Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon Birdie » 12. Okt 2012, 13:47

Hallo Ihr,
heute heißt es:

Sagt ja zu allem, was immer es sein mag. Wenn Ihr nämlich ja dazu sagt und dann mitten drin steckt und sagt "oh nein, das entwickelt sich jetzt aber nicht so, wie ich das wollte", dann wird daraus sofort wieder ein neuer Wunsch geboren.

Worauf bezieht sich das?

Ich frag mich grad wie ist es wenn ich mitten drin stecke in einer Situation, die mir nicht gefällt,die mich ärgert, ängstigt oder etwas kriecht in eine unerwünschte Richtung voran.

Was immer es sein mag müsste doch bedeuten, ich sage erst einmal "ja" zu der unbekömmlichen Situation.
Und dann habe ich ja praktisch bereits einen Wunsch geboren wie es anders sein soll.

Und, wie ist das wenn ich es nicht schaffe sofort und/oder dauerhaft meinen Fokus abzuwenden von einem Gedankenkonstrukt welches ich nicht erleben möchte.

Der Kopf weiß was zu tun ist, aber mein Hasenherz zittert trotzdem immer wieder sozusagen.
Ich verliere mich nicht in schlechten Szenarien, aber die Gedanken driften am Tage doch immer mal wieder dahin (wo ich nicht sein will, was ich nicht erleben will)

Ich sage mir, das ist normal, ich bin kein Wunderkind, das muss geübt werden und alleine ab und zu mal wieder so ein ängstlicher Gedanke schadet dem Ganzen nicht, da ich ja nicht darin steckenbleibe.....sondern mich ausrichte darauf was ich stattdessen will...

is das richtig so? :nachdenk:

Lg
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Re: Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon Kia » 12. Okt 2012, 18:22

Liebe Ladybird,

bei mir schlägt auch ein Hasenherz in der Brust, gemeinsam mit einem Kriegerherz, einem vertrauensvollen Herzen und tausend anderen "energetischen Herzen" alles ja Schwingungs-Raster, die wir irgendwann hatten, die wir irgendwann lebten und unbewusst falsch einübten, mit dem Ergebnis, dass all diese Schwingungen irgendwo in unserem Gesamtschwingungspaket da sind und auf Abruf warten, sei es ein Erlebnis, ein Duft, eine Farbe, eine Person u.s.w.

Die gute Nachricht - so verstehe ich Abraham - ist, wir können Moment für Moment entscheiden, welchen Schwingungs-Grid/Raster wir laufen lassen oder den Fokus wegnehmen davon.

Bei mir hilft nur üben üben üben - bis das neue besser anfühlende dann so automatisiert ist, dass beim nächsten Mal, wenn ich wieder in die Situation komme, die mein Hasenherz beängstigt, der neue eingeübte Grid - die Essenz meines Seins in Vereinigung mit meinem Inner Being aktiviert wird, statt wie bisher mein alter "Müll-Grid" :oops: :clown:

Aber eine weitere gute Nachricht ist ja, selbst wenn der alte Müll-Grid aktiviert wird, ist das auch nicht schlimm. Dann fühle ich eben die unguten Gefühle, auf dieses eine Mal mehr kommt es auch nicht mehr an, und ich
r e a g i e r e aber wenigstens nicht mehr neu darauf, d.h. ich reagiere auf meine Angst nicht mehr mit frischer Angst. Sondern entspanne mich, suche Erleichterung, suche Ablenkung; schau später, wenn's mir wieder besser geht aus der ganz entspannten Sicht im Vortex, was da eigentlich los ist.

Es gibt auch Grids, die langweilen mich so sehr, dass ich mir sage: Heute gehe ich nicht ins Bett, bis das wirklich tiefgründig für mich geklärt ist.

Oder : Ich hab ein Tagebuch am Bett liegen, in das ich Fragen nach innen aufschreibe: z.B. Wenn ich nachher im Vortex einschlafe, .... aufwache, möchte ich bitte Antwort auf die Frage: Soundso.

