"Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

"Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 10:31




Hallo Ihr Lieben,

ich habe einen Thread aus dem Abeforum ge-highjacked, da ich ihn sehr interessant und hilfreich finde. Er wurde initiiert von PatriciaB, einer Teilnehmerin, die ein umfassendes Verständnis der Lehren Abrahams und anderer Lehrer hat und immer wunderbar in der Lage ist, etwas zu erklären. Sie bezieht sich dabei auf ihre eigenen Workshop Notes vom letzten Workshop in Asheville. Abraham haben dort wieder mal einen neuen Terminus eingeführt: "feel forward" - sich vorwärts fühlen, in die Zukunft fühlen.

Pat sagt "Abraham waren in diesem Workshop sehr bestimmt in Bezug auf das "Vorwärtsfühlen"". Wenn man zB eine unangenehme Begegnung hat mit jemandem, so schüttelt man das ja nicht einfach ab und wendet sich der Tagesordnung zu. Man fühlt das schlechte Gefühl, und man benutzt es, um zu präzisieren, was genau man stattdessen fühlen möchte. In gewisser Weise projiziert man das gewünschte Gefühl in die Zukunft. Es ist also nun "vorwärtsgegangen" in linearer Zeit (als Wunsch), aber in schwingungsmässisger Zeit existiert es in der Gegenwart. Pat: "Mein Verständnis von "feel forward" ist, dass wir identifizieren, was wir fühlen möchten - und zwar dadurch, dass wir erkennen, was wir nicht fühlen wollen - wir fühlen, wie köstlich es ist, diesen Umstand zu erfahren. Einfach fühlen. Die Erleichterung, das Vergnügen, die Zufriedenheit. Und wenn wir die Erfahrung des Fühlens haben, dann haben wir das "so ist es" und das "wie" und das "ich hasse das" und all das übersprungen."

Die Aufgabe ist also, das Gefühl zu "erinnern", um Umstände zu erschaffen, die es hervorbringen. (Hier wird gedanklich ganz viel mit Zeit bzw. nicht existierender Zeit gespielt. Als NLPlerin fällt mir das sehr leicht; wenn Ihr Schwierigkeiten damit habt, stellt Euch die Zeit einfach mal als Linie auf dem Fussboden vor, auf der man hin und her gehen kann und aus der Vergangenheit in die Zukunft oder Gegenwart - oder jede andere Kombination - springen kann.)

Das Ergebnis wird sein, dass die schwingungsmässige Realität (vibrational reality) nun eine Matrize hat, um eine neue und verbesserte Situation zu erschaffen, die mit genau diesem Gefühl übereinstimmt. Die VR ist also das zukünftige Ich, das (durch die Gefühle) jetzt bereits existiert - und zwar sofort.

Pat gibt weiterhin ein Beispiel, wenn man zB seinen Kontoauszug anschaut und dieses bekannte Gefühl in der Magengegend bekommt. Man fühlt es und identifiziert gleichzeitig, was man stattdessen in solchen Situationen fühlen möchte und fühlt das dann. Pat: "Ich denke, die Feinheit ist hier, dass die unangenehme Situation zwar sofort eine Wunschrakete abschiessen lässt, aber die gezielte Aufmerksamkeit auf das, was man fühlen möchte verbindet uns dann mit der Manifestation."

"Die Idee ist, dass wir es (Manifestation) auch physisch erfahren, wenn wir das immer wieder tun und Vertrauen und Zuversicht haben, dass alles auf uns wartet und bereits vorhanden ist. Das genau ist unsere Aufgabe, vor der wir von Moment zu Moment stehen, wenn wir kontrastreiche Erfahrungen haben. Und dass wir Freude und Vergnügen daran finden, dass wir wissen, dass das, was wir gerne erfahren möchten, wirklich gelebt werden kann. Zuerst, indem wir es fühlen, und dann "wirklich". Denn es ist die schwingungsmässige Frequenz, die alles zur Manifestation verdichtet. Es ist also eng verbunden mit Vertrauen und Zuversicht. Und auch mit dem Bemerken (der Gefühle). Kein Ignorieren der unangenehmen Gefühle. Wir benutzen sie vielmehr, um durch die Energie der Gefühle das zu formen, was wir gerne erfahren möchten. Denn die Gefühle sind die Autobahn zur Manifestation".

