IB und Beziehungen

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

IB und Beziehungen

Beitragvon shaoli » 10. Apr 2015, 14:24

Hi , ihr Lieben ,

da ich nicht weiter in kats Faden herumgeistern will , mache ich meinen
eigenen mit den Gedanken auf , die mir durch den Kopf gehen .
Vielleicht habe ich einige dort falsch verstanden , vielleicht
habe ich selber einen Verständnisfehler .

Kat und energy schrieben ja , dass es nicht nötig ist , auf die perfekte
Schwingung zu warten , was ich etwas befremdlich finde , da es
ja nun einmal LoA und Abrahams Grundaussage ist , dass wir nur anziehen
können , was unserer Schwingung entspricht .

Aus der Sicht meines IBs bin ich natürlich völlig in Ordnung , aus
seiner Sicht bin ich schon alles , wovon ich glaube , es erst werden
zu müssen . Das ist eine Sache .
Eine völlig andere , zu sagen , dass mit mir alles in Ordnung
ist und ich nur deshalb auch Dinge anziehen kann , die nicht meiner
Schwingung entsprechen . So habe ich es jedenfalls verstanden .

Meine Gedanken daraufhin :

Wir hatten das Thema , dass wir immer die Beziehung zwischen ich und ICH suchen ,
ja hier schön öfter . Andere Menschen helfen " uns " nur dabei , in Kontakt mit
unserem IB zu kommen , wenn sie ein Wohlgefühl in uns erzeugen .

Wenn ich mir sehnlichst eine Beziehung / Beziehungen wünschen würde , würde ich mir
diesen Gedanken durchaus mal vor Augen halten und mich fragen , von welchen
Gefühlen ich glaube , sie ohne diese Beziehung nicht erfahren zu können .
Denn dieser Mangel zieht Menschen an , die ihm entsprechen . Glaube ich ,
dass mein Selbstwert davon abhängt , einen Partner zu haben , werde ich
einen Partner anziehen , der dem Mangel an Selbstwertgefühl entspricht ,
nicht dem eigentlichem Wunsch hinter dem Wunsch , den eigenen
Wert bestätigt zu fühlen . Was nicht heißt , dass der Partner keine aufrichtige
Liebe empfindet . Er hat nicht die Macht und es ist nicht seine Aufgabe ,
dafür zu sorgen , dass wir mit unserem IB verbunden sind .
Er kann und wird uns nicht immer aus der Sicht des IBs sehen , daher
können wir nicht kontrollieren , ob , wann und wieviel Wohlgefühl
wir in dieser Beziehung erfahren . Tut oder sagt der andere Mensch etwas ,
dass nicht der Sicht unseres IBs entspricht , fühlen wir uns schlecht , weil
getrennt . Spätestens dann fängt das innere und schwingungsmäßige Gezerre
um Bedürfnisserfüllung , Liebe , Anerkennung und Bestätigung an und
die Beziehung trudelt in die Abwärtsspirale .

Ob man nun diesen Partner behält oder sich einen neuen sucht , so lange
man nicht fühlen kann , dass der Selbstwert durchaus nicht davon abhängt ,
von anderen Menschen geliebt zu werden , ändert sich nichts .
Nimmt man seine Schwingungsarbeit in Angriff , zieht man nach und nach
Menschen an , die der etwas verbesserten Schwingung entsprechen .
Jede Trennung , und wenn es " nur " ein guter Freund ist , der in der
Versenkung verschwindet , weil man nicht mehr übereinstimmt , hat
erst einmal etwas bedauerliches , wenn nicht sogar dramatisches .
Ich glaube nicht , dass man das völlig vermeiden kann , mich würde
aber interessieren , wie ihr das seht :hä: .

Da halte ich es für den angenehmen , den Weg des geringeren Widerstandes ,
die Beziehung zu mir selber zu festigen , ohne meine Wünsche , und sei
es nur in Gedanken , auf andere Menschen zu projezieren .
Was nicht heißt , alle sozialen Kontakte abzubrechen , zu vermeiden
oder in die Zukunft zu verlagern und auf dem Sofa zu liegen , bis
man das Gefühl hat , die ideale Schwingung anbieten zu können .

Die " Kunst " ist ja gerade , in Beziehungen mit dem IB
verbunden zu bleiben . Umso mehr Menschen man um sich hat ,
desto größer die Herausforderung , sich unabhängig von ihrem
Verhalten wohlzufühlen . Keine Angst vor den Konsequenzen für
die Beziehung zu haben , wenn man das eigene Wohlgefühl
an die erste Stelle setzt . Sich nicht zum Bedürfniserfüller machen
zu lassen , die eigenen Gefühle nicht zu relativieren , einzuordnen ,
welche Schwingung man anbietet ( ich brauchte manchmal Wochen
und Monate , um eine Gefühlsaufruhr auf die ein oder zwei Gefühle
runterzubrechen , die mir wirklich zu schaffen machen ) .

All diese Dinge kann ich vom Sofa aus in ( eine neue ) Ordnung
bringen , und die Zeit , die ich brauche , um mir Klarheit über
frühere , bestehende und künftige Beziehungen zu verschaffen ,
nehme ich mir gern .