Ich bin geübt in dem und erhalte sehr oft nützliche Antworten. Tagsüber beim Meditieren ist es das gleiche. Die Schwierigkeit ist, die Frage während der Meditation ganz zu vergessen, nur in die Liebe und Freude zu gehen und später dann, vielleicht beim Kochen oder Spazieren gehen die Antwort zu erhalten.

Irgendwann kommt bei mir jedenfalls eine Antwort, dann die nächste u.s.w. Bis das Thema spürbar geklärt ist.
Es braucht bei mir Zeit und Vertrauen auf die inneren Einsichten, die sich offenbaren, wenn es Zeit dafür ist.

Vielleicht kannst Du die eine oder andere Anregung hier finden.

Und ansonsten: Sprich laut oder leise mit Deinem Inner Being. Es ist eine Schwingungsfrequenz, die immer reagiert und antwortet, wenn Du - egal aus welchem Grund - grade Wohlbefinden fühlst.

Seit ich mit meinem Inner Being wirklich spreche, es als die wichtigste Realität meines Lebens anerkenne und wertschätze, haben sich Welten in mir bewegt.

Ich bin überzeugt es ist nur eine Frage der Übung. Jeder, der das wünscht, kann es auch.

Lieben Gruss

Kia
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Re: Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon Kia » 12. Okt 2012, 18:38

"Was immer es sein mag müsste doch bedeuten, ich sage erst einmal "ja" zu der unbekömmlichen Situation.
Und dann habe ich ja praktisch bereits einen Wunsch geboren wie es anders sein soll."

Dein Zitat

Ich finde akzeptieren, was an Grid gerade abläuft, welche Schwingungen im Raum sind, das wichtigste überhaupt im Alltag.

Bei mir ist die Reihenfolge: wahrnehmen, fühlen, (manchmal auch benennen, falls es mir hilft, wie das Gefühl heisst), und dann die Energie neu lenken. Ich setze mich einen Moment hin und atme, atme den Stress, die Anspannung aus und Liebe, Fürsorglichkeit für mich SELBST, atme ich ein, lasse mich sinken in den "essential grid" in das Vertrauen, die Liebe, die ich bin. Ich fühle das dann im ganzen Körper, wie die angespannten Muskeln loslassen und ich fühle auch, wie die andere die bildhafte Gehirnhälfte aktiviert wird, ich sehe dann innerlich die Lösung und bin in der Lösungsschwingung. Das Problem aussen ist dann oftmals, nicht immer, ganz weg. Wenn es noch da ist, ignoriere ich es konsequent.
Wenn ich entspannt bin ist alle Selbstverurteilung, Urteil über andere, Kritik, Zurechtweisung, alles ist weg und was da ist, ist meine ursprüngliche Wertschätzung und Freude am Leben und am Contrast, der im Moment gerade dabei ist, mich auszudehnen, und das lasse ich zu.

Lieben Gruss

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Re: Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon lawofattraction » 13. Okt 2012, 07:53




Moin Ihr Lieben, liebe LadyBird,

LadyBird hat geschrieben:Und, wie ist das wenn ich es nicht schaffe sofort und/oder dauerhaft meinen Fokus abzuwenden von einem Gedankenkonstrukt welches ich nicht erleben möchte.


sofort ist gar nicht möglich. Dazu bringen Abraham immer den Witz, dass sich bei einem Fallschirmspringer während des Sprungs der Fallschirm nicht öffnet, wozu sie dann sagen "keine Bange, es wird bald vorbei sein". Sie nennen das heute Momentum - sind wir einmal in einer Bäh-Situation, so gilt es sie auszusitzen und am besten erst einmal zu warten. Denn das ist wie ein Schwungrad, das man anhalten möchte - das führt nur zu Frust. Aussitzen und warten, bis sich der Schwung von selbst austrudelt. Derweil kann man relativieren, generalisieren - das tut nämlich der Spruch für den Fallschirmspringer - und uns in allen Situationen sagen "es wird vorübergehen, bald vorbei sein".

Und auf genau dieser generellen Ebene bleibt Du dann, um dauerhaft Deinen Fokus zu verändern. Du verzichtest so lange auf Details und lenkst Deine Gedanken auf die generelle Schiene, bis Du dabei Erleichterung findest. Dann kannst Du vorsichtig anfangen zu testen, wie sich Gedanken mit mehr Detail anfühlen.

