ADHS/ADS bei Erwachsenen

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Thriver » 24. Aug 2011, 21:14

Hallo Ihr Lieben,

hat Jemand von Euch Erfahrungen mit ADHS/ADS bei Erwachsenen? Von Abraham habe ich bis jetzt zu diesem Thema noch nicht sehr viel gefunden.


Ich bin vor kurzem zufällig draufgestoßen, dass ich wohl eine spezielle Form von ADS sowohl als Kind hatte als auch jetzt als Erwachsener habe.
Nun es war recht heftig und ich will nicht weiter ins Detail gehen (ist vorbei). Ich habe meine Ärtzin gefragt, was man machen kann und erhielt als Antwort: Für Erwachsene gibts nicht Spezielles - mit Ausnahme von Antidepressiva als "Allheilmittel". :rleye:
Die brauche ich zum Glück nicht - ich habe ja Estherham :loveshower:



In der Gegenwart ist für mich folgendes Thema in Bezug aufs ADS von Belang:
Ich denke recht viel und bin mit den Gedanken eigentlich fast immer woanders, nur nicht im Hier und Jetzt. Mir fällt es recht schwer, mich auf langweilige Dinge zu konzentrieren. Auch fällt es mir schwer Gedanken loszulasen - was bei negativen äußerst unangenehm sein kann. Das ist alles typisch für ADS. (So bin ich auch auf E. Tolle gekommen mit seinem "Leben im Jetzt" - im "Awakened Doing"-Thread.)

Andererseits bin ich auch sehr kreativ und wenn mich etwas interessiert kann ich mich sehr gut und lange konzentrieren. Mir fällt es auch leicht Verknüfungen zwischen verschiedenen Themen zu bilden und die Quintessenz herauszufiltern.


Durch meine Beschäftigung mit Abraham habe ich schon lange verinnerlicht, dass ich aufgrund des ADS nicht defekt bin; sondern ich bin vollständig (whole). Ich denke, dass ich mit einem sehr großen Wunsch nach Freiheit in diese physische Existenz kam.



Mir geht es einfach darum, meine Stärken besser nutzen zu können und sie nicht mehr - wie es in meiner Vergangenheit oft der Fall war - durch irgenwelche Widrigkeiten aushebeln zu lassen. Und ich will mir jetzt meinen Vortex vornehmen - da hab ich einiges reingeschaufelt. :gvibes:


Habt ihr Erfahrungen oder Tips für mich?


Ich freue mich auf Eure Beiträge.



Lieben Gruß
Thriver
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Sonrisa » 24. Aug 2011, 21:34

Hallo Thriver,

eine Hilfe, die sich speziell auf ADS bezieht, habe ich nicht. Nur dieser Abschnitt von dir gefällt mir ausnahmslos gut! :danke:

Durch meine Beschäftigung mit Abraham habe ich schon lange verinnerlicht, dass ich aufgrund des ADS nicht defekt bin; sondern ich bin vollständig (whole). Ich denke, dass ich mit einem sehr großen Wunsch nach Freiheit in diese physische Existenz kam.



Ich war vor einigen Tagen aus Gründen, die hier keine Rolle spielen, beim psych. Neurologen. Es dauerte nicht lang bis das Labeling wieder anfing, ich war mittendrin, das LoA tat sein übriges. :pfeif:

Es hat etwas gebraucht bis ich kapierte, dass ich da einen phänomenalen Vortex geschaffen haben muss mit bombigem Inhalt. :kgrhl: :gvibes:

Ich würde an deiner Stelle (auch an meiner) nicht mehr alles aufzählen, was man so nicht kann oder was einem schwerfällt. Damit wärst du ja mittendrin, wo du nicht sein willst. Diese Constrasterfahrung hat dir eine wunderbare Absprungsschanze geschaffen. Aber die kannst du eben nur nutzen, wenn du Richtung Ziel schaust und nicht dahin, wo du gerade jetzt (auch auf Grund von Ettiketten) stehst.

Lieben Gruß
Sonrisa
 

Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon bliss » 24. Aug 2011, 21:37

Hallo Thriver,

mein Tipp an Dich: Lies Dir Dein Posting durch und schau, wo überall Du eine Realität beobachtest, die nicht mit Deinen Wünschen übereinstimmt. Beispiel:
Thriver hat geschrieben:Ich denke recht viel und bin mit den Gedanken eigentlich fast immer woanders, nur nicht im Hier und Jetzt.

