Akuter Anfall von Traurigkeit

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 30. Mai 2011, 07:43

Hallo Ihr Lieben

wie kann ich mit meiner Traurigkeit bezüglich meiner Beziehung umgehen- immer wieder überfällt mich diese und löst dann bei meinem Partner auch eine diesbezügliche Schwingung aus, also eigentlich sind wir beide dann ziemliche Trauerklösse.

Am WE, wenn wir eigentlich Zeit für uns hätten, ...kommt bei mir diese Leere, dass mir bei diesem Menschen etwas fehlt, was auch mir fehlt ? - wie kann ich nur von diesen destruktiven Gedanken wegkommen ?... Ich will mich nicht trennen von ihm, weil ich das Gefühl habe, dass da noch was kommt, es liegt förmlich vor mir, dass wir eigentlich ein gutes Leben führen könnten, - aber ich den Dreh nicht rauskriege, weil ich zu tief immer in dieser Emotion (u. a. Mangel an Zärtlichkeit) versinke, keine Ahnung, gerade dieses WE wars wieder heftig ...unterschwellig schwelt es da bei mir - ich kann mich einfach nicht ausrichten, es kommen zuviele widersprüchliche Gedanken, gehn oder bleiben - und durch mein Mangelgefühl naja bla bla ich weiß das alles ja..


ich weiß ja theoretisch alles, zig-mal hab ich den Fred-Workshop und in manchen Threads so ähnliche Geschichten gelesen, und trotzdem gelingt es mir nicht, in diesen Situationen schneller Erleichterung zu finden, tut mir leid, das Gejammer, aber es muss jetzt mal raus

LG Schwimmerin
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon katgirl » 30. Mai 2011, 08:25

Hallo Schwimmerin,
mir geht es momentan genauso. :102:
Wenn ich eine bessere Schwingung habe, wie er, haben wir keinen Gesprächsstoff usw.
Dann überkommt mich diese Traurigkeit, daß da keine Kontaktpunkte mehr sind und daß es nicht mehr richtig paßt.
Weil ich ihn aber liebe, begebe ich mich wieder auf sein Niveau; fühle mich dann aber noch schlechter, weil ich damit die alten Problemschwingungen und Gefühle reaktiviere.
Das Beste in ihm zu sehen, funktioniert in dieser Verfassung natürlich auch nicht.
Und so drehe ich mich im Kreis.
Ich habe mir vorhin überlegt, daß ich dieses Gefühl jetzt mal solange lasse, bis ich keine Lust mehr darauf habe, bis es mir über ist, bis es mich langweilt.

In der Mittagspause kann ich ja dann noch mal drüber nachdenken. Hab jetzt keine Lust mehr!
LG
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon sophia » 30. Mai 2011, 08:54

hallo ihr 2,

ich muss ja grad schon einwenig schmunzeln.
ich habe in einem anderen thread "erfahrungsberichte" gepostet, dass die beziehung zu meinem fred fliesst, was es auch tut, ABER- die letzten nächte habe ich immer wieder geträumt, dass es da eine andere frau gibt!!! und das gibt mir echt zu denken, und ich versuche diese gesehenen bilder in meinen träumen wieder los-zu-werden :stimmt:
manchmal denke ich mir auch, "es ist egal, was mit mir und ihm passiert- zusammen oder doch nur sehr gute freunde bleiben", dann wiederum ertappe ich mich im alten karuselldenken. dann kommt noch dazu, dass er "zufällig" eine sms an mich geschickt hat, die nicht für mich gedacht war- "ja, was hätten wir da wohl gemacht"- dieser satz geht mir auch nicht mehr aus dem kopf :evil: dann erkläre ich es mir so, dass ER mir BEWUSST diese sms geschireben hat (weil, dass ihm das passiert- ist nicht er)- weil er eine reaktion von mir will....
naja.....
sorry, wenn ich jetzt so viel von mir erzählt habe :oops:
der punkt ist: DAS LEBEN WILL NUR DAS BESTE FÜR MICH!!!! ICH WILL NUR DAS BESTE FÜR MICH!!!! und wenn es ER ist, dann ist das SUPER, wenn nicht, DANN GIBT ES EINEN ANDEREN WUNDERBAREN MANN.....!!!!!!!

