Zitat vom 17.02.2013

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon Beautiful Mind » 18. Feb 2013, 22:57

Ihr Lieben,

lawofattraction hat geschrieben:
Ein weiterer Punkt fiel mir noch beim Lesen ein. Gerade bei den "grossen" Wünschen besteht manchmal die Tendenz, die Zeit bis zur erhofften Manifestation als Wartezeit anzuschauen. "Wenn das eingetroffen ist, dann werde ich glücklich sein" ist eine Denkart, die ganz häufig praktiziert wird, dabei ist sie genau das, was eine Manifestation auch verhindern kann.

Die Kunst ist doch, jeden Moment freudig zu leben, wobei wir zwar durchaus in Erwartung dessen sein sollen, was um die Ecke noch auf uns wartet. Aber das Degradieren unseres Lebens zu einer Wartezeit auf bedeutende Ereignisse ist eine schreckliche Verschwendung. Früher verstand ich nie ganz, was es bedeutete, wenn gesagt wurde "der Weg ist das Ziel".



Loa, du sprichst mir aus der Seele. Ich weiß nicht, was in letzter Zeit mit mir passiert ist, aber seit einigen Wochen habe ich verstanden, was es heißt, dass der Weg das Ziel ist. Ich hätte nie gedacht, dass ich den Weg meiner eigenen Veränderung, den Weg bis zu nächsten Manifestation, den Weg von einem Wunsch zum nächsten so mit Freude genießen kann. Ich genieße den Weg, da steckt so eine Kraft drin. Die Manifestation ist irgendwie nur noch schmückendes Beiwerk, viel spannender ist für mich, mich selbst auf dem Weg zu beobachten. Ich weiß ja, dass ich da ankomme, wo ich hin will, warum soll ich mich also so auf das Ergebnis fixieren? Den Weg dahin zu genießen ist viel interessanter.

ZaWo hat geschrieben:wisst ihr, was für mich in meinem Leben groß war und ist? Ich habe die Kenntnis dieser Lehre angezogen. Ihr ja alle wohl auch.


Zawo, :genau: , das sehen wir doch schon als selbstverständlich an, dabei ist das auch in meinem Leben eine der größten Manifestationen. Die Kenntnisse vom LoA haben mein Leben unmessbar bereichert.


Vor kurzem habe ich mich (angeregt durch meinen Coach) mal hingesetzt und habe eine Liste erstellt, wie ich leben würde, wenn ich Millionärin wäre. Ich musste nachher richtig lachen, denn es stellte sich heraus, dass ich dieses Leben schon jetzt zu 70% lebe. Wie verrückt bin ich eigentlich, dass ich ständig irgendwohin strebe, dabei bin ich doch längst schon da. :gvibes:

Ich lebe in einer wunderschönen Wohnung; ich gehe einer Arbeit nach, die ich liebe; ich habe Zeit für mich; ich kann soviel Seminare besuchen wie ich will; ich kann alles lernen was ich will; ich kann meinen hungrigen Geist mit allem füttern, auf das er gerade Lust hat; Ich arbeite für Kunden, die mir Spaß machen (und die suche ich mir aus); ich habe einen wunderbaren, attraktiven Mann mit einem starken Charakter, den ich liebe; ich kann viel Zeit mit meinem Mann verbringen; mein Mann und ich haben viele gemeinsame Interessen; wir verreisen mehrmals im Jahr; ich bin erfolgreich; wenn ich Lust habe, mit einem Freund Kaffee trinken zu gehen, dann mache ich das; ich habe Zeit; ich führe interessante Gespräche; ich habe den Luxus, mich mit spirituellen Themen beschäftigen zu können; ich fahre mein Lieblingsauto; ich bin gut gekleidet; ich habe einen gesunden Körper; ich bin kreativ; ... Ich könnte noch weiter aufzählen, aber ich will ja nicht prahlen. :oops:

Auf diesem Auge bin ich viele Jahre blind gewesen, ich konnte das alles nicht sehen, besonders meinen Erfolg konnte ich nicht sehen, ich sah immer nur das, was ich noch nicht erreicht hatte und war niemals zufrieden mit mir und meinen Leistungen und habe damit weitere Manifestationen verzögert. Diese Liste und ein paar andere Wachmacher haben mich ins Hier und Jetzt katapultiert und eine unbändige Freude über diese unverschämte Fülle in meinem Leben beschert. Und noch dazu bin ich mit Stolz erfüllt, denn das alles habe ich ganz alleine geschafft/manifestiert.

