Was will ich wirklich?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Was will ich wirklich?

Beitragvon Thriver » 4. Feb 2010, 14:35

Hallo zusammen! Ich bin absolut begeistert, ein so tolles deutschsprachiges Abe-Forum gefunden zu haben! Da kann ich gleich eine wichtige Frage loswerden:

"Wie kann ich herausfinden, was ich wirklich will?" :hä:

Bisher habe ich immer gelesen/gehört, dass jemand diesen oder jenen Wunsch hat und wie er ihn realisieren kann - also den Wunsch als Basis hatte. Wie finde ich aber diese Basis?

Ich (m, Anfang 30) hatte so diese Basis auch schon einmal (zumindest dachte ich das damals). Während einer langen heftigen Krise habe ich mich intensiv mit NLP (Neurolinguistisches Programmieren) beschäftigt und war mir sicher, in absehbarer Zeit Coach zu werden. Das ist war Traum - hier liegt meine Begabung. Aber noch steckte ich ja in der Krise...

Immer wenn ich dachte, jetzt ist die Krise überwunden, kam ein neuer Rückschlag. Bis ich eines Tages den Kampf dagegen (über den ich mich sooo lange identifiziert hatte) aufgab.

Mir ging es mit einem Mal deutlich besser, als dieser Druck von mir abfiel und ich wurde (wieder) auf Abraham aufmerksam und diesmal konnte ich seine Lehre regelrecht in mich aufsaugen.

Mit der Aufgabe dieses Kampfes verschwand jedoch auch mein Traum vom Coach-sein. Ich brauchte eine Weile, um zu realisieren, dass Coach als Beruf für mich upstream ist. Mein jahrelang gehegter Traum hatte sich innerhalb eines Augenblicks in Luft aufgelöst!


Ich finde ich habe einen guten Tausch gemacht: einen Traum gegen mein Wohlbefinden.
Nur hätte ich jetzt gerne meinen neuen (wahrhaftigen) Traum, zu dem mich der Strom des Lebens führt und den ich so mit guten Gefühlen realisieren kann.

Habt Ihr schon so etwas erlebt und kann mir jemand eine Empfehlung geben, wie ich erfahre, was in meinem Escrow ist (habe da in letzter Zeit einiges angehäuft :lol: )?


Ich freue mich über jede Anregung! :danke:


Liebe Grüße
Thriver
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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon lawofattraction » 4. Feb 2010, 15:20



Hallo Thriver,

herzlich Willkommen bei uns im Forum - schön, dass Du uns gefunden hast.

Beim Lesen Deines Beitrages hatte ich sofort eine lange Antwort im Kopf, habe mich dann aber gebremst und stelle Dir stattdessen zuerst lieber eine Frage.


Thriver hat geschrieben:Mit der Aufgabe dieses Kampfes verschwand jedoch auch mein Traum vom Coach-sein. Ich brauchte eine Weile, um zu realisieren, dass Coach als Beruf für mich upstream ist. Mein jahrelang gehegter Traum hatte sich innerhalb eines Augenblicks in Luft aufgelöst!



Verstehe ich Dich richtig, dass der Traum sich zerschlagen hat, weil Du festgestellt hast, dass Coaching upstream ist? Oder anders gefragt, wenn Du wüsstest, dass es auch ein "Downstream-Coaching" gäbe, würde es dann wieder in Deinen Traumberuf-Rahmen passen?

Lieben Gruss
Loa



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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon LillyB » 4. Feb 2010, 15:44

Hallo Thriver,

herzlich willkommen! :loveshower: Das ist eine interessante Frage. Für mich hat sie sich mehrfach beantwortet, denn die Antworten kommen klar aus dem Innern.

Bei mir funktioniert/e das so: Je mehr, öfter und länger ich im Vortex in harmonischen bis sehr glücklichen Schwingungen bin, umso authentischer werde ich. Auch was meine Talente und Begabungen in Zusammenhang mit meinem Gewünschten (was ja da bereits vorhanden ist) angeht. Dort kann ich haargenau SEHEN, was mein Herz erfüllt. Es zeigen sich dort - wie soll ich sagen, die vom Eskrow herauskristallisierten, gefilteren Erfüllungswünsche (haha, Wortverdreher, stimmt aber so).

