Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 28. Apr 2016, 21:37

Hallo Shaoli!

Andre hat geschrieben:Ein Blick auf das ausgetrocknete Flussbeet erfüllt mich mit Stolz und Freude, weil es mir gelungen ist einen neuen, kraftvollen Gedankenstrom zu kreieren.

"Flussbeet" - Aaargh! Was ist hier passiert? Ich meinte natürlich ein Flussbett. Habe wohl unbewusst an einen Garten gedacht. :clown:

Vielleicht ein Hinweis darauf, dass ich das Haus in eine Gegend verlegen sollte in der es auch möglich ist einen Garten anzulegen, weil es dort keine Naturkatastrophen gibt.

shaoli hat geschrieben:Bau dein Haus in einer Gegend, in der es keine Hurricanes und überhaupt keine Naturkatastrophen
gibt :stimmt: .
i


Haha! Perfekt! :genau:

shaoli hat geschrieben:So ähnlich dachte ich erst gestern - war nicht mein bester Tag - auch, als ich Tagebücher aus der
ersten Zeit mit Abraham las. Es ist eine tiefgehende Erfahrung, zu erkennen, dass man sich selber
völlig neu erschaffen kann. Daher nur eine Sache ... :mrgreen: .


Absolut!!
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 3. Mai 2016, 11:56

Ich bin jetzt im Leben an einem für mich erstaunlichen Punkt angelangt. Es hat lange gedauert, aber nun bin ich in der Lage Selbstliebe zu empfinden und mich mit all meinen „Fehlern“ anzunehmen.

Folgende Überlegungen haben unter anderem dazu geführt:

Es ist unlogisch zu denken, dass man perfekt sein kann. Absolute Perfektion würde zur Stagnation oder eigentlich zum vollkommenen Stillstand des ganzen Lebens führen, denn nichts könnte sich mehr weiterentwickeln. Es wäre ein statisches Universum ohne jegliche Form der Weiterentwicklung. Ein Ende von allem, nichts Neues, keine Bewegung. In Wirklichkeit entwickelt sich das physische Leben aber endlos weiter – wir haben unendliche viele Möglichkeiten uns in jede erdenkliche Richtung weiterzuentwickeln und sind frei alle Erfahrungen, im Guten wie im Schlechten, zu machen. Auch das Böse oder Negative dürfen wir nicht verdammen, denn es dient uns dazu eine Auswahl zu treffen. Ihr wisst schon … ohne das eine kann das andere nicht existieren, weil es keine Unterscheidungsmöglichkeit geben würde. :102:

So hat halt alles irgendwie seinen Sinn und man erkennt nicht nur welch intelligenter geistiger Bauplan all dem zugrunde liegt, sondern versteht sogar dass man bei all dem Mitgestalter ist, indem man mit seinen Gedanken als Werkzeug einen Einfluss auf die Schöpfung ausübt. Die ewige Ausdehnung und wir sind ganz vorne dabei! Das habe ich aber erst begriffen, nachdem ich genügend Erfahrung gesammelt und somit Vergleichsmöglichkeiten hatte.

Mit unseren physischen Sinnen interpretieren wir die Wirklichkeit und können alles auf vereinfachte Art und Weise genießen. So wie unsere inneren Organe gewissermaßen selbstständig arbeiten, tut es auch die geistige Welt indem mittels Gesetz der Anziehung alles gemäß unserer Wünsche und Glaubenssätze gestaltet und orchestriert wird. :gvibes:

Die einzige echte Arbeit die es zu verrichten gilt, ist psychische Hygiene: unvorteilhafte Gedanken ausmisten und (echte) positive aufbauen. Und natürlich der Inspiration zu Handlungen folgen, wenn es so weit ist.

Für mich war es vor allem auch wichtig zu erkennen, dass es anders keinen Sinn macht. Man muss davon ausgehen dass das Leben sich aus den bestmöglichen Komponenten zusammensetzt und dass es keine Unfehlbarkeit gibt. Computerprogramme mögen manchmal verbugt sein, die fundamentalen Kräfte und Gesetze des Lebens hingegen sind es nicht. Hier ist alles durchdacht – vom kleinsten Grashalm bis hin zum Planeten. Und so gibt es auch gute Gründe dafür, warum überhaupt etwas Schlechtes im eigenen Leben passieren kann, woran sich ja viele Menschen zunächst stören wie ich in meinem Umfeld beobachtet habe. :teuflischgut:

Dieser Punkt hat auch mich lange Zeit beschäftigt und mir schwer zu schaffen gemacht. Ich musste den Dingen auf den Grund gehen und verstehen warum dieses oder jenes so ist. Als eine Art Sicherheit um vor möglichen wiederkehrenden Problemen geschützt zu sein. Natürlich war es mir auch wichtig alles besonders, ja fast schon penibel genau zu hinterfragen um auch wirklich dahinter zu kommen wie alles funktioniert. Doch jetzt ist in meinem Leben der Punkt erreicht wo ich getrost sagen kann, dass ich einiges an Gedankenmüll aufgeräumt habe (der ja gut war um mich dahin zu bringen wo ich jetzt stehe) und verstehe worauf es ankommt. Einiges davon erfasse ich nur intuitiv, doch das reicht um zu „glauben“, denn früher oder später wird es mir bewusster werden, sodass ich auch dieses „gefühlte Wissen“ in Worte fassen kann. Wichtig für mich ist auch die Erkenntnis dass man gar nicht alles wissen oder vollständig verstehen muss, um seine Realität erfolgreich zu gestalten. Die Grundregeln reichen völlig aus.