Ich würde ja schon gern wissen , ob ich da etwas zu " streng " sehe ,
vor allem aber , wie sich eure Beziehungen entwickelt haben , nachdem
ihr erkannt habt , dass es in Wirklichkeit immer um die Beziehung zu
eurem IB geht ?

Liebe Grüße
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Kein_Schnee » 10. Apr 2015, 21:08

Liebe Shaoli,

shaoli hat geschrieben:ch würde ja schon gern wissen , ob ich da etwas zu " streng " sehe ,
vor allem aber , wie sich eure Beziehungen entwickelt haben , nachdem
ihr erkannt habt , dass es in Wirklichkeit immer um die Beziehung zu
eurem IB geht ?


Ich habe das ja schon im anderen Thread geschrieben, dass ich Rückzug absolut wichtig finde.
Deshalb finde ich auch nicht, dass Du es zu streng siehst, sondern empfinde eher das Gegenteil.

shaoli hat geschrieben:Was nicht heißt , alle sozialen Kontakte abzubrechen , zu vermeiden
oder in die Zukunft zu verlagern und auf dem Sofa zu liegen , bis
man das Gefühl hat , die ideale Schwingung anbieten zu können .


Du verwendest öfter die Umschreibung "auf dem Sofa liegen", was natürlich auch eine Möglichkeit ist, sich zu entspannen, aber nicht wirklich als überzeugende Schwingungsanhebung rüber kommt.
Denn ich sehe es so: Wenn man sich aufmacht, die eigenen Bedürfnisse zu ergründen, wird man automatisch auch Dinge finden, die einem entweder dabei helfen, oder zu denen man sich inspiriert fühlt.
Dann wird man nicht mehr auf dem Sofa liegen, sondern vielleicht draussen in der Natur rumlaufen, in die Saune gehen, oder sonst was, worauf man gerade Lust hat.

Ich schreibe das deswegen, weil ich durch das, was Du schreibst, den Eindruck vermittelt bekam, dass Du Dir ohne Gesellschaft gar nichts anderes vorstellen kannst, als auf dem Sofa zu liegen und "Deine Schwingung zu verbessern".
Es geht ja letztlich darum, sich selbst genau das zu geben, was man sich von anderen wünscht und das bedeutet: Ich tue die Dinge, die ich mir wünsche und genieße sie, ohne Kompromisse machen zu müssen und ohne Rücksicht nehmen zu müssen.
Erst wenn man Spaß mit sich alleine hat, werden die Beziehungen kommen, mit denen man wirklich Spaß hat.
Erst wenn man erfüllt ist, von sich selbst und seinem Leben, werden andere dazu stossen, die diese Erfüllung bereichern.
shaoli hat geschrieben:Kat und energy schrieben ja , dass es nicht nötig ist , auf die perfekte
Schwingung zu warten , was ich etwas befremdlich finde , da es
ja nun einmal LoA und Abrahams Grundaussage ist , dass wir nur anziehen
können , was unserer Schwingung entspricht .


Ja, aber warten ist das falsche Wort, finde ich.
Es geht um Klarheit: Was wünsche ich mir?
Bin ich überhaupt bereit, für das, was ich mir wünsche?
Denn wäre ich es, hätte ich es.
Was sende ich aus?
Und worauf habe ich wirklich Lust?

Ich kann nur von mir sprechen, aber um sich diese Dinge wirklich ehrlich bewusst zu machen, ist eine Eremitenzeit sehr wertvoll.
Andere quatschen einem immer rein oder beeinflussen einen auf subtilste Weise, denn sie geben ihr Revier nicht kampflos auf. Und wenn man empfänglich ist, für solche Schwingungen, ringt man letztlich nicht ums eigene Wohl, sondern immer auch um das vermeindliche Wohl der anderen.

shaoli hat geschrieben:Tut oder sagt der andere Mensch etwas ,
dass nicht der Sicht unseres IBs entspricht , fühlen wir uns schlecht , weil
getrennt . Spätestens dann fängt das innere und schwingungsmäßige Gezerre
um Bedürfnisserfüllung , Liebe , Anerkennung und Bestätigung an und
die Beziehung trudelt in die Abwärtsspirale .


Ja, aber nur dann, wenn man in einem Abhängigkeitsverhältnis lebt.
Ist man mit sich selbst glücklich, kann man anderen eher verzeihen und wird erst recht nicht durch ihre negativen Aussagen, bzw. Handlungen aus dem Gleichgewicht gebracht, denn man weiß dann, dass sie sich in diesem Moment selbst verletzten.
Dann schlägt es um in Mitgefühl (nicht Mitleid, das ist etwas ganz anderes).

Es geht immer nur um eine Beziehung, nämlich um die, zu uns selbst.
Alles andere ist nur ein Spiegel. Ein Spiegel dessen, was ich im Moment bin.
Man kann noch so nett, gut, hilfsbereit, kompromissbereit und verständnisvoll sein, - nichts von alldem wird die Beziehung bringen, die man sich wünscht. Es sei denn, man ist es völlig bedingungslos und hat schlicht Spaß daran, es zu sein. Im Vorbeigehen, sozusagen. Egal, was andere damit machen.
Ich glaube, wenn man das einmal verinnerlicht hat, kann man gelassen und zufrieden sein und andere, die laut ihre Ansprüche geltend machen, einfach mit Nachsicht links liegen lassen.
Sonst droht die Endlosschleife. :kgrhl:

Die Endlosschleife ist grauenhaft! :evil:

Liebe Grüsse,

KeinSchnee
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon katgirl » 10. Apr 2015, 22:32

Hallo Shaoli,
ich möchte KeinSchnee zustimmen.

