100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Hier ist Raum für eigene Erfahrungen mit der Abraham-Lehre

100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Beautiful Mind » 23. Sep 2013, 10:45

Ihr Lieben,

in letzter Zeit stolpere ich darüber, dass es sich für mich schwer miteinander vereinbaren lässt, die Verantwortung für mein Leben zu 100% zu übernehmen und gleichzeitig Vertrauen darin zu haben, dass sich alles zum Besten entfaltet.

Mein Knoten im Kopf gestaltet sich derart, dass ich meine, wenn ich mein Leben ganz alleine kreiere, bin ich auch dafür verantwortlich wenn etwas mal nicht so gut läuft. Ich frage mich dann pausenlos, was ich da falsch gedacht habe, was ich evtl. mieses ausgesendet habe und ärgere mich über mein Unvermögen, das Leben genauso hinzukriegen, wie ich es haben möchte.

Durch Abrahams Lehren ist mir bewusst geworden, dass es keinen Gott außerhalb von mir gibt. Es gibt keine höhere Macht, die über mein Wohlergehen entscheidet. Das mache und bin ich alles selbst. Und wenn es nicht gut läuft, bin auch selbst "schuld". Ich weiß, dass es keine Schuld gibt und dennoch drehe ich mich im Kreis, weil ich denke, ich könnte mein Leben noch besser kreieren - ich dummes, kleines Ding krieg es aber nicht besser hin. Ich überspitze das Thema jetzt mal etwas, denn, natürlich weiß ich, dass ich mir ein ganz wundervolles Leben erschaffen habe, aber ich beiße mich an dieser Eigenverantwortung fest, die mich daran hindert die Dinge mal voller Vertrauen nach oben abzugeben.

Als Kind konnte ich beispielsweise beten: "Lieber Gott, lass mich morgen eine gute Mathearbeit schreiben." Und dann war ich voller Vertrauen, dass Gott alles dran setzt und mich unterstützt. Außerdem hat Mama ja noch eine Kerze für mich angezündet - was sollte da noch schief gehen? ;-)

Wie sehen Abraham das - gibt es denn nun doch noch eine größere Macht außerhalb von mir? Gibt es ein Universum außerhalb von mir, dass die Dinge richtet? :102: Ja, gibt es wohl, oder? Das Problem ist nur, dass dieses Größere auf meine Gedanken/Schwingung reagiert, womit ich wieder bei meinem Gedankenkarussell wäre -> "Oh je, ich denke im Moment nicht richtig und deshalb passiert dies oder jenes." Was dann wiederum die Folge hat, dass ich von der Unsicherheit, dem mangelnden Vertrauen noch mehr bekomme, das sich auch in Ereignissen zeigt.

Kann mir jemand helfen, den Knoten zu lösen?

Liebe Grüße

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 495
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon labelle » 23. Sep 2013, 11:20

Hallo liebe BM,

beim lesen empfinde ich Dich sehr aufgeregt und dann solltest Du erst mal etwas finden,
wo Du Dich entspannen kannst und gelassener und ruhiger wirst.
Dann kommen DIE Erkenntnisse schneller und leichter.

Ich kenn das auch sehr gut, und ich brauche dann ein bißchen Zeit für mich um abzuschalten,
ziehe mich dann ein bißchen zurück, und dann geht es wieder weiter.
Ich glaube, wenn man viel an sich gearbeitet hat, und neue Wege einschlägt,
dann ist das alte aufgerüttelt, und das Ego ist verwirrt, und das Unterbewußtsein vielleicht auch.

Also mit der äußeren Macht ............da glaube ich dass es nur das LOA gibt, das zum Teil außen agiert.
Aber ansonsten gibt es keine Macht die von Außen auf uns einwirkt.
Alles geht von uns aus...........
Manchmal finde ich es auch sehr , sehr , sehr anstrengend, weil es eben alte Schwingungen , alte Muster sind die wirken.
Und diesen ganzen alten ..............energetisch zu verändern finde ich manchmal sehr anstrengend , aber ich bin mir sicher irgendwann funktioniert es.
Jeder braucht für sich einen Schlüssel, natürlich ist das Wohlgefühl das wichtigste,
aber manchmal möchte das Alte Muster / Energie keine Veränderung und dann sollte man dieses alte ,
auch nett behandeln und nicht bekämpfen und ungeduldig sein,
weil dann gar nichts vorwärts geht.
Es geht einigen so............ :pfeif:

Einen schönen Tag
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Viereichen » 23. Sep 2013, 11:57

Liebe Beautiful Mind,

ich kenne das was in deinem Beitrag beschrieben ist gut. Und Abraham betonen ja auch, dass wenn wir uns auf dem Weg zu Alignment aufmachen, die Gegensätze oftmals viel emfindsamer wahrgenommen werden.

Die Lösung heißt, sich stromabwärts zu geben. Sich von der Welle tragen zu lassen. Bei zu viel Eigenverantwortungs-Denkkarussell erfolgt leicht Verkrampfung. Irgendwann heißt es dann nicht mehr:
"100% Eigenverantwortung versus Vertrauen ins Leben" sondern vielmehr 100% Eigenverantwortung und Vertrauen ins Leben. In drei Buchstaben liegt der ganze, wesentliche Unterschied verborgen. Also sind wir nahe dran - ich, du und alle anderen.


Du kannst natürlich auch auf die Kerze hier warten, die dir in dem ein oder anderen weiteren Forumsbeitrag hier an dein Bett gestellt wird. O.k. Es ist schließlich nicht einfach auszuhalten, gerade einen ugly mind in sich aufzuspüren. Auch das kenne ich selber nur zu gut.