Angesichts einer aktuellen, sehr negativen Lebenssituation habe ich gelernt die restlichen Zweifel zu beseitigen und mich dem entgegenzustellen bzw. gedanklich nicht einzuknicken wie es mir früher gerne passiert ist. Besser noch wäre es freilich die unangenehme Situation gar nicht erst aufkommen zu lassen, doch in meinem Fall ist es Teil des Weges – einer selbst kreierten Ereigniskette, die durchaus Sinn macht. :x

Erstmals bin ich auch dankbar für die Dualität und den Kontrast den das Leben bietet. Ich erkenne wie wichtig es ist auch die Kehrseite der Medaille ansehen zu dürfen, um positive Dinge zu stärken. Wenn der Lebensweg steinig geworden ist, dann erschließen sich auch andere Vorteile wie ich unlängst erlebt habe: Mitmenschen helfen dir und es entsteht ein wunderbares Miteinander wie es andernfalls nicht möglich wäre. Ich muss niemandem erzählen dass es eigentlich dazu gehört auch mal gemeinsam etwas durchzustehen um die Verbindung zwischen Menschen stärker zu machen. Man weiß dann dass man Freunde hat und sich auf den anderen verlassen kann. Tja, das wäre ohne Hürden im Leben gar nicht erst möglich. :hug:

So habe ich für mich gelernt damit umzugehen. Oder es zeigt mir dass ich eine Sache überhaupt nicht will und mich gedanklich neu ausrichten muss, was ja in vielen Fällen bereits geklappt hat.

Es ist eigentlich genau das was hier im Forum und bei Abe schon seit so vielen Jahren gelehrt wird und doch begreift man es nicht auf Anhieb. Teilweise klingt es schon zu simpel um wahr zu sein und dann ist da noch diese Sache dass man vielen spirituellen Lehrern vorwirft Schindluder zu treiben, um den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen (was ja mitunter durchaus passiert). Auch hier muss man selber prüfen was man für die Wahrheit hält, doch mit der Zeit bekommt man einen guten Spürsinn dafür. :stimmt:

Aufgrund der intensiven Beschäftigung und der Ausrichtung auf eine Lösung ist mir bewusst geworden, wie wichtig es ist im JETZT zu leben und den einen wichtigen primären Gedanken stets im Auge zu behalten: die Konzentration auf das eigene Wohlbefinden! Das ist sozusagen der essentielle Wunsch der allen Wünschen vorangehen und als etwas Dauerhaftes bleiben sollte (Kein_Schnee hat das kürzlich erwähnt).

Mir hilft es auch mir eine Art „Kontrollzentrum“ vorzustellen von wo aus ich die Schalter für bestimmte Gedanken selber umlegen kann (ähnlich wie bei einem Schaltkreis). Dazu muss ich bewusst im Hier und Jetzt leben und genau darauf achten, wenn wieder die Gefahr besteht dass ein negativer Gedanke seinen Lauf nimmt, von dem ich genau weiß dass er kontraproduktiv ist. Bestimmte Entscheidungen kann man durchaus selbst treffen und den Energiefluss des Gedankens in die gewünschte Bahn umlenken um so zu verhindern dass man ein altes Programm erneut startet. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich auch Situationen die emotional fordernd sind durchaus sehr schnell wieder „zentrieren“ kann. Wenn im Zentrum des Denkens Klarheit herrscht, weil man davor viel Aufarbeitungsarbeit betrieben hat, ist es leichter dorthin zurückzukehren. Nicht immer, aber in den meisten Fällen funktioniert es bei mir schon sehr gut.

Es war auch eine Erleichterung für mich festzustellen, dass man sogar ein gestartetes Programm mit Gedanken und Emotionen wieder abbrechen kann, wenn man sich seiner Schädlichkeit bewusst geworden ist. Doch ein bisschen Übung ist manchmal schon nötig. Oft kaut man die scheinbar ewig währenden belastenden Gedanken immer wieder durch, bis man sich seiner Sinnlosigkeit bewusst wird und entdeckt dass man die Macht besitzt den Gedankenstrom umzuleiten. Hat man das mal erfolgreich gemacht, wird man immer besser darin, wie bei allem anderen auch das man praktiziert.
Für viele hier ist das alles sicher nichts Neues, aber für mich sind es frische Erkenntnisse die meine Einstellung zum Leben im positiven Sinn radikal verändert haben. Dieser Thread soll nicht mein persönliches Tagebuch werden, aber ich finde einfach dass diese Dinge sehr gut zu dem passen was hier im Rahmen des Workshops diskutiert worden ist und habe mich dazu inspiriert gefühlt meine Erfahrungen dazu für euch aufzuschreiben. Wenn es jemandem hilft gut, wenn nicht, dann hat es mir geholfen. ;) Ich danke euch auf jeden Fall für die Hilfe die mir hier im Forum zuteil geworden ist. :danke:

Wie mache ich jetzt weiter? Mit all diesen Erkenntnissen und dem Gefühl präsenter zu sein bin ich dem Ziel ein selbstgesteuertes Leben zu führen deutlich näher, das spüre ich. Bewusste Realitätsgestaltung als primäres Ziel, den Fokus stets auf das eigene Wohlbefinden und das der Umwelt gerichtet. Diese Dinge sollen gefestigt und verinnerlicht werden, sozusagen dauerhaft zur Lebenseinstellung gemacht werden (was teilweise ja schon passiert ist). :gvibes:

Hier spüre ich deutlich dass ich etwas in Gang gesetzt habe und wenn ich in diesem ruhigen und fokussierten Zustand verweile, dann sollte durch die Wirkung des LoA eine Eigendynamik entstehen und sich alles in Richtung der Ziele bewegen. Ich kann in mich reinhören und mein Gefühl sagt mir dass das richtig ist. Eines meiner „großen“ Ziele hat kürzlich die Startbahn verlassen. Das ist mir bereits Beweis genug. Vielleicht ist noch ein bisschen rosa Farbe dabei, aber die Kernelemente sind stabil und echt. Eine andere Basis als noch vor Jahren, als ich mich verzweifelt darum bemüht habe die Geheimnisse des Lebens zu enthüllen. ;) Muss man gar nicht. :clown:

Falls jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder schon etwas weiter ist als ich, würde mich es freuen etwas von ihm/ihr dazu zu lesen. Es gibt sicher einige Leute im Forum bei denen sich – passend zum Thema – einige Wünsche erfüllen und andere eben (noch) nicht.

Alles Gute bei der bewussten Realitätsgestaltung in eurem Leben! :gvibes: :uns:
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Hamfor » 3. Mai 2016, 13:48

~

Andre hat geschrieben: [...] Eines meiner „großen“ Ziele hat kürzlich die Startbahn verlassen. [...]