Mir geht es darum, jetzt umzusetzen was Abe lehren. Also eine andere Schwingung erreiche ich nur, indem ich an ihr "arbeite". Und das kann ich immer nur jetzt machen.
Gut ich könnte auch noch das nächste halbe Jahr bei diesem Thema nichts tun, aber davon werden meine Glaubenssätze nicht weniger und eine andere Schwingung erhalte ich davon auch nicht.
Also muß ich in mir selbst aktiv werden und versuchen mich zu wandeln.
Ich muß bereit sein, mich selbst zu verändern.

Klar kann ich da wo ich jetzt bin, mit all den Glaubenssätzen die Beziehungen anziehen, die ich die ganze Zeit hatte.
Ich kann doch aber auch die Übungen durchspielen, kann sehen, was mir gut tut und wo sich Veränderungen zeigen.

Sobald ich ein mieses Gefühl habe, ist das das Achtungssignal, daß mein IB eine andere Meinung von der Sache oder Person hat. Gut und dann kann ich einfach versuchen herauszufinden, wie mein IB das jetzt sieht. Und wenn ich das tue, dann bewege ich mich stromabwärts.

Rückzug kann verschiedene Bedeutungen haben. Eine wäre Beruhigen und das Thema liegen lassen, nicht mehr dran rühren.
Anders ist es wenn man sich das Thema von Außen in Ruhe wieder betrachtet und rausfindet, welche Widerstände blockieren, was aufgelöst werden müßte, welche Ziele man denn hat. Dann kann man sich in die Richtung bewegen, wo man hin möchte. Das setzt aber soviel Aktivität voraus, daß ich mich innerlich verändern möchte. Wenn man sich selbst verändern möchte, kann mehr Energie fließen, man wird aktiver und lebendiger.

Dann ist noch, daß man es wirklich wollen und versuchen muß. Alleine vom Zitate und Bücher lesen ändert sich nichts. Es fühl sich zwar erst mal besser an; aber eine wirkliche Veränderung ist es nicht. Das ist nur Reflexreaktion.
Das mußte ich lernen und das wird jeder lernen müssen.
Klar denke ich mir auch manchmal, daß ich das alles kann und schon soviel gemacht habe, daß es erst mal für die nächsten 4 Wochen ausreicht.
Und beim nächsten Miesfühlen dämmert es mir, daß ich mich ja mal wieder hinsetzen und was schreiben könnte. Und irgendwann beim noch noch noch mieser fühlen, muß ich mich dann dazu zwingen und aufraffen und wirklich wieder was tun. Und dann klappt es auch wieder. Und ich habe eine Erfahrung mehr.

WellBeing hat es gestern im engl. Forum sehr schön ausgedrückt. (Sinngemäß) ist alleine schon die Frage nach dem Herangehen an das Problem/Diskussion/oder sonst-was eine Entscheidung, das etwas wichtiger ist, als sich gut zu fühlen. Und Abe sagen, daß es nichts wichtigeres gibt, als sich gut zu fühlen.

Also wenn ich mir theoretisch darüber Gedanken mache, wie ich die Beziehung zu meinem IB verbessern kann;
ich das nicht das selbe, wie wenn ich versuche diese Beziehung zu verbessern.

Wenn Du jetzt keine neue Beziehung möchtest, ist das Ok; Du solltest aber wissen warum Du keine möchtest und versuchen in diesem Punkt in Übereinstimmung mit der Sichtweise Deines IB zu kommen.

Je mehr ich das alles übe, desto weniger ist die PeanutGallery eine Herausforderung. Sie verliert einfach ihre Macht, die ich ihnen gegeben habe. Eine Herausforderung kann sie doch nur sein, wenn ich sie größer, mächtiger, stärker gemacht habe.
Und dann wird es einfacher und fängt an Spaß zu machen und man will direkt sehen, zu was man selbst fähig ist.

lg
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Klara » 10. Apr 2015, 23:30

shaoli hat geschrieben:
Kat und energy schrieben ja , dass es nicht nötig ist , auf die perfekte
Schwingung zu warten , was ich etwas befremdlich finde , da es
ja nun einmal LoA und Abrahams Grundaussage ist , dass wir nur anziehen
können , was unserer Schwingung entspricht .



