Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon katgirl » 13. Mär 2016, 23:24

Hamfor hat geschrieben:~
So ein verknitterter Porschefahrer kann manchmal ja auch die reinste Inspiration sein.

Hallo Hamfor.
Also bei mir kommt das ziemlich abwertend an, auch wenn Du noch anderes geschrieben hast.
Fakt ist: Every thought matters.
Es spielt keine Rolle, ob es nur so daher gesagt ist oder Gewohnheit.
Da wurde etwas geschrieben, was sich (für mich) unwohl anfühlt.
Ok, in dem Moment, wo ich es lese, nehme ich es auf. Ich möchte es aber ganz einfach nicht größer werden lassen, was ich im Prinzip jetzt schon tue, indem ich es hier zitiere.

In dem Fall, kannst Du nicht eine Abwertung durch zwei oder drei gegenteilige Formulierungen oder gar den Versuch einer Wertschätzung ungeschehen machen. Gesagt ist gesagt und gedacht ist gedacht.

Auch Dein Hinweis, dass Loa sich genau den Satz rausgepickt hat, zeigt doch die Richtung deines Fokus'.

Du bist dabei neidvoll einen verknittert inspirierten Misch-Masch-Grid zu bauen.

Ich finde es eine gute Übung, wenn man sich mal seiner eigenen Äußerungen und Ausdrucksweise bewußt wird. Irgendwann realisiert man dann, dass auch dies Wiedergabe von Schwingung ist.

LG
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Hamfor » 13. Mär 2016, 23:31

~

katgirl hat geschrieben:
Hamfor hat geschrieben:~
So ein verknitterter Porschefahrer kann manchmal ja auch die reinste Inspiration sein.

Hallo Hamfor.
Also bei mir kommt das ziemlich abwertend an...


Das ist okay für mich, wenn das für Dich abwertend rüberkommt.

Fakt ist aber ja nicht für mich, was für Dich ausschlaggebend ist. Für mich war Fakt, dass ich es völlig anders empfunden habe, nämlich gar nicht abwertend auf das Objekt eines unzufriedenen Porschefahrers hin, sondern dass Unzufriedenheit auch ein Sprungbrett in die Zufriedenheit sein kann. Kontrast, Baby.


Da wurde etwas geschrieben, was sich (für mich) unwohl anfühlt.
Ok, in dem Moment, wo ich es lese, nehme ich es auf. Ich möchte es aber ganz einfach nicht größer werden lassen, was ich im Prinzip jetzt schon tue, indem ich es hier zitiere.


Was veranlasst Dich dann, es hier nochmal hinzuschrifteln? Interessant, oder?


In dem Fall, kannst Du nicht eine Abwertung durch zwei oder drei andere softere Formulierungen oder gar den Versuch einer Wertschätzung ungeschehen machen. Gesagt ist gesagt und gedacht ist gedacht.


Gesagt ist gesagt, ja. Aber mach bitte nicht Deine Wahrnehmung zu meiner.

Ich finde es eine gute Übung, wenn man sich mal seiner eigenen Äußerungen und Ausdrucksweise bewußt wird. Irgendwann realisiert man dann, dass auch dies Wiedergabe von Schwingung ist.


Keine Sorge, das mache ich bei allem, was ich schreibe, nur ist es momentan etwas dürftig und sehr subjektiv, was Ihr mir hier anbietet.

~
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Zitronensorbet81 » 14. Mär 2016, 01:48

hallo zusammen,

heute mal schlaflos in seattle...

mal zurück zum urspungsthema. die frage von andre ist mir nicht unbekannt.

und ich habe mich lange zeit in meinem erwachsenenleben damit schwer getan "glücklich" zu sein, wenn es dafür keinen besonderes anlass gab. sprich, wenn das leben einfach ereignislos vor sich hindümpelt. nichts ist schlecht, aber auch nichts wirklich gut. warum also wie eine olle grinsekatze durch die gegend rennen.... :rleye:

gepaart mit dem glaubenssatz, mit dem ich zumindest aufgewachsen bin: freu dich nicht zu früh!!!

also warum freuen, nur weil man ein einladung zum bewerbungsgespräch bekommen hat? warum denn von der zukunft träumen, nur weil das erste date gut war, warum denn auf den geburtstag/weihnachten freuen, wenn man doch gar nicht weiß, ob man auch das bekommt, was man sich gewünscht hat.....

ich habe als kind trotzdem so ziemlich alles bekommen, was ich mir wünschte. von der barbie über das klavier bis zum pony rüber zum ersten auto zum 18. geburtstag. obwohl man mir immer sagte: freu dich nicht zu früh. ich war unbeirrbar in meinen wünschen. schade, dass ich das irgendwann verlernt habe bzw. es mir heute so schwer fällt unbeirrbar zu sein. :oops:

kurz gesagt: wer mit solchen glaubensätzen ausgestattet ist, der "braucht" vielleicht erst so einen kleinen manifestationserfolg um sich selbst wieder zu vertrauen, wenn mal gerade gar nichts geht.

daher vielleicht dann auch manchmal etwas der frust darüber, dass man beim loa (auf den ersten blick) erst was "bekommt", wenn man sich "zu früh gefreut hat" :mrgreen:
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Mär 2016, 08:18

Liebe Zitronensorbet,

Zitronensorbet81 hat geschrieben:gepaart mit dem glaubenssatz, mit dem ich zumindest aufgewachsen bin: freu dich nicht zu früh!!!


Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! :kgrhl:
Im Ernst, Du hast diesen Glaubenssatz enttarnt und kannst jetzt anders handeln.
Also, Dich innerlich mit Deinen Wünschen beschäftigen, sie Dir in den schönsten Farben ausmalen und Dich daran erfreuen. Nicht darauf, sondern daran.
Dann ist es auch nicht mehr zu früh.

Es führt einfach kein Weg daran vorbei, den Fokus vom Außen abzuziehen.
Das ist die Arbeit, die man tun muss.
"Arbeit" deshalb, weil es zunächst eine Überwindung darstellt, alte Gewohnheiten hinter sich zu lassen.
Es ist sogar bequemer, sich in Frustration oder Depression zu flüchten, als sich etwas Schönes vorzustellen, wenn diese Muster bisher unser Leben bestimmt haben.
Und es ist eine Regelmäßigkeit nötig, um in den Genuss der inneren Wandlung zu kommen, die sich dann vollzieht.

Zitronensorbet81 hat geschrieben:kurz gesagt: wer mit solchen glaubensätzen ausgestattet ist, der "braucht" vielleicht erst so einen kleinen manifestationserfolg um sich selbst wieder zu vertrauen, wenn mal gerade gar nichts geht.

Dieser kann aber nur kommen, wenn Du zuvor etwas dafür getan hast.
Er würde Dir auch nicht das wunderbare Gefühl geben, wenn Du nicht die Kausalität zu Deiner Ausrichtung erkennen würdest. Dann wäre es nur irgendeine Manifestation, die durch einen Schwingungsmix irgendwie zustande gekommen ist.
Aber Du würdest nicht sagen können: Das habe ich getan!

Liebe Grüsse,

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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Mär 2016, 08:27

Hamfor hat geschrieben:Anspruch. Das ist mein Element. Endlich ein maßgebendes Rezept, Kein Schnee. Masterin!

Ein Verstärker ist schon genial, aber ein Vorverstärker?! Du scheinst mir besagten Abe-Knopf sogar inclusive Schloss realisiert zu haben, der/das alle Widerstände öffnet. Lass mich teilhaben am Code. Dreimal die Sieben? Oder bisschen unkontrollierter: Sechsviersiebennullachteins?


Tja, wer hat, der hat. :tja:

Der Code lautet: Beta 2/56°C-Ä

Viel Spaß!

