Plan B

Die Lehren Abrahams gechannelt von Esther Hicks

Plan B

Beitragvon lawofattraction » 20. Okt 2009, 10:39




Hallo Ihr Lieben,

Im neuen Boston Workshop gehen Abraham auf ein Thema ein, das sie seit langer Zeit immer mal wieder aufgreifen, und zwar die Tatsache, dass Esther und Jerry, wenn sie in Hotels übernachten, so gut wie nie ihr gewünschtes Frühstück bekommen – entweder kommt es garnicht, nicht zu rechten Zeit oder aber es ist das Falsche.

Dabei wollen sie eigentlich nur ein ganz normales Frühstück mit Milch und Toast und Erdbeermarmelade. Wahrlich keine Sonderwünsche. Tatsache ist, dass aufgrund vieler vergangenener Miss-Lieferungen Esther nun direkt erwartet, dass etwas nicht in Ordnung ist mit ihrem Frühstück – die alte Geschichte „ich habe es bestellt und es ist nicht gekommen“.

In Boston hat sie daher, um die korrekte Lieferung sicher zu stellen, auf dem Frühstücks-Bestellzettel in Grossbuchstaben ihre Wünsche besonders deutlich gemacht. Wie zu erwarten, die Milch war nicht wie bestellt und es gab auch keine Marmelade.

Da Esther aber wusste, wie sehr Jerry Erdbeermarmelade liebt, hat sie vorgesorgt und einige Portionsdöschen Marmelade mitgebracht - „für den Fall, dass ....“. Ja, und genau dieses „für alle Fälle vorgesorgt“ hat konkret verhindert, dass die richtige Bestellung geliefert wurde.

Sie wollten das Frühstück, sie hat es genau aufgeschrieben .... aber sie hat sich so sehr auf den „Fall der Fälle“ vorbereitet, dass sie sich massiv in die korrekte Lieferung eingemischt hat und durch ihren Zweifel und die „Vorsorge“ die Schwingung beeinflusst hat. Sie hat erwartet, dass es nicht richtig geliefert wird – und genau das hat sie bekommen.

Das bringt mich jetzt zu der Überlegung, dass ja grundsätzlich alle B-Pläne solcher Art Zweifel an der Manifestation eines Wunsches sind und dadurch verhindern, dass sich Gewünschtes zeigt. Die Erwartung, dass es besser sei, für den Fall der Fälle eine zweite Lösung in der Hinterhand zu haben, verhindert also, dass Plan A sich verwirklichen kann.

Ich mache schon lange keine B-Pläne mehr, nachdem mir deren Kontroverse klar wurde. Wie sieht s denn bei Euch aus? Habt Ihr immer genug Vertrauen in das Universum, um auf solche „Hilfe“, die ja eigentlich genau das Gegenteil ist, zu verzichten?

Liebe Grüsse
Loa

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Re: Plan B

Beitragvon jada » 20. Okt 2009, 12:01

Hallo Loa,

ich halte auch nichts von Plan-B Überlegungen. Für mich ist das ein Widerspruch hoch 10 in meine Schöpferkraft.
Wie du weißt möchte ich studieren, aber nur das eine. Durch die lange Wartezeit kommen immer wieder Gedanken zum Plan B auf. Ich fange an zu zweifeln, ob ich mir das nur einblilde, dass ich nur das eine studieren will. Mein Umfeld möchte mir andere ähnliche Studienfächer schmackhaft machen und fast falle ich darauf rein. Kurz bevor ich mich komplett für ein ganz anderes Studienfach entscheide, merke ich aber das es nicht das Wahre ist. Ich will kein Plan B, weil das was ich mir wünsche, ist schon das Beste. Alles andere wäre nur ein Abklatsch, für meinen Wunsch und würde mich womöglich nie glücklich machen.
Andersrum erlaube ich mir aber schon eine Alternative. Sollte sich irgendwann heraustelle, dass mein Traum Studium doch net so der Renner ist und sich als Fehleinschätzung entpuppt hat, werde ich ruhigen Gewissens sofort etwas anderes machen. Egal wie viel Wartezeit ich ungenutzt verschleudert habe. Jeder meiner Wünsche ist es wert, dass er sich erfüllt. Plan-B ist also net mein Ding.
Die Badewanne prahte sehr, sie hielt sich für das Mittelmeer.
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Re: Plan B