Ich freue mich auf alles Weitere, was da kommt, obwohl das Erreichen unwichtig ist, aber wenn ich nichts wünsche habe ich ja keinen Weg den ich gehen kann und keinen auf den ich nachher zurück blicken kann. Jetzt kann ich den Weg genießen, der Weg ist tatsächlich das Ziel, das fühle ich jeden Tag. Jetzt kann ich wirklich auch die Fülle in der Orchidee erkennen, die mich anblüht. Ich sehe die Fülle in den Schneeflocken, in dem Lachen meiner Nichte, in frische Luft schnappen auf dem Balkon... Fülle ist alles das, was ich mit Begeisterung (er)leben kann.

Das nächste Ziel ist mein Leben in einem Haus auf dem Land, ich fange an, den Weg zu gehen und zu beobachten, hach, ist das prickelnd, morgen schaue ich mir ein Haus an. :loveshower:

Was lebe ich doch in einem unglaublichen Reichtum.


Und noch etwas ist mir mit dem obigen Zitat aufgefallen:

lawofattraction hat geschrieben:oder aber Ihr und Euer Wunsch stimmt vollkommen überein und das Ding, von dem Ihr meint Ihr wolltet es, ist nicht im Einklang - also liefert das Universum es nicht.


Als Teenager war mir klar: mit Anfang 20 bin ich verheiratet und dann bekomme ich drei Kinder und dann bin ich glücklich als Mutter bis ans Lebensende. So war es bei allen in meinem großen Familienclan und das Kinderkriegen ist da das Selbstverständlichste der Welt. Heute bin ich Ende vierzig und habe keine Kinder. Nun, wie kann das sein? Die Familie müsste ich doch eigentlich längst manifestiert haben. :102: Durch das gestrige Tageszitat und eure Interpretationen wurde mir klar, dass dies ein Beispiel dafür ist, dass die Großfamilie nicht in meinem Vortex liegt. Ich habe immer "gedacht" ich wünsche mir eine Familie, aber in Wirklichkeit war es nur das, was alle anderen immer so machten, das ich als meinen Wunsch angenommen habe. Mein tiefster Wunsch ist aber der nach Freiheit und Unabhängigkeit - da wollten die Kinderchen dann wohl nicht so wirklich zu mir, sie waren kein match dazu.

Die Großfamilie manifestiere ich dann im nächsten Leben, es gibt unendlich viel Zeit für alles. Wie sagten Abraham in einem Workshop? Ihr habt so viel in eurem Vortex, das reicht für die nächsten dreißig Leben. :clown:

Loa, danke nochmals für deine täglichen Übersetzungen, sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Und danke an alle Foren-Mitglieder für den fantastischen Austausch!


Ich wünsch euch was. Liebe Grüße,

Beautiful Mind :ros:
“Gute Gedanken sind die beste Investition in die Zukunft!” (B.J.W.)
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Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon Pink » 18. Feb 2013, 23:23

Guten Abend liebe ZaWo, Guten Abend Ihr Lieben,

ZaWo hat geschrieben: (...) Frieden mit deinem Istzustand zu machen,
Mach´ ich.
ZaWo hat geschrieben: dann kommen tatsächlich die größeren Wünsche reingerauscht.
Au Mann, ich bin schon ganz aufgeregt.
ZaWo hat geschrieben: Musst dich halt fühlend durchhangeln.
Ich bin auf dem Weg.

Was für eine tolle und bereichernde Thread-Entwicklung. So macht Erkenntnisse sammeln Spaß.
Klara, vielen Dank. Und auch Dir Beautyful Mind. Dankeschön Loa, ZaWo und Dir Winner. Yvonne, lunast :danke: .

