schmerz... entstehen vielleicht so die Schmerzen die sich für uns so unangenehm anfühlen?
Also eigentlich nicht durch den Schmerz-Sinnes-Reiz ansich, sondern durch den Widerstand dagegen?


(Genauso ist es ja eigentlich auch mit der Angst... gibt es Angst überhaupt, wenn man tatsächlich nur von einem Moment in den nächsten wechselt? Gäbe es überhaupt ein Leid... :nachdenk: )


Luxus hat geschrieben:[color=#404080]
wenn ich Deinen duftenden Namen betrachtete wird mich freudvoll bewusst,
dass Du immer, wenn Du einen Duft genießt – fühlbar mit der Quelle fließt.
Jede wahrnehmbare Köstlichkeit im Leben eines Menschen, bringt eine
fühlbare Ausdehnung in allumfassendes Wohlgefühl mit sich. …und in
diesem Moment * ist jeder Mensch * ganz tief in dem, was wir alle sind.
Liebe, Licht, Liebe. Mal in Freude verpackt, mal auch ein seltsamer
Schabernack und immer fühlbar in uns selbst.


Das ist wirklich interessant, daran habe ich gar nicht gedacht... (jedenfalls nicht mehr in letzter Zeit)
In jedem Moment, in dem man mit seinen Sinnen etwas wahrnimmt (und eigentlich tut man das ja ständig, nur nicht immer bewußt), ist man wirklich im Jetzt, im Moment, und wenn man tatsächlich im Jetzt ist, dann ist man auch automatisch bei sich selbst?...
Ich schrieb ja, ich kann keine Verbindung herstellen, weiß nicht was ich fühle... ehrlich gesagt wußte ich nicht wo ich nach den Gefühlen suchen soll. Wenn ich mich frage "was fühle ich denn jetzt eigentlich genau?" Dann war ich schon wieder weg davon.. (Weil ich eigentlich nicht nach Gefühlen, sondern nach Reaktionen darauf (Emotionen, wie Loa es erklärte) gesucht habe)
Aber jetzt brauche ich mich ja eigentlich nur auf das zu konzentrieren, was ich wahrnehme, oder besser noch,
nach schönen Dingen Ausschau halten, die sich spontan gut anfühlen, und diese so gut es geht auskosten, in all ihren Details.

Ich hatte es fast vergessen, aber früher hatte ich oft einen Gegenstand bei mir, der sehr gut duftete, und immer wenn ich mich "verloren" gefühlt habe (zb. durch Stress, Überforderung), dann habe ich daran gerochen, und war sofort raus aus der Situation... Das war so ein Hilfsmittel für mich... Aber eigentlich hätte ich es noch viel weiter auskosten können...

Hmm, ich schau jetzt mal was es alles zu erriechen, erschmecken, und zu ertasten gibt... :gvibes:

Ganz lieben Gruß, :lieb:

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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Luxus » 19. Jun 2011, 19:03

Liebe Zimtstern, :heartsmiel:

Dankeschön für Deine liebevollen Worte. Ich leiste keinen Widerstand.
Genieße einfach was Du schreibst und so fließt Dein wohlgeformter Geist
ganz reibungslos durch mich.

Das Jetzt nie wieder zu verlassen, ist eine Reise in das Unbekannte,
genau wie jeder Schritt von uns. Sich der Wirkungsweise des Loa bewusst,
kann uns jedoch im nächsten Jetzt nichts begegnen,
was Mensch nicht selbst hat dorthin mitgebracht.
Ging der Mensch ab einem bestimmten Punkt also angstfrei weiter im Jetzt,
liess er mit diesem beherzten Schritt, wohl die abgrundtiefe Angst für immer
hinter sich. …und dreht der Mensch sich nicht mehr um, und lockt
die Angst weder mit seinem suchenden Blick noch mittels Missbrauch
seiner Fantasie wieder zu sich, dann hat die Angst logisch gefühlt
Null Chance * sich jemals wieder anzudocken. Manchmal ist das Theorie,
doch sich ausdehnend auch immer öfter eine Wahrheit. :gvibes:

Das Leid - ganz kurz betrachtet - kann nur dort sein, wo der Mensch
in sich wählt, etwas als leidvoll wahrzunehmen. Zum Leiden muss man
sich entscheiden, sonst funktioniert es nicht.

Dankeschön auch für die Beschreibung Deiner Nutzung des duftenden
Gegenstands. Welch schönes Beispiel zum einfachen Wechsel von
einem Fokus(s) zum Nächsten.

Bereichernde Düfte
und 5 erfüllte :herzen: Wünsche


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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon Klara » 19. Jun 2011, 19:53

Wow Luxus! :ros: Schönes Post! das Loa für mich zauberhaft schön auf den Punkt gebracht und dazu noch einen AHA-Effekt gehabt.... :bheart:


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Re: Anbindung an die Quelle nicht spüren /sich "verloren" fü

Beitragvon LICHT » 19. Jun 2011, 21:16

hallo liebe luxus, :ros:

in deinen posts ist alles stimmig, ich lese sie so gerne, sie sind ganz einfach wundervoll.

ich habe deine früheren posts auch immer gerne und immer mal wieder gelesen, - fand auch dein foto so schön - und sann darüber nach, wie es dir wohl erginge, da man ja lange nichts von dir hörte. deswegen hat es mich besonders gefreut, als ich hier wieder von dir las.

eigentlich wollte ich nur sagen: "schön, daß es dich gibt und du hier schreibst". wenn loa von <positive-schwingung-posts> sprach, muß ich immer an deine posts denken.

in und aus liebe

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