Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 28. Jun 2017, 18:03



katgirl hat geschrieben:Diese Geschichten sind auf den ersten Blick nicht nachprüfbar, aber manchmal hat man halt Glück und erhält Dank der Wirkweise des LoA tiefere Einblicke zu Personen, die hinter den Avataren stehen.


Hallo Ihr Lieben,

Katgirl gibt mir im Thread von Feather mit der obigen Quote einen Aufhänger - dem LoA sei Dank - um ein Thema anzuschneiden, das mich bereits seit Wochen, ganz konkret aber seit einigen Tagen beschäftigt.

Ohne viel von einer eigenen Interpretation hineinzubringen, möchte ich Euch gerne eine Situation schildern, die ich Euch bitte, unter dem Gesichtspunkt der Abrahamlehre, des LoA und nicht zuletzt auch der bedingungslosen Liebe von Haustieren zu ihren Menschen und der Liebe von Menschen zu ihren Tieren zu betrachten.

Die Situation: Eine deutsche Dame, die sehr präsent im erwähnten Abeforum ist mit freizügigen Details zu ihrem Familienleben und dem Leben der näheren und weiteren Verwandtschaft, hat nun nach vielen Ankündigungen Anfang des Jahres endlich eine ersehnte Erbschaft von 100.000 Euro gemacht.

Mit vielen Details der Herkunft und auch der Verwendung - Summen der Schenkung für ihre vier Kinder und die Details der vielen Einkäufe wurden dem geneigten Leser täglich angetragen, und es wurden minutiös die Essenspläne und Einkäufe bei diversen Delikatessenläden und -Versandfirmen beschrieben. Das ist nun nicht unbedingt der Erwähnung wert, wenn es nicht als Information zum Hintergrund meines Posts wichtig wäre.

Sie konnte sich nun endlich eine lang gewünschte Abraham-Riviera-Cruise im September leisten und schrieb dazu ausführlich und oft.

Irgendwann wurden ihre beiden Hunde erwähnt, für die sie mit einem Mal neue Besitzer suchte. Im Abeforum sind Nachfragen zu Details oder Kommentare zu solchen Schilderungen nicht erwünscht, wenn es sich wie bei ihren Threads um eine Rampage of Appreciation handelt. Daher waren auch keine Reaktionen auf diese Ankündigung zu vermerken.

Die wirkliche Überraschung kam aber vor wenigen Tagen, als sie mitteilte, dass sie nun beschlossen habe, dass die Hunde in ein Tierheim gegeben würden, damit sie und ihr Ehemann diese Cruise und für spätere Zeiten anvisierte Reisen ohne Belastungen unternehmen konnten. Die Hunde passen nicht mehr in ihre zukünftigen Pläne.

Hier haben ja viele geliebte Haustiere und Ihr könnt Euch vorstellen, welchen Schock das zumindest in mir ausgelöst hat. Hatte sie doch über Jahre hinweg von der Liebe ihrer Hunde zu ihr und ihrer Liebe zu ihren Hunden erzählt - und das ironischerweise explizit auch heute wieder - und ist doch in der Lage, diese "über alles geliebten Hunde" in einem Tierheim ihrem Schicksal zu überlassen. Recherchen ergaben, dass in der Tat diese beiden schon älteren Hunde bereits als "Notfälle" auf den Seiten von Tierheimen zu finden sind.

Vorsichtigen Hinweisen, dass es Dogsitter und Hundepensionen gibt, begegnet sie mit aus dem Zusammenhang gerissenen Abrahamzitaten, die ihre Handlungsweise rechtfertigen und wohl auch gleichzeitig ihr Gewissen besänftigen sollen - so vorhanden. Ebenfalls mit einer blumigen Schilderung des wunderbaren Hundelebens in einer solchen Auffangstation.

Meine Frage ist nun diese: Wir wissen, dass Abraham davon sprechen, dass wir unserem Bliss folgen sollen, und sie sagen auch, dass Tiere ihren eigenen Vortex haben. Das jedoch in einem solchen Zusammenhang als Erklärung für einen solch drastischen Schritt anzuführen, gibt mir den ganz subjektiven Eindruck, dass es Abrahams Lehre misinterpretiert und wissentlich verbiegt.

Denn sprechen sie nicht auch von Liebe, von bedingungsloser Liebe, die jeden und alles einschliessen soll? Wie sich ein solcher Akt im Lichte der bedingungslosen Liebe einordnen lassen soll, erschliesst sich mir leider nicht.

Vielleicht hat der eine oder die andere dazu Gedanken, über die wir diskutieren können.

Lieben Gruss
Loa


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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Kirasunny » 28. Jun 2017, 19:19

Hi Loa,

vorweg: nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe, sind bei mir die Tränen geflossen - obwohl ich keine Haustiere habe und früher Angst vor Hunden hatte.

Ich habe die Dame auch schon gelesen und kann mir durchaus vorstellen, dass sie denkt, was sie macht ist richtig. Mein Wohlbefinden steht an 1. Stelle und ich habe keine Zeit mehr für die Hunde, woanders sind sie besser aufgehoben. Fertig. So kann man, wenn man will Abraham (miss)interpretieren . Inwieweit sojemand überhaupt Liebe empfindet, weiss ich nicht - und kann sich so auch bedingungslose Liebe so zurechtlegen, wie es einem passt. Auch wenn "normale" Menschen dies nicht verstehen und schockiert sind.

Vielleicht meinte dies auch Andre mit der seiner nach etwas fehlenden Ethik bei Abraham. Man KANN Aussagen, wie "Mein Wohlbefinden steht an 1.Stelle" auch für einen Egotrip verwenden. Ist aber nicht mein Ding.

Liebe Grüße
Kirasunny
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 28. Jun 2017, 19:34

lawofattraction hat geschrieben:Die Situation: Eine deutsche Dame, die sehr präsent im erwähnten Abeforum ist mit freizügigen Details zu ihrem Familienleben und dem Leben der näheren und weiteren Verwandtschaft, hat nun nach vielen Ankündigungen Anfang des Jahres endlich eine ersehnte Erbschaft von 100.000 Euro gemacht.
Zur weiteren Erklärung muss man sagen, dass die Dame schon vor 3 Jahren im Forum geschrieben hatte, dass sie einiges Geld erben würde.
An diesem Erbe ist also nichts magisches, sondern die pure Berechnung des Erbteils.

lawofattraction hat geschrieben:Die Hunde passen nicht mehr in ihre zukünftigen Pläne.

Tja, durch das Geld hat sie jetzt zwar mehr Möglichkeiten als vorher. Sie erlebt aber auch jetzt die nächste Stufe von Kontrast, indem zwar die Begrenzung Geld(mangel) für den Augenblick weg ist; aber durch die Begrenzung Zeit (Verantwortung) ersetzt wurde.
Sie hat sich also für mein Empfinden in ihrer Schwingung nicht verbessert, sondern die Begrenzungen, die sie tangieren, haben sich nur verschoben.

lawofattraction hat geschrieben:Hier haben ja viele geliebte Haustiere und Ihr könnt Euch vorstellen, welchen Schock das zumindest in mir ausgelöst hat.
Deine ganzen Hundegedanken und -erfahrungen wurden reaktiviert, was komplett natürlich ist.
Ich glaube nicht, dass man sein gesamtes Leben so aufarbeiten kann, dass man durch nichts mehr getriggert wird. Abraham sagen ja selbst, dass das unmöglich ist und dass wir nicht das Unmögliche von uns verlangen sollen.

