Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon HerbertG » 13. Mai 2014, 01:30

Liebe Loa,
liebe Abraham-Freunde,

ich habe noch ein Thema, das mich aktuell beschäftigt.
Irgendwie fällt es den meisten Menschen, die ich im Umfeld von Familie, Verwandtschaft, Freunden, Arbeitskollegen kenne, viel leichter, auf Negatives zu schauen als sich am Positiven zu erfreuen. Sei es, dass herumgemeckert wird, weil die Bedienung im Café zu langsam ist oder der Postbote unzuverlässig o.ä. oder man sich Sorgen macht, ob das Geld ausreicht, etc. Wie oft haben Gespräche Krankheiten als Inhalt, die ausführlichst ausgebreitet werden. Probleme scheinen unsere Gedanken wie ein Magnet "ganz von alleine" quasi mühelos anzuziehen und viele Menschen befinden sich in einem mehr oder weniger Dauerzustand des Negativen. Hingegen brauchen wir offensichtlich eine Art Lernprogramm - u.a. mit Hilfe der Abrahamübungen -, um uns auf das Positive auszurichten. Immer wieder müssen wir uns daran erinnern, Wertschätzung zu praktizieren, usw... In diesem Zusammenhang ist für mich das emotionale Leitsystem wirklich eine unglaubliche Hilfe. Aber, wie gesagt, es bedarf der konsequenten Übung.

Ich frage mich nun, warum das so ist?
Wenn wir Teil der unendlichen Intelligenz sind, eine Verkörperung der Quelle in physischer Form und wir unsere Verkörperung hier in der physischen Welt wollten, um Erfahrungen zu machen und FREUDE an diesem Leben und seiner Vielfalt zu erleben, warum kommen wir nicht in diese Welt als Menschen, die das, was wir jetzt (Dank Abrahams Unterstützung) erst lernen müssen, bereits mitbringen? Warum fällt es uns Menschen nicht leichter, uns vom Positiven anziehen zu lassen als vom Negativen?

Haben sich Abraham mal dazu geäußert, warum wir (die meisten wohl) es erst so konsequent üben, ja tatsächlich regelrecht lernen müssen, uns auf das Positive zu focussieren und unsere Aufmerksamkeit von Negativem, Sorgen und Mangel abzuziehen?

Sind wir in der nicht-physischen Welt nicht auch perfekte Schwingungsintelligenz gewesen, Teil dieser Quelle zu der wir immer noch in Verbindung stehen? Und nun wollten wir in dieser physischen Zeit-Raum-Realität Erfahrungen machen. Warum ist uns durch die Verkörperung diese Fähigkeit zur "Leichtigkeit" und das Wissen um das LoA verloren gegangen? Wir könnten doch das, was wir jetzt durch Abraham zum LoA lernen, als Menschen grundsätzlich mitbringen? Es könnte doch auch alles ganz leicht gehen, wenn das Wissen um das LoA und seine Anwendung zur menschlichen Natur gehören würden.

Könnten wir den Zweck unserer Verkörperung nicht auch erfüllen, wenn alle Menschen von Natur aus perfekte Manifestierer ihrer Wünsche wären? Oder ist gerade das mühsame Erlernen des LoA, der eigentliche Zweck, um den es in dieser physischen Existenz geht?

Wo stehe ich da auf dem Schlauch? Was übersehe ich?

Ich merke, dass es mir schwer fällt, das in Worte zu fassen, was ich eigentlich fragen will. :oops:
Ich hoffe, es kommt trotzdem rüber!

Danke im Voraus und einen
herzlichen Gruß von
Herbert
HerbertG
 

Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon Wüstenblume » 13. Mai 2014, 07:34

Guten Morgen Herbert,
guten Morgen @ all,

genau das habe ich mich auch schon oft gefragt.
Besonders immer dann, wenn ich mal wieder nicht auf meine Intuition gehört/geachtet habe und mich von meinem "Verstand" beirren ließ.
Wäre ich meiner Intuition gefolgt, schon damals vor über 30 Jahren, als sich viele Synchronizitäten um mich herum recht deutlich zeigten um mir zu sagen, daß ich mich nicht auf dem Herzensweg befinde, wäre jetzt vieles anders.
Wieso trifft der Mensch Entscheidungen, die seinem Herzen und seinen Wünschen so dermaßen zuwiderlaufen?
Ich weiß, da sind tief verborgene Muster und Glaubenssätze usw. mit die Ursache dafür, aber warum sind diese machtvoller als die Führung der Seele?
Warum ist die Stimme der Seele so viel leiser, als die des Egos?
Warum ist diese Stimme so eingestellt?