Ein herzliches Dankeschön an die "Vordenkerin" Pat! :kuss:

Und Euch wünsche ich erfolgreiches Vorwärts-Fühlen. :gvibes:
Loa



*Resistance means feeling Singular instead of Plural* Abraham


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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Jona » 30. Nov 2009, 11:29

Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob ich das verstanden habe. So richtig "greifen" kann ich das irgendwie noch nicht.

Um mal bei dem o.g. Beispiel zu bleiben: Ich sehe meinen Kontoauszug an und habe ein flaues Gefühl in der Magengegend...es geht mir nicht gut dabei. Also überlege ich mir, wie ich mich denn gerne fühlen möchte, beim Anblick meines Kontoauszugs und dann konzentriere/fokussiere ich mich auf genau dieses Gefühl. Damit sich der Kontostand meinem Gefühl anpaßt. Soweit habe ich das nun verstanden. Ist das so gemeint?

Bleibt dann nur noch die Frage, wie ich diese Zeitgeschichte da einbauen soll. :102:

Fragende Grüße von Jona
Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben.
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 11:48




Hallo Jona,

Du siehst also Deinen Kontoauszug, erfährst das "bäh"-Gefühl. Durch das bewusste Erleben weisst Du dann auch sofort, wie Du Dich stattdessen fühlen möchtest. Das Gefühl "produzierst" Du - wir können dabei auf vergangene Situationen zurückgreifen, in denen wir uns so gefühlt haben und das duplizieren oder in die Zukunft reisen und "vorwärts fühlen". Jetzt stehst Du da also mit Deinem Kontoauszug und dem neuen guten Gefühl und erfreust Dich an der Leichtigkeit und der Erleichterung. Und das ist die beste Voraussetzung, dass die Wunschraketen, die Du natürlich ohnehin zur Situation abgeschossen hast, sich manifestieren.

Das Ganze ist eine Sache, die Kreativität unseres Gehirns auszunutzen, das keinen Unterschied macht zwischen Jetzt und Später oder Früher - genau so wie das alle Methoden und Techniken tun. Nur ist hier weniger der Fokus auf dem Imaginieren als dem Fühlen - sich in die erfüllte Zukunft fühlen.


Liebe Grüsse
Loa



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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon LillyB » 30. Nov 2009, 11:59

WOW, danke Loa,

Waaahnsinn. Eben habe ich noch darüber gelesen (http://www.financebooks.de/upload_fi...50423_4400.pdf - stammt aus dem "Secret-Forum", falls es nicht passt, bitte löschen. Dort geht es zwar um Geld/ Gruß an Baghyra - alles über Wertschätzung ist in dem Abschnitt zu lesen) und das ist eine Theorie, die ich schon länger habe bzw. die sich für mich immer ganz klar wahrheitlich anfühlte. Wir erschaffen praktisch eine neue Matrix/ Filmvorlage aus dem Nullpunkt, ein (Negetiv)Bild wird mit Gefühl/ Schwingung/ Energie aufgeladen und in die Zukunft projeziert. Dann zurücklehnen und in Empfang nehmen.

Vorwärtsfühlen. Neu wählen. Jetzt erklärt sich mir auch nochmals vollständig, warum ich bei aktuellen Manifestationen immer auf die "Vergangenheit schaue". Ich glaube ABE führen uns da in wirklich großartige Geheimnisse ein. :danke:

ALOHA
Lilly
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Jona » 30. Nov 2009, 12:06

Danke Loa! :loveshower:

LillyB hat geschrieben:Ich glaube ABE führen uns da in wirklich großartige Geheimnisse ein. :danke:

:genau:
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 16:42

Ich habe den Post jetzt zweimal gelesen und auch den Original-Thread im AbeForum, und irgendwie macht es noch immer nicht klick :102:
Was ist daran denn jetzt neu im Gegensatz zu - wie es auch andawe schreibt - feel good in the Now? Es gibt nur das Jetzt, und man soll sich jetzt so fühlen, als hätte man es schon. Wieso dann feeling forward? Da geht doch der Sinn des Jetzt total verloren :nachdenk:
Oder ist feeling forward nur ein anderer Name für dasselbe Kind?

LG
Daisy
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 17:08




Du fühlst Dich jetzt so gut, wie es sein wird, wenn Du es physisch hast (forward, "Zukunft"). Und die physische Realität passt sich dann dem Jetzt-Gefühl gemäss LoA an.



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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 17:45

Also quasi 'Acting as if'.
Daisy
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 18:06




Die Betonung liegt hier ganz klar auf dem Fühlen, da sind nicht notwendigerweise Gedanken zum konkreten Thema oder Acting as if erforderlich. Denn das entsprechende Gefühl kannst Du Dir auch "ausleihen" (duplizieren) bei solchen Situationen, die nichts mit dem infrage stehenden Thema zu tun haben.