Hallo Shaoli,
ich sehe das auch so wie Katgirl und Energy. Zumindest meine ich, es auch so zu sehen. Jeder steht ja doch immer an einem anderen Punkt des Verständnisses.
Ich mag ein Zitat von Abe sehr gern, in dem sinngemäß steht:
Wovor wir eigentlich Angst haben... wir können doch genauso gut im Außen betrachten wie es um unsere Schwingung steht und dann verfeinern und sagen, neee, so hab ich mir das aber nicht vorgestellt, ich möchte es anders: noch etwas mehr davon und weniger hiervon.
Ich störe mich einfach an dem Begriff "perfekte Schwingung". Es gibt sie nicht. Wird sie nicht geben. Es ist immer alles jetzt perfekt oder es ist nie perfekt. Je nach Sichtweise. Und wir entwickeln uns doch sowieso weiter. Wer das Bedürfnis nach Rückzug hat, soll ihn sich nehmen. Ich halte es nur für gefährlich, der Denkfalle zu verfallen, dass dann, wenn man diese bestimmte Schwingung erreicht hat, alles gut ist. Dass ich dann die "perfekte Beziehung/Freundschaft" habe. Auch die wird es nicht geben. Aber dafür eine lebendige, authentische, lebensfrohe, inspirierende, tiefe Beziehung/Freundschaft, in der auch mal Tränen fließen dürfen und Wut da sein darf. Wichtig ist doch nur, dass man lernt, recht schnell da wieder hochzukommen. Die Dinge souveräner zu sehen, sich gemeinsam zu entwickeln, sich zurückzuziehen, nachzudenken, alleine ins Kino zu gehen und sich dann wieder aneinander annähern. Oder auch nicht. Und dann gehts wieder weiter im Leben. Ich mag es nicht perfekt. Klingt nach Stillstand und ist eine Illusion. Ich mag es dafür lebendig. Berührend. Still. Lachend. Weinend. Humorvoll. Wütend. Lustig. Sanft usw. usf. Jede einzelne Beziehung in meinem Leben. Und ich meine wirklich jede einzelne, war genau zu diesem Zeitpunkt richtig für mich. Jetzt könnte ich mir niemals mehr vorstellen mit diesen Menschen zusammen zu sein. Aber ohne sie hätte ich mich kein Stückchen weiterentwickeln können. Gar nicht gewusst, was ich will. Und ich will jetzt wieder was anderes als noch vor zwei Jahren. Und das kann ich nur rausfinden, wenn ich es lebe. Dazuhocken, meine Schwingung zu verbessern und auf etwas zu warten, ist für mich falsch verstandene ABE Lehre.
Gute Nacht, Klara

P.s: wenn ich manche Beiträge so lese, incl. meiner eigenen :mrgreen:, hab ich manchmal den Eindruck, wir arbeiten alle so viel daran. Nehmen vieles so schwer. Denken, dass es um alles oder nichts geht. Nehmen unsere Wünsche viel zu wichtig in dem Sinne, als das es uns dann endlich viel besser geht, wenn wir eine bestimmte Schwingung erreicht haben und dann eeeendlich kann es losgehen...Ich glaube, durch diese Freundschafts-threads und dem was zur Zeit im Forum für Themen gestartet werden (super interessante), verstehe ich erstmal so richtig, was es heißt, loszulassen. Aber da ich ja nur das wahrnehmen kann, was in meiner eigenen Schwingung ist, missinterpretiere ich euch sicher alle und spreche also ausschließlich nur von mir :lol: :clown: :mrgreen:

pps.: so, als letztes jetzt noch :mrgreen: : ich muss mich doch gar nicht anstrengen mich zu entwickeln. wenn ich zurückblicke, hab ich das automatisch getan. Es ist wirklich done! ich glaube, es fällt einem oft nur nicht so auf, weil viele Manifestationen nicht mit Pauken und Trompeten daherkommen, sondern sich sanft und eher wabernd total harmonisch langsam ins Leben mischen (vor allem Beziehungsmanifestationen, neue und veränderte Beziehungen).
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon katgirl » 11. Apr 2015, 00:00

shaoli hat geschrieben: Umso mehr Menschen man um sich hat ,
desto größer die Herausforderung , sich unabhängig von ihrem
Verhalten wohlzufühlen .

Ich hänge ja ein wenig hieran fest.
Da ist einerseits der Wunsch nach einer tollen Schwingung, damit andere Leute (dann wenn Du es willst) in Dein Leben treten.
Andererseits betrachtest Du Menschen als Herausforderung für Dein Wohlgefühl. Damit Du die Kontrolle über Dein Wohlfühlen behältst, reagierst Du mit Rückzug.

Selbstwert ist, wenn ich mir es wert bin, mich um jeden Preis in jeder Sekunde besser fühlen zu wollen und das auch durchziehe. Und dann ist es egal, ob es ein Nickerchen ist, das Zerdeppern von Tellern, der Gedanke an Pizza oder das systematische Aufdröseln und Bereinigen eines Themas. Es ist immer jetzt. Selbst das Wertschätzen des Kulis eines Sachbearbeiters klappt oder der ollen Grünlilien in der Gemeindeverwaltung, Hauptsache ich mache es (jetzt). Hauptsache ich fühle jetzt Erleichterung.

Sollte ein Thema mal wirklich länger brauchen, fühle ich mich mies (was ich nicht möchte) und habe im Hintergrund, daß je länger ich das Thema mit mir rumschleppe, desto weiter dehne ich es aus. Und das will ich auf gar keinen Fall.

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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon zimtstern » 12. Apr 2015, 04:34

katgirl hat geschrieben:Sobald ich ein mieses Gefühl habe, ist das das Achtungssignal, daß mein IB eine andere Meinung von der Sache oder Person hat. Gut und dann kann ich einfach versuchen herauszufinden, wie mein IB das jetzt sieht. Und wenn ich das tue, dann bewege ich mich stromabwärts.