Zumal diese Dame mit ihren Stories mehr als präsent ist. Sie meint ja ihre Gedankengänge im Forum präsentieren zu müssen.


lawofattraction hat geschrieben:Vorsichtigen Hinweisen, dass es Dogsitter und Hundepensionen gibt, begegnet sie mit aus dem Zusammenhang gerissenen Abrahamzitaten, die ihre Handlungsweise rechtfertigen und wohl auch gleichzeitig ihr Gewissen besänftigen sollen

Auch wenn ich selber viele Zitate kenne und poste und die Workshops regelmäßig höre, bin ich nicht so der Fan von Zitat-Stückchen.
Man kann durch geschicktes Außeinanderreißen den Sinn einer jeden Aussage verfälschen.
Bei den Abraham Aussagen kommt noch hinzu, dass die Antworten speziell auf die Hotseater zugeschnitten sind. Und diese Hotseater-Frage-Antwort-Konstellation ist wieder im Gesamtzusammenhang des anwesenden Publikums zu sehen.
Kurz; jeder Workshop hat seine ganz spezielle Energie, die man auch durch die nur noch gesprochenen Ton-Aufzeichnungen nur erahnen kann.

Bei längerem Lesen im dortigen Forum fällt auf, dass sie ihre persönliche Interpretation von den Basics hat und wo es nur geht (oder auch nicht passt) Zitate postet.
Dieses Zitate-Posten ist ihre Art von Distraction, die sie von früh bis spät (als Vollzeit-Job) durchzieht.
Das Eingestehen und Betrachten bzw. Aufarbeiten des eigenen Setpoints lehnt sie (unter Rechtfertigung und Auslegung mit Zitaten) ab.
lawofattraction hat geschrieben:Meine Frage ist nun diese: Wir wissen, dass Abraham davon sprechen, dass wir unserem Bliss folgen sollen, und sie sagen auch, dass Tiere ihren eigenen Vortex haben. Das jedoch in einem solchen Zusammenhang als Erklärung für einen solch drastischen Schritt anzuführen, gibt mir den ganz subjektiven Eindruck, dass es Abrahams Lehre misinterpretiert und wissentlich verbiegt.

Ja, Tiere haben ihren eigenen Vortex und ihre eigenen Wünsche.
Aber Abraham sagen auch, dass Haustiere mehr domestiziert und auf den Menschen ausgerichtet sind als Wildtiere.
Und Abraham sagen noch weiter, dass Hunde noch mehr domestiziert und sozialisiert sind als alle anderen Tiere.
Hunde richten sich, entgegen zB Katzen voll nach ihrem Menschen, während Katzen zu einem bestimmten Grad selbständig bleiben.
Eine Katze wird höchst wahrscheinlich in freier Wildbahn ihren Instikten folgen und überleben können, wobei es beim Hund mit Mäusefangen schlecht aussieht.

lawofattraction hat geschrieben: Das jedoch in einem solchen Zusammenhang als Erklärung für einen solch drastischen Schritt anzuführen, gibt mir den ganz subjektiven Eindruck, dass es Abrahams Lehre misinterpretiert und wissentlich verbiegt.
Auf der einen Seite habe ich zwar Abraham im Ohr; aber das wisst ihr ja selber, was sie sagen.
Auf der anderen Seite habe ich aber mein Bauchgefühl; meinen eigenen "Abraham", was mir ganz deutlich anzeigt, dass ich und es in dieser Sache nicht einer Meinung sind.
Ich hätte also lt. Abraham diese Sache einfach sein lassen und hier nicht schreiben sollen.
Andererseits fühle ich mich wesentlich wohler damit, hier meine Meinung dazu zu sagen und mich meine EGS auf diese Weise hoch zu arbeiten.
Sorry Leute, aber das ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man im Amerik. Forum zu sehr nach der Theorie funktionieren soll und Kritik gänzlich unerwünscht ist. Auch wenn das manchmal hier nicht so rüber kommt, aber unser Forum hier, ist viel viel lockerer.

Aber um das Abe nicht ganz so runterziehen zu wollen, möchte ich mit einem Hinweis schließen, den der Moderator WellBeing gestern gebracht hat, als eine "Verbündete" dieser Dame einfach nach einer berechtigten Kritik mit ihrem "Ich liebe Euch alle"-Schmuhs weitermachen wollte.
Er wies sie nämlich darauf hin, dass nicht nur die Tiere co-operative Komponenten sind, sondern auch die Leute, die mit ihrem Vorgehen nicht in Einklang sind und sich etwas anderes für die alten Hunde wünschen als einen Tierheimaufenthalt. Dieser Hinweis brachte mir viel Erleichterung und Einklang mit dem ablaufenden Momentum.

Die Dame hat also aufgrund ihrer vorschnellen Handlung und ihrer unsauberen Schwingung eine ganze Menge anderer Meinungen eingeladen, die ihr ihren Schwingungspunkt jetzt aufzeigen, den sie sich selber weigert anzuerkennen.

LG
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 28. Jun 2017, 19:46

Hallo Kirasunny,
Kirasunny hat geschrieben: Mein Wohlbefinden steht an 1. Stelle und ich habe keine Zeit mehr für die Hunde, woanders sind sie besser aufgehoben. Fertig. So kann man, wenn man will Abraham (miss)interpretieren .


ja, genau wegen dieser Fehl-Interpretation hatten ja Esther und Jerry ihr ursprüngliches Forum auch wieder geschlossen.

Sie waren nämlich selbst irgendwann mit diesen Aussagen konfrontiert worden, als ihnen die Leute antworteten, dass ja gerade Abraham Egoismus predigen würde und dass es egal wäre, was sie schreiben würden, wenn sie sich damit besser fühlen würden.
Kurz; die Leute haben ihnen selbst alles mögliche an den Kopf geknallt und haben es dann mit Abraham gerechtfertigt.

Wir sind auch nicht Mit-Erschaffer dieser Hunde-Sache. Das hat diese Frau ganz alleine getan.
Lt. Abraham liegt die Verantwortung für unsere Co-Operation erst ab dem Moment in unseren eigenen Händen, als wir die erste emotionale Reaktion auf die Kenntnis dieser Sache hatten

LG
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Kirasunny » 28. Jun 2017, 20:00

Hi,

ich wollte nur klarstellen, dass ich geschrieben habe, wie man die Abrahamlehre missinterpretieren KANN, wenn man möchte. Dies ist nicht meine persönliche Sichtweise der Abrahamlehre! Ich bin auch nicht der Meinung, dass Ethik fehlt - sonst hätte ich Abraham längst den Rücken gedreht. Aber Katgirl, wie Du auch geschrieben hast, kann man sich Details raussuchen und Dinge verdrehen - wie überall nicht nur bei Abraham. Und dies SCHEINT die gute Dame für sich gemacht zu haben - ohne das ihr dies unbedingt bewusst ist. Das wollte ich zeigen, dass man Dinge nicht unbedingt absichtlich verdreht.
Zuletzt geändert von Kirasunny am 28. Jun 2017, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 28. Jun 2017, 20:03

Kirasunny hat geschrieben:Hi,

ich wollte nur klarstellen, dass ich geschrieben habe, wie man die Abrahamlehre missinterpretieren KANN, wenn man möchte. Dies ist nicht meine persönliche Sichtweise der Abrahamlehre! Ich bin auch nicht der Meinung, dass Ethik fehlt - sonst hätte ich Abraham längst den Rücken gedreht. Aber Katgirl, wie Du auch geschrieben hast, kann man sich Detail raussuchen und Dinge verdrehen - wie überall nicht nur bei Abraham.