Klingt nach einer guten Welle, die Du grad surfst. Freut mich, Dich zu lesen. Cheers!

~
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Maike » 3. Mai 2016, 21:04

Hi Andre,

schön, deine Entwicklung mitzuerleben.

Andre hat geschrieben:Bestimmte Entscheidungen kann man durchaus selbst treffen und den Energiefluss des Gedankens in die gewünschte Bahn umlenken um so zu verhindern dass man ein altes Programm erneut startet.


Warum schränkst das ein? Welche Entscheidungen kann man treffen, welche nicht?

Andre hat geschrieben:den Fokus stets auf das eigene Wohlbefinden und das der Umwelt gerichtet.


Warum auf das Wohlbefinden der anderen? Jeder ist für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich. Niemand anderes. Ich glaube, wenn ich mich auf mein eigenes Wohlbefinden richte, ist alles in bester Ordnung.
Gerade in bezug auf meinen letzten Job habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Berücksichtigung des Wohlbefindens anderer bzw. (und DAS erscheint mir ein wesentlicher Punkt) auf das, was ICH für deren Wohlbefinden gehalten habe, mir nichts Gutes eingebracht hat.
In dem Fall war der Leitgedanke aber, dass andere schlecht von mir denken könnten oder ich Ärger bekomme.
Wenn ich aber z.B. Gäste habe, macht es mir viel Freude, sie zu verwöhnen, essen zuzubereiten und die gemeinsame Zeit angenehm zu gestalten. Und das wirklich einfach nur aus Freude.
ABER trotzdem geht es dabei um MEINE Freude.

Das bedeutet aus meiner Sicht, dass es immer nur um das eigene Wohlbefinden geht. Niemals um das der anderen.


Liebe Grüße
Maike
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 9. Mai 2016, 19:21

Hamfor hat geschrieben:~

Andre hat geschrieben: [...] Eines meiner „großen“ Ziele hat kürzlich die Startbahn verlassen. [...]


Klingt nach einer guten Welle, die Du grad surfst. Freut mich, Dich zu lesen. Cheers!

~


Hallo Hamfor! Cool, ich mag deine Beiträge auch sehr gerne, auch wenn ich nicht immer alles verstehe was du schreibst (höherer Anspruch, eigener Schreibstil, geballte Information = interessante Mischung). ;) Aber es lohnt sich wenn man sich die Mühe macht deine Texte zu verstehen. Da waren schon einige wertvolle Denkanstöße dabei!

Maike hat geschrieben:Hi Andre,
schön, deine Entwicklung mitzuerleben.


Hallo Maike! Vielen Dank!

Maike hat geschrieben:
Andre hat geschrieben:Bestimmte Entscheidungen kann man durchaus selbst treffen und den Energiefluss des Gedankens in die gewünschte Bahn umlenken um so zu verhindern dass man ein altes Programm erneut startet.


Warum schränkst das ein? Welche Entscheidungen kann man treffen, welche nicht?


Sehr aufmerksam gelesen! Man kann selbstverständlich ALLE Entscheidungen für sich selbst treffen. Deiner Schöpferkraft sind dahingehend keine Grenzen gesetzt!

Begrenzungen ergeben sich erst durch Mitmenschen wie ich in den letzten Tagen abermals erkennen musste. Die Anzeichen dass jemand der mir viel bedeutet an Demenz erkrankt ist, haben sich nun verdichtet denn es fällt immer stärker auf dass mit der betreffenden Person etwas nicht stimmt (Vergesslichkeit, Aussetzer). Ich hoffe immer noch dass es nicht so ist, aber es sieht leider ganz danach aus als würden sich meine Befürchtungen bewahrheiten.

Vor dem Einschlafen habe ich mich gestern noch lange mit der Frage beschäftigt was ICH tun könnte um es zu verhindern, aber gegen solche Schicksalsschläge ist man wohl ziemlich machtlos. Wie mir Loa mal erklärt hat, kann man die Schwingung eines anderen Menschen nur dann beeinflussen, wenn sowieso schon eine schwingungsmäßige Resonanz bei ihm vorhanden ist.

Passend zum Thema dieses Threads würde ich daher sagen, dass es bestimmte Dinge gibt, die überhaupt nicht funktionieren können, einfach deshalb weil sie mit anderen Personen zu tun haben und das LoA nur in Bezug auf eigene Wünsche wirkt, eben weil jeder selbst seine Realität gestaltet. Ich könnte mich demnach nur fragen inwiefern ich dem Menschen eine Stütze sein kann und mich darauf einstellen, wenn es so weit ist. Die Stärke kann ich zwar aufbringen, doch die Vorstellung daran ist belastend.

Etwas anderes wäre es, wenn man noch weiter geht und das Konzept paralleler Realitäten berücksichtigt, das unlängst in diesem Thread erwähnt worden ist:

law-attraction/bashar-t2213.html

Im Groben ging es darum dass man mit seinem Bewusstsein auf eine andere Ebene der Wirklichkeit wechseln kann. Möglich wäre das weil eine unendlich große Anzahl paralleler Realitäten gleichzeitig existieren soll, folglich auch solche die sich nur durch winzige Details von unserem Leben unterscheiden. Eine Reise des Bewusstseins durch die Zeit stellt nach dieser Theorie somit keine Unmöglichkeit mehr dar. Es geht aber noch weiter, bei Bashar heißt es dass wir tagtäglich solche Sprünge durch diese Realitäten machen und uns der Tatsache nicht einmal bewusst sind.

Ich habe hier noch ein anderes Video gefunden, das die Idee des Konzeptes sehr gut veranschaulicht:
https://www.youtube.com/watch?v=cfHjkKmmz0A

Wer noch tiefer in die Materie eindringen will, sollte das Buch „Gottes geheime Gedanken“ von Volker J. Becker lesen das ich sehr empfehlen kann.

Ich für meinen Teil bin zu der Annahme gekommen dass das Leben vollkommen modular aufgebaut sein muss und zwar bis ins kleinste Detail. Alles existiert als Möglichkeit gelagert und durch unser Bewusstsein aktivieren wir die Möglichkeiten die für uns passend sind.