Was willst Du stattdessen?

Wir sollen - laut Abraham - unsere Erwartungen von unseren Wünschen und nicht von der "Realität" abhängig machen.

Liebe Grüße
Bliss
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Beautiful Mind » 24. Aug 2011, 23:40

Hallo Thriver,

hast du schon mal etwas von Indigo-Kindern gehört?

Das sind Menschen, die mit einem erweiterten Bewusstsein geboren wurden. Verstärkt tritt dieses Phänomen bei Kindern etwa ab Jahrgang 1990 auf (aber auch bei vielen früher geborenen). Das Kronenchacra (mit der Frabe indigoblau) ist hier besonders geöffnet, also die Anbindung an das Göttliche. Das sind Kinder, die ich als Botschafter einer neuen Zeit bezeichnen würde. Kinder, die sich nicht gerne unterordnen, die in das alte Schema von Erziehung und Gesellschaftsnormen nicht mehr rein passen, die sich dagegen wehren in Schablonen gepresst zu werden und dagegen, ihr individuelles Selbst zu gunsten gesellschaftlicher Anerkennung/-Anpassung aufzugeben.

Und weil Eltern und Erzieher mit diesen Kindern schlecht umgehen können und sie nicht verstehen, wird ihnen der Stempel ADS oder ADHS aufgedrückt.

Durch meine Beschäftigung mit Abraham habe ich schon lange verinnerlicht, dass ich aufgrund des ADS nicht defekt bin; sondern ich bin vollständig (whole). Ich denke, dass ich mit einem sehr großen Wunsch nach Freiheit in diese physische Existenz kam.

Das ist eine wundervolle Erkenntnis!

Liebe Grüße,

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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon lawofattraction » 25. Aug 2011, 08:06





Hallo Thriver,

nachfolgend eine Unterhaltung von Abraham mit einer Mutter, deren Kind mit ADHS diagnostiziert wurde. Ich denke, es macht keinen Unterschied, ob Kind oder Erwachsener, der unterliegende Gedanke ist immer "hier ist/verhält sich jemand anders, als das andere tun, also müssen wir schauen und etwas tun, dass er oder sie sich so ändert, dass das Verhalten dem der Mehrzahl aller anderen Menschen entspricht." "Conformity leads to mediocrity" - scary, right?

Thriver hat geschrieben:Habt ihr Erfahrungen oder Tips für mich?


Die Antwort darauf lese ich bereits in Deinem nachfolgenden Satz.

Thriver hat geschrieben:Andererseits bin ich auch sehr kreativ und wenn mich etwas interessiert kann ich mich sehr gut und lange konzentrieren. Mir fällt es auch leicht Verknüfungen zwischen verschiedenen Themen zu bilden und die Quintessenz herauszufiltern.


Sei doch froh und glücklich, dass Dich Deine innere Führung so stark daran erinnert, dass Du einen Weg gehen kannst, der erfüllend und zufriedenstellend für Dich ist, auch wenn er abseits der Trampelpfade ist. Die "Symptome" scheinen Dich nur ständig daran zu erinnern, dass Du das noch nicht tust.

Vielleicht hast Du ganz einfach die falsche Beschäftigung. Ich habe einen Freund, der ein ausgezeichneter Strafverteidiger war - vielleicht weil er sich als so deplaziert in seinem Beruf empfand und daher dachte, er müsse besonders gut sein. Irgendwann lief das Fass über, er machte sein Hobby zu seinem Beruf und lebt heute glücklich und schreinert wunderbare Möbel.

Vielleicht musst Du Dir erst noch selbst erlauben, auszugraben, wo Du Deine Stärken liegen und Du sie anwenden und ausleben kannst, ohne Dich zu verbiegen und einem Bild, das vom Aussen oktroyiert wird, gerecht zu werden.

Abraham empfehlen immer, alle Labels fort zu lassen, keine Schubladen zu schaffen, in die man Menschen trotz ihrer immensen Vielfalt stecken möchte. Auch die der Indigokinder :pfeif: - eine weitere Schubladisierung, die trennt und nur das "anders" betont. Jede Art von Etikett ist lediglich geschaffen aus Angst, aus dem vergeblichen Bestreben, durch Gleichmachen eine scheinbare Kontrolle zu haben.