Ich habe Dich schon richtig verstanden. Mein Post war ja auch dahingehend, dass Esther und Jerry schon selber mit Mißinterpretation konfrontiert waren.
Alles gut.
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Kirasunny » 28. Jun 2017, 20:20

Hi Katgirl,

gut, wenn sich Missverständnisse klären. :five:
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 29. Jun 2017, 11:30

Kirasunny hat geschrieben:Vielleicht meinte dies auch Andre mit der seiner nach etwas fehlenden Ethik bei Abraham. Man KANN Aussagen, wie "Mein Wohlbefinden steht an 1.Stelle" auch für einen Egotrip verwenden.


Liebe Kirasunny,

da magst Du sehr wohl recht haben. Und von aussen gesehen ist das ja auch eine eindeutige Aussage, die sehr wohl auf verschiedene Weise interpretiert werden kann. Solche Aussagen werden oft dann gemacht, wenn ein Hotseater ein geringes Selbstwertgefühl hat oder eine Tendenz, sich für andere aufzuopfern.

Und ganz generell für jeden von uns, die wir in einer Gesellschaft gross geworden sind, die die Idee befürwortet, zuerst für andere da zu sein und nicht vorrangig auf unser eigenes Wohlgefühl zu achten. Ohne dieses Wohlgefühl aber sind wir auch anderen keine Hilfe, da das Selbstwertgefühl uns erst öffnet für die Liebe, die wir anderen geben können. Ohne dieses innere sichere Gefühl um das Wissen um unsere Wertigkeit kann eine solche Aussage sehr fehlinterpretiert werden.

Daher ist es so wichtig, auch die subtilen Nuancen der Abraham-Lehre zu erfahren, zu fühlen und in den Emotionen zu erkennen. Abraham-Quotes sind schon so oft als Totschlagargumente benutzt worden, wenn ihr Text als Face Value, als direkte Interpretation präsentiert wird, ohne den grossen Zusammenhang zu berücksichtigen.

Aber Abraham, als Infinite Intelligence binden eine solche Aussage nun einmal nicht immer explizit in das ein, was ihre ganze Lehre ausmacht: Die Liebe zu Menschen, die Liebe zur Natur und die Liebe zur Kreatur und zur ganzen Schöpfung. Denn wir sind keine Inseln, leben nicht alleine in diesem unserem Universum, sondern sind eng verflochten mit allem.

Sich davon auszuklammern und selbstsüchtig ohne Rücksicht auf die, mit denen wir verbunden sind, das eigene Vergnügen und die eigene Bequemlichkeit allem voran zu stellen, ist sicherlich nicht das, was Abraham meinen. Ohnehin wird jemand, der sich als Teil dieses Grossen Ganzen erlebt, immer den Weg der Liebe wählen.

Und vor allem auch den Weg der Inspiration statt zu versuchen, die Bedingungen zurecht zu hämmern, damit sie in das sorgsam erstellte Konzept passen, das in allen Details versucht wird zu planen, statt sich der Gewissheit hinzugeben, dass sich die besten Ideen dann ergeben, wenn wir frei fliessen und Inspiration zulassen.


"Wenn Glücklichsein, das jeder möchte, davon abhängt, die Umstände in genau der Ordnung zu erhalten, die Ihr für sie bestimmt habt, dann kann in der menschlichen Bevölkerung kein wirkliches Glücklichsein existieren. Dann könnt Ihr niemals glücklich sein. Es gibt ganz einfach zu viele beweglich Teile. Es gibt zu viele Dinge, über die Ihr keine Kontrolle habt." Abraham, Los Angeles 2014

Handeln sollte aus dem Alignment entstehen, aus dem Impuls und dem Wissen, dass nun die Energie, die Welten erschafft, für uns bereit ist, genutzt zu werden. Ohne Inspiration zu handeln bedeutet, eine Aktion aus einem Zustand heraus in Gang zu setzen, in dem man sich ohne Ressourcen befindet.

Sind wir im Alignment, erhalten wir Informationen und haben Zugang zu solchen Ereignissen, die uns die co-operative Komponenten direkt als Lösung vor die Füsse spülen. Und die für alle Beteiligten eine gute Lösung darstellen. Festgezimmerte Konzepte lassen keinen Raum für Inspiration, sie sind wie geschlossene Kisten, die man mit einem Vorhängeschloss jeglichen inspirierten Gedanken entzieht.

Lieben Gruss
Loa





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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Pink » 29. Jun 2017, 12:37

Hallo zusammen,

ich lese eher selten im amerikanischen Abeform; mir sind die meisten Dinge einfach zu amerikanisch.
Ist es denn nicht möglich, dass die Hunde selbst, weg von dieser Dame wollten? Wenn das Forum ihr Leben ausfüllt, wann schenkt sie den Vierbeinern Liebe, Aufmerksamkeit und Zeit? Ein Tierheim ist sicher nicht die allerbeste Wahl, aber vielleicht die Chance auf eine Familie, die viel Abwechslung, Freude und Spass bietet.

Lieben Gruss,
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 29. Jun 2017, 12:58




Hallo Pink,

schön, dass Du mal wieder reinschaust. :hug:

Dein Gedankengang ist interessant - und vielleicht mag es so sein.

Abraham allerdings sagen, dass wir nicht in anderer Menschen/Wesen Realität kreieren können, was ja ein solcher Wunsch von Hundeseite implizieren würde. Ausserdem sagen sie, dass Hunde viel weniger explizit wünschen als wir Menschen das tun. Wenn sie fort wollten, könnten sie ja ausreissen. Und da ich einmal nicht annehme, dass sie dort misshandelt werden oder hungern, ist das wohl doch ein hund-gerechter Ort mit Auslauf und einem gewissen Mass an Zuwendung.

Pink hat geschrieben:Ein Tierheim ist sicher nicht die allerbeste Wahl, aber vielleicht die Chance auf eine Familie, die viel Abwechslung, Freude und Spass bietet.


Das wäre natürlich das Beste. Eine Familie, die ihnen Liebe und Fürsorge geben kann. Nur sieht die Realität oft sehr anders aus. Zwei Hunde, die idealerweisse zusammen bleiben sollten und bereits älter sind, haben nicht die besten Aussichten auf eine Vermittlung.

Als Hundeliebhaberin dreht sich mir der Magen um bei der Vorstellung, dass die bis ans Ende ihres Lebens hinter Gittern sitzen müssen. Wie das nun in die Abrahamlehre passt, erschliesst sich mir immer noch nicht. Sicher gibt es Menschen, die wirklich aus einer Notsituation so handeln müssen, da sie keinen anderen Ausweg als das Tierheim sehen.