Die Entscheidung bleibt in Freiheit, Freude und Wachstum jede/r/m selber überlassen.
Jeden Tag neu.


Herzliche Grüße in deinen Tag,
liebe Beautiful Mind,
Viereichen
Viereichen
 

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon lawofattraction » 23. Sep 2013, 11:58




Hallo Beautiful Mind,

das, was Labelle schreibt, ist auch mein Verständnis. Das LoA als Gesetz ist die Grundlage unserer Existenz, es fügt "im Aussen" die co-operativen Komponenten zusammen und orchestriert all das, was wir per Schwingung in unser Leben holen. Aber da ist niemand, der über Deine schwingungsmässige Anziehung hinaus die Dinge beschleunigt oder verhindert oder in gutem Willen etwas geschehen lässt. Die Quelle, Gott, Alles-Was-Ist ist im Prinzip neutral und ohnehin wunschlos, also wird sie auch nichts richten = in Ordnung bringen - und genau so wenig richten = verurteilen.

Mich hat diese Erkenntnis unwahrscheinlich erleichtert, als ich dieses unser Lebens-Spiel als einen Selbstläufer erkannt habe. Einmal initiiert, ist es ein Perpetuum Mobile, in Gang gesetzt und durch das eigene Momentum in ewiger Bewegung.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du meinst, Du müsstest an einen Endpunkt oder auf einen bestimmten Verständnislevel kommen, um zu glauben und Dich selbst als uneingeschränkte Schöpferin zu erfahren. Oder bestimmte Dinge erreichen, die noch nicht vorhanden sind. Vielleicht kann es Dich ein wenig beruhigen, wenn Du Dir klar machst, dass es das Erreichen eines Endpunktes nie geben wird, es wird immer nach dem erfüllten Wunsch von dieser neuen Plattform aus weitere neue Wünsche geben. Jede Ausdehnung erfährt auch wieder Contrast und daher auch neues Wünschen auf einer höheren Ebene.

You never get it done - and you never get it wrong. Ihr werdet nie an einen Schlusspunkt kommen und Ihr könnt auch nie etwas falsch machen. Erklärt das nicht alles?

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8392
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Beautiful Mind » 23. Sep 2013, 14:49

Hallo nochmal,

:danke: lieben Dank für Eure Antworten.

Also, es gibt die Quelle/Gott/das Universum, das ist wertfrei und neutral. Das ist die grenzenlose, bedingungslose Liebe. Und wir sind, jeder für sich, ein kleiner Teil davon, als Ausdruck des Göttlichen. Das LoA bringt mir gemäß meiner Schwingung. Soweit so gut, nur hier habe ich das Problem, dass ich da an den Punkt komme, wo ich denke: du bist nicht gut genug, du hast es nicht gut genug gemacht/gedacht, du schwingst nicht richtig, sonst hättest du bessere Ergebnisse.
Also, an dem Punkt, wo das Leben mal nicht so läuft, gucke ich, was ich falsch gemacht habe. Das ist so anstrengend.

labelle hat geschrieben:beim lesen empfinde ich Dich sehr aufgeregt und dann solltest Du erst mal etwas finden,
wo Du Dich entspannen kannst und gelassener und ruhiger wirst.
Dann kommen DIE Erkenntnisse schneller und leichter.

Ich kenn das auch sehr gut, und ich brauche dann ein bißchen Zeit für mich um abzuschalten,
ziehe mich dann ein bißchen zurück, und dann geht es wieder weiter.
Ich glaube, wenn man viel an sich gearbeitet hat, und neue Wege einschlägt,
dann ist das alte aufgerüttelt, und das Ego ist verwirrt, und das Unterbewußtsein vielleicht auch.


@ labelle: Ja, ich würde mich gerne mal zurück ziehen und nichts denken oder tun müssen. :pfeif: Jaja, jetzt höre ich Abraham: Nun, du musst NICHTS TUN und auch NICHTS DENKEN. Wahrscheinlich liegt darin die Weisheit, die mich ins richtige Vertrauen bringen würde.


labelle hat geschrieben:Manchmal finde ich es auch sehr , sehr , sehr anstrengend, weil es eben alte Schwingungen , alte Muster sind die wirken.
Und diesen ganzen alten ..............energetisch zu verändern finde ich manchmal sehr anstrengend , aber ich bin mir sicher irgendwann funktioniert es.


Vielleicht komme ich gerade wirklich an einen alten, tiefliegenden Blockade-Punkt, den ich auflösen kann, sodass es danach wieder besser läuft.

@ Viereichen: stromabwärts , ja, da war ich so gut drin. Meine Lebensmaxime ist: es gibt nichts Wichtigeres in meinem Leben als dass ich mich wohl fühle. Bis auf kleine auf und abs habe ich es wunderbar beherrscht, sich besser anfühlende Gedanken zu finden. Aber derzeit läuft da gar nichts mehr. Ich habe das Gefühl, ich müsste mal alle Viere von mir strecken und gar nichts denken, um den Krampf in meinem Denken zu lösen.

lawofattraction hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Du meinst, Du müsstest an einen Endpunkt oder auf einen bestimmten Verständnislevel kommen, um zu glauben und Dich selbst als uneingeschränkte Schöpferin zu erfahren. Oder bestimmte Dinge erreichen, die noch nicht vorhanden sind. Vielleicht kann es Dich ein wenig beruhigen, wenn Du Dir klar machst, dass es das Erreichen eines Endpunktes nie geben wird, es wird immer nach dem erfüllten Wunsch von dieser neuen Plattform aus weitere neue Wünsche geben. Jede Ausdehnung erfährt auch wieder Contrast und daher auch neues Wünschen auf einer höheren Ebene.


@ loa, Ja, es gibt nie ein Ende und das ist ja auch schön so, wenn man den Schöpfungsprozess genießen kann.