Thriver hat geschrieben:Ich denke recht viel und bin mit den Gedanken eigentlich fast immer woanders, nur nicht im Hier und Jetzt. Mir fällt es recht schwer, mich auf langweilige Dinge zu konzentrieren.


Das meinst Du jetzt nicht ernst, oder? Wenn ja, dann reihe ich mich doch wohl mal gleich in die ADHS Gruppe ein, obwohl mir der Gedanke nicht im Entferntesten jemals gekommen ist. :clown:

Vielleicht musst Du noch etwas verfeinern und an Deiner Einstellung feilen, dass Du nicht auf dieser Welt bist, um in ein Raster zu passen und so zu sein wie andere Menschen, sondern einzig und allein, um Dein Glück und Deine Zufriedenheit und Deine Freiheit und Ermächtigung zu suchen und zu finden. Und das wird der Fall sein, wenn Du nach innen horchst statt aufs Aussen zu hören, das krampfhaft versucht, uns alle gleich zu machen.

Lieben Gruss
Loa



Guest: I personally struggle with this very much. Drugs has been the major issue over the last few years. The school he's in, he's borderline for what they call Attention Deficit. And so, my husband and I have both been very resistant to putting him on drugs.

Abraham: Well, now think about why the school/teacher/system/society would want to medicate him. It's easier to get him to conform. In other words, he will be less interested in what he's interested in.

Guest: So how do you deal with that as a parent? I mean we have a child who somehow has to learn what he needs to learn to get through school.

Abraham: So is your question, "How can my child be most joyful? How can my child be most the child he came forth to be?" Or is your question, "How can I teach my child to conform to what somebody thinks he should be?" What's the question? Because it would evoke a very different answer....

Abraham: You are born with such desire and knowledge of freedom and empowerment that when, someone tries to deprive you from it, you sort of go berserk and that's really what's happening here. In other words, there's sort of an inner rebellion that says, "Nobody's going to keep me from the freedom that I want." And so, what we would do, we would begin honoring that freedom. We would begin wanting him to feel more free. We would be wanting him to make more choices and we would begin to let him feel the results of the choices that he is making...

Guest: So what do we do about the drugs? We've tried him on some drugs and we haven't found anything. He got hyper on the drugs that they put him on first. They haven't...

Abraham: Well, it's logical because they're saying, "Here is a condition. Let's focus on the condition. Let's offer something to suppress the condition." And Law of Attraction says that whatever you're focused upon will become more and so that's what happens with so many. They offer a drug. The drug initially doesn’t help so they offer more drugs. The drug still doesn't help so they offer more drugs until the child is disoriented from all of his own intentions and then the system says, "Well, now we think we've found success because now at least he's not resisting." You drug them out of being able to focus their own desires, you see. And we would not want to drug them out of focusing.

Now, sometimes what happens is the drug does soothe the angst that they are feeling between where they are and where they want to be. In other words, if you are looking at your child accurately, you must acknowledge that this child is like every other person in that he has desires that are very pointed and an awareness of where he is. In other words, that's very clear within him. It is very clear within everyone. There is where you're wanting to be and there is where you are and it is logical that his frustration might be greater than almost anybody that you would see, because his standards for freedom are greater than almost anyone that you will meet. But drugging it is not going to bring him into alignment. What's going to bring him into alignment is him consciously acknowledging that there are ways that he could feel better.

[snip]

Abraham: We want you not to try to bridge him all at once. We want you to just moment-by-moment, experience-by-experience with him to stop in the middle of it and ask yourself, "Is the thought I'm thinking or the words I'm about to speak or the action that I'm about to take going to move me to a place that's better or to a place that feels worse?"

In other words, "Does it feel better to me to think about him as being gifted or to think about him as being troublesome? Does it feel better to me to think about him as improving and doing fine in time or not getting it and being a struggling person all of his life? Does it feel better to me to anticipate the struggle I'm going to have in the morning over breakfast and getting dressed or to anticipate it maybe being a little easier? Does it feel better to me to be mad at him or to adore him?"