Aber lästig gewordene Haustiere aus Bequemlichkeit wie ein überflüssiges Möbelstück auszurangieren, passt für mich in keine Lehre, die aus der Liebe kommt und von Liebe spricht.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2017, 16:23

Das LoA in Action. Nachdem jetzt schon in den Workshops immer mehr Hundegeschichten auftauchen stand heute auf dem Lidl Parkplatz bei uns hier, das Auto vom Hunde-Kindergarten vor mir; schön rundum beklebt mit Werbung. Der Fahrer des Autos hat umständlich ausgeparkt und ich konnte mir schön in Ruhe durchlesen, was die so alles an Service anbieten; vom Hol- und Bringdienst angefangen, über Tierarztfahrten, Gassi-Gehen, Urlaubsbetreuung und Halbtags-Hundekindergarten bis zum Pflegepaket ist alles dabei.
Das Hunde-Rundum-Sorglos-Paket.

Was mich an der Sache mit dieser Dame am meisten geärgert hat, ist, daß sie Tierpension und Dogsitter gleich von vorherein ausgeschlossen hat.
Mit Sicherheit ließe sich noch eine andere Möglichkeit finden, wenn niemand von der Familie bereit ist, die Tiere tageweise zu betreuen.
Und selbst die Tierheime bieten Ferienbetreuung an. Sie legt aber ein Schwarz-Weiß-Denken an den Tag, was jede andere Lösung so gut wie ausschließt.

Das deckt sich (für mein Verständnis) mit einer weiteren Ansicht ihrer Abraham-Interpretationen, nachdem für sie nur zählt, wenn man sich high-flying über der höchsten Wolke fühlt. Das Erleichterungsgefühl auf den unteren Stufen ist lt. ihren eigenen Aussagen nichts wert, sondern nur die höchsten Gefühlsstufen (wo sie sich nach eigenem Bekunden dauerhaft aufhält.)

Ich hatte das schon im verlinkten Text versucht darzustellen, dass man sich von den dort niedergeschriebenen gefühlsmäßigen Höhenflügen nicht beirren lassen soll, weil solche Aussagen niemand nachprüfen kann.

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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Pink » 29. Jun 2017, 16:55

Hallo Loa, hallo Kat, :bussi:

ich habe mir Eure Beiträge noch einmal durchgelesen und weiss, wer die Dame, jetzt-schnell-weg-mit-den-Hunden ist und keine Notwendigkeit verspürt, sich deswegen zu verteidigen, zu erklären oder zu verbiegen. Sie folgt der süßen, hochbeleuchteten Erleichterung und ist äusserst Stolz darauf, dem good-feeling-Pfad zu folgen. Abe, sei Dank, meint sie.

Das Tiere ihren eigenen Vortex haben, die Wünsche aber nicht so explizit wie bei uns Menschen sind, verstehe ich. Ich stimme Dir auch zu, dass der derzeitige Ort genügend Auslauf bietet, die Hunde wohl eine angemessene Zuwendung und sicher auch eine gewisse Zuneigung erfahren.
Nun lebt sie mit ihrer Familie ja sehr ländlich, vielleicht sogar in Waldrandnähe. Auf einem Foto war zu sehen, dass beide Hunde an einen Sonnenschirm angeleint waren, obwohl Mann und / oder Kinder im Hintergrund zu sehen waren. Wirkich schön und erfreulich, ist das für Tierliebhaber in dieser Naturpracht, allerdings nicht. Möglich, dass die Hunde einfach nur noch da waren, geduldet quasi. Aber das ist jetzt meine, wohl unrechte Interpretation.

Gerade von ihr habe ich erwartet, so sehr im Einklang mit der Abraham-Lehre, dass sie die perfekte Lösung findet, nicht in erster Linie nur das Tierheim (gewöhnlich und uninspiriert).
Verrückt, wie sehr bei dieser Dame, Theorie und Praxis auseinander klaffen.

Aber es gibt Menschen, wenn auch wenige, die durchaus ältere Hunde aus den Tierheimen in ihr Herz schließen, bzw. diese bevorzugen. Sicher ist es schwieriger, gerade weil es zwei Hunde sind, aber nicht gänzlich unmöglich.

Lieben Gruss,
Pink
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2017, 17:37

Hallo Pink,
Pink hat geschrieben:Gerade von ihr habe ich erwartet, so sehr im Einklang mit der Abraham-Lehre, dass sie die perfekte Lösung findet, nicht in erster Linie nur das Tierheim (gewöhnlich und uninspiriert).
Verrückt, wie sehr bei dieser Dame, Theorie und Praxis auseinander klaffen.

genau das hat wohl einige Leser dort auch richtig geschockt.
Und wenn man dann weiter liest, wie die Threads weiter gefüllt werden mit "Oh You are so awesome. I love You so much. I feel so elated and eager. I feel so much love for everyone. I love everything. I want to see You in the hotseat. Oh, Ah, Uh I am so with You ...
und :loveshower: :gvibes: :uns: :loveshower: :loveshower: :loveshower: ...",
dann sagt mir mein Bauchgefühl nur beim drüber Scannen, dass das hohle Phrasen sind, die einfach seitenweise niedergeschrieben werden, um eine Art von Anerkennung zu erhalten.

Das ist Distraktion. Zerstreuung. Ablenkung vom Alltag als Hausfrau.

Da steht für mich kein Shift oder Schwingungserhöhung dahinter. Und wenn die Schwingung da bleibt wo sie ist, kann man natürlich auch nur gewöhnliche und uninspirierte Lösungen aufweisen.
Aber keine Sorge, der ganze gewöhnliche Alltagskram wird immer (da kann man Gift drauf nehmen) als die Supermanifestation präsentiert, wie zB alte Schrottautos oder Gartendeko vom Sperrmüll. Auch das Leben im Tierheim wurde auf diese Weise schon in den schönsten Farben völlig überzogen ausgemalt.

Jetzt weiche ich ab, aber ich muss es einfach schreiben (Loa, ich bitte um Entschuldigung, aber das muss sein):
Vor 3 Jahren hatte diese Dame die Idee ihren ältesten Sohn mit einem Mädchen aus dem Forum zu verkuppeln. Darüber wurde ein ganzer Thread mit tausenden von Beiträgen geführt.
Die Begründung war 1. dass sie! so einen tollen Draht zu diesem Mädchen haben würde und 2. dass sie lt.Abraham alles erschaffen und nach ihrem Willen ändern könnte, zu allererst ihre Familienmitglieder.
Zitate wurden hin und her gewälzt und die Hochzeit wurde auch schon im Forum geplant.
Das Mädchen wurde sogar nach Deutschland eingeladen und sie machten gemeinsam Urlaub.
Irgendwann nach Monaten gab es erst wohl einiges an Kontrast mit dem Sohn und dann präsentierte der Sohnemann (s)einen "Freund".