Ich habe auch mal in einem guten Zustand eine Liste gemacht, wie ich mich zu bestimmten besten Zeiten gefühlt habe (meines Wissens auch von Abraham empfohlen). Was ich liebe zu tun, und supergut kann. Allein dieses Schreiben fühlte sich so herrlich an. Es sprudelte nur so aus mir heraus. Hat riesen Freude gemacht :gvibes:

Dann hat sich mir offenbart, dass ich derzeit wohl an der richtigen Stelle (berufsmäßig) sitze, nur wars mir vorher gar nicht klar, dass (fast) alles bereits passt! Nun bin ich an dem Knotenpunkt wo ich alles mir Wertvolle von dieser Stelle, diesem Punkt mitnehme für meine nächsten Erfüllungswünsche.

Vielleicht wirst Du unter den 22 Methoden weitere finden, die Dir dabei zur Seite stehen. Oder Du bastelst Dir Deine eigene aus den Vorschlägen. Es ist ein tolles Spiel. Und nach meiner Erfahrung kannst Du gar nicht anders, als auch in diesem Bereich zu Dir zu finden, es wird einem praktisch in den Weg gelegt. So ergeht es mir mit Abraham.

ALOHA :vortex:
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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon Thriver » 4. Feb 2010, 16:02

Hallo Loa,

das ist eine sehr gute Frage, die Du mir da stellst. :gvibes:

Für mich war der Begriff "Coaching" immer mit NLP (ich habe da sogar ein eigenes Format entwickelt) verbunden. Ich hatte die NLP-Techniken bei mir selbst sehr intensiv angewandt und wirklich gute Erfolge damit erzielt. Ich habe mich quasi damit an meinen eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. Das war für eine lange Zeit so etwas wie mein wichtigster Anker in einem ziemlich verzweifelten Kampf.

Und genau das macht es so upstream - diese "energetische Verbindung" mit einem verzweifelten Kampf.
Das will ich nicht mehr!

Ob es für mich Coaching-Arten geben kann, die nicht mit dieser Energie zu tun haben, weiss ich momentan nicht. Denn wenn ich meinen Fokus auf die Probleme der Klienten legen würde, wäre sie ja wieder da.

Somit beruht meine Selbst-und Coachingerfahrung also hauptsächlich auf sogenannten "von-weg-Themen" (also etwas, das man loswerden will) und nicht auf "hin-zu" wie bei Abraham.


Lieben Gruß
Thriver
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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon lawofattraction » 4. Feb 2010, 17:24



Hallo Thriver,

die meisten Leute, die sich entschliessen, in irgendeiner Weise psychologisch beratend tätig zu sein, sind über eine eigene Therapie und gute Erfahrungen damit zu ihrem Beruf gekommen. Und zwar deshalb, weil sie am eigenen Beispiel gemerkt haben, wie hilfreich eine solche Begleitung sein kann und das anderen auch gerne zukommen lassen möchten. Bei Dir scheint das nun genau anders herum zu sein, dass Du an diese Zeit nicht erinnert werden möchtest und sie eher negativ behaftet ist als positiv.

Abraham haben über das Thema Psychotherapie und verwandte Vorgehen des öfteren gesprochen. Grundsätzlich ist es doch garnicht nötig, sich auf die Probleme zu konzentrieren. Das NLP als relativ junge kognitive psychologische Therapieform ist ja eine lösungsorientierte Form, die sogar ganz auf das Erörtern eines bestimmten Problem-Themas verzichten kann. Es ist ressourcen- und lösungsorientiert und liegt damit voll auf der Abraham-Schiene. Jeder Therapeut ist von Nutzen für einen Klienten, so lange er ihn in einer Vision seiner grössten Möglichkeiten sieht und nur das Wohlergehen im Blickfeld hat. Und das ist jederzeit möglich.

Gerade für Hilfesuchende ist die Kombination praktischer Hilfe durch zB NLP Techniken verbunden mit dem Wissen der Abrahamlehren von höchstem Nutzen, da sie vollkommen darauf verzichten kann, in Altem rumzustochern und dadurch immer wieder diese Leidensschwingung zu aktivieren. Abraham haben über die Jahre einige Psychologen auf dem Hotseat beraten und sie ermuntert, ihre Klienten in Ihrer Unversehrtheit zu sehen und die Emotional Guidance Scale herauf zu coachen.