Aber was ist, wenn man sich in einem Bereich richtig schön per bewusster Gedankenkraft etwas erschaffen hat und dann hat man das Gefühl, es gibt einen derartigen Rückschlag, dass man sich wie ein Anfänger fühlt. Oder, anders ausgedrückt, dann muss ich doch etwas falsch gemacht haben.

Wenn es sich nur um etwas dingliches handelte, dass sich schwer tut, sich in meinem Leben als Manifestation zu zeigen, dann würde ich denken, naja, nicht so wichtig, das kommt dann eben später.

Aber es gibt plötzliche Situationen, die nagen am Urvertrauen, am Vertrauen in die eigene Schöpferkraft und - ans Vertrauen ins Leben. Um nicht zu sagen, sie lösen Existenzängste aus. Wie soll man da ruhig bleiben, wenn man das Gefühl hat, es fliegt einem das Leben um die Ohren? Und wenn alles von mir erschaffen ist, dann habe ich doch da plötzlich etwas massiv falsch gemacht? Ich will jetzt wissen, was ich falsch gemacht habe und gleichzeitig weiß ich, ich muss vertrauen, DASS sich alles richtig entfaltet.

Wahrscheinlich setze ich mich zusehr unter Leistungsdruck, aber ich krieg es nicht überein, meine Gedanken zu kontrollieren und gleichzeitig einfach los zulassen und zu vertrauen.


Und jetzt scheint gerade die Sonne sooo schön auf meinen Schreibtisch - ein wunderbarer Gedanke, der sich wunderbar anfühlt. Damit lenke ich mich jetzt erst mal ab und bringe mich wenigstens für ein paar Minuten in eine bessere Schwingung. Und weil es so schön ist, genieße ich das einfach etwas länger... und noch etwas... ach, das Leben ist doch eigentlich sehr schön. :loveshower:


Schönen Nachmittag euch allen. Schön, dass es euch gibt!

Beautiful Mind :gvibes:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 495
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon labelle » 23. Sep 2013, 15:38

Hallo nochmal liebe BM,

BM hat geschrieben:
Aber es gibt plötzliche Situationen, die nagen am Urvertrauen, am Vertrauen in die eigene Schöpferkraft
und da ist die Antwort , Du musst an Deinem Vertrauen " arbeiten", Du mußt lernen Dir selber zu glauben,
egal wieviele Menschen etwas anderes sagen.............
Da fällt mir der Satz von Abe ein," egal was andere sagen und über Dich denken" ...........

Und wenn man an ganz bestimmte wichtige Themen in seinem Leben kommt ,
dann hat man das Gefühl es bricht alles zusammen , aber das ist genau wichtig,
weil Du dann wieder sehen kannst, was Dein richtiger Weg ist,
und wohin Du vielleicht falsch gegangen falsch geschaut hast.
Also ich schreib das ganze auch für mich!!!!!!!!!!!!!!

Und dann wenn man an aufgrund energetischer Dinge offengelegt hat,
dann kommen alte Dinge hoch wo man erst mal schauen muß wie gehe ich denn jetzt weiter ,
was mache ich als nächstes wie möchte ich sein, wie will ich mich verhalten.

Ich bin davon überzeugt , auch wegen Abe alles ist richtig............ :lieb:


Liebe Grüße
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Lucy » 23. Sep 2013, 16:22

Liebe Beautiful Mind

Vielleicht möchtest du ja mal den WS 144 lesen, indem unter anderem dies hier steht:

Und ein letztes Ding, das wir jeden einzelnen Tag tun würden, wären wir an Eurer Stelle: Wir würden nach oben schauen und uns umschauen, am besten draussen oder an einem Fenster stehend, und wir würden anerkennen, dass es Mächte des Universums gibt, die genau auf Euch fokussiert sind. Wir würden es anerkennen, indem wir unseren Namen nennen würden, wenn Ihr einen Namen habt, der Euch gefällt und sagen: "Ich … erkenne an, dass ich das Objekt Eurer positiven Aufmerksamkeit bin, und ich schätze Euren ständigen Ausblick auf mein Wohlergehen. Und heute, egal, wo ich bin und wohin ich gehe, egal, was ich tue und mit wem - werde ich in dem bewussten Erkennen sein, dass Ihr auch mit mir hier seid.“

„Mich wertschätzt, mich unterstützt, mir beisteht, mich anerkennt, mich inspiriert, mich führt, mit mir zusammen Spass habt, mich anerkennt, mich unterstützt, mir helft, mich inspiriert, mir helft, mich leitet, meiner gewahr seid, mich liebt, mir zeigt, mich inspiriert, mich leitet, mir helft, mich aufrichtet, mir zeigt“ - erschafft eine Endlosschleife dieser Anerkennung und schaut, was anfängt, in Eurem Leben genau ab diesem Tag zu geschehen.

Ich denke das auch wir Abraham Schüler nicht alles in dieser Richtung wirklich wissen, aber das hier fühlt sich für mich gut an und ich glaube das es so ist.
Vielleicht geht es Dir ja ähnlich.
Ach, und da fällt mir noch der letzte Ws ein, der auch zeigt das Nichtgelingen zum Guten fürhrt.
Alles Liebe
S-M
Lucy
 
Beiträge: 38
Registriert: 06.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Beautiful Mind » 23. Sep 2013, 23:35

Ihr Lieben, Ihr seid klasse! :five:


labelle hat geschrieben:Und wenn man an ganz bestimmte wichtige Themen in seinem Leben kommt ,
dann hat man das Gefühl es bricht alles zusammen , aber das ist genau wichtig,
weil Du dann wieder sehen kannst, was Dein richtiger Weg ist,
und wohin Du vielleicht falsch gegangen falsch geschaut hast.