Liebe Grüße

Wüstenblume
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Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon Julia » 13. Mai 2014, 08:08

Guten Morgen Herbert,

ich danke dir für deine Frage.

Meine Gedanken dazu sind: Wenn wir auf die Welt kommen beherrschen wir das Loa. Kleine Kinder wachen morgens auf und sind voller Energie und leben im jetzt. Sie lachen wenn sie morgens wach werden und die Welt (meistens die Eltern) strahlt zurück. Sie spielen voller Freude wenn sie krank sind - sie machen immer genau das was sie in jedem Augenblick tun wollen. Doch sie sind den Schwingungen der Eltern, später der Schule ausgesetzt und bekommen es abtrainiert. Tu dies nicht, paß auf, du mußt dies tun... Wenn ein Kind laufen lernt, dann krabbelt es erst, dann zieht es sich irgendwo hoch, dann läuft es unsicher und fällt immer wieder hin (Contrast) - selbst wenn es sich weh tut übt es weiter bis es laufen kann (immer den Wunsch vor Augen). Das fazieniert mich heute. Ich bin ja großer Dr. Joseph Murphy-Fan. In der Bibel steht "auf dass ihr werdet wie die Kinder". Wir müssen es nicht lernen, wir müssen uns erinnern.

:tja:

Allen einen wunderschönen Tag. :gvibes:

Lg
Julia
"Ein glücklicher Mensch ist zu zufrieden mit der Gegenwart, um sich viele Gedanken über die Zukunft zu machen" - Albert Einstein
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Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon Hamfor » 13. Mai 2014, 14:54

Hallo Herbert.

HerbertG hat geschrieben:
Könnten wir den Zweck unserer Verkörperung nicht auch erfüllen, wenn alle Menschen von Natur aus perfekte Manifestierer ihrer Wünsche wären? Oder ist gerade das mühsame Erlernen des LoA, der eigentliche Zweck, um den es in dieser physischen Existenz geht?




Der Joke könnte darin bestehen, dass - sofern Ernsthaftigkeit, Strenge, Urteil fortfällt oder eine entsprechend geartete Wertung - dieses scheinbare sich Verlieren in "Sümpfen" eben erst dann auch nur den Motor in Gang setzt, um LoA zu entdecken und damit zu spielen und sich dessen bewusst zu sein. Ein Kind, klar, das spielt noch dieses Spiel, unbewusst. Dass wir das sehen, wie unbefangen es genau das anwendet, dessen wir uns wieder klarer werden, ist letztlich auch eine Art Hinweis.

Wir sind ja letztlich perfekte Manifestierer und dieses Abirren, das irgendwann im Leben von Menschen beginnt, ist Teil des Spiels, um wiederum zum Wendepunkt zu gelangen und dieses Zentrum auszukosten, aus dem sich alles herausbewegt. Auf welcher Welle wir dann mitgehen, das ist in uns angelegt und das erhellen wir mittels LoA.
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Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon lawofattraction » 14. Mai 2014, 08:14

HerbertG hat geschrieben:Oder ist gerade das mühsame Erlernen des LoA, der eigentliche Zweck, um den es in dieser physischen Existenz geht?


Hallo Herbert,

ja, genau so scheint es zu sein. Wobei ich das Wort mühsam streichen möchte, denn wie wir alle hier sicher bestätigen können, ist es meist eine wirkliche, manchmal sogar unbändige Freude, wenn man feststellt, dass man wieder einen Schritt weiter im Verständnis und daher auch im Beherrschen der Regeln um das LoA getan hat. Und wenn dann Manifestationen konkret in ihren Schritten zurückverfolgt werden können, haben wir das Wissen gleich als Reisegepäck für die nächsten Contrast-Situationen.