Doch es geht mir nicht darum über diese Konzepte zu philosophieren, sondern um die Beantwortung der Frage ob es möglich ist die Version eines Menschen in sein Leben zu ziehen, wenn man in Alignment mit diesem Wunsch ist.

Übertragen auf das Beispiel aus meinem Leben, würde ich auf diese Weise diesen Menschen zukünftig gesund erleben, ohne Demenz. Wenn jemand der sich nicht mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt so stark darauf ausgerichtet ist, dass eine geliebte Person gesund wird und gedanklich keine andere Möglichkeit zulässt, dann könnte sich die Realität entsprechend verändern, oder nicht? Und niemand würde merken dass es passiert ist. Es geht mir nicht unbedingt darum ob es richtig oder falsch ist das zu tun, sondern nur ob die Möglichkeit an sich besteht.

So gesehen wäre dann wirklich ausnahmslos ALLES möglich.

Persönlich glaube ich dass es möglich ist, da ich annehme dass das Leben unendliche viele Möglichkeiten beinhaltet die allesamt das Potenzial zur Verwirklichung haben.
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Maike » 9. Mai 2016, 20:39

Lieber Andre,

Andre hat geschrieben:Ich für meinen Teil bin zu der Annahme gekommen dass das Leben vollkommen modular aufgebaut sein muss und zwar bis ins kleinste Detail. Alles existiert als Möglichkeit gelagert und durch unser Bewusstsein aktivieren wir die Möglichkeiten die für uns passend sind.

Doch es geht mir nicht darum über diese Konzepte zu philosophieren, sondern um die Beantwortung der Frage ob es möglich ist die Version eines Menschen in sein Leben zu ziehen, wenn man in Alignment mit diesem Wunsch ist.

Übertragen auf das Beispiel aus meinem Leben, würde ich auf diese Weise diesen Menschen zukünftig gesund erleben, ohne Demenz. Wenn jemand der sich nicht mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt so stark darauf ausgerichtet ist, dass eine geliebte Person gesund wird und gedanklich keine andere Möglichkeit zulässt, dann könnte sich die Realität entsprechend verändern, oder nicht? Und niemand würde merken dass es passiert ist. Es geht mir nicht unbedingt darum ob es richtig oder falsch ist das zu tun, sondern nur ob die Möglichkeit an sich besteht.


Eigentlich gibst du dir die Antwort auf diese Gedankenspielerei weiter oben ja selbst. Abraham sagen, ein Mensch im Alignment ist stärker als Millionen, die es nicht sind. Und kommt eben auch Loa mit ihrer Erklärung ins Spiel. Die fokussierte Version den anderen kommt dann zum Vorschein, wenn potenziell Resonanz dazu vorhanden ist.


Liebe Grüße
Maike
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon katgirl » 9. Mai 2016, 21:30

Hallo Andre,
da Du erst mal die Frage stellst, ob es theoretisch möglich ist, scheinst Du Zweifel an der Wirkweise des LoA ganz allgemein zu haben.

Im Buch "Wie unsere Gefühle die Realität erschaffen"- Astonishing Power of Emotions gibt es sowohl zu Deiner Frage als auch zu Deinen angedeuteten Zweifeln sehr schöne Beispiele und Ausführung.
Zu ersterem haben Abraham auch einige WS Fragen beantwortet.

Es ist es wert, das Buch komplett zu lesen, um einfach die Abraham Denkweise zu trainieren. Beim Lesen sind mir nach einiger Zeit immer mehr Gedanken aufgefallen, wo ich dachte, dass sie stromabwärts wären, aber wohl doch stromaufwärts gerichtet waren.

LG
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 10. Mai 2016, 08:36

Andre hat geschrieben:Wenn jemand der sich nicht mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt so stark darauf ausgerichtet ist, dass eine geliebte Person gesund wird und gedanklich keine andere Möglichkeit zulässt, dann könnte sich die Realität entsprechend verändern, oder nicht?


Hallo Andre,

vom Prinzip her ist der Gedanke richtig, aber er hat eine Gedankenfalle, die der Ausrichtung möglicherweise den Erfolg verweigert. Es ist das Wort "gesund werden", das ja impliziert, dass das jetzt nicht der Fall ist. Abraham haben in solchem Zusammenhang Jesus zitiert, der die Kranken und Leidenden so in seiner Aufmerksamkeit hielt, dass er das Leiden nicht bemerkte. Er sah sie als gesund, als heil an, nicht als jemand, der krank ist und heil werden soll.

Das ist auch das, was unsere Quelle tut, die nur das Wohlergehen erkennt, niemals auf das schaut, was nicht dem absoluten Wohlergehen entspricht.

Das ist natürlich in einem solchen Fall wie dem von Dir beschriebenen nicht so einfach, da es ja eine unerwünschte Ist-Situation gibt. Die gilt es auszublenden, zu ignorieren, damit das, was "Realität" ist, nämlich die Krankheit, nicht mit in die Gleichung genommen wird.

Liebe Grüsse
Loa



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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 11. Mai 2016, 05:50

Guten Morgen!

Danke für euer Feedback! Mir ist klar geworden dass ich der eigenen Kraft vertrauen muss und die Bestätigung nicht im Außen suchen darf. Im Grunde genommen sind die Antworten ja alle da. Loa, ich danke dir wie immer für deinen wertvollen Rat!

LG
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 27. Jun 2017, 08:53

Guten Morgen!

Nachdem ich mich in diesem Forum in den letzten Jahren sehr intensiv mit der Lehre rund um das Thema Gesetz der Anziehung beschäftigt hatte und hier von einigen Usern wertvolle Anregungen bekommen habe, finde ich dass es an der Zeit ist einen letzten Beitrag zu posten, mit dem ich mich auch aus diesem Forum verabschiede und für die Bemühungen der Betreiber hier bedanke!