Liebesgrüße :loveshower:
Pink
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Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon lawofattraction » 19. Feb 2013, 08:34




Guten Morgen, Ihr Lieben,

hach, wie kann ich mich begeistern an diesem Thread. Es ist so inspirierend, die Dinge nicht nur durch die eigene Brille zu betrachten und kleine Details und Facetten von Euch zu lesen, die meiner Aufmerksamkeit entgangen sind oder auf die ich den Fokus nicht so stark gelegt habe. Oder ich muss wirklich meine eigene Denkweise prüfen gegen das, was geschrieben wird und kann Neues hinzufügen.

Das ist ja ein wunderbares Beispiel für "you never get it done", und da ich ohnehin der Überzeugung bin, dass eine Gruppe viel mehr ist als die Summe ihrer Teile, hat sich dieser Glauben hier immer wieder bestätigt. Und würde nicht gefragt, gäbe es keine Antworten. Wir sind unser ureigener fortwährender kleiner Abraham-Workshop. :gvibes:

Sehr schön, liebe Beautiful Mind, was Du beschreibst. Seit ich mich mit Abraham beschäftige, ist auch mein Leben insgesamt reicher und schöner geworden, da sie mich erst dort hinführten, wo ich die Schönheit in den auch alltäglichen Dingen sehen kann. Ich habe durch sie gelernt, bewusster zu leben, bewusster zu fühlen bzw. meine ganzen Sinne bewusster zu benutzen und viel bewusster zu denken.

Und dank ZaWo und ihren scharfen Verstand, der jede Facette durchleuchtet und keine Nachlässigkeit im Denken zulässt, habe ich über die Jahre gelernt, die letzten Reste des Ballasts des esoterischen oder New-Age-Denkens und Gutmenschtums abzuwerfen und voller Staunen gesehen, wie sie dazu steht, auch mal ironisch oder nicht freundlich oder bewusst negativ zu denken, weil das auf dem Weg zur Selbstliebe und Anerkennung unserer selbst und zur Authentizität eine ganz wichtige Grundvoraussetzung ist. :hug:

So hinterlässt jeder, mit Fragen oder Antworten, hier seine Spuren, und wer will, greift etwas auf, wer nicht, lässt es bleiben. Mit der Zeit, denke ich, haben wir hier als Kollektiv ganz schön viel der Abrahamlehre in Bezug auf das Miteinander gelernt und können es gut umsetzen.

Beautiful Mind hat geschrieben:Mein tiefster Wunsch ist aber der nach Freiheit und Unabhängigkeit


Das war noch der Punkt, der mir bei der Betrachtung des Zitats fehlte. Denn jeder Wunsch hat als Motor nichts anderes als Emotionen, die man nach Erhalt zu erfahren strebt. Und genau darauf könnte sich auch der Teil des Satzes "... oder aber Ihr und Euer Wunsch stimmt vollkommen überein und das Ding, von dem Ihr meint Ihr wolltet es, ist nicht im Einklang". Dass man zwar meint, dass einem das schnelle Auto Freiheit schenkt, die aber weniger in einer rasanten Fortbewegung zu finden ist, sondern in einer Geisteshaltung. Der Beispiele gibt es viele.

Darum betonen Abraham auch immer wieder die Notwendigkeit des Generalisierens. Generalisieren ist das Betrachten des grossen Bildes, das Schauen aus der Vogelperspektive. Wenn wir aus der Metaposition unseren Grid erstellen können, lassen wir dem Universum freie Hand, genau das einzufüllen, was wir in immer feinerer Detailbetrachtung in den Vortex gelegt haben.