P.S. "das gras wächst auch nicht schneller wenn man daran reisst!"- also- VERTRAUEN!!!!!

glg
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 30. Mai 2011, 09:34

Hallo Katgirl, hallo Sophia

danke für eure schnellen Antworten.

Diese Traurigkeit - sie hat mich jetzt auch körperlich so ergriffen, ..nun, ich bin im Büro, auf der einen Seite gut, weil abgelenkt, aber unter der Oberfläche, es brodelt immer noch - ich werde nun versuchen aus dieser Schwingung rauszukommen, sonst wird der Tag immer besch...

Sophia, na solche Träume hatt ich früher auch einige Male, von anderer Frau, du weißt was ABE über Träume sagen,..aber nein, wenn es bei uns eine andere Frau gäbe, wäre ich aus der Verantwortung. Dann wüßte ich, er hat eine Richtung, in die er geht, aber so ist unsere Beziehung nur noch eine Zweckpartnerschaft, dass keiner von uns allein ist. Eine einsame Beziehung (für mich), er fühlt sich scheinbar wohl so - er liebt mich bedingungsloser als ich ihn - möglicherweise, alles aber Annahmen von mir.

Ich will dieses Beziehungsdrama mal ganz beiseite lassen, denn in anderen Bereichen fließt alles wie von selbst - ich merke dann dass sich diese schlechte Schwingung, wenns zu lange dauert auch auf andere Bereiche ausdehnt, und das möchte ich nicht mehr.

Dafür läuft nämlich alles schon zu gut seit ABraham - so ich arbeite jetzt einfach mal weiter und denk mir sich besser anfühlende Gedanken

:danke: ich weiß es sehr zu schätzen, dieses Forum und eure Beiträge

Grüße von einer sich ein bisschen schon leichter fühlenden Schwimmerin :P
schwimmerin
 

Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon lawofattraction » 30. Mai 2011, 10:00

schwimmerin hat geschrieben:..aber nein, wenn es bei uns eine andere Frau gäbe, wäre ich aus der Verantwortung. Dann wüßte ich, er hat eine Richtung, in die er geht, aber so ist unsere Beziehung nur noch eine Zweckpartnerschaft, dass keiner von uns allein ist.


Hallo Schwimmerin,

darf ich Dir ein paar Fragen stellen? NIcht unbedingt, damit Du sie hier beantwortest, aber vielleicht Dir selbst stellst.

Du fühlst Dich also für Deinen Partner verantwortlich. Weisst Du, warum das so ist? Sind wir für andere Menschen und ihr Wohlergehen verantwortlich, vor allem dann, wenn sie Erwachsene sind?

Ebenfalls würde ich mich, wäre ich in Deiner Situation, fragen, wie lange Du das so weitermachen willst. Was, wenn er niemals jemand findet, der "Dir die Verantwortung abnimmt" und er aus eigenem Antrieb diese Beziehung nie beenden wird?

Und als weitere Frage: Findest Du Alleinsein schlimmer, als in einer Beziehung zu stecken, die Dir nur traurige Gedanken macht und Dein Leben überschattet?

Das mal so als Gedankenanstoss.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon Cosmic_Energy » 30. Mai 2011, 12:49

Hey liebe schwimmerin,
man liebt sich, oder man liebt sich nicht. Nur weiss man nicht immer was tatsächlich der Fall ist, selbst wenn man versucht noch so sehr auf sein Herz zu hören.

Ich würde es -gerade in einer Situation wie dieser- mit Offenheit und Ehrlichkeit versuchen. Dadurch zeigst Du Dir und ihm, daß Du vertraust, daß Du ihn in diesem "Prozess" brauchst.

Man weiss nicht, was dabei herauskommt, wenn man sich den Frust, die Angst, die Hoffnungen von der Seele spricht. Aber es bringt uns immer ein Stück weiter. Vielleicht nicht im selben Moment, aber später dann vielleicht, wen man Zeit hat diese Zeit des Gespräches revue passieren zu lassen.