Aus Deinem Vortex heraus anderen zu zeigen, wie sie in den eigenen Vortex kommen, ist also eindeutig ein hin-zu- statt eines von-weg-Vorgehens. Ich denke, ganz viele der 22 Methoden sind prädestiniert, um mit ihnen im Sinne der Lehren Abrahams zu arbeiten. Viele finden sich ja auch im NLP so oder ähnlich wieder.

Ich vermute, dass es bei Dir nur eines Umdenkprozesses bedarf, der Dein Coaching nicht als mit der Vergangenheit verbundene Erinnerung sieht, sondern als zukunftsorientierte innovative spirituell orientierte Begleitung der Klienten, die hilft das Denken zu verändern. Im NLP gibt es doch genügend Techniken, die ich Dich dabei unterstützen können. Ein Anfang wäre zB Dir klar zu machen, dass Du den "Kampf" gewonnen hast und nicht verloren.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon Lumina » 4. Feb 2010, 18:57

Hallo Thriver, :lieb:

manchmal hilft es, die Essenz eines Wunsches herauszufinden, um zu wissen, was man wirklich will.
So wie ich das sehe, möchtest du hauptsächlich anderen Menschen zu mehr Erfolg, Glück usw. verhelfen, oder? Du möchtest eine Art Lehrer sein, der den Menschen zeigt, was sie tun können, um ein besseres Leben zu haben und deine Erfahrungen an andere weitergeben.
Jetzt wo du weißt, was du willst, könntest du dich einfach bemühen, dich gut zu fühlen und auf eine inspirierte Handlung dazu warten...
Aber man merkt, dass du mehr willst; du willst vorher alte innere Konflikte auflösen. Das ist möglich und geht viel schneller als man denkt. Du brauchst eigentlich nur einen Stift, ein Blatt Papier und Konzentration. :stimmt:
Fange einfach bei deinen Bedenken an, die du gegenüber dem Coaching hast, z.B., dass du Angst hast, die Probleme deiner Klienten könnten dich herunterziehen. Und jetzt wählst du Gedanken, die sich besser anfühlen. Erzwinge nichts und höre auf, wenn du keinen angenehmeren Gedanken mehr findest. Ich finde diese vereinfachte Übung besser als das Focus Wheel, weil nicht vorgegeben wird, wo du hin musst, sondern du kannst selbst entscheiden, wie weit du in dem Moment gehen kannst.

Ich bin der Meinung, es gibt keine ganzen Wünsche, die komplett upstream sind, sondern es ist nur deine momentane Vorstellung davon, die viel Widerstand beinhaltet.


LG,
Lumina
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Schaut bei meinem neuen Youtubekanal "EvergrowingLove" vorbei.
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Re: Was will ich wirklich?

Beitragvon Thriver » 4. Feb 2010, 20:37

Hallo Loa,

herzlichen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Umdenken oder "Reframing" ist auf jedenfall der richtige Weg und das habe ich zum Teil auch schon gemacht. Ich bin da auch sehr stolz auf mich. :gvibes:

Wenn ich im "als-ob-Rahmen" annehme, ich würde Abraham und NLP gut verbinden, habe ich momentan (Gefühle sind eben immer im Jetzt) nur so ein "ganz nett-Gefühl". So als wäre das nur ein kleiner Teil dessen, was ich wirklich will.
Weisst Du so ein kleines Coaching nebenbei kann ich mir sogar gut vorstellen und das mache ich auch hin und wieder im privaten Bereich (da kann ich entscheiden worauf ich mich einlasse). Aber ich habe das Gefühl da ist noch etwas Anderes...


@Lilly
Herzliches Danke und genau da will ich hin - an meine richtige Stelle!


@Lumina
Herzliches Danke für Deinen Post. Ja, mein Wunsch hat sehr viel mit Erfolg und Glück zu tun. Dabei geht es mir aber ersteinmal darum, wie das für mich etwas konkreter aussieht.

Das hört sich immer so selbstsüchtig an, dennoch ist das der einzige Weg. Andere Menschen an die erste Stelle zu stellen - mit dieser Erfahrung bin ich durch. Es funktioniert einfach nicht. Man hält sich außerhalb vom Vortex und wird neidisch und missgünstig.

Ich will in den Vortex - das Einzige, was für mich funktioniert. Und vom Vortex aus helfe und uplifte ich auch sehr gerne meine Mitmenschen.

Übrigends Deine Idee mit dem "Focus Wheel light" finde ich genial!


Liebe Grüße :loveshower:
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