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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Mik » 29. Jun 2017, 18:45

Hallo ihr Lieben,

Hunde ins Tierheim geben, triggert auch mich.
Fleisch essen auch, sprich ich ernähre mich vegetarisch. Und da war ich auch zunächst sehr irritiert, dass Abraham in keinster Weise eine fleischlose Lebensweise befürworten. Das hat Esther wohl jede Menge empörte Reaktionen beschert.
Ich hadere auch damit, dass Abraham an DER Stelle nicht verurteilen. Andererseits tun sie das nie!
Ich habe das für mich so gelöst, dass ich andere dafür nicht angreife und den Kontrast nutze um meine Werte zu schärfen.
Und mir gefällt pinks Gedanke, dass auch für die Hunde ein Sinn dahinter stecken könnte.
Betreff meines wunderbaren Hundes bin ich sehr froh, dass ihn jemand ins Tierheim gebracht hat, sonst wären wir nie zusammen gekommen.
Und wenn die Dame die Hunde so wenig mag, dann ist es vielleicht wirklich ihr eigener Wunsch da weg zu kommen. Durch wen oder was auch immer.
Was die Dame erzählt ist womöglich wirklich schlicht nicht real im eigentlichen Sinne, aber auch das raten Abraham gelegentlich an: erzähle eine neue Geschichte!
Der wichtigste Punkt ist für mich aber: wenn ich anfange gegen ihr Verhalten anzudrücken, bin ich Ratz fatz bei allen Dingen, die ich auf dieser Erde falsch u schädlich finde. Sprich, voll im Alltagsverstand!
Schönen Abend
Mik
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 29. Jun 2017, 19:10



Hallo Mik,

ja, genau da ist die Linie zwischen der Abrahamlehre und dem Bedürfnis, der eigenen Hilflosigkeit und dem Unverständnis und ja, auch der Wut Ausdruck zu verschaffen und dadurch Relief zu bekommen. Vielleicht bin ich wirklich "vorgeschädigt", wie Kat oben schreibt, aber ich habe in Südamerika so viel Grauenhaftes ansehen müssen, was Mensch und Tier angetan wurde, dass es für mich auch wie Hohn klingen würde, mich umzudrehen und das auszublenden - wenn ich nicht die Abrahamlehre kennen würde.

Das aber waren Menschen auf einer niedrigen Bewustseinsebene, denen man das oft nicht einmal vorwerfen könnte. Ganz anders ist aber der Fall eines Menschen, der sich selbst als hochentwickelt und spirituell über allen anderen stehen bezeichnet und trotzdem nicht das geringste Gefühl zeigt.

Aber Abrahamlehre auf einer Ebene, die nicht nur schwarz oder weiss ist, sondern die für mich als Mensch mit allen menschlichen Herausforderungen Sinn machen kann. Mit der ich leben kann, die meine Ethik nicht herausfordert und meine Liebe für die Schöpfung nicht ad absurdum führt.

Würdest Du also auch wegschauen, wenn Du weisst oder siehst, dass Eltern ein Kind quälen, eine Frau vergewaltigt wird oder Tiere gequält werden? Dass alte Menschen in Altersheimen gequält und unmenschlich behandelt werden?

Hier nämlich beginnt der Konflikt, wie wörtlich man Abraham nehmen soll/muss. Wie ich oben bereits schrieb, sind sie als Infinite Intelligence nicht willens, sich Missstände anzuschauen. Sie wissen aber, dass wir uns in einem solchen Umfeld bewegen müssen und dass Contrast das Vehikel zur Ausdehnung des Universums und der persönlichen Ausdehnung dient.

Mik hat geschrieben:Der wichtigste Punkt ist für mich aber: wenn ich anfange gegen ihr Verhalten anzudrücken, bin ich Ratz fatz bei allen Dingen, die ich auf dieser Erde falsch u schädlich finde.


Das halte ich für eine sehr eng ausgelegte Interpretation der Abrahamlehre, und genau aus diesem Grund scheuen sich auch Menschen, die von dieser Lehre Kenntnis haben, das auszuüben, was landläufig Zivilcourage genannt wird: Die Angst, dass dadurch die eigene Schwingung allumfassend beeinträchtigt wird. Das ist nämlich ganz und gar nicht so.

Mein Relief hat mich zumindest wieder auf eine Stufe gehoben, auf der ich mich in der Lage fühle, in meinen Gedanken den Tieren das schönste Zuhause zu wünschen. Nicht, indem ich mich abwende und Angst habe, dass das Anschauen mein Leben beeinträchtigt, sondern weil irgend jemand sich auf Lösungen konzentrieren muss - und das ist nur dann möglich, wenn man auch das Problem anschaut.

Dazu gibt es sogar einen Workshop, der deutlich erklärt, dass niemals Lösungen gefunden werden, wenn niemand die Probleme anschauen möchte und bereit ist, sie in positiver Absicht und aus einem Vortex-Zustand zu betrachten.

Lieben Gruss
Loa




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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 29. Jun 2017, 19:26

Mik hat geschrieben:Betreff meines wunderbaren Hundes bin ich sehr froh, dass ihn jemand ins Tierheim gebracht hat, sonst wären wir nie zusammen gekommen.


Und, Mik, vielleicht magst Du noch einmal die wohl nicht erkannte Hintergründigkeit einer solchen Aussage betrachten. Ich würde liebend gerne auf die Anwesenheit meiner süssen Kaya verzichten, wenn das bedeuten würde, dass sie in Spanien nicht schlimmstens misshandelt geworden wäre, wovon ihr ganzer Körper und lange Zeit auch ihre Psyche Zeugen sind.



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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 29. Jun 2017, 19:30

lawofattraction hat geschrieben:Das halte ich für eine sehr weit ausgelegte Interpretation der Abrahamlehre, und genau aus diesem Grund scheuen sich auch Menschen, die von dieser Lehre Kenntnis haben, das auszuüben, was landläufig Zivilcourage genannt wird: Die Angst, dass dadurch die eigene Schwingung allumfassend beeinträchtigt wird. Das ist nämlich ganz und gar nicht so.

Ich möchte noch nachtragen, dass wir nicht in der Lage sind, irgendetwas zu ignorieren.
Wenn sich also jemand (wie die betreffende Dame auch) rechtfertigt, dass er sich nie mehr Kontrast ansehen wird, um sich eben die eigene Schwingung nicht zu versauen,
so wurde die entsprechende Kontrastschwingung bereits mit dem Gedanken des Vermeidens und Ignorierens aktiviert.

Wir haben alle schon zu viel erlebt und abgespeichert, als dass so eine Strategie überhaupt möglich wäre. Jeder Gedanke, der einmal gedacht wurde, lebt weiter und wieder auf, wenn die entsprechende Schwingung oder Gedanken getriggert werden.

Deswegen wird das Vorhaben sich keinen Kontrast anschauen zu wollen immer das Gegenteil produzieren.
*Komm näher, Du Ding, das ich nicht haben will.*
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Mik » 29. Jun 2017, 21:21

Hallo LOA,

Leider funzt meine Zitat Funktion nicht.