Du kannst ihm die Möglichkeit geben, zu Dir ins Boot zu kommen. Seine Reaktionen und auch Dein Verhalten im Gespräch wird Dir gewiss ein wenig mehr Klarheit geben, oder zumindest bringt einen sowas näher an die eigenen intuitiven Fähigkeiten.

schwimmerin hat geschrieben:weil ich das Gefühl habe, dass da noch was kommt

Es kann schwer sein, zwischen "Hoffnung" und "Intuition" zu unterscheiden. Sich dem anderen zu öffnen ist gerade dann sehr hilfreich -meine Erfahrung- ;-)
Wenn man wirklich offen ist zum anderen zeigt es sich deutlicher, ob da noch Substanz an Liebe ist oder nicht.

Du sprichst einen Mangel an Zärtlichkeit an. Für mich ist sowas ein viel stärkeres Warnsignal als früher noch. Ich habe nun einfach "Blut geleckt" ;-) und für mich ist das einfach ein ganz wichtiges Kriterium für eine Partnerschaft. Und eigentlich auch immer ein guter Anzeiger dafür, wie es um die Partnerschaft bestellt ist.

Wünsche Dir Klarheit und natürlich -Liebe- ;-)
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon ZaWo » 30. Mai 2011, 13:40

Lieber Cosmic,

in den Teachings von Abraham geht es eben gerade darum, dass wir es überhaupt nicht nötig haben, jemand anderen in unser Boot zu holen, indem wir im Außen agieren.

Sicherlich verschafft es Erleichterung sich mal den Frust von der Seele zu reden. Diese Erleichterung bezieht sich aber auf die Akzeptanz des ist-Zustandes und des Erkennens, wo ich gerade stehe, sofern man sich das vorher nicht innerlich selbst zugestanden hat.

Der andere ist sowieso immer in meinem Boot, da ich selbst es ja bin, die jedwedes Verhalten des anderen durch meine Schwingung hervorrufe. Was ein anderer mir auch immer zu erzählen hat - sei es positiv oder negativ - entspricht immer meiner Schwingung. Er ist überhaupt nicht in der Lage was anderes zu plappern.

Befände ich mich in einer frustrierten Ausgangslage, würde ich - heute - den Teufel tun und noch meinen Partner dazu befragen. Zum einen, weil er mir nur weiteres Frustrierendes liefern kann (was ich dann später wieder aus dem Kopf kriegen muss) und zum anderen, weil Klarheit da überhaupt nicht zu finden ist - weder im Gespräch noch in mir drin. ich kann nicht Frust schwingen und Freude empfangen. Ich kann nicht Unklarheit schwingen und Klarheit empfangen. Never.

Es ist also, wie es immer ist: Es geht immer nur um mich und meine Schwingung. Der Rest ist von mir inszeniertes Puppentheater. Mit Schärfung der Intuition hat das nichts zu tun. Bin ich ooV erwarte ich Mieses, bin ich itV erkenne ich Gutes. Was dann eintrifft ist LoA in Action.

Lieber Gruß
ZaWo

PS: Und umgekehrt: Solltest du dir mehr Offenheit wünschen, dann sei offen zu dir. Die anderen müssen es dann auch sein - per Schwingung und nicht per So-sollten-Partner-miteinander-umgehen. Gemeinsam traurig sein, schafft nur mehr davon - leider.
ZaWo
 

Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 30. Mai 2011, 14:37

Hallo - alle

erstmal herzlichen Dank fürs Antworten

Cosmic Energy, was du schreibst, ist das, was ich früher über Beziehungen gedacht habe, wie Sie sein sollen, ja, und immer noch fühle,..wir sind nun mal Physische Wesen, und wenn vom Partner nichts mehr kommt, obwohl er behauptet, dass er mich liebt, dann ist das für mich einfach nicht akzeptabel, und ja, ich weiss eben nicht, warum ich mir das antue, da ist der Knackpunkt - das Alleinsein ohne Partner, da sitzt mir die Angst im Nacken.