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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 14. Mär 2016, 08:57




Guten Morgen,

dies ist weder das Off Topic, das Euren schriftlich ausgedrückten Gedanken freie Zügel lässt, noch der Erfahrungsaustausch, in dem auch die Ausführungen etwas ausufern wollen und dürfen, da persönliche Eindrücke und Erfahrungen diskutiert werden.

Dies ist das Forum der Diskussion der Abraham-Lehre. Bis zu diesem Thread wurde das verstanden und respektiert.

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, ich möchte Euch aber auch nicht vorenthalten, dass ich zusammen mit meinen beiden Admins überlegen werde, ob das Forum nicht eine Weile seine Türen schliessen soll.

Der eine oder die andere kann sich dann überlegen, ob die grundsätzlich gewählte Form der Unterhaltung den Intentionen und der Vision des Forums gerecht wird.

Habt einen schönen Tag
Loa




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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kein_Schnee » 14. Mär 2016, 09:04

:hä: :hä: :hä:
Das verstehe ich nicht.

Lieben Gruß,

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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Margalit » 14. Mär 2016, 15:00

Liebe Admins, liebe Leser und Mitschaffende!
das Schliessen dieser Pforten würde ich sehr bedauern. Immer wieder schöpfe ich neue Sichtweisen und Erkenntnisse aus den Kreationen dieses Forums. Und dies schon seit einiger Zeit....Ich lese nur kurz hinein, wenn sehr unbewußte Menschen ihren Senf hier freigiebig hinzutun, dann schaue ich einfach weiter, ob sich etwas ergiebiges findet....Für mich ist es so wie, wenn wir in der Schule wären, es gibt ein paar Lehrer, Schüler, die auch den Lehrern etwas lehren können, Schüler, die den Stoff ein paar Mal wiederholen müssen, um ihn zu verstehen und Kinder in der Vorschule, die halt zum Spielen und Hineinschnuppern in den Stoff gekommen sind.
Als dreifache Mutter verstehe ich durchaus, dass den Lehrern manchmal der Geduldsfaden reißt, aber dann gibt es doch wieder (surprise, surprise) Zeichen und Wunder einer Erweckung! :stimmt:
Ich würde mich freuen und es ist sicherlich für einige eine wichtige Hilfe, wenn wir weitermachen können. Ab und zu ein Dämpfer, eine klare Grenzziehung und wieder sind ein paar mehr im Boot der Bewußtwerdung! :loveshower:
Ganz herzliche Grüße aus Wien und eine wunderbare Woche euch allen! :uns:
Margalit
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 14. Mär 2016, 21:19

Hallo Leute! :stimmt:

Es wäre schade, wenn dieses Forum geschlossen wird (wenn auch nur vorübergehend). Ihr leistet hier sehr gute Arbeit und es ist immer wieder eine Freude „vorbeizuschauen“.

Eure zahlreichen Beiträge haben mir unter anderem sehr geholfen eine wichtige Sache in meinem Leben zu verstehen. :danke: Manche Dinge funktionieren, weil ich daran glauben kann, sie unbedingt haben möchte und auch der festen Überzeugung bin dass ich sie verdiene. Und bei allen Dingen die nicht funktionieren, wird einer der Punkte nicht erfüllt.

Ich bin zu der Überzeugung gekommen dass weder Aussehen, noch Intelligenz oder Bildung allein ausschlaggebend für den Erfolg im Leben sind. Das Gesetz der Anziehung muss nicht einmal verstanden werden, damit es erfolgreich angewendet werden kann. Viele Leute haben nur deshalb Erfolg weil sie sich etwas wünschen und davon überzeugt sind es auch zu verdienen. Sie denken gar nicht lange über eine Sache nach.

Sofort fallen mir Beispiele von realen Personen die ich kennengelernt habe ein, bei denen es so ist – im Guten wie im Schlechten.

Das hat bisher in meinem Leben gefehlt. Ich habe mich zu sehr mit anderen Leuten verglichen und darauf geachtet welche (hohen) Anforderungen man erfüllen muss und habe mir zu wenig zugetraut. Dabei habe ich außer Acht gelassen dass es auch einfacher geht im Leben. Es ist gut wenn man viel gelernt hat und ein rechtschaffener Mensch ist, doch man kann und muss nicht immer perfekt sein um den Erfolg anzuziehen. Ich bin irgendwie erleichtert, dass ich das erkannt habe.

In meinem Fall kann ich also sagen dass mein zu geringes Selbstwertgefühl und der Gedanke das Gute nicht verdient zu haben mich daran gehindert haben den großen Erfolg anzuziehen. Und es hat mir an Lebenserfahrung gefehlt – eben reale Beispiele von Leuten die es geschafft haben. Auch ein Grund war vielleicht die Unklarheit bezüglich eines Wunsches (was will ich da wirklich?). Mitunter auch ein Grund ist, dass ich mich manchmal zu sehr von der öffentlichen Meinung oder den Überzeugungen anderer abhängig gemacht habe. Das ist zum Glück Schnee von gestern.

Ich liste einige der Kernsätze auf, die vor allem dazu beigetragen haben diese Sache noch besser zu verstehen:

Maike hat geschrieben:Der entscheidende Punkt ist dein Fokus - für etwas oder gegen etwas. Hinzu kommt eine große Portion Vertrauen in die Richtigkeit des LoA und in deine eigene Schöpfermacht.

Die Logik dahinter ist schlicht und ergreifend deine Schwingung, die aus deinen Gefühlen besteht, welche wiederum von deinen Gedanken und Überzeugungen erzeugt werden. Es kann nichts anderes zu dir kommen, als das, was du ausstrahlst.

Ich denke, dass dieses "be happy unconditionally" nicht bedeutet, dass wir unsere Ziele vergessen müssen oder nicht mehr an sie denken dürfen, sondern dass wir die Situation, die wir nicht mehr haben wollen, außer Acht lassen sollen.


Kein_Schnee hat geschrieben:Es führt einfach kein Weg daran vorbei, den Fokus vom Außen abzuziehen.

Und es ist eine Regelmäßigkeit nötig, um in den Genuss der inneren Wandlung zu kommen, die sich dann vollzieht.


Hamfor hat geschrieben:~
Wenn Freude ungehindert durch die Pipeline strömt, strömen auch die Dinge in die offene Wahrnehmung. Wenn aber die Pipeline aufgrund von Sand im Getriebe (Habenwollen statt Sein) immer dichter wird, was soll da kommen außer noch mehr Verdichtung.
~


lawofattraction hat geschrieben:
Das ist das Wirkprinzip des LoA. Glücklichsein erfüllt Wünsche, Unglücklichsein und die Frage "where is my stuff?" hält sie weg.

Das LoA kennt keine Demütigungen, hat aber eine einzige ganz leicht erlernbare Regel: Gleiches zieht Gleiches an. Freude ist der Nährboden für Manifestationen, schlechte Gefühle ziehen noch mehr Gleiches an und produzieren bei anhaltendem Schlechtfühlen unerwünschte Manifestationen.


Beautiful Mind hat geschrieben:Ich zweifle dieses Gesetz nicht an aber manchmal frage ich mich, warum manche Menschen ständig mies gelaunt durchs Leben gehen und trotzdem den Porsche vor der Tür stehen haben und den ganzen anderen "stuff".

Rein aus der Freude heraus kann das also nicht funktionieren sondern eher das "it's done" - "es ist schon erledigt" zu verinnerlichen.