Ihr habt mir wirklich sehr geholfen, doch ich bin an einem Punkt angelangt, an dem diese Lehre für mich nicht mehr vollständig mit meinen eigenen Überzeugungen übereinstimmt. Die Begründung dafür lautet, dass aus meiner Sicht Ethik nicht ausreichend berücksichtigt wird und manche Dinge zu sehr vereinfacht werden. Auch wenn man das Leben trotz seiner Komplexität nicht kompliziert sehen muss, wird manches dadurch verfälscht dargestellt. Es gibt kein "Universum" das dir Wünsche erfüllt, denn das Universum ist selbst eine Kreation. Selbstverständlich sind das nur Begrifflichkeiten, doch ich finde trotzdem dass auch Bezeichnungen und die genaue Wortwahl eine Bedeutung haben und man sich dessen bewusst sein sollte.

Es ist gut positiv zu denken, denn damit schafft man sich eine Basis für begünstigte Lebenssituationen. Doch nicht immer reicht es aus mit seinen Wünschen im Einklang zu sein, damit diese sich auch erfüllen. Oftmals steckt mehr dahinter und das lässt sich nicht vereinfacht darstellen, weil es von der individuellen Lebenssituation abhängig ist.

Doch es ist nicht meine Absicht das hier zu diskutieren oder schlecht machen zu wollen. Ich selber kann nur nichts mehr damit anfangen und habe mein Lebensglück gefunden, seit mir bewusst geworden ist, dass immer ein Zugang zu der Instanz, die das Leben erschafft besteht. Ich würde diese eher als Leben oder Gott bezeichnen, aber nicht als einen Teil der Schöpfung selbst (wie zum Beispiel das "Universum"). Wichtiger ist es meiner Meinung nach aber wie es sich anfühlt, wenn man diesen Zugang bewusst wahrnimmt. Hinter allem liegt ein tieferer Sinn verborgen, den man verstehen kann, wenn man es wirklich möchte (bei mir war das ein Herzenswunsch) und ethische Fragen werden zum Kernstück des Glaubens, der zu einem sinnerfüllten Leben führt.

Das soll jedoch keine Diskussion werden. Ich wollte damit nur sagen, dass es für mich einfach nicht mehr passt. Ich bedanke mich aber für die tolle Zeit in diesem Forum und die Beiträge die mir damals sehr geholfen haben!

Ich wünsche allen alles Gute!

LG
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kirasunny » 27. Jun 2017, 10:13

Hallo Andre,

freut mich zu hören, dass Du Dein Lebensglück gefunden hast! 😊

Ja, wenn etwas nicht mehr passt, geht man "weiter".

Alles Liebe!
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 27. Jun 2017, 11:26



Lieber Andre,

schön, dass Du Dich wieder einmal bei uns meldest.

Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht doch ein paar Dinge im Sinne der Abrahamlehre beleuchten wollte. :kgrhl:

Andre hat geschrieben:Es gibt kein "Universum" das dir Wünsche erfüllt, denn das Universum ist selbst eine Kreation.


Dass das Universum Wünsche erfüllt, ist bei Abraham eine Analogie. Aber Hunderte Male - auch in diesem Forum - wurde immer wieder betont, dass es nicht ein Universum ist, was im Aussen gelagert ist, sondern dass wir selbst dieses Universum ist. Wir sind Schöpfer dieses unseres Universums - bzw. wir sind die Schöpfer unserer Lebenserfahrungen.

Unsere Wünsche entstehen als Gefühl, als ein Gedankenimpuls, der sich immer weiter über die Ausbreitung dieses Gedankens als Materie verfestigt. Da sind nur wir als Schöpfer beteiligt, niemand anders.

Andre hat geschrieben:Es ist gut positiv zu denken, denn damit schafft man sich eine Basis für begünstigte Lebenssituationen. Doch nicht immer reicht es aus mit seinen Wünschen im Einklang zu sein, damit diese sich auch erfüllen. Oftmals steckt mehr dahinter und das lässt sich nicht vereinfacht darstellen, weil es von der individuellen Lebenssituation abhängig ist.


Unsere Gedanken haben dann Erfüllungspotenzial, wenn wir sie öfter denken und sie so Momentum bekommen. Egal, ob es positive oder negative Gedanken sind. Erfüllen sich Wünsche nicht, so haben wir selbst sie mit Widerstand = ihnen entgegenlaufenden Gedanken torpediert.

Und sicher hängt das von der Lebenssituation, von der persönlichen Einstellung und von der Fähigkeit der bewussten Wahl der Gefühle und Gedanken ab. Aber letztendlich wird sich jeder Gedanke, so er ohne Beeinflussung durch gegenteilige Gedanken gedacht wird, materialisieren.

Lieber Andre, ich wünsche Dir alles, alles Gute auf Deinem weiteren Weg. Und sollte der Dich eines Tages wieder in dieses Forum führen, so bist Du uns herzlich willkommen. Vielen Dank auch für Deine Beiträge, die immer interessant waren und zum Nachdenken angeregt haben. Ich werde Dich in besonders guter Erinnerung behalten.

Alles Liebe
Loa :hug:




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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 23. Jul 2017, 09:23

lawofattraction hat geschrieben:
Lieber Andre, ich wünsche Dir alles, alles Gute auf Deinem weiteren Weg. Und sollte der Dich eines Tages wieder in dieses Forum führen, so bist Du uns herzlich willkommen. Vielen Dank auch für Deine Beiträge, die immer interessant waren und zum Nachdenken angeregt haben. Ich werde Dich in besonders guter Erinnerung behalten.

Alles Liebe
Loa :hug:


Liebe Loa!

Ich danke dir für und ich wünsche dir auch alles Gute und Liebe! Ich habe mein Profil bewusst nicht gelöscht, um die Möglichkeit zu haben vielleicht hin und wieder mal reinzuschauen. Ich finde es besonders schön, dass du dir damals so viel Zeit genommen hast, um meine Fragen zu beantworten! Das hat mir sehr geholfen viele Dinge zu verstehen.