You have to say for a little while, "He's not like others and it's going to be all right. And we're moving through this and just give us a little bit of time. And things are improving and things are improving at home and I know that things will improve in school." You're going to be the one that's going to be able to so get this and so be able to soothe yourself that then you'll be able to soothe your mate. You'll be able to soothe his teachers. You'll be able to soothe your child. You'll be the soother, because you'll discover that how you feel is based upon nothing more than where you are in relationship to where you want to be.

You haven't done anything wrong. You're not failing in this. Your child isn't broken because he's not wanting to be a conformist. The people that are the top of their game — the people that are the masters in every single field — in every case were the rebels that didn't conform. Because conformity leads to mediocrity and mediocrity isn't what this one is born about, you see. Mediocrity is easier to observe by others but it is miserable to live in. It's not who you are. It's not who any of you are and it certainly is not who this child is, you see. Helpful?"

Abraham - Philadelphia 13/10/03



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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Birdie » 25. Aug 2011, 08:10

Guten Morgen,
also wenn es nach der Beschreibung der Indigo-Kinder geht, dann bin ich auch eins :tja: obwohl das nicht sein kann, denn ich bin schlicht zu alt.
Aber ich habe dank Abraham gelernt mich von all dem Kram freizumachen.

Ich finde es zeit- und kräfteraubend mir vorzustellen was ich wohl bin: ein Indigo, ein Kristallkind vllt oder ein Diamantkind oder ob mein Kronenchakra blau gelb oder grün leuchtet. das geht mir ebenso mit Sternzeichen, etc-

Ich möchte hier auch nicht auf Einzelheiten eingehen, aber auch ich trug(und trage für andere Menschen noch immer)das Stigmata einer weit verbreiteten psychischen Erkrankung, die mit "D" anfängt und mit "n" endet.
Ich hatte mich damit voll identifiziert - was für eine Verschwendung! und habe es aufgrund dieser starken Identifikation sogar geschafft aus diesem wunderbaren Forum einmal hinauszugehen, weil ich mich total missverstanden fühlte.

Liebe Thriver
Ich würde dir auch raten auf das zu schauen was du willst und nicht auf den Stempel AD(H)S....
(ist auch ein Begriff, den man sehr ausleiern kann - strenggenommen kann es auf fast jeden passen - mit dem Resultat dass die Betreffenden mit Ritalin vollgestopft werden.)

es dauert eine kleine Weile, geht ja oft nicht von heute auf morgen.....mir geht es so, dass ich auch immer mal wieder ne Krise habe, aber die alten Schubladen öffne ich nicht mehr auf denen steh: du bist " D" - :tja:

ich kann das nur empfehlen...nach einer Weile verlagert sich der Schwerpunkt von der Diagnose und dem Gefühl was damit verbunden ist hin zu dem selbst kreierten Zustand....der freigewählt ist.
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Thriver » 25. Aug 2011, 09:39

Hi Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Beiträge.


Mir geht es gar nicht um das "Label ADS" oder Indigokind oder was auch immer. Damit hatte ich vor allem bezweckt, das Ihr Euch schneller ein Bild machen könnt. :gvibes:

Ich weiss auch, dass Abe stets darauf hinweisen, man solle nicht darüber reden wo man ist, sondern ausschließlich wo man hin will. An diesem Punkt bin ich offensichtlich noch nicht - bin aber schon gut auf dem Weg. :gvibes:


Heute mag ich mich so wie ich bin und möchte nicht mehr (so wie vielleicht früher) "normaler" sein. Ich bin wie ich bin und gut. Ich bin mir meiner Fähigkeiten sehr bewusst und ob sie jetzt "besonderer" sind oder nicht ist ziemlich irrelevant.


lawofattraction hat geschrieben:
Vielleicht hast Du ganz einfach die falsche Beschäftigung.
...
Vielleicht musst Du Dir erst noch selbst erlauben, auszugraben, wo Du Deine Stärken liegen und Du sie anwenden und ausleben kannst, ohne Dich zu verbiegen und einem Bild, das vom Aussen oktroyiert wird, gerecht zu werden.


Liebe Loa, ja da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Genau das will ich machen.

Und jetzt kommt das ABER (wenn ich das aber schon aufgelöst hätte, hätte ich auch den Thread nicht eröffnet) . :tja:

Durch das andauernde viele Denken habe ich das Gefühl, dass das Leben an mir vorbeiläuft - ich irgendwie zu selten anwesend bin. Ich möchte dieses Denken nicht "weghaben", sondern ich möchte Kontrolle darüber - einen guten Umgang damit lernen, wann ich es einsetze und wann ich mich mehr der Gegenwart widme.