Meiner Meinung nach eben deshalb, weil sie etwas wollen und davon überzeugt sind (frei von Widerständen) dass sie es auch verdienen. Als Beispiel fallen mir Mitarbeiter von Unternehmen ein, die trotz des mangelnden Fachwissens Schlüsselpositionen besetzt haben. Im ersten Moment unfair, aber eigentlich zeigt es dass man selber auch viel mehr erreichen kann als man vielleicht annimmt. Ich glaube dass die eigenen Erfolge viel beständiger sein werden, wenn man aus einem tieferen spirituellen Verständnis heraus Lebensereignisse kreiert – im Gegensatz zu den Leuten die vielleicht auf ethische Richtlinien pfeifen und nur auf unbewusster Ebene erschaffen. Da macht es dann nichts, wenn man dafür auch Leid erdulden musste. Dadurch versteht man das Leben besser und ist dankbarer, wenn dann große Erfolge eintreten. Oberflächliche Menschen sind vielleicht auch mit dem Porsche oder Lamborghini unzufrieden. Sehe zumindest ich so.

lawofattraction hat geschrieben:[color=#008000]"Wenn Ihr glücklich seid ohne die Dinge, die Ihr wollt, dann kommen diese Dinge. Wenn Ihr aber unglücklich seid ohne die Dinge, die Ihr wollt, dann können die Dinge, die Ihr wollt, nicht kommen."


:gvibes:
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Maike » 14. Mär 2016, 22:44

Lieber Andre,

ich bin davon überzeugt, dass nichts anderes als die eigene Schwingung darüber entscheidet, was wir erleben. Es ist weder das Alter, noch das Aussehen, noch Bildung, Geschlecht oder etwas anderes. Das es so scheint, dass diese Aspekte einen Einfluss darauf haben, wie unser Leben ausschaut, hat damit zu tun, dass sich im Laufe der Zeit eine Überzeugung in vielen Menschen festgesetzt hat, dass Frauen schlechter bezahlt werden oder ein Kind aus einer ärmeren Familie kaum Aufstiegschancen hat. Das sind Überzeugungen, die auch unter Kindern schon weit verbreitet sind. Ich würde es sogar so ausdrücken, dass es manchen Menschen, weil sie einen bestimmten Hintergrund haben, aufgrund der "Massenhypnose" leichter fällt, von etwas überzeugt zu sein. Sie haben es nicht leichter, weil sie reich sind oder männlich, sondern weil der Glaube daran, dass jemand mit bestimmten Lebenshintergründen es leichter hat, stark ist.
All das spiegelt aber nicht eine objektive Realität wieder, sondern nur die eigenen Überzeugungen. Und weil viele Menschen von bestimmten Dingen überzeugt sind, hat es den Anschein als wäre dies richtig, und damit auch schwierig, etwas anderes zu erleben. Anders ausgedrückt, nur weil viele Menschen von etwas überzeugt sind, wird es darum nicht objektiver.

Andre hat geschrieben: Viele Leute haben nur deshalb Erfolg weil sie sich etwas wünschen und davon überzeugt sind es auch zu verdienen. Sie denken gar nicht lange über eine Sache nach.

Sofort fallen mir Beispiele von realen Personen die ich kennengelernt habe ein, bei denen es so ist – im Guten wie im Schlechten.

Das hat bisher in meinem Leben gefehlt.


Eines der typischen Fallstricke, denen einige Anhänger des LoA schnell verfallen, ist, zu glauben, dass man das LoA anwendet für bestimmte Ziele und daran entweder scheitert oder nicht. Das LoA ist immer und ohne Ausnahme am Werke. Genau dein Leben wie es jetzt ist, ist deine eigene Schöpfung. Auch du hast Dinge, die du für selbstverständlich erachtest. Für dich ist es selbstverständlich, dich jeden Abend in dein weiches Bett legen zu können, morgens aufzustehen und in einen vollen Kühlschrank zu schauen, dich danach unter die Dusche zu stellen und aus einem vollen Kleiderschrank auswählen zu können. Es gibt Menschen, für die genau solche Umstände eine Realität ist, die für sie gefühlt Meilen entfernt ist. Das ist nicht moralisch wertend gemeint. Was ich sagen will, ist, dass ich es hilfreich finde, mir immer wieder in Erinnerung zu rufen, dass Schöpfung nicht etwas Spezielles meint, Besonderheiten im Alltag, negativ wie positiv.
Ich habe viele Überzeugungen, die ich als derart normal internalisiert habe, dass ich sie nicht als etwas Besonderes wahrnehme. Dazu gehören sowohl positive als auch kontraproduktive Überzeugungen. Am Ende ist das genau das, was viele Menschen als "unbewusst" bezeichnen. Es sind jene Überzeugungen, die vom Schleier des "Normalen" verdeckt sind.

Genau dieses Wissen kannst du für dich nutzen, denn du kennst mit Sicherheit sehr genau das Gefühl von Selbstverständlichkeit.

Andre hat geschrieben:Oberflächliche Menschen sind vielleicht auch mit dem Porsche oder Lamborghini unzufrieden. Sehe zumindest ich so.


Ich finde hier einen GS versteckt, der deinen eigenen Zielen im Wege stehen könnte. Was ist denn schon dabei, mit einem Porsche unzufrieden zu sein oder mit einem klapprigen Fahrrad zufrieden? Was genau soll oberflächlich heißen?
Niemand ist dazu aufgerufen, sich mit bestimmten Dingen zufrieden zu geben oder unzufrieden zu werden. Dass Menschen, egal in welchen Lebensumständen sie sich befinden, jede Art von Emotionen erfahren können, zeigt doch nur, dass wir in jeder Minute die Chance haben, uns so zu fühlen wie wir wollen bzw. uns dort bewusst hinzubewegen. Wie Lebensumstände erfahren werden, ist eine höchst subjektive Angelegenheit. Das ist moralisch total egal, ob ich mit einer Lehmhütte glücklich bin oder in meiner Villa versaure. Im Grunde sind auch Einteilungen wie Lehmhütte = arm oder Villa = reich, das eine leicht zu kriegen, das andere schwieriger, sehr persönlich und u.U. auch hinderlich daran, seine Wünsche physisch erfüllt zu erleben.


Liebe Grüße
Maike
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 15. Mär 2016, 11:01

Andre hat geschrieben: Ich glaube dass die eigenen Erfolge viel beständiger sein werden, wenn man aus einem tieferen spirituellen Verständnis heraus Lebensereignisse kreiert – im Gegensatz zu den Leuten die vielleicht auf ethische Richtlinien pfeifen und nur auf unbewusster Ebene erschaffen.


Hallo Andre,

ich hoffe, Du akzeptierst meine Direktheit, aber da hast Du für mein Empfinden ein paar Überzeugungen für Dich konstruiert, die ich als absolut hinderlich empfinde und die so gar nicht der Abraham-Lehre entsprechen.

Dem LoA ist es vollkommen egal, ob jemand deswegen kreiert, weil er oder sie spirituelles Verständnis hat oder im krassen Gegensatz dazu raffgierig ist oder unethische Manipulationen zum Erfolg führen.

Und genau das ist der Grund, warum es ein so phantastisches Gesetz ist. Unbestechlich, weil niemand sagen kann "aber schau doch mal, wie gut und rücksichtsvoll und menschenfreundlich ich bin, ich verdiene das doch viel eher als dieser rücksichtslose Manipulierer, der über Leichen geht". Dem LoA ist das egal, wie Du manifestierst. Es gibt nur einen einzigen Weg - für Dich, für mich und für alle: Alignment mit dem Wunsch.

Andre hat geschrieben: Da macht es dann nichts, wenn man dafür auch Leid erdulden musste. Dadurch versteht man das Leben besser und ist dankbarer, wenn dann große Erfolge eintreten. Oberflächliche Menschen sind vielleicht auch mit dem Porsche oder Lamborghini unzufrieden. Sehe zumindest ich so.


Andre, wäre ich Du, würde ich mich mit diesem Passus und den unterliegenden Überzeugungen und Gedanken einmal sehr eingehend beschäftigen. Denn genau das, was Du hier sagst, ist wahrscheinlich der Grund, warum Du nicht Deinen vollen Erfolg zelebrieren kannst.