Huhu Katgirl,

das Inner Being (be-)urteilt nichts und es teilt uns deshalb auch nicht mit ob eine bestimmte Sache oder ein Mensch gut oder schlecht ist.

Das IB sind WIR und es tut uns weh wenn wir UNS SELBST verleugnen. Und das äußert sich in guten und schlechten Gefühlen.

Wenn wir ein ungutes Gefühl haben macht es deshalb keinen Sinn nach Außen zu blicken,
unser Wohlergehen ist ja nicht an momentane äußere Bedingungen geknüpft.
Wenn wir uns schlecht fühlen dann deshalb weil das was wir denken nicht mit dem was wir sind übereinstimmt.

LG,
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon katgirl » 12. Apr 2015, 08:53

@ Zimtstern: :hä: Was liest Du denn aus meinen praxisnahen Zeilen alles raus?
lg
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Beautiful Mind » 12. Apr 2015, 09:24

Guten Morgen Shaoli,

auf die perfekte Schwingung warten, an der Schwingung arbeiten müssen, das hat für mich den Beigeschmack von Mangel, also der Gedanke hinter dem Gedanken ist hier: "mir fehlt die richtige Schwingung", womit du weitere Gedanken in der Richtung und entsprechende Ergebnisse/Erlebnisse manifestierst.

Ich möchte mich Klaras Beitrag anschließen und sagen: du bist samt deiner Schwingung schon perfekt so wie du bist. Abraham sagen: du kannst nichts falsch machen und du wirst niemals fertig.

Das Anziehungspunkt liegt immer im Jetzt, jetzt, jetzt... Fühl dich JETZT einfach gut, nur um des gut Fühlens wegen. Tue JETZT was dir Spaß macht, um der Freude wegen, nicht um etwas bestimmtes zu erreichen.

shaoli hat geschrieben:wie sich eure Beziehungen entwickelt haben , nachdem
ihr erkannt habt , dass es in Wirklichkeit immer um die Beziehung zu
eurem IB geht ?


Ich habe meine jetzige Beziehung dann erst gefunden. Ich habe in Sachen Liebe ziemliches Chaos erlebt, bis ich mich sehr zurück gezogen habe und einfach nur mit mir selbst und meiner Welt im Einklang war. Ich habe mir ein Rennrad gekauft, um einfach nur mit Leichtigkeit durch die Natur zu gleiten. Ich erinnere mich heute noch gerne daran, wie schön das war, dies ganz alleine zu erleben und an die Gefühle, dass ich jetzt nichts brauche und alles richtig und gut so ist. Ich war einfach glücklich. Und dann schlich sich ganz langsam mein jetziger Partner in mein Leben und mit ihm erlebe ich eine Beziehung wie ich sie mir schöner nicht vorstellen könnte.

Einen schönen Sonntag allerseits.

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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon shaoli » 12. Apr 2015, 14:32

Hi , ihr Lieben ,

ich habe gestern schon drauflos geschrieben und mußte dann auch das , was
aus mir rausschoß , noch einmal überdenken :mrgreen:

Also , das Sofa ist natürlich ein imaginäres . Es könnte auch in der Sauna oder
im Wald oder an einem anderen Rückzugsort stehen .

Kein_Schnee hat geschrieben:Man kann noch so nett, gut, hilfsbereit, kompromissbereit und verständnisvoll sein, - nichts von alldem wird die Beziehung bringen, die man sich wünscht. Es sei denn, man ist es völlig bedingungslos und hat schlicht Spaß daran, es zu sein. Im Vorbeigehen, sozusagen. Egal, was andere damit machen.
Ich glaube, wenn man das einmal verinnerlicht hat, kann man gelassen und zufrieden sein und andere, die laut ihre Ansprüche geltend machen, einfach mit Nachsicht links liegen lassen.


Ist so ein Punkt . Ich habe als Kind und Jugendliche einiges erlebt , was sich so schlecht
anfühlte , dass ich es vielleicht relativieren mußte .
Mein Gefühl war immer - wir haben alle unsere Macken , Launen , Phasen . So lange es
nur das ist - alles menschlich , alles gut . Ich war gern nett und verständnisvoll , weil genau
das meiner Erfahrung und meinen Gedanken entsprach :

Klara hat geschrieben:Dass ich dann die "perfekte Beziehung/Freundschaft" habe. Auch die wird es nicht geben.


Warum dann etwas anderes wollen oder suchen , wenn sowieso nie etwas perfekt ist ?



Als ich nach der Trennung von meinem Ex-Mann
Abraham und letztlich fand , was sie darüber sagen , dass
andere Menschen " nur " Katalysatoren für unser Wohlgefühl sind , war
ich total erleichtert .

Es hat bei mir das Gefühl ausgelöst : " JA :loveshower: , es gibt die Beziehung , in der ich
Vertrauen , Liebe , Klarheit finden kann . Danke :kniefall: . " Nur eben nicht außerhalb
von mir . Ich kann das alles bei mir selber finden , ich bin wirklich unabhängig
vom Wohl und Wehe , der Weiterentwicklung , den Gedanken anderer Menschen ( über mich ) .
Es war natürlich ein Prozeß , der auch tatsächlichen Rückzug beinhaltete ,
meine bisherigen Erfahrungen mit dieser " Ereknntnis " in Übereinstimmung zu bringen ,
deshalb war ich überrascht , wieviel sich im Außen bewegte , ohne ,
dass ich aktiv dazu beitrug .


katgirl hat geschrieben:Also muß ich in mir selbst aktiv werden und versuchen mich zu wandeln.
Ich muß bereit sein, mich selbst zu verändern.