Diese Art des Denkens ist großartig und erfüllend, wenn ich mich in ein interessantes Thema "verbissen" habe -
und sie ist ein Alptraum, wenn es Gedanken der Angst oder ähnliches sind. Dann entsteht ein zwanghaftes negatives Gedankenkarussell.


Mittlerweile habe ich besser gelernt damit umzugehen - mit EFT/wingwave und vor allem dadurch, dass ich meinen Wert nicht mehr in Frage stelle, mich als wertvoll akzetiere und mich liebevoll annehme.

Dennoch fühle ich, dass ich noch deutlich Widerstand habe - mir fehlen noch Vertrauen und Sicherheit um "in die Welt hinaus" gehen zu können. Es ist eine Art Machtlosigkeit und ein Ausgeliefert sein meinen Gedanken gegenüber, das ich fühle.

Und wenn ich diesen Widerstand loslassen kann, wird mir klar werden, was ich will.



Ganz lieben Gruß
Thriver
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon lawofattraction » 25. Aug 2011, 10:08

Thriver hat geschrieben:Und wenn ich diesen Widerstand loslassen kann, wird mir klar werden, was ich will.


Aber Thriver, das ist doch das, was Du willst - Widerstand loslassen. Alles weitere wird sich doch ergeben, sowie Du keinen Widerstand mehr aufbaust. Ist doch bereits fix und fertig im Vortex. :gvibes:

Mach nicht den Fehler, den viele begehen, nämlich eine Art Ziel als etwas in der Ferne anzuschauen, was erreicht werden soll. Es ist immer genau vor Deiner Nase, in jedem Moment. Abraham beschreiben doch in der letzten Zeit so wunderbar, dass jeder Augenblick, jeder Gedanken und jedes Gefühl eine Manifestation sind.

Thriver hat geschrieben:Durch das andauernde viele Denken habe ich das Gefühl, dass das Leben an mir vorbeiläuft


Wir alle denken konstant, das geht nicht nur Dir so. Was es wohl zu lernen gibt, ist, dass Du nicht unbewusst in die Abwärtsspirale trudelst, sondern rechtzeitig negative Gefühle erkennst und anhälst.

Vielleicht hilft es Dir, nochmal den Workshop zu lesen.

Lieben Gruss
Loa



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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon katgirl » 25. Aug 2011, 10:51

Hallo Thriver,
kann es sein, dass Du Dein Denken jetzt erst richtig wahrnimmst?

Bei mir war es so. Ich bin sensibel geworden für meine Gedanken und Gefühle.
Habe ich vor Abe auf meine Gedanken geachetet?
Habe ich vor Abe meine Gefühle einordnen können?
Habe ich vor Abe einen Zusammenhang feststellen können?
Nein.
Seit Abe achte ich auf meine Gedanken. Mir wird bewußt, dass ich fortlaufend denke und was ich denke. Ich fühle mein Gefühl und kann es zuordnen. Ich weiss, dass ich nicht nur schlechte Gedanken habe; sondern auch gute. Ich weiss, dass jedes Jetzt auch immer der Umkehrpunkt sein kann.
Daneben hat uns Abe alle möglichen Werkzeuge zum Umkehren und Lenken nahe gebracht. Diese muss ich nur nutzen.
Die Gedanken, das Fühlen, das Feststellen meines Standpunktes, das Umkehren, das Neu Ausrichten und das Lenken meines Fokus'; das alles zusammen; das ergibt wieder das Gefühl von Macht und Kontrolle.

Die Abwärtsspirale ergibt sich (bei mir) aus dem geschehen lassen, wenn ich mir das Zepter aus der Hand nehmen lasse vom Kontrast oder meinen alten Gedanken/Erfahrungen.
Ich darf das nicht verwechseln mit meinem Loslassen oder Abgeben an meinen IB. Was mir auch immer hilft ist Schlafen.
LG
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Kia » 25. Aug 2011, 11:42

Liebe Loa,

ich möchte Dir nur kurz danke sagen für die einzigartig klaren Aussagen Deiner Posts oben. Mir hat jedes Wort so gut getan. Und alles trifft den Kern der Sache.

