Ihr Lieben,
Luxus
PS: Es ist wie es ist, nur der Schöpfer weiß warum.
Denke ich auch so. Und das ist gut so.
Warum uns manchmal die Zukunft nicht offenbart wird, ist,
denke ich, weil wir im JETZT leben sollen.
Und das ist auch gut so.
Tolles Posting von loveandstardust. Danke.
Kennt ihr die Geschichte vom weißen Pferd?
diese fällt mir dazu ein.
Es geht um Urteilen und Annahme von Allem was ist im Leben:
Ein alter Mann lebte in einem Dorf und war sehr arm;
aber selbst Könige waren neidisch auf ihn, denn er besaß
ein wunderschönes weißes Pferd. Die Könige boten
phantastische Summen für das Pferd, aber er verkaufte es
nicht.
Eines morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das
ganze Dorf versammelte sich und die Leute sagten: “Du
dummer alter Mann, was haben wir dir gesagt? Wir
haben es immer gewusst, dass das Pferd eines Tages
gestohlen würde. Es wäre besser gewesen, es zu
verkaufen. Welch ein Unglück ist jetzt geschehen.“
Der alte Mann aber sagte: “geht nicht so weit, dass zu
sagen. Sagt einfach nur das, was ist. Das Pferd ist nicht
im Stall. Soviel ist Tatsache, alles andere ist Urteil. Ob es
ein Unglück ist oder ein Segen weiß ich nicht, weil ich
nicht weiß, was darauf folgen wird.” Die Leute lachten
den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er
ein bisschen verrückt war.
Aber nach 14 Tagen kehrte das Pferd plötzlich zurück. Es
war nicht gestohlen wurden, sondern in die Wildnis
ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte noch 12
wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute
und sagten: “Alter Mann, du hast doch recht; es hat sich
tatsächlich als Segen erwiesen.” Der alte Mann
entgegnete: “wieder geht ihr zu weit. Sagt einfach, das
Pferd ist zurückgekommen. Ihr lest nur ein einziges Wort
in einem Satz; wie könnt ihr das ganze Buch beurteilen?”
Wieder lachten die Leute ihn aus.
Der alte Mann hatte einen einzigen Sohn. Der begann
nun, die Wildpferde zuzureiten. Schon eine Woche später
fiel er vom Pferd und brach sich beide Beine. Wieder
versammelten sich die Leute und wieder urteilten sie:
“wieder hattest du recht, es war ein Unglück. Dein
einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr
gebrauchen, und er war die Stütze deines Alters.
Jetzt bistdu ärmer als je zuvor!”
Der Alte antwortete: “Ihr seid besessen vom Urteilen. Geht nicht so weit.
Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat.
Niemand weiß, ob dies ein Unglück oder ein Segen ist.
Das Leben kommt in Fragmenten; mehr bekommt ihr nie
gleichzeitig zu sehen.”
Die Menschen wunderten sich über den Alten und es
begab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen
Krieg begann. Alle jungen Männer des Ortes wurden
zwangsweise zum Militär eingezogen, nur der Sohn des
alten Mannes blieb zurück, weil er verkrüppelt war. Der
ganze Ort war vom Wehgeschrei erfüllt, weil dieser
Krieg nicht zu gewinnen war und man wusste, dass die
meisten nicht nach Hause zurückkehren würden. Sie
kamen zu dem alten Mann und sagten: “Du hattest recht,
alter Mann, es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist
zwar verkrüppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.”
Der alte Mann antwortete wieder: “Ihr hört nicht auf zu
urteilen! Sagt nur dies, dass man eure Söhne in die
Armee eingezogen hat und dass mein Sohn nicht
eingezogen wurde.“
Der Bauer weiß, dass wir keine Sicht auf die Welt haben, die es uns erlaubte, endgültige Beurteilungen über irgendetwas abzugeben. Das macht nämlich viele unserer Handlungen in bester Absicht vorschnell.
Wir leben im JETZT. Einen anderen Zeitpunkt gibt es nicht. Vergangenheit ist sowieso nur "Erinnerung" mehr nicht und die Zukunft kennen wir (zum Glück) nicht. Wir erschaffen sie aber selbst mit, mit unseren Gedanken.
Also kostet wir am besten jede Minute unseres Lebens JETZT aus!
JETZT ist (ist gleichzusetzten mit) Gottes Gegenwart, sozusagen. JETZT ist das L E B E N.
So sehe ich das.
ich wünsche allen Lesern: Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2012 !
Liebe Grüsse.