Leid erdulden, um ein positives Ergebnis zu erlangen - dieser Gedanke beschert mir Schauer des Unwohlseins. Leid, Mitleid, Selbstmitleid erschaffen nichts Erwünschtes, sondern lediglich mehr Leid, Mitleid und Selbstmitleid. Leid kann nichts Positives erschaffen. Gleiches erschafft immer Gleiches.

Ich fühlte mich beim Lesen erinnert an Menschen, die stundenlang auf Knien vor dem "strafenden Gott" oder dem "lieben Gott" rutschen, um ihn durch ihr Gutsein und ihre Opferbereitschaft und tapfer ertragenes Leid gnädig zu stimmen. "Wenn ich so gut bin und nicht so wie dieser oberflächliche Andere, dann werde ich dafür sicher belohnt und bekomme durch mein erduldetes Leid das, was ich so sehnlichst wünsche. Ich werde auch ganz sicher unendlich dankbar sein."

Es ist in uns Menschen hineingetrommelt und hineingeprügelt worden und durch jahrtausendelange Wiederholungen wohl immer noch präsent, dass wir etwas "verdienen" müssen, gut sein müssen und erst einmal durch ein Tränental gehen müssen, bevor wir etwas bekommen. Und dass niemand würdig ist für Geschenke, der nicht vorher ausgiebig gelitten hat.

Als Schöpfer müssen wir weder unsere Opferbereitschaft, noch unser Gutmenschtum, noch erlittene Schmerzen noch spirituelles Verständnis und auch keine Ethik oder anders gestaltete Tugenden als Beweis anführen, um etwas zu "verdienen". Dem LoA ist das vollkommen egal. Es reagiert auf Deine Schwingung, damit Du etwas erhältst, nämlich die freudige Schwingung, dass das, was im Vortex ist, durch diese Freude heraus gelockt werden kann.

Denkst Du, dass Leid und Opferbereitschaft eine gute Voraussetzung sind, um das Erwünschte zu erhalten, so wird Dir das LoA reichlichst Gelegenheit geben, diesen Glauben bestätigt zu sehen, indem Du das immer wieder erfahren wirst. Du wirst immer mehr Leid und Kummer erleben, um "das Leben durch Erdulden von Leid gut zu verstehen", und das LoA wird Dir Situation um Situation präsentieren, damit Du das ausgiebigst tun kannst. Nur - Wünsche manifestieren wirst Du so leider nicht.

Andre hat geschrieben:Oberflächliche Menschen sind vielleicht auch mit dem Porsche oder Lamborghini unzufrieden. Sehe zumindest ich so.


Und auch hier tappst Du in eine ganz gefährliche Falle. Du disqualifizierst die, die etwas haben als oberflächlich und mutmasst über ihre Freude am Besitz. Jede Situation und Deine Mutmassungen dazu können Dir immer nur das reflektieren, was Du selbst darüber denkst. Du kannst nicht einmal annähernd wissen, was ein anderer denkt oder fühlt. Und je weniger Du Deinen Fokus auf andere richtest, um so näher kannst Du bei Dir selbst bleiben.

Aber dieser Satz ist ein Schlüsselsatz für Dich, wenn Du das LoA verstehen möchtest und aufgrund der Kenntnis in die Tat umsetzen möchtest, dass Du wie jeder andere in der Tat ungeachtet ihrer Tugend- und Wohlverhaltensbeweise und ohne das Erdulden von Leid das bekommst, was Du wünschst.

Mal abgesehen von einer moralischen oder ethischen Betrachtung - auch oberflächlichen Menschen, Lügnern und Betrügern und Menschen der verschiedenen Verhaltensweisen, kann ihre Fähigkeit des Manifestierens aufgrund ihres Handelns nicht abgesprochen werden, sie können durch Alignment ihre Wünsche erhalten wie jeder andere auch.

Denn genau hier liegt die Schönheit des LoA: Unbestechliches Gesetz, das jeden gleich sein lässt in der Fähigkeit zu manifestieren und nicht in gut und schlecht aufteilt oder Bedingungen stellt, damit seine Wirkung erfahren werden kann. Niemand muss leiden, um erfolgreich zu manifestieren, niemand muss Dankbarkeit zeigen, niemand muss einer höheren Instanz seine Wertigkeit beweisen und durch Verzicht beweisen, dass er für sein Gutsein belohnt werden sollte. Jeder, ungeachtet der Person und ihres Verhaltens, ist Schöpfer.

Das LoA urteilt nicht und wertet nicht. Dem LoA ist es vollkommen egal, ob jemand es richtig macht oder falsch. Ob jemand gut ist oder schlecht. Ob jemand reich ist und noch reicher wird oder arm.

Das LoA ist Gesetz.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Im Thread von Jatina sind die grundlegenden Überlegungen zur Wertigkeit ganz ähnlich und können vielleicht Dein Thema weiter erhellen.



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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kein_Schnee » 15. Mär 2016, 12:39

Liebe Loa,

das hast Du wieder perfekt auf den Punkt gebracht! :stimmt:

:hug:

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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 16. Mär 2016, 12:22

Maike & LoA, Ihr habt mir einige hinderliche Glaubenssätze bewusst gemacht und dafür danke ich euch sehr! :stimmt: Ich habe eure Beiträge auf mich wirken lassen und darüber nachgedacht welche Glaubenssätze mich behindern.

Bisher habe ich mich über erfolgreiche Menschen geärgert, bei denen es den Anschein hatte dass sie diesen Erfolg nicht verdienen, weil ihnen entweder die Kompetenz gefehlt hat oder sie sich mit unlauteren Mitteln durchgesetzt haben. Insbesondere Menschen mit dominantem Verhalten haben mich aufgeregt und in ihrer Gegenwart habe ich mich auch oftmals machtlos gefühlt.

Zurückzuführen ist das bereits auf meine Kindheit, da es mir nicht möglich war mit vernünftigen Argumenten gegen meinen Vater anzukommen, der diese dann einfach nicht gelten hat lassen.

Irgendwie bin ich auch zu der Überzeugung gekommen dass man nur durch besondere Leistungen Erfolg haben kann und dass viele Dinge zu groß und zu unrealistisch sind als dass ich sie erreichen könnte.

Neid und Missgunst habe ich gegenüber Leuten empfunden die mir oberflächlich erschienen, weil sie mit etwas nicht zufrieden waren, das ich gerne gehabt hätte. Sie sollten doch gefälligst dankbar sein. In Wahrheit steht es mir nicht zu das zu entscheiden, da ich ihr Leben nicht genau kenne und wie Maike angemerkt hat, schon gar nicht wissen kann was in ihrem Kopf vorgeht. Für meinen eigenen Erfolg sollte das auch keine Rolle spielen.

Dazu kommt eine Prägung des christlichen Glaubens, von dem ich mich zwar losgelöst habe, doch der Gedanke dass die Einhaltung ethischer Richtlinien Bedingung dafür ist um Erfolg zu „verdienen“ ist zum Teil immer noch vorhanden. :kniefall:

Mittlerweile habe ich mich aber lange genug mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, um dessen Wirkweise anhand zahlreicher eigener Erfahrungen zu erkennen. Die Suche nach dem Beweis war wahrscheinlich auch ein hinderlicher Glaubenssatz, doch mit zunehmender Lebenserfahrung findet man diese Beweise dann langsam doch, wie ich sehe.

Mir fiel es jedoch schwer anzuerkennen dass LoA als einfaches und unparteiisches Prinzip eigentlich großartig ist. Es liegt daran dass ich es nie wirklich ganz verstanden habe oder bewusst richtig anzuwenden wusste (denn wie ihr richtig angemerkt habt, wirkt es sowieso immer).