Die Lehre Abrahams per se ist ja nicht schlecht, doch für mich ist es halt so, dass ein entscheidender Faktor fehlt oder nicht ausreichend betont wird (Ethik). Ich sehe Gott als jene unsichtbare Instanz, die alles durchdringt, erschaffen hat und am Leben erhält. Dass wir ein Teil Gottes sind, stimmt natürlich, aber dass wir selbst Gott sind, das trifft nicht zu. Es ist vielleicht auch eine Frage der Auslegung oder Interpretation. Ich beschreibe einfach noch kurz wie ich es sehe, damit du meine Sichtweise besser nachvollziehen kannst:

Bewusst ist diese Ebene für uns ausgeblendet. Wir müssen uns um all die komplexen Vorgänge nicht kümmern. Die Physik unserer Welt beispielsweise hält Gott für uns aufrecht. Wir dürfen leben, das Leben genießen und unsere Erfahrungen machen ohne dass wir uns mit komplexen Vorgängen die im Hintergrund laufen auseinandersetzen müssten. Ich sehe das als sehr wertvolles Geschenk und bin zutiefst dankbar und ich denke anders würde das Leben keinen Sinn ergeben und nicht funktionieren. Wir können nicht zugleich Schöpfer des Universums und Individuum sein. Diese Aufgabe übernimmt das Leben (Gott) für uns. Lange Zeit hat mir die Idee gut gefallen, dass wir in einem automatisierten Universum leben, in dem uns unsere Wünsche erfüllt werden, wenn wir lernen das richtige Tool einzusetzen (Law Of Attraction). Wir richten uns auf Dinge positiv aus, lösen Blockaden (sind frei von Widerständen) und dann können die gewünschten Dinge in unser Leben kommen. Wir müssen nicht beten oder wären dabei abhängig von der Gnade einer höheren Macht, nein, wir müssen nur die Wirkweise des Gesetzes der Anziehung zu unseren Gunsten einsetzen. Es passt vortrefflich zu unserer modernen Zeit und es hat auch den Anschein, dass es gut funktioniert. Dazu die aktuellen Erkenntnisse der Quantenphysik, die von Autoren in allgemein verständlicher Sprache gut erklärt werden und sich mit dieser Lehre decken. Da spricht auch nichts dagegen. Es kann alles so sein.

Doch am Ende kann ich nicht behaupten dass ich dafür verantwortlich bin, all die Dinge in meinem Leben hervorgebracht zu haben. Ich nehme indirekt darauf Einfluss und alles hängt von den Entscheidungen im Leben die ich treffe und von der Beschaffenheit meiner Gedankenwelt ab, doch ich verfüge nicht über das Bewusstsein, die Dinge selbst erschaffen zu haben und mir die Wünsche selbst erfüllt zu haben. Vielleicht verstehe ich dich da einfach nur falsch, Loa! (könnte durchaus sein) Ich sehe dass wir jederzeit bewusst die Chance haben mit diesem für uns ausgeblendeten Teil (Gott) in Verbindung zu treten. Seit mir das wirklich bewusst geworden ist und ich diese tiefe Verbindung spüre, bin ich innerlich zutiefst dankbar und habe volles Vertrauen in das Leben. Seitdem hat sich meine Einstellung radikal verändert. Viele meiner Gebete sind erhört worden - es gibt so viele gute Dinge die ich mir für andere Menschen in meinem Umfeld gewünscht habe und von denen fast alle eingetroffen sind (natürlich unter dem Aspekt dass es zu ihrem Lebensplan auch wirklich passt). Ebenso konnte ich einige meiner Probleme lösen und dann passierte noch etwas ganz Unglaubliches: ich hatte die Eingebung dass ich am nächsten Tag zu einem bestimmten Event gehen sollte und dann sah ich einige Bilder dieses Tages vor mir. Als ich am nächsten Tag hingegangen bin, habe ich alles genauso erlebt wie es mir in der Eingebung gezeigt worden ist und ich habe wertvolle Kontakte geknüpft.
Der Unterschied besteht darin, dass ich mich vor meinem Sinneswandel vorrangig um meine Bedürfnisse gekümmert habe (auch wenn ich auf andere Rücksicht genommen habe) und mir die Frage gestellt habe, wie kann ich dieses oder jenes im Leben erreichen. Oft habe ich mich auch geärgert, wenn etwas nicht wie beabsichtigt eingetroffen ist.
Nach meinem Sinneswandel habe ich akzeptiert, dass Probleme und Hürden im Leben dazugehören und letztlich nur meinem Besten dienen. Es gab viele Ereignisse in meinem Leben wo ich hinterher gesehen habe, dass es gut war und durchaus einen Sinn hatte. Der Glaube an Gott war aber entscheidend, dass ich plötzlich einen viel tieferen und erfüllenderen Zugang hatte. Häufig habe ich im Gebet erfahren, was in einer bevorstehenden Problemsituation zu tun ist und konnte diese dann auch bewältigen. Der Glaube an das Gesetz der Anziehung ist nicht gleichzusetzen mit dem Glauben an Gott. Die Beschreibung vieler Esoteriker der Quelle, des Ursprungs oder wie auch immer man diese Kraft oder höhere Intelligenz bezeichnen möchte, ist nicht gleichzusetzen mit der liebevollen Beziehung die Gott wirklich zu den Menschen hat. Zumindest für mich klingt das eher unpersönlich - nicht intensiv genug - und lässt eine gewisse Ehrfurcht missen. Wenn man sich ansieht, wie viele schreckliche Dinge passieren können vor denen man selbst verschont bleibt, dann bin ich zutiefst dankbar dafür. Für all die schlimmen Dinge, die mir tagtäglich passieren könnten und die nicht Teil meines Lebens sind, bin ich zutiefst dankbar (und ich bete für die Menschen denen dieses Glück nicht beschieden ist)! Dabei habe ich keine Angst vor dem Leben. Doch es ist ein Aspekt den man meiner Meinung nach berücksichtigen sollte. Gott ist auch keine Autorität der man sich beugen "muss". Das Leben ist so konzipiert, dass ein freier Wille dennoch gewährleistet ist. Auch wenn wir ein vorherbestimmtes, deterministisches System erkennen können, gibt es den freien Willen, da wir uns in jeder Situation an Gott orientieren und nachfragen können. Wir können neue Sichtweisen erlangen und bestimmte Wege unserer Entwicklung die anhand dessen was wir sind, logisch wären, sogar gänzlich vermeiden, wenn wir nur intensiv genug beten und wenn es im Sinne Gottes ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich manchmal einen so tiefen Einblick in die Dinge erhalten darf, dass ich mehrere potenzielle Lebenswege sehe und begreife. Wenn ich das aufarbeite, verschiebt sich der Fokus. Doch diesen Einblick habe ich erst erhalten, seit ich mich um echte Nächstenliebe bemühe. Es soll nichts krampfhaft passieren. Doch wenn man aufrichtig darum bittet, dann lösen sich manche Probleme von denen man dachte, dass sie nur schwer lösbar sind, plötzlich ganz leicht, wie ich erfahren durfte. Man muss es aber auch akzeptieren, wenn etwas nicht gelöst wird. Ich vertraue darauf dass es zum rechten Zeitpunkt geschieht, dann das war bis jetzt immer so in meinem Leben.