Genau , in mir .

katgirl hat geschrieben:Rückzug kann verschiedene Bedeutungen haben. Eine wäre Beruhigen und das Thema liegen lassen, nicht mehr dran rühren.
Anders ist es wenn man sich das Thema von Außen in Ruhe wieder betrachtet und rausfindet, welche Widerstände blockieren, was aufgelöst werden müßte, welche Ziele man denn hat. Dann kann man sich in die Richtung bewegen, wo man hin möchte. Das setzt aber soviel Aktivität voraus, daß ich mich innerlich verändern möchte. Wenn man sich selbst verändern möchte, kann mehr Energie fließen, man wird aktiver und lebendiger.


Wenn ich meine Schwingung verändere , bewegt sich meine äußere Realität von alleine
in diese Richtung .

katgirl hat geschrieben:Also wenn ich mir theoretisch darüber Gedanken mache, wie ich die Beziehung zu meinem IB verbessern kann;
ich das nicht das selbe, wie wenn ich versuche diese Beziehung zu verbessern.

Wenn Du jetzt keine neue Beziehung möchtest, ist das Ok; Du solltest aber wissen warum Du keine möchtest und versuchen in diesem Punkt in Übereinstimmung mit der Sichtweise Deines IB zu kommen.


Woraus schließt du , dass ich mir nur theoretische Gedanken mache ? Ehrlich gesagt , ich
finde deine Herangehensweise und Fragestellung in deinem Thema sehr viel theoretischer
und wollte eigentlich nur darauf hinaus , dass es aus meiner Sicht nicht nötig ist ,
im Außen aktiv zu werden . Oder anders ausgedrückt , es ist egal , ob du auf dem
( imaginären ) Sofa sitzt oder in der Absicht rausgehst , Leute kennenzulernen , so
oder so ziehst du die an , die deiner Schwingung entsprechen .
Die Sache mit den Übungen ist ( bei mir ) : " Habe ich das jetzt richtig / lang genug ...
gemacht , damit ... Fühlt sich nicht gut an , mache ich deshalb nicht .

Oder , was du beschreibst , eim nächsten miesfühlen muß ich mich aufraffen .
Fühlt sich auch nicht gut an .



Ich habe ja eine Beziehung , und Kinder , Freunde und Bekannte . Mein IB rät mir
zu keiner Beziehung , und auch nicht ab . Wenn ich mich nicht gutfühle , sehe ich mich
nicht mit seinen Augen . Es kann sein , dass ich mich eher mit den Augen der
anderen sehe , vielleicht sogar mit Augen , die mich vor ewigen Zeiten so gesehen
und mir dieses Gefühl gegeben haben . Oder mein IB teilt mir " einfach " mit , dass dies
nicht der Weg des geringsten Widerstandes ist .
Unser IB sendet fortlaufend Informationen , daher muß die Verbindung wohl nicht
verbessert werden , es wäre richtiger ausgedrückt gewesen , dass es darum
geht , ihm zu vertrauen . Auch darauf , dass etwas , dass sich nicht so doll
anfühlt , vielleicht nicht unbedingt immer gleich darauf hinweist , dass ich eine problematische
Schwingung anbiete , aber doch darauf , dass ich nicht so verbunden bin , wie ich sein
könnte .

Klara hat geschrieben:wir können doch genauso gut im Außen betrachten wie es um unsere Schwingung steht und dann verfeinern und sagen, neee, so hab ich mir das aber nicht vorgestellt, ich möchte es anders: noch etwas mehr davon und weniger hiervon.


Noch einmal , ich gehe davon aus , dass wir alle soziale Kontakte haben , in denen
wir das tun .

Klara hat geschrieben:Und ich will jetzt wieder was anderes als noch vor zwei Jahren. Und das kann ich nur rausfinden, wenn ich es lebe. Dazuhocken, meine Schwingung zu verbessern und auf etwas zu warten, ist für mich falsch verstandene ABE Lehre.


Ich verstehe nicht , wie ihr darauf kommt , dass ich herumhocke und warte - aber selbst wenn
ich es tun würde , siehe oben - wenn es meiner Schwingung entspricht , werden die neuen
Freundschaften , Beziehungen , Erfahrungen ... trotzdem ` reinrauschen .

katgirl hat geschrieben:Da ist einerseits der Wunsch nach einer tollen Schwingung, damit andere Leute (dann wenn Du es willst) in Dein Leben treten.
Andererseits betrachtest Du Menschen als Herausforderung für Dein Wohlgefühl. Damit Du die Kontrolle über Dein Wohlfühlen behältst, reagierst Du mit Rückzug.


Über das " dann , wenn ich es will " muß ich mir gar keine Gedanken machen :mrgreen: Sie
treten in mein Leben , wenn meine Schwingung dem entspricht .