Die eigentliche Enttäuschung bestand für mich aber darin, dass gute Menschen die auf Manipulationstechniken und ein dominantes Verhalten verzichten oftmals auf der Strecke bleiben, nur weil sie es nicht schaffen das Gesetz der Anziehung richtig anzuwenden. Es erschien mir unfair, dass sie ihre Lebenssituation sogar noch verschlimmern bis hin zu schweren Schicksalsschlägen nur weil sie sich nicht aus dem Strudel negativen Denkens zu befreien vermögen. Man soll auch noch selbst die Schuld für alles tragen. Das fand ich nicht fair. :cry:

Aus Gründen die ich (noch) nicht erklären kann, hat sich bei mir mitunter aufgrund eurer Beiträge ein Knoten gelöst. :five: Ich sehe klar, dass ich selber die Verantwortung trage und dass inspirierte Aktionen nur durch die richtige Lebenseinstellung hervorgerufen werden können. Ich spüre dass die eigentliche „Arbeit“ darin besteht mich gedanklich positiv auf meine Ziele auszurichten und das ist kein Kauderwelsch, keine Schönfärberei meinerseits um mich besser zu fühlen.

Ich empfinde es schon seit einigen Wochen so und mit Sicherheit habe ich diesen Thread angezogen um in dieser Angelegenheit noch mehr Klarheit zu bekommen. Es stimmt dass ich mein Leben stark verbessert habe (und dafür gemäß meiner Glaubenssätze „Gutes tun und auch Leid erdulden" musste), aber nach wie vor nicht den vollen Erfolg zelebrieren kann, weil mich diese Glaubenssätze blockiert haben oder es teilweise noch tun.

Diese Dinge möchte ich unbedingt lösen! :gvibes:

LG
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon lawofattraction » 16. Mär 2016, 19:07

Andre hat geschrieben:Aus Gründen die ich (noch) nicht erklären kann, hat sich bei mir mitunter aufgrund eurer Beiträge ein Knoten gelöst.


Lieber Andre,

das freut mich ausserordentlich zu lesen, wenngleich ich denke, dass Du ohnehin bereits an der Schwelle standest und nur noch einen kleinen Stupser gebraucht hast.

Vielleicht hilft es noch zusätzlich, wenn Du Dir klar machst, dass die Menschen, bei denen es Dir ein Dorn im Auge war, dass sie auch ihre Wünsche manifestieren konnten, auch ihre negative Schwingung wie zB Lügen und Betrügen wieder via LoA zu spüren bekommen. Auch da geht es vollkommen gerecht zu.

Jerry hatte einmal eine Unterhaltung mit Abraham und gesagt, dass es doch eine gute Idee wäre, wenn es verschiedene Inseln gäbe, auf denen man jeweils alle Lügner mit Lügnern, Betrüger mit anderen Betrügern, Vergewaltiger und Mörder mit jeweils ihresgleichen zusammen sperren solle. Daraufhin antworteten Abraham, dass das gar nicht notwendig ist, sondern dass es durch das LoA bereits so sei. Jeder bekommt das zurück, was er als Schwingung ausstrahlt, darum brauchen wir uns gar nicht zu kümmern. Und darum können wir ganz beruhigt zurücklehnen in der Gewissheit, dass auch hier das LoA alles regelt.

Andre hat geschrieben:Zurückzuführen ist das bereits auf meine Kindheit, da es mir nicht möglich war mit vernünftigen Argumenten gegen meinen Vater anzukommen, der diese dann einfach nicht gelten hat lassen.


Auch hier kannst Du vielleicht noch etwas besänftigen, wenn Du Dir ins Gedächtnis rufst, dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt das Beste tut, zu dem er fähig ist. Das gilt für alle Menschen, egal, wie kritikwürdig ihr Verhalten ist. Auch Dein Vater wollte nur das Beste für Dich, war aber nicht in der Lage es auf andere Weise auszudrücken und es war sein Versuch, Dir etwas beizubringen, was er auf anderem Wege nicht weiter geben konnte. Oft zieht sich das wie ein roter Faden durch die Familien, bis einer eines Tages beschliesst, aus diesem Rad auszusteigen.

Letztendlich nehmen wir ja auch an, dass wir uns unsere Familien aussuchen, damit wir bestimmte emotionale Erfahrungen machen können. Irgendwann dann festzustellen, dass es kein Bedauern und keinen Zorn und keine Opfergefühle und Schuldzuweisungen mehr gibt, ist ein Schritt, der uns zeigt, dass wir uns selbst befreit haben. Und das ist immer ein sehr erhebender Moment, den Du auch ruhig jetzt feiern solltest. :gvibes:

LIeben Gruss
Loa



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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 29. Mär 2016, 10:59

Hallo Loa & alle anderen!

lawofattraction hat geschrieben:
Letztendlich nehmen wir ja auch an, dass wir uns unsere Familien aussuchen, damit wir bestimmte emotionale Erfahrungen machen können. Irgendwann dann festzustellen, dass es kein Bedauern und keinen Zorn und keine Opfergefühle und Schuldzuweisungen mehr gibt, ist ein Schritt, der uns zeigt, dass wir uns selbst befreit haben. Und das ist immer ein sehr erhebender Moment, den Du auch ruhig jetzt feiern solltest. :gvibes:


Absolut! Das habe ich auch so empfunden und in der Zeit darauf wurden mir viele weitere Dinge bewusst, die ich allesamt lösen konnte, ohne aktiv die Hilfe im Forum in Anspruch nehmen zu müssen. Nach wie vor habe ich das Gefühl einen bedeutenden Schritt weitergekommen zu sein. So weit, so gut.

Gestern gab es dann einen Rückschlag. Ich war plötzlich aus dem Strom guter Gefühle herausgerissen und konnte nicht herausfinden woran es lag. Auch alle ansonsten sehr hilfreichen Methoden haben versagt und die Meditation konnte das empfundene Leid und die Unzufriedenheit kaum lindern. Der Widerstand war enorm. Letztlich hat es mir nur geholfen die negativen Emotionen zuzulassen und schauen was da gerade passiert.

Heute wurde mir dann bewusst dass das LoA perfekt funktioniert hat. Mir wurde nämlich ein Glaubenssatz bewusst gemacht, der sich tief in meinem Inneren bereits in der Kindheit gefestigt hat, nämlich dass ich tun kann was ich will und sowieso nichts Bedeutendes erreichen werde. Damit verbunden sind auch andere Glaubenssätze, doch die wesentliche Erkenntnis war, dass da nur die Stimme meines Vaters hörbar wird und es eigentlich nicht meine eigenen Glaubenssätze sind. Im Gegenteil hatte ich zu allem große und visionäre Gedanken, die aber im Keim erstickt worden sind. Wenn ich das schreibe ist es gegenüber meinem Vater nicht (mehr) moralisch wertend gemeint. Ich bin auch gar nicht mehr wütend, ganz im Gegenteil wünsche ich mir diese Sache endgültig loslassen und als gelöst abhaken zu können.
Dazu gehört es aber auch diesen Glaubenssatz (dem im Grunde genommen fast alle anderen Glaubenssätze zugrunde liegen) zu entkräften. Ich glaube dadurch dass ich mir den GS und seine Herkunft bewusst machen konnte, ist schon ein wesentlicher Schritt passiert. Jedenfalls empfinde ich bereits Erleichterung, doch mir ist klar, dass da auch eine Last ist die ich abwerfen muss.

Ich vermute dass auch die gewünschten Dinge die ich als "groß" eingestuft habe sich deshalb nicht gezeigt haben, weil da stets dieser GS im Hintergrund gewirkt hat. Natürlich gehört noch mehr dazu. Ich musste auch ein gewisses Verständnis über das LoA erlangen und andere Dinge im Leben lernen, doch der wesentliche Kernsatz der mich blockiert hat (oder es noch tut), ist eben der besagte GS. Rund um diesen GS hat sich alles weitere aufgebaut.