Der richtige Weg, ich dachte eigentlich, dass ich den schon gehe. Ich wüsste jetzt nicht, was für einen anderen Weg ich gehen sollte. Vielleicht ist der neue Weg tatsächlich der, die Kontrolle aufzugeben und pures Vertrauen zu haben. Egal was kommt, es ist alles gut und richtig und vor allem, dass ich nichts falsches ausgesendet habe sondern mein Bestes gegeben habe mit meiner Schwingung.


Sylvia-Marie, herzlichen Dank für die Erinnerung an diesen wundervollen WS 144. Den habe ich damals so gerne gelesen. Ich erinnere mich noch, wie beruhigend ich diese Passage über die Mächte des Universums fand, die du hier zitierst.

Und damit komme ich genau an den Punkt, an dem ich in letzter Zeit verzweifelt bin: in WS 144 steht wortwörtlich, dass man sich folgendes immer wieder sagen soll: „Mich wertschätzt, mich unterstützt, mir beisteht, mich anerkennt, mich inspiriert, mich führt, mit mir zusammen Spass habt, mich anerkennt, mich unterstützt, mir helft, mich inspiriert, mir helft, mich leitet, meiner gewahr seid, mich liebt, mir zeigt, mich inspiriert, mich leitet, mir helft, mich aufrichtet, mir zeigt“ - erschafft eine Endlosschleife dieser Anerkennung und schaut, was anfängt, in Eurem Leben genau ab diesem Tag zu geschehen. (fett gedrucktes von mir hervorgehoben)

Also sieht das Universum doch nicht tatenlos zu, wenn ich "untergehe". Es hilft mir und unterstützt mich... ABER erst wenn ich darum bitte und vertraue.

ICH bin der Schöpfer meines Lebens. Alle Schöpfung liegt bereits schwingungsmäßig in meinem Vortex. Es liegt an mir, mich in passende Ausrichtung mit meiner Schwingung zu bringen. Und die ist erst möglich, WENN ich vertraue.

Ich bin der Schöpfer, aber nicht der Macher meines Lebens, was für ein feiner aber starker Unterschied. MACHEN tut das LoA. Ich muss gar nichts tun, nur das wozu ich mich voller Lust inspiriert fühle. Und deshalb muss ich mich auch nicht anstrengen, um die passende Schwingung aufzubauen.

Das Universum ist die Liebe, die Quelle, die liebevoll auf mich schaut und darauf wartet, dass es mich unterstützen darf - wenn ich es zulasse und vertraue. Durch mein Vertrauen wird Schöpfung überhaupt erst möglich. Vertrauen ist die perfekte Schwingung für alles. Hier passt für mich das Gottvertrauen dann auch wieder, das ich als Kind hatte. Es gab für mich nie einen strafenden Gott. Nur ist die Vorstellung von Gott jetzt durch Abraham in der Art verfeinert, dass diese Kraft einfach grenzenlos liebevoll ist und mich in meinem Ausdruck des Göttlichen so weit unterstützt wie ich es leben/zulassen möchte.

Ich finde das Wort SCHÖPF-UNG so schön. Es erinnert mich an einen großen Topf mit vielen leckeren Sachen, in den ich mit der SCHÖPF-Kelle das heraus löffle, was mir am allerbesten schmeckt. :gvibes: Ich muss die Suppe selbst nicht kochen, ich brauche nur zu schöpfen.

:kl:

Und nun werde ich in meiner unerfreulichen Situation einfach keine Wertung mehr rein geben. Ich werde versuchen sie total zu ignorieren. Ich weiß jetzt, dass ich nichts falsches gedacht oder geschwungen habe. Der einzige Fehler war wahrscheinlich der, dass ich unbewusst immer noch zu viele Ängste hatte, die sich potenziert haben, an die Oberfläche gekommen sind und damit per LoA die Situation angezogen haben.

Vertrauen, entspannen, schöne Gedanken finden, mich wohlfühlen - das ist das Wichtigste, was will ich mehr?

Wie sagtest du, loa, neulich? Einen Vorschuss an positiven Gefühlen haben zu können, das ist die Kunst in einer schwierigen Situation. (frei aus meinem Gedächtnis zitiert)

Ganz herzlichen Dank euch allen!!! :ros:

Beautiful Mind
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
Benutzeravatar
Beautiful Mind
 
Beiträge: 495
Registriert: 07.2011
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon labelle » 24. Sep 2013, 09:04

Guten Morgen BM,

BM hat geschrieben:
Der richtige Weg, ich dachte eigentlich, dass ich den schon gehe. Ich wüsste jetzt nicht, was für einen anderen Weg ich gehen sollteben

Das was ich geschrieben habe, war eine Vermutung, da ich Dich ja nicht kenne.
Jeder muss natürlich selber wissen, woher die Angst und Unruhe kommt,
es kann sein , dass die Unruhe daher kommt, dass man auf dem richtigen Weg ist, und Angst vor dem Neuen hat.

Aber es kann auch sein, dass die Angst und Unruhe ein Indikator für den nicht für Dich passenden Weg ist.
Das ist eben sehr tricky, und da muss man selber alles ausprobieren, und hinspüren............
Deshalb ist ja so ein Austausch in so einem Forum so super, weil man dann nochmal auf etwas hingewiesen wird, und schaut was kann es denn sein, ist es dieses oder jenes.,,,,,,,,,,,
Aber das weiss nur jeder für sich selbst.