Beitragvon lawofattraction » 20. Okt 2009, 12:29



Hi Jada,

zufällig 8-) hörte ich heute von einem jungen Mann, der gegen alle Wahrscheinlichkeiten und ohne auch nur minimalste Voraussetzungen (finanziell, familiärer Hintergrund, gesellschaftlicher Status) seinen Wunsch eine Eliteuniversität zu besuchen, konsequent verfolgt und auch das Ziel erreicht hat. Was ihn nach eigenen Aussagen bei seinem Weg unterstützt hat, ist das unerschütterliche Vertrauen, dass es so sein wird - egal, wieviele Schleifen oder "Umwege" dieser Weg auch haben würde. Er hat nie das Ziel aus den Augen verloren und das Wissen gehabt, dass es eines Tages so sein wird.

Und das hat er, so denke ich, mit allen Menschen gemeinsam, die ihre Vision verfolgt haben gegen alle Widerstände und nie auch nur den geringsten Zweifel hatten, dass sie an ihrem Ziel auskommen.

Ich bin sicher, dass ich auch Deinen Plan A erfolgreich sehen werde. :gvibes:

Lieben Gruss
Loa



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Re: Plan B

Beitragvon ranna » 20. Okt 2009, 12:39

Ihr Lieben

Danke für den interessanten Beitrag Loa. Jetzt hat es bei mir endlich "klick" gemacht, warum es beim Wünschen nicht immer klappen will. Ich gehöre nämlich zu denen, die meistens einen Plan B haben "müssen".
Jetzt fällt es mir, beim Lesen des Beitrages betr. Frühstück des Ehepaars Hicks, wie Schuppen von den Augen, dass beim Wünschen, immer vom "Kollege" Verstand her, Zweifel eingeschoben werden. Ich hab schlicht (noch) kein Vertrauen in die Erfüllung des Wunsches :cry: . Jaaa, jetzt wundert's mich natürlich nicht mehr :lol:

Alles Liebe
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Re: Plan B

Beitragvon Sunflower » 20. Okt 2009, 12:48

Hmm Hallo Loa

Also ich habe eigentlich nie einen Plan B .Allerdings wenn sich Plan A nicht erfüllt ,dann habe ich meist sofort eine Alternative so alsob sie nur darauf gewartet hätte rauskommen zu können.
Bewußt mache ich das allerdings nicht ,bin aber schon oft drauf angesprochen worden ob ich das vorher schon so geplant hätte ,falls...... Bild ist aber nicht so die sprudeln nur so aus mir raus die Ideen .Grade wenn ich unter Druck bin oder irgendetwas jetzt sofort :kgrhl: passieren muß .Ich tippe mal ,dann sprudelt mein Uni lustig vor sich hin und ich setze keine Grenzen.
Gruß Sunflower
Guten Morgen,
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Re: Plan B

Beitragvon baghyra » 20. Okt 2009, 13:22

Liebe Loa

Für mich ist ein Plan B zu haben/organisieren, wie wenn ich gar nicht an die Erfüllung meines Plan A glaube. Ich handle ja dann bereits so, als wäre A nicht erfüllt worden... das sagt ja wohl alles. Kein Wunder haben viele meiner Wünsche gar nicht funktionieren können.... da ich noch vor nicht all zu langer Zeit immer einen Plan B hatte.... aber man wird ja weiser :kgrhl:
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Re: Plan B