Ich verstehe es so, dass ich diesen unbewussten GS freigelegt habe um zu sehen was mich da im Leben hindert, weil ich davor die feste Absicht hatte meine Probleme zu lösen und zur nächsten Phase meines Lebens überzutreten in der ich wirklich ein 100%-ig selbstgesteuertes Leben führe. Jetzt fühle ich mich erleichtert und bin wieder zuversichtlich auf dem richtigen Weg zu sein (bzw. sehe dass ich es sowieso war). Gestern hatte ich dieses Gefühl nicht, weil ich mich gefragt habe wie plötzlich wieder etwas Negatives auftauchen kann, wo ich mich doch so sehr auf ein erfolgreiches Vorankommen konzentriert hatte. Nun gut, jetzt kenne ich die Antwort. ;)

LG
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon backagain » 29. Mär 2016, 11:20

Hallo Andre

Der Gedanke, nichts Bedeutendes erreichen zu können, ist eigentlich der Gedanke, nicht bedeutend zu sein.
Nicht bedeutend - nicht wertig.

Egal, ob das von deinem Vater kommt oder von sonstwoher - die Herausforderung ist, den eigenen Wert allumfassend zu erfühlen. Der an keine Bedingungen (das zu Erreichende) geknüpft ist.

b.
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon ZaWo » 29. Mär 2016, 11:51

Amen
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Kein_Schnee » 29. Mär 2016, 13:30

ZaWo hat geschrieben:Amen

:grllll:
ZaWo, ich liebe Deine trockene Art!
Generell bei Deinen Beiträgen. :ros:

:hug: KeinSchnee

PS: @backagain: das hat nichts mit Deinem Beitrag zu tun!
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 29. Mär 2016, 19:08

Hallo backagain!

backagain hat geschrieben:Hallo Andre

Der Gedanke, nichts Bedeutendes erreichen zu können, ist eigentlich der Gedanke, nicht bedeutend zu sein.
Nicht bedeutend - nicht wertig.

Egal, ob das von deinem Vater kommt oder von sonstwoher - die Herausforderung ist, den eigenen Wert allumfassend zu erfühlen. Der an keine Bedingungen (das zu Erreichende) geknüpft ist.

b.


Ja, genau darum geht es! Daran arbeite ich auch. Danke für deinen Beitrag!

Doch speziell ist es die Selbstwirksamkeit die ich im spirituellen Bereich spüren möchte. Mir ist es besonders wichtig, den Schöpfungsprozess auch zu fühlen und zu WISSEN, ich steuere mein Leben selbst. Damit lösen sich alle anderen Probleme von selbst.

Ich kann es drehen und wenden wie ich will, aber alle Gedanken haben mich zu diesem Wunsch geführt und ich habe mich dabei total inspiriert gefühlt. Jetzt fühlt sich alles plötzlich negativ und kraftlos an. Störende Emotionen wie Ungeduld sind auch wieder im Spiel. Klar könnte ich einen Schritt zurückgehen und mir den Druck nehmen, aber dann befürchte ich irgendwann doch wieder an diesen Punkt zu gelangen. Es fühlt sich so an als wäre es die letzte Hürde die ich überwinden muss, um das LoA bewusst für ein schönes Leben nach Wunsch einzusetzen.

Hat jemand diese Erfahrung bereits gemacht und das Problem lösen können?
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon backagain » 29. Mär 2016, 19:42

Hallo Andre

Ich denke, ich kann dir antworten. Aber es sind halt meine eigenen Erfahrungen mit den Begrifflichkeiten...
Und wir sind hier nichtmal im Erfahrungsaustausch...

Andererseits habe ich genau deinen Begriff der Selbstwirksamkeit irgendwann mal selbst in einem ähnlichen Kontext ins Spiel gebracht - kann also wirklich etwas dazu sagen.

Ich habe mich auch schwer getan mit dem Begriff des bedingungslosen Wertes. Weil mir "Wert" kraftloser vorkam.
Und so relativ - vergleichend. Ich wollte ja in erster Linie etwas bewirken.

Heute empfinde ich die Bedeutung des Wortes "Wert" als sehr sehr kraftvoll.

Mein Wert - das BIN ich. Das ist mein Wesen, zu voller Größe aufgerichtet. Mein Wesen, das sich nicht versteckt, das sich alles zugesteht. Das frei ist, das in Verbindung mit der Quelle ist....

Selbstwirksamkeit hingegen kommt erst "danach". (Auch falsch, aber ich kann's nicht anders ausdrücken.)
Versuche ich nämlich -, ohne diesen Wert zu spüren - Dinge umzusetzen und zu bewirken, zu wünschen, zu manifestieren, zu gestalten, so wird es womöglich mühsam.

Andre hat geschrieben:Klar könnte ich einen Schritt zurückgehen und mir den Druck nehmen, aber dann befürchte ich irgendwann doch wieder an diesen Punkt zu gelangen.


Meinst du mit Schritt zurück, den Schritt zum Fühlen des Wertes? Das ist kein Schritt zurück. Das ist DER Schritt schlechthin.
Und an welchen Punkt fürchtest du zu gelangen? An den der Ungeduld?
Ungeduld entstammt den Zweifeln....Zweifel aber sind Risse im Wertigkeitsgefühl.

Richte dich auf - innerlich und äußerlich Spür diesem Gefühl von Wert, von Stärke nach. Mit Geduld. Sei freundlich und geduldig mit Dir.

Das reicht. Der Rest geschieht von alleine!

Andre hat geschrieben: Es fühlt sich so an als wäre es die letzte Hürde die ich überwinden muss, um das LoA bewusst für ein schönes Leben nach Wunsch einzusetzen.


Du meinst also, die Hürde ist, dass du die Selbstwirksamkeit nicht spürst? Und deswegen kannst du das loa nicht bewusst einsetzen?
Nein, mein Lieber, du spürst deinen Wert nicht so richtig. Oder traust ihm nicht...
Und das loa ist doch kein Werkzeug....aber da können andere mehr dazu sagen. :clown:

Lieben Gruß und hab' Geduld mit Dir!


b.
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon ZaWo » 29. Mär 2016, 21:19

Hi Andre,

du schreibst:
Störende Emotionen wie Ungeduld sind auch wieder im Spiel.


Ungeduld ist keine (störende) Emotion, sondern ein Gefühlszustand, der gar nicht mal so niedrig schwingt.
Guckst du hier: Emotional Guidance Scale

Er befindet sich in der oberen Hälfte der Skala. Von z.B. Überwältigung kommend also ein Fortschritt. Von Zweifel auch eine Ecke entfernt.
Was sich da für dich schlecht anfühlt, ist eventuell dein Umgang damit. Ich würde da aus dem Detail rausgehen und mir nicht klar machen, weswegen genau ich ungeduldig bin, sondern die negative Generalisierung verwenden.

Also ungefähr so: "Ich bin ungeduldig. Ich hasse Ungeduld. Ungeduld ist einfach zum Kotzen. Aber irgendwann ist das auch vorbei. Kann ja nicht ewig dauern. Nachdenken zwecklos. Ich fühle mich schlecht. Hab grad gar keinen Bock mehr auf gar nix. Muss ich ja auch nicht. Lasse jetzt die Ruder los und lass mich treiben. Soll das LoA doch machen, was auch immer es machen will, Mir egal, ich hab fertig......"
So ungefähr. Halt im Allgemeinen bleiben. Löst sich dann irgendwann von ganz alleine.

Es geht ja im Umgang mit den Gefühle und damit das Herantasten zurück zur Quelle, nicht um den großen Schups, sondern um die Erleichterung, die mit jedem kleinen Schritt möglich ist. Erleichterung gibt Kraft und fühlt sich wunderbar an. In der Verallgemeinerung ist immer ein erleichternder Gedanke zu finden.

Druck aus den Gedanken rauszunehmen ist also genau richtig. Wenn du dann das nächste Mal wieder an dieser Schwelle stehst - und das wirst du, dann hast du ja den erfolgreichen Gedanken bereits parat und kommst da viel schneller wieder rüber. Mit der Zeit hast du dann so ein paar Standard-Wirkgedanken in deinem Gepäck, die dich sicherer und stabiler fühlen lassen.......und mit dem Gefühl es zu können bzw. immer besser hinzukriegen....wächst auch das Gefühl für den eigenen Selbstwert noch weiter an.