Einen schönen Tag
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon lawofattraction » 24. Sep 2013, 09:22




Wobei man den Druck aus Stress-Situationen schon damit herausnehmen kann, dass man erkennt, dass es keinen "falschen" und keinen "richtigen" Weg gibt. Gewählte Wege sind in dem Moment aus der Schwingung heraus passende Wege - wäre das nicht so, hätte man einen anderen gewählt. Hat man den Eindruck, dass etwas falsch gemacht wird, lenkt man die Aufmerksamkeit darauf, versucht das zu verbessern und steckt schon in der Abwärtsspirale.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst die Wege, die vielleicht nicht die direkten waren, trotzdem unendlich viel Potential aufzeigen können. Vielleicht lernt man dann jemanden kennen, der in einer späteren Situation genau der Mensch ist, den man braucht oder sammelt Erfahrungen und Einsichten, die man zwar gerade nicht einordnen kann, sich später aber als Goldmine herausstellen.



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


Benutzeravatar
lawofattraction
 
Beiträge: 8392
Registriert: 09.2009
Wohnort: Im Hohen Norden
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Gaviota » 24. Sep 2013, 11:22

Hallo Zusammen

Erst mal vielen Dank, Beautiful Mind, für die Eröffnung dieses Beitrages. Der war auch für mich sehr wertvoll.

Allerdings frage ich mich woher man denn dieses Urvertrauen nimmt. Oder wie kann ich das lernen? Das habe ich mich schon oft gefragt. Bei gewissen Dingen, kann ich einfach nicht darauf vertrauen, dass alles gut kommt. Und das sind meistens Themen, bei denen ich selber nichts dazu beitragen kann.

Zum Beispiel das Thema Partner. Ich möchte gerne einfach zurücklehnen und darauf vertrauen, dass mir das Loa den Partner bringt, den ich mir wünsche. Bei mir kommen aber immer Zweifel hoch in Form von (vielleicht bin ich ja eine Ausnahme und der kommt gar nie). Was kann ich tun um einfach zu vertrauen?

Aktiv tue ich aber gar nichts, weil ich ja weiss, dass ich nichts erzwingen kann/muss. Ich versuche mich einfach gut zu fühlen und die Zweifel zu verscheuchen. Aber es wäre doch alles viel einfacher, wenn ich darauf vertrauen könnte, dass alles so kommt wie ich es möchte.

Auch wenn Abe davon sprechen, dass alle meine Wünsche hinter einer Tür auf mich warten. Ich möchte es so gerne glauben, aber ich kann es nicht zu 100% annehmen. Wenn ich diese Tür sehen könnte, die aus Glas wäre und ich sämtliche Wünsche dahinter sehen könnte, dann wäre das für mich viel einfacher.

Wie macht ihr das? Vertraut ihr zu 100%? Wie vertraut ihr darauf, dass alles zu euch kommt was ihr euch wünscht? Oder wie seid ihr an diesen Punkt gekommen?

Das würde mich brennend interessieren :-)!

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon labelle » 24. Sep 2013, 12:02

Hallo LOA,

Deinen Beitrag kann ich nur vollstens unterstreichen............
Ich glaube das manche Wege nur im nachhinein klar werden,
es gibt einen Satz " gelebt wird nach vorne , verstanden rückwärts" ( so ähnlich zumindestens)
ich denke , dass eben auch ein Teil in uns,---wenn wir bestimmte Wege / Richtungen nehmen , wählen,
diese Bausteine braucht um weiter zu wachsen.

Aber auch das nicht immer gleich........
Ich finde es sooooooooooooooooo vielschichtig
aber immer wieder zu schauen wo stehe ich ,
und wieder die Ausrichtung in Freude,
und dann wieder zu schauen was für neue Themen tauchen auf..........

You never get it done
Liebe Grüße
labelle
sich LEBENDIG fühlen- und sein- ist alles was zählt
Benutzeravatar
labelle
 
Beiträge: 232
Registriert: 10.2010
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Viereichen » 24. Sep 2013, 12:13

Liebe Gaviota,

das ist eine schöne Metapher mit der Tür aus Glas, hinter der du bereits die ersehnten Wünsche erfüllt sehen möchtest. Nur zu verständlich. Wahrscheinlich ist das Bedürfnis so alt wie die Menschheit, ich weiß es nicht....

Um ein "literarisches" Beispiel aufzugreifen, in der Bibel stehen eine Anzahl von Wundergeschichten. Heilungen und Erlebnisse. Wie sehnsüchtig wünscht man sich zum Beispiel einen begehbaren Weg durch das Meer, wenn einem der Feind mit dem Säbel im Nacken sitzt. So mag die Geschichte von der Teilung des roten Meeres entstanden sein. Ob als Halluzination angesichts des möglichen, bevorstehenden Todes entstanden oder als eigenständige Metapher für eine große, wunderbare Lösung des Problems die unerklärlich war, keine Ahnung, auch das weiß ich nicht.... Fakt ist, dass diese und andere Erzählungen überliefert wurden. Auch in anderen Religionen gibt es Wundergeschichten. Der rationale Verstand mag da drüber lächeln, ich tue es nicht.

Fakt ist auch, dass der Mensch durch seine Entwicklung sehr visuell orientiert ist. Das Auge ist beileibe ein Sinnesorgan, auf dass wir uns 100% verlassen wollen. Also sehen, sehen, sehen..... die Welt ist bis zur obersten Kante angefüllt mit Objekten und Manifestationen des Sehens, ist es nicht so?

Also logo: Ich will sehen, ich lese heraus du willst sehen und ich wage die kühne Annahme, wir alle wollen sehen.
Jetzt kommen Abraham daher und sprechen vom Visualisieren. Das ist nicht leicht - beileibe nicht. (Auch eine Vorannahme von mir, doch wer mag da widersprechen...) Doch nur weil etwas nicht leicht ist, muss es nicht falsch sein.
Und es ist nicht falsch, denn das universelle Gesetz reagiert unmittelbar darauf, was wir imaginieren, in unserer Vorstellung massieren.