Nein, das mit dem Tierheim Hund sehe ich anders. Mein Hund hat anderhalb Jahre ein Leben gelebt, dass ich nicht kenne. Und ich kann nur feststellen, dass dies eine gute Zeit gewesen sein muss, denn sie ist ausgeglichen, voller Vertrauen in Menschen und das alles gut ist.
Sie ist also kein armer musshandelter Hund . Sie hatte einfach keine Zuhause mehr und die Anziehung hat uns zusammen geführt und wir haben denke ich beide ein gutes Gefühl dabei.
Ich war aber auch nicht auf der Suche nach einem Hund, den ich "retten" wollte. Ich wünschte einen der zu mir passt und ich wusste das ich dazu keinen Welpen vom Züchter brauche.
Und ich habe Abraham so verstanden, dass helfen wollen, Hilfsbedürftige erschafft bzw anzieht.
Damit meine ich aber ganz und gar nicht, dass man nicht helfen soll, wenn sich eine entsprechende Situation stellt, aber viele Menschen identifizieren sich mit ihrer Rolle als Retter, Weltverbesserer und tragen damit doch zu entsprechenden Situationen bei!?
So habe ich Abraham verstanden und so wurde es hier im Forum auch schon mal diskutiert.
Betreff des missbrauchten Kindes, Gewalt usw... Das sind für mich Fragen, die ich nur beantworten kann, wenn ich drin stecke. Und ich kann da glaube ich auf einen spontanen Impuls vertrauen, so meine Erfahrung. Zum Glück, vielleicht weil es nicht so ein großes Thema in meinem Leben ist, bin ich diesbezüglich nie in heiklen Situationen gewesen. Ich hatte allerdings im Arbeitsleben häufiger mit Kollegen zu tun, die Mobbing Beklagten und gerade sie haben mich gelehrt, dass es mit der Opfer und Täterzuschreibung sehr kompliziert werden kann. An der Stelle konnte ich als erstes das LoA in Beziehungen erkennen und das zwei Konfliktparteien auf einer Ebene schwingen und es müßig ist Partei zu ergreifen.

Liebe Grüße
Mik
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 30. Jun 2017, 08:24

Mik hat geschrieben:... aber viele Menschen identifizieren sich mit ihrer Rolle als Retter, Weltverbesserer und tragen damit doch zu entsprechenden Situationen bei!?


Hallo Mik,

es kommt darauf an, ob diese Menschen aus dem Vortex heraus handeln oder nicht. Und ob die Person, die sie be-urteilt, im Vortex ist oder nicht. Pauschalverurteilungen, weil Menschen sich um andere kümmern oder sich für eine Sache vermehrt einsetzen, erreichen selten die Wahrheit.

Mik hat geschrieben:Und ich habe Abraham so verstanden, dass helfen wollen, Hilfsbedürftige erschafft bzw anzieht.


Genau solche Aussagen sind es, die die Abraham-Kritiker auf den Plan rufen. Nein, Hilfe für Mensch oder Tier "erschafft" nicht mehr Hilfsbedürftige. Wohl aber die Konzentration auf den negativen Aspekt, der zu einer solchen Hilfe veranlasst. Und das bemühte Wegschauen, wenn man mit einer solchen Situation konfrontiert wird.

Esther schaute lange Zeit Fernsehen mit der Remote Control in der Hand, um bei einer dieser unverhofften
Konfrontationen mit etwas, was sie nicht sehen wollte, sofort weiter zu zappen oder stumm zu schalten. Um aber zu beurteilen, dass sie dass, was sie da sah, nicht sehen wollte, musste sie es registrieren und hatte es auch schon herein genommen. "Ich will das nicht anschauen, weil es mich bedrückt und schalte es schnell ab". Fokuswechsel ist Vermeiden von Widerstand, auch wenn er immer noch besser ist als weiter zu schauen und in einen wirklichen Gefühlsabstieg zu strudeln.

In keinem Moment habe ich Abraham sagen hören, dass wir uns in emotionslose Maschinen verwandeln sollen, denen das Schicksal anderer egal ist und dass wir den Schmerz oder das Leid anderer einfach ignorieren sollen. Ihre Lehre ist nun einmal viel differenzierter, als einen Satz zu betrachten und ihn nach unserem Sprachverständnis 1:1 zu interpretieren.

Wie Kat so einleuchtend erklärt hat, sind wir dazu gar nicht in der Lage. In dem Moment, wo wir mit einem Prinzip in Kontakt kommen, haben wir es auch schon in unsere Schwingung eingeschlossen bzw. durch unsere Schwingung angezogen. Dann kommt es darauf an, wie wir damit umgehen, lehnen wir es ab, wird es grösser; können wir es akzeptieren, sind wir in der Lage, etwas Gutes zu bewirken, so wir das wollen.

Denn Abraham sagen, dass dann, wenn geholfen wird, wir zuerst unsere Schwingung ausrichten, damit wir mit der Hilfsaktion selbst im Einklang sind und dann auch unsere Hilfe auf fruchtbaren Boden fällt.

Da muss man schon etwas tiefer schauen und vor allem wie oben bereits mehrfach gesagt, nicht nur die aus dem Zusammenhang gerissenen Quotes zitieren, sondern die spezielle Situation berücksichtigen, die bei einem Gespräch zwischen Abraham und Hotseater entsteht. In vielen Workshops, die ich gehört habe, fällt auch immer einmal wieder auf, dass Abraham bei einem Hotseater eine Aussage machen, die sie bei einem anderen scheinbar widerrufen. Der Hintergrund ist nur aus dem kompletten Zusammenhang erkenntlich.

Es gibt so eine nette Geschichte von Esther, die vor vielen Jahren, als Autos noch mit einem zurecht gebogenen Kleiderbügel geöffnet werden konnten, das virtuos konnte. Und es tauchten immer mehr Menschen auf, die Hilfe brauchten, da sie vor einem verschlossenen Auto standen. Der Fokus lag also ausdrücklich auf der Bedürftigkeit solcher Autobesitzer und nicht auf der positiven Seite der Hilfe. Denn auch im Falle von Hilfe gibt es die "beiden Seiten eines Stockes", die Abraham immer beschreiben - das Erwünschte und das Nicht-Erwünschte.

Mik hat geschrieben:An der Stelle konnte ich als erstes das LoA in Beziehungen erkennen und das zwei Konfliktparteien auf einer Ebene schwingen und es müßig ist Partei zu ergreifen.


Das ist auch eine Pauschalaussage, die nicht annähernd den Kern trifft. Jeder wird sich automatisch auf irgend eine Weise definieren - sei es, weil ihm die Menschen wichtig sind oder aber auch, weil das Thema berührt. Und damit meine ich nicht, konkret eingreifen in eine Situation und die eigene Meinung sagen, sondern für uns definieren, wo wir in der Situation stehen.

In dem Moment, wo wir Zeuge von etwas werden, sind wir auch in der Situation drin. Und dann werden wir zwangsläufig für uns klären müssen wie wir uns aufgrund unserer eigenen Ethik, unserem Anspruch an Fürsorge für Hilflose - wie im Thema - und unserem Gefühl in einem solchen Fall positionieren wollen. Und das kann die ganze Bandbreite einnehmen - vom angstvollen Vermeiden und Sich-Abwenden bis hin zum Ausschöpfen der eigenen Ressourcen - entweder für das eigene Wohlgefühl oder auch für Beteiligte, falls der Impuls dazu da ist.