:danke:


Lieber Thriver,

ich weiss, dass Du manchmal im Vortex bist, und dann ist das alte Zeug wie ein unbrauchbarer Mantel, der Dir von den Schultern runterrutscht, vor Deinen staunenden Augen auf der Erde kompostiert und zurück bleibt Dein strahlendes, glückliches Selbst. Diese Momente gibt es.

Gib acht auf diese Momente, nähre die in Dir, verschaff Dir inneren Zugang dazu, indem Du die Aufmerksamkeit in dem Moment, wenn das so ist, da hin lenkst.
Wie fühlt sich das an im Körper? Wenn das alte nicht da ist? Und das Neue sich fühlbar zeigt?

Das Loa sorgt automatisch dafür, dass sich die Momente vermehren, wenn Du sie bewusst wahrnimmst, nährst. Es muss sich ausdehnen, es ist Gesetz. Aufmerksamkeit ist Energie der Gedanken und Gefühle in dem Moment.
(So wie Zawo das in dem anderen Thread so treffend beschrieben hat).

Lieben Gruss

Kia
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Malea » 25. Aug 2011, 12:41

Hallo Thriver,

ich habe mich vor einigen Jahren intensiv mit ADHS beschäftigt, da mein Ex das hat.
Es wirkt sich natürlich bei jedem je nach Persönlichkeit wieder ein bißchen anders aus, und manchmal kann man auch gar nicht sagen, was sind "normale" Charaktereigenchaften und was ist ADHS-bedingt.
Ich habe dann auch versucht, mich auf die positiven Eigenschaften zu konzentrieren, denn solche Menchen haben ja auch viele Vorteile.
Jedenfalls schien es bei ihm auch so zu sein, dass er nicht im Hier und Jetzt ist und ziemlich chaotisch. Doch bei genauerer Betrachtung stimmt das gar nicht, eher ist er viel mehr im Hier und Jetzt, als jeder andere Mensch, allerdings vorausgesetzt, er kann sich für eine Sache begeistern. Beispielsweise kann er bei der Arbeit die größten Dinge erschaffen und Probleme überwinden, wenn er dies als interessante Herausforderung sieht. Dann vergisst er 10 Stunden lang alles um sich herum, essen, trinken, andere Menschen. Anders sieht es aus, wenn Routine bei der Arbeit einkehrt, dann bekommt er gar nichts auf die Reihe, vergisst Termine, ist nicht bei der Sache. Wohl weil der Kopf sich dann lieber mit allen anderen Dingen beschäftigt, die spannender sind ;-) Eigentlich passt das doch zu Abraham, immer auf das Bessere konzentrieren und das ausblenden, was man nicht mag :lol:
Klar kann das im Alltag zu Problemen führen, doch an sich ist es doch eine besondere Gabe, die man so akzeptieren kann. Jeder erfüllt seinen Teil, jeder hat seine besonderen Stärken und auch seine Schwächen.
Er hätte jedenfalls nicht tauschen wollen, meint immer, Bill Gates soll auch ADHS haben, nie hätte er so etwas ohne diese besonderen Gaben geschafft, sich so sehr auf eine Sache zu konzentrieren, für die man sich begeistert :gvibes:
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon ZaWo » 25. Aug 2011, 13:11

Großartige Antwort, liebe Loa - großartige Frage, lieber Thriver. :gvibes:
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Lilith » 25. Aug 2011, 16:58

Malea hat geschrieben:Er hätte jedenfalls nicht tauschen wollen, meint immer, Bill Gates soll auch ADHS haben, nie hätte er so etwas ohne diese besonderen Gaben geschafft, sich so sehr auf eine Sache zu konzentrieren, für die man sich begeistert :gvibes:


Ich will das auch. Genau das. Jeden Tag. Für mich klingt ADHS wie eine Anleitung zum Vortex. :mrgreen: Wenn etwas doof ist, überkommt einen die Langeweile. Wenn es interessant ist, ist man im Vortex. Toll! Und ziemlich kompromisslos. :genau: Man ist viel mehr darauf bedacht, genau das zu tun, was einem Spaß macht und der Impuls dafür ist so stark, dass man ihn nicht ignorieren kann. Das ist ja eine doppelt sichere EGS. Streckenweise sind wir doch alle so konditioniert, dass wir nicht merken, wie sehr uns etwas langweilt. Oder wir ignorieren unseren Langeweile-Impuls aus Höflichkeit. Dann bleiben wir sitzen oder schauen interessiert. Manche machen das jahrelang.