Der übergeordnete Sinn unserer Existenz ist Ausdehnung, und zwar Ausdehnung unseres Universums via persönliche Ausdehnung durch Contrast. Die Expansion ist dadurch garantiert, dass nach dem Erreichen einer jeden Manifestation sofort wieder neue Wünsche und neuer Contrast geboren werden - bzw. laufen da ja viele viele Wunschthemen parallel, so dass wir auf allen möglichen Ebenen immer etwas in der Pipeline haben. "You never get it done" sagen Abraham, und dann sehr besänftigend in aller Konsequenz des Gedankens: "you never get it wrong". Wir können keine Fehler machen, da sich immer wieder neue Möglichkeiten auftun, um eine Idee zu verfolgen. Es gibt keine verpassten Chancen.

HerbertG hat geschrieben:Könnten wir den Zweck unserer Verkörperung nicht auch erfüllen, wenn alle Menschen von Natur aus perfekte Manifestierer ihrer Wünsche wären?


Wäre das nicht - abgesehen davon, dass uns das schnellstens alle ins Nicht-Physische zurück befördern würde, da das Universum durch Mangel an Contrast zum Erliegen käme - unwahrscheinlich langweilig, wenn wir das meisterhaft beherrschen würden und nur noch Erfolge verbuchen könnten?

Wo wäre dann die Möglichkeit der Ausdehnung gegeben? Und ist es wirklich erstrebenswert, alles auf einem goldenen Tablett serviert zu bekommen und dass uns die sprichwörtlichen gebratenen Tauben in den Mund fliegen? Ist es nicht viel befriedigender, am Buffet (der Möglichkeiten) zu stehen und die Freiheit der Auswahl zu haben? Ist es nicht unvergleichlich zufriedenstellender und eine viel grössere Selbstbestätigung und Freude, wenn wir durch konsequente Verfolgung dessen, was wir zu jedem Zeitpunkt über die Wirkmechanismen des LoA wissen, das auch anwenden, um dann bei Manifestation sagen zu können: "Das habe ich geschaffen"?

Unsere Bestimmung ist Schöpfung, wir sind Schöpfer, also müssen wir auch die Gelegenheit zum Erschaffen bekommen. Ich finde das eine unglaubliche spannende Reise. Und wenn ich auch auf manchen Contrast wirklich verzichten könnte, finde ich das Erreichen eines neuen Plateaus, um dann sofort wieder in den nächsten Contrast zu springen, unwahrscheinlich energie-spendend und lebendig.

Und es klappt ja auch immer besser; ich gehe heute mit Contrast vollkommen anders um, als das noch vor Jahren der Fall war, so dass Contrast hin und wieder regelrecht Spass macht. Als Beobachter vergangener und gegenwärtiger Situationen mit allem Hintergrundwissen lernen wir, immer weniger emotional in Contrast-Angelegenheiten involviert zu sein und eher von aussen zu betrachten, was da wieder passiert ist, um sofort das eine oder andere Wissen anzuwenden. Es stellt sich immer mehr Leichtigkeit des Seins ein und das Gefühl des Ausgeliefertsein an Situationen und Menschen und Gegebenheiten wird immer seltener.

Lieben Gruss
Loa


P.S. Anwenden tun wir das LoA übrigens nicht. Das LoA ist ein Wirkgesetz, das unserer menschlichen Existenz zugrunde liegt. Es IST. Wir wenden es genau so wenig an, wie wir das mit der Erdanziehungskraft tun, sondern lernen vielmehr seine Gesetzmässigkeiten und Vorgehensweisen, mit ihm umzugehen. Das zur Klarheit.



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Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon HerbertG » 15. Mai 2014, 14:36

Hallo in die Runde,

ich bedanke mich ganz herzlich für Eure Gedanken zu meinen Überlegungen.

Dir, liebe Loa, erst mal vielen Dank für das P.S. Das war nochmal eine wichtige Klarstellung! :ros:

Meine Überlegungen, die zu dieser Frage führten, kamen zustande, weil ja Abraham immer wieder betonen, dass es unser Geburtsrecht sei, hier auf der Erde einfach nur glücklich zu sein. Dass wir uns für diese physische Existenz entschieden haben mit dem Wissen, dass wir Schöpfer sind und hier auf der Erde diese Vielfalt erleben wollen. Daher mein Gedanke, warum wir das offensichtlich dann vergessen und erst wieder daran erinnert werden müssen. :hä: Mühsam.... :clown: , naja, manchmal empfinde ich es schon noch mühsam, aber ich stimme Dir zu, es ist eine unglaubliche Freude, wenn man wieder einen Schritt weiter ist. Überhaupt muss ich sagen, dass mich die Beschäftigung mit den Abraham-Lehren immer sofort in eine gute Stimmung versetzt. Auch wenn ich persönlich noch ganz am Anfang des Verständisses und der Umsetzung stehe.

lawofattraction hat geschrieben:
HerbertG hat geschrieben:Könnten wir den Zweck unserer Verkörperung nicht auch erfüllen, wenn alle Menschen von Natur aus perfekte Manifestierer ihrer Wünsche wären?