Liebe Grüße
ZaWo
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Maike » 29. Mär 2016, 22:29

Hallo Andre,

Andre hat geschrieben:Doch speziell ist es die Selbstwirksamkeit die ich im spirituellen Bereich spüren möchte. Mir ist es besonders wichtig, den Schöpfungsprozess auch zu fühlen und zu WISSEN, ich steuere mein Leben selbst. Damit lösen sich alle anderen Probleme von selbst.


Sich selbst als Schöpfer zu begreifen und die Wirksamkeit des LoA annehmen zu können, braucht meiner Meinung nach einen Vertrauensvorschuss. Bei mir ist nun gerade der Punkt, an dem ich häufig merke, ich kann gerade nichts anderes tun als zu vertrauen und die Kontrolle über die Bedingungen abzugeben. Stattdessen habe ich Kontrolle darüber, wie ich mich fühle. Das ist ein "Post-it-Gedanke", der mir schneller wieder das Gefühl von Macht gibt.
Du wirst es selbst ja schon oft erfahren haben, dass deine Gefühle sich verändert haben, ohne dass die Bedingungen (erstmal) anders wurden. Das hast du selber bewirkt. Es lohnt sich auch, vergangene Erfahrungen, wie sehr sie deinen GS und Erwartungen entsprochen haben.

Lieben Gruß
Maike
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 30. Mär 2016, 19:38

Maike hat geschrieben:Sich selbst als Schöpfer zu begreifen und die Wirksamkeit des LoA annehmen zu können, braucht meiner Meinung nach einen Vertrauensvorschuss. Bei mir ist nun gerade der Punkt, an dem ich häufig merke, ich kann gerade nichts anderes tun als zu vertrauen und die Kontrolle über die Bedingungen abzugeben.
Lieben Gruß
Maike


Ich nehme an dass es bei mir momentan ähnlich wie bei dir ist, Maike: auch mein Ziel ist es nun zu den Dingen im Leben überzugehen, denen ich seit langem nachlaufe und die ich bisher nicht erreicht habe. In dieser Hinsicht bin ich nun zu keinen Kompromissen mehr bereit. Dieses Ziel verfolge ich unbeirrbar und konsequent, indem ich auf meine innere Stimme höre und auch den Mut aufbringe ihr zu folgen.

ZaWo hat geschrieben:Druck aus den Gedanken rauszunehmen ist also genau richtig. Wenn du dann das nächste Mal wieder an dieser Schwelle stehst - und das wirst du, dann hast du ja den erfolgreichen Gedanken bereits parat und kommst da viel schneller wieder rüber. Mit der Zeit hast du dann so ein paar Standard-Wirkgedanken in deinem Gepäck, die dich sicherer und stabiler fühlen lassen.......und mit dem Gefühl es zu können bzw. immer besser hinzukriegen....wächst auch das Gefühl für den eigenen Selbstwert noch weiter an.
ZaWo


Was du geschrieben hast ist super, ZaWo! Oft vergisst man wieder die Grundlagen und hier sehe ich klar, dass ich eigentlich Fortschritte gegenüber damals gemacht habe, wo mich ein „Sturz“ gleich in die unteren Regionen der Emotionsskala katapultiert hat.

Nachdem ich mich von den „gedanklichen Fesseln“ befreien konnte, hatte ich heute einen schönen Tag. Ich habe mir einige Dinge geleistet und am Nachmittag habe ich mich spontan hingesetzt, meine Augen geschlossen und meditiert. Ich habe alle störenden Gedanken losgelassen und binnen Sekunden fühlte ich mich erneut mit dem Leben verbunden. Da habe ich erkannt dass mein Wunsch den ich zuvor in diesem Thread formuliert hatte, doch nicht unberücksichtigt geblieben ist:

Andre hat geschrieben:Doch speziell ist es die Selbstwirksamkeit die ich im spirituellen Bereich spüren möchte. Mir ist es besonders wichtig, den Schöpfungsprozess auch zu fühlen und zu WISSEN, ich steuere mein Leben selbst. Damit lösen sich alle anderen Probleme von selbst.


Auf besondere Art ist genau das geschehen! Ich glaube ja an die Wirkweise des LoA und sehe wie clever unser ganzes Dasein aufgebaut ist. Das LoA wirkt deshalb als Grundprinzip des Lebens, weil es so am meisten Sinn macht. Auf diese Weise kann sich alles frei entfalten und hat trotzdem System. Jede beliebige Variation ist möglich - alles kann, nichts muss. Und das ist wirklich eine schöne und tolle Sache, sofern man tiefer dahinter blickt und den Schöpfungsprozess bewusst zu lenken beginnt und ihn genießt. So habe ich es bei meiner heutigen Meditation wieder empfunden. Binnen kürzester Zeit hat sich dann mit absoluter Leichtigkeit ein innerer Dialog aufgebaut. Ich habe dem Leben klar und präzise mitgeteilt was ich mir wünsche und alles hat sich einfach und authentisch angefühlt. :gvibes:

Im Gegensatz dazu versuche ich manchmal dem LoA Bilder des Gewünschten aufzuzwingen. In der heutigen Meditation hatte ich die Erkenntnis dass das überhaupt nicht notwendig ist. Dass ich mir gar nicht erst so viel Mühe machen muss. Dass es einfacher geht! Dass es ausreichend ist die gewünschte Richtung vorzugeben und dass Gedanken und Imaginationen dazu sehr klar und deutlich in ganz kurzer Zeit entstehen können, wenn man gleich loslässt (so habe ich es erlebt). Die damit verbundene Erleichterung war enorm!

Mir ist auch aufgefallen dass ich dem LoA selbst – also dem Gesetz dahinter – nicht immer Wertschätzung entgegenbringe. Heute wurde mir aber noch deutlicher vor Augen geführt, wie wunderbar unser Leben doch eigentlich ist und warum das LoA eine so große Rolle bei all dem spielt. Auf diese Weise war es mir möglich dem Entstehungsprozess selbst die gebührende Wertschätzung entgegenzubringen. So selbstverständlich war es für mich bisher nicht. :pfeif:

backagain hat geschrieben:Du meinst also, die Hürde ist, dass du die Selbstwirksamkeit nicht spürst? Und deswegen kannst du das loa nicht bewusst einsetzen?
Nein, mein Lieber, du spürst deinen Wert nicht so richtig. Oder traust ihm nicht...
Und das loa ist doch kein Werkzeug....aber da können andere mehr dazu sagen. :clown:


Stimmt auch! Außerhalb des „Vortex“ spüre ich manchmal rein gar nichts. So auch gestern und am Vortag. Wenn ich „verbunden“ bin, dann ist es allerdings unbeschreiblich. Obwohl das LoA wie gesagt trotzdem gewirkt und auf meine Anfrage reagiert hat: ein sehr negativ behafteter Glaubenssatz der seine Wurzeln bis in die Kindheit schlägt wurde freigelegt. Ich war nur nicht darauf eingestellt, sondern wollte schnelle Ergebnisse der guten Dinge in meinem Leben sehen. Doch ich komme nicht umher mir diesen GS anzusehen. Ich konnte diesbezüglich für mich selbst auch einiges lösen, doch das geht nicht an einem einzigen Tag.

backagain hat geschrieben:
Mein Wert - das BIN ich. Das ist mein Wesen, zu voller Größe aufgerichtet. Mein Wesen, das sich nicht versteckt, das sich alles zugesteht. Das frei ist, das in Verbindung mit der Quelle ist....


Das klingt ja theoretisch super, aber es bleibt für mich etwas abstrakt. Doch es ist wichtig dass du das erwähnt hast, denn das würde ich gerne verstehen.