Lieben Gruss
Loa



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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon katgirl » 30. Jun 2017, 10:59

Mik hat geschrieben:Was die Dame erzählt ist womöglich wirklich schlicht nicht real im eigentlichen Sinne, aber auch das raten Abraham gelegentlich an: erzähle eine neue Geschichte!


Ich möchte hier doch noch mal einhaken.

Tell a new Story bedeutet nicht, dass man sich selbst belügt oder andere (wie die Mitarbeiter des Tierheims in Bayern, in das die Hunde abgegeben werden sollen*).
Tell a new Story meint, dass man anhand seiner momentanen Geschichte (der Jetzt-Situation) eine Geschichte erzählt, die sich ein wenig besser anfühlt. Man durchbricht also die alte dauerhaft erzählte Situation und findet mit diesen Daten eine Version, die sich leicht besser anfühlt.
Auch hier gelten die Basics der Abrahamlehre. Es ist nicht möglich von den unteren Stufen der EGS in die höchsten Gefühlte zu springen. Diese Versuche werden sich immer als (Selbst)-Lüge entpuppen.

*Die Dame war schon vor 4 Wochen bei einem örtlichen Tierheim vorstellig geworden und hat unter der Angabe diverser Gründe die Hunde dort angemeldet. Von einer Mittelmeerkreuzfahrt als Abgabegrund war wohl nie die Rede. Das Geschreibe im Forum und die gelebte Realität liegen hier meileinweit auseinander.
(Die einen nennen solche Informationen Zufall oder Glück, ich nenne es LoA in action.)
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Kirasunny » 30. Jun 2017, 11:00

Puh, gut, dass es diesen Thread gibt. Ich bin gestern in eine Situation geraten, wo ich kurz davor war in einer Sache einzugreifen. Hatte in den wenigen Momenten dann angefangen, an Abraham zu zweifeln. Vonwegen ich ziehe meine Schwingung noch mehr runter, wenn ich jetzt eingreife. Zum "Glück" hat sich das Ganze dann anders geklärt. ...
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon lawofattraction » 30. Jun 2017, 11:24




Worum geht es denn eigentlich bei der Frage, ob man sich mit etwas gedanklich beschäftigt oder nicht? Darum, in bestimmten Situationen nicht das Abrahambuch heraus zu holen und Methode Nr. sowieso anzuwenden, sondern dem Gefühl und der Intuition zu folgen und sich entsprechend zu verhalten.

Für den einen mag sich ein aktives Eingreifen gut anfühlen, für den anderen nicht. Es kann nicht für alle Menschen eine gleiche Formel angewendet werden. Solange wir uns an unseren Gefühlen orientieren und ihnen folgen, können wir doch nichts verkehrt machen.

Ich erinnere mich gerade an einen Thread, in dem viele von uns Zweifel hatten, ob uns Glücksfinder mit seinem plötzlichen Lottogewinn angelogen hatte oder nicht. Als bei mir die Alarmglocken schrillten ob seiner überraschenden Mitteilung und ich Zweifel hatte, überlegte ich, wie es denn sein könnte, dass die Intuition mir sagen kann, dass ein anderer lügt und wie das wohl mit unserem Inner Being, das ja keine Negativität erkennt, in Einklang zu bringen war. Hier ein Passus aus diesem Thread:

lawofattraction hat geschrieben:Ich fragte mich, wie mein Inner Being mir denn sagen könne "da lügt jemand", wenn es doch immer nur das Beste in Allem, nur Harmonie und Wohlergehen sieht. Irgendwie stimmte doch da etwas nicht. Abraham benutzen ja das Wort Intuition auch gelegentlich als Synonym des Ausdrucks Inner Being. Wie war denn das Inner Being in diese Zweifelsgedanken, die ja nicht das Positive von jemandem annahmen, einzuordnen?

Was war da geschehen? Konnte es etwa sein, dass mein Inner Being mir signalisierte, dass die Geschichte nicht wahr war? Also, das hielt ich ja dann doch für höchst unwahrscheinlich, dass das Inner Being da nun bei anderen Menschen im Leben spionieren geht, um mir zuzuflüstern, dass deren Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen und dass es eine andere Geschichte kennen würde. Aber warum zum Kuckuck - mein Selbstgespräch - hatte ich denn dieses Gefühl, bei dem ich ja nun wirklich das Inner Being nicht ausschliessen konnte, sondern irgendwie logisch integrieren musste?

Und dann fiel es mir wie die sprichwörtlichen Schuppen von den Augen: Das Inner Being hat mir nichts ins Ohr geflüstert, dass und was nun an dieser Geschichte nicht wahr war. Vielmehr hat es mir signalisiert: "Warum zweifelst Du an Deiner eigenen Intuition? Hast Du nicht schon so oft in Deinem Leben festgestellt, dass Du Dich auf Dein spontanes Bauchgefühl verlassen kannst und dass es Dir wertvolle Hinweise gibt? Hat es Dir nicht wieder und wieder bewiesen, dass Du mit diesen ersten intuitiven Gedanken Energie-Strömungen auf einer anderen Ebene erfahren kannst? Und jetzt willst Du das zugunsten einer unbewiesenen Geschichte infrage stellen und wirfst Dich in Zweifel?"

Und dann machte das plötzlich Sinn.


Ein Beispiel für die Vielschichtigkeit eines angeblich so klaren Themas.


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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Hamfor » 30. Jun 2017, 13:59

~

katgirl hat geschrieben:Ich möchte noch nachtragen, dass wir nicht in der Lage sind, irgendetwas zu ignorieren.
Wenn sich also jemand (wie die betreffende Dame auch) rechtfertigt, dass er sich nie mehr Kontrast ansehen wird, um sich eben die eigene Schwingung nicht zu versauen, so wurde die entsprechende Kontrastschwingung bereits mit dem Gedanken des Vermeidens und Ignorierens aktiviert.



Erholsam, sowas hier zu lesen.

Wobei ich jetzt nicht zwingend diese Dame meine. Vielleicht gibt es Leute, die in der Lage sind, ab einem gewissen Level des Gleichmuts über unnötige (??) Kontraste hinwegzusehen. Würde dann allerdings vermuten, dass man das nicht noch groß betonen muss. Weswegen es bereits schon wieder zweifelhaft wirkt und eigentlich nach einem indirekten Versuch klingt, den anderen zu einem gewissen Verhalten zu motivieren.

Denn eigentlich ist doch die Kunst, gerade eben genau und überhaupt relativ unbefangen mit Kontrast umgehen zu können oder zu lernen. Also offen zu sein. Da muss ich meine Umwelt im Grunde nicht darauf zurechtstutzen.

Kann mich jedenfalls noch an Posts hier erinnern, in denen postuliert wurde, dass es darum ginge, die Dinge auszublenden und weiterzugehen. Ich hatte mal testweise irgendwann so eine Phase, ob das willentlich (!) möglich ist, und natürlich ist es auf eine bestimmte Weise möglich, Dinge oder Empfindungen auszublenden. Was aber letztlich einhergeht - meiner Beobachtung nach - ist eine Art Stumpfheit oder Limitierung der gesamten Palette. Ist aber meiner Beobachtung nach auch Sache des jeweiligen Naturells.

