Zitat vom 4. August

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Zitat vom 4. August

Beitragvon Lichtblume » 4. Aug 2014, 08:29

Hallo Zusammen,

Loa hat grad folgendes Zitat ins Forum gestellt. Vielen dank :lieb:

Nun habe ich aber doch noch eine kurze Frage dazu. Einfach damit ich es ganz verstehen kann.

Also hier mal das Zitat:

Bezüglich Eurer Kinder oder aller Kinder, mit denen Ihr zu tun habt, sollte Eure Hauptabsicht die sein, ihnen ein bewusstes Verständnis zu geben, wie machtvoll und wichtig und wertvoll und perfekt sie sind. Jedes Wort, das aus unserem Mund käme, wäre mit dem Wunsch gesprochen, diesen Wesen beizubringen, dass sie machtvoll sind. Es wären Worte der Ermächtigung. Wir würden den Ton angeben für Ermunterung und das Verständnis, dass alles auf diesen Ton gelenkt wird, wenn wir ihn beständig halten.

Abraham spricht da, dass wir den Kindern (diesen Wesen) beibringen müssen, dass sie machtvoll sind...

Müssen wir das ihnen wirklich beibringen? Das Wissen um ihre Macht ist ist doch noch viel stärker in Ihnen verankert.

Ist es nicht einfach so, dass wir als Eltern uns dieser Tatsache bewusst werden (immer wieder) dass unsere Kinder ebenfalls mächtige Schöpfer sind?

Liebe Grüsse
Lichtblume
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Re: Zitat vom 4. August

Beitragvon Lichtblume » 4. Aug 2014, 11:42

Hallo Zusammen,

habe noch kurz Zeit für ein paar Gedanken...

Vielleicht verstehe ich auch etwas anderes unter dem Wort "beibringen".

Lernen ist für mich ein Prozess der von "Innen" nach "Aussen" geschieht. Lernen fällt dann am leichtesten wenn wir innerlich bereit sind für den Lernprozess. Das sehen wir ja besonders bei Babys. Ich denke es würde wenig Sinn machen, wenn ich meine kleine Tochter einfach auf die Füsse stelle und sage, sie soll jetzt grad laufen lernen. Das funktioniert nicht. Genauso wenig kann ich meinem Sohn sagen, dass er nun grad heute Bruchrechnen lernen muss, wenn er noch nicht dazu bereit ist.

Im neusten Workshop von Loa sprechen ja Abraham auch von inspirierten Handeln (als Esther mit 6. Jahre den Rasen mähen wollte)
Sie war da voller Begeisterung dabei und daher klappte dieser Lernschritt auch und sie konnte diese neue Erfahrung machen. Wenn sie aber nicht so begeistert gewesen wäre, wäre dieser "Lernschritt" sicher mühsamer gewesen und hätte keine wirkliche Freude gemacht. Oder es hätte dazu geführt, dass sie in Zukunft nur wiederwillig diese Tätigkeit gemacht hätte..

So, muss weiter...

Bis bald
Lichtblume
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Re: Zitat vom 4. August

Beitragvon lawofattraction » 4. Aug 2014, 14:29




Hallo Lichtblume,

Lichtblume hat geschrieben:Lernen ist für mich ein Prozess der von "Innen" nach "Aussen" geschieht.


Das ist nur ein Teil des Lernens, der Impuls etwas Neues hereinzulassen oder aber sich dem zu verschliessen. Der andere viel grössere Teil ist die Information von Aussen. Wenn niemand Deiner Tochter Mama vorgesagt hätte, so würde sie die Verbindung zwischen Dir und dem Wort nicht herstellen. Ganz viel dessen, was wir lernen, geschieht durch Abschauen und Imitieren, und das besonders im Kleinkind- und Kindesalter. Die Sprache, das Sozialverhalten, Bedürfnisse anmelden und befriedigen - alles das wird erlernt. Anderes wird uns in Form von Wissen und Information von Aussen zugetragen. Kaum jemand wacht eines Morgens auf und kann Differentialrechnen oder eine Fremdsprache sprechen. Das alles ist Lernen von Aussen nach Innen mit der Bereitschaft, sich auszudehnen und Neues zu erfahren und zu integrieren und zu besitzen.

Und wenn wir auch mit Worten kommunizieren, so ist es doch die Schwingung, die viel mehr als Worte verrät, vor allem dann, wenn die Worte etwas anderes als die Schwingung sagen. Das Zitat spricht meiner Meinung nach davon, für Kinder einmal ein lebendiges Beispiel zu sein, das sie vor Augen haben und imitieren und sie in dem Wissen ihrer Angebundenheit zu verstärken. Und zum anderen davon, ihnen das per Sprache auch beizubringen.

Denn wenn auch Kinder mit diesem Wissen zur Welt kommen, so sind sie doch alle einer Umwelt ausgesetzt, die weitgehend aufgrund von Bedingungen agiert und reagiert, so dass dieses Wissen um ihre Quelle vom Aussen schnell abtrainiert werden kann. Darum geht es in dem Zitat. Sie immer wieder zu erinnern und zu bestärken, dass sie machtvoll sind, dass sie Schöpfer sind und einen Ursprung haben, der weit über diese Physis hinausgeht.

Das wird ja in dem Workshop ganz klar heraus gearbeitet. Den Kindern vorzuleben, dass man das eigene Wohlgefühl nicht von dem Verhalten anderer Menschen oder äusseren Umständen abhängig macht. Es bedarf aber auch der Erklärung, da die Kinder ja vielen anderen Strömungen und Menschen in aller Vielfalt begegnen. Nicht jeder, mit dem sie in Kontakt kommen, wird dieses Verständnis der Bedingungslosigkeit haben, und es ist relativ einfach einem Kind etwas beizubringen oder abzutrainieren, wenn Bedingungen ins Spiel kommen. "Gib der Tante ein Küsschen" "wenn Du so lieb bist, hat Mama Dich auch ganz lieb." "wenn Du böse bist, ist Mama ganz traurig." "Wenn Du mir Dein Spielzeug gibst, dann darfst Du mitspielen" - der Beispiele gibt es unendlich viele.

Das Zitat spricht explizit davon, ihnen ein bewusstes Verständnis davon zu geben, das sie rational noch nicht haben, weil ihr Verständnis "angeboren" ist, aber nicht unbedingt bewusst. Bewusstsein geht meist über Erklärung. Etwas braucht einer weiteren Erklärung, um vom Verstand akzeptiert zu werden. Es geht darum, sie zu bestärken und nur solche Worte zu sprechen, die die Tatsache ihrer Wertigkeit nicht durch Bedingungen hier auf der Erde wieder dementiert. Und sich natürlich dementsprechend zu verhalten.

Lieben Gruss
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Zitat vom 4. August

Beitragvon Lichtblume » 4. Aug 2014, 14:47

Liebe Loa,

Danke für deine Erklärungen :lieb:

Liebe Grüsse
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