ZaWo hat geschrieben:Was sich da für dich schlecht anfühlt, ist eventuell dein Umgang damit.


Damit hast du vollkommen Recht! Im Grunde genommen war auch alles in Ordnung. Das LoA hat mir lediglich einen unangenehmen GS gezeigt und ich habe ungeduldig abgelehnt mit der Begründung dass es nicht das ist was ich haben will. Doch es ist das, was als nächster logischer Schritt kommen musste und ich selbst war der "Widerstand". :clown:

Danke für eure hilfreichen Beiträge!
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon Andre » 28. Apr 2016, 19:50

Hallo Leute!

So, seit dem letzten Post hier hat sich bei mir innerlich viel getan. Es hat sich so ergeben, dass ich mich aufgrund der vielen Freizeit (Arbeitslosigkeit seit Februar) sehr intensiv mit Dingen beschäftigen konnte, die mir wirklich wichtig sind, darunter auch meine spirituelle Weiterentwicklung und die Ausrichtung auf meine Ziele und zwar die, die mir bisher unerreichbar erschienen sind. Mittlerweile erkenne ich recht deutlich warum ich nie ans Ziel gelangt bin und diese Erkenntnis möchte ich heute mit euch teilen.

Mein Hauptproblem war dass mir (wie ich in Maikes Thread bereits angeschnitten habe) stets eine Perspektive gefehlt hat, in der ich den Überblick über alles behalten konnte. Ich war gedanklich einfach nicht "stabil", Hindernisse haben mich schnell zweifeln lassen und mir den Blick für das Wesentliche verhüllt. Zudem habe ich mich als Opfer gesehen (ein alter, tief verankerter Glaubenssatz den ich jahrelang mit schlechten Gedanken genährt habe) und mich dann auch wirklich so gefühlt.

Ich habe speziell in den letzten Wochen so viel aufgearbeitet und verstanden und befinde mich nun an einem interessanten Scheideweg im Leben. Einerseits habe ich das deutliche Gefühl von Leichtigkeit und einem bevorstehenden Durchbruch hinsichtlich meiner Ziele, andererseits bin ich arbeitslos was viele wohl als Missstand im Leben betrachten würden. Doch so sehe ich es überhaupt nicht! Im Gegenteil erlebe ich es derzeit so, dass mich viele Dinge die als "Hindernisse" auftauchen, überhaupt nicht mehr oder kaum berühren. Es ist als könnte ich sie abfangen, anschauen und dann einfach loslassen ohne beeindruckt, verängstigt oder sonst irgendwie emotional berührt zu werden.

Ich fühle mich dabei richtig mächtig! Es mag sich vielleicht irgendwie seltsam lesen, wenn ich das schreibe, aber genauso empfinde ich es! Auslöser war eine vermeintlich negative Nachricht vor zwei Tagen, die mich unter normalen Umständen aus der Bahn geworfen oder sogar wieder depressiv gemacht hätte! Im ersten Moment war es auch so, doch ich habe den ganzheitlichen Fokus auf meine echten Ziele mühsam aber doch halten können, mit Sicherheit deshalb weil ich mich zuvor über Wochen hinweg so intensiv auf ein Vorankommen im Leben ausgerichtet hatte. Mein erster Gedanke war aber: warum? WARUM, verdammt nochmal? Ich gebe zu dass ich ein paar Minuten negativ gegrübelt habe, doch ich habe nicht zugelassen dass mich diese Sache völlig runterzieht. Stattdessen habe ich nicht weggesehen und die Sache verdrängt wie es bei mir sonst manchmal hätte passieren können, sondern ich habe sozusagen auf das Problem gestarrt und den Fokus unbeirrbar (aber unverkrampft) auf eine Lösung gerichtet bis ich erkannt habe, was hinter diesem Problem eigentlich steckt. Nämlich eine Gelegenheit die Sache von nun an anders zu betrachten. Eine Gelegenheit stärker zu sein und die Erkenntnis wirklich Schöpfer der eigenen Realität zu sein.

Ich muss das anders erklären: Bisher haben mich größere Probleme im Leben gelähmt und ich musste mich zurückziehen um mich zu erholen und gedanklich neu auszurichten. Es ist mir noch nicht gelungen mich inmitten eines "Sturms" auf meine Ziele zu fokussieren, sprich positiv ausgerichtet zu bleiben. Mit Sicherheit hat es mir an Willenskraft gefehlt. Wenn ein Sturm ungewollter Ereignisse in mein Leben getreten ist, dann hat er es meistens durcheinandergewirbelt. Er hat das Dach entrissen und nur ein kleines Fundament zurückgelassen, sodass ich alles wieder neu aufbauen musste. Das Problem war, dass das Fundament hauptsächlich aus negativen Gedanken bestanden hat und die positiven Gedankensätze das Dach gebildet haben. Aufgrund eines geringen Selbstwertgefühls (Kindheitsprobleme) war das leider so. Nach einer langen Aufarbeitungszeit war mir dann doch ein Umbau möglich, der eben kürzlich zu einer Vollendung gekommen ist. Verfeinerungen sind immer möglich, doch das neue gedankliche Fundament setzt sich aus positiven, starken Kernsätzen zusammen. Die alten, mächtigen Gedankensätze könnte man auch mit ausgetrockneten Flussbeeten vergleichen - sie haben Spuren hinterlassen und sind sichtbar (was ja auch gut ist), doch nachdem ich den Fluss umgeleitet habe, fließt da ein neuer, mächtiger Strom der sauber und rein ist. Ein Blick auf das ausgetrocknete Flussbeet erfüllt mich mit Stolz und Freude, weil es mir gelungen ist einen neuen, kraftvollen Gedankenstrom zu kreieren. Und wenn nun ein neuer Sturm aufzieht, dann könnte das Dach ohne weiteres zerstört werden, denn das Fundament ist positiv und stabil und enthält alles was ich brauche um stark zu bleiben. Das Dach wäre dann schnell wieder aufgebaut. Nun beabsichtige ich aber noch einen Schritt weiterzugehen und mein Haus so stabil zu bauen, dass es selbst einem Hurricane standhält! :!:

Tja, besser kann ich es jetzt nicht beschreiben, aber ich kann euch nur sagen, dass es schön war diese Erfahrung zu machen! Mit der gleichen Hingabe widme ich mich nun auch weiterhin meinen Zielen und in einer Sache habe ich bereits sichtbaren Erfolg, doch es ist zu früh um darüber zu berichten (formt sich noch). Ein anderes Mal gerne und sobald ich neue Ergebnisse habe und die "großen" Ziele erreicht habe, lasse ich es euch wissen. Dann wäre dieser Thread auch im positiven Sinne abgeschlossen. Es ist mein Ziel! :gvibes:

Einen schönen Abend!
Andre
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Re: Workshop 215: Manche Dinge funktionieren, andere nicht

Beitragvon shaoli » 28. Apr 2016, 20:21

Hallo Andre,

Andre hat geschrieben:Ein Blick auf das ausgetrocknete Flussbeet erfüllt mich mit Stolz und Freude, weil es mir gelungen ist einen neuen, kraftvollen Gedankenstrom zu kreieren.


So ähnlich dachte ich erst gestern - war nicht mein bester Tag - auch, als ich Tagebücher aus der
ersten Zeit mit Abraham las. Es ist eine tiefgehende Erfahrung, zu erkennen, dass man sich selber
völlig neu erschaffen kann. Daher nur eine Sache ... :mrgreen: .

Andre hat geschrieben:Nun beabsichtige ich aber noch einen Schritt weiterzugehen und mein Haus so stabil zu bauen, dass es selbst einem Hurricane standhält! :!:


Bau dein Haus in einer Gegend, in der es keine Hurricanes und überhaupt keine Naturkatastrophen
gibt :stimmt: .

Liebe Grüße
shaoli
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