Also ich setze mich hin, tue es einfach. Vertrauen kann ich dabei nur ganz - oder es ist kein Vertrauen. Ein 99,9 prozentiges Vertrauen ist so viel wert wie ein 0,01 prozentiges Vertrauen, um es einfach auch mal in Zahlen auszudrücken. Doch ich brauche die Zahlen nicht, ich fühle es. Wenn Angst in irgend einer Zelle vorhanden ist, dann ist es nicht voll da. Was dann? Die Angst annehmen, stromabwärts. Wie? Das kann ich dir nicht sagen. Das ist personenabhängig. Das bekommst du selber heraus. Du hast es schon oft heraus gebracht.


Viele liebe Grüße
Viereichen
Viereichen
 

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Gaviota » 24. Sep 2013, 16:01

Lieber Viereichen

Das ist ja das Verrückte. Eigentlich hätte ich etliche Beispiele aus meiner Vergangenheit, dass das Loa immer funktioniert und doch kann ich in gewissen Bereichen nicht absolut vertrauen. Auch kann ich super visualisieren. Ich kann mir Dinge, Situationen, Menschen vorstellen, ich kann sie fühlen, ich fühle mich grossartig dabei und doch kann ich nicht mit Gewissheit behaupten, dass das auch alles eintreffen wird.

Man liest doch oft von solchen Leuten, die einfach davon ausgegangen sind, ohne jeden Zweifel, dass es eintreffen wird. Natürlich kommt es dann auch so. Aber wie kommt man zu diesem Urvertrauen? Manchmal frage ich mich aber auch, ob es das tatsächlich braucht. Oder reicht es einfach, wenn man zumindest so tut als würde man vertrauen, die Zweifel so gut es geht verscheucht und beharrlich nach vorne auf sein Ziel zu schaut?

Unter "Manifestationen" habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, wie ich ein Buch manifestiert habe. War das nicht einfach nur Zufall? Weil da hatte ich ja auch eine leise Stimme im Kopf die erst enttäuscht war als das Buch nicht wie erhofft im Briefkasten lag und sagte "das kommt nicht mehr". Und eine Stunde später war das Buch da.

Ich weiss, dass man nicht daran glauben muss, dass das Loa funktioniert, denn es funktioniert so oder so. Aber das Vertrauen möchte ich damit ich eben nicht in die falsche Richtung manifestiere respektive die Manifestation nicht aufhalte, denn das tue ich doch damit. Oder nicht?

Angst zulassen ist sicher ein guter Tipp. Wobei ich es nicht unbedingt als Angst bezeichnen möchte. Es sind eher Zweifel, eben eine innere Stimme, die mir die Freude daran verdirbt :-). Angst würde einem eher davon abhalten weiter zu machen. Also wäre hier das Rezept auch, die Zweifel zulassen?

Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Klara » 24. Sep 2013, 19:14

Gaviota hat geschrieben:Unter "Manifestationen" habe ich vor ein paar Wochen geschrieben, wie ich ein Buch manifestiert habe. War das nicht einfach nur Zufall? Weil da hatte ich ja auch eine leise Stimme im Kopf die erst enttäuscht war als das Buch nicht wie erhofft im Briefkasten lag und sagte "das kommt nicht mehr". Und eine Stunde später war das Buch da.


Hey Gaviota :)

Abe meinten mal, dass die gewünschte Energie ÜBERWIEGEN muss, um eine gewünschte Manifestation herbeizuführen. Sie schliessen ab und an Zweifel/Enttäuschung oder unerwünschte Gedanken keinesfalls aus!

LG, Klara

P.S.: ich selbst hatte letztens Klausuren, war viel zu lernen. Hatte den Sommer über aber besseres, schöneres zu tun als zu lernen. Ich hab immer wieder gemerkt, dass es mich zum Teil runterzog, als ich mitbekam, dass alle anderen schon seit Monaten lernen. Trotzdem war da ein Vertrauen, dass ich die Klausuren auch *gut* schaffe, wenn ich kurz vorher zu lernen anfange :clown: Während die meisten belustigt und liebevoll und mitleidig den Kopf über mich schüttelten, beschlichen auch mich dann doch manchmal Zweifel ob ich mich da nicht doch überschätze. Einmal wollte ich mich dann sogar von der einen äußerst lernintensiven Klausur abmelden. Aber nein, mein Vertrauen in mich selbst war fühlbar STÄRKER (bewusst aber nicht 100pro da) als die Zweifel und die Vergleiche mit den Lernmethoden der anderen, ich schrieb beide Klausuren: zweimal 1,0 :gvibes:. Meine persönliche Erfahrung also: negative Gedanken, in meinem Fall Zweifel, kommen meiner Meinung nach oft mal vor, gar nicht schlimm, solange sie die "Wunsch"Energie nicht übertreffen. :stimmt:
Zuletzt geändert von Anonymous am 24. Sep 2013, 19:37, insgesamt 2-mal geändert.
Klara
 
Beiträge: 264
Registriert: 04.2016
Geschlecht: nicht angegeben

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Maria » 24. Sep 2013, 19:24

Hallo Ihr Lieben,

vor ein paar Tagen laß ich in einem Buch eine Erklärung des „Karma“-Begriffs. Der buddhistische Verfasser informierte seine Leser, dass dieser Begriff im Westen oft falsch verstanden wird. Karma bedeute eine Ansammlung von ganz vielen verschiedenen Absichten, Gedanken und Taten, die sich sozusagen sammeln und zu etwas größerem vereinen, das dann seinerseits immer weiter wächst, sich manifestiert und wächst und manifestiert und wächst... Karma sei immer neutral, ob gut oder schlecht, dem Karma ist es egal.