Für mich hat das jetzt gerade ein leckeres Frühstück manifestiert. 8-)

Habt einen wunderschönen Tag
Loa :ros:



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon Banshee » 19. Feb 2013, 11:03

Hallo Euch allen!
Ich bin zutiefst beeindruckt von diesem Thread! Auch wenn ich nichts ebenso großartiges beisteuern kann, möchte ich Euch aber zumindest danken! Ein weiteres kleines Licht ging auf und ich fühle unglaubliche Freude!
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Tag!
Liebste Grüße
Banshee
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Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon shaoli » 19. Feb 2013, 14:37

Hi , ihr Lieben ,

es paßt vielleicht nur im weiteren Sinne , aber mir ist gerade gestern etwas aufgefallen , nämlich , dass ich immer denke , dass meine Wünsche Realität werden können , " wenn...ich...es schaffe , diesen und jenen Aspekt der Lehre Abrahams umzusetzen " . Nun habe ich mir gerade Gedanken um eine nicht schöne Entwicklung gemacht und darum , wie es weitergehen soll , nur haben sich automatisch Gedanken darunter gemischt , die meiner Erfahrung entsprechen und mit einem Mal die Erkenntnis , dass ich diese Gedanken als Realität akzeptieren kann , obwohl egal welcher Gedanke ein Gedanke ist , als ich zwischen Wunsch und Glauben und Erfahrung und Erwartung schwankte .

Wenn nun die einen Gedanken Realität erschaffen - müssen die anderen es auch . Der Grund , aus dem mir die eine Realität in weiterer Ferne zu liegen scheint als die andere , auf die ich hinarbeiten muß , ist einfach der , dass ich einen Wunsch oft nicht als Realität empfinden kann , obwohl er nicht weniger Potential hat , Realität zu werden als ein erfahrungsgemäßer Gedanke , der jetzt , wo ich ihn denke , auch noch nicht meiner Realität entspricht .

Ich kann es noch nicht in wirklich schöne Worte kleiden , aber mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen . Es ist ein gefühlter Unterschied , ob ich entscheiden muß , was ich mir als Realität wünsche - oder ob ich mich für eine Realität entscheide . Jemand hat die Tage ein Zitat von Ramtha eingestellt , was mich veranlaßt hat , nach Jahren mal wieder eins seiner Bücher aufzuschlagen und zwar just an der Stelle , an der es ( sinngemäß ) heißt , dass wir fälschlicherweise die Umstände , in denen wir leben , als Realität betrachten und das , was wir wünschen , wovon wir träumen oder das , woran wir denken , als Traumwelt - es sei aber genau andersrum . Das , was wir denken und das, wovon wir träumen sei die Realität ( die wir in diesem Moment erschaffen ) . Ich hab mich wirklich an den Kopf gefaßt :shock: , weil ich mir nie wirklich klargemacht habe , dass es so ist und die Frage , was letztlich zu meiner Realität wird , ganz einfach durch meine zusammenfassende Definition , was IST und was sein soll , könnte ... ( wenn ... ich ... ) hängt .
Kein wenn - es ist oder wird sein .

Also heißt es einfach , sich immer wieder vor Augen zu halten , dass sich ein Gedanke an einen Wunsch nur deshalb weiter weg oder als schwerer zu erreichen anfühlt , weil , zumindest für mich, ein Wunsch etwas ist , dessen Erhalt ich als Geschenk betrachte , nicht als logische Konsequenz . Selbst eine Absicht zu haben ist ( gefühlt ) noch etwas anderes , nicht unbedingt garantiertes , wenn auch schon wahrscheinlicheres . Wirklich zu akzeptieren , dass ein Wunschgedanke genauso garantiert schon IST wie ein gewohnheitsmäßiger - und die Logik zu erfassen - gibt mir das angenehme Gefühl , in jedem Moment auf einer ganz neutralen Ebene entscheiden zu können , welche Realität ich wählen möchte - tatsächlich wie das Beispiel mit dem Büffet .

Lieben Gruß
shaoli
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Re: Zitat vom 17.02.2013

Beitragvon bliss » 19. Feb 2013, 14:55

Möchte mich auch herzlich für diesen Thread und all eure Gedanken und Erfahrungen, die ihr hier beisteuert, bedanken :danke: :uns:

Ich muss das alles erstmal verarbeiten, da hier so viele Einzelaspekte drin stecken, die auf meinen Weg zutreffen oder auch noch nicht :pfeif:

Danke :kniefall: :loveshower:
bliss
 

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