LadyBird hat geschrieben:Ich sage mir, das ist normal, ich bin kein Wunderkind, das muss geübt werden und alleine ab und zu mal wieder so ein ängstlicher Gedanke schadet dem Ganzen nicht, da ich ja nicht darin steckenbleibe ..... sondern mich ausrichte darauf was ich stattdessen will...

is das richtig so? :nachdenk:


Genau richtig! Das ist ein genereller Grid mit dem Fokus darauf, dass Du lernfähig bist und durch Üben an einen anderen Platz kommst. Genau so generalisierst Du für alle anderen Themen.

Und das Ganze nennt sich dann Ausdehnung, die immer wieder stattfinden wird. Ich denke, wenn wir uns einmal von dem Gedanken lösen können, dass es einen Wunsch gibt, dessen Erfüllung ein Ziel ist, an dem wir dann glücklich mit den Beinen baumelnd auf alle Zeit sitzen, relativiert man die ganze Sache. Denn genau genommen sind Ausrutscher ja im Sinne des Spiels gewollt. :clown:

"You never get it done and you never get it wrong". Wir werden niemals an ein Ende kommen - aber wir können auch niemals etwas falsch machen. Deine Wortwahl "schadet dem Ganzen ..." lässt mich fast vermuten, dass Du an der Stelle ein wenig festhängst. Wir können unseren Angelegenheiten nicht schaden, da wir immer weitere Wunschraketen abschiessen, wenn etwas nicht so läuft, wie wir das wollen. Es heisst immer wieder "neues Spiel, neuer Versuch, neues Glück" - keine begrenzte Anzahl von Versuchen.

Das bedingt etwas, was das genaue Gegenteil von Schaden ist, nämlich eine umfassendere Erkenntnis, weiteres Fortschreiten und persönliches Wachstum, die wir Ausdehnung nennen. Du wirst immer "mehr", denn Du kannst niemals weniger werden, als Du es einmal geworden bist.

Für mich hat sich vieles relativiert, als ich nach einem damals für mich ganz schlimmen Einbruch diese philosophische Idee der Ausdehnung akzeptiert habe. Das hat mir ermöglicht, die Segnungen dieser Situation zu sehen und mich dem Gedanken zu öffnen, dass Contrast auch auf persönlicher Ebene auf längere Sicht etwas Positives ist, wenngleich ich an der akuten Situation nun wirklich nichts Positives finden konnte.

Dieser Fokus auf die positive Seite des Contrast hat sich dann auch wirklich bestätigt - und mit einer solchen Einstellung kann das LoA gar nicht anders, als mir nun immer fast postwendend die positive Seite meiner Contrast-Situationen zu präsentieren, was mein Erleben ziemlich verändert hat. Wenn ich das in einem Satz sagen wollte, dann wäre das der, dass ich heute sehr versöhnt bin mit der Idee neuer Herausforderungen und mich sehr wohl in meinem Mensch-Sein fühle, was beileibe nicht immer der Fall war.

Lieben Gruss und ein schönes Wochenende
Loa



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Re: Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon Birdie » 13. Okt 2012, 08:41

Guten Morgen,
und vielen Dank für eure Erklärungen; Kia und Loa,

das zeigt mir, dass ich automatisch das Richtige gemacht habe!

früher, lange vor Abrahamwissen habe ich auch die richtigen Impulse gehabt, nämlich das "Rad erstmal ausschwingen lassen" - aber ich bestand darauf Horror zu erleben und mir alles in möglichst schrecklichsten Variationen auszumalen - wieso hab ich mir das bloss angetan :nachdenk: naja, wird schon nen Grund gehabt haben. Von all den blühendst ausgemalten Schreckensvisionen habe ich dann in echt nicht eine einzige erleben müssen - wie krass ist das denn! :clown:

Ich habe vor einigen Tagen auch nichts tun oder denken können, bis das Rad sich beruhigt hatte, solange war ich praktisch außer Betrieb und dann hatte ich einen Plan und den zieh ich jetzt auch durch - und mein Gefühl dazu ist gut....wenn dieses Ziel erreicht ist - gibt es das nächste Ziel, und so soll es auch sein.
Ich beschäftige mich mit meinem Vorhaben und denke dadurch auch automatisch nicht an "das was vllt passieren könnte", sondern an das was ich will und was mir Freude macht.