Wenn ich das hier schreibe, dann beschreibe ich ausschließlich meine Sichtweise der Dinge und erkläre wie ich diesen Zugang gefunden habe. Ich will niemanden belehren oder Vergleiche heranziehen, sondern mir geht es darum, meine Erkenntnisse zu teilen und aufzuzeigen wie ich das Leben sehe. Auch wenn jeder Lebensweg individuell ist, denke ich dass es eine allgemeingültige Wahrheit gibt, die man selbst entdecken kann - und vielleicht irgendwann auch die ganze Menscheit. Vielleicht findet irgendwann ein Wandel des kollektiven Bewusstseins statt, doch in Zeiten von Donald Trump, Nordkorea und fragwürdigen Führungspersönlichkeiten der Politik wage ich zu bezweifeln, dass das in absehbarer Zeit geschieht. Wie auch immer, die Verbindung zu Gott und Fragen der Ethik halte ich dabei für essentiell und diesen Weg kann jeder selbst beschreiten, unabhängig äußerer Umstände.

Wenn wir bei der Anwendung des Gesetzes der Anziehung nur unsere Wünsche im Vordergrund sehen, dann laufen wir Gefahr dass wir Ethik nicht ausreichend berücksichtigen. Ich bin davon überzeugt dass es einige gute Menschen gibt, die das Gesetz der Anziehung einsetzen und nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse, sondern auch die der anderen im Auge behalten. Selbstsucht und Egoismus müssen nicht zwangsläufig Resultate dieser Lehre sein, nur weil nicht explizit zu Nächstenliebe aufgerufen wird. Selbst im Christentum wo das ein zentraler Bestandteil ist, verstehen manche es falsch und zeigen mit dem Finger auf andere. Nicht umsonst hat die Religion heutzutage einen schlechteren Ruf. Nicht weil die Werte von Jesus nicht stimmen, sondern weil eine Fehlinterpretation des Glaubens dazu geführt hat, solche Missstände herbeizuführen. Grundsätzlich sind essentielle Wahrheiten auch in der Bibel zu entdecken. Man kann das Buch nur nicht wie einen Roman oder ein Sachbuch lesen, sondern muss sich deren Inhalte erarbeiten, um wirklich zu verstehen was gemeint ist. Es gibt aber Menschen in Gemeinden die das richtig verstehen. Dennoch behaupte ich nicht dass das der einzige Weg ist. Entscheidend ist der Glaube an "das Leben", an Gott (nicht die Bezeichnung, sondern wie man Gott sieht ist meiner Meinung nach ausschlaggebend). Wer aufrichtig und unermüdlich nach der Wahrheit und dem richtigen Weg sucht, wird irgendwann fündig werden! Davon bin ich mittlerweile - nach all den vielen Jahren der bemühten Suche seit meiner Jugendzeit - überzeugt!

Die für mich richtige Lebensweise besteht darin, Gott anzuerkennen indem ich bete (für eigene Bedürfnisse, die der anderen Menschen, globale Missstände) und auch im Gebet empfange. Ähnlich wie bei der Meditation bitte ich darum die richtigen Eindrücke vermittelt zu bekommen um zu erkennen was die nächsten Schritte in meinem Leben sind. Das funktioniert unglaublich gut! Manchmal muss ich Dinge tun, die mich aus meiner Komfortzone treiben und die mich durchaus Überwindung kosten, doch letztlich weiß ich dass es richtig ist. Dann wiederum werden Wünsche belohnt und es entstehen überraschend positive Erlebnisse, echtes Lebensglück.

Ich müsste mir mehr Zeit nehmen um es gezielter auf den Punkt zu bringen, doch ich hoffe ich konnte dir auch so einen besseren Einblick darüber geben, was sich bei mir geändert hat, liebe Loa! Ich schaue gerne wieder rein, falls du eine Antwort schreibst.

Eins noch:

Kirasunny hat geschrieben:Hallo Andre,

freut mich zu hören, dass Du Dein Lebensglück gefunden hast! 😊

Alles Liebe!
Kirasunny


Vielen Dank! Lieb von dir!

Einen schönen Tag noch!

LG
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 23. Jul 2017, 11:21




Lieber Andre,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, ausführlich zu beschreiben, was Dich bewegt, wie Du denkst und fühlst und was Dich bewogen hat, einen Sinneswandel insofern zu vollziehen, als Du die Abrahamlehre als für Dich nicht mehr als ganz schlüssig erachtest.

Das ist vollkommen in Ordnung, sind es denn nicht Abraham selbst, die immer wieder betonen, dass wir nicht in einer Welt der Konformität der Überzeugungen leben wollen, sondern dass es vielmehr genau die Vielfalt ist, die unsere Welt sich drehen macht und sich das kollektive ebenso wie das individuelle Bewusstsein gerade durch diese Vielfalt - und dadurch bedingt auch viele unterschiedliche Meinungen, Überzeugungen und Glauben - ständig ausdehnt.

Wenn es um solch persönlichen Glaubensangelegenheiten und Überzeugungen geht, wie Du sie geschildert hast, wäre es von meiner Seite eine Anmassung, dazu Stellung nehmen zu wollen oder gar mit Argumenten eine unterschiedliche Sichtweise provozieren wollen. Das wäre respektlos und unreflektiert, nicht zuletzt aufgrund des oben Gesagten zur Notwendigkeit der Vielfalt, dem ich vollinhaltlich folge.