Out-of-the-Vortex-Erfahrungen: langweilig. Vortex-Erfahrungen: Interessant. Menschen mit ADHS kategorisiere ich ab sofort als kompromisslose Glücksbärchen. Ich würde Leuten sogar ins Gesicht sagen, sorry, du langweilst mich, ich weiß das, ich habe ADHS. :mrgreen: Ich kann dir jetzt nicht zuhören, ich mache lieber was, was mir Spaß macht. Das ist ungemein befreiend! :kgrhl:

Lieben Vorabendgruß, eure Lilith
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Thriver » 25. Aug 2011, 18:58

Hi Ihr Lieben,

mir kommt es immer so vor, als hätte ich einen eingebauten Multiplikator von 10 gegenüber meinen Mitmenschen:

bei positiven und negativen Gefühlen,
bei Begeisterung und Langeweile.

Ich scheine das alles um ein vielfaches intensiver als mein Umfeld zu erleben (was ich so aus den Reaktionen meiner Mitmenschen schließen kann - reinschauen kann ich natürlich nicht).


Insofern habe ich eine besonders gut funktionierende EGS. Und faule Kompromisse sind für mich auf Dauer im wahrsten Sinne des Wortes unmöglich. Früher in meiner Vor-Abraham-Zeit habe ich mir oft gewünscht, ich könnte manchmal einfach "die Augen zu und durch" machen - aber das geht bei mir nicht.


Mir ist heute durchaus bewusst, dass ich da auf einem großen Schatz sitze. :loveshower:
Ich muss nur "meine PS auf die Straße bringen"...



Ach ja ich bin übrigends der Meinung man sollte ADHS-Kids statt Ritalin lieber Abraham verschreiben. :mrgreen:



Liebe Grüße
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Thriver » 25. Aug 2011, 19:15

Liebe katgirl,

katgirl hat geschrieben:Bei mir war es so. Ich bin sensibel geworden für meine Gedanken und Gefühle.
Habe ich vor Abe auf meine Gedanken geachetet?
Habe ich vor Abe meine Gefühle einordnen können?
Habe ich vor Abe einen Zusammenhang feststellen können?
Nein.
Seit Abe achte ich auf meine Gedanken.



vor Abe war ich absolut gefangen in einer Opferrolle und habe immer vergeblich versucht durch Kämpfen meinen Wert Anderen, vor mir selbst zu beweisen.


Und während ich dies schreibe, fällt mir auf, dass mich das alte Zeugs eigentlich gar nicht mehr interessiert. Ich will mich ab jetzt nur noch auf meinen Vortex fokussieren. :gvibes:


Vielen lieben Dank Dir und Euch allen, dass Ihr mir so viele Vorlagen für Erkenntnisse liefert!


Lieben Gruß
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Re: ADHS/ADS bei Erwachsenen

Beitragvon Beautiful Mind » 25. Aug 2011, 19:58

Guten Abend ihr Lieben,

oh ja, da habe ich ja wieder etwas gelernt.

Mit meinem Post über Indigo-Kinder wollte ich gesagt haben: "Hey, schau her, was für ein besonderer Mensch du bist, du zeigst allen anderen wie verrückt oder krank unsere Gesellschaft ist."
Und während ich schrieb dachte ich noch, naja, die Bezeichnung Indigo-Kind ist ja eigentlich auch wieder eine Klassifizierung. :nachdenk:

Danke, Loa und Ladybird, - das mit den Schubladen ist richtig ... und je mehr man "abrahamisch" denkt, desto mehr entfernt man sich von jedweden Diagnosen. Das fällt mir auch immer mehr auf.

Also, was ich eigentlich sagen möchte ist: "Hey Thriver, schau her, du bist einer von 7 Millarden besonderen Menschen auf diesem Planeten. Lass dich nicht in eine Schublade stecken (aber da bist du ja eh schon raus) und achte einfach auf dein perfekt funktionierendes emotionales Leitsystem. Offensichtlich hast du einen guten Zugang zur Quelle, eine tolle Verbindung zu deinem Inner Beeing, das ich selbst immer noch ein Stück lernen muss."

herzliche Grüße,

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