Wäre das nicht - abgesehen davon, dass uns das schnellstens alle ins Nicht-Physische zurück befördern würde, da das Universum durch Mangel an Contrast zum Erliegen käme - unwahrscheinlich langweilig, wenn wir das meisterhaft beherrschen würden und nur noch Erfolge verbuchen könnten?


Meine Gedanken gingen in eine andere Richtung. Ich gehe davon aus, dass wir in unserer physischen Existenz trotzdem noch "genug Möglichkeiten" hätten. Contrast und Wünsche wären ja immer noch da, egal wie gut es läuft und wie viel die Menschen haben, nur wüssten wir das, was uns Abraham jetzt lehren, bereits und könnten anders damit umgehen.

Ich hatte nicht die Vorstellung, dass die Alternative wäre, alles auf dem goldenen Tablett serviert zu bekommen, sondern nur, dass wir nicht vergessen haben, wer wir wirklich sind und unsere Schöpferkraft daher nicht (unbewusst) zu unseren Nachteilen einsetzen. Unsere Bestimmung, Schöpfer zu sein, sehe ich trotzdem gegeben. Gelegenheit zum Erschaffen hätten wir auf der Erde sicher genug.

lawofattraction hat geschrieben:Wo wäre dann die Möglichkeit der Ausdehnung gegeben? ..........

Ich denke, die würde bleiben, sonst hätten Abraham nicht angefangen, uns durch Esther dieses wertvolle Wissen zu geben, wenn sich dadurch die Ausdehnung reduzieren würde. Denke ich mir so. :hä: Abraham wollen doch, dass wir uns erinnern, wer wir wirklich sind und sie wollen, dass wir unsere Schöpferkraft immer zu unserem Wohle und unserer Freude einsetzen. Sie sagen, dass wir alles bekommen können, wenn wir darum bitten, wenn wir uns von der Schwingung des Mangelgefühls auf die Schwingung dessen, was wir manifestieren wollen, begeben. Sie wollen, dass es uns immer gut geht und wir unsere Schöpferkraft immer zu unserer Freude nutzen. Deshalb geben sie uns doch durch Esther all dieses wertvolle Wissen. Und wenn wir uns erinnern sollen, könnten wir doch auch das Wissen gleich behalten und nicht vergessen. Die menschliche Natur wäre dann eben mit diesem Wissen ausgestattet. Wenn dies ungünstig für die Ausdehnung wäre, wären dann die Bemühungen Abrahams, uns zu helfen, dieses Wissen wieder zu erinnern, nicht unpassend?

Dadurch kam also in mir diese Frage auf. Denn viele Menschen, erfahren in ihrem ganzen Leben nie etwas vom LoA. Woran liegt es, WER von uns etwas vom LoA bzw. von diesen wunderbaren Abraham-Lehren erfährt?
Warum sind wir privilegiert?

Herzliche Grüße von
Herbert
HerbertG
 

Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon lichtfunke » 15. Mai 2014, 19:16

Hallo Herbert,

ich habe mal ein Buch von Elan gelesen, einem aus der Zivilisation der Essasani, der sagt folgendes:

"From the perspective of your infinite consciousness, when you are all knowing ... all seeing ...
simultaneous there are certain nuances or qualities which have less meaning to you in that state.
One is the idea of 'learning"... another is the idea of "discovery"... and yet another is the idea of
surprise! All of these ideas become somewhat irrelevant when you already know it all. So
therefore, advantages of what you call the "physical reality" include discovery... the joy of
discovery and surprise (or unexpected outcomes). "

Also für mich ist es eindeutig, dass das Abenteuer der physischen Realität Lernen, Entdeckung und Überraschung beinhaltet. Und dafür ist das Vergessen nun einmal notwendig.