Und geredet haben wir auch schon öfter darüber - mein Partner ist von Natur aus eher unterkühlt, ist so seit ich ihn kenne - und Zawo da hast du recht, die Erleichterung hielt nie lange an nach solchen Gesprächen. Im Außen wird nichts zu finden sein.
lawofattraction hat geschrieben:Du fühlst Dich also für Deinen Partner verantwortlich. Weisst Du, warum das so ist? Sind wir für andere Menschen und ihr Wohlergehen verantwortlich, vor allem dann, wenn sie Erwachsene sind?

Ebenfalls würde ich mich, wäre ich in Deiner Situation, fragen, wie lange Du das so weitermachen willst. Was, wenn er niemals jemand findet, der "Dir die Verantwortung abnimmt" und er aus eigenem Antrieb diese Beziehung nie beenden wird?

Und als weitere Frage: Findest Du Alleinsein schlimmer, als in einer Beziehung zu stecken, die Dir nur traurige Gedanken macht und Dein Leben überschattet?
Loa, genau das sind die immer wiederkehrenden Gedanken, die sich bei mir abspielen...Im Moment fühle ich mich wie gelähmt

Danke für Eure inspirierenden Antworten und für Eure Zeit, Ihr Lieben
LG Schwimmerin
schwimmerin
 

Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon Cosmic_Energy » 30. Mai 2011, 14:48

Hi liebe Zawo!

Die Komplexität der menschlichen Existenz kann auch durch ABE`s Lehren nicht gänzlich durchleuchtet werden. Das hat bislang noch keine Lehre geschafft. Auch gab es keine Lehre, die immer überall korrekt war.
Geschweige denn durch Leute wie wir, die diese Lehre dann auch noch durch unsere persönliche Brille interpretieren müssen. So müssen wir uns begnügen, daß der eine Teile davon anders gewichtet als der andere. :clown:

Ich möchte nicht en Detail auf Deine Hinweise eingehen, aber wir haben ganz gewiss einen Konsens über die Bedeutung von "Schwingung". Ich habe durch die von mir benannten Methoden schon manchesmal Schwingung bereinigen können. Sowohl die meines Gegenübers als auch meine.
Ein enger Kontakt zu meinem Partner (Gespräch, Mimik, Körper) ist -nach meinem Verständnis- kein Handeln "im Aussen" sondern eine innere Handlung/Grundhaltung.

Auch mit der Verantwortung für den anderen ist das so eine Sache.
Ich bin nicht dafür verantwortlich, wie mein Partner "mich interpretiert", sprich ob er es gut findet welche Klamotten ich wann trage und wie er damit umgeht.

Aber ich sehe eine Verantwortung zum Bleistift dafür, meinen Partner auf eine Entwicklung hinzuweisen, die auch in seinen Augen in die falsche Richtung führt. Kein "das machst Du falsch" aber ein "Hey, meinst Du, daß die Wege und Mittel die richtigen sind, um das von Dir selbst gesetzte Ziel zu erreichen?" Aber wir müssen natürlich den anderen jeden Weg gehen lassen, den er gehen will. Bei allen Widersprüchlichkeiten die da sein mögen.

Dazu braucht es das Bewusstsein, daß wir alle mächtige Schöpfer sind... auch der andere.

schwimmerin hat geschrieben:das Alleinsein ohne Partner, da sitzt mir die Angst im Nacken

Aber dann kannst Du Dich jetzt schon riesig freuen auf den besseren Partner, Du hast Dich doch schon gelöst von ihm. Der Kontrast war der Augenöffner. Und hier bin ich wieder extremly d`accord mit ABE: Zulassen und sich drauf freuen! Es gibt nichts besseres! :loveshower:

Lieben Gruss!
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon ZaWo » 30. Mai 2011, 15:09

Die Komplexität der menschlichen Existenz kann auch durch ABE`s Lehren nicht gänzlich durchleuchtet werden. Das hat bislang noch keine Lehre geschafft. Auch gab es keine Lehre, die immer überall korrekt war.