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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 18:27

Hallo guten Abend,

ich hatte die Workshop-Notes auch gelesen und fand sie toll. Besonders beeindruckt hat mich der "Bounce", den sie dort als imaginären Vorgang beschreiben. Den habe ich schon mehrfach probiert und ich empfinde ihn als direkten Sprung in die gewollte, gefühlte Realität. Gerade heute habe ich ihn wieder verwendet....probiere da aber noch ein wenig rum. Ich beziehe ja die twice-monthly-cds und da hoffe ich darauf, dass der besagte Workshop mit dabei ist. :itsmagic:

Also so mache ich das nach der Anleitung aus dem Abe-Forum:

Theorie: Ich merke, ich fühle mich schlecht, unangenehm oder ähnliches in die Richtung, dann halte ich inne und versuche das Gefühl zu benennen.

Praxis: heute habe ich mir ein paar Stunden Putzhilfe gegönnt und anstatt, dass ich mich toll fühle und darauf freue, fühle ich mich schlecht. Hmmmmmh. Ich forsche in mir rum, indem ich es fühle und fühle und zu beziffern versuche. Aha ich geniere mich, weil es bei mir so unordentlich ist. Also: Scham.

Theorie: Suche das Gegenteil dieses Gefühls. Probiere dabei einige Gefühle aus und nimm das, das dir spürbare Erleichterung verschafft.

Praxis: Das Gegenteil von Scham ist für mich Stolz oder bezogen auf das Haus Frische. Mit den beiden Gefühle habe ich dann rumexperimentiert. Ich bin so stolz auf mein wunderschönes Haus, die vielen schönen Sachen. Wenn ich reinkomme, dann atme ich durch und...... Es geht dabei aber nicht um die schriftliche Sache, sondern erst um das Erfühlen des Stolzes oder der Frische. Die Gedanken kommen dann wie von selbst passen dazu. Ic h habe es auch so verstanden, dass man rund um das neue gutanfühlende Gefühl herum weitere benachbarte Gefühle für sich suchen sollte. Ich habe da so Sachen wie Ästhetisch, Wert spürend, Offenheit, Neuwertig etc für mich gefunden.
Da soll man auch noch ein bisschen rumspielen.

Mir sind dabei so einige Ideen gekommen, was ich so machen könnte. Ich habe z.B. festgestelle, dass ich gerne ein neues Tafelgeschirr hätte, da das alte noch vom Ex ist. Hatte ich früher nie drüber nachgedacht und wumms sehe ich in einem Katalog eins, dass mir schon gefallen täte.

Ich denke der Bounce (Ich stelle mir da immer ein federweiches aber höchst elastisches Trampolin vor) klappt schon ziemlich gut.

Aber wichtig, du springst gezielt in das Gegenteilsgefühl rein und wenn du es hast, dann merkst du es an der Erleichterung. Und dann eben drin rum melken. :P

@Lilly
Dein Link führt auf eine Übersichtsseite. Wo finde ich denn dann da das von dir beschriebene?


Ach und noch: Ich kannte das so ähnlich schon und zwar aus Transsurfing 3. Dort ist das der Vorwärtsssprung in die Vergangenheit.Diesen Vorwärtsssprung habe ich auch schon mehrfach gemacht und er klappte gut. Abe ist da aber etwas genauer im Detailwunsch.
ZaWo
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon LillyB » 30. Nov 2009, 18:58

hier der Link nochmals

http://www.financebooks.de/upload_finan ... 3_4400.pdf

Sorry, jetzt müsste es klappen

Lilly
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 19:20

lawofattraction hat geschrieben:


Die Betonung liegt hier ganz klar auf dem Fühlen, da sind nicht notwendigerweise Gedanken zum konkreten Thema oder Acting as if erforderlich. Denn das entsprechende Gefühl kannst Du Dir auch "ausleihen" (duplizieren) bei solchen Situationen, die nichts mit dem infrage stehenden Thema zu tun haben.