Ja , allein der Alltag mit zwei pubertierenden Kindern , die sich weiterentwickeln ,
ist diesbezüglich eine Herausforderung . Da mich täglich
etliche Menschen mit ihren Gefühlen konfrontieren und eine Reaktion erwarten ,
von der Kundin im Geschäft über Kinder und Partner bis zur Freundin , die abends noch
etwas teilen möchte , ist Rückzug wichtig , um die Kontrolle über mein Wohlfühlen
zu behalten .

Beautiful Mind hat geschrieben:Ich habe meine jetzige Beziehung dann erst gefunden. Ich habe in Sachen Liebe ziemliches Chaos erlebt, bis ich mich sehr zurück gezogen habe und einfach nur mit mir selbst und meiner Welt im Einklang war. Ich habe mir ein Rennrad gekauft, um einfach nur mit Leichtigkeit durch die Natur zu gleiten. Ich erinnere mich heute noch gerne daran, wie schön das war, dies ganz alleine zu erleben und an die Gefühle, dass ich jetzt nichts brauche und alles richtig und gut so ist. Ich war einfach glücklich. Und dann schlich sich ganz langsam mein jetziger Partner in mein Leben und mit ihm erlebe ich eine Beziehung wie ich sie mir schöner nicht vorstellen könnte.


:danke: , das meinte ich , als ich eingangs schrieb , dass ich mich fragen würde ,
von welchen Gefühlen ich glaube , dass ich sie ohne die gewünschte Beziehung
nicht erfahren kann . Wenn ich das Gefühl habe , alles ist richtig und schön und
ich brauche nichts weiter , um glücklich zu sein , ist das für mich die " perfekte "
Schwingung . Da möchte ich hin :gvibes: , in jeder Hinsicht , frühere , bestehende ,
zukünftige Beziehungen , Geld und Erfolg , Gesundheit ...


Im anderen thread kam es bei mir so an : " Ich muß nicht auf die Schwingung " warten " ,
die der wundervollen Beziehung entspricht , die ich mir wünsche , weil ich ja
perfekt bin , mit all meinen Blockaden , Widerständen ... " Das finde ich immer
noch ganz schön hingebogen , denn wo Blockaden , Widerstände sind , kann
nicht reines Wohlgefühl , reine Freude , reines Glück , also auch nicht alles
" gut " , " perfekt " oder " schön " sein , und " man " gleichzeitig einer solchen Beziehung
entsprechen .

Lieben Gruß
shaoli
Wo der Gedanke ist, da ist der Denkende.
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon zimtstern » 12. Apr 2015, 14:50

katgirl hat geschrieben:@ Zimtstern: :hä: Was liest Du denn aus meinen praxisnahen Zeilen alles raus?
lg


Hallo Katgirl,

ich versuche für mich momentan alles ein bisschen genauer zu definieren, und da springt mir eine Aussagen die so nicht ganz korrekt ist irgendwie ins Auge.

Ich hoffe das kam jetzt nicht kleinlich rüber,

lg Zimtstern
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Maike » 28. Apr 2015, 20:17

Hallo zusammen,

gut, dass ich mich an diesen Thread erinnert habe. Kam genau zur richtigen Zeit! :gvibes:

Aus meinen Umfeld schwingen sich gerade so einige Menschen heraus. Es geht mich zwar nichts an, was genau sie denken, und doch kreist mein Kopf darum, warum sie gehen. Ob und was es mit mir zu tun hat. Und teilweise mache ich mir Gedanken über manche meiner Verhaltensweisen und darüber, wie sich der ein oder andere in meiner Gegenwart gefühlt haben mag. Darüber, wie viele Menschen mich vermutlich nicht mehr mögen, bei denen ich "unten durch" bin. Ich habe nichts verbrochen, aber oftmals glaube ich selber, ein unerträglicher Zeitgenosse zu sein, von dem die Leute sich zwangsläufig abwenden. :nachdenk:

Und genau das ist jetzt so ein Punkt: was tut man, wenn man sich gewisse Dinge nicht verzeihen kann? Was macht man mit diesem "selber Schuld!!", das sich durch die Gedanken frisst? Was tut man, wenn man sich für einen nicht liebenswürdigen Menschen hält?
Ich hab gerade ganz viel Schuld und Scham in mir. Schreckliches Gefühl. :|

Lieben Gruß
Maike
Everything that you are is always easy to find. (Abraham)
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon lawofattraction » 30. Apr 2015, 07:07




Liebe Maike,

mein Ansatz wäre so, dass ich mich zuerst einmal selbst fragen würde, ob mir an der Gesellschaft dieser Menschen denn wirklich gelegen ist. Wärst Du mit diesen Leuten, die aus Deinem Leben verschwinden, weiterhin gerne zusammen?

Meine Erfahrung hat mir nämlich gezeigt, dass wir uns manchmal scheuen, konkret den letzten Schritt zu tun, um eine Beziehung zu beenden und dann per Schwingung diese Aufgabe einem anderen "übertragen". Das geschieht zum Beispiel auch dann, wenn jemand sich aus einer Liebes-Beziehung verabschieden möchte, aber die letzte Konsequenz einer Trennung scheut. Das übernimmt dann eben der andere Partner, indem er sich in jemand anderen verliebt.