Ich habe jetzt nur mal teilweise besagten Kunterbuntthread der Dame lesend angerissen, aber so an sich ist das schon witzig. Sie und ihre Art der Präsentation sind so der perfekte Ausdruck, wie sich viele oder manche Abe-Inhalt ausmalen und wie es sein müsse. Ich will noch nicht mal ausschließen, dass es für die Dame so funktioniert. Aber ist das nicht eigentlich einerlei? Wichtig ist doch, was für einen selbst Sinn macht. Was die Frau da wirklich für sich erlebt. Wen kümmert's? Es ist noch nicht mal verifizierbar, würde sie 24/7 ihr Erleben beschreiben, was sie wirklich erlebt. Ich würde also diesen Thread hier betreffend eher empfehlen, da gar nicht groß in Interpretationen zu verfallen, warum und wieso sie das so handhabt. Sie handhabt es nach ihrem mehr oder weniger (menschlichen) Vermögen. Und eigentlich animiert ihre Geschichte (vor allem die der Hunde) auch nur, sich seines eigenen Werteverständnisses klar zu sein.

Mit den Hunden. Ob nun abelike oder nicht. LoA ist Trumpf. Bei dieser Geschichte da kommt einem womöglich schnell der Gedanke von: Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. So dachte ich jedenfalls spontan, musste es aber letztlich revidieren. Weil eben doch auch besagte Sache des Naturells, wie einer mit so Dingen umgeht.

Wir können unsere Werte nicht zu denen anderer Menschen machen.

Intelligente Hunde jedenfalls. Reisende soll man nicht aufhalten. Aber die Rückkehr oder Erinnerung oder eine Zeit, in der sich mal nicht von Objekt zu Objekt gehangelt wird, könnte dieser Dame vielleicht nochmal eine andere Einsicht bescheren. Weiß ich nicht. Wir reagieren hier ja auch auf etwas mit sehr persönlichen Hintergründen.

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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Birdie » 30. Jun 2017, 17:15

Ich bin nur sehr selten im Abe Forum (wenn wir überhaupt dasselbe meinen) und was ich bisher hier von euch gelesen habe über diese Dame und ihre Hunde reicht mir, dass ich weiß, ich will es gar nicht genau wissen.
Vermeiden, wegschauen usw.
Ja, ich mach das auch und inzwischen ganz bewusst, bei Sachverhalten, bei denen das Hinschauen für mich und sich damit beschäftigen so eklatant schmerzhaft (am besten gleich mit entsprechendem Kopfkino) ist, dass ich es kaum aushalten kann.
Wird keinen verwundern, wenn ich sage, es sind Dinge, die mit Tierqualen zu tun haben. Wie ihr wisst, bin ich eng mit Vögeln verbunden und jetzt ist wieder die Zeit wo ich junge Wildvögel aufziehe.

In unserem Hilfe-Forum gibt es unendlich viel schlimme Geschichten, die Mauersegler betreffend, wie sie bei Dacharbeiten in ihren Nisthöhlen eingemauert, oder mit Bauschaum erstickt werden. Wie Arbeiter die Küken aus den Höhlen nehmen und auf die Straße oder in den Müll werfen....ich muss da gleich wieder von weg fokussieren....so übel wird mir dabei.

Ich helfe, in dem ich diese und andere Küken aufziehe, aber die Auseinandersetzungen mit den Hausbesitzern, der Polizei und anderen Behörden überlasse ich denen, die die Nerven dafür haben und nicht emotional auf 180° sind.

Ganz abgesehen davon gibt mir dieser thread sehr viel Denkanstöße (Danke Loa, dass du das geschrieben hast)
Ich denke, dass die "innere Stimme" wenn man ehrlich ist, schon sagt, ob das was ich tun will - ich sag mal -rücksichtsloser Egoismus ist - oder ob ich es für mein Wohlbefinden tue, auch wenn es dem Nächsten nicht passt. Und ob ich mir gerade eine Portion rosa Soße über einen Sachverhalt kippe.
Hier bleibt ja wohl die Frage, ob diese Frau das merkt oder nicht. Vielleicht ist sie auch das was man landläufig als manisch bezeichnet.

Die Gespräche mit den Hotseatern haben mich ja mitunter auch arg ins Grübeln und in Selbstzweifel gebracht, bis ich verstand, dass es ja auf genau den Hotseater und genau diese Situation zugeschnitten ist. Mein Leben ist anders und mir würden Abraham vermutlich anders antworten.

LG
Birdie
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Re: Subjektive individuelle Interpretation der Abrahamlehre

Beitragvon Mik » 30. Jun 2017, 22:29

Hallo ihr Lieben,

Was macht es für einen Sinn über einen Menschen und seine Beweggründe zu spekulieren, zu urteilen, zu versuchen zu erklären wie er sich eigentlich verhalten müsste? Es füttert das Drama um richtig und falsch, Opfer und Täter.
Müssen wir uns wirklich sorgen, dass jemand Abraham falsch versteht? Wo sie selbst jeden momentanen Standpunkt als vollkommen okay sehen, da immer nur Ausgangspunkt für weitere Wünsche und bewusstseinsprozesse?
Ist das was diese Frau tut wirklich falsch u für wen?
Wir alle haben Themen, die uns ganz besonders betroffen machen. Tieren Leid zuzufügen​ gehört für mich auch dazu. Lange Zeit war ich richtig sauer über die Ignoranz der Fleischesser, die doch eigentlich wissen müssten was da alles dran hängt. Und ich wollte bei ihnen Bewusstsein wecken für dieses Thema. Mit sehr wenig Erfolg.
Ich habe irgendwann damit aufgehört das zu thematisieren oder überhaupt nur darauf zu achten was andere essen. Und ich bin jetzt gerade von mehr Vegetariern umgeben denn je. Und sie probieren mein Essen, finden es lecker, wollen Rezepte usw.
Will sagen, es ist sinnlos das Verhalten der Frau anzuschauen und zu beurteilen u zu verurteilen.
Jesus fällt mir gerade ein: vergebt ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!
Jeder möchte glücklich sein und strebt danach mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Und manchmal könnte es darum besser bestellt sein. Das kennen wir alle.
Letztlich habe ich eine Szene erlebt in der eine Mutter ihren Sohn im Einkaufsladen ziemlich Rüde anblaffte. Und ich fühlte das es den Jungen in den Keller brachte. Ich fühlte aber auch den Schmerz der Mutter, die so runter mit den Nerven war, das sie in diesem Moment ihre Liebe nicht spüren und nicht fliessen lassen konnte.
Und diese Zustände kennen wir alle, den Schmerz nicht angebunden zu sein und sich daraus heraus so zu verhalten das weiterer Schmerz erzeugt wird. Wenn es in so einer Situation gelingt die Situation zu entspannen, vielleicht durch eine mitfühlende Bemerkung, dann ist das genial. Es macht doch aber überhaupt keinen Sinn der Frau laut o rein innerlich Vorwürfe zu machen.
Ihr Schmerz ist doch schon groß genug.
Und dieses, " jeder handelt im besten Sinne u nach seinen besten Möglichkeiten" hilft mir solche Situationen auszuhalten.

Schönen​ Abend
Mik
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