Beitragvon segelbrot » 20. Okt 2009, 17:02

hallo,

ich bin ein großer freund von plan b.
ich zweifel nicht unbedingt am loa, jedoch des öfteren an meiner fähigkeit, meine realität wunschgemäß zu gestalten. theoretisch bin ich gut gerüstet, praktisch führen meine gedanken noch viel zu oft ein eigenleben.
wenn es um wichtige sachen geht, ist plan b schon oft hilfreich gewesen. statt in mangel-gedanken zu schwelgen, weil plan a noch nicht (oder vielleicht niemals) realisiert ist, wird mir durch plan b klar, dass es immer lohnende alternativen gibt und ich bei wunsch-nichterfüllung keineswegs ein freudloses leben führen werde.
das schraubt die bedeutung herunter und lässt mich mit dem nötigen laissez faire an plan a herangehen, was für die bewusste rg ja nicht ganz unbedeutend ist.
segelbrot
 

Re: Plan B

Beitragvon Summersun » 20. Okt 2009, 17:44

Es gab in meinem Leben ein paar Punkte (wenige!), da konnte es einfach nur Plan A geben. Alles andere war indiskutabel.

Für den Rest halte ich es mit Segelbrot:

einen Plan B zu haben entspannt unglaublich, nimmt die Wichtigkeit raus.

In diesem Sinne werde ich es auch weiterhin so halten, immer schon downstream..... immer das, was sich am Besten anfühlt
Summersun
 

Re: Plan B

Beitragvon Shiva » 20. Okt 2009, 17:59

Hallo Ihr Lieben,

das ist mal wieder ein Super Thema - Danke dafür und mir fällt ein Stein vom Herzen, dass hier nicht alle so Typen sind.. "also ich habe nieee Plan B".

Summersun hat es für mich gut auf den Punkt gebracht.. es lebt sich mit Plan B enstspannter.... Denn wenn man enspannter ist (ggf. mit Plan B) schafft man Plan A besser!!!! Das habe ich dieses Jahr festgestellt. Ich wollte beruflich einen Status erreichen und hatte eigenetlich gar keinen Plan.. ja ich wollte es schon aber wie.. dazu musste ich ein halbees Jahr durchhalten, aber jeder Monat ist nicht wie der andre. Als es mal "brenzlich" wurde, hat es bei mir nicht in "blinden" Aktionismus ausgeartet, nein, ich habe gesagt: "So Uni, du hast mich so weit gebracht, das ist mein Weg und seh zu"... Ich habe mich sogar mal ausgeruht, weil ich auch ausgelaugt war, - und es hat funktioniert.

Ganz tief innen muss man wissen, WAS man will und... ähm ein kleines Fangseil in Form von Plan B ist auch nicht schlecht, bei bei rsp. werde ich momentan meinen Hauptjob noch nicht kündigen.. ich brauche, diese ok... jetzt und dann ist alles gut.

Was die Marmelade und so betrifft, denke ich, die "Lebensnotwendigkeit" ist nicht so gegeben, darum führt uns das Uni noch ab und zu an der Nase rum, damit wir lernen, zu wissen was wir wollen, was ist wichtig usw.

Liebe Grüße Shiva
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Re: Plan B

Beitragvon ZaWo » 20. Okt 2009, 18:37

Ich denke Abraham sprechen hier von dem Idealzustand des vollkommenen Vertrauens. Da brauch ich natürlich keinen Plan B, da Plan A ja immer geliefert wird. im Grunde brauche ich überhaupt keinen Plan.

Bloss bis zu diesem Vertrauen ist es oftmals ein Weg und ich glaube kaum, dass es den meisten möglich ist von
"Ich will die verdammte Erdbeermarmelade endlich haben, sonst ist das ganze Frühstück vermasselt und ich mache mich mit meiner Unfähigkeit erneut vor Jerry lächerlich"

nach

"Wo ist das Problem? Natürlich bekommen wir die köstliche Erdbeermarmelade, so wie alles was wir uns wünschen immer kommt."

zu springen.

Mir ist nicht klar, wie ich ohne einen Plan B im weitesten Sinne, überhaupt verkrampftes Wünschen loslassen kann.

Weiterhin finde ich, dass ein Plan eh schon eine knifflige Angelegenheit ist - also auch ein Plan A, da darin meist die Ausgestaltung schon mit drin vorgegeben ist und die ist ja eh Aufgabe des LoA. So gesehen ermöglicht ein weiterer Plan und auch noch viele andere, den eigenen Horizont mal ein bisschen zu erweitern, um dann festzustellen, dass es viele glücklichmachende Wege gibt. Das öffnet für das Unvohersehbare...also die Kreativität des LoA.