Die Tatsache, dass mit diesen Menschen kein Kontakt mehr besteht, könnte also durchaus von Dir gewünscht sein, bekommt aber dadurch, dass jemand aktiv die Entscheidung für Dich übernommen hat, den Anstrich einer Zurückweisung und wirft Zweifel über Deine Liebenswürdigkeit auf. Ich würde daher zuerst einmal ganz ehrlich nachschauen, ob es nicht etwas ist, das Du unterschwellig selbst initiiert hast.

Lieben Gruss
Loa



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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Maddalina » 30. Apr 2015, 09:52

Liebe Maike,

Schuld und Scham sind wirklich fiese Gefühle und - das weisst Du natürlich, aber ich sag es Dir trotzdem nochmal - es sind Gefühle die von aussen kommen, Gefühle die Dir von Deinen Mitmenschen aufgezwungen wurden. Dein InnerBeing denkt anders über Dich, ganz anders, deshalb hast Du ja auch so ein fieses Gefühl bei Schuld und Scham. Du bist getrennt von Deinem InnerBeeing, wenn Du anders als es selbst emfpindest.

Du hast gehandelt, wie Du handeln musstest - sonst hättest Du ja nicht so gehandelt, und Du hast das Beste getan, was Dir möglich war. Es geht darum, dass es DIR gut geht, es geht darum, dass DU in Deiner Mitte bist, auf Deiner High-Flying-Disc - nur aus dieser Position heraus, ist es Dir übehaupt möglich, anderen Menschen tatsächlich zu helfen...

Menschen die Dir nicht gut tun, scheren sich im übrigen auch nicht darum ;-) Es ist aber auch gar nicht ihre Aufgabe, bei allem was sie tun darauf zu achten, wie Du Dich dabei fühlst. Ich denke, das gestehst Du ihnen zu, oder? Dann darfst Du Dir das umgekehrt natürlich auch zugestehen, so zu leben, wie es für DICH richtig ist... und es gibt wirklich, wirklich, wirklich keinen Grund, Dich deshalb anders damit zu fühlen, als es Dein InnerBeeing tut.

Liebe Grüße,

Maddalina
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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon lawofattraction » 30. Apr 2015, 11:43

Maddalina hat geschrieben:Schuld und Scham sind wirklich fiese Gefühle und - das weisst Du natürlich, aber ich sag es Dir trotzdem nochmal - es sind Gefühle die von aussen kommen, Gefühle die Dir von Deinen Mitmenschen aufgezwungen wurden.


Dear All,

ich denke, hier muss man differenzieren. Niemand kann uns Gefühle irgendwelcher Art aufzwingen. Gefühle entstehen grundsätzlich in uns und "gehören" uns, sie haben in vielen Fällen allerdings Beobachtungen des Aussen als Grundlage.

Gefühle wie Scham und Schuld sind absolut hausgemacht aufgrund einer Interpretation dessen, was wir in den Gedanken oder dem Verhalten anderer Menschen vermuten - denn mehr als eine Vermutung kann das nie sein. Und genau darum ist es auch so trügerisch, sich Gedanken darüber zu machen, was andere denn wohl über uns denken könnten. Das ist ein reines Hit-or-Miss-Spiel, das niemals an die Wahrheit reichen kann.

Sich nicht in den Köpfen anderer aufzuhalten ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben, um sich nicht als Spielball der Aussenwelt zu fühlen. Je weniger wir uns vermutend in den Köpfen anderer Menschen aufhalten, um so aufmerksamer sind wir uns selbst gegenüber. Denn da spielt die Musik, bei uns, da erschaffen wir - durch unsere Gedanken und Gefühle. Wenn die sich damit beschäftigen, was andere über uns denken könnten - wessen Schwingung ist dann wohl dominierend?

Schlussfolgerungen, die in uns Scham und Schuld hervorrufen, sind überhaupt erst möglich, wenn das eigene Selbstwertgefühl nicht sehr stabil ist, da wir die Unsicherheit auf das Gegenüber projizieren und praktisch unsere eigenen Gedanken über uns jemand anderem zuschreiben.

Wobei durchaus auch das Gegenüber entsprechend reagieren kann, wenn Schwingungsentsprechung besteht. Dann legen wir ihnen unsere eigenen Gedanken in den Mund.

Lieben Gruss
Loa



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Re: IB und Beziehungen

Beitragvon Maddalina » 30. Apr 2015, 21:55

ich denke, hier muss man differenzieren. Niemand kann uns Gefühle irgendwelcher Art aufzwingen. Gefühle entstehen grundsätzlich in uns und "gehören" uns, sie haben in vielen Fällen allerdings Beobachtungen des Aussen als Grundlage.


Liebe loa,

da hast Du natürlich Recht - mit allem was Du schreibst...

ich meinte mit "aufgezwungen" auch eher, dass uns Schuldgefühle zunächst anerzogen wurden (und das meine ich absolut nicht wertend) und jetzt ist es so, dass wir es alle drauf haben, gegenseitig genau die richtigen Knöpfe zu drücken, damit sie wieder kommen... ;-)

Allerdings natürlich sind wir völlig frei darin, uns zu entscheiden, unsere alten Gedanken- und Verhaltensmuster zu durchbrechen

Liebe Grüße,

Maddalina
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