ZaWo hat geschrieben:Aber wichtig, du springst gezielt in das Gegenteilsgefühl rein und wenn du es hast, dann merkst du es an der Erleichterung. Und dann eben drin rum melken. :P


Aber dazu brauche ich doch erstmal nen Gedanken? Erst der Gedanke, dann das Gefühl. Jedenfalls ist es bei mir so. Ich kann nichts fühlen, wenn ich keinen "Grund" dazu habe.
Und dann denke ich doch - logischerweise - an das, was ich konkret will und daran, dass ich es schon habe. Und fühle mich damit rein. Und das ist Acting as if.
An etwas anderes zu denken, macht für mich LOA-technisch gesehen wenig Sinn. Sagen wir, ich möchte meinen Traumurlaub manifestieren und denke aber, um mich forward zu feelen, an einen kleinen Hund, der mich erfreut.
Dann manifestiere ich doch den Hund und nicht den Urlaub :nachdenk:
Daisy
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 19:33

Hallo Daisy,

Ich verstehe das Forward-Feeling so, dass du da akut auf eine Kontrastsituation reagierst. Also im Jetzt, weil genau dann das GEfühl präsent ist und du es nutzen kannst zum springen. Kontrast im Jetzt bedeutet ja auch aktiver Widerstand. Du bearbeitest sozusagen das, was dir vor die Linse kommt. Alles andere macht eh keinen Sinn.

Beim Traumurlaub würde ich mich reinzufühlen versuchen, wie sich das Fehlen eines Traumurlaubes für dich anfühlt. Meist wird dir ja auch so ein Wunsch dann besonders bewusst, wenn du ihn schmerzlich vermisst. Das damit verbunde Gefühl - denke ich - kann vieles sein: Stress, Überarbeitung, Scham, Neid und und. Ist halt persönliches Empfinden. Wenn du das Gefühl gefunden hast, dann suche das gegenteilige Gefühl.
z.B. solche Paare könnten da entstehen:
Stress - Energiegeladenheit
Genervtheit - Geduld und Freude
Überarbeitung - Freude am Tun
Scham - Stolz
Neid - Großzügigkeit

so in etwa. Und dann fühlst du dich in das Gegenteil ein. Ganz weg vom Traumurlaub nur in das Gefühl. Ich denke du triffst hier die Essenz, die sich hinter jedem Wunsch befindet und für deren Ausprägung das LoA viele Wege hat.

So könnte es zum Beispiel sein, dass dein Gefühl des Stolzes mit dem Besitz eines besonderen Anwesen am Meer beliefert wird, sodass der Traumurlaub nicht mehr nötig ist.
Manchmal hängt hinter einer vermissten Essenz (der Wunsch hinter dem Wunsch) ein ganzer Rattenschwanz an Kontrast, der sich dann mit einem Schwupps auflöst.

Das Forward-Feeling ist ähnlich wie Pivoting, aber eben gerade nicht über Verstandeseben, sondern direkt auf Gefühlsebene und dadurch schneller.
ZaWo
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 19:43

Ich beginne, zu kapieren :danke:

Aber jetzt bleibt für mich immer noch die Frage, wie ich das Gefühl produziere, wenn ich nicht vorher an was denke.
Bleiben wir bei deinem Beispiel: Stolz. Wie fühlst du den, ohne an etwas zu denken, das ihn in dir auslöst?
Daisy
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 19:49

Also ehrlich gesagt, ich tus einfach. Ich habe die Absicht und tus. Sag das Wort Stolz vor mich hin, passe meine Körperhaltung an und dann kommt es angeflossen. Dann plappere ich vor mich hin, was mir so rund um das Thema Stolz einfällt. Was ich da so rede, weiss ich nichtmal, weil ich auf das Gefühl konzentriert bin. Spielerisch und intuitiv, fließen lassen. Geht denn Posen nicht auch so?

Mir ist übrigens noch was eingefallen. In der Informatik nennt man Umrechnungsvorgänge, die bei Bedarf gemacht und nicht zwischengespeichert werden "on the fly". Genau sowas ist der Bounce für mich. On the Fly. :P
ZaWo
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon lawofattraction » 30. Nov 2009, 20:01




Natürlich kannst Du an etwas denken - wir denken immer. Aber wie ich schrieb, es muss nicht die konkrete Situation sein. Das Gefühl ist nicht an einem Objekt oder Thema festgemacht, sondern hat eine Gefühlsqualität. Wenn Du zB das Gefühl der freudigen Überraschung duplizieren möchtest, dient dazu jede vergangene Situation, die freudige Überraschung hervorgebracht hat. Egal ob durch Urlaub oder Hund oder Mann.

Ich kann eigentlich nur jedem empfehlen, sich einmal mit NLP zu beschäftigen. Fast alles, was wir an Hilfstechniken oder Methoden zur RG kennen, ist im NLP aufgegriffen und bestens erlernbar. Da kannst Du mit etwas Übung sofort in Gefühle reinspringen oder Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit vertauschen oder die eigene Timeline verändern und vieles vieles andere mehr.