Am Ende entwickelt das Leben eine Dynamik, die aus ganz vielen Details zusammen gebaut wurde und immer weiter wird. Die Erklärung hat mich sehr stark an den Momentum-Begriff und die Gridarbeit von Abraham erinnert. Abraham betonen ja auch, dass es wichtig ist ein Gespür zu entwickeln und zu verfeinern, damit wir in einer frühen Phase schon erkennen in welche Richtung unsere Manifestation läuft.

In dem Buch wird erklärt wie vielschichtig und fein unser Leben aufgebaut ist. Ereignisse sind mit vielerlei Faktoren verwoben und wir befinden uns in steter Dynamik und in fortgesetztem „Werden“. Das finde ich ebenfalls bei Abraham wieder.

Seit einiger Zeit fällt es mir nicht mehr so schwer wie früher, ungewollte Manifestationen hin zu nehmen. Ich habe mir klar gemacht, dass ich immer besser werde und mein Gespür wächst. Den Hebel in letzter Minute herum zu reissen klappt zwar öfter, aber ich merke, dass ähnliche Ereignisse und Themen wieder auf tauchen – oft in kleineren und leiseren Varianten, manchmal wieder laut wie ein Paukenschlag.

Das ist aber ganz erklärlich, denn ich lerne allmählich dazu und mein Gespür für meine innere Welt wächst eben dynamisch und ist kein Schalter, den ich umlegen könnte. Dieser Gedanke beruhigt mich und nimmt mich nicht so sehr in die Pflicht, wenn etwas nicht klappt. Ich bin jeden Tag wieder eine andere, erfahrenere Maria, die von gestern hat es noch nicht so gut gekonnt wie die heute und dass muss ich akzeptieren, aber ich vertraue darauf, dass die Maria morgen wieder ein wenig dazu gelernt hat und in der Zwischenzeit arbeite ich an meinem neuen Grid und verlege neue Pipes bis sie greifen.

Von daher bin ich ein Verfechter von 100% Eigenverantwortung und Vertrauen in meine (Lern-)Dynamik.

Herzliche Grüße

Maria
Maria
 

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Viereichen » 25. Sep 2013, 14:54

Liebe Gaviota,

erneut eine Passage von dir vom 24.9. Wenn du magst, im Anschluss eine kleine Rückmeldung dazu:

Gaviota hat geschrieben:Das ist ja das Verrückte. Eigentlich hätte ich etliche Beispiele aus meiner Vergangenheit, dass das Loa immer funktioniert und doch kann ich in gewissen Bereichen nicht absolut vertrauen. Auch kann ich super visualisieren. Ich kann mir Dinge, Situationen, Menschen vorstellen, ich kann sie fühlen, ich fühle mich grossartig dabei und doch kann ich nicht mit Gewissheit behaupten, dass das auch alles eintreffen wird.

Man liest doch oft von solchen Leuten, die einfach davon ausgegangen sind, ohne jeden Zweifel, dass es eintreffen wird. Natürlich kommt es dann auch so. Aber wie kommt man zu diesem Urvertrauen? Manchmal frage ich mich aber auch, ob es das tatsächlich braucht. Oder reicht es einfach, wenn man zumindest so tut als würde man vertrauen, die Zweifel so gut es geht verscheucht und beharrlich nach vorne auf sein Ziel zu schaut?



Das ist eben ein wichtiger Unterschied. Das Loa funktioniert immer, so wie das Wasser grundsätzlich von oben nach unten fließt. Das ist klar, da gibt es nichts zu interpretieren und diese Sicherheit mag ein wichtiges Fundament vieler Annehmlichkeiten sein, derer wir uns bedienen.
Der Mensch funktioniert nicht immer, bzw. bei einem Lebewesen würde ich dann schon nicht von "Funktionieren" sprechen, da gibt es zu viele variable Einflussfaktoren. Wäre der Mensch ein Funktionswesen, dann bräuchten wir bei Abraham nur mal eben die drei universellen Gesetze auswendig lernen und unser Traumland würde sich in fortlaufender Perfektion auf der leading edge einen circle of excellence erschaffen.

Ich finde, das Leben ist in seiner Vielfalt wunderbar eingerichtet. Es erschafft eben nicht die globalen Schalter in uns, die wir einfach zu drücken bräuchten. Es stiftet vielmehr Wachstum in Genialität, d.h. in aufwärts-, abwärts- und in diversen Querströmungen. Und so wie ich mich tatsächlich nur in aller Vertrauen in eine Strömung begeben kann, so kann ich nur jeweils in einen neuen Lebensprozess vertrauen hinein setzen. (Ein wichtiger Kerninhalt des dritten universellen Gesetzes, dem Zulassen).

Um Bezug auf deinen Text zu nehmen, unter Urvertrauen verstehe ich keinen Vertrauensautomatismus. Für mein Gefühl ist da zu viel Wunsch nach Perfektion drin. Warum willst du überall "absolut vertrauen" können? Ich kann das nicht überall. Vertrauen darf einem Menschen ruhig mal abhanden kommen. "Urvertrauen" ist kein mystisches Wesen im Himmel, es ist bereits in deiner Hosentasche. Oder anders gesagt, im Inner Being. Jerry betonte im Hauptwerk in der Einführung des dritten universellen Gesetzes, Teil 4, dass dieses neue Thema den allergrößten Einfluss auf ihn gehabt hätte. Ich habe mich schon oft gefragt, was hat ihn gerade an diesem Teil so fasziniert. Vielleicht ist es diese Vertrauenskraft, die dieses Gesetz ausstrahlt.
Viereichen
 

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Gaviota » 25. Sep 2013, 15:10

Hallo Zusammen

@ Klara: vielen Dank, dass du mich daran erinnert hast!!! Das habe ich ja auch mal gelesen! Und das kann ich auch völlig nachvollziehen und vor allem GLAUBEN! Das hat mir grad sehr geholfen und vor allem auch wieder Druck weggenommen!