Vielleicht hätte Esther sich eher auf die übergeordnete Ebene konzentrieren können, nämlich ein wunderbares Zusammensein am Frühstückstisch....und dabei festgestellt, dass Pflaumenmarmelade unvergleichlich köstlicher ist, als die Erdbeerpampe. :tja:
ZaWo
 

Re: Plan B

Beitragvon Sunflower » 20. Okt 2009, 21:25

Grins wie lustig und mir ist es eigentlich fast peinlich selten nen Plan B zu haben .Jedenfalls immer wenn ich zugebe keinen zu haben ,dann sagt irgendwer in meiner Umgebung aber sei doch nicht mmer so naiv .
Du mußt doch vorsorgen ,falls irgendwas nicht klappt.
Aber wei gesagt ,wenn es wirklich in die Hose geht ,dann sprudeln neue Ideen bei mir.
LG Sunflower
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Re: Plan B

Beitragvon lawofattraction » 21. Okt 2009, 07:42




Mir geht es ähnlich wie Dir, Sunflower. Ich habe nochmal so einige vergangene Ereignisse Revue passieren lassen, und es war in der Tat so, dass ich bei vielen Angelegenheiten nicht über eine mögliche Alternative nachgedacht habe. So sollte es sein und nicht anders, und so ist es gekommen. Natürlich ist nicht auszuschliessen, dass ein etwas weiter gesteckter Erwartungsrahmen mir etwas "noch Besseres" gebracht hätte, aber mir war die aktuelle Wunscherfüllung vollkommen ausreichend. Und wenn ich auf eine Alternative nach nicht geglückter Aktion umschalten musste, waren da viele kreative Auswege, die ich in meiner Angst, es könne sich nicht A manifestieren, vielleicht garnicht nicht gefunden hätte und mich dann mit einer minderwertigen Lösung zufrieden gegeben hätte.

Wobei vielleicht noch zu differenzieren wäre zwischen den wirklich wichtigen Wünschen und Erdbeermarmelade. Es hat ja mit unserer Erwartungshaltung zu tun. Wenn, wie im Fall von Esther, einmal dieser Wurm in der Angelegenheit ist und ein paar Mal das Frühstück nicht in gewünschter Form geliefert wurde, so ist es einfacher dahin zu schauen, was ist, statt sich in dem Moment klar zu machen, dass es lediglich die eigene Schwingung ist, die wieder mal das Frühstück versaut hat.

Da fällt mir gerade noch ein Beispiel ein. Vor ein paar Wochen war ich auf der Heimreise und übernachtete vor der letzten Etappe bei meiner Freundin. Beim Frühstück hörte ihr Mann den Verkehrsfunk, damit wir informiert seien, ob es Staus oder sonstige Verzögerungen gäbe. Ich tue das nie. Ich fahre meine Strecke und wenn ich unterwegs Problemen begegne, entschliesse ich mich in dem Moment aus dem Bauch heraus, was ich tue. (So habe ich auf der gleichen Reise ein wunderschöne Gegend von Hamburg kennengelernt, statt in einem dreistündigen Stau auf der Autobahn zu stehen.) Jedenfalls gabs einen dicken Stau und er arbeitete bereits eine alternative Route aus, war dann etwas konsterniert, als ich sagte, ich würde mich auf die übliche Autobahn begeben und dann schauen, was Sache ist. Und das war genau das Richtige, entgegen den Prognosen war der Stau weg, als ich dort ankam.

Und dann habe ich noch mein mittelfristiges Herzenswunsch-Projekt, das ich auch ganz genau so manifestieren werde, wie ich mir das vorstelle. :gvibes: Da bin ich vollkommen unflexibel in Bezug auf meine Vorgaben und will nicht statt meines Hauses am See in Deutschland ein Condo in Florida haben, auch wenn beides am Wasser liegt. Das Universum bekommt da keinen Spielraum. :kgrhl:



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