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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 20:04

Hm, okay, muss ich dann beides mal ausprobieren :nachdenk:
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Shiva » 30. Nov 2009, 20:34

Danke liebe Loa für die gute Idee - für diess Thema, Danke auch dir Zawo für die tolle Beschreibung.

Meine Tochter steckt momentan in einer ... ähm sagen wir mal Krise, Findung wie auch immer. Natürlich nimmt mich das auch immer mit, zumal ich mit ihr arg verbunden bin und ich viele Gefühle mitbekomme, auch wenn wir nicht zusammenwohnen.

Ich habe ihr schon von Loa usw. erzählt und dazu Bücher gegeben - Sie sagt dann immer: "Ach Mutti, du immer mit Deinem positiven Denken". Ich versuch sie dann immer dahingehend "zu beeinflussen" dass sie mehr Selbstbewustsein und Selbstliebe entwickeln kann, was aber duch "äußere Einfüsse" immer mal scheitert. Und hier ist mein Knoten im Hirn. Ich weiß, dass ich nur helfen kann wenn ich selber ein Vorbild bin und in mir ruhe, nur denke ich manchmal - diese "äußeren Einflüsse" können wir gerade nicht ändern, klar muss sie "ihre Erfahrungen" machen und erwachsen werden, aber muss denn das immer mit Traurigkeit verunden sein und Stress...

Irgendwie steh ich mit dem Rücken zur Wand, habe kein schlechtes Gefühl aber auch nicht gerade ein erhebendes. Mir fehlt halt wie bei Zawo - dieses "Gegenteigefühl" von Scham zu Stolz. Ich mache mir auf einer Art Sorgen, aber versuche sie mir.. schön zu reden .. :rleye: mir fehlt gerade die Leichtigkeit. Aber ich denke, gerade mit solchen Beiträgen, werde ich (wir) immer besser den Weg finden. 8-)

Danke, dass Ihr Euch alle so eine Mühe macht und sorry wenn ich jemanden vergessen habe.

Liebe Grüße Shiva
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 20:50

Liebe Shiva,

als Gegenteilgefühl zu Sorge ist mir spontan "Gewissheit" eingefallen. Stelle dir doch vor, wie du aus dem Fenster guckst und deine Tochter im Garten tanzen und singen siehst, wie Geldberge Sterntalerlike auf sie einprasseln, wie sie dir eine Kusshand zuwirft, wie sie lacht.......und fühle, wie du dich freust, dass es ihr gerade eben jetzt so richtig saugut geht.

So vielleicht?
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 21:01

oder gehe ganz weg von deiner Tochter und fühle um das Gefühl "Gewissheit" drumherum.
Was verbindest du mit Gewissheit, wie fühlt es sich an. Welche Gefühle sind mit Gewissheit gekoppelt, wie fühlen sich diese an? Wie fühlt sich Gewissheit in deimen Körper an?. Wie sehen Menschen aus, die Gewissheit ausstrahlen? Wie guckt es sich Gewissheit fühlend? Welche Musik würde Gewissheit untermalen? Atme Gewissheit ein und fühle wie es sich anfühlt?

Neee ich bin nicht gaga :kgrhl: aber ich fühle möglichst körperlich und so klappt das bei mir einigermaßen. Vermutlich könnte man auch über Gewissheit meditieren. Aber wie schon geschrieben, bin auch noch am experimentieren und NLP kenne ich leider nicht.
ZaWo
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Shiva » 30. Nov 2009, 21:12

Liebe Zawo,

vielen Dank für Deine Worte, ich hatte fast Pipi in den Augen, das probier ich mal aus (wir haben einen Garten, zwar ordnetlich verwildert hihi)

Vom Verstand her vertehe ich was Du meinst.. ich muss nur noch dieses "hihi" üben.. die Unbeschwertheit.. Aber das geht schon. Wir waren gerade shoppen und ich habe 2 x eine CD von den Sprortfreunden Stiller gekauft, für jeden eine.. und ganz laut im Radio gehört - ein Kompliment... http://www.youtube.com/watch?v=TW928QqO8os

Vielleicht ist das "unsere" Hymne.. auch wenn es anders gemeint ist :loveshower: Das Uni oder wer auch immer wird uns helfen... ich muss wohl mit mir anfangen, bzw. weiter machen, glauben - und Danke für den Tipp, werde es gleich nochmal 5 mal lesen.. mindestens.. :ros:

Danke sagt Shiva
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 21:21

Shiva hat geschrieben: Ich versuch sie dann immer dahingehend "zu beeinflussen" dass sie mehr Selbstbewustsein und Selbstliebe entwickeln kann

Da ist meiner Meinung nach der Knackpunkt. Man kann niemanden zu Selbstliebe beinflussen. Indem du sie beeinflußt, suggerierst du ihr sogar noch das Gegenteil - dass sie nämlich nicht okay ist, so wie sie ist, und somit wird sie natürlich keine Selbstliebe fühlen können, und das macht natürlich traurig. Liebe du sie stattdessen selbst, und zwar so wie sie ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mich auch meine Familie oft als traurigen, schwermütigen Menschen gesehen hat, obwohl ich das gar nicht war. Ich war einfach selbst-genügsam und verträumt. Erst ihre Aussagen wie: Du bist immer so düster, oder: Geh doch mal öfter weg, haben mich dann stets traurig gemacht. Irgendwann glaubt man der Meinung anderer über einen, und ich bin froh, dass ich dies erkannt habe und mich von diesen Menschen soweit distanzieren konnte, dass ich mich davon nicht mehr beeinflussen lasse.

Wie Zawo sagt, betrachte deine Tochter mal mit Gewißheit. Ich bin sicher, dann wird sie dir auch ein anderes Ich zeigen.

LG
Daisy
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon ZaWo » 30. Nov 2009, 21:23

Oh Bitte liebe Shiva,

Pipi in den Augen bedeutet ja Erleichterung und das heisst dann wieder, dass es emotional da lang geht. In deinen Post ist mir übrigens noch ein Springgefühl aufgefallen. Da ist diese Überverantwortung, dass du ihr deine Wege glaubst erklären zu müssen und ein bisschen Ihr-Nicht-Zutrauen natürlich. Das Gegenteilgefühl dafür wäre für mich "Bewunderung für deine Tochter".

Lass es dir gut gehen. :lieb:
ZaWo
 

Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon LillyB » 30. Nov 2009, 21:34

Da möchte ich ein wenig Erfahrung beisteuern. Ich habe einen Neffen (heute 17). Er hatte ADS (scheinbar) - ich habe viel getan, um die Eltern vom Retalin wegzubringen (Empfehlung von der Schule). Hat geklappt.

Ich habe immer in ihm ein großes Potenzial gesehen. Immer mit absoluter Gewissheit. Er wurde und wird auch heute noch ständig mit den Sorgen der Eltern - besonders der Mutter - konfrontiert. Alle Sorgen bisher waren völlig grundlos. Diese Ängste waren und sind Selbstprojektionen, über die Angst vor dem Leben. Alle schauen im Außen - na, wird jetzt mal was aus ihm?

Und ich habe mir niemals Sorgen um ihn gemacht und werde es auch nicht. Denn ich sehe mit den Augen der Seele alle seine wunderbaren Eigenschaften und Möglichkeiten. Diese innere Gewissheit, dass er seinen Weg geht ist mit großer Freude begleitet.

Ich selbst habe mir versprochen, einfach das beste Beispiel ohne Anspruch und Erwartung an Nachahmung zu sein.

Das schönste, was ich schenken kann, ist Freiheit.

ALOHA
Lilly
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Re: "Vorwärts-Fühlen" - Feeling Forward

Beitragvon Daisy » 30. Nov 2009, 22:22

Es ging ja jetzt noch weiter im AbeForum, und den Punkt mit der Impatience finde ich sehr interessant, ich klaue es mal:

Impatience is the by-product of motion forward that you are not allowing. And so, the very fact that you feel impatience is a reason to celebrate, because it means the expansion has taken place. You get it?

Yes, I get it :P Aber was ich nun statt der Impatience mache, habe ich nicht wirklich rauslesen können.
Einfach Let go and let God? Weil für mich ist zwischen "Mich auf etwas freuen" und Ungeduld immer eine ganz feine Linie, und es kippt so schnell, dass ich es nicht immer mitbekomme. Im Moment bin ich ungeduldig und habe es diesmal auch mitbekommen, weil ich bissel frustig und ärgerlich bin (tief drinnen is aber, against the odds, trotzdem noch das Wissen, dass). Was ist jetzt also meine Aufgabe? Gar nüscht machen? Oder wieder in den Mich freuen auf-Modus kommen?
Daisy
 

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