Das ist für mich immer noch eine neue Erfahrung von Ausdehnung.
Mich nicht von Angstgefühlen überwältigen zu lassen, sondern einen anderen Weg einzuschlagen.
Ich freue mich sehr darüber - das ist wie Magie, wie der ultimative Zauberspruch, der alles ändert und nach dem ich mein Leben lang gesucht habe.

Ich nutze die Gefühle zu meinem IB, die ich per Ausdehnung durch meinen Unfall vor einem Jahr so intensiv erlebt habe - alleine deswegen war dieser Contrast damals echt Gold wert!

Ich musste das jetzt mal so ausführlich aufschreiben....es ist so umwerfend wie man/ich mich verändern kann....und verblüffend, dass es schon "immer" in mir drin war, ich es aber vehement abgelehnt habe und das "Negative und Beschwerliche" vorgezogen habe....mein IB war mir immer so nahe und "stupste mich an wie auf Facebook, ich habe es wahrgenommen und mich dann umgedreht und mein Angstdings durchgezogen...


Liebe Grüße
Ladybird :ros:
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Re: Verständnisfrage zum Zitat vom 12.11.12

Beitragvon Kia » 13. Okt 2012, 11:05

lawofattraction hat geschrieben:Und das Ganze nennt sich dann Ausdehnung, die immer wieder stattfinden wird. Ich denke, wenn wir uns einmal von dem Gedanken lösen können, dass es einen Wunsch gibt, dessen Erfüllung ein Ziel ist, an dem wir dann glücklich mit den Beinen baumelnd auf alle Zeit sitzen, relativiert man die ganze Sache. Denn genau genommen sind Ausrutscher ja im Sinne des Spiels gewollt.

"You never get it done and you never get it wrong". Wir werden niemals an ein Ende kommen - aber wir können auch niemals etwas falsch machen. Deine Wortwahl "schadet dem Ganzen ..." lässt mich fast vermuten, dass Du an der Stelle ein wenig festhängst. Wir können unseren Angelegenheiten nicht schaden, da wir immer weitere Wunschraketen abschiessen, wenn etwas nicht so läuft, wie wir das wollen. Es heisst immer wieder "neues Spiel, neuer Versuch, neues Glück" - keine begrenzte Anzahl von Versuchen.

Das bedingt etwas, was das genaue Gegenteil von Schaden ist, nämlich eine umfassendere Erkenntnis, weiteres Fortschreiten und persönliches Wachstum, die wir Ausdehnung nennen. Du wirst immer "mehr", denn Du kannst niemals weniger werden, als Du es einmal geworden bist.

Für mich hat sich vieles relativiert, als ich nach einem damals für mich ganz schlimmen Einbruch diese philosophische Idee der Ausdehnung akzeptiert habe. Das hat mir ermöglicht, die Segnungen dieser Situation zu sehen und mich dem Gedanken zu öffnen, dass Contrast auch auf persönlicher Ebene auf längere Sicht etwas Positives ist, wenngleich ich an der akuten Situation nun wirklich nichts Positives finden konnte.

Dieser Fokus auf die positive Seite des Contrast hat sich dann auch wirklich bestätigt - und mit einer solchen Einstellung kann das LoA gar nicht anders, als mir nun immer fast postwendend die positive Seite meiner Contrast-Situationen zu präsentieren, was mein Erleben ziemlich verändert hat. Wenn ich das in einem Satz sagen wollte, dann wäre das der, dass ich heute sehr versöhnt bin mit der Idee neuer Herausforderungen und mich sehr wohl in meinem Mensch-Sein fühle, was beileibe nicht immer der Fall war.



Danke schön, das ist für mich so erleichternd zu lesen.

" Es heisst immer wieder "neues Spiel, neuer Versuch, neues Glück" - keine begrenzte Anzahl von Versuchen."

Diese Aussage nehme ich heute mit in den Tag - danke.

Und auch allen ein schönes Wochenende.

Lieben Gruss

Kia
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