Hallo lieber Cosmic,

kannst du das wirklich wissen? :P

Lieber Gruß
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon Kia » 30. Mai 2011, 16:34

Liebe Schwimmerin,

ich habe mir überlegt, wie Du am zügigsten Klarheit bekommst, und ich denke es geht am schnellsten, wenn Du den Partner mal für einen Moment ganz aus der Gleichung rausnimmst und Dich fragst:

Bin ich die optimale, oder beste Partnerin für mich?
Dann gehst Du nämlich auf die Essenz zurück zwischen Dir und DIR.

Was bedeutet es Dir eine gute Partnerin zu sein? Wie fühlt sich das für Dich an? Du könntest das aufschreiben.

Ich würde mal einen 30 Tage Prozess machen und täglich aufschreiben, was Du Dir wünschst und dann überprüfen, ob Du es Dir auch alles geben kannst. Denn – nach den Abraham-Teachings – kannst Du das unmöglich noch von irgend jemandem im aussen erwarten.

„Everything is a reflection of the relationship between you and YOU.“

Und alles, was innen entwickelt ist, erscheint dann auch aussen, z.B. als geeigneter Partner. Es gibt nichts Zusätzliches zu tun. Ob das nun Dein jetziger Partner ist oder ein neuer, ist dann nicht mehr so wichtig.

Wenn Du ein Schwingungspendant, Schwingungsmatch bist zu der schönsten Partnerschaft, die Du Dir im Moment vorstellen kannst (und das wird sich ja wieder ausdehnen !), dann macht das LoA die Arbeit für Dich. Alle kooperativen Komponenten zieht es an, Du kannst ausruhen und Dich freuen, auf das was kommt.

Doch die innere Arbeit ist nicht so ganz ohne... Ich bin auch da dran und ich habe riesig Widerstand manchmal, bestimmte Dinge innerlich zu entwickeln, da ich fürchte, dann anderes zu verlieren, das ich sehr schätze. Ich weiss, wie unsinnig das ist, doch es braucht eben eine gewisse Zeit, dem Vortex wirklich zu vertrauen. Im Vortex werden mir diese Eigenschaften, die ich ersehne, geschenkt, habe ich in anderen Leben bereits entwickelt. Im Vortex ist die beste Version meiner Selbst aus allen Leben – und ich habe alles in mir, was ich wünsche, bereits Dutzende mal erlebt. In meiner Gesamtschwingung ist alles Gute da. Doch, die Synchronizität wirkt im JETZT, alles wird gegeben, in dem Moment in dem es gebraucht und geschätzt wird und die Linearität (logische Abfolge der Dinge) ist da nicht, und die Folgerichtigkeit, die ich so liebe, ist eine ganz andere, diese Ganzheitliche Logik, die den Gesetzen der Liebe und Freude folgt, und nicht den Verpflichtungen und Pseudo-Verantwortlichkeiten. Da ist diese lebendige Antwort des Lebens auf das Leben des Moments.

Wenn Du gehst aus der jetzigen Beziehung, solange der Mann noch Deine Knöpfe drücken kann, ziehst Du eventuell nächstes Mal ähnliches an (es sei denn, Du schaltest das dadurch aus, dass Du eine kleine Vortex-Pause einlegst und Erkenntnisse über die Beziehung von Dir zu DIR sammelst).

Wenn Du erst gehst, wenn der Mann Deine Knöpfe nicht mehr drücken kann, sind Deine Chancen viel besser! Verstehst Du, was ich damit meine?

Meine Eingebungen, liebe Schwimmerin.

Falsch machen kannst Du sowieso nichts, doch Dir manchen Schmerz ersparen, wenn Du diese Verbindung von Dir zu DIR stärkst und Dich authentisch fühlst. Und Dir selbst gibst, was Du brauchst für ein glückliches Leben und dieses glückliche Leben kannst Du dann teilen mit jemandem, der auch glücklich ist. Alles andere hat doch für Dich, überhaupt für uns Praktizierende hier, keinen wirklichen Wert, oder?