Vielleicht hast Du zu einem anderen Zeitpunkt einmal Lust oder das Bedürfnis den einen oder anderen Punkt etwas näher von beiden Seiten, der Deinen und der der Abrahamlehre oder meiner Sichtweise, zu beleuchten. Dazu bin ich jederzeit gerne bereit, da mir unsere Unterhaltungen immer viel Freude gemacht haben.

Alles Liebe
Loa :hug:



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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 24. Jul 2017, 07:31

lawofattraction hat geschrieben:
Vielleicht hast Du zu einem anderen Zeitpunkt einmal Lust oder das Bedürfnis den einen oder anderen Punkt etwas näher von beiden Seiten, der Deinen und der der Abrahamlehre oder meiner Sichtweise, zu beleuchten. Dazu bin ich jederzeit gerne bereit, da mir unsere Unterhaltungen immer viel Freude gemacht haben.

Alles Liebe
Loa :hug:


Liebe Loa!

Vielen Dank für die respektvolle und nette Antwort auf meine Erläuterungen! Sehr gerne können wir wieder mal eine solche Unterhaltung starten. Ich habe frühere Konversationen auch immer sehr geschätzt! Ich bin im Moment beschäftigt, aber sobald es passt, setze ich mich hin und werde die Sache näher erklären, um vielleicht eine Brücke zwischen meiner Sichtweise und der Lehre Abrahams zu bauen. Ich denke das könnte spannend werden!

Bis dahin alles Liebe!
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 24. Jul 2017, 11:20




Lieber Andre,

ich denke auch, dass das Streben nach Brücken von einem aufgeschlossenen Geist zeugen. Für mich ist es immer interessant, andere Sichtweisen zu hören/lesen, da sie den eigenen Tellerrand erweitern - selbst dann, wenn man nicht gleicher Meinung ist.

Es sei mir erlaubt zu sagen, dass es eine ganze Reihe von Missverständnissen in der Interpretation der Abrahamlehre gibt. Wobei ich jetzt nur einen Punkt anführen möchte, da das der Dreh- und Angelpunkt einiger Deiner Ausführungen ist: Das LoA wird nicht "angewendet", das LoA existiert genau so, wie das Gravitätsgesetz und unterliegt allen unseren Erfahrungen, egal, ob wir um es wissen oder nicht. Es ist als unverrückbare Grundlage unserer menschlichen Erfahrungen "installiert".

Daher können wir es auch nicht anwenden, wir können es nicht an- und ausschalten oder beschliessen, dass es in einem bestimmten Moment aktiv ist und zu einem anderen nicht. Vielmehr aber können wir unsere Erfahrungen so strukturieren, dass wir nicht in einen Default-Modus verfallen und unsere Manifestationen dann mehr oder weniger zufällig sind. Denn die können sowohl auf der positiven als auch auf der negativen Seite sein.

Manifestationen sind nicht nur die tangiblen Dinge, das wäre eine Reduktion auf einen klitzekleinen Teil unserer Schöpfungen. Unsere ganze Lebenserfahrung, was uns geschieht, mit wem wir Kontakt haben, wie wir über uns und die Welt denken, was wir schätzen und ablehnen - das alles "regiert" das LoA. Unparteiisch und ohne zu werten ist es die Grundlage unseres Erlebens. Denn das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit bevorzugt richten, wird sich in unserem Leben zeigen.

Auch unsere Unterhaltung hier und jetzt hat das LoA "arrangiert", indem Du oder ich - oder wir beide - den Wunsch hatten, noch ein paar Worte zur weiteren Klärung zu sagen. Uns begegnet nichts im Leben, was wir nicht selbst so erschaffen haben - Ereignisse, Menschen, Begegnungen, Information, Freud und Leid. Und genau das war für mich der Befreiungs-Rundumschlag par Excellence, als ich erkennen durfte, dass ich mein Leben steuere durch das, was ich in meinen Gedanken und durch meine Gefühle erschaffe.

Nun ist es doch etwas länger geworden - typisch. :pfeif:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 25. Jul 2017, 07:09

Guten Morgen!

Mir ist bewusst geworden, dass ich mich da etwas eingehender damit beschäftigen sollte, bevor wir die Unterhaltung beginnen. Es ist eine schriftliche Aufarbeitung meinerseits nötig, um dich danach nicht unnötig mit unausgereiften Gedankengängen oder missverständlichen Formulierungen zu quälen - auch um die Länge des Threads nicht unnötig zu strapazieren. Gestern habe ich die Themen grob skizziert und ich werde mich demnächst mal hinsetzen und mich damit auseinandersetzen. Ich bin sehr inspiriert und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich da einige Dinge verbinden in Einklang bringen lassen. Es ist auch die längst überfällige schriftliche Auseinandersetzung mit meinen eigenen Glaubensfragen, die ich bislang eher auf die lange Bank geschoben habe. Ich freue mich darauf meine Antworten zu Papier zu bringen! Mal sehen was da entsteht. Entweder schicke ich dir dann meine Unterlagen dazu und/oder wir starten einfach die Unterhaltung. Mal sehen!

Einen aufgeschlossenen Geist muss man haben, wenn man ernsthaft nach den Wahrheiten des Lebens sucht. ;)

lawofattraction hat geschrieben:
Das LoA wird nicht "angewendet", das LoA existiert genau so, wie das Gravitätsgesetz und unterliegt allen unseren Erfahrungen, egal, ob wir um es wissen oder nicht. Es ist als unverrückbare Grundlage unserer menschlichen Erfahrungen "installiert".


Irgendwie ist mir das zwar bewusst, aber ich habe mich leider falsch ausgedrückt. Eben deshalb will ich die Dinge vorher noch aufarbeiten, um die Unterhaltung nicht unvorbereitet zu beginnen.

Kann jetzt (ohne Zeitangabe) etwas dauern, bis ich mich wieder melde, aber ich freue mich schon darauf dir die Ergebnisse zu präsentieren, damit wir uns darüber unterhalten können!

Einstweilen alles Gute!

LG
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