@ Winterbraut: Danke auch dir! Ich kann mir zwar nicht sagen, dass ich das Vertrauen für einen Moment auf die Seite schiebe und es dann wieder kommt, weil es gar nie da war (in gewissen Bereichen). Aber ich könnte zum Beispiel sagen (oder denken :-)), dass es immer mehr Beweise gibt und dass ich diese dann mit der Zeit auch sehen werde. Oder mit der Zeit immer mehr positive Erlebnisse ansammle und so das Vertrauen wächst. Das war ein super Ansatz!

Wünsche euch allen einen schönen Tag!
Liebe Grüsse
Gaviota
Der Weg ensteht beim Gehen - Se hace camino al andar
Gaviota
 
Beiträge: 36
Registriert: 03.2013
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Phoenix » 26. Sep 2013, 08:50

Hallo Viereichen,
Viereichen hat geschrieben:Um Bezug auf deinen Text zu nehmen, unter Urvertrauen verstehe ich keinen Vertrauensautomatismus. Für mein Gefühl ist da zu viel Wunsch nach Perfektion drin. Warum willst du überall "absolut vertrauen" können?


Deine Frage "Warum willst du überall absolut vertrauen können ?" sprang mich gerade richtig an. Danke dafür!
Ich möchte absolut vertrauen, weil das ein absolut geniales Gefühl ist, das ist für mich ganz einfach Liebe und Verbindung zum LEBEN.
Und wenn dieses Urvertrauen fehlt, fühle ich mich nicht richtig wohl. Dann fehlt die Anbindung und die Widerstände - aus dem Bedürfnis heraus mich schützen zu müssen -, wachsen.
Dabei ist es egal, ob es um das Vertrauen in meine Leistungsfähigkeit, in den Partner oder in die Erfüllung bestimmter Wünsche usw. geht. Das Prinzip ist das gleich.
Aber ich muss auch immer wieder, mitunter auch noch mühsam, dahin zurückfinden. Jeden Tag neu ver-inner-lichen und wieder er-innern. Den Schalter zum umlegen such ich aber trotzdem weiter :clown:

Einen schönen Tag für alle :gvibes:
Phoenix
Leap - and the net will appear!
Benutzeravatar
Phoenix
 
Beiträge: 191
Registriert: 06.2011
Wohnort: Köln
Geschlecht: weiblich

Re: 100% Eigenverantwortung vs. Vertrauen ins Leben

Beitragvon Winterbraut » 26. Sep 2013, 15:27

25.09.2013, ca. 10:00 Uhr


... hey Ihr Lieben,
habs verpasst rechtzeitig meinen Beitrag hier WIEDER einzustellen :shock: nach dem Datumsdesaster, also er gehört eigentlich zum 25.09., sollte das zu verwirrend sein, dann Ihr liebe Administratoren: Löschen :mrgreen:


Liebe Gaviota,

das mit den Zweifeln kenne ich gut, das kommt meist wenn ich meine Manifestationen bewerte, mich übernommen habe, erschöpft bin, oder vergleiche - entweder das, was ich schon habe, mit dem was andere vermeintlich haben, oder das was ich will mit dem was ich noch nicht habe.

Damit katapultiere ich mich aus der Schwingung, mich so zu fühlen als sei schon alles da. Die Zweifel bekommen, wenn ich mich am Analysieren festbeissse wie die Welt funktioniert, meist eine ganz grosse Dynamik bei mir, daher habe ich mir angewöhnt, ruhig ein wenig in Selbstmitleid mich zu suhlen, zu meckern und zu jammern, und auch zu zweifeln, mit dem bewussten Gedanken allerdings :"Boa, heute ist mir überhaupt nicht nach glauben, wie soll das gehen, das klappt doch alles nicht wirklich, ...! Nagut, vielleicht kommt es demnächst wieder -wäre nicht das erste Mal das ich vom Glauben abfalle "

Ich schiebe das Glauben dann einfach auf einen anderen Zeitpunkt, nehme dann erstmal alle Gedanken raus, höre auf zu analysieren und höre auf zu versuchen mir die Welt zu erklären. Eine kleine Pause im "Üben", alles auf Stopp.

Ich höre dann in erster Linie auf meine Körperlichen Bedürfnisse und dann erst was mich sonst noch erfreuen könnte und warte bis ich wieder richtig gut drauf bin und die Wolken vorübergezogen sind. Das kann auch schon mal ein paar Tage dauern, was solls, ein kleiner Urlaub von all dem Richtig-Machen-Wollen ist doch mal ganz schön.

Denn das viele Analysieren ist bei mir oft lauter als das (noch) feine leise Stimmchen das von Wohlgefühl und Vertrauen spricht und aus mir heraus kommt, immer wenn es mir richtig gut geht. Ich glaube mittlerweile das kommt automatisch im Ruhiger werden und wohler fühlen aus uns heraus.

Ich schätze das ist wie alles eine Übungssache, ruhig werden und treiben lassen, das Vertrauen kommt glaube ich automatisch immer ein wenig mehr, wenn Du zulässt es zu fühlen.


Winterbraut
Benutzeravatar
Winterbraut
 
Beiträge: 236
Registriert: 04.2012
Wohnort: im Vortex
Geschlecht: weiblich


Zurück zu "Erfahrungsaustausch"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 2 Gäste

web tracker