Bashar beschreibt in diesem Zusammenhang einen sinnvollen Aufbau. Er sagt, dass wir das "Spiel des Vergessens" gespielt haben, weil wir so hoch fokusiert auf diese physische Realität sein wollten. Ich meine, diese extreme Fokusierung kann man ja erstmal nur erreichen, wenn man alles andere ausblendet.

Hier das Zitat.

Hoch fokussiert
Es gibt viele, viele clevere arten, auf die ihr ständig restriktionen gegen euch selbst kreieren könnt. Die ursache davon ist, dass vor langer zeit ein gruppenbewusstsein beschlossen hat, sich ganz stark auf die physische realität zu fokussieren. Die folge davon war die fähigkeit zu vergessen, dass ihr die schöpfer dieser physischen realität seid, um das zu erreichen. Ihr habt das spiel des vergessens nun viele tausende jahre lang gespielt. Jetzt beginnt ihr euch zu erinnern. Ihr erwacht, blinzelt erstaunt und sagt:
„Oh, da gibt es ja noch mehr! Ach ja, jetzt erinnere ich mich, dass ich einst dieses spiel begonnen habe! Ich begann damit vor langer zeit, jetzt will ich es beenden. Es wird zeit, in einen neuen zyklus voller freude und erinnerung und kreativität einzutreten.“


Für mich sind das zumindest sinnvolle Ergänzungen. Vielleicht hilft es ja eurem Verständnis. :loveshower:

Viele Grüße
lichtfunke
lichtfunke
 

Re: Warum müssen wir das LoA und seine Anwendung erst lernen?

Beitragvon lawofattraction » 18. Mai 2014, 10:09

HerbertG hat geschrieben:Ich hatte nicht die Vorstellung, dass die Alternative wäre, alles auf dem goldenen Tablett serviert zu bekommen, sondern nur, dass wir nicht vergessen haben, wer wir wirklich sind und unsere Schöpferkraft daher nicht (unbewusst) zu unseren Nachteilen einsetzen. Unsere Bestimmung, Schöpfer zu sein, sehe ich trotzdem gegeben. Gelegenheit zum Erschaffen hätten wir auf der Erde sicher genug.


Hallo Herbert,

der Gedankengang ist durchaus richtig. Kryon sagt, dass wir beim nächsten "Antritt" nicht vergessen haben, was wir in diesem Leben ziemlich mühsam aufgebaut haben und dann mit ganz anderen Vorzeichen leben werden. Es wird die Mühe und Last verlieren.

Nicht vergessen sollten wir aber trotzdem, dass zur Ausdehnung immer Contrast notwendig ist und die Evolution kollektiv und persönlich nicht auf dem Stand bleibt, den wir heute haben. Es wird also immer etwas geben, was noch nicht bekannt ist und zu jedem Zeitpunkt neu erlernt werden muss. Das vorhandene und nicht unterdrückte Wissen um das LoA allerdings wird sicherlich dabei sehr von Vorteil sein.

HerbertG hat geschrieben:Dadurch kam also in mir diese Frage auf. Denn viele Menschen, erfahren in ihrem ganzen Leben nie etwas vom LoA. Woran liegt es, WER von uns etwas vom LoA bzw. von diesen wunderbaren Abraham-Lehren erfährt?
Warum sind wir privilegiert?


Schwingung und die Intention, Wissen zu erlangen werden via LoA diesen Wunsch erfüllen. Man muss aber nicht zwingend um das LoA wissen, um ein glückliches und erfülltes und freudiges Leben zu führen. Jeder Mensch hat ein Inner Being, also eine innere Führung, und viele leben ganz natürlich das, wovon andere durch Bücher und Kurse bewusst Kenntnis erlangen.

Das bewusste Wissen um unseren Ursprung und die universellen Gesetze führt nicht zwangsläufig dazu, dass man besser lebt als Menschen, die davon keine Kenntnis haben. Das kann schon deshalb nicht sein, weil es unendliche viele Bewusstseinsstufen unter den Menschen gibt und die Annäherung an unseren Ursprung auf sehr vielfältige Weise geschehen kann. Jeder kann seiner inneren Führung folgen, ohne auch nur jemals vom LoA gehört zu haben.

Lieben Gruss
Loa



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