Ich wünsche Dir gute Innenschau.
Es ist für uns alle so ein wichtiges Thema.
Herzlich
Kia
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon Kia » 30. Mai 2011, 16:56

aus Workshop 77:


"Es gibt nichts, von dem wir wünschen, das Ihr es tut, was Ihr nicht bereits tut, aber es ist unser mächtiger Wunsch, dass Ihr einen Weg findet, Euch selbst heute mehr zu lieben als gestern und morgen mehr als heute. Wir möchten, dass Ihr anerkennt, wer Ihr seid und Frieden schliesst damit, wo Ihr steht, denn es gibt ganz einfach keinen gültigen Vergleich ausser Eurer Beziehung mit Euren eigenen neuen Ideen.

Liebt andere in Ihrer Einzigartigkeit und versucht, sie nicht nach Euren Wünschen zu formen und liebt Euch selbst in Eurer Einzigartigkeit und versucht, nie anderer Menschen Vorstellungen zu entsprechen. Und wenn Ihr Eure täglichen Erfahrungen macht, lasst das Gebet auf Euren Lippen dieses sein:

"Ich möchte die Gänze dessen erfahren, der ich bin, also führt mich heute mit jedem Schritt näher an eine umfassendere Erkenntnis dessen, was ich bereits erbeten habe und wer ich wirklich bin."

Ihr seid wunderbar in Eurer Verschiedenheit und wir lieben Euch unendlich." meine Hervorhebung
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon Kia » 30. Mai 2011, 19:10

Kia hat geschrieben:"Ich möchte die Gänze dessen erfahren, der ich bin, also führt mich heute mit jedem Schritt näher an eine umfassendere Erkenntnis dessen, was ich bereits erbeten habe und wer ich wirklich bin."


Und der nächste Schritt ist dann genau das zu fühlen innerlich, z.B. die wunderbare Partnerschaft, und das Gefühl geht ins Universum, das ist die Schwingung und dann wird dem Universum (auch Du) erlaubt - Allowing - das Gefühl zurück zu reflektieren zu Dir, und dann ist es, was immer es ist, greifbar da in der erfahrbaren, erlebbaren Welt - es ist von Dir herbei gefühlt worden. Zuerst ist das Gefühl, dann das Ding. Umgekehrt funktioniert es nicht.
Solange ich dieses Gefühl nicht ausschwingen kann, solange geht einfach nichts.

So verstehe ich das Gesetz des Allowing im Moment.

Lieben Abendgruss

und :danke: das war ein reicher Erkenntnistag.
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon sophia » 30. Mai 2011, 21:46

hallo schwimmerin,

ich habe heute gerade das buch "wie unsere gefühle die realität erschaffen" gelesen, und das beispiel 29 auf seite 257 ist wirklich seeehr hilfreich, wenn es darum geht erleichterung zu findenn und mit dem ganzen beziehungsthema etwas frieden zu schliessen :stimmt:

es gab mir das gefühl, dass alles nicht so dramatisch ist, wie wir es uns selbst oft machen. ich würde dir empfehlen (wenn du das buch hast) es mal zu lesen, und dich von den worten inspirieren zu lassen. es hat mir beim lesen meine (doch noch vorhandenen) ängste und zweifel bezügl. beziehung beseitigt :gvibes:

und erleichterung ist ja schon der erste schritt zu deinem wunsch!

schönen abend :lieb:
sophia
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 31. Mai 2011, 12:53

Hallo ihr Lieben,

leider konnte ich nicht eher schreiben, bzw. wollte nicht, weil ich in einem recht chaotischen Zustand war (teils noch bin), durch meine derzeitige Schwingung sind die Leute heute auf der Arbeit so ähnlich drauf wie ich, ich konnte mich die letzten Tage nicht konzentrieren auf mich, auf mein Inneres, was sonst sehr gut geht.

Kia, :lieb: deine Worte haben mir wirklich geholfen, es ist immer wieder eine Freude dich zu lesen, danke dir....das ist auch meine Sicht, dass wenn ich gehe jetzt, dann ich diese Schwingung mitnehme (das mit den Knöpfen-Drücken, ja),--nun das mit dem Aufschreiben 30 Tage, ist eine gute Idee, ..nur ich hatte schon oft angefangen, mal zu schreiben, aber es immer wieder sein lassen (mir fehlt die Disziplin), tja...ich weiss eigentlich, dass es nur über diesen Weg geht, mich mal selbst zu beobachten, ich war/bin ? oft lieblos (zu meinem Partner) aus der Wut heraus, dass er nicht so ist, wie ich ihn gerne hätte. Aus der Wut von früher ist jetzt eher Traurigkeit geworden..kein gutes Zeichen oder ?

Sophia - dank auch dir, (hab mir das Buch bestellt, guter Tip, kenne das noch nicht) - ja die Dramatik, da ist was dran, wenn man so feststeckt in seiner Stimmung, ich habe mich gestern in diesem Akuten Zustand selber nicht mehr erkannt - abends hab ich mich dann wieder sehr wohlgefühlt, aber das Chaos der Gefühle ist immer noch da, also so als müßte ich da was unternehmen, es ist eine Unruhe in mir,..es wird Zeit für mich wieder zu mir zu kommen, zu dem was mich wohlfühlen läßt.

Kia hat geschrieben:Und der nächste Schritt ist dann genau das zu fühlen innerlich, z.B. die wunderbare Partnerschaft, und das Gefühl geht ins Universum,
das ist es !!!...

Danke nochmals euch allen von Herzen
:ros: Schwimmerin
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon katgirl » 31. Mai 2011, 13:43

Kommt darauf an, was Deine Traurigkeit ist.
Wenn Deine Traurigkeit Pessimismus ist, bist Du auf dem Weg nach oben.
Versuch rauszufinden, was es genau ist.
Loa hat für Beziehungen genau das richtige Beispiel zur Leitskala eingestellt. Das hat mir auch schon mal geholfen.
LG
:gvibes:
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 31. Mai 2011, 14:38

Hallo Katgirl,
vom Gefühl her ist meine Traurigkeit einfach so was weinerliches, eher wie Überwältigung...komme mir machtlos vor. Bei der Wut wäre das eher die Schuldzuweisung ? Da muss ich jetzt schon wieder nachschauen, wo das auf der Leiter ist.. :rleye:

Ich merke, dass in Bereichen meines Lebens, wo's mir nicht so wichtig ist, alles klappt wie ichs wünsche, meist so schnell, dass ich gar nicht mehr mitkomme, weil ich frei bin - ohne groß vorher drüber nachzudenken. Da geht der Spruch, es wäre schön, wenn...und das klappt fast immer

Aber beziehungsmäßig liegt einfach noch zu viel Mangel da drin - und ich scheine das auch auszustrahlen, da möchte ich raus

Lieben Gruss
Schwimmerin
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon katgirl » 31. Mai 2011, 14:47

Und wenn Du diese Traurigkeit erst mal da läst, wo sie jetzt ist ???
Pack' sie in eine Schachtel oder einen Umschlag und laß sie da bis morgen oder übermorgen.
Du hast morgen auch noch Zeit Dich dieser Traurigkeit zu widmen.
Sie will Deine Aufmerksamkeit. Sie lebt von Deiner Aufmerksamkeit. Ohne Deine Aufmerksamkeit ist sie nichts.

Also pack sie erst mal weg, Deckel drauf und gut; oder versuche dieses 3SchritteDings von Zawo.

Warum willst Du heute unbedingt traurig sein ???

LG

PS: Hoffentlich sind unsere Schwingungen so kompatibel, daß Du mich verstehst. :ros:
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Re: Akuter Anfall von Traurigkeit

Beitragvon schwimmerin » 1. Jun 2011, 08:28

Hallo Katgirl

ja - diese Dynamind Technik kenne ich auch, die meinst du doch ?

Meine Traurigkeit hat eigentlich nicht lange angehalten, dennoch hab ich mich davon runterziehen lassen, so dass meine Schwingung noch nicht wieder so rein ist wie vorher und ich zur Zeit ziemlich Contrast erlebe dadurch...

Ich möchte auch in dieser Stimmung nicht so viel schreiben

Nochmals vielen vielen Dank (auch allen anderen)


Liebe